Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1826 (16.3.1924)
- Date
- 1924-03-16
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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€*He K Wien. Gonntag Za feinem sechzigsten Geburtstage. David Aellins Großvater stamrnte ans Somsza in Polen und wanderte laut seinen Memoiren, die sein Urenkel Minwant Tellin, David AettinS jüngster Sohn, eben herausgibi, 1852 in Palästina ein. Wahrend die ältere Linie aschkcnasisch ist, stammt David KllinS Mutter, eilte Sephardin, aus der bekannten Familie Sassoon m Bagdad. David Jellins (iVittin Jla ist die Tochter des Bilu- Pioniers Jechiel Michael Piues^-), eines der Gründer Chedosras, der ältesten Bilu-Kolonic. Diese innige Verbundenheit mit dem werdendelt Jischuw hat nun in David Aellin die graste Persönlichkeit vorbereitet. Aber sein ganzes Leben ist eine graste, eigene Gestaltung. Man stelle sich diese kleine, ökonomisch abhängige, geistig einsame Pioniersiedlmin vor. Die philanthropischen Organisationen des Auslandes, wie Ica, Alliance, Hilfsverein der deutschen Juden, beherrschen den jüdischen Lebensstandard. Das alte Judentum ist tief;n der Cbalukkah befangen. Die Wertung des offentl-chen Lebens geht also von den geldgebendcn Organisationen aus. In dieser engen Umgebung tritt der erste Lehrer des neuen Jischuw auf. David Dellin tut aufreibenden Lehre.rdienst 35 Jahre hindurch, bei der Alliance, beim Hilfs- Verein der deutschen Juden — vom Anbeginn an. So wird David Aellin ein Gestalter des Jischuw. Er ist der erste hebräische Sprachlehrer Palästinas. Jlnn sott Hebräisch zur Muttersprache der neuen Generation werden, cr Amt es unermüdlich, erzieht später auch seine Kinder im hebräischen Geiste. Er ist vom Geiste der Bibel und der gesamten jüdischer: Literatur und vom Kleinod der seelischen Sprache so erfüllt, daß seine Sprache reinster Klarrg wird. So wurde die neue hebräische Sprach? geschaffen, die erst durch ihn und seine Schule wieder Muttersprache wurde. David Dellin schuf auch die erste moderne Lehrmethode des Jbrith beiwrith, und zwar so ganz antochthon, so ohne jede Anlehnung, daß man den schöpferischen Menschen in diesem Reuen erkennt. ,Ate fr Hataf", „Für das Kind", betitelt sich sein Lehrbuch, das viele Lehrer¬ und Kindergenerationen heranbildete. Er versaßt ein zweibändiges Lehrbuch „für den Lehrer" und gesondert „für den Schüler". Er entwickelt dem hebräischen Sprachlehrer seine Gnrndaufgabe: Das Hebräische in feiner Eigenart, als Sprache des Silbengleichgewichtes, der Gedankeuabwagung, der Jdeenprägnanz zrr lehren. So erreicht er hebräisches Sprachfühlen. Sein Lehrbuch war epochal, erlebte viele Auflagen und gab den Anstoß zu den vielen nenen Lehrbüchern der Jbrith beiwritb-Methode. Seine methodischen Grundsätze sind auch heute noch überall notwettd'g. Schon in dieser Tätigkeit lagen Anzeichen des fübren- -en Pädagogen. Nunmehr wandte sich David Dellin der Lehrerausbildung zu. Er arbeitete als Lehrer für Bibel und Hebräisch an dem ersten Lehrerseminar des Hilfsvereins. Bald mußte es sich entscheiden, was den Ausschlag gab, die Wertung des Geldinstituts, des philanthropischen Kolonisators oder die Wertung seines inneren pädagogischen Berufes. Die gesamte jüdische Lehrerschaft Palästinas harte, als man beim Hilfsverein das Hebräische als Unterrichtssprachriich* anerkennen wollte, sich um David Lfellin qe- *) Verfasser des philosophischen Werk«- „JÄde rnchi" (^Kinder meines Geistes"). folgend, bis m den hintermoischeu Archipel reicht. Mir 'ü es 1V300 gelungen, n-achzittix-isen, *) daß s i ch auch aus 4er Südhalbkugel unter dem 4 0. Breitegrade er nedesondereSeismicitatbemerkb armacht, daß zwischen dem 4 0. Parallel südlicher und nördlicher Breite ein Bebengürtel um die Erde zieht, aus den die seismischen Vorgänge fast ausschließlich beschränkt sind, und daß deren Maxima dort liegen, wo die Ränder des Bebengüctels die Hungen Faltengebirge schneiden oder berühren. So bezeichnen San Franziska, Valparaiso, Nippon und die Cook-Straße Neuseelands die vier Schnittpunkte mit der pazifischen Umrahmung, und zwischen Lissabon und Wernoje lausen die alvinen Fallen an der Nordgrenze dieses Gürtels. Ich habe, schon .damals die Meinung geäußert, daß dieser Gürtel mit Veränderungen im Zusammenhang stäuoe, fre der Erdball durch die Abkühlung und Notation erfährt, wobei der 40. Breitegrad * ein Maximum dieser Störungen bezeichne. Dieser Gedanke ist von Böhm-Böhm ec sheim weiter ausgeführt und mathematisch begründet worden. Er hat gezeigt, daß die Reibung der Gezeiten, von Ebbe und Flut, aus die Rotation der Erde hemmend wirkt und sie zum Stillstände zu bringen trachtet. Dab-ei nimnil die Abplattung an den Polen ab und der äquatoriale Wulst verflacht, das heißt, die Erde trachtet, die ideale Kugelgestalt anzunchmen. Da gleichzeitig eine Volumsverringerung stattfmdet, gehen auf der Erdoberfläche mancherlei Veränderungen des Gleichgewichtszustandes der Erdschollen vor sich. Bor allem sinken die äquatorialen Partim, das heißt, dort verkürzt sich der Halbmesser der Erde, während er sich am Pole verlängert, also eine Hebung der Oberfläche erfolgt. Diese ^ltgegengesetzten Bewegungen nehmen vom Aequator und von den Polen gegen mittlere Breiten ab und dafür tritt: .eine tangentiale, polwärts gerichtete Verschiebung der Erd *) Lehrbuch der Geologie, zweiter Band _Mr-ner _ schart, um mit ihm für die vollständige Durchsetzung deö Hebräischen zu kämpfen. David Aellin fällte nach damals 25jährigem Wirken die folgenschwere Entscheidung' den Schulstreik zu Proklamieren, alle Schulen neu zu begründen, Schüler und Elternschaft vom Hilfsverein loszuläscn. Eine ganze Reihe. von Kindergärten, Knaben- und Mädchenschulen und das Lehrerseminar gingen siegreich ans diesem Kampfe hervor. David Uellin leitete die gesamte Arbeit persönlich, wurde auch Direktor des Lehrerseminars. Heute wissen wir und erkennen es, daß damals die großv. kulturelle Entscheidung fiel, die alle jungen Geister einte, wie heute die politische und wirtschaftliche Entscheidung im Werden ist. David Sellin blieb der Träger des Kulturkampses. Seine unantastbare Persönlichkeit, seine sittliche Dualität, seine politische Würde tvurdc dem Jischuw immer unentbehrlicher. Er hatte sich stets voll zum Zionismus bekannt. Darum mußte er während des Krieges nach Damaskus ins Exil gehen. Aber auch diese schwere Zeit ging vorüber. Seine politische Rolle wird immer bedeutender. Seine führende Stellung im zionistischen Leben Erez Israels, seine Verdienste um die Einigung der jüdischen Gemeinde Jerusalems (er ist zuerst Präsident, jetzt Ehrenpräsident des jüdischen Waad Hair Jerusalems), sein Ansehen bei der arabischen Bevölkerung (er wird Vi.zebürger moistcr der Jerusalemer allgemeinen Stadtgemeinde), vrädestillieren ihn zum Präsidenten des Waad leumi (Jüdischer Raliona'-ausschu'K der leitenden Köwierschaft der Assefath bamwck'arim (Jüdischen Nationalversammlung). Als solcher führt er die Bevhandlun.aen mit der palästinensischen Regierung und erfreut sich großen Ansebens bei derselben. <Zegeuüber diesem an Arbeit überlasteten, aufreibenden Leben mußten die literarischen Wünsche des Jubilars oft 'zurücktreten. Sem Lreblin-gsplan. eine hebräische wissenschaftliche Grammatik, harrt noch der Vollendung. Ebenso seine hebräische Nebersetzung von „Tausendundeine Nacht", von d-er einige Teile schon gedruckt wurden. Außer seiner Rambam-Biographie und kleineren Schriften gelangte vor allem da» hebräische Taschenwörterbuch zur Vollendung. (Es ist das beste kleine Wörterbuch, das es gibt; nur mit hebräischem Erklärungstext und reichem Bildmaterial zur Illustrierung neuester Wortbildungen auf allen Wissensgebieten.) Seine sprachbildende Tätigkeit übte er auch als Mitglied des Waad Halaschon (oberster Sprachbildungsausschuß) aus. Eine richtunggebende Tätigkeit ist auch seine Begründung der „Chewrah ibrikh lechakirath haarez" — „Hebräisch^irchäologischc Gesellschaft" —, für deren Propagierung er auf dem Wiener Zionistenkongresse und auch sonst Lichibildcrvorträge hielt. So umfaßt sein literarisch-wisienschastliches Wirken vor allem das Zdulturinteresie des Lebendigen, des Altneuen im Judentum. Seine selbstlose Art, Jahrzehnte hindurch diese Arbeit ununterbrochen zu tun. hat dem Jischuw den bewährten Führer erzeugt, für den alles, in Treue einstehr. Dc. H. Glanz-Sohar. Vivisektion an Jude«. Aus Gorkis Tagebuch. Die vornehme englische Zeitschrift „Nation" veröffentlicht seit einiger Zeit unter dem Titel: «Fragmenrs from my Diary" (Fragmente aus meinem Tagebuch) die Tagebuchblätter Maxim Gorkis. In der letzten Nummer der „Nation" . erzühlr Gorki die folgende Geschichte, die ihm von dem berühmten Bakteriologen Prof. Z. vor kurzem rnngeteill wurde: Ter Professor war mit dem General B. sehr gut bekannt. Während des Krieges sprachen sie einmal über die verkruste ein, die sich in den Zonen zwischen 35. und 55. Grad nördlicher und südlicher Breite mit einem Maximum unter dem 45. Breitegrad äußert. Die äquatoriale Region der Erde ist in aktiver Bewegung begriffen, ihre Senkung erfolgt direkt unter dem Einfluß i-cr Schwerkraft und muß auf die benachbarten Partien einen seitlichen Druck ausüben. Es ist verständlich, daß hier die unmittelbar angre-sende Schwerkraft eine energischere Bewegung auslöst als es in den polaren Regionen der Fall ist, wo die Hebung dieser entgegen durch einen hydrostatischen Druck wohl kontinuierlich erfolgt. Im allgemeinen werden aber diese Senkungen und Hebungen doch ruhiger verlaufen als die seitlichen Krusten- Verschiebungen, die sich wohl viel impulsiver äußern, da sic Widerstände zu überwinden haben. Dies wird also in der Zone zwischen dem 35. und 55. Grad der Fall sein. Null kennet: wir aus der Erdoberfläche alte, starre Schollen, die seit den ältesten Zeiten die Festlandsblöcke bilden, und von keiner späteren Gebirgsbildung ergriffen worden sind. Dies sind Kanada mir Grönland, Finnland mu einem Aeile Schwedens und der russischen Platte, ein großer Teil Sibiriens und Chinas, Brasilien. Afrika südlich vom Atlas, Arabien, Tech an und Australien, sowie das Festland am Südpol. Wir sehen sie als die hochgelegenen, leichten Schollen der Erdrinde an. Als die tiefliegenden, schwereren, gelten die Böden der großen Ozeans, des Atlantik, Pazifik, Jndik und des nördlichen Polarmeeres. Wir nehmen diese mit ziemlicher Sicherheit als ebenso starre, permanente Krustenteile an. Zwischen diesen Schollen, die als fast aseismisch . (erdb eben frei) anzusthen sind, liegen Zonen von oft nur geringer Breite, die alte Bruchlinien der Erdrinde darstellen, und bctvcglich sind. Sic llnd aewissermaken die Scharniere der starren Schallen. Sie senken sich und heben sich, in ihnen werden die aroßen Massen von AbtragungSprodilkten der Festländer abgelagert, täab bk Sed'memtat ionströge, die bei Preisungen zwischen _16. Marz ’tm_Nr. 1826^ schiedensten Tinge rnc un Bcrwusc Hes Gespräches erwähnte der Pvollsior, daß er eine Anzahl A f f c n für Experimentier«' zwecke benötige. Der General warf seinen Kopf zurück und sprach im ernstesten Ton: „Sagen Sie, Herr Professor, könnten Sie für Ihre 8fr-' permu'ntc nicht . . . Juden verwenden?" Da der Professor den Genera' erstaunt ansah, fügte dieser erklärend hinzu: ,^Jch habe hier nämlich jetzt einige Juden, 'die als Spione eingesangen wurden. Diese werden, ob so oder so, gehend! werden, und so überlasse ich sie Ihnen, wenn Die sie für Ihre Expeviinente verwenden wollten, sehr gerne." Der Gelehrte war so verblüfft über dieses seltsame Anbvr, daß er kein Mort der Erwiderung fand. Der General kümmerte sich jedoch nicht um das Staunen seines GastcS, sondern klingelte seinen Adjutanten herein, dom er den Befehl erteilte: „Wollen Sie sofort feststellen, wie viele Spione zum Tode verurteilt wurden und wie viele unter ihnen Juden sind?" Der Adjutant salutierte und entfernte sich. Während dieser sich seiner Aufgabe entledigte, bemühte sich der Gelehrte, den General darüber anfzuklären, daß man an Menschen denn doch nicht solche Experimente ansführen könne, da man doch nicht wisse, wie die Experimente ansgehen. Der General wollte bas durchaus nicht begreifen. Mit weit aufgesperrten Augen sah er den Vrofessor an und sprach: „Aber, mein £m, der Mensch ist doch immechirt V«kstöndnisvoller als der?lffe." „Das stimmt —", betätigte der Professor. „Mnn Sie nun", stkhr der General triumphierend fori» „einem Menschen irgend ein Gift einspritzen, so wird dieser in der Lage sein, Ihnen zu sagen, wann seine Schmerzen beginnen, und wird überhaupt über jede Phase der Wirkung des Giftes genau berichten können. Bei den Affen ist das ausgeschlossen." Der Bakteriologe wollte eben antworten, als der Adjutaitt wieder eintrat. Er salutierte stramm und meldete: „Exzellenz, melde gehorsamst, rmtcr den zum Tode durch den Strang verurteilten Spionen ist kein einKiger Jude! ES sind nur Rumänen und Tschechen." Der General zog ärgerlich die Strine m Falten «nt brummte vor sich hin: „Schade . . . wirKich schade ... ich dachte, daß . . , jum Teufel, wirklich schade . . Aspel» kenn operativ beseMgt werde». Lispeln und Stottern sind jedenfalls die unangenehmste« Sprachfehler. Nichts ist lächerlicher als ein lispelnder Mensch, nnd Lächerlichkei; tötet. Deshalb werden es die Lispler, die sich bisher durch sorgfältige llebung ihren Fehler nicht abgew'hnen konnten, mit Freude begrüßen, daß man jetzt -eine Mechode snnden hat, das Lispeln auf operativem Wege zu heilen. In Fällen nämlich, rn denen bisher die llebungLbehartfb!ung versagt hat. ist, wie Proftsior Franke in der „Deutschen Medizinischen Wochenschrift" ftststellt, die übermäßige Längt 'der Zunge schuld. Er ist daher auf den ebenso einfachen wie genialen Gedanken gekommen, di« Zunge durch einen kleinen Einsck-nitt zu verkürzen. Bo: den Patienten, die er bisher behandelt hat, entfernte er ein etwa ein Zcnrinveter langes Stück der Zungenspitze und vernähte es so. daß die Zunge weder in Form noch Aussehen einen Unterschied gegen früher ze>igte. Di« Heilung erfolgte glatt innerhalb xwei Wochen und die Sprache war gleich in den ersten Ta:>en nach der Operation wieder nov mal. Besl-nders hervorznheben ist, daß der Eingriff nämlich ganz schniertzloS geschehen kann und feincrki Gefahren mit sich bringt. ii. ii ...in beit festen Krustenteilen Faltungen erleiden uird auS denen die Gebirge aufgewölbt werden. Diese neu gefalteten und dadurch wohl verfestigten Teile der Erdrinde werden den alten . Festlandsmassen angeschweißt, vergrößern sie und Helsen mit, die Züge der Erdoberfläche erstarren zu lassen. Es verkleinern sich also dadurch die labile-.- Zonen, die wir als gebirgsbildende, orogene bezeichnen, wie wir es im Laufe der Erdgeschichte stets wieder gesehen haben. Heute sind sie auf die zwei erwähnten Gürtet beschränkt, in dmen die jungen Hochgebirge liegen, die fast alte tätigein Vulkane aufwrisen und die fast ausschließlich Sitz der Erdcrschütterungen sind. In ihnen treten alle diese Veränderungen der Erdoberfläche fast allgemein auf, aber wir erkennen doch, daß nördlich und südlich des 56. Breitengrades die Erscheinungen seltener und schwächer sind, und das; die katastrophalen Erdbeben, die wir als sichtbare, gebirgsblldende Vorgärige anseheu müssen, gerade auf das Zusammentreffen der Maximalzone des Erdbebengürtels und dieser labilen Zonen beschränkt sind. Wenn wir also letzten Endes die Ursache der Erdbeben ergründen wollen, iverden wir auf die grundlegendsteil Veränderungen der Erdfeste gewiesen, auf ihr Streben, sich bei der durch die Gezeitenbremsung sich verringernde NotationsgeschwMd-ig"eit der idealen Kugelgestalt zu imhern. Wir wissen, daß die Erde einst v-rel schneller rotierte, daß also der Erdentcig nur wenige Stunden lang war. Damals war sie weit stärker abgeplattet als heute, und bei der viel rascheren Abnahme der Notationsgeschwmdigkeit müssen chve Kruftenverschicbungen unverhältnismäßig viel stärker gewesen sein, das heißt, die Erde muß von einem dauernden, heftigeir Bebenschauer erschüttert worden sein. Allmählich aber sind ihre Züge ruhiger geworden, sie ist gealtert, und heute huscht nur mehr gelegentlich ein Zittern über ihre noch beweglichen Linien, das unS Menschen mehr als irgend eine andere Erscheinung die .Gewalt der Naturkräfte eindringlich vor Augen führt.