Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1832 (22.3.1924)
- Date
- 1924-03-22
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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(Seife Ü Wien, Samstag 1 ' ■■■—» ■* *“-« ----—— -- gfa jwtües spser der Liebftiihle im HMptzollamt. Selbstmord eines verdächtigten Zollbeamten. Bor kurzem hatte sich, die Gattin des 'Oberhoamleu Gur-- wiNinger, der als einer der Teilnehmer der Diebstähle im Hanpt-jolla-int verdächtigt worden war, aus Gram hierüber das Leben genommen. Mittwoch hat der gleichfalls in Untersuchung gezogene, seit 20 Jahren im Hauptzollamt beschäftigte Untere boomte Peber O r t n e r einen Selbstmord begangen, mdem er sich im Keller erhängte. lieber den Fall wird erzählt, baß Ortner am DionZt-a-g früh von Polizoiorganen im Amte abgeholr und auf die 'Volizeiwachstube gebracht wurde, wa er einenr langen Verhör bis 8 Uhr abends unterzogen wurde. Bei einer Hausdurchsuchung wrrcde eine Reibe von Gegenständen bsschlagncchmt, di« angeblich aus den Berstei,gerunasaktwuen Z>es HcmptZollamteS stennmen. Die Polizei entließ Dienstag abends den Ort wer. Dieser erzählte seiner Frau, daß ihm von einem Polizeiorgan während seiner Einva-nähme Ohffeigen angetvagen wurden, wenn er nicht mehr auss-age. Er zeigt« sich sehr erregt über die Art seiner Behandlung während der Einvernahme. Ms er sich Mittwoch früh von der Frau verabschiedete, glaubte sie, daß er ins Ami gegangen sei. Da jedoch Beamte des Zollanu-cs in . der Wohnung nachftagtcn, warum Ortn-er nicht ins Amt komme, wurde die Frau sehr besorgt. Am nächsten Tage, Donnerstag, wurde von der Hausbesorgerin mitgeteill. daß Ortner sich den Kellcrschlüssel ausoelichen habe. Frau Ortner begab sich schon in den Hefter, wo ne den Unglücklichen erhängt cmffand. Er war schon starr, da der Selbstmord bereits Mittwoch früh begangen worden war. Tie Frau k-,-zählt. daß die K r i m in a l b e ami e-n unbedingt von ihrem Manne ein Schuldbekenntnis erzwingen woll:eu über Diebstähle, die er nicht begangen habe. Unter den Beamten des Hauptzollamtes herrscht große Erregung. Es wird dorr erklärt, daß Ortner stets m u st er h a s: seinen Dienst versehen habe. Eine Erklärung der Polizei. Die Polizeirorrespondenz ver-ffs-ntlich: einer Erklärung tet Polizei, worin mitgeteilt wird daß Orrner nach gemachten Fiststettnirgen zu wiederholten Manu "u» dein Lande Berizen.zgradl, Sardinen, Tabak und -einen halben Rucksack Zwirn veräußert habe rmd daß bei einer Hausdurchsuchung ein« Reihe bedenklicher Gegenstände saistert wurde. Ta Ortner sich aus mehrere Zollbeamte als Zeugen für dre unbedenkliche Herkunft aer saisiecten Gegeustäirde berief, wurde seine Freilassung an- -zeordnet und verfügt, daß er am nächsten Tage mit bou Entlastungszeugen erscheine. Am nächsten Tage erschienen wob! die Zeugen, aber nicht Ortner, der inzwischen Selbstmord beging. In der Erklärung wird behauptet, daß Ortner nicht „von der Polizei" des Diebstahls verdächtigt und-nicht „von- Pcl'zeiorsuiueu" abgeholr wurde, so daß die gsgen Polrzeiorgane rrhoi>enen Vorwürfe und die daraus gezogenen Folgerungen unbegründet erscheinen. Allerdings fehlt in der Mitteilung der Polizei jede Angabe über die von Frau Ortner aufgstellte Behauptung, daß ihrem Manne während seiner Einvernahme Ohrfeigen an-- gatragen wmden und daß man von ihrem Manne ein 2 ch u I düelenntnis erzwingen wollte. and da kühnere Harmonisierung entsprechender erscheinen, besten kleineren Stücken für Violine und Klavier tritt Josef Achron mir einem großen Werk „Symphonische Variationen über ein Hebräisches Thema" für Klavier in )en Vordergrund. Der Eindruck dieses Werkes ist stark und anhaltend. Wie sich hier das echt jüdische Erleben mit dem Können eines ernsten Musikers verbindet, zeugt von einer Begabung, auf deren weitere Früchte wir gespannt sein dürfen. Josef Achron ist im Jahre 1886 im Gouvernement Suwalki (Rußland) geboren und erhielt den ersten Unterricht auf der Violine von feinem Vater, der ihm die erste Geige selbst anfertigte. Die ersten Studien wurden bei Prof. Michalowitsch in Warschau fortgesetzt, woselbst er mit achr Jahren in einem Konzert mit großem Erfolge debütierte. 1890 trat er als Schüler von Prof. Leopold Auer in das Petersburgor Konservatorium, welches er mit einer goldenen Medaille und einer ,Hofprämie" verließ Rach eingehenden Kompositiovsstudien.zeigte sich fein Talent auch in dieser Richtung. Wir besitzen von ihm eine größere Anzahl Werke, darunter Orchester-, Chorwerke, Violinstücke, eine Sonate für Violine und Klavier u. a. Besonders bekannt ist seine „Hebräische Melodie" für Violine und Klavier geworden. Seit dem Jahre 19.11 arbeitet Achron unentwegt am Werke der Schöpfung jüdischer Musi?, in letzter Zeit völlig darin aufgehend. * Bei unserer Einstellung auf „Mdische Musik" müssen %k Grenzen so toeit gezogen werden, daß ihre Beschränkung nicht neuerdings Hemmnisse schafft. Ohne die Brücken zur -Kunst anderer Völker, welche die jüdischen Komponisten des 19. Jahrhunderts geschlagen haben, abzubrechen, wollen wir, unsere eigenen Kräfte entfaltend, zu einer selbständige» Kunstanschauung gelangen. Wenn dereinst der Schönheitsreir der ,Heimat", das vertraute Idiom der hebräischen Erziehung die Sehnsucht der Diaspora oer* drängt hat, wird e.ne konzentrierte, erlesene Produktion, begünstigt durch die geistig-wirtschaftliche Stärkung in Palästina, da§ erstrebenswerte Ziel weisen: nicht mtt w i e bis dahin zersplitterte jüdische K ü n st- ( c r. sonder n m }*-* geeinigte jüdische K tt n st. Wiener Morgerrzettmr«. Dje „Wiener Morgrnzeitung" durch die in der letzten Zeit vorgenommenc weitgehende Ausgestaltung ihres Umfanges und Inhaltes ihrem Ziele, da« große beuikchneschriebene Zagdlatt mit «eltPilWcher Wischer Tendenz;u werden, wesentlich nähergekommen, will ihre Bemühungen zur Erreichung dieses Zieles nach jeder Richtung durch weitere Ausgestaltung sorisetzen. Dazu bedürfen wir jedoch auch der Mithilfe unserer Leser und Freunde. Der schon jetzt täglich wachsende Kreis unserer Leser soll durch eine neue AbWmntenwerbeaMou bedeutend erweitert werden. Nur nun dru Werbceifer nuferer Freunde, die wir zur Mitarbeit ansrufeu, zu steigern, haben wir uns trotz der bedeutenden Kosten dieser Aktion entschlossen, jedem erfolgreichen Adonnentenwerber ein wertvolles Geschenk zu widmen. Jeder, der uns mindestens drei neue JahreSabonnentrn bringt, erhält gratis, gegen bloßen Ersatz der Porto- und Berpacknngsspcfen. die dreibändige Ausgabe von in geschmackvollen Halbleineubänden. Dieses Standardwert der jüdischen Geschichtsforschung wird sicher unseren Freunden eiire willkommene Gabe sein, und sie haben dadurch Gelegenheit, ihre Bibliothek «m ein grundlegendes Werk zn bereichern und gleichzeitig der „Wiener Morgenzeitung" neue Abonnenten zuzusühren. Gleichzeitig mit der Uebersendung der geworbenen Abonnenten ist die Bezugsgcbühr für ein Jahr zu erlegen, und zwar für: Oesterreich 420.090 Kronen. S. H. 8. 720 Dinar, Tschecho-Slowakei 21s. tschechische Kronen, Bulgarien 980 Lewa, Italien 144 Lire, Deutschland 48 Goldmark, Polen 42 stloth, Rumänien 1~G0 Sei. Frankreich, Belgieu 144 Franken, Schweiz und das übrige Ausland 48 Schweizer Franken. Es wird betont, daß um derjenige Anspruch auf die Prämie hat, der drei neue Abonnements (nicht bereits bestehende) ausgibt. Die Aktion wird mit 15. April abgeschlossen. Verschleißer haben keinen Anspruch auf die Prämie. Dje lieber- Weisung der Beträge geschieht durch folgende Zahlstellen: Lasterr. Postsparlasstnkonto 150.693, Tfch«cho-flow«tisches Postsparkasienkonto (Prag) 59.531, Polnisches Postsparkassenkonto (Warschau) 190.227, Deutsches Postscheckkonto (Berlin W 7) 108.722, Rumänien und Bukowina: Ostbank A.-G. in Ceruauti und deren Frl'alen, Schweiz: Schweizer Bolksbank in St. Gallen, Jugoslawien: Postrparkassenkonto (Zagreb) 40.085, Italien: Tvneta di Credito Lommereiale Triefte, Via Mazzini 30. Die Verwaltung der „Wiener MargenzeMni," Mi». II. ZaiotMe 1-3. Sei.: 44.03«. 43,319 Wien, 22. Mär-. * Todesfall. In Waidhofen a. l>. Mbs ist der Sanitätsreferent von Niedcrösterreich i. R. Hofrat Dr. med. August Netolitzkv im 79. Lebensjahre nach langer Krankheit gestorben. * Meder ein verschwundenes Mädchen. Seit 16. d. ist die ICljnhrige Comptoiristin Milhelminc Tillemann, aus der elierlichcn Wohnung verschwunden. Sie hatte die Bekanntschaft eines Kellners gemacht, der sedoch erklärt, über den Ailfenthalt des Mädchens nichts zu wissen. Die Mutter hatte dc,n Mädchen Borwürfe wegen der Bekannischaft gemacht, worauf das Mädchen weglief. * Die Verhandlungen mit den Bundesangestellte«. Die Regierung hat das Finanzministerium beauftragt, die, Bornrbeiten für die dritte Etappe, das ist die endgültige B ezugsregelung der VuudesangesteMen, in Angriff zu nehmen. Voraussichtlich werden Ende April, b e .31 e° huirgsweise Anfang Mai. die Arbeiten beendet. Die Verhandlungen der Angeftelltenorganisationen mit der Regierung über die endgiiltige Verabschiedung der Reihung werden Ende M ä r z beginnen. Der Gcwerkschastsbnnd der nicht-- sosialdvmokratischen Post- und Telegraphenangestellten bcabsichtiai ebenfalls an die Negieruicg mit gesondertenLohnf 0 r 0 e x u n g e n heran,zutreren. * Ein betrrlnkener Chausfenr stößt eine Frau nieder. Gestern hat der Chauffeur Wilhelm L a u r i c in angeheitertem Ziistande eine Frau niedergeftoßeri und sie einige Schritte weit geschleift, bis ver Kraftwagen zum Stehen kam. Die Frau w>crde ins Allgemein» Krankenhaus gebracht. Rach dem amtsärztlichen Gittachtcn war L a n r i c bei der Fahrt derart angehritert. daß er ohne Gefährdung der Passanten den Kraftwagen gar nicht führe»! konnte. Die Fahrbollette und der Führerschein wurde ihm entzogen und die Strasamtshandlung eingeleitet. Die Fälle?er Gefährdung der Passanten durch die Antoraserei oder durch angeheiterte Chauffeure mehren sich von Tag zu Tag, weshalb eine strengere Bestrafung der Schnellfahrer angezeigt wäre. * Berbandlungen über eine Verlängerung der Sperrstunde in Wien. Die kürzlich erfolgte Mitteimng über die Hinausschiebung der Sperrstunde für Gasthäuser auf 1 Uhr und für .Kaffeehäuser und Bars auf 2 Uhr gilt nur für das Land Niederüsterrrich und nicht nir.Wien. Wegen einer Sperrstuuoein^rlängeruug auch für Wien worden fetzt seitens der betreffenden Geuossenschaftsvorsteher mit der Polizaidirektion Verhandlungen geführt, die eine»', günstigen Verlaus nehinen. * Zionistischer Vorteirat. Das Zioiustische Landeskoniitee!<ilt mit: Sonitwm den 30. d. findet im Saale der Hakoah, _22. Mirz 1904 _ _Nr. INS!. Bezirk, Wiesingerstraße (Cafe Atlaöhof), die Sitzung deß Parteirates statt. Tagesordnung: 1. Bericht über di« Sitzung des Aktionskomitees. 2. Die Lage ttn Zionismus. 8. Eventualia. Die Sitzung findet um halb 8 Uhr statt. Die Delegierten zum Parteirat werden darauf aufmerksam geinacht, daß die Teilnahme am Parteirat davon abtmngig ist, ob sie ihrer Keren Hajessod-Pflicht uachgekommeu sind. E2 wird daher den Delegierien dringend nahelegtz noch vor Verifizierung ihrer Mandate wlrch das Parteigerrcht ihre Keren Hajessod-Pflicht zu ersiilleu. wenn sie nicht das Recht auf die Teilnahme verwirken wollen. * Nachmittagsvorstellungen im Cirrus Carl Hagenbeck. Hmrtc, morgen und Dienstag den 25. V (Maria Aerkündv gung). finden im Circus Hagenbeck NachmlttagsvorsteDlngev zu 'ermäßigten Preisen statt, die um 3 Uhr ihren Anfana nehmen. Sie mnfajsen das gesamte Slbeiidprograrnm mn sämtlichen Artistcnprodultionen und Tierdressurvorführunger^ lvie auch die Elesantenherde mit dem 8 Monate alten Baby» * Heirat der ersten Diplomatin. An London fand fflrt 18. d. die Hochzeit der Tochter des hiesigen bulgarischen Gc sandten Fräulein Stanciow mit Lord Murr statt. Dia junge Frau, die als der erste w e i b l i ch e D i P l 0 m (t t gilt, war drei Jahre lang S-ekretärnr ihre? 2)aters und später erste, Sekretärin der bulgarischen Gesandtschaft in Washington. Sie hat an fast allen Konferenzen seit 1910 als Dolmetsch teilae umumeu. * Tauzinjtitiit Hermann Braun, 14. Bez., Reindorfgahe 42. (Entgeltlich.) Vereine, Vorträge md Versammlungen. Lese- und lll c d e h a l t c jüdischer H 0 ch s ch ü be r. Wien, 9. Be>, Türkerfftraße 9. -Heute abends um ¥ Uhr Vorlrag. Dr. Bikior Jordan: Sanitäre Berhältnisse in Crez Israel. — Kulturgruppe der zionistischen Bczi rks o rg a n i sa ti e n Brigittenau, 20. Bez., Karl Meißlsiraße 5. Heute «m halb 4 Uhr Bortra-g über Purim von Herrn Löw Vogel. Nachher Fortsetzung des Literaturkmrses. Referent Pros. Wilhelm Menkes. Jugendliche Gaste willkommen. Morgen um 7 Uh>r abends in der jüdischen Toynbeehalle, 20. Bez,. Den'isgasse 33, interne Purimfeier. --- Klub h e b r ä i i ch Sprechender 12 bis 15. Henne präzise 8 Uhr abends, im Klublokal. 15. De;., Hervlotzaasse 21, 1. Stock, Vortragsabend, Gäste willkommen. — Jüdische T v y n b e e b a 11 c, 20. B<z.. Denisgasfe .33 Heute um 7 llhr abends Konzer:. Klavier: Pianistiir Fräulein Herta Schmelz; Gesang: Konzertsängerin Frau Olga Goldschmied; BoW lieder: Doppelguarrert des philharmonischen Chores. -- F r a u e n a r n p p e der z i 0 n i st i s ch c n Bezirksscktion 9. Die Vorträge finden nanmohr im Case Metropole, 9. Bez., Fern gaffe 33, an jedem Montag um halb 6 Uhr abends statt. Montag Äe»r 24. d. spricht Her: Dr., Nissan ©oßn* stein übec vre Slelluu-g der jüdischen Frau im jüdischen Herecht. Gäste willkommen. — Frauengruppe der Zionist i s ch e n B e; i: k s s e k t i 0 n 20. Zusammenkünfte finden an jedem Mittwoch im Be reinslokal, Kar! Meisilstraßa 6, abends statt. Die Gelder für die verkauften Schekalim sind an Frau Griffe! avznMcen. — Zionistischer Block. Heute uni halb 4 Uhr uachniätlags im Hotel de France Plenawersamml'Ung mit dringender Tagesordnung. Erscheinen Pflicht'. Separ-ate" Ei-nladung4ttr ergehen nicht. -- Juaendveretn. Ahaw a:h-Ziou, 2. Bez., Glockeu^asse 30. Heute um halb 8 Uhr abelvds Vortrag. Referent Herr Swe-drow. Thema: Die Lage in Palästina. Gäste willkommen. — Sephardischakademischer Verein Esparanza. Heute kein« Zuisammenkunft. Nächste Woche Vortrag von Gemeiud-'-rat Dr. Leopold Plaschkes. — De' Verein Jüdisch« Kindersreunde veranstaltet morgen Sonntag um ha!O 4 Uhr nachmittags im SouterrainloL^l der Scholle, 2. Dez., Lilienbrunngassr (Hoirl Dian ab ad), ein Kinder-Purimfest. Restliche Karten im' Sekretariat. 2. Bez., Ober« Donaustraße Nr. 91, und an der Kaffa. — Verein für jüd>ische Geschichte un> Literatur, 2. B^z., Ferüinanr-.ftraße 23. Heute ini Srtznligssaol der israelitischen Kultus-gemoind«. 1. B-ez., Sortenstellengasse i, Vortrag des Herrn Oberinfpektors a. D. Max Stein: Esther in der Weltsiteratur. Beginn halb 8 Uhr abends. Eintritt frei. Gäste Uüllkommeu. — Di« hebräische Schnl« der zionfftischen Sektion Prater, 2. Bez., Iungstraße 8, veranstaltet mor-gen Sonntag um 6 Uhr abends ein Kinderfest. Di« Ettern sowie Gäste willkommen. — Akademische Sektion H i t a chd u th, 2. Be.z., ZirkuSgaste 83. Heut« um. halb 3 Uhr a-bends Zusammenkunft. Schekalimverrechmr-.vg. Pünktliches Erscheinen Wicht. — P a l ä st i na - S « kt i 0 n zionistischer Handelshochs ch ü l« r. 2. Be;.. Taborstraße 1, Ädezzanin. Heute um 7 Uhr abends Vortrag D. Neben-zahil: Der Völkerbund und tvir. Gäste willkonttnen. Leopoldstädtc r Volksheim, 2. De^., Zirkusgasse 43. Um 7 Uhr: Schriftsteller Wilhelm Börner: De^ ärgste Volksfeind, Karten zu 2000 K, Verein Einheit. Die Generalhersammlung de-; Bersines Einheit, Verein zur Errichtung und Erhaltung von Bovks^ speise-hollen, 2. Bez., MalMste 12, findet Montag den 24. d. um 7- U-Hr abends im Elifabethheml, 2. Bez., Mal-zgasi'e 7, statt. Kinder.Punniseier. Donnerstag beit 27, d. um 3 Uhr nachmittags vera-nftältet dir Gruppe zionistischer Frauen im 19, Bezirk in der Tanzschule Fillsnz (Cafe Döbliugorhof). Billrothstraße, ein« Kinder-Purrmfeier, an der die jüdischen Kindersreunde mitlyirlen,. Der Verein zionistischer Hochschttlcr Theodor Herzl hat seine Tätigkeit wieder au'-genommLN und hält rsgelmatzig Mitttvoch und Sarnktag um 8 Uhr im Lokal der Zionistischen Sektion 9, Jvechtonsteinstraße 11. 1. Stock, seine Zusammen-' Wnfte äb. Hochschiller, die sich für ernste zionistisch" Aobdit interestieren,' können nur nach vacheriger Riich'prache mit Präses Dr. Leo Fuchs, Tel. 03-1-00 (Bttndewinstitnl) zur Äufnahnle in Erwägung gezogen werden. Zionistische Sektion Zwischenbrücken, 20. Bez., Allerheikigrnpsatz 17. Sonntag d-n 30. d. große Purimftier im Cafe Reichshor. 2. Boz., Praterstraße lch. Es wirken unter au deren mtt: Mischa Stie-welband, Biolinvirtuose; Magido, Opernisäirge-r; Max Brod; die zethnjährig« Klaviervirtuosiu Paula Stein: Franz Dostal vom Carl-Theater: Fräulein Horoivitz, Ballettänzerin: Böser und Waiden vmn'Apollo- Theater; Frau Landesmann Opernsängerin; Podzamcz-e, Direktor der Jüdischen Bühne Am Flügel Klaviervirtuosin tcäulein Stieweloand. Anfang 7 Uhr abends Ende r-’- estllischaststoilette. Heu»« um 4 Uhr nachmittags Sitzung des Festkomitees. Lionigtisciie ösririrssoktivn ^eopoickkitsckt. Sektor 3 Heute SanMatz den 22. März, präzise 8 Uhr abends, im Car6 Stadt Wien, ll. Taborstraße 8 B 0 rl« iung Meqmund Hader: „A u 8 jüdischen Werken" Jedtl'. Samstag zwanglosr Zusammenkünfte »uit Lorträgeu 1418