Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1827 (17.3.1924)
- Date
- 1924-03-17
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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/ ' feile 4 Wien, Montag Wiener Morgenzeitung. 17. März 1924 Nr. 1827 ' Mr». Kuthan verschoß knapp an dem berau&laufenben Ostri- «I vorbei. In der 27. Minute beging Dittrich ein recht überflüssiger Fom ivr Strafraum, dar mit einem Elfmeterstoß bejttfcft toutbe. den Wsolek zum zweiten Treffer für Hertha ver« vondelte. Nun wurde Rapid deutlich überlegen, die Stürmer der Hütteldorfer unternahmen immer häufiger ihre gefährlichen Borstöße. Mehrere Freistöße blieben ergebnislos, ein Schuß Wesiewr ging knapp über die Torstange. In der 41. Minute spielte sich Wesselik von der Mittellinie aus durch und sendete mit prachtvollem Schuß unhaltbar ein. (3:2s. Eine Minute vor Ablauf der Spielzeit ließ Ostricek einen leichten Ball Knthans fallen und Lebeda konnte das Leder ins Netz drücken. Damit war der glückliche Sieg Rapids entschieden. Dportklub-^W. A. F. V : 0 (2 :0). Glanzende Leistung der Dornbacher. ' Sportklub-Platz. 6000 Zuschauer. Schiedsrichter Prager. Sportklub: Gdi; Beer, Lowcck; Plank, Wiedermann, Zankl: Bauer, Neumeyer, Hans, Vitu, Giebisch. W. A. F.: Ianc-ik; Brotkorb, Wind; Reinalter, Brandstetter, Roi; Schmvdt, Iany, Bauer, Körner, Eichler. Der große Erfolg d«S Sportklub, der die Dornbacher ihrem ZiÄe, der Meisterschaft, um einen gewaltigen Schritt näher bringt, bedeutet für den W. .A. F. wahrscheinlich das Ende der Erstklassigkeit, und wenn auch die Niederlage der Roten in diesem Ausmaß durchaus nicht als verdient bezeichnet werden kann, so muß doch festgestellt werden, daß die Sektionsleitung des W. A. F. ebenso wenig von der Schuld au dem Debakel freizusprechen ist, wie der Kapitän der Mannschaft als taktischer Leiter des Spieles selbst. War es schon ein überaus schtverer Fehler, den sicherlich nicht iu Höchstform befindlichen, aber durchschlagSkräfiigen Klein in der Reserve spielen zu lassen und dcckmrch den Angriff der 'ersten Mannschaft ihres einigen wuchtigen Stürmers zu berauben, so bedeutete es den Höhepunkt der Ungeschicklichkeit, als man nach der Verletzung Winds bei dem Stande von 0:2 die Verteidigung denc Unglücksvogel Brotkorb allein überließ und auch die Halvesreihe durch zeitweiliges Vorziehen eines Mannes in den Sturm schwächte, obwohl keinerlei Aussichten mehr aus Ausgleich oder Sieg bestanden. Nur ^ganz wenige Spieler der Unterlegenen vermochten übrigens erstklassigen Ansprüchen zu genügen. Wirklich gut waren eigentlich nur Brandstetter und — bis zu seiner Verletzung — der linke Verteidiger Wind. Icmczik rettete wohl einige Male in glanzender Manier, beging aber auch einige Kopflosigkeiten, was bei dem allgemeinen Niederbruch sreilich nicht verwunderlich erscheinen kann. Die beiden Seitenläufer entsprachen immerhin noch den Anforderungen, aber der rechte Verteidiger Brotkorb sowie sämtliche' Stürmer, Bauer inbegriffen, spielten geradezu kläglich. Sportklub ist derzeit in recht guter Verfassung. Die Mannschaft verfügt vor allem über einen großen Grundstock an Spielern, so daß es der Sektionsleitung leicht möglich ist, auch Spieler wie Teufel und Karl Kamchauser vollwertig zu ersetzen. Das Fehlen dieser beiden machte sich infolgedessen gestern keineswegs bemerkbar. In Neumeher hat der'Sturm «inen energischen und verständnisvollen Spieler gefunden, der sich sehr rasch in seine neue Umgebuna einfüate. Jeder einzelne Mann des schwarz-weißen Angriffes arbeitet übrigens, wenn auch nicht mir blendenden Mitteln, so doch zielbewußt und erfolgreich aus das Endziel. Die Läufer des Sportklubs legen auch schon sichtlich Wert auf die Unterstützung des Angriffes und die Verteidigung, die gestern durch die Einstellung Lowicks fast verstärkt erschien, erleichtert ihnen ihr« Neuorientierung überaus. Anfangs ist der W. A. F. im Angriff, seine Vorstöße gedeihen allerdings nur bis zur Strafraumgrenze, bei den selteneren Gegenbesuchen des Sportklubs hat 'dagegen Janczik schwere Arbeit zu verrichten. In der 15. Minute gelingt e8 Zankl, aus einem Freistoß den ersten Treffer zu erzielen.' Das Dpiel fft nun offen, einmal überschießt Brandstetter nur'ganz knappdann revanchiert sich der „Sportklub-Bauer". Wind wird verletzt und scheidet bald daraus aus. Bei einem aus' Aarer Offsidestellung vorgetragenen Sportklub-Angriff verschuldet ein W. A. F.-Spieler HandS nn Strafraum, und der Elfmeter findet ebenfalls in Zank! einen erfolgreichen Exekutor. Auch Sportklub spielt jetzt mit ly Mann, da Vitu verletzt ausscheidet. Einmal noch zeichnet sich Ianczik aus, dann .Halbzeit. In der zweiten Spielhälfte treten beide Verletzte wieder an, doch scheidet Wind sehr bald wieder ans, wahrend Vitu einen Ruheposten am linken Flügel bezieht. Schon in der 2. Minute ist Neumeyer mit schönem Schuß erfolgreich, dage«n hat Reinalter auf der Gegenseite mit einem gut gedrehten Freistoß weniger Glück. Zank! begeht ein derbes Foul, das glücklicherweise ohne Folgen bleibt, und schließlich bringt ein lächerlicher Fehler Brotkorbs, der Bauer überflüssig den Ball überläßt, den Dornbachern den vierten Erfolg. Diebisch war diesmal der erfolgreiche Schütze. DaS fünfte Tor ist wieder ein Werk Neumeyers, Giebffch erzielt bald darauf Nummer sechs, und in der letzten Minute schließt Haus eine Flanke Bauers mit einem schonen Kopfstoß ab. Macker—Simmering 2:1 (1:1). Glücklicher Sieg. Wacker-Platz. 5000 Zuschauer. Schiedsrichter Korkes. Wacker: Maresch; Kollndorfer. Iellinek; Klieka, Brinek, Pellet; Staudtmeier, MachhörM, Resch, Reindl, Liebhart. Simmering: Aigner; Ira, Musil; Ehrlich, Roscher. Baumgartner; Hauswirth, Danis, Horvath, Dumser, Gliwitsch. Nach einem zwar keineswegs schönen, aber lebhaften und interessanten Kampfe mußten sich ine Simmermgcr, obwohl mit allen ihren Größen antretend, als geschlagen, bekeimen. Das schnelle, jede Sekunde ein anderes Bild bietende Spiel sah dle erste Halbzeit die Simmering-er etwas überlegen, während nach Seitenwechsel entschieden Wacker die bessere Elf war. Die Meidlmger betrieben mehr das Flügelspiel, im Gegensatz zu den Roten, die das Dreiinnenspiel kultivierten. Resch führte sich . als Mittelstürmer sehr gut ein; sein Zuspiel ist vorzüglich und auch das Schießen versteht er. Reindl war von den beiden Innenstürmern der bessere; der beste -Mann im Angriff war jedoch Staudtmeier: fast alle Angriffe kamen von dieser Seite, und es ist nicht seine Schuld, wenn nur so wenige der von ihm vorbereiteten Chancen ausgenützt wurden. Die Halvesreihe befand sich in guter Form, ihr bester Mann war Brinek. Klieka. dem die schwere Aufgabe zuteil wurde, den gefährlichen Flügel Hauswirth-Tanis zu halten, zog sich sehr gut aus der Affäre. Die Verteidigung lieferte ein gutes Spiel, Kollndorfer und Maresch waren ausgezeichnet. Der beste Mannschaststeil der Unterlegenen war die Verteidigung, m der besonders Musil ein schwer zu nnt-, gehendes Hindernis bildete. Die Läuferreihe klebte zu viel an der Verteidigung, für den Angriff hatte sie nicht viril übrig. Roscher lieferte hier das beste Spiel. Der Angriff war dadurch scbwer gehandikapt, so daß sich die Stürmer die Bälle meistens von rückwärts holen mußten. Horvath war gut, er arbeitete eine Unmenge Chancen für seine Nack?- barn heraus, die jedoch alle vergeben wurden Er batte übrigens gegen Brinek einen schweren Stand. Danis assistierte ihm sehr gut, die anderen Stürmer konnten sich aber nicht besonders bencerkbar machen. Anfangs wechselvolles Sviel, bald aber kristallisiert sich ein kleines Uebergewicht Mackers heraus und bereits in der 12. Minute gelingt es Liebhart, mit einem schönen Schuß iür die Schwarz-weißen die Führung zu erringen. Die Gäste können sich nicht aus der Umklammerung befreien. Horvatb kommt einmal 'schön durch, spielt zu Dams, der jedoch im entscheidenden Moment stürzt. Staudtmeier kommt einige Mal«e sehr schön durch, jedoch findet sich immer ein Wacker-Mann, der beit Ball „vernebelt". Die letzten Minuten vor der Pause gehören Simmering; ein herrlicher Schuß von Danis findet in Maresch seinen Meister. Ein andersmal wird 'der Ball nur ganz knapp verschossen. Bei einem Generalangriff von seiten der Simmcw ringer verschuldet Kollendorfer in seiner Bedrängnis ein Hands, der Elfmeterstrafstoß wird aber an die Stange geschossen. Schließlich gelingt es Horvath aber doch 'tvei Minuten vor Schluß aus einem Gedränge den Ausgleich für die Simmerrnger zu erzielen. Eine Minute nach Seiten-' Wechsel kommt Horvath nach einem Fehler von Iellinek durch, der Ball findet aber nicht den Weg ins Netz. Nun macht sich eine ziemliche Ueberlegenheit der Hausherren bemerkbar. Liebbart und Resch schossen mir ganz knapp an dem Tore vorbei. Das Spiel neigt schon seinem Ende entgegen, man erwartet bereits ein Unentschieden; da gelingt es Resch, den wohlverdienten siegbringenden Treffer zu erzielen. Di« letzten Minuten gehören Wacker: es wird sedoch am Resultat nichts geändert. Schiedsrichter Korkes gut. Zweite Klasse. Gruppe Nord. W. A. L.—Donaustadt 4:2 (1:1). Matte Leistungen beiderseits. W. A. C.-Platz. 3000 Zuschauer. W. A. C.: Friedl; Malousik, Schneesuß; Schneider, Puschner, Hudec; Enver, Dyk, Kozeluh, Hansl, Huber. Donau st ad t: Schubert: Flach, Heiden 1; Fritz, Heiden 2, Folthn; Kaffer, Hallak, Amerling, Paulini. Der Mi' A. C. hat seinen gestrigen Sieg nur der Mitwirkung Kozelubs zu verdanken, welcher Schwung in den Angriff brächte. Ohne ihn hätten die W. A. C.-Stürmer kaum vier Tore geschossen. Der Prager war zwar von seiner großen Form noch weit entfernt, er brachte aber jedenfalls System in den Angriff. Er spielte des öfteren seine Nebenleute Dyk und Hansl frei, diese vergaben aber durch zu langes Zögern mehrere Chancen. Huber am linken Flügel konnte gegen' den robust spielenden Gegner nicht aufkommen. Dyk zog sich in der ersten Halbzeit eine Verletzung zu, welche auch späterhin sein Können beeinträchtigte. Enver konnte sich nicht finden. Die Halvesreihe hatte in Schneider chren besten Mann. Puschner trat mit einer Sehnenzerrung an, er zeigte deshalb auch nicht seine gowobnte Form. Hudec spielte gut, aber etwas derb. Schneefuß entwickelt sich zu einem brauchbaren Verteidiger. Friedl versagte. Bei Donaustadt konnte der Tormann Schubert, die Verteidigung und der linke Flügel gefallen. In der 8. Minute kommt Donaustcvdt durch Paulini zur Führung. Gleich darauf vergibt Dyk eine gute Gelegenheit. Die Angriffe wechseln ab. In der 43. Minute spielt Kozeluh Dyk frei, welcher mit schönem Schuß ausgleicht. In der 3. Minute der zweiten Halbzeit schießt Hansl nach schöner Vorlage Kozeluhs das zweite Tor. Sechs Minuten darauf gleicht 'Amerling aus. W. A. C. bedrängt nun heftig. Hansl schießt, vor dem'leeren Tore stehend, an die Latte. In der 16. Minute erringt Dyk di« Führung. Drei Minuten vor Schluß verwandelt Hansl einen Freistoß aus 20 Meter Entfernung zum vierten Treffer. Donau—Floridsdorf 1:0 (1:0). Die zweite Niederlage des M e i st e r s ch a s: s a n w ä r t e r 8. Schiedsrichter Schcbek. Donau-Platz. 2900 Zuschauer Donau: Sofia 1: Buchwald, Klausberger; Sofia 2, Neu« meister, Radhofer; Kopta, Surecny, Rappan, Strnad, Sock. F. A. C.: Hofer; Amon, Czihak 2; Vostrak, Drucker, Weigl: Funk, Reiter, JisKa, Neubauer, Busch. Der Meisterichafts« favorit erlitt abermals eine Niederlage, so daß er, nach Ver» lustpunkten gerechnet,-vor dem W. Ä. C. keinen Vorsprung mehr Hai. Die Floridsdorser, die schon in dem Spiele gegen die Pratermannschaft einen unverkennbaren Formrückgang gezeigt haben, sind sehr nervös geworden und laufen Gefahr, im letzten Moment um die Früchte aller bisherigen Arbeit zu kommen. Jiszda ist außer Form, Neubauer, der von ihm „lebte", ebenfalls nicht ganz fit und Reiter unzulänglich. Anfangs als die Läuferreihe noch bei Atem war, ging's noch. Mit dem Ausscheiden Druckers nach Halbzeit fiel auch dieser Mannschaststeil um, so daß die Hauptlast der Verteidigung zusiel, die nur in Hofer einen vollwertigen Vertreter aufwies. Die Blau-Schwarzen haben ihren Ersolg verdient. Die Leute arbeiteten mit ungeheurer Ambition und waren mich technisch überlegen. Die Floridsdorfer beginnen den Kamps mit dem Winde als Bunde?" genossen. Nach blitzschnellem Start Funks vergibt Jiszda freistehend. Eine Serie von Ecken, di« Buchwald verschuldet, tragen den Gästen keinen Erfolg ein. Ein Geplänkel Drucker-Neumeister enffcheidet letzterer zu seinen Gunsten, der Ball kommt zu Sock, der Amon umgeht und schon gatr Mitte Mt. Rappan ist rasch zur Stelle, stoppt und schon saust der Ball an die rechte untere Torstange und von da ins Netz. (38. Minute.) Nach Wiederbeginn ziehen die Hausherren, mit dem Winde spielend, sogleich mächtig los. Bei einem Zusammenstoß mit Neumeister wird Drucker verletzt und bvzicht den Rechtsaußenposten, scheidet aber nach fünf Minuten gänzlich ans. Floridsdorf nimmt jetzt eine Umstellung vor. Busch geht in die Verteidigung und Deigl.Melt als Linksaußen. Alle Versuche, den Ausgleich zu erzieleWffcheitern aber an der Men Donau-Verteidigung. Schiedsrichter Schebrik schwach. Die Neulirrgsmeistevschaft im Ringen. Die vom Meister Markus ausgezeichnet trainierte Ringf-eftion d.r Hakoah batte gestern Gelegenheit, zu zeigen, daß nicht nur ihre eiste Mannschaft, sondern auch die Neulinge in Wien keine Konkurrenz zu scheuen haben. Der indische Verein gewann gegen sehr starke 'Konkurrenz den Staatswanderprcis. Tie Konkurrenzen wurden gestern in der Sportz kluibhalle ausgetvagen und brachten folgende Ergebnisse: Bantamgewicht: I. B. Bauer (Hakoah) 6' Siege H. A. Grünell (Slovan) 4 Siege, 1 Niederlage. II. Li Varnaß (Hakoah^ 3 Siege, 2 'Niederlagen. IV. St. Mali? (Austria) 3 Siege. 2 Niederlagen. 11 am Start. — Federgewicht: l. I. Eichbolrer (W. Sp. El.) 4 Siege, 1 Unentschieden, II. A. Musil (Slovan) 2 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage. IU. A. Kuderno (Slovan) 2 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen — Leichtgewicht: I. I. Meder Austria) 5 Siege. II. H. Stiedl (Simmering) 4 Siege, 1 Niederlage. HI. W. Patak (HerkulelP Siege, 2 Niederlagen. V F. Gausarz (Slovan) 2 Siege, 2 Niederlagen. 10 Teilnehmer. — Mittelgewicht^:!. V. Steinhardt (Hakoali) 5 Siege. II. K. Höltl lWr. Sp. El.) 8 Siege, 1 Niederlage. III. I. Eichon: (Kanuschke) 3 Siege, 2 Niederlagen. IV. A. Stern (Hakoah) 2 Siege, 2 Niederlagen. 12 Starter. Mittelgewicht B und Schwergewicht entfielen. In der Gesamtklassisikation um den Wanderpreis des Heeresministeriums war 1. Hakoah (7 Punkte), 2. Wiener Sportklub (5 Punkte), 3. Slovan (5 Punkte). Biß (Hakoah) war für das Leichtgewicht um einige Deka- ■ gramm zu schwer, und mußte deshalb sin Mittel,gewicht starten, wo er sich naturgemäß nicht durchsetzen konnte. Die ausgezeichnete Technik der Hakoah-Ringer fand allgemeine Anerteniming. Die Amateurmeisterschaft im Boxen. Gestern vormittags wurde in fom Olympiasälen die Bormeisterschaft 1923-24 zu Ende geführt. Das Arrangement ließ nichts zu wünschen übrig, doch stellten sich «die Pnnkterichter in zwei Fällen ein trauriges Armutszeugnis aus. Die einzelnen Kämpfe nahmen folgenden Verlaus: Beragi (Hakoah) schlug den bedeutend schwereren Krawagner (Vienna) sicher nach Punkten. Die technische Ueberlegenheit des Hakoahuers war uWerkennibar. Im F.de-rgewicht wurde Pollitzer (W. A. C.) Meister, indem er Schinke (Vienna) verdient nach' Punkten schlug. Im MiMgewicht kamen die beiden W. A. C.-Leute Sachsel und Wittkowitz, der für das Bantamgewicht um cme Kleinigkeit zu schwer war, aneinander. In der Zusatzrnnde War Wittkowitz glatt Merle,gen und hatte den Sieg verdient. Es wurde sedoch eine Zweifolizufatzrunde diktiert, in welcher er gegen seinen bedeutend schwereren Gegner aufkam. Sedlacek (Sportklub) schlug hierauf den Leobener Krauß nach Punkten. Der Wiener Leichtgewichtsmeister Eichholzer (Sportklub) erfocht einen überlegenen Punktesieg gegen den bayrischen Meister Weißhäupl. Im Schwergewicht schlug Schwarzer (Fünfhans) den Grazer Roß nach Punkten. Auch in diesem Fall eine Fchlentscheldung. Den Abschluß bildet« e'm Kampf zwischen Spuner (Hakoah) und S-.pek (W. A. C.). Der Hak-oahner zeigte sich als außerordentliches Talent und brachte seimn an Gewichtr-eichweite und Ringersahrung weit überlegenen Gegner einigemal zu Boden. Spuner errang einen sicheren -Punk^csieg. 7 7 •/.? 7 10 7 10 V.s 7 V,8 7 7 7>Q *Theater von heute flLAHCA Birotbcater Coriolanus Tfliadenile-Cbeater * Veranstaltung der Akademie: FigaroS Hochzeit StiatieiWt Der Bajazzo — Cavalleria rustlcana Uolfcidpert Tristan tmb Isolde DtMKbci OolkstDeafer: DaS vierte Gebot ftttattflAoChtattf: Michael Kramer Reiaissftact-Biifcitcs Wera Mtrzewa Detlt Ulfe««? Bfibne: Charly Ar. Ka«ftenpUI«: Der Faun — Schwarz and Weiß MoSeraer Cfceater: Alles um Geld — Der Laib EsitipIcltlKafcr: Die Löwin tmb ihr Junger Carlfleater: Die filberne Tänzerin Chester «l der Wie«: Gräfin Mariza Ult. Stsdtrheater: Das Wett Hr Purpur Ar. Btrflertheater: Sloclo 3ohav« Strai«t*CI>eatef: Die Lstrdiisfürstin flpoll^CheaWi Ei» Sallromcm Ulf. titaSdleitbitli! ftx wob seine Schwester RllaB&BftlMf: Der blone Heinrich DWUehe Btbae (II. Taborikaße 12): fee Moralprediger IMcraU «ruaitliok Kabeko-WerdeT Wien! BraomaroMflasM Rr. U M8bel-äfÄ beim Westbabn« XV Moriahtlfkrstratze l» Schlafzimmer, tt<h» oder bnn 2 Kästen, 2 Betten, 2 Nach t risch, * Sessel, , «Lins, samt Matrapen, 2,800.000 Srvste Nulwahk in Spr .. n i imntvin, Küchen, Diwan 7*8! Otrtmonen, Einsätzen, Mal Nr 1 tzen. Auch einzeln abzuaed [ 9«(tt fcrfMetttnb. Set l I mhm amt M Hat Hw Billiger Tapezierer übernimmt alle Tapeziernnv Gpalierarbeile» sowie Umarbeitungen und Reparaturen in nnd anher HauS. 6. Bez. Bür^erspitalgafse 22. Joy. t ugellager liefert prompt be! biUiKBten Preisen Otto Elsenwagen Wien, VII. Neubaup.53 Sümttiche Schmuck» I «. llhrenreparaluren; prompt it. gewissenhaft. Ei'n- und Verkauf. Stelnschueider. Wien, I. 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LeUer: BiLor Vfistlberv-rXBez. lloiversilärssiriaß« Nr. 8. UedcMo« für die Uchecha^owaKsche fepMpt k nirik «esri-ikE«. L