Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1830 (20.3.1924)
- Date
- 1924-03-20
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2980913--18241-3005294- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Gert» 8 Wnm. Dmmerstä'A Wir werden vom Rechtsanwalt Dr. Felix Kößler dar ans aufmerksam gemacht, daß nicht sein Vertreter all dem Ausgleiche schuld war, aus Grund dessen Hofrat Wolfs sein Vorgehen entschuldigte, so daß er infolge Rücktrittes Don der Anklage straflos wurde.' Der Richter, ' Hofrat Dr. Schwarz« Wald, der als A u s y lei ch S s t c nn d bekannt ist, benutzte eine momentane Abwesenheit des Vertreters des Dr. Kößle r, um das Mädchen zu dem Vergleich zu überreden. Es ergibt sich aus dieser Darstellung, daß weder - dein Dr. K ö g l e r noch dessen Vertreter eine Schuld an dem Zustandekommen des Ausgleiches trifft. * Hoftri Dr. Hugo Wolf ersucht - n..n FesHellun-g, daß er titii dem im Ehrenbeseidig:,ngsprozeß genannten Hofra! i, R. Wolfs weder identisch noch vertvawdi ist. M Leben»mlttelm8rk1e. Trotz reichlicher Zufuhren und schwacher Nachfrage wird feuf allen Marktgebieten an den bisherigen Preisen sestg-ehalten. In der Großmarkthall e langten gestern wieder achtzehn Waggons Fleisch ein. Die Preise blieben für alle Fleischgattuugeu vollkommen unverändert. Auch aus den Grimwareilmarkten ist keine Erleichterung der Preise eiir getreten, bloß Eier stellten sich auf einzelnen Märkten ettvas billiger. Vrr8«r> erlich. Bei tzeränderlicher Bewölkung war es gestern in Oesterknch zismlrch heiter. Tie Temperaturverhäl-tnisse haben sich nicht asöudert. Alle österreichischen Stationen hatten Morgeasrost. Tagsüber stieg die Temperatur nur wenig über Null Grad. Zkn der Tschecho-Slowakei hielt der Frost auch -agsüber an. Westeuropa hatte mittags Teinperaturen über 10 Grad. Voraussage: Veränderliche, mäßige B ew v l nn g. Lemperaku everhältnisse nicht wesentlich geändert. W i e n, 20. März. * Unkall des Zahnarztes Dr. PRlak. Der Wiener Zahnarzt Dr. Pollak, unser^geschätzter Frsnnd. ist am Sams ag Lei einer Skr^our in Goi'ern gestürzt. Er zog sich einen doppelten Bruch »des Unterschenkels zu und wurde von zwei Touristen zu Tal und dann am sin m Srl/ittru in das Krnnteu- Haus nach Bad Ischl gebracht. Das Besindrn des Patienten ,st verbältmsmäßm zuirirdenitellend. * Golden« Hochzeit. Am 22. db-egphl Herr Fa^ob Steinhardt mit s in-er Gattin Ern"skine das Deit der aoldenen Hockrzeit. Tie Feier findet Ta ms t na um 9 Uhr vormittags im Leopvtdstadjer Tempel fTempeiaaise) statt. Am selbsn feiest Herr Steinhardt das Mahriae Diensr'ubiläu-m als Be« vni-w des Kablengroßhamdlunashaus s Ed. Winternitz. * Ter Hochstapler Kühne! verhaftet. Schon feit vielen Iahten rst der Vertreter SRcfren K ü hnel den Polin che« övrden sehr bekannt, da er dato da, bald dort als Pfandschein- Äwi-Mer sufmücksie, bald ab r wieder an jungen Mädchen AitkfjchkeitSverbrechen w beaehen suchte. Äiüanos litt3 war -kötzkrch feine Gä^rn verschwunden und :8 hieß allgemein, daß ze von ihrem Man-»« stets mißhandelt vordur war. weshalb ich der dringende B rdacht ae^eu Robert Mtzntzl le-uk'e, seine Sfcau sewaitfa-m beseitigt haben. Die Untersuchung kennte Ä>och nicht hinreichendes Dew^isma'Lrial erbringen. Er kam iwei.mÄ in. die Irrenänftäkt. entwich beim storniert Male und vurde zu-livt in Klagensuri w gen Betruges und dringend'^ Lerbach es brr Abtreiöü''g der Lei-b-s^rncht wieder verhaftet. Lried'r in -Freiheit, kehrte er nach Wien zurück -,'nd alsbald purde gegen ihn die Anzeige erstattet, daß er sich an einem 'lfiähriaen Mädchen m Baven bei Wim unsittlich ver« zan->-e n Hobe. Auch liefen An-.zsin.en wegen PfaMchw indes-.ien '-in. Er wurde in Möylina vechasr-ct, wo er sich unter dem Namen Norbrrr Kieml äi'shislt. Zwei internationale Te-chendiebe. (SKf*Trt würden von )ec Polizei zwä Italiener verhaftet, die sich G r a}? i und 8esto n-.mu:-m und im Verdacht stehen, an den Diebstahl der 50 Millionen, die einem SkcmPen im Kassenraum Wr, Zentral Lank deutscher Snarkaüen entwendet worden. bc° jeiligi zu s?iü. Sie hatten falsche- Neiseväne bei sich. Es ist ihn-m rachWwiestn worden, daß fte T-i-ebstühlr in verschiedenen Städten Europas verübt haben. Sie wurden dm Landeswrrcht eingaliefert. Die abqcferkigto Täpser7eit. Die Tapferkeit int Kriege ,var vom Staate sehr gering geschätzt worden. Der Bescher d'r Wldenrn Taps-rrkeiismedaille erhielt mörtatlich 80 K., der her Kosten silbernen 15 K. and der kleinen 7,5 K. Es war nicht oiel. doch etwas. Jetzt hat der Min-isterrat besOtosssn, di fe Ansprüche abzüsertigen. So erhalt der Besitzer der aol-denen Lavferkeitsmedaille 18.000 Ä., die der sikbrrnen AI00"K., brslcha-rwsw'ise 1500 K. ein für allemal. Im ganzen ist eine »akbe Milli erde für diese Wfsrt'ip'.rnpen in das Budget einge. stellt. Der Mann wird sich für die Abfertigung gerade zwei Paar Würstel lausen können. Es rsi klar, daß der neueste Beschluß des Nationalrares großen Unwillen bei d u Betroffenen Hervorrufen wikd, allerdings muß sich kein Meda-ill-mbefit-er lrbfertigen lassen. In diesem Falle bekom-mt er überhaupt nichts. * Eine neue Quelle kn Fränzensbab. In ffren'ensbad würbe gestern im Badehanse 4 eine neue Kohlensätneguelle mit rehn Atmosphären Druä^ erbohrt. * Dk« französische Regierung beschenkt die österreichische Gesandtschaft. Irr Erwiderung der lieberwibe der SchGssel der Stadt Lyon an.die franrösische Regierung hat die S! rdt Lpon beschlosstln, der österreichischen Gesandtschaft in Paris anläßlich »er bevorstehenden Üebersiedlung in dos eigene G-sandtschaftsgebaude Seidenvorhävge für ihren'Emvwngsranm zu widmen. Die französische Negierung bat d»r Gesandtjctza't aus dem gleichen Änlaffe kunstvolle Taselaussahe . us Sevresporzellan gewidmet. - Wkene« Diebstahl einer MklliomnSriefmarkensmnmlung. Gestern wurde das Wiener Sicherheitsbureau, von der Polizeidshörda in Graz telephonisch tu Kenntnis gesetzt, daß dort ein Diavftahl einer Briefmarkensammlung im Millionenwerte verübt wurde. Demnach hat ein gewisskr Ludwig Po klar dem Brichnaiteu^ Händler B r a n d l erklärt, daß er eine Briefmarkensammlung kaufen wolle. Brandt wies ihn an einen gewissen Leopolo S t i p l a c e k, der ftine Markensturmriung um 7 0 M i llinnen Kronen verkaufen wollte. Als sich vereinbarungs-r gemäß alle drei in der Wohnung-des angeblichen Psllak zur Besichtigung der Sammluitg eiirgefundeu harten, erklärte der angebliche Pollak, daß er mit der Sammlung einen Moment in das Nebenzilllmer gchen müsse. Die Heiden anderen warteten im Zimmer und hörten plötzlich, wie von außen die Eiirgangstür versperrt wurde. Sie schlugen Lärm, doch war der Gauner bereits verschwnnveü. Die Nachforschungen nach dem Betrüger sind eingeleitet. * Die Autocaserei. Der Markör Ios-es Cerniir würbe Montag abends bei -er Mriotgasse von einem in rasender Geschnnudigkeit kommenden Auto erfaßt utrtz estrige Mster weil ge'chleisi, wobei der EbcmffM-r tveit-errast«, nachdeul «r zuvor noch ^rcrsch -das -Decklich-t -abgeblender Harde. Dar Ma.nn blieb mit furchtbaren-Verletzungen l-ieg.n. Gosiern ift «r diesen er» lege n. Die Polizei fahndet -nach dem gewissenlosen E-Hausfeur, dessan alleinige S-ckrnl'd rn dem Ängllick schon durch die Flucht und das sofortige AtAende-n Ser Derklnmve erwiesen ist. Der B>.rn-nchük1te war der einzw-e Sahn und die Stütze sestter alten «t, dis vl-m Lände herbeigserst war Md <nt W Leiche ihres Sehn:» dewnßtkos ZitssmstKkwrach. * Forderungen eines Teiles d«e Etraßendahncr. Die Gew'rki-chsft der christlichen S-jraß-rtöahn-er bat fforber-nn-gen ans Erhöhung der Bezüge m« 20 Prozerst überr-eicht rM Mit heule nachmit-tÄgs «ine Ver!a-rnm!mt:q «ch, in dxr die -der Straß-enba-hner bssvrvch-en worden soll. Dir Me^rhsst bei Straf-?„bahner bat sich on dw Aatsstellnnq dieser Forderungen bisher nicht bsteiLigl. Verein?, VorttZge «»8 DestMtMltiNgen. .Z i o n i st i f ch e r Block. SamsiNg bin 22. d., V?3 lUir nachmittags, tm Hotel de France. Plrneirtiersammlung mit dringender Tagesordnung. Erscheinen Psiicht! Separate Einladungen ergehen nicht. — Die hebräische Schule der zionistischen S e k t i o rr Prater. 3. Bez.. Iunysttaßr G veranstaltet Sonntag den 23. d.. um 0 llhr abends, ein Kinderfest. Tie Eltern sowie Gäste willkommen. Leopold st LLter Bolksbeim, 3. Bez.. Zirkusga?s« 46. Heute Kursbeq^nn. 7 Utzr r ftzofrai Dr. Artur Drechsrl t Arbeiter- und Angestclltritichutz sowie Sostalversicherung. Dr. Alice I-riebrnann: Genre nickiafisleben der Tiere. 8 Uhr: Professor Dr. Ernst Tbirringi Somatholoqie. Einschrribunqe«, «usführlichs Arbeitspläne und Äuskünfte täglich 6 bis 9 Uhr abend?. Steren Koiemeth i'Fsrarl Wdischrr Nation«!- sondr), Purim-Speydm. Alle ReifeMn, die in der leiten Zeit PaMina mit eignen Zllugen gescihen, find c«md«zü btgsPsrt, und zwar ehrlich begeistert vo-n den Leistungen ünsercs BoderrscstW im Lande. Die bedsutenÄen Am-sliorieNrnHssGei-t'Lndie er arrf seinen Böden in Na-hala-l und Nuris durchgeführt Mt, müssen als geraden bahnbrechend bezefchnel wet-den, da die aus diesen Böden Angesied-^lten — im Gegensatz zu der bishsiigen KKoniscsilon ln dem letzten Kä^'r-e bon Malaria jv gut wlevölligverschontgeb! i e ö e n sind. Wie'wkchl die LeisttrnHen des Ker-n Käj-sMth lMraei jsdein in dir Augen springen, sind die Mitlel deöse-ßbeu säst völlig ev'chöpst. Es ist bitter« Wahrheit und keine im Interesse bei Propaganda gebrauchte Behauptung, daß der Jüdische Nationalfonds nicht mehr t r. der Lage i st, Boder sür ne-rre S re d-l«ng e N z u r B « r s ü g u n g z u st e l l e n. Dieser Ztst^nd öffne-r allen die Augen, die es nicht sichen wollten, und überall wird die dringende Noitveudigkeit empfunden, dem NatioNalfonds erhöhtes Interesse e n i g e g e n z u b r i n g e n. Der Auftakt hieztt möge un-'ere P-ütim-M!on sein. Jrder G-g.. jeder Freund des Mischen Palästina spende ausgefordert, oder auch unaufgefordert, reichlich fiir ihn. Alle, die Aufrufe mit Erlägicheinen erhalten rrdex persönlich altsgesilcht Wörde ft, mögen ihre Pflicht tun. Die Landeskommlssion d.'s Keren ^ajemeth l'Jsracl. sJVdischer NfttionalfondS.) MIMIl iSi i Zmuhntöt. Lillh von Wieden. — Dorfilhrungen der Akademie. — Gertrud Arcms. Lilly von Wieden fernst einen ganzen Abend M Musik von Beethrwen. Sie hat fich gottlob! picht die Werke 56. Mirz IM - 188S des fpäwrr, stn Innern zerMfieten und mit seinsm Gosch kärn-pfen-deu AleisterS ausgesucht, sondern M den Schätzeft aus der ersten und miMren Periode gegriffen, die sMfi die M-ozartiauer strengster Observanz noch gelten ließen; deum sie bowegtzn fich in Äerr Bahnen Haydnschen Humors und überquellen von der -arten wnd elegischen Jmt-iaLvis des SahzÜnvger Nkeisters. Eine Tänzerin -hat also die Aufgabe, Liesen mnfikalrsckien Geist in ihre Schöpfungen «to» stwnlen und in persönlich erlebter Fovm wieder neu er« ftchien zu lassen. Die -Keinen Formen eines Menuetts einer BaMtelfe oder eines deutschen TanZeS he^wmtzt die j«!Nge K-ünstlerin durch variable Ginfälle, di« sie ihrer starken Mufikalität verdantt, und steigert sie Pantcmi'Mis^ durch enges Awschmiegen an die Musik. Den großen Bau eines evsten Sonatensatzes als Ganzes zu erleben und auS den einzelnen Motiven ohne ermüdende Wiederholung al-S geschlossene BewsgungSkomPositian zu gestalten, vermag sie nicht. Jedenfalls aber ist sie eine Begebung, die ernst zu nehmen ist. .In den Borführwngen der Akademie für Musir undbarstellendeKunst zeigten vier Schulen die Er - geLuisse ihrer Lehrtatig-beit. Die Darbietungen der Schüle-. rinnen des Herrn VallettmeisterS Leo D u ü o i s und des Fräuleins Grell Kroß eutzieihen sich joder kritischen Beutteiluug. Döan sah planlos gestellte knallige „Abzieihbilder", öiM tven passenden Reguifitenkitsch. auch an Papievgirlanden fehlte es nicht. Das Heamgstigende Moment an deri Tänzen der Kinder aber tvar die CokermtN'is, daß irr diessm Mvst von tänzerischer und mimischer, in Nachahimttrg erwachsener a»empfundener Routine, das Gefühl des Ju-ngsti-ns zu Grabe getragen wird. Auch an den Schulen der Frau Gertrud Bodenw i e s c r und Frau Ellen T e l s ist die Enttvicklung des uwdernen künstlerischen Tanzes, loie er mit ben Namen Laban und Äig-mann vertnü-pft ist, fpurws vorül>ergogangeu. Bei Gertrud Bodenwieser überwiegt da's literarische Element das täuzeeische und rmr der Zufall, der chr-e Phantasie an eine prägnant chythmlschs kettet bvitt-Zk eine künstlerische Schöpsumg hervor, die Materialgafnhl. den Sirru ffrr den Ablauf einer Delvegung, et* kennet^ läßt. Achwlich. wenn auch a.uf einer höheren Ebene, st4ht es mll den TanzdaMet-ungen der Schule dir Frau Ellen Tels. Änregimgen, ans der Malerei und Plastik Kvsch'öpft, vevmengk mit Einfällen theatralischen Urspru-ng-, werden slächcnhast ausge-breitrt, ohne daß da8 Gefühl für d'.e Gliedskuntz des Raumes, für die Geswl-tmmg eines Gruppentanzes aus der Funktion und Eigenart eines stden Körpers, rege geworden wäre. Di* Technik, vom Ballett erborgt, wird mr variiett und me in üuzertremp barem Zustpm-meAhaNg mit einer d^m Zufall unabhängigen, der eigenen Gestalru-Mskrast entsprechenden Bewegungsforru gebracht. Es ist düih<sr frlbstverM-ndlich, daß ein so -starkes, d'r^tzetsprechsrrdes Talent Wie Mum Zlpevowitsch nicht den Meg zur geistigen und tänger-ischen Entfaltung ihrer Phantznstskraste stndrt nutz daß die Schönheit ihres Körpers, die Schwermut ihrer flvwischeu Seel« tvotz tefy rnsckM Könnens Nut Detoratiomeft 4ot einem kahlen BühnenraüM dars-kllett. Bor einem ausverkausten sehr de i-fallsfvettdigen Hause gab GrrtmÄ Kraus, ei>ne Schüleri-u von Frau Bc-derftvieser, ihren Tanzabend. Sie hat sich nicht begmigt, m der Schule ihrer Meifterin die pmktifche A-usbi-ldurtg m der Tanzkunst zu erfahren, sondern sie hat auch -bei anderen Täurzerinnen nach wltzksamen Einfällen Umschau ge-halten und wichtige, erpvvbpe Motivg«ftalt-nngen sich Mrechtgelegt, o-hne sie neu zu verarbeiten. Sr zum Beispiel ist die Mag-- um uns che Kadenz, eine rhythmisch scharf aussteiger.de Mvd smrz-rrlig medergleitende Armlbewvgung, bei mehreren ihrer Tänze zu verzeichnen. Aber, um di« Hauptsache nicht zu vergessen kt Tänzerin, im Besitze eines sräftigen. nicht gerade graziösen Körpers, hat der technischen Schwl-nng nicht die Ausmerösamkeit gewidlnet, die ihr als der notwendig Grundlage für -das künstlerische Aus leben Aukt.'«nnrt. Die Durchbildung ihrer Bein-muSllulatiur, die ÄuAfvhruwg der Rückenibeuge und ihre Spvungtechnit halben die Schwere ihrer Gestalt noch n«:cht übevwllN'dell; erst wrri-n die Künstlerin ihren Körper sv gelöst haLeft wird, daß er st-der Auf. gäbe technischer Natur gewachsen ist, wivd man von dvüt Erreichten Grade kütvsllerischer Reife sprechen köüneft. Msred San di. Irr Song. Wien, hat Wer Nach' ein Mnrionetwuiheaier hekoimnew Bildhauer und Maler aus allen Schulen Wiens haben sich vereinigt. uni ans einer reizenden, in einem Lchvj'äa! der Schwär-^ Wald Änstalrerr n-ntergebrachtrn Figurenbühne echte Kvnst zu bieten. Sie begannen gestern mit einem groteK-feu, unliterari' scheu Scherz eigener Schöpfüng, der von jung uu-d ab mit Viel Frau.de ausgenommen wurde. Werke von Ärisiophancs Gräbbe, Kerner und Büchner, ebenso kleine Opern Verdenfolg-n, wmn die materielle Grundlage gesichert sein wirb Es ist leibhaft Zu wünschen, daß sie bal!d gefunden wind. dk. Ltsnksrrseft« iiiizirkssektiöfi LecpoldÄSadt Heute SoEirserstas deh 10, Harz L kn den Ö 1 y m p f a s ä I e n, i. R o t g ä 81 e Nr. 3 Purim-Akademie WS mit anschliessendem Tanz Käjfelfe aelger unter Mitwirkung hervorragender Kunstkräfte Es w H k e n a. i. ml*: Hefe pföf, Frilz WiessnthaK Herr Jaöquas Rätter, Herr Max Hansen. Herr Karl UjVär!, Frl. Rose Berndt, Herr Norbert Meller. Herr Fritz Magido C6nf^r€neiör r Herr Friedrich Deutsch Zflktreiäü Bßiüsiigitifigen: Jux-Bastit SckofiftitispWs Tötnodlä — PrSikiahzih ~ Köiifettl Serpihtmeri~Schlächt Wertige r ä s 11 I t h i Wirten * n der A b t rt d k a 9 S fe müm»