Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1828 (18.3.1924)
- Date
- 1924-03-18
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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j V Men. DtenStog Hochzeit im Aerrel'. Intimes a«S der Zoologie. Der Naturforscher Wilhelm Bölschc sprach Lvmttag über'das von ihm vielfach behandelte Thema „Das Liebesleben in der Natur". Bölsche wies auf die Tatsache hin. das; die' Lippen gerade an den Eßwerkzeugen ihren Sitz haben. So wortwörtlich ist das Wort „Ich möchte dich vor/Liebe fressen" beim Menschen nicht zu nehmen, hingegen ist .'2 im Tierreich eine weitverbreitete Erscheinung. Bei zahlreichen Spinnenarien hat das Weibchen 'sie Gewohnheit, nach dem Liebesmahle dos bei weitem kleinere und schwächere Männchen zu verzehren. Das geschieht mit a-rtem Grunde, denn das geschwächte Männchen ist überflüssig geworden, während das Weibchen noch die Eier zu besorgen hat. So dient es noch im TM der eigenen Art und wird davor behütet, dem ersten! Feinde zum Opfer zu fallen. Den Männchen ist aber das Gefressen werden natürlich nicht sympathisch; so hypnotisiert bei einer anderen Spinnenarl das Männchen seine gefährliche Partnerin vor der eigentlichen Annäherung. Nach dem Verkehr kann da8 Männchen sich wieder in Sicherheit bringen, noch bevor das Weibchen sich von seinem „Choc?" erholt hat. Bei einigen Würmern sickert sich der Gatte auf andere Weise vor dem Zugriff der liebenden Gattin: er wird so klein, daß er als Nahrung gar nicht mehr in Betracht kommt. Auf einem solchen Wurmweibchen von beträchtlicher Größe leben einige Dutzende schmarotzender Männchen, die kaum stecknadelkopfgroß sind. Llppetitlosigkeit vor lauter Liebe kommt nicht nur bei verliebten Menschen vor, sondern ist eine in der ganzen Natur weitverbreitete Erscheinung. So hat das Männchen der Stechmücke überhaupt keine Freßwerkzeuge, es dient nur der Liebe in seinem kurzen Leben. Es ist nur das weibliche Geschlecht, daS sich im Sommer dem Menschen auf die bekannte unangenehme Art nähert. Das bekannteste Beispiel dafür, daß die Nahrungsaufnahme während der Liebes Periode unterbleibt, ist wchl der Lachs. Ja, er geht noch-weiter und wandelt fast sein ganzes Fleisch in Geschlecktsprodukte um. Einmal im Jahre, wenn sie sich recht ausgemäster haben, ziehen Lachsmännchen und -Weibchen in großen Scharen die Flüsse aufwärts und übersetzen auch große Hindernisse. Aus dieser Liebeswanderung verlieren sie alles angesetztc Fett und Fleisch, so daß sie als „Skelette" nach vollendetem Laichgeschäft ins heimatliche Meer zurückkehren. Noch wunderbarer als diese Fischzüge gehl die Vereinigung der beiden Geschlechter bei einigen Schmetterlingsarien vor sich. Auf Enisernullgen von einigen Kilometern nehmen die Männchen einen ganz unfaßbar seinen Dust des Weibchens war und eilen zur Liebesstätre. Die liebeshuirgrigen Männchen finden trotz aller Hindernisse den Weg zu dem Weibchen, das man in einem Zimmer gefangen hält. Verschließt man die Fenster, so eilen die kunstgeflügelten Don Juane durch den Kamin ins Zimmer. Der interessante Bortrag Bölschcs wurde mit reichem Beifall ausgenommen. Robert Duldner. Noch einmal t>er Kriegsblinde. Es ist am besten, Sünden dieser Art zu gestehen, che öinem die airoeren dahinter kommen. So bekenn., ich lieber gleich, ich habe von dem Kriegsblinden schon einmal gesprochen. Er hat damals (es mögen eineinhalb Jahre sein) von gütigen, mitfühlenden Menschen so viel Geld bekommen, daß er die dringendsten Schulden bezahlen und einen kleinen Hausierhandel anfangen konnte, mit dem er sich ein paar Monare über Wasser hielt. Heute hat er fich wieder bei mir eingemnden und ich muß, mag ick nun wollen oder nicht, wieder von ihm erzählen. Sogar auf die Gefahr hin, daß der eine «der der andere mißmutig sagt: schon wieder der Kriegsblinde! Ter Mann ist nämlich noch immer blind. Er ist noch immer ein Ostjude und er kann noch immer von den 150.000 Kronen, die. ihm die polnische Negierung bezahlt, nicht einen Monat mit Frau und Kind leben, kann es nicht einmal mit dem Zuschuß von 100.000 Kronen, den der Jnvalidenverein beisteuert. So fordert er denn wieder Hilfe von denen, die einzig Pflichten gegen ihn haben. Ach — er fordert nicht. Ganz still und demütig bittet er, als hätte er eine Schuld begangen und stünde nicht mi: dem heiligsten Reckt vor uns: mit dem Recht des hilflosen Bruders. Im Los des Blinden, der seine Gläubigkeit bewahrt hat, gibt es einen Trost, den Hinweis aus GottcS Ratschluß. Dem Kriegsbliicken ist auch dieser Trost versagt. Denn es kann wohl nicht im Wollen einer gütigen. Macht liegen, daß ein Gasangriff aus einem kräftigen Arbeib'r einen hilflosen Krüppel macht, aus einem fröhlichen Gesellen ein Merschenwrak. Kommt zu dem Jammer noch das Elend der Vaterlandslosigkeit, so wächst er ins Unermeßliche. Das Leid des Blinden ist nicht auszudenken, ist nicht ausznschöpfen. Gehegt, und umgeben von der Dankbarkeit der Heimatsgenossen, ist das Los des Menschen, der sein Augenlicht verloren, tonnt zu ertragen. Aber dieser Kriegsblinde wird nicht gehegt und geehrt. Das Vaterland, für das er sein kostbarstes Gut dahingegeben, ist weggewischt von der Landkarte. Die Unglücklichen, die für dahohle Mort ihre geraden Glieder, ihre Gesundheit, ihre Augen geopfert haben, empfinden ihr Schicksal in doppelter Berbiticrung, weil dieses Opfer ins Nichts, ins sinnlose.' lächerliche Nickis zerflatterte. Niemand ist ihnen Dank schuldig, weil das „Vaterland", für das sie gelitten, nicht nur von der Erdoberfläche, sondern auch aus der Seele der Mitmenschen getilgt ist. Tie Nachfolgestaaten rücken ab von diesen Kriegsopfern nicht für ihr Land, nicht für ihren Bolksgedanken ist dieses Blut geflossen, ist dieser -Jammer gesäet worden. Vom Standpunkt des Staates begreiflich, vom Standpunkt des einzelnen bitterstes Unrecht. Zu diesen Vaterlandslosen, zu diesen Niemandskindern zählt auch der jüdische Kriegsblinde. Er hat cs unterlassen in. die Heimat znrückzukchren, sie bot ihm nur, die Aussicht aus Hatz, Anfeindung, Elend und Hunger. Auch hält ihn eine _Wiener Morgenzeitmrs. Mitteilungen am dem Publikum. Parfümerie „LORR/HN** Savonnerie Führende Marken: kau de Cologne Russe E«u de Cotogne Chypre Creme Loriqnon Crfime Lorlgnon*Chypre Lorrain- Toiletteseife, Badeseife, Spcikscife Alleinoneure»- der RadreifenhtStftüjrsn bcs.tbekannten P rl f\lH «v«l WfltMa Wien, XX. Taborstrasse Nr. 9S —i-----;A Wiener Mktwäsche-Anstalt Td.42.m5 Wien, XX Wallensteinplats 7 Tei.48.ite liefert leihweise hye^nisch gereinigt* Wäsche an Bureaus, Fabriken u. Geschäftshäuser Grösste Auswahl im Wirk waren-Speeialhaus ,ZUM LÖWEN', IX. Porselhngasse 52, Tel. 5082111, S.CßADO"""'"’: \ Pension Goldberger! * Eröffnung am l. 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Aber das rechte Auge wird immer noch behandÄt und tonn ihm, sagt der Arzt (schwer zu bestimmen, ob auS Mitleid oder aus Ueberzeugungl vielleicht einmal doch ein trübes, mattes Dämmerlicht bringen. Wer will den traurigen Mut aufbringen, dem Manne zu sagen: Du bist für immer blind. Geh' zurück in deine Heimar. bettle in Gassen, laste dich von den Gassenjungen höhnen, vom Pöbel bedrohen, weil du ein Jude bist - - uns bekümmert dein Schicksal nicht. Da niemand solchen Mut fand, lebt die Familie hier. Sic lebt in Verhältnissen, für die das alle Wort „Strohsack- - armut" das einzig richtige ist. Gäbe es nicht auch andere, denen cs schlecht ergeht und die daher —- so absurd das klingt — für Nachbarn mitunter etwas übrig haben, gäbe Ls nicht hie u'nd da gütige Menschen, die man nicht immer von neuem mahnen muß, die drei wären schon längst verhungert. Von Zeit zu Zeit fahrt das Ehepaar mit allerhand Kleinkram aizfs Land hinaus. Selbst wenn die Bäuerin gerade kein Kopftuch oder keine Seife braucht, schickt sie den Kriegsblinden nicht weg. Jeder tauft ihm etwas ad und es mag so niancher ihm dabei auch etwas a b b i t t e n : den Gedanken an den „jüdischen^ Drückeberger^. Freilich, viel verdiente der Blinde nicht bei diesen Fahrten. Aber so viel trug cs -doch, um die Familie vor dem Verhungern zu schützen. Nun ist zu. allem Ueberfluß die Frau .erkrankt. ES ist keine lschwere Krankheit, aber einen Wanderzug kann man doch nicht unternehmen, wenn einen der Husten bei jedem lauten Wort schüttelt und jeder Lufthauch die Augen tränen macht. Man darf auch wohl hoffen, daß die Krankheit nicht zu lange währen wird. Aber der Hunger wartet nicht. Mit ausgestreckten Krallen steht an jedem Morgen die Not hinter den Elendstüren, bereit vorzuspringen,' zuzugreifen. Der Mann konnte nicht lange überlegen. Er ließ sich von einem zum andern führen, von denen er Hilfe erhoffte. Und er bat. Bat leise und demütig, als müsse er Verzeihung erflehen, weil er noch immer blinb, noch immer elend und verzweifelt ist. Weil er aus einem gefeierten „Helden" eine peinliche Emmerling geworden ist. Ich konnte den Mann nicht abweifen. Wer eS zuwege gebracht hätte, den wollte ich nicht um seinen Mut beneiden. Aber ich glanbe gar nicht, daß jemand diese Ablehnung zustandebrüchte. Am wenigsten' aber will ich es von Juden glauben. Der zartblaue Frühlingshimmel lacht über der Stadt, goldene Sonnenstrahlen fallen ins Zimmer, blutrot leuchtet das alte Glas aus Großmutters Schrairk, jubelnde Farbenfrcnde des Frühlings erfüllt die Welt — wer könnte einen blinden Bruder abweisen? , . Klara Mautner. Preisabbau bei Arzneien. BerbilNgrmg medizinischer Spezialitäten. Zufolge Verordnung des Bnndesministeriums für soziale Verwaltung sind, wie der Allgemein« österreichische Apothckervcrein mitteilt, in den Apo'chekcn Oesterreichs die Preise sämtlicher abgepackten medizinischen * Speyialiräierr verbilligt worden. Dv.r seinerzeit berwfligte Zuschlag von MO Prozent ist auf. 100 Brozenr herabge-sem worden. Di«: Verbilligung betrifft . aM die Erwu.^nisie b£i i'sterreickiicken — m' März 1924 Nr. 1828 Ser Flugverkehr. Bern. 17; März. ^Schweiz. Dep.%) Die TrariSenr -päil sch. Union, die-die schweizerische LuflverkohrSgeselt'ball „Az Astva" sowie drei deutsche, cinrwsterveichische und eine ungarisch Luftverkehrsgesellschaft umfaßt, hat ihren Fbupl.ni für de» Somimr 1924 in ertveitertem Umfcmge aufgestellt. Neben den bisherigen täglichen KiirS Genf—Zürich—München -ttd eh zweiter täglicher.KnrS zwischen Zürich und Budwcst rittgeleg und im Anschluß an dar von Zürich am Morgen abgehendzi Flugzeug eitle neue Arne von Zürich nach Nürnberg—Frank« furt am Main geführt. Auf der projektierten k>Az,chen Liniit Rotterdam—Brüss-el—Straßbnrg—Basel soll drsscs Jahr, wen^ mailich, der Versuch gemacht werden, die ganze Post, soweit eS sich um Briefe und Postkarten handelt, zwischen der Schweijk tmd Holland nvit Flugzeug ohne Zuschlagstare befördern. WohiMgieUssibwkndel in vrai. Unterschlagene Spende» für die Deutschlandhilfe. ' Graz. 17. März. Die Grazer Polizei hat einen grotzangk^ legten Wohltäfigkeitsschwmdel aufgedeckt. EL :vu'.de restgcltclli, daß die im Vorjahre in Wien gegründete „E r ft e Oeste rreichischr Künstlergemeinschaft", öie ln Gra; e?nr Zwoigstell« hatte und für verschtüde-we WohlfahrtSzsMecke, unter anderen für die „Deutschlandh«ilfc" Gelder sammelte, dies« Gelder ihrer Bestimmung nicht zugeführt hat. In Steiermark sind bisher 90 Millionen .Kronen gesammelt worden, dl« die Gründer der ünstlerKmemj ch ofPersonen zweifelhaften Charakters, die mit Kunst nichts zu tun haben, für sich verwendeten. Die Polizei HM bereits mehrere Berhaf > tungen vorgenommen und stcht in dieser Angtt-egenheit dev Wiener Pdlizei im Derblindmvg. Wmer der Verhafteten namens Franz VuchmüNer ist den Wiener Referenten des Sicherheitsburaau« 'chon.. vort früherer Sammeltätigkeit bekannt. Schon damals h>'tte es 'ich um nicht ganz emwandfrvie Sammlungen gehandelt. Wie wohnlich bei diesen Sammlungen, wurde eine große Anzahl von Agenten und Nnü'ragentcn beschäft>igt, denen 'roße Provisionen zufielen. Von den emge-gangolwn Beträgen wurden 30 Prozent für Verwaltungsspesen berechlvet und der ggr nicht existierende „Landesverband" mit 15 Pwgcnt bedacht. Die Zew' trcrlc «erhielt 5 Prozent. Ser Naabmord an der kafseefiedenn Koch, Das Beweismoteriel gegen Wald «ehrt stch. Der unter dnn Verdachte, die Kaffeesieder in Karolim- K o ch im vorigen Jahre in Deutsch-Altenburg ermordet zw haben, verhaftet« Feinkosthärckler Lorenz Wald verharrt trosl deS Geständnisses des MiMsters seiner Tat. seiner ..Zieh« sohn«4" Othmar Fuchs, und twtz der vernichtenden Schuld«; beweise harinäckig bei seinem Leugnen. Durch die Crhebunge>8 des Sicherheitsbuveaus wurde festgestellt, daß bte am 27. Mai! unterhalb Hainburg angsschwemmte Frauenböicke zweifellos bici Leiche bet Fmn Karoline Koch war. Dem Wald wurden dliü grmvr Jacke;md der golden- Fmgarveif, der-an der Wasseclttchs gefunden wurde, vorgawiesen, dkxh erklärte er, daß er sich aok diose GegenstÄtde nicht erinnern könne. Gestern früh wurde auch die Privcote Anna 3 ck a l ly nvttttlt, der die Ltoch s-Lnrerzeit drei Kisten rmt Wertgeger^ ständen zur Aufbewahrung übergeben hatte. Die Kriminalbeamten stellten fest, daß Frau Schally nock im Juni vorigen Jahres sämtliche -Asten erd rocken uw die Wevtgegcnstä>n.de veräußert hat, so ßaß eS leicht klärlich ist, daß dies« Frau niemandein Mitteiluw machte, daß bei ihr die Wertgegenstände der Verschwnns denen deponiert sind. Diese Frau wurde auf Grund der belo stenden Mitteilungen in Vorwahrungshaft genommen. Ein wichtiger Zeug« wurde in der Person eine« Bahnbeamten ausgesvrscht, der sich oonou evina-rrn kann, däß er im vorigen Jahr um die kritische Zart in Dcufsck>Al!enhurj» einem Manne in Begleitung einet kleinen Frm begegne: ici Der Mann hatte sich damals bei ihm nach eine n kaji e MS ir Derttsch-Altenburg erkundigt, das zu verkaufen r?ar. N a ch einem B i l d «, das man diesem Zeuge,r vorwieS. e r k a v »t« -er mit doller Bestimmtheit Lorenz Wald. Wald hatte sich diesem Zeugen gegenüber als abgebauten Bal.ub? amten ausgegeben. Auch ckm zweiter Bahrvbeamier \ Deutsck- Altenburg erinnert sich, Wald in Begleitmvg eines prnaen Mannes im Mai vorigen Jahres dort gesehen zu haben. Sin Borstand boykottieri. Die Empörung der ongezeigte» Beamten. Br-.' einigen Wochen wurde, wie berichtet, eine prösz.,-» Anzahl von Angestellten und Arbeitern des Hanvtzollaui' ->5 unter der Beschuldigung verhaft«,, durch Jahre hindurch D'.K>. stähle in größtem Ausmaß begaivgen zu haben, itt'bcm sie die im Hanptzollamt lagernden Paket-,, plünderten. Die Aufdeckung dieser Diebstähle ist zum großen Teil denk Leiter des ZottoderamteS Hosnat J a k o d i t s ck e k zu verdawkcnk den: es naä langwierigen und mühevollen Beobachtungen gelang, die Täter zn eruieren. Merllvürdigerweise war den Beamten des Amte« dies« Art der Betätigung ihres Chefs nicht rech: und sie deranstalivten aus diesem Gnunde mehrere Protestversvmmiunge'.l und einren kurzen Streik. Da sich die Beamten gegen ihren Cbrf arrch sonst unhöflich benehmen und ihn sogar bedroht haben sollen, beschränkt sich der Vorstand, um jeglichen. Reibereien anü Mm Wege zu gehen, streng auf den dienstlichen Verkehr. Wir erfahren dazu don einem Vevtraucnsmann der Pc, Änten: Die Mitteil-Mg, daß mehrere höhere Beamte der Zolloberamtes an den Diebstählen be.teiligt ieien, ist unrichtig. Die Diebstähle wurden ausschließlich von Ar bei. tera und dem Au8hrlfspersonal begangen. Es tvirl sich nach Abschluß des Diszifiiinavverfahrctts herausstetten, ok, Beamte durch Fahrlässigkeit die Diebstähle ermöglich: haben. D':r OrIauisauon ltv.: (‘MnletUtüt