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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-15 · Heft 1825 (15.3.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1825 (15.3.1924)
Date
1924-03-15
Page
Seite 4 (sequence 2)
Language
German
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Crite 4 Wien, Samstag In eiirgeweihten Meisen nimmt iminer mehr die Ansicht überhand, -aß der Prozeß gegen Josef Marfsy entweder nicht stattfinden oder, selbst wenn es znr Hauvtver» handlang kommt, als Justizkomödie enden »oivd. Die erwachende» Schmumler. Budapest, 14. März. flel. der „Wr. Morgenzeitnug") In der Angelegenheit des Kronenschmuggelpauamas hat die Oberstadthauptmamr'chaft bis auf weiteres die LKrbastung von Verdächtigen eingestellt, und zwar deshalb, weil im Gebäude der Oberstodthauptmannschrss nicht genügend Zellen für die Unterbringung so viele: Untersuchungshäftlmgc vorhanden sind. Es erhält sich aber das Gerücht, daß die Maßregel von den Erwachenden erzwungen wurde, deren Verband außerordentlich stark kompromittier: wurde. Alle verhafteten Beamten und Offiziere find Mitglieder der Erwachenden- Orgamchtion. Militär gegen — Typhus. Horthy-Sanrtät. Budapest, 1-1. März. (Tel. d. „Wiener Morgen- ,zeitung".) Die Bohufchen Ziegeleiwcrke find feit einigen Tagen, wie „Az Eft" berichtet, von einer Kompagnie Militär und zwei Zügen K o m i ta ts P o l i z c i eruiert. Tie Infanterie hat sich rings um die Fabrik in regelrechter Schwär m I i n i c entwickelt. Kein Mensch darf in die Fabrik hinein, noch ans ihr heraus. Bis heut« wurden aus der Fabrik 100 Personen zur Desinfektion befördert. Bisher tvurden im Rayon der Ziegeleiwerke acht Fleckthphusf 5 lle festgestellt.! Inland. Ier Index unveröndert. Die Teuerung um 0,46 Prozent gestiegen. Tie vor der paritätischen Lohiikommission im Ministerium für soziale Fürsorge durchgeführte Ermittlung ergab, daß sich der Durchschnitt der Kosten der Lebenshaltung seit denr 11. Februar d. I. um 0,16 Prozent verteuert hat. Ter Index ist also eigentlich plus 0,46 Prozent. Da aber der amtlich zu verlautbarende Index immer auf Cinerstcllen ab.zurundcn ist. und zwar, tvenn die Bruchteile über 0,5 betragen, nach oben, wenn sie weniger als 0.5 betragen, nach unten, ist die Ziffer diesmal nach unken abzirnimden, und das ergibt Null. Im Vormonat war der Index plus 2 Prozent. Das diesmalige Ergebnis fetzt sich aus folgenden Teiailzissern zusammen: Gruppe L e b e n 's m i t t e l plus 0,78, Gruppe Beheizung und Beleuchtung minus o58, Gruppe Bekleidung plus 2,83, Gruppe Wohnung weist keine Veränderung aus. Das ergibt mit Rücksicht auf die verschieden großen Anteile der einzelnen Gruppei: am Gesamtindex ein Endresultat von plus 0,46. * Der Index hat diesmal eine besondere Bedeutung, da sowohl die Eisenbahner wie die Bundesangestellten in der nächsten Woche mit ihren Forderungen hevantveten wollen. Bei einem solchen Index können neue Forderungen nicht leicht erhoben werden. Das Resultat hat die Vertreter der Arbeitnehmer in der Kommission übervaschr, wurde nachgeprüft, jedoch als richtig befunden. Die Bohauptungen, daß der Index frisiert, das heißt verfälscht wird, sind übertrieben; jedoch ein richtiges Bild der Preisbewegung gibt er nicht, aus dem einfachen Grunde, weil die Auswahl der zur Berechnung herangezogenen Bedarfsartikel nicht vollständig i st, und die Voraussetzungen in vielen Punkten nicht genau sind. Wenn man zum Beispiel einen Anzug für eineinviertel Jahr berechnet, so ist dies auch für den Durchschnitt unrichtig. Auch werden beim Index die U n t e r -m i e t e r nicht berücksichtigt; es ist natürlich dann sehr leicht, festzustellen, daß die Miete keine Erhöhung erfahren hat. Die letzte Erhöhung der Kaffeeh aus preise wird auch nicht ^berücksichtigt, obwohl jedes Mitglied der Konimission weist, daß viele Perforiert auf den Kaffeehaus besuch angewiesen sind und dort oft ihre Hauptmahlzeit Whm-en müssen. Es ist auch merkwürdig, daß die Ware itu msatzsteue r, die diesmal berücksichtigt wurde, keine Verschiebung in der Höhe bewirkt hat. Rindfleisch ist nach dem Index tot Preise gleichgeblieben. Unsere Frauen dürften diesen Teil des Index nicht als ganz richtig bezeichnen. Jedenfalls wird diesmal der Iudex große Beuuruhigung und den Verdacht, daß er absichtlich so niedrig gehalten wurde, Hervorrufen. Stimmungen und Verstimmungen. Dü lange Dauer der Budgetberatung im Ausschuß wirkt aus die Parteien ermüdend. Wenn nicht nebenläufige Vorfälle als willkommene Jntermezzis in die Ausschußverhandlungcn hineingezogen würden, müßten sie trostlos langweilig enden. Nun hat der Beschluß des Völkerbundrates in Genf einigermaßen anfpulvemd gewirkt. Die Abgeordneten aller Parteien sind sich Kar, daß der Beratung des vorliegeitden Burrdesvoranschl-ages nur ein ziemlich akademischer Wert beizumessen ist, da ja die Bndgctziffern, wie dies aus dem Briefe der österreichischen Regierung an den Völkerbundrat klar hcrvorgehi, längst überholt sind. Die Antwort ans G e n f hat übrigens auch auf die Regierung, wie sie behallptet, verstimmend gewirkt, und nur so ist es zu erklären, daß der Bundeskanzler mit feiner Bersammlungsrede über das Verhalten der Wiener Regierung in Angelegenheit der Schmutzliteratur einen Streit mit der Opposition vom Zaun brach. Man ist geneigt, den heftigen Angriff Dr. Seipels gegen den BL. '.meister Seih, auf den dieser gestern im Budget* '" Wiener Morgenzeitung. ausschuh reagierte, als Ausdruck einer allgemeinen Verürgerltng des überarbeiteten Kabinettchefs 51t deuten, der in allen Stücken für seine Rcssortnrinistev entspringen muß. So führt er die Verhandlungen mit der Studentenschaft wegen der Anatomieleichen an Stelle des zuständigen Mittäters S ch nt t tz, dann wieder mnß er für den Finanzminifter eintreten, um die A b g a b c n t e i l u n g s f r a g e ins nichtige Fahrwasser 51t bringen. Die Verhandlungeit darüber wurden mit der Opposition gestern ausgenommen. Die Angelegenheit ist jetzt, da die Regierung nur innerhalb des Rahnrcus der ihr aus dem Budget erfließendcn Mittel die Bedeckung für die letzte Erhöhung der Beamtengehälter und auch für die dritte Etappe der Besoldungsordnnng finden muß. In der gestrigen Besprechung wurden auch andere laufende Fragen, so die V c r a b s ch i edung des Budgets und die Regelung des Radiowesens in Oesterreich behandelt. Die Sozialdemokraten erheben heftige Rekriminationen gegen die Verleihung des Radiomonopols an die Gruppe R in tele n -B ö sba rre r, und es heißt, daß die G e m c i n d e Wien selbst als Bewerberin für eine Radiokonzession ausgetreten ist. Minister Kiedron bei Seipel. Die polnisch-österreichischen Handelsvertragsverhandlungen. Gestern nachmittags erschien der gegenwärtig in Wien weilende polnische Handels-minister Kiedron in Begleitung des Polnischen Gesandten L a s 0 c k i und des Präsidialvovstandes im polnischen Handelsministerium, K i ewicz, beim Bundeskanzler Seipel, wo er über eine Stunde verweilte. Die Unterredung, an der auch der österrerchische Gesandte in Warschau, P 0 st, toll-nah nt, wurde zu einer eingehenden Erörterung der polnisch-österreichischen Beziehungen benützt, und stellt eine Fortsetzung der seinerzeit bei den Besuchen des Bundeskanzlers und des österreichischen Handels- Ministers in Warschau gepflogenen Aussprache dar. Sofef Trumpeldor. spräche dar. Ein Gespräch mit R. Ben Shem. Heute jährt sich zum vierten Male der Tag, an dein Josef Trumpeldor im' Kampfe auf palästinensischer Scholle gefallen ist. Der hebräische Dichter Ben Shem, der gegenwärtig in Wien weilt, erzählt über das Sterben und die Bedeutung Trumpeldors einem unserer Mitarbeiter ungefähr folgendes: Am 11. Adar 5680 (1920) ist auf dem Rückzüge von der opfervoll verteidigten Tel-Chai mit' anderen Genossen Josef Trumpeldor erschossen worden. Zwei Kugeln staken bereits in seinem Körper und der Schöpfer des Chaluzgedankcns leitete noch immer die Abwehr gegen die Uebermacht der Beduinen. Die jüdischen Pioniere wollten die letzten Grenzsteine nicht preisgeben. Die dritte Kugel riß ihm die Eingeweide aus dem Leibe. Wie ein Held der griechischen Sage deckte er die zerrissene Stelle seines Leibes mit der einen Hand, die er besaß, um die Brüder nicht sehen zu lassen, daß er nun sterben müsse. Als man in den Kolonien erfuhr, daß Trumpeldor nicht mehr ist, fühlten sich alle verwaist, denn allen, welche der Idee des Aufbaues des Landes dienten, sahen in dem einarmigen Josef Trumpeldor die Verkörperung ihres Ideals. Er hatte im Russisch-Japanischen Kriege den linken Arm verloren und wurde, der jüdische Soldat, von der zaristischen Regierung zum Offizier ernannt. Das Bewußtsein, in der Fremde zu leben, hat den jungen russischen Jildcn niemals verlassen. Er liebte und achtete das russische Volk, aber er suhlte sich in Rußland krank. Darum rief er die jüdische Jugend auf, erwählte die Besten und Tüchtigsten, damit sie die Avantgarde des Volkes seien. Arbeit und Gemeinschaft sollte ihr Lebenszweck, die Wiederaufrichtung der Würde, die Regenerierung des jüdischen Volkes sollte ihre Parole sein und der Ort ihres Wirkens mußte das Land der Vergangenheit, der Sehnsucht des Herzens, mußte Erez Israel werden. In Verbindung mit Gleichgesinnten hatte er in Palästina die j ü d is ch e M i l i t ä r l e g i on, den „Gdud" gegründet. Verbittdung von Kraft und Arbeit sollte den neuen jüdischen Typus zeugen und Stolz, das stärkste Gefühl unseres verstorbenen Fiu rs, sollte jeden jungen Juden auszeichnen. Als der Krieg beendet war, ging Trumpeldor in eine Kwuzah. Die Hügel Tel-Ehajs, die palästiitertsische Soitne und die dunklen Beduinen sahen Josef Truntpeldor hinter einem Pfluge mit der einen Hand die Pferde lenken und den Pflug führen. Es war ein Bild der Kraft und der freudigen Arbeit. Dann kamen aufgehehte Beduinen rmd verlangten den Boden, den jüdischen Schweiß gedüngt hatte. Einstimmig beschlossen die Arbeiter, diese Scholle, die an der nördlichen Grenze liegt und einen Pfeiler des Landes bildet, nicht preiszugeben. Von allen -Seiten strömten Brüder zu ihnen. Die wilde Uebermacht konnte sie nicht erdrücken. Aber sie nahm uns den Besten: Josef Trumpeldor. Nach seinem Tode ist Trumpeldors Bedeutung noch gewachsen. Ein großer Teil der jüdischen Arbeiter des Landes hat sich zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen imb gründete ein Arbeiterbataillon, das seinen Namen trägt, den „Gdud haawodahal schem Josef Trumpeldor". Sein schlichtes Grab auf den Feldern von Galil ist eine Wallfahrtsstätte geworden, zu welcher alljährlich am 11. Adar seine Jünger und Freunde pilgern, um mit Erinnerungen und Liedern das Andenken ihres großen Bruders, des Kämpfers für die jüdische Würde und die jüdische Arbeit zu heilige». Die schöne und gewaltige Trumpeldor-Hyutne „In Galil, in TebEhaj fiel der Gibvr Josef.,wird noch lange Jahre gesungen werden. 15. März 1924' _Nr. 18» Mar Lormld im Geheimratsfraik. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitrmg".) London, 14. Märg. Die Blätter veröffentlichen entgehende Schilderungen des letzten feierlichem Morgen« nt pfanges, eines sogenannten „S e to c r s", bei K ö n i g G e 0 r g, zu ivelchenr die Mitglieder des A rbeiterkabinetts zum ersten Male in der vovgeschricbenm H oft rächt, statt im Frack, erschienen sind. Es wird hervorge'hoben, daß Premierminister Rcrmsah Mac D 0 n a l d in dem dunkelblauem, goldbetreßten G ehe: nr ra tsfrack mit Zweifpitz und Degen ansgezeichude Figur im Zuge der Hcfwürdeniräger machte. Der Äroß-Siegelbrwahrer G l Y n e s trug ebenfalls Geheim ratsfrack, Zweifpitz unö silbernen Degen. Die übrigen Kabinettsmitglieder der Labourrsgievmrg halten Frack angelegt. jedoch mit Kniehosen, schwänzen Strümpfen und Eskarpins. Der Kanzler des königlichen Haus-Halts, G r i ffit'h, und der Zahlmeister Parkinson, beide Mitglieder der Arbeiterpartei, taten zum ersten Male in Hoftrach um Degen in ihrer offiziellen Eigenschaft bei Hof Dienst. Die Blätter erinnern daran, daß Griffith als Knabe Hilfsarbeiter in einer Zinngießerei war und vier Pence im Tag verdiente. Parkinson war in seiner Jugend G r u b e n a r b c 11 c x. Beide benahmen sich bei der Zeremonie des königlichen Fevers", der Versickerung der Blätter nach, wie die ältesten, erfahrensten Hoschargen. Dir Nichte der Reichskanzlers Bethmvim verschwunden. ^Budapest, 14. März. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung") Das mysteriöse Verschwinden der Nichte des gewesenen Reichskanzlers von Bethm rnu-Hollw eg erregt hier ungeheures Aussehett. Fräulein Hildebrand von Bethmann-Hollweg hat gestern vormittags die Wohnung des Direktors Tibor Teubel, bei dessen Familie sie wohnte, verlassen, um eine Schneiderin aufzusuchen, und seitdem fehlt jede Spur von ihr. Die Polizei bemüht sich, mit dem in Wien wohnenden früheren Baron Karl S k 0 d a in Verbindung zu kommen, von dem man Ausschlüsse über den mutmaßlichen Aufenchalt der Verschivtrndcnen zu bekommen hofft. Die Polizei stellte nämlich fest, daß Fräulein Bethmann-Hollweg noch am Tage ihres Verschwindens telephonisch mit Karl Skoda gesprochen hat. Die Familien Skoda und Bethmann-Hollweg stehen von jeher in freundschaftlichen Beziehungen und Karl Skoda half dem Fräulein Bethmann-Hollweg öfters aus, wenn die regelmäßigen Taschengeldsendungen in der Höhe von monatlich 500 Franken von der in der Schweiz weilenden Familie des Mädchens ausblieben. Vor einigen Tagen verfügte Karl Skoda, daß Fräulein Hildcbrand über seine in der Kreditbank befindlichen Depots verfügen könne, doch hat das Mädchen nur eine' halbe Million Kronen behoben. Man erwägt die Möglichkeit, daß das Mädchen nach Wien gefahren sei und sich bei dortigen Bekannten aufhalte. Dem widerspricht aber der Umstand, daß es sich von seinen Budapester Gastgebern nicht verabschiedet hat und ihre ge sanlte Garderobe auch in Budapest geblieben ist. Es ist daher wahrscheinlicher, daß Fräulein Bethmann-Hollweg sich noch in Budapest befindet. Sie ist eine auffallend schöne Erscheinung mit einer heftigen Neigung für das Theater. Sie hat in München, Prag, Berlin und Wien viele Bekannte und war oft auf Reisen. Die Nachforschungen in Wien. Das Wiener SicherhcitSbureau hat, wie wir erfahren, sestgcstellt, daß sich hier bis zum 12. d. eine Schauspielerin Hildegarde Bcthmann in zwei Hotels auf gehalten hat, jedoch seither unbekannt wohin abgereift ist. Interessant ist, daß gestern das Sicherheitsbureau telephonisch in den Abendstunden angerufen wurde. Am Apparat mebdeie sich eine 2 a men st i m m c, die sich als Hildegarde B e t h m a n n vorstellte und erklärte-, die aus Budapest Vermißte zu sein. Ihr gehe es gut, sie weite in der Umgebung von Wien, sei aber nicht die Nichte B e t h m a n n - H 0 l l w e fl S. Sie habe auch schon die Oberstadthauptmannijchaft Budapest von ihrem Aufenthalt in Kenntnis gesetzt. Diese Angaben der Frau am Telephon konnterr bisher nicht ruf ihre Richtigkeit überprüft werden. Der sechste Messetag. Auch gestern war, wie die Messeleikmg mitteM, das Geschäist aus der Messe sehr günstig. Besonders reichsdentfchc Käufer sind in großer Zahl erschienen. In der Rotunde hat die Auto br a>t che sehr gut abgoschnitten, in M.ot orrädern war ein Stand gänzlich ansderka-uft. In der M ö b e l m c s s e g hcn Ledermöbel anhaltend gut. Der Besuch in allen Messe-Ausstellun-geu war beinahe so stark wie cwu Sonnt-a-g. J-n der Rotunde ist ein eigener Konzertsalon von der Seit-desta-livn Radio-Hek-aphon geschossen worden, wo die' Vorführungell unboläsdigt von den: Maschinenlärm der in der Rotunde aufgestellten Maschinen gehört werden können. Der Salon befilldet sich beim S ü d p 0 r t a -1 unter den Arkaden. Die Veranstaltungen sind-sehr gut zu hören unb erfreuen sich eines massenhaften Besuches. Die polnische Handelsdelegation in Wien. 3.11 Ehren der polnischen Wirlschaftsdelegation gab das Gremium der Wieiler Kaufmannschaft gestern «inen Lunch, zu -dem sich von der Polnischen Regierung der Handelsminister Ä i e b x 0 n, Post-minister H 0 czsiuski und Finanzvizemimstor Mi tu leckt sowie der polnische Gesandte in Wien Lasocki und Vertreter dsr österreichischen Negierung, eingesunden hat-ten. Außerdem nahmen teil der Präsident der

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