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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-22 · Heft 1832 (22.3.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1832 (22.3.1924)
Date
1924-03-22
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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TmiWü- Men, SAmskäg Itd) griff er auch von Bürgermeister in schärfster Weise au, weil er als Landeshauptmann in dieser Angelegenheit nicht | eingeschrttten wäre. Der Bürgermeister mahnte der' Redner,! zur Sache zu sprechen. Orel reagierte nicht aus diese Mahnung, sondern sprach in dem Tone weiter. Der Bürgermeister droht mit der Wortentzichung, aber Orel ignoriert den Bürgerinerster, worauf dieser dem Redner, tatsächlich das Wort entzieht. Was nun folgte, ist schwer zu beschreiben. Orel ruft: Wenn Sie mir hundertmal das Wort entziehen, ich werde doch reden! Und im Chor ertönt es: Er unterstützt die jüdischen Schweinereien! Auch die Majorität reagierte, Schimpfworte fliegen hin und her. Eine wüste Szene, bei der sich der Bürgermeister nur schwer Gehör verschaffen kann. Da ruft Orel, den Lärm übertönend, znm Bürgermeister: „Herr Bürgermeister, Ihr Verhalten als Landeshauptmann entspricht nicht der Würde, die Sie bekleiden!" Dies war Anlaß zu einem Handgemenge. Ruse wie: „Unerhört!, Gemeinheit!. Hinaus mit dem Lausbuben!" waren laut. Plötzlich sieht mau. wie ein Gemeiderat von der Linken gegen Orel vordringt, doch gelingt es den Stadlräten Speiser und Breitner, ihn znrückzlihalten. Inzwischen geraten andere Gruppen aneinander. Die Stimmen überschreien sich, Fäuste fahren aufeinander los. Endlich gelingt cs dem Bürgermeister, Ruhe zu schaffen. Jedes Wort scharf betonend, erklärt er: Ich muß es dem Gemeinderat überlassen, zu entscheiden, ob die Hawdlung des Bürgermeisters in der Angelegenheit eine unwürdige war. Ich erkläre zugleich, daß «die Worte des Gememderates Orel de,: Bürgermeister nicht beleidigen können. Orel refleMert darauf mit der Erklärung, daß er die Kritik über die Haltung des Bürgermeisters nur hypothetisch genracht habe. Der Frauenarzt als RegerfHau- Neler. Negertheairr an der Goldküste. Im Budapester Jnnerstädter Theater tritt jetzt in Sachs Guitrhs „Schwarz und Weiß" ein wirklicher Neger auf, der von den Zuschauern besonders angestaunt wird. Der Theaterreferent des „Az Est" hatte mit dem Schwarzen eine Unterredung, bei der sich ergab, daß der vielbewunderte Neger gar kein Berufsschauspieler, sondern ein — praktizierender 'Frauenarzt ist. Dr. Benjamin AyagiDoung — dies der vollständige Name des schauspielenden Arztes — erzählt in launigem Gespräch, wie er dazu kam, in Budapest als Schauspieler zu wirken. Dr. Aoung befand sich im vorigen Jahr auf einer europäischen Studienreise. In Wien traf er mit drei südafrikanischen Negerartisten zusammen, die ihm jammernd Nagten, daß sie mit einem vierten Landsmann als Artistenquartett nach Budapest verpflichtet seien, der vierte jedoch in Wien plötzlich erkrankt sei. Sie flehten Dr. Aoung an, einzuspringen und die Rassenbrüder vor dem Ruin zu retten. Im Budapester Vergnügungslokal würde man das Changement gar nicht bemerken. Die Hauptsache sei Wische MM. Von Joachim Stutschewskh. Vor etwas mehr als einem Jahr kam I. Eng e l, der unermüdliche Förderer jüdischer Volksmusik, von Rußland nach Berlin, um einige Konzerte mit ausschließlich jüdischer Musik zu veranstalten. Zum ersten Male gelangte jüdische Musik vor der breiteren Oeffentlichkeit Berlins zu Gehör und errang sich das Interesse weitester Kreise. „Jüdische Musik"? „Gibt es eine jüdische Tonkunst"? Es fehlt nicht an Stimmen, die diese Frage von vornherein verneinen. Sie stammen vorzugsweise aus jene» Kreisen, die nicht wissen, welch hervorragendes Interesse die Juden im Altertum der Poesie und der Musik gewidmet haben und wie intensiv die Musik im ganzen Verlaus dev jüdischen Geschichte im religiösen und gesellschaftlichen Leben gepflegt wird. Die Juden des Altertums besaßen eine für die damalige Zeit ziemlich bedeutende Musik. „Daß die Weisen aber tatsächlich hohen Alters und Volksgesang sind, geht hervor aus dem Umstande, daß sämtliche alten jüdischen Zentren dieselben haben, trotz jahrtausendlanger Abgeschiedenheit voneinander, demnach müßten sie bereits vor der Zerstörung des zweiten Tempels Volksgesang gewesen sein." (A. Z. Jdelsohn, „Gesänge der Babylonischen Juden".) Als die Brüder Josefs — so geht die Legende — ihrem Vater die Kunde überbringen sollten, daß sein totgeglanbter Sohn in Aegypten noch am Leben sei, baten sie Serah, die Tochter des Ascher, den Großvater Jakob durch ein Lied zur Begleitung der Laute aus die freudige Nachricht vorzubereiten. Im Volke lebt die Sage, daß aus Dankbarkeit der Erzvater Serah die Unsterblichkeit verliehen habe. Den Tiefen urjüdischer Empfindung entsprungen, wirkt dieses Erbe in uns als heilige Ueberlieferung mit unverminderter Kraft weiter. Ueberall, wo Juden wohnen, klingen alte Gesänge, Lieder und Tänze stets wiederkehrend, ewig lebendig, ohne an Beseelung und Inbrunst ein Atom eingebüßt zu haben. Diese Weisen sind im. ihrer ergreifenden Einfachheit so tief gefühlt, daß auch Nicht-Juden sich ihrer Wirkung nicht entziehen können. Wenn dennoch der „I üdcschen Musik" ein Kunstwert abgesprochen wird, so ist der erste Grund zu dieser Auffassung von den jüdischen Komponisten selbst gelegt worden. Die Anpassung an die .Regeln und Gesetze abendländischer Musik und Kunstauffassung entfernte sie immer mehr vom ihrer jüdischen Eigen- Wiener Morgenzeitung. ja, daß alle vier echte Neger seien. Vergebens verstlchte Dr. Aoung abzulehuen, er gab schließlich nach und kam so nach Budapest, wo er auch tatsächlich im Variete auftrat. Während des Tages hospitierte er im jüdischen Spital und hat vor kurzem gemeinsam mit km jüdischen Arzt Dr. Arnold Schwarz die Ordination als Frauenarzt eröffnet. Im Jnnerstädter Theater tritt er als Statist auf. Dr. Aoung stammt aus der englischen Kolonie Lagos (Goldküste), ist der Sohn eines Ingenieurs, fein Großvater war auch Arzt, aber sein Urgroßvater war noch Mitglied eines wilden Negerstammes. Das medizinische Doktorat erwarb Dr. Doung in Edrnburg, besitzt aber außerdem noch vier verschiedene Diplome. Interessant ist, was Dr. Zoung über das Theaterwesen in Lagos erzählt. Demnach gibt es in der Negerhauptstadt mehrere Theater und Kinos, die von den Negern sehr stark frequentiert werden und in denen Negertruppen spielen. Es werden fast ausschließlich Stücke einheimischer Negerdichter, Verarbeitung von humorvollen Negerlegenden fiir die Bühne, gegeben. Von Stücken weißer Dichter haben bisher nur Shakespeare- Dramen bei den Negern Anklang gefunden. Beachtenswert ist auch, was Dr. Doung als Negerarzt mitteilt. Unter den Negern gibt es keine Wutkrankheit. Dr. Joung war drei Jahre hindurch Spitalsarzt am Colonial Hospital in Lagos und hat keinen einziger: Fall von Blutkrankheit an eingeborenen Negern konstatiert. Die Neger vor: Lagos leben in freier Liebe. Trauungszeugnisse gibt es keine. Der zivilisierte Neger hält sich nur eine Frau. Hat er eine Frau gewählt, so läßt er sich mit ihr in der Kirche ihrer Religion trauen. Zum Schlüsse gab Dr. Ljoung eine berühmte Negeranekdote zum Besten. Ein weißer Geschäftsreisender aus Europa kommt in ein Negerdorf in der Nähe von Lagos. Der Reisende ist der Vertreter einer Elfenbeinhandelssirma. Er erhält bei einem Neger Nachtquartier. Seine erste Frage ist, wo er sein Geld und feine Wertsachen verwahren könnte. „Hier auf diesem Pult", antwortet der Neger. „Werden die Sachen hier nicht gestohlen werden?" fragte jetzt geängstigt der Elfenbeinreisende. „Sind außer dir auch noch andere Weiße da?" antwortet der Neger mit einer Gegenfrage. „Nein." „Wer sollte also deine Sachen stehlen?!" Jas Schach«elsterti»nier kn New-Dork. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) New-Zork, 20 März. Heute ist. ein spielfreier Tag. Morgen beginnt di« vierte Runde, von welcher man Klärung des Standes erwartet. Stand nach der dritten Runde ist folgender: Dr. Tartakower 2,5, Aljech i n 2, Capablanca, Bogoljubow, Dr. Emanuel Lasker und Dr. Eduard Lasker 1,5, Marshall, Maroczy, Janowski und Reti 1, Dates 0,5. 22. März 1924 Sette 8 Nowosads Freunde vor Gericht. Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, hat etrtt gerichtsärztliche Kommission ausgesprochen, daß die Au« Haltung Rudolf Nowofads in einer Irrenanstalt gerechtfertigt erscheint und er einstweilen für ein Jahr in der Irrenanstalt auf dem Stemhof zu verbleiben . hat. Hernach wird eine neuerliche Untersuchung erfolgen. Natürlich liegt für die Irrenanstalt, wenn erkannt werden sollt«, daß Nowosad geheilt ist, kein Hindernis vor, ihn schon vor Ablauf eines Jahres ans der Anstalt zu entlassen. An unterrichteter Stelle wird erklärt, daß an eine Entlassung Vox Ablauf des Jahres nicht zu denken sei. f Der Hakewkreuzler Rudolf Nowosad hat bekanntlich im Juni vorigen Jahres seinen Gesinnungsgenossen Karger in einem Walde bei Neulengbach bestialisch ermordet: angeblich weil Karger als Verräter cm der nationalsozialWschen Partei erkannt worden war. Nowosad wurde später von den Gerichtspsychiatern als geisteskrank erklärt. In dem Gutachten wurde ausgeführt, daß Nowosad tvegen Jugendirrsinns (paranoide Form) der Vernunft gänzlich beraubt sei und dies schon zur Zeit des Verbrechens war. Am 26. Jänner d. I. wurde Nowosad in die Anstalt Am Steinhof gebrüht. Nach kurzer Zeit tauchten Gerüchte auf, daß die dortigen Aerzte die Meinung des Gutachtens nicht teilen und Nowosad für geistig gesund halten. Diese Gerüchte wurden vom Städtrat Professor Tandler, dem die Anstalt nnterstcht, für unbegründel erklärt. * Acht junge Leute, Hochschüler, Gymnasiasten, Bank», beamte, die zum engeren Freundeskreis des Mörders Rudolf Nowosad zählen, haben sich heute vor dem Einzelrichter Hofrat Hotter beim Landesgericht 1 wegen Geheimbnudelet zu verantworten. Sie sollen sich mit Nowosad öfter zu abendlichen Beratungen zufammengefnnden haben, wobei allerlei abenteuerliche Plane ausgcheckt worden sind. Man weiß aus den polizeilichen Mitteilungen über diesen Geheimbund — der sich „T. T.", das ist „Trutztruppe", nannte —, daß auch der von Nowosad ermordete Karger Mitglied gewesen tvar und von Nowosad wegen vermeintlicher Vorräterei zum Tode „verurteilt" wurde. Die jungen Leute > sprachen über absonderliche Unternehmungen. Beispielsweise l sollte ein gemeinsamer Vorstoß nach Linz zur „Er ober urig" i eines dort verankerten Donaumonitors unter- * nommen werden, dann seien auch Mordatrentate gegen sozialdemokratische Führer geplant worden, Betäubungen durch g i f t g e t r ä n k t e Nadeln, die aus Glasröhrchen den Opfern ins Gesicht geschlendert werden sollten und ähnliche Heldentaten. Ursprünglich wurde die Untersuchung gegen eine größere Anzahl dieser den: extremen Flügel der nationalsazialcn Partei angehörenden Burschen geführt und zehn Verdächtige saßen drei Monate in der Untersuchungshaft, aus der sie später entlassen wurden. Nun kommen acht dieser Toteükopfbiindler vor da? Gericht. art und führte schließlich zur gänzlichen Verleugnung ihres eigenen Wesens. Daß diese Komponisten einer fremden Einflußsphäre unterlagen, zeitigte ftr die Entwicklung der jüdischen Musik verhängnisvolle Folgen und mußte zu der Meinung führen, daß der jüdische Musiker zwar reproduktiv sehr begabt, aber vollständig unschöpferisch sei. Eine vage Behauptung angesichts so großer Talente wie Halevy, Bizet, Mendelsohn, Osfenbach, Mahler, Schönberg, deren eigener Wert unbestreitbar ist. Im übrigen sehen tvir, daß auch bei diesen „assimilierten" Musikern das Blut und der Geist seit Jahrtausenden angesammelter Kräfte ihr wahrstes Wesen durchschimmern läßt und an zahlreichen Stellen sich urjüdisch präsentiert. Es wäre eine dankbare und zugleich wertvolle Arbeit, all diese Stellen aus ihre Beziehung und Verwandtschaft mit jüdischer Musik in Bezug auf Rhythmus, Harmonie und melodische Linie zu rekonstruieren und mit Noten-- beispielen zu belegen. Wesentlich ist, daß gerade in der Musik, die unser Wesen am tiefsten offenbart, die Kluft, die durch das sklavische Aufgehen in einer fremden Gefühlswelt entsteht, am schärfsten empfunden wird. Die Bedeutung eines Kunstwerkes hängt nicht nur von der äußeren Struktur oder der Art, wie der Stoff verarbeitet worden ist, ab, sondern auch im den Tiefen seelischer Erregungen, die sich hinter jedem Motiv, jeder Harmonie kund geben. Diese wahre Kunst kennt keine Zweiheit zwischen Schöpfer und Werk. Beides muß untrennbar in einer Einheit verbunden sein. Diese Einheit wird nur im engen Zusammenhänge mit seinem VoAe und dessen urlebendigem Instinkt erreicht. Um die Aufwärtsentwicklung zu fördern, mutz der jüdische Musiker seine eigenen Wege suchen, seine eigen« Musik finden. Die Tatsache, daß neuerdings so viele jüdische Künstler sich 'ihrer urwüchsigen Schöpferkraft bewußt werden und einem intensiveren Hören auf ihre eigene Stimme zustreben, beweist, daß man beginnt, die hemmenden Fefleln abzuschütteln und aus innerster Quelle unmittelbarer Gefühlsäußerung zu schaffen und zu leben sucht. Jeder von uns muß seine Aufgabe mit ganzer Kraft zu erfassen suchen und mit Einsatz aller Energie und Fähigkeiten den Weg zur jüdischen Kunst" ausbauen helfen. * Mit der Gründung der Verlagsgesellschaft für jüdische Musik „Juwal" (Berlins), ist ein wichtiger ••*)■ Berlin W 62, Kleistsiraße 26. Grundstein für die Weiterentwicklung unserer Bestrebungen gelegt worden. Ihr fällt die wichtige Aufgabe zu, einen engeren Zusammenschluß jüdisch schaffender Kräfte herbeizufühven, jungen Talenten die notwendige Förderung zuteil werden zu lassen und durch Veröffentlichung alter und neuer Werke einen Einblick in das gegenwärtige Schaffen weitesten Kreisen des jüdischen und nicht jüdischen Publikums zu ermöglichen. An der Spitze dieses Verlages steht Julius Engel, der durch sein großes Können und seine reiche Erfahrung das Unternehmen stützt und künstlerisch leitet. 1868 in Rußland geboren, absolvierte er die juristische Fakultät und als Kompositionsschüler von Danjeff das Konservatorium zu Moskau. Von frühester Kindheit mit jüdischer Volksmusik vertraut, komponierte er schon während der Studienzeit eine jüdische Oper,, E st h e r" und fing au, jüdische Lieder zu bearbeiten. Der I960 gehaltene Vortrag in der „Kaiserlich Ethnologischen Gesellschaft" mit Vorführung der von ihm bearbeiteten Lieder darf als das erste jüdische Konzert gelten. Von unerschütterlichem Glaubert an seine Ausgabe erfüllt, veranstaltete Engel in den größlen Städten Rußlands jüdische Konzerte mit Vorlesungen, unter deren Einfluß 1908 in Petersburg die „Gesellschaft für jüdische Volksmusik" gegründet wurde. Engel hat auch als erster Musik zu hebräischem Text geschrieben. Zu begrüßen ist, haß die in der Mehrzahl vergriffenen Hefte der „Petersburger Gesellschaft" neu gedruckt und wieder erhältlich sind, wie das unentbehrliche „L ieder - Sa mm e l L u ch" von Kisselhof, Zitomirski und Lwow, die ausgezeichneten Bearbeitungen unserer Volksmusik von Ssaminski (für 4 Stimnren oder Chor), Kopit („Die Mesinke oisgegeben"), Schalit („Eli, eli" und ,/l Lid vun a Feigele") sowie die zum Teil in freier Verwertung des Volkstümlichen komponierten Stücke von Zeiilin („Eli Zion"), Milner („In Cheder") und 'Skliar („Jeruscholaim"). Als weitere Bereicherung sind die Arbeiten von I. Engel zu bezeichnen. Die vorliegenden Hefte „Jüdische Volkslieder", „Kinderlieber", „Feldlieder", fünf ,Mavierstncke" u.a.m. zeigen Engel als einen feinsinnigen, die volkstümlichen Melodien treffend untermalenden, in seinen eigenen Kompositionen sicher gestaltenden Musiker. Seine Musik wird von urjüdischer Empfindung beseelt, durch glückliche Eingebung und ernst durchdachte Ausarbeitung unterstützt. Meipem persönlichen Geschmack würde zwar eine differenziertere und hü

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