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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-17 · Heft 1827 (17.3.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1827 (17.3.1924)
Date
1924-03-17
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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in« wt ’MLsJLm" wwimly «erMchrr Fragrlitsten. E. N. Der geschilderte Zustand ist die Folge einer allge» MinenNervenschwSLe, die einer besondere» Behandlung bedarf. Jeder Arzt kann Liese übernehme«. — Dla« SV. Die weichen Stellen am Hinterkovfe der Säugling» find Zeichen der Englischen Krankheit und auf mangelnde Verknöcherung -urückrufiÜien. Dar Kind dürste noch andere Symptome dieser 'Krankheit aufweiseu. — Veburlsoerlehuug. Oberschenkelbrüche kommen bisweilen als Geburtsverletzung vor. Ende deersten Lebensjahres wäre spätestens die Korrektur des Bruches durchzuführen. Ausschlag oder GeflchtSekzem der kleine» Kinder hängt oft mit Mchüberstitterung zusammen. V»—V* Liter Milch täglich, sonst Gemüse, Suppen. — Slnchikls. Die O.Belne und stachen Füße der Säuglinge sind e>« normaler Zustand, der keiner Behandlung bedarf. Gisela A. Jeder Knoten in der Brustdrüse ist verdächtig und soll zm Sicherstellung der Gutartigkeit entfernt werden. Harmloser Eingriff. MeM 17. Mär- IM Wk% Schach. Ara«rüfifche Parti,. Wettkampf Hakoah—Wiener Schachfrennde. Weiß; GoMleL I. 1. »8-e 4 »7-sÜ 9. d8~dl d 7— dB 3. Lfl~d80 e7-c6 4 e2—c8 b. 8 g 1-18«) 6. Sf8Xd4 7. eSXd* 8. Ld3Xe4 Sb8-c6 c»Xd4 Sc6Xd4 d5Xed S x8—56 Schwarzr Kramer. 9. b« 4-63») l.eS-67 10. 0-0 11. Lei-«8 19. 52—13 13. Sbl-dB 14. Kg 1-12 1b. fSXg* 16. KI2—«1 Stellung nach dem 16. Zuge von Weiß. Schwarz. n Ld7-c6 DdB—dB L f 8—d 6*) Ld6XK2t») 3 5«-g41?Z Ddexg^t7) Dga-jr«t .Ja WÄ d e Weiß. 17. K«l-e2 Dg8Xg4f 28. Tal-clf Ke8-4>8 18. Ke2—el D|4-g8f 24. Tcl-c4 57-15 19. Kel-e2 0*3— *4t 25. d4-d6 56-54 80. T51-581 L*6X53t 26. Dhl-gl! b7-b6 81. 8 d 2X53 0-0-0») 27. Le8Xf4f Kb8-k7 22. Ddl-hl L h 2—g 3 | 28. L54X«8 Gibt auf.*) *) Dieser selten gespielte Zug wurde im letzten Karlsbader Turnier in der Partie Dr. Tartakower—Sämisch mit Erfolg für Weiß angewendet. *) Hierdurch erhält Weiß einen vereinzelte« Bauer. *) Solider wäre-jedenfalls L58. *) Der weiße König ist in einer kritischen Situation. Unter ßer Voraussetzung, daß LXh 2 nur die Turmlinie öffnet und der Gegner den zu rasch eröffneten Angriff aufgeben müß, MderseitS der Gegner schwerlich rochieren kann, ohne sich einem nachhaltigen Angriff auSzusetzeu, läßt sich Weiß auf dieser gefährliche Spiel et«. ') KglXLb.8 geht nicht wetzen 8 g 4 f md 8X^«8l und Verlust der Qualität. *) Dieses Opfer ist nicht korrekt, weil der Angriff Nicht durchdringt und auch ein Remis nicht zu erzwinge« ist. Schwarz glaubt aber mindestens ein Remis in der Hand zu haben. Bester als bar Opfer wäre v ä 5—ä6. D Hier konnte Schwarz auch Lg3f spielen, wo auf K«2 (KXg» geht nicht an. wegen baldigem Matt) DXg8f, Lf9, LXL, TXL und DXg4f, Kel, Dglf, 851 erfolgen könnt». Nach DXg4+ könnte Schwarz am besten DX<14 spielen und hätte vier Bauern für die Figur gehabt. ') Nun ist die Partie schon entschiede«, da Weiß die Dame und vier Figuren in gut entwickelter Kampfstellung hat, Schwa« dagegen in einer weniger guten Stellung nur die Dame und zwei Figuren hat und nicht mehr imstande ist, den starken Angriff ans leinen entblößten König aufzuhalten. *) Eine kurze aber lebhafte Partie. AitZ bet SchaWvrtt. Das Meisterlurnier in New-Poktr. Die Teitnehmer- 'tifte des Turniers steht nun endgültig fest. Es Nehmen teil äNS Amerika: Capablanea, Knptschtk, Eduard L ir r k e t, JanowskiunL Marshall; an« Europa: Dr. Ewanuel L a S k e r lDeutschland), A l j e ch t n e, B o tz d l j U b 0 w (Rußland), Röti, Dr. Tartakower (Wien), Ma r v e z h (Ungarn) und Dates lEngland). Aus der Schach sektiou Hakoah. Derbandsmeitierscdastshümpse LaKoah M Polizei Ä: 8. Aus seiten der Hakoah siegte» die Herren: Alster, Kütz, Leidner, Meller, Manzoni, Schattrier, Th. Schwarz, Stirn. Remis erzielten: Krell, £). Schwarz. Mafserrfpiel. DaS Mitglied der Schachsektion Hüköüh Herr B e u t U m spielte in bet Schüchsektiö» Hagair- Makkabiia 16 Parsten gleichzeitig mit dom glänzende» Ätz sultat: 14 gewonnen, 4 verloren, Schachkurs für Nniängrr, HM Igel, durch dosten Rückkehr die Schachsektion eine Stärkung erführen hat, halt die seinerzeit so beliebten Kurse für Anfänger wieder üb. Jeden Samstag um 7 Uhr abeudS. Dlitzturnier. DaS letzte Blitzturnier sich Herrn H. W e i ß als Sieger. T i » 11 Zweiter. Nächstes Blitzturnier, Dienstag um 8 Uhr abends. De, Atbtiüthokcik der Schüchsektion, Herr Dr. Frucht, funktioniert jeden Freitag, 7 Uhr abends. Zuschriften sind zu richten an die SchachsektiöN Hakoah, CafL Nabel. Wie«, 1. Bez., WüllttersttaßL 4 Brieskaften. A. S^ DÜckrschU«. PoM Büche: „Die hypermodern« Schachpartie" sind bisher zwei Folgen eLchienen. Verlag: „Wteker Schachzeiinttg'' Wien, 4. Bez.. Schäffergaste 13». M Es bleibt alles beim Alten. Durch die gestrigen Spiele tmtrbe Me oft« Rafigorduung, die durch den am Samswig erfochtenen Sibg der Vienna gestört Wörden war, wieder hergvftellt. Amateure und Rapid gewannsn ihre Spieile und kämen dadurch abermals an die Spitze der Tabelle'. Die Hakoah wurde in einem unglücklich geführten Kampf unverdient hoch geschlagen. Amateure—Hakoah 3:1 (1:1). Jeder Mannschaft in einer Spielhälste die bestere. Hohe Warte. 25.000 Zuschauer, Schiedsrichter Plhak. Amateur«: Lrchrmanu; Poppvvich Tandler; Geyer, Schaffer, Hiltl; Cutti, Wieser. Swatosch, Konrad, Hierländer. Hakoah: DrMg; Gold, Grünfeld; Pollak, Guttmann, Fried: Heß, Grünwald, Häusler, Schwarz. Mufeld. Die Hakoah mußte gestern in einem unglücklich geführten Kampf beide Punkt« an einen keineswegs besteren Gegner abgeben. Cs erwies sich wieder, daß die fast durchwegs aus jungen Leuten bestehende jüdische Mannschaft gegenwärtig allzu weich ist und deshalb gegen einen robust arbeitenden Gegner nur schwer zu Erfolgen kommen kann. Diese schmerzliche Erfahrung, die die Hakoah heuer schon einmal gegen Vienna machen mußte, widderholte sich mich gestern. Zu dem schüchterten auch die Amateure durch derbes Spiel einzelne der jüdischen Spieler ein und hatten dann wenig Mühe, einen Sieg „herouszuschlagen", dessen ziffernmäßiges Ergebnis den Spielverlauf durchaus verfälscht. Am gerechtesten wäre ein unentschiedenes Ergebnis gewesen, da vor der Pause di« Hakoah, nach der Mus« die Amateure mehr vom Spiel hatten. Zudem war der jüdische Verein gestern von außerordentlichem Schußpech verfolgt. Wenn Schwarz mit einigen feiner Volleybomben ober Häusler mit seinen placierten Schüssen mehr Glück gehabt hätten, hätte die Hakoah auch leicht gewinnen können. Dieser Umstand kann jedoch 'keineswegs darüber hinwegtäuschen, daß die Leistung der jüdischen Mannschaft gestern biel zu wünschen übrig Uetz. Im Tor war Duldig von einer manchmal beängstigenden Unsicherheit und ist an dem ersten und dritten Treffer schuldtragend. Allerdings zeigte er bei einigen Bällen Abwehraktionen, die ihm kaum ein anderer Wiener Tormann nachmachen wird. Gold, der gegen Ostmark cfat. so ausgezeichnetes Spiel lieferte, fiel gestern total uni. Sein Nachbar Grünfeld hingegen hatte einen sehr guten Tag und glänzte durch Sicherheit in der Abwehr und energisches Dvöinfcchren. In der Läuferreihe kam Fmed nicht recht mit. Er ist allerdings durch eine Fußderlehung stavk behindert. Guttmann spielte ausgezeichnet wie immer und versorgt« besonders den Angriff Mit vorblldlkchen Patzbällen. Auch Pvtlak 'vielte ausgezeichnet, konnte aber für den Sturm wenig tun, da. er, durch vas Dersa^n seines Hintermanines Gold stark in Anspruch genommen, sich m erster Linie ÄerteidigM^sgeschäften widmen mußte. Im Angriff bot Schwarz ein Spiel, wie man auf Wiener Boden noch selten Gelegenheit hatte, es zu beävundern. Er war Äs Einzelwie als Kombilmtionsslpielev gleich erfolgreich und beherrscht die in Men fast in Vergessenheit oerawm Kunst, den Ball aus jeder Lage, auch direkt' aus der Luft, zu übernehmen. Von ihm vortrefflich unterstützt, kam auch.Neufeld ^dazu, sein ganzes reiches Können zu entfalten. Häusler vewahrstr sich in der ersten Halfest als AngviffSdirigent auSgeMchuet, ließ aber nach drr Pause nach. Die link« Seite des SturmeS ftel stark ab. Grünwald zeigte zwar einzeln» schön« Sächen, arbeitete aber sehr ungleichmäßig und auch mit wenig Eifer. Hetz ist kein Außenstürmer. Die Mannschaft der Sieger bot eine recht gute Leistung. Ihr stärkster Teil war der Angriff, der von Kalman Konrad, vom Posten des rechten Verbindungsstürmers, sehr zweckmäßig geführt wurde. Kalman spielte dabei äußerst uneigennützig Uno ist der eigentlich« Urheber des ersten und dritten Tores. Neben ihm wäre in erster Linie Cutti durch sein vernünftiges, zweckmäßiges Spielen zu erwähnen. Di^er bewies viel Schußvermögeu; außerdem befähigr« ihn seine Schnelligkeit, die von seinen Kameraden geschaffnen Tchuß^elegenheiten zu Treffern auszunützen. Swatosch spielte unauffällig aber nützlich. Hierländer besitzt viel Schnelligkrit und Wucht, aber wenig Kopf. In der Deckung versuchte sich Schaffer als Mittelläufer und erang emen Achtungserfolg. Von den beiden Seiterchalves lvar Hiltl der besser«. In der Verteidigung gin>,zre Popovich, während Tandler versagte. Lchrmann war sicher wie immer. Eiuzeln« der Violetten, in erster Linie Kalman, Tändlet' und Hiltl, spielten sehr derb, was ihnen der soust ausgezeichnete Schiedsrichter Plhak durchgohen ließ. Der Spielverlauf: Di« Amateur«'müssen de» Kanchs gegen die Svntte eröffne», kotumer über doch schon im ersten Ansturm vor das gsguerischt Tor »nd tzrWiUtzsn einen Korner, der jedoch vefUltätlvS verläuft. Den Gegenstoß beschließt Schwarz Mit einam BmNbiNischuß aus 30 Meter Entfernung, der krachend än die Stange saust. Dann wird Grürrwald frei gespielt, konttNi jedoch einen Moment zu spät', sä daß Lohtmann, der das Tor rechtzeitig verlassen hatte, den Nall mit dem Fuß fortkickm küntt. Die Hököah ist nun durch einige Zeit hindurch stark Werkgen. Grünwald Uingeht mit VM Ball einige GdgNet, schitzßi über dann ans günstiger Position über düs Tor. Etwas, später sprinte: Neufeld, der Otttliuitz entlang über das halbe Feld Und gibt den Ball ideal zur Wtu, wo Schwarz düs Pech Hütte, das Leder in aussichtsreicher Situation zu verfchlen. Äeytzr beging konstant de» Fehler, Äbkufew unbewacht zu lasten, der einige Ängrifie ins Rollen brachte. Iir^ der 20. Minute ging Häusler allein vor und schoß an der StrafrauMgreiW angelaivgt überraschend auf das Tor. Der scharf gMeteue Pall sauste unter der QuerftnUge ins dletz. Die Amateure geställkti düs Spiel uÄti offen. Hierländer bringt den Ball vor', döch verhiildert Grüttseld int letzten Moment Swatosch am Schuß. Wieser evzwiuat rascb Hirtter» einänder zwei Korner, die jedoch äbgewehrt ivcrde». Hierländer Wchlreßr einen Lauf über das halb« Feld mit einem tSüMtM Schuß, der krachend an die Srarigc schrnetrerr. Rach einem Zusammenstoß mit Fried nmß Cutti ans einige Minuten das Feld verlassen. Eine Flanke von Neufeld gibt Schwarz Gelegenheit m einem Volleyschuß, der nur knapp das Ziel der«, fehlt. Fünf Minuten vor Halbzeit bringt Cutti, der in die Mitke geht, den Ball vor, Swatosch schießt^ Dukdtzg wehrt im Fallen unsicher ab und M«s«r rollt den Ball ins dtetz. Nach Wiederbeginn vollftihrt Kalwan einen wunderschönen Dribbellauf und gibt den Ball uneigennützig an Wieser ab, doch vermag Duldig den Schuß zum Korner abzulerckm. Ein von Schwarz herrlich geschossener Freistoß wird von Lohrmailir ebenso prächtig abgewehrt. In der -8. Minute wird Tandler bei einem Ansammenstoß-mit Häusler verletzt und muß stark blutend auf einige Minuten das Feld verlosten. Der bisher int allgemeinen faire Ka:npf nimmt an Schärfe zusehends zu. Wieser wird verwarnt. Gbensv Neufeld. Pchal diktiert in rascher Folge einige Strafstöße und beruhigt hiedurch die erhitzten Gemüter. Einen weiten Schuß von Schaffer hält Duldig wie es schien erst hinter der Torlinie, doch «Nennt der Schiedsrichter diesen Treffer nicht au. In der 18. Minute schießt Wieser ein schönes Tor. Gleich darauf kommt Kalman int Wetngang bis knapp vor drS Hakoah-Tor, placiert aber deir Ball daneben. Die Amateure gewinnen nun ein zeitweise erdrückendes Uebergewicht. Einen von SÖißper getretener Freistoß hält Duldig. It: der 25. Minute überspielt Kalman die gesamte Hakooh-Verteidiigmrg und schießt den Ball scharf und flach gegen die Torecke. Duü>ig läßt den schon gefangenen Ball fallen und gibt so dem herbäieilendcn Wieser Gelegenheit;u einem billigen Treffer. Die Uoberlegenheit der Amateure hält weiter an. Knapp vor Schluß gelingt Schwarz ein Durchbruch, doch ftrgt er den Ball, von Popovich hart gedrängt, über daß Tor. Rapid—Hertha 3:2. Glücklicher Sieg. Rapid--Plah. 10.000 Zuschauer. Schiedsrichter Komar. Rapid: Kolar; Nridrl 3, Dietrich; Klär, Mache?, Kulf; Lebeda, Laziua, Kuchan, Westelik, Westely. Hertha: Ostricek; Schneider, Solil; Wsolek, Netterer, Krenn, Holtz, Sindelar, Kalisch, Listopad 2, Listopad 1. In früheren Jahren war es immer eine ganz besondere Eigerktümlichkeit der Räpid-Mannschaften gewesen, Wettsbil'le, die noch knapp vor Schluß verloren schienen, in den aller!o-' -n Minuten des Kampfes durch eine ganz besondere Kraftanspannung doch noch für sich zu entscheiden. In der vergangenen Meisterschaftsperiode hakte die bekannte Rrchid-Diertelftuttbe von ihrer Popularität verlove-tr. Im gestvigen Wetispiel gegen Hertha zeigte aber die verjüngte Rapid-Malmrschaf!, deren Können, objeLtiv genommen, nur wenig imponierett konnte, m den letzten Phase« des Gefechtes, trotz des ungünstigen Trefferstandeß, einen derartigen Siegeswillen, daß eS ihr gelang, innerhalb fünf Minuten, also einer stark verwrztem Rapid-ViertÄstunde, treibe Punkte zu erobern. Rapid hat den Sieg nur seinem eifrigen Spiel und einer iehörigen Portion Glück zuzuschreiben, da die Leiungen des Gegners im Felde denen der Hütteldorfer mirtrstens gletchzusetzen waren. Besonders schwach war es diesmal um die Angriffsreihe der Grünen bestell:.. Kuthan fand bei seinen Nebenleuten keine Unterstützung. Westelik, der an Stelle Uridils spielte, ist zwar ein rascher und schußkräftiger Stürmer, besitzt jedoch nur schr geringes Spielverständnis. Lazina war eine vollkommene Niete. Die boiden Flügelsturmer waren ebenfalls nicht auf voller Höhe, besmkders von WestÄy hätte man mehr erwarten können. In der Deckungsveihe beginnt Machek sich langsam auf dem wichtigen Posten eines Mittelläufers emzuspielm. Von den Flügelläusevu fiel Klar durch seiue ruhige Spielweffe auf. In der VerteidiguNA fabrizierte Dietrich wieder einmal nach Herzenslust seine berühmten Kerzen, war aber, von diesem Stilfchler abgesehen, ein recht brauchbarer unid sicherer Verteidiger, llribit 3 ist ein mutiger Dreinfahrer und besitzt einen guten Stoß.' Bei Hertha war oer Tormann Ostrieek recht unsicher. Er ließ schon in der ersten Spielhalfte mehrere gartz leicht geschostene Bälle fallen und hatte nur das Glück, daß sich Anfällig kein gdgnertscher Stürmer in der Nahe befand. Schlechter erging es ihm in der letzten Minute.des Spieles, als Lebeda aus einem unrein übgelvehrten Ball das omtte Tor für Rabid erziele« konnte. Die Verteidiger waren recht gut, besonders Soli! zeigte reine und sichere Befreiungsstößc. Allerdings neigte er ebenso wie sein Nachbar Schneider zu Derbheiten Die Dscktrng erfüllte ihre Aufgabe vollkomrtten zusricdenstellend und bedachte die Stürmer itnmer mit verwendbaren Bällen. Netterer bringt für einen Mittelläuferpvstett vor allem die körperliche Eiguuntz mill Der Angriff zeigte in der ersten Spielbälfte sehr hübsches Zusammcnspiel nnb die Stürmer Hütten Gelegenheit, einige schone Schüsse abzugeben. Später wurden die Leistungen schwächer, was möglicherweise darin seinen Grund haben müg, daß Holv und Sindelar gegen Schluß nur mehr als Verletzte mittun konnten. 5kalisch tuib Listopad zeigten. sehr schönes Zusatuutenspiel uuD bildeten mnerhalb der StllrMetreihe eine sehr durchjcblagskräftige Grttppe. Sindelar war technisch gut, aber zu weich für einen ernsten Äieifterschaftskamps. Von den Flügeltt war diesmal Listdpad der bessere Spieler. Gleich in der 1, Minute hatte Katar einen Wuchtigen Schutz Liswpads abzuwehren, was ihm nur mit etuee tüchtigen Pvrtivu Glück gelang. Wahrend der gairzen ersten Spiel- Hälfte blieb Hertha fast stets im Angriff, doch waren die mci-- ften Aktionen' mit zu wenig (Energie durchgeführi, t,m zählbare Erfolge hetbeiznsü!jt!en. Der einzige Treffer vor der Pause kam itüch einem Fehler Dittrichs zustaitde, der sich von: rechten Fsügelstürmer der Favorittrer den Ball wegitehmen ließ. Düs LSötzv küM.daün zu Kalisch, der es and der Luft überntthm Md übtivraschettd einsendete <l2. Plinute'). Die Rapid- StüWer fomiteit sich während dieses Spielabschnines tiicht zur Gettüug blängeu, da Lebeda uird Lazina alle Altgriffe uef* Patzten. Ilt dkr zweiten Spielhälfte giitg Rapid betx itumpf schatf ÜU und schalt nt der 3. Äkittttte konttie Wsjselrk nach einen: ptch;!sen Zuspiel KtrshaUs das ausgleichend« Tor ei'-. Alle Arten von Bankgeschäften f6lej>b Kommandite der Kroatischen £skomptebank. Agram t, 1. Seittergane 4 (Ecke BögnetgasSe beim GraUdfll) Kreditfind Wa rengeschifie ione: 6Ö-4-S5, 604-05, 634-85, 64442, 68-4-78, 60-4-82 10465 Telegrammadresse: irrapobank A9+.$/$-^^

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