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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-16 · Heft 1826 (16.3.1924) · p. Seite 16

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1826 (16.3.1924)
Date
1924-03-16
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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Geste 18 Men. Svnniag tßiener MorAenzeitrrnU. 16. Marz 1924 Rr. 1«8 geschickten Finanzleuten direktausgehkckt üvu rde. Mrv?a-n hat auf Grund dessen schon am Montag mit den Kaufen LegonE. Es hat auch die amerikanische Haussespekckation bis heute nach Schätzungen der internationalen! Finanzen weit mehr als hrmdert Millionen Dollar 'verdient, al'o mehr als die ganze Anleihe betragen hätte, die sie uberlau'pt der französischen Regierung angeboten hätte.Das wardergroßartigegeschickteSchachzug der amerikanischen Finanz. Es war der letzte Rettungsanker Poincares. Dieser üvar darauf angewiesen, vor den Mahlen eine gute Währung zu schiffen, sonst war schon von vornherein seine ganze Partei zur Niederlage prädestiniert. Eine Partei mit einer ^'orrwährend sinkenden Valuta 'hätte unmöglich in den Mahl- Ämps ziehen können. Das wußte P o i n c a r e ganz genau. In drei Monaten sind die Wahlen vorüber und für diese drei Mengte nur hat er den amerikgrrischen Kredit entriert. Di? Frankenspekulation hat einen Irrtum begangen: sie hat Frankreich und Deutschland auf die gleich Stufe gestellt und vergessen, daß Deutschland u>nd Oesterreich Schuldnerstaaten waren, während Frankreich ein Gläubigerstaat ist. der zu fordern har. Bei einem Bankroitstaat ist natürlich die Zerbvöcklnng seiner Währung wahrscheinlicher als bei einem reichen Gläubiger, der nur momentan illiquid ist. Es ist möglich, daß vielte ich die französisch Währung wieder einmal abzubröckeln beginnt. Die Verluste, die sich die Kontermine bisher zugezogen hat. sind aber nie wieder eindringlich. Wen« die Valuteni')pekuiwti>on eine Lehre aus all diesen Ereignissen ziehen soll, ist sie die: es ist das waghalsig'te und gefährlichste Spiel auf das Steigen oder Fallen einer Währung eines sonst gesunden Staates zu spekulieren. Dazu -^ebört mehr als der bloße Wirtschftsverstand irgend eines simplen Schkulanien, der, weil er beim Kronen- und Marksturz schon verdient hat. sich einbildet, unbedingt Fachmann aller Währungen und der beste Kenner der Wirtschastsvcrhältn i sfe zu s$ i n. Diese Grcßredner und Besserwisser. die mit einer Handbewe^ung ihr Urteil über Par:s .'legrben haben, haben fetzt einen derartigen Nasenstüber bekommen, daß ihr Na'enbluten der Anfang zu dauerndem wirtschaftlichen Siechtum sein kann. Dr. Mchael Sussan. SefterrMMe Natimmlbauk. Die erste Jahresversammlung. — Gcneralrat Tchwarzwald über die österreichische Krone. Gestern vormittags fand die erste Jahresversammlung 5er Nationalbank statt. Es waren alle Bankdirektoren Wims und alle übrigen finanziell maßgebenden Kreise erschienen. Den Vorsitz führte President Dr. Reisch. In der Debatte erklärte der Initiator der österreichischen Währnngssanierung Generalrat Dr. Schwarzwald: Man muß sich entschieden gegen die Behauptung wenden, als ob die Stabilisierung der Krone nur eine Kleinigkeit wäre. Es ist tatsächlich, wie ein ausländisches Blatt sie nannte, eine europäische Großtat. Nichr der Völkerbund hat die§ zustande gebrach:, sondern Oesterreich aus eigener Kraft. Die Situation der Nationalban? i st äußerst g ü n st i g. Dieser Zustand ist aber noch kein definitiver.' Im Vorjahre hat die Nationalbank einen guten Rücken gehabt, der ihre Position gestärkt hat. Die Stärkung ihrer Barmittel beruhte auf den Zuflüssen aus dem Publikum. Das ausländische Kapital der Oesterreicher hat sich wieder in Kronen verwandelt. Es muß auch weiterhin in Zukunft so sein, daß das Publikum die. tzKrone als Gold ansieht. Der jetzige hohe Zinsfuß ist die Folge davon, daß diese Jdentitätserklärnng zwischen Krone und Gold noch nicht überall durchgedrungen ist. Wir sind noch nicht mit unserer Valutareform zu Ende. Die ganze Zinsfußfrage $ diesem Problem untergeordnet. Der neunprozentige Diskonto» satz ist zu niedrig, deswegen beherrscht die Nationalbank noch nicht den Geldmarkt. Die Diskussion über die Krone muß bald abgeschlossen werden. Deswegen muß bald das B a l u t e n g e s e tz kommen, nach welchem die Bank -inen Goldkronenkurs von 14.40s) zu halten verpflichtet ist. Die Diskussionen erregen nur die Speknlationssucht der Balurareisenden. Eine andere sehr wichtige Aufgabe ist die Abzahlung der Staatsschuld an die Notenbank. Der Rest der Völkerbundcmleihe sollte zu dieser Abzahlung verwendet werden, damit der Status der Bank fundiert bleibe. Nicht zu Investitionen, sondern zur Rückzahlung der Bankschuld solle der Rest des Völkerbundkredits Verwendung finden. Die Zuwendung von 60 Milliarden für den Pensionssonds ist zu hoch. Es wäre ratsamer gewesen den Aktionären eine Dividende von 11,8 Prozent zuzuteilen und dadurch das Interesse für die Aktien im In- und Auslande zu steigern. Nach einer Erwiderung des Präsidenten Dr. Reisch wurden alle Anträge der Verwaltung einhellig angenommen, * Nach der gestern vormittags abgehrltenen ersten regele mäßigen Iahressihung der Generalversammlung der Oesters reichischön Nationalbank trat nachmittags der Generalrat detz Oesterreichischen Nationälbank unter dem Vorsitze des Präsidenten, Bundesminister a. D. Dr. Rich. Reisch zu einer Sitzung zusammen. In dieser Sitzung wurde der Beschluß gesoßt, die vott der Generalversammlung mit 8ß Prozent festgesetzte Dividende/ vom 2§. d. angefangen bei den Kassen der Hauptanstalt Wien und der Zweiganstalten der Oesterreichischen Na? tionalbank auszubezahlen: demnach wird von diesem Tage angesangen der Gewinnanteilschein Nr. 1 mit 8,50 Goldkronen für jede ganze Äktie auf Grundlage der ^rünzrelation von eine Goldkrone ist gleich 20,2646 Cents in Dollars, und zwar in effektiven Dollarnoten oder in Schecks auf New-syork, aüsbezahlt. Ueber Wunsch der Partei kann jedoch die Auszahlung des Gewinnanteiles auch in österreichischen Kronen erfolgen, wobei die Umrechnung des entfallenden Dollarbctrages dem Couponbesitzer gegenüber zum letztbckannten offiziellen Geldkurse für Dollarnoten spesenfrei vorgenommen wird. Der Wiener Geldmarkt. G'ld war gestern sehr flüssig. Der Satz stellte sich bei geringem Bedarf auf 0,6 bis 0,62 Prozent. Der gestrige Wiener Privatverkehr. Im Berühr von Bureau zu Buoaau war die Stimmung e'was freundlicher, namentlich österreichische Papiere Waren bei etwas höherem Geld gefragt. Kapitalsvermehrungen. Aktiengesellschaft für Z u ck e r i n d u st r i e. Erhöhung von 30 Millionen tschech'sche Kronen auf 86 Millionen tschechische Kronen. Benwsrecht: Auf fünf alte Aktien eine neue Aktie. Bernasvreis: 1200 tschechische Kronen plus 4 P-vvmt Zinsen vom 1. Aumsit 1923 bis rum Zoblunostag^ Betrwsfr'st: 17. bis 31. o. — Glasindustrie- A.-G. „R ir d o lf s hü tt e". Erhöhung von 1.600,000.000 K. auf 3.200.000.000 K. Bezugsrecht: Auf eine alte Aktie eine neue Ak'ie. Bezuasvwis: 1500 K. vro Stück tel quel. Bnzugbfrstt: 17. bis einschließlich 28. d. — Gmundner Kalkwerke-A.-G. Erhöhung von 400 Millionen auf 800 Millionen. — Eisen-, Handels- und Indnstrie- A.-G. G r e i n i tz. Ehöbung von 2,6 Milliarden Kronen auf 4 Milliarden Kronen. Bezuosrecht: Auf tebu alte Aknen drei neue Aktien. Beumspreis: 200.000 K. pro Stück tel quel. Bezugs'rist 16. bis einschließlich 26. d. Bezugssristverlimgerung. Die Oesterreichifche Auwmobilsabriks-A.-G. (vorm. Austro-Fiat) verlängert das Bezugsrecht bis 20. d. Ausgabe deutschen Metallgeldes. Aus Berlin, 15. d.. telegraphiert Wolfs: Wie die Master mitzerlen. wird in den nächsten Tagen mi+ der Ausoabe der neuen Silbermnn.zen zu em. zwei und drei Mark begonnen werden. Um eine Garimtzie gegen stde Inflastnnsaesahr r" schaffen, soll der Re'chsvctz darüber warben, daß nicht mebr Silbermünzen in Verkehr kommen, als Postiergeld und die kleinen Stücke der Goldanlcihe ein gezogen werden. Der «rmeirische Kronen'chmuggel. Ans Budapest. 15. d., wird telegraphiert: Infolge des Kronenschmnggelskandals hat die Regieruna die Anilöstma des Recherch?nd'>r"aus des Ministeriums des Innern beschlossen. Von nun ab werden Organe der Polizei die Zn^skon^oll^ versehen, aber di« Zü'ie nick^ bis Wien, Budapest, Prag. Aaram oder Belgrad begleiten, sondern jeweils von der ungarischen Grenze die Rückfahrt antreten. Damit soll den Poli'eiorgcmen die Möglichkeit genommen werden. Schmngaelaefchäste zu betreiben. Bisher befinden sich zwölf Beamte der Recherchiergruppe des Innenministeriums in Gewahrsam. doch werden immer in ehr Detekstvs und Beamte dieses Bureaus verhaftet. Ferner wurde das Verfahren gegen die Juweliere Master. Un-xrr und Weiß eingeleite^, die übrrfiihrt erscheinen. Golddukaten. Goldplatten und fallwe'se auch Perlen und Brillanten im Weoe der Zugskonstg^-e noch, W'^n geschickt zu Laben. Dagegen wurden die Börseukommissionäre Franz und Alexander Sador aus freien Fuß gesetzt, nachdenc sich ihre Unschuld herausgestellt hatte. Die Oberftadchauplnrannschaft führte heute umfangreiche .Hansdurchsuchung''n in ganz Budapest durch, die aber resultatlos blieben. Die Untersuchung nimmt ihren Fortgang und dürfte an Ausdehnung und an neuen, sensationellen Einzelheiten nur gewinnen. Die Kanzlei der Buchsachverständigrn Pros. Braunstein, Pros. Schwirdernoch. ständig gerichtlich beeidet, Prof. Weil, Wien, 9. Bez., Hörlgasse 9, Telephone 16-3-93, 19-1-64, übernimmt (nur größere Causen): Organisationen, Bilanzierungen, ständige Buchhaltungsleitungen, Gutachten und Revisionsberichte bei Umwandlungen in A.-G., Steuerangelegenhe'iten (Evidenzhaltung sämtlicher staatlicher und städtischer Steuern). ' Spezialgebiete: Bankbilanzen, besondere Erwecbsteuer. _ * (Entgeltlich.) Sit WarrnmSrktr. (Eigenbericht der ..Wiener Morgrnzeitu^.) I Ekhemikalien. ' Der CH mikalienmarkt war durch die Messewoche Im allaemeinen etwas lebhafter und bot dadurch nach verschiedenen Richtungen Anregungen. Mit Ausnahme einze'n'r 'Artikel liegen di« Preise im allgemeinen unverändert. Pie Nachwirkungen . des Bankstreiks sind noch immer nicht überwunden, rnsbe-sonde-re ist ein außerordntlich schlechter Za-lungseingäug am österreichischen Markt zu beobachten. ' Der Paraffinmarkt ist nach wie vor fest bei ver- HAtnismäßia geringen Geständen. Im'Zusatmmenhcmg damit haben auch die Ze res inpreise stark cmgezogen. 7- Eine übervr'chen'd starke Preissteigerung ' hat Ca r> ygubawachs erfahren, das in wniae-n Wochen um mehr als M Prozent gestiegen ist; den letzten Nachrichten zu5ol^e soll die Preiserhöhung besonders durch die Mißernte in Brasilien und die geringen vorhandenen Bestand' eutstau'den sein, j Deutsches Montanwachs liegt noch unsteräinderi. Gleichzeitig erscheint nunmehr auch tschechisches Montanwachs zu konkurrenzfähigen Preisen auf dem Markt. , i; Ist Terpentinöl hat sich der Markt wenig verändert, 8 er.'ist zum Teil beeinflußt durch die den Derbvruch' nicht stig liegenden Wetterverhaltnisse. Die amerikanischen ierim^en staben sich wenig verändert, dagegen sind die f-r.an z ös is ch en NotieruEN stark gestiegen, allerdings.muß beruchsichtigt werden, daß auch ein Steigen des französischen Franken emg-rtreten ist. In russischem Tevpontknöl herrscht nach'wie Var eine sehr feste Tendenz. Die mit starker Ber- 'spätmrg bereits eingetroffenen Importe ioerden schlankweg qus dem Markt genommen, ^besonders hochrafsiniorte Prinraqualitäten sind gesucht und wenig auqeboten. ""In Harzen liegt der' Markt sehr fest, befcn'ders in den Helsen französischen Tststen; auch die Schellack notierüngen haHew sich m letzter Zeit erhöht. . i. . Baumwolle. Die indische Baumwollerwe wird mit zirka 6ö M8lionen Ballen angegeben. Das ist viel weniger or8 im Oktober» November erwertet werden konnte. Einzelne Distrikte der» sbveckn?n enttäuschende Eme'bnisie wegen anhaltender Dörre. Trotzdem in Bombast schon über die Hälfte der erwert'ten Zu» fuhren reoistriert worden 'st. ist der Bombast Stock nicht, größer als bei Beginn der Ern'e. wo er pesahrdrobuid redir-zi-ert war. Es sind feit 1 September in Bombast 1.636.000 Ballen Zu» fuhren v rzeichnet worden. Die Exporte betragen über 1,250.090 Ballen und die lokale Spinnerei hat bis Ende Iannvr 6,400.000 Ballen versponnen. Man schabt, daß Eurosta aus Indien 1.400600 Ballen heraus ziehen wird. Japan ist m letzter Zvit als starker .Muser aufgetreteu. Mau ' berechn-ot, daß Japan imd China zusammen von Indien 1,76 Millionen Ballen beziehen möchten, dann der monatliche iavonische Banmwollenve(brauch beträgt bereits über zirka 200.000 Ballen, obwohl der Garnexport stark zusammengeschrumpft ist. Zucke". In der abgelausenen Berichtswoche war di« Tendenz etwas schwächer, an beiden Verkehrs'ggrn ließen die Preise um je fünf Punkte nach. D'e Notierungen lau'en für Kristall 4.30 tschech K.. Würfel 4.60 tschech. K. vro März aib Grmze; ab Lcva r Wien konnte man Ware bis 300 K. billiaer oegen Vorwoche esthasten, Kristall notiert 11.700 K. und Würfel 12,600 K. An d?n Auslandsmärkten war die Haltung nicht ganz einheitlich. In der Töck-echo-Slowakei stockte der Absatz v^n rafst. niertvm Zucker vollständig und auch a"f dem Rahzuckermarkte waren die Umsätze nur kle'n. Man rechnet mit einem Rübenmdhranbau um etwa ein Viertel. Der Londoner Markt war vorwieaeud matt und die Preise gaben zunächst nach, später konnte sich eine kleine B slerun-a durchsetzen, jedoch wurden die letzen Preise der Vorwvcbc nicht wieder er'-eich^. Am Pariser M^rkt nahmen die Pr-eise eine steieeude Richtung, was aber w^hl in d'r Hauptsache mit der Ber'chlech"erun-i der Krone zusammerhäua'. Die Preise am New-Aorker Zuckermarkt waren nur verWtnis» inäßig aeringen Schwankungen unterworfen, bis auf die beiden letzten Tage der Berichtszeit. Alls .Kuba mußten die Mahlarbeiten w aen schlechten Wellers eine zeitlann unterbrochen werden: iedock. hofft man, dnß, nachdem inzwischen d"s We^>r wi"d?r bester geworden ist, die Ern'earbeiten n-ngestört zu Ende a füh'-t werden können. Von Louisiana wird eine be den'ende Zunahme der Zucker-- rohranbanfläche gegenüber >dem Vorjahre gemeldet. Börse sür landwirtschaftliche Prodntte. (Eigenberich.! der „Wiener Morgenzeitung".) Obwohl der Witterungsgang keinesweaz als günstig bezeichnet werden kann, ist die Tendenz des Wiener Marktes ziemlich lustlos, da in den einzelnen Artikeln fortgesetzt nur geringer Bedarf zu decken ist. Weizen wird hauvtsächlsch in nimänischen und beßarabischen Provenienren offeriert, doch finden nur ganz ver"in:elt IWittte für Rechnung -er Slowakei statt, während Böhmen sich vornehmlich mit Manitowa und argentinischem Werwn viel billiaer v"rs"rgt. Roggen liegt relativ fest"r und verieichnete kleines Geschäft in inländischer und ungarischer Ware. Die Marktlage in M^er stt unverändert, einzelne Waggons inländischer und ungarischer Ware wechselten zu unveränderten Preisen den Besitzer. Mais wurde in r^ll-nder und in Schifssware m variablen Preilen gebandelt. In Gerste lagen nur wenig Offerte vor. die der Tendenz und den Preisen einige Stütze boten Bulgarische Hirse erneute 1?0 tschech. K. ad Kom"rn, rumänische Weißb^bneu 7?5 bis 7.60 Dollar ex Schlepp Wien. Dos normale Mehloeschäft stockt vollkommen, da der Komum in dar Lage ist, sich im Wege der zweiten Hand, die über billige Schlüsse verfügt, woh^ei^er zu vers-raen. Roggenmehl ist stabil, Futtermehle sind ziemlich vernachlässigt, dagegen mangelt Kleie, die eine neuerliche Wertsteigerung erfahren hat. Es notieren vro Kiloaramm ab Wien erllnstve der Ppulchalwarenumiatzsteuer: Weizen iul^ndsscher 0^50 bis 9860 K. jngollawilcher 3600 bis 3650 K.. rumänischer 3600 b'S 3660 K.' Roaaen 2926 bis 3000 K.. Gerste stzl^ndilche 3600 hstz 9750 K.' tschecho-slowaksicke 3760 K. bis 406N K.. 1.30 bis 1.06 sichech. 5k! ab Marcheaa. Futteraerste 28'0 bis 2960 ff.. Mals 2360 biS 2960 K.. Einquartin 3200 bis 330t) ff.. .s6afer 2600 hi? 070g ff., Weizengrieß inländischer 3100 bis 62^0 ff.. Weizenmehl Nnller inländisches 660Y bis 6700 ff., nnnari'ches 610 > bis 64^0 ff., amerikanisches Vollvatent 6700 bis 6100 K., Brotmebl 4^00 bis 4200 ff., Roggenmebi 4600 bis 4600 ff.. .Weizenkleie 1750 dir 1800 ff., Roggenkleie 1700 biS 1750 ff. Baumwollmarkt. NftW-ffivrA, 14. März. Bg«mwollzns«bren in ben atlanL. und Golfhäfen 4000. im Innern 3000 Ausfnbr nach Großbritannien , nach dem ffm,t>neut 3000 i Lokalmarkt : 28.90 tletzt ffitzks 28 80). Tendenz: Stetig. — Terminer Mär» 2862. Amii —Mai 28.93. Juni Juli 28.20. August 27.10. September 2626 Oktober 25.61, November —. Dezember 25.25, Jauner 24.85. Ae küiftenknrse. Zürich» 15. März. (DevisenkuAe von 1°.15 UOr. — Bort der Schweizerischen Kreditanstalt m5heleUte Mittelkurse.6 Berlin üro Milliarde Holland 214.50 (215.40). New-Bork .677.87 <577.26X London 24.76 (24.79h Poris '27.40 (26 30) Mailand 24.72 m.85), Brüssel 22.60 (21.60), Kovenbaaen 89.75 (90.-), Stockbolm 1.62.- (162.-), Ebrsstlonia 78.- «78.—), Madrid 74.60 (74.26), Bnenis?lires 190.60 (193.50) Prag 16.71V. (16.77'/,). Budavest 0.0084 (00094), Bukarest 3.05 (8.05), Be'arad 7.10 ,7.17'/ ). Sofia 4.15 (4.10); Marschau (-.-), Sffiien 0.0081 FO (0.008150). ^rrttn. 15 März. «'Devisenkurse.) (8ftt Goldmark für 1 100 Einheiten mit Ausnahme von New-^ork imh London für 1 Einheit, Wien und Bndavest für 100.000 (?(«-- beiten? Amstervam 160.11 (156.61». Be^'en 10.06 (16.66) (lbristionio 50.76 (66.76». ffovenba-'en 6.6.04 (66.44,. ^tock-- bolw 110.72 (110.72), italienische ^8.05 (18.06.. 9m.)>ou 18 005 ' (18.055> wew-Aork 4.19 (4.19). Aovis 20.05 (19.26, Schweiz 72.82 (72 82), Stzanke,) 54 36 ^4.36). Wie" 6.18 «6.18». Braa 12 «>1(12.21/. Budapest 6.28 (6.58/. Sofia 3.115 »3.115 ». Belgrad 5.38 (5.88). SPerMn, 15 Marz, (^oienstirie.) sIn Goldmar? für 100 Einheiten mit Ausnahme von Dollar und Pfund für 1.Einheit, äster- reichische für 100.000 Einheiten unb polnische für 1 Sllillion Einheiten? - Amen: Dollar 4.19 (4.19'. Ps„ud 18.- (18.05), fltolienische 18.86 (18.85). Oesterreichische 6.08 (6.08), Polnische 4.495 (4.485,. Tschecho-slowakische 12.21 «13.21». Warschav« 15. März. (Devisen.» Berlin -.r-, Lonon 39.600.000. Aew-Aork 9.260 ODO. Brno ^264.000. Wie»? 1.30. Allgeineine Depositon-Bank «fiaglAiitiet 1S71 ss Aktienkapital u. Reserven: Rtmd flSflfp(Q1fO>(tf«nlCB>ORaa lldca. Ä m M lelephoa Nr. „Sone 6^520“. aa S nnnnd L'VS478« lut- 0. UnluikiHi, tttei, I. KeKwrairisg 14 - 2ntniirM<il«til9 l.,^m l Weehaeisftiban: 1. Rotentarmatraßc 29 I Franz loj«f-Kai 37 tl. Heinestraße N Ii. Taborstraße 7 1(1. Hauptstraße 10 IV. Suttnerplatz 2 IV, Wlednergürtsl!© ---- 77-7,777 7 -;p-v V.Peinprechtsd.orijerstr.' 2 VT1. Marlahilicrstr. 7Hb ’ VII. Kirch«u>a8iile J. VII. Neubaugasse 44 - VIII. losefstüdtefstraPe 641 X. ravorlteflBtraß? 103 XI. Hauptstraße SO XII. Koppreiterga.se 2 ,, XIII. Hauptstraße 3 XIII. Breitenseerslraße v XIV. Mariahitlerstr. 198 XlV.,Sparkas8cplatz 1 XVII. Ottakringerstr. 84 XVII. Hauptstraße 155 XVIII. WähringerstrnßQ 84 XXI. Hauptstraße 45 Flllalent Bad Aussee, Bad Ischl,: Baden bei Wien, ßlciturg, Bregenz,’Citernowitz, Oldenstadt, Graz, Innsbruck, |u,denburg. Knittelfeld, Ktifsiem, Lambach,- Leoben, Llezcr. Linz.M stelhacli,Möd1g.Ncunkirchen Oterhoiiabr,^ ied Salzburg, ‘t.Öligen St.Pölten.St-Veita.di.ÖL, Steyr. Tulln,Villach, Vücklabr.uck',W.e.l$;Wr.-Neustadt. Cxixasltupenc Badgastein, Rotteninann, St. lohann int Pongau , Besorgt sämtl. BankossctiäUs s, industrielle Traniiktiosae

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