Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1828 (18.3.1924)
- Date
- 1924-03-18
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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«K. r«s Wtetr, «einer Disziplinanm'er'snchun^ nichts einzuwenden gchabt, wendet sich jedoch mit aller Schärfe gegen die Art und Meise, wie die Polizei über Anordnung des Hofrates Jtzkobtlschek die Untersuchung dürch'ührte und langjährige Beamte ohne zwingende Gründe in Haft nahm. Cs wird zur Begrün- -düng des Borgchsus der Angestelliet» darauf verwiesen, fcafj die Frau eines in Haft genommenen Oborbeamten in ihrer Aufregung Selbstmord begangen hat. Wiener 3fttti**ett8eftitttff. 18. Marz 1924 Tetie7 Sie Lchnlamvse. BorlLuflg kein Streik in -er Elektroirtdustrie. Die Mitteilungen, daß ein Streik in der Schwachstromindustrie unmitelbar bevorstche, werden uns von unterrichteter Stelle als unrichtig bezeichnst. Heute finden erst die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern der Metallindustrie statt. Von diesen hängt die wertere Gestaltung der Dinge ab. Die Forderung der Arbeiter lautet auf achtprozentige Erhöhung der Bezüge, da die Jn-dexfeststelluug als nicht den Tatsachen vnbsprechend angesehen wird. Di« Industrie»:: gestellten. Die Verhandlungen zwischen den Vertretern der In» dustrieangestellten und den Unternehmen: werden Freitag wieder ausgenommen werden. Die Bundesangestrllte«. Gestern nachmittags hievt der Vollzugsausschuß der Bundesange stellten Organisationen im Parlament eine Beratung ab, der Vertreter der Technischen Union und der Wiener Gemencheangestellten anwohnten. In der Sitzung wurde die Frage erörtert, ob man neue Lohn- und Gehaltsforderungen stellen so!!«. Die Beratungen werden heute nachmittags fortgesetzt. Die Vertreter der sozialdemokratischen Bundesangestelltenorganisationen und der Gemeindeangestelltcn hielten nachmittags in der Arbeiterkammer eine separate Sitzung ab, doch wurden auch in dieser keine Beschlüsse gefaßt. Von der Universität. Der Bnndespräsident hat an der Wiener Universität den außerordentlichen Professor für Chemie Dr. Ernst S v ä t h zum ordentlichen. Professor dieses Faches und den mit dem Titel eines ordentlichen Professors bekleideten außerordentlichen Professor der Chemie Dr. Adolf Franke zum ordentlichen Professor der analytischen Chemie ernannt. El» internationaler Radioklub. In der vergangenen Sin MillionenlUebstalil in einer Sank in Mn'enbm». Dasselbe Manöver wie in Wie». In der Filiale der Marmarosbank in Klausenburg wurde dem Prokuristen eines Schuhgeschäftes ein Betrag von 50.000 Lei auf ähnliche Weise gestohlen, wie dies Wien bei dem Diebstahl an dem Skontisten der Waren- /ommissions-A.M der Fall war. Ein Herr klopfte ihm auf die Schulter und machte ihn darauf aufmerksam, daß ihm einige Danknoten auf den Boden gefallen waren. Der Prokurist biidie sich und Äs er dann wieder sein Geld zählte, entdeckte er zu spät, daß ihm ein Bündel mit 50.000 Lei gestohlen worden war. Dieser Diebstahl ereignete sich sm 4. b , während sich der Diebstahl in Wien am 13. d. abspielttz. E8 liegt daher der Verdacht nahe, daß beide Diebstähle von einer und derselben Person begangen wurden. Die LÄensmMelmärttr. . In der Großmarktholle waren, .gestern ganz außergewöhnlich große Bahnen fuhren eingelaugt. Es ksmen 14 Waggons Fleisch, bar unter 14 Waggons Rindfleisch, an Hierzu kommt noch, daß 22 Waggons von den Ankünften der Vorwoche unverkaust geblieben sind, so daß schon am ersten Tag dieser Wach- 66 Waggons Fleisch zur Verfügung stehen. Auch die Ankünfte auf dem Rindermarkt in St. Marx sind etwas besser ausaefallen. es standen nund 2900 Scklach^riird.'r zur Verfügung. Da Äeichzciüg mit den außergewöhnlich großen Zufuhren wärmere Witterung eingetreten ist, dürften endlich die Fleischpreise doch zurückgehen. Gestern , kam es in der Groß M arkthalle noch nicht zu Preisermäß igungen, da der Verkehr, wie gewöhnlich am Montag, ganz geringfügig war. W! e n, 18. März. * Todesfall. Gestern ist hier der Großindustrielle Herr Julius' Rieß im besten Mannesalter plötzlich verschieden. Herr Rieß war ein eifriges. Vorstandsmitglied deS TempelvereineS Aefchel Awrohom (Aazmanitentempel). Er wirkte auch sehr segensreich Äs Kassier des Hilfskomitees der vereinigten Bethäusec in Wien für die notleidenden Juden in Deutschland. , Fabrikant LinSker gestorben. Wir haben am Samstag in einer Meldung aus Lemberg berichtet, daß der Parkettensabrikan: Adolf LinSker aus Zlnczow im Zuge Lemberg— Podwoloczyska von einem polnischen Offizier angeschossen Wurde. Wie unS gestern gemeldet, wurde, ist LinSker, der einen Bauchschuß erhielt, dieser Verwundung erlegen. Eine Spende Bosrls für de« Verein B-lkSheim. Wie wir erfahren, hat der Präsident der Unionbank, Herr Basel, den: Verein Volksheim eine Spende von hundert Millionen Kronen, zahlbar in fünf Jahresraten zu je 20 Millionen, bewilligt. Der Verein dient Zwecken der Volksbildung im sozialdeuwkralischen Sinne. * Die Kinderrettungswoche 1924. Das Wiener Jugendhilfswerk veranstaltet in der O st e r w o ch e eine Sam m* l« n §, die dazu dienen soll, für die Entsendung von erholungsbedürftigen Kindern aufS Land die notwendigen Mittel zu erlangen. Prof. Tandler hat für Mittwoch den 19. d. dis Wiener Bezirksvorsteher, die Obmänner der Fürsorgeinstitute, Hausbesorgerorganifationen und großen Fürsargevereitugungen sowie die Vertreter der Presse zu einer Besprechung in daS Rathaus geladen, in der die Richtlinien füc die Durchführung der KinderrettungSwoche beraten werden. liegen in der Auswertung der internationalen Verbindungen seiner Mitglieder für die' Radiobewegung in Oesterreich, in der Veranstaltung von ausklärenden Vorträgen, allgemein zugänglichen Veranstaltungen und in der Beschaffung von Erleichterungen für die Mitglieder bei Einrichtung von Nadiostationen. Der Sitz des Internationalen Radioklubs ist im Hotel de France, Wien, 1. Bez., Schottenring, und sind Mitgliederanmeldungen schriftlich, mit Angabe des Alters und Berufes, au diese Aoresje zu richten. * Die Zukunft Wiens. Stadtrat B r e i 1 n e r wurde von der Vereinigung der Gerichtssaalberichterstatter der Wiener Tageszeitungen eingeladen, einen Bortrag über „Wiederaufbau und Zukunft Wiens" zu halten. Der Bortrag, der die Pläne der Gemeinde, dre Ziele und Zwecke der Besteuerung zum GStzenstande hat, wird Montag den 7. April im Großen Musikvereinssaale abgehalten werden. Das Rein« errrägnis fallt dem Wohlsahrtsfonds der Vereinigung der Gerichtssaalberichlerstatter zu. * Mysteriöser Todesfall. Beim Kommissariat Prater zeigte eine Frau namens Jetti H. an, daß ein Bekannter in ihrer Wohnung auf dem Sterneäplatz im Sterben liege Die Rettungsgescltschaft fanb den Mann bereits tot vor. Es war kein Bekannter, sondern der Gatte der Anzeigern, bet von ihr getrennt gelebt hatte und seit acht Tagen wieder bei ihr wohnte. Er hatte über fiebrige Zustände geklagt. Die Erhebungen zur Feststellung der Todesursache wurden eingeleitet. * Ermäßigte Frühjahrs-Seereisen. Der Lloyd Triestino hat zur Erleichterung der Seefahrten im Frühjahr und Somm,c ermäßigte Fahrkarten für Reisen nach Korfu, Athen, Konstantinopel, Aegypten und Palästina eingeführi. * Wiederaufnahme des Dienstes »ach de» «ntere» Drmauhafen. Bon Triest wird gemeldet, daß die Dampfer der Levante-Eillinie A des Lloyd Triestino, mit der Abfcchrt von Triest vom 17. d. den vierzehntägigen Verkehr nach den unteren Donauhäsen (Galatz, Broila und Sulrna) wieder aufnehmen. * Die große Bücherlotterie. Die Ziehung findet bereits am 3. April statt und wird keinesfalls verschoben Die Treffer, durchwegs neue und gute Bücher, sind bereitgesteüt und zu einem Teile im Schaufenster der Lechnerschen Buchhandlung am Graben ausgestellt. Wer gegen geringen Einsatz ein wertvolles Buch gewinnen will, versehe sich mit Losen de: Bücherlotterie, die in den meisten Wiener Trafiken zu haben sind oder von der Kanzlei der Organisation dek Wiener Presse, Wien, 1. Bez., Elisabethstraße 9. bezogen werden können. * Keren Kajemeth l'Jsrcrel (Jüdischer Nationalsonds). Die Büchsenleerung im 6. und 7. Bezirk erfolgt durch das Kartell der Z. T. B. in der Zeir vom 1t-. Mürz bis Ende März 1924. Die Leerer müssen sich mit einer von Herrn Verständig gefertigten Legitimallon auswcisen. . i vereine, Bortrftge und verlnmmlnngen. BezirkSsektion Brigittenau. Heute Dienstag, halb 8 Uhr abends, dringende Ausschußfitzung. — Jüdische Tischgesellschaft Währing. Heute Dienstag, halb 9 Uhr abends, Türkenschanzpark, roter Saal. — Kulturgruppe der Zionistischen Bezirksorgan:ja<ion Brigittenau, 20. Dez., Karl Meißlstraße 5. Heute Dienstag, 3 Uhr abends, Literaturkurs. Referent Prof. W. Menkes. Jugendliche Gäste tvMommen. — Zionistischer Block. Samstag den 22. d., halb 4 Uhr nachmittags, Cafe de France, Plenarsitzung mit dringender Tagesordnung. Schriftliche Einlaoungen ergehen nicht. Zionistische Sektion für den 6. bis 3. Bezirk. Heute Dienstag, präzise halb 9 Uhr abends, im Bereinshem:, 8. Bez., Bennoplatz la, Purim-Fest. Festrede gehalten von Sr. Ehr-> würden Herrn Rabbiner Dr. I. DwbinSky. — Fräulein Berta Portyey: Klavier. Herr Isaak' Deutsch, Direktor der Jüdischen Bühne: Jüdische Lieder. Frau Lea Weinitraub-Graf, Mitglied der Jüdischen Bühne: Jüdischer Humor. Anschließend Tanz. Regiebeilrag. . Au die Wische BeMkmmg! E!m große Zahl jüdischer Hochs-Mer steht vor der Gefahr, ihre Studien nicht forts-etzen zn können. Sie verfügen nicht über die Mittel, die neuerlich erhöhten Studiengebühren zu bezahlen. Di« Erhöhungen sind namhaft. Sie betragen an manchen Hochschulen das Zweifache der bisher geltenden Ansätze; an der Universität sind die Gebühren um 33,5 Prozent erhöht worden. Ausländer haben das Fünffache der Jnländergebühren zu entrichten. Demnach wird ein Inländer für eine wöchentliche VovlesungSstrmde 6000 K.» ein Ausländer L0.000 K. zu be-ahlen haben. Die gleiche Erhöhung gilt für alle übrigen Studiengebühren/ PrüfungZ- und Laboratoriumstaxen. 200 jüdische Studenten, welche über den notigen Lebensunterhalt nicht verfügen und ihre Studien durch Inanspruchnahme. der sozialen Fürsorgeinstitutionen deS GefamtverbandeS „Judäa" betreiben können, fiitb nicht in der Lage, an JnskriptionAaeldern Beträge von 300,000 K. (Inländer), 800.000 K. (Ausländer) und 1,400.000 K. (Chemiker. Mediziner, Techniker) zn entrichten. Der Jüdische Hachschulairsschntz richtet daher an die gesamte jüdische OefscntlichkeK .die dringende Bitte, helfend elnzu grellen. Adressen für Geldsendungen: Jüdischer Hochschulausschuh, Wen. 9. Bez., Ziwmermannsplatz 8. — Postsparkassenkouto Nr. 68.768. — Wechselstube Alserstraße der Anglo-Orsterreichischen Bank. Konto „Jüdischer HochschulauS schuß". Fuden der 1. Bezirkes! Heute Dienstag den 18. d., */,9 Hbr abends, im (Snf6 Silier (Mezzanin) Bezirksversammlung Redner: Dr. Rosenblüh u. Sr. Waldmann .Berlin) (Wien) Erscheinet in Massen l Erscheinet in Masse» i Zionistische kerirkssektian l.eovotckreLrtt. Svkror k Heute Dienstag den 18. d., vrazise 9 Uhr abends, in der Tischgesellschaft Barschak, Hotel-Restaurant Barschak, U. Gr. Schiffg. Z Vortrag Aron Schwertfivger: „Die messianische Hoffnung deS Judentums Jeden Dienstag zwanglose Zusanunenkünfte mit Vorträgen Bühne und Kunst. Luftige Rächt km Burgtheater. „Robert und Bertram" als Nachtvorstellung. — Nachher Sabarett und Ball. Zugtrnsten des humarrrtären Fonds des Armstperjona-leS veranstaltete» die Schauspieler des Burgtheaters eine heitere Nacht. Das festlich beleuchtete Haus tvar mit f.stlich gekleideten Gästen dicht gefüllt. Bundespräsident H a i n i s ch, Bürgermesster S e -i tz u«nd andere Honoratioren nahmen an der WrchlrätigkeiisvorstelltMg teil, die höffeutlich bm löblichen Zweck ein reiches Erträgnis brachte. In d -r Gesmdgsposse „Roben und Bertram" überraschten die Sterndes Duvgtheaters mit Gesangs- und Barietekünsten. In dem Mt, der im Salon deS jüdischen Bankiers Jpelmeher sprslt, üb rrchchten sie überdies durch die Offenherzigkeii, -mit der sie sich über das Publikum lustig machten, das nicht' bloß höchste Enrtrittspveise gezahlt hatte, sondvrn sich auch gutmütig verspotten ließ. Wir wollen dies« nächtliche Mnrzer:i — nachher gab es noch bei Kabarettvorstellungen teure Weine — nicht mm Anlaß nehmen, berechtigte Einwendungen zu machen. Aber ob es gerade des Burgtheaters würdig ist, dsm jüdischen Publikum: (vi.'l« Nichtjnden, welche die WehltätGkeijsangelLgenhert mit-- machten, hatte:: sich mcht gefunden) für seine Berei>tlvlllio.keit, zu blechen, recht ungezogen eine Nase zu drvhm, bleibt dahingestellt. Die Herren Zeska und Treßler, Frau Mede.lz'kh und insbsondere Herr Aslan sowie Frau Witt in der Einlage des dritten Aktes erfreuten reils durch heiteres SpiÄ, teils durch anaerrchme Couplets. Daß die Posse gut studiert und erquicklich gespielt wurde, könn'« auch nicht der nrildestc Bru-rteil-rr zugestehen.-— Nachher gab es kostspielige^ Vergnügen bis m dir frühen Morgenstunden. gftdffche Kunstamftelluug in Worschau. Aus Warschau berichtet I. T. A.: Am 9. d. wurde hier im Lokal der „Jüdischen Gesellschaft für Kunst" die achte jüdische Kunstausstellung feierlich eröffnet. Hauptanssteller sind die jüdischen Künstler I. Brauner und A. Hirschfang. Unter den E'schisnenen sah man Rabbi wer Professor S ch o r r, Professor Balaban, den polnische» Armoepvediger Obersten Dr. Mis"s und ander«. Cs wurden schon am Eröffnungstage eine Anzahl Bilder verkauft. — Der Warschauer Hauptrabbiner Dr. Schmr hat dieser Ta-ge rn der großen Warschauer Synagoge seine zwei-e Predigt über jüdische Kunst gehalten. Er teilte hierbei mit, daß das- Komitee der großen Synagoge an die Errichtung eines grozen jüdischen Kulturhauses schreiten will. Rabbiner Schorr wies darauf hin. daß das Judentum gegenwärtig eine Epoche der Wiedergeburt durchwacht, die sich naturgemäß im künstlerische» Schaffen aus'lebt. Er entwickelt den genauen Plan des Kunstpalastes, der sich in der Nähe der Synagoge erheben soll. In dem Gebäude sollen die große jüdische Bibliothek, die jüdische Kunstausstellung, BersonS Museum, ein KonMtsaal, eine Sammlung jüdischer Denikwürdigkeiten usw. untergebvacht werden. Ern Strelkultimatnm der Berliner Overettenmm'iker. AnS Berlin. 17. d. wird uns gem ldet: Der Mmsi!rcver>sind stellte gestern plötzlich ein ganz kurs -bofriste'eS U l' i m a t u m em die Diwk^-on-'n der Be^in^r Ov-'r-tt"^!b"'ib-N'" m't d-.r derumg «ach einer, wie ein Theaterdirektor erklärte hundert- PvozentMn Gehaltserhöhu.rn zusammen mi. em.'r ie5'smonati^n Verlängerung d:8 demnächst ablairfenden Toris- Vertrages. Da bei einer Mblebnu.nq des MiimattrmS sämtliche Operettervvrst llung'" des aeilvigen Ab-ndS hätten entlassen müssen, waren die Theaterdlrektoren ge-Murvgcn. d'« Forderungen zu bewilligen. Hermann ZilcherS musikalische Komöd-« „Doktor Ciscnbart7 ging nach mehreren reichsdeutsch^n Anffübrunoen auch im Bremerh>vven«r S'adttheater erfolgreich über die Bühne. Eine römische Opernpremiere. In Rom wurde die komische Oper von Wolf-Ferrari „I Quadro Rusteghi" („Die vier Grobiane") mit großem Erfolg ausgeführt. Gabriele Joachim, eine ßhifeUn des großen Geigers Josef Joachim, wird in Berlin ^als Liedcrsängerin austreten. Prof. Hugo Herrmann, der ausgezeichnet« Geiger,- beging in diiöien Tagen seinen 80. Geburtstag. Die zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt «nu.rt.it" Donnerstag' den 20. März „m«m» .b..d. ■ ■’ In denO I y m p i s s 5 I e n, l. Rot gas se Nr 3, eine Purim-Akademie mit ansdillemndevn Tanz Kapelle Qaiger unter Mitwirkung hervorragender Kunstkräfte abentfRieftfune Es wirken u. a. mit: Herr Prof FrSt* Wie^enthal, Herr Jacques Rottery Herr Max Hansen. Herr Karl Ujvcri. Prl. Rose Berndt, Herr Norbert Meller, Herr Prltz Magldo Conferencier: Herr Friedrich Deutsch Zahlreiche Belustigungen: Jux-Basar — bchönheitspre;s Tombola — Preistanzen -- Konfetti Serpentinen-Schlacht Vtz der müsste Teil der Karten bereits von Mitgliedern abgenommen wurde, sind nur wenige restliche Karten im Vorverkauf erhäthen: Brüder Schiff» mann. II. Taborstrasse 48. Cafi Arloif, I. Rothgasse 5. Wiener Morgrnzeltung II. Taborstrasse 1—3, Sistariat der Sektion, II. Taborstrasse 20 a, vpp 5 bis 7 Uhr nacLnittags, und bei den Komiteemiteliedern