Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-03-13 · Heft 1823 (13.3.1924) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1823 (13.3.1924)
Date
1924-03-13
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980906--18146-3005192
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

«MB Wen, DöEtzW WkEr MoraeMettnNK." 18. MSvz KN 9te «W Ae LohMmpfe. Ar verhrmdvmgen in der Metallindustrie. — Die Bundesangestellten. - Bor einem Streik der kanftniinnischen Angestellten? Wr Betriebsratekonferenz der Metallarbeiter hat NenStag beschlossen, die Ablehnung der Forderungen auf Erhöhung der Löhne unter keinen Umständen zur Kennt >iö zu nehmen nnd die Vorbereitung aller notwendigen Gegenmaßnahmen verlangt. Sie erklärte, die ablehnende Haltung der Unternehmer mit aller gebotenen Schärfe der Abwehr zu beantworten. lleberall dort, wo das letzte Mittel, der Streik, in Anwendung gebracht werden soll, ist von dem betreffenden Betriebe eine Urabstimmung mittels Stimmzettel dnrchznführen. Bei Beginn der Lohnbewegung sind alle lteberstnnden nach Möglichkeit einzirstetien. Freitag finden die ersten B e r h a n d l u n g e n zwischen den Unternehmern und den Arbeitern der Schwachstromindustrie statt. Wie wir erscrhren, werden nach der Messe die allg e me inen Besprechungen begimren. so daß die Gefahr eines Konfliktes derzeit nicht besteht. Die Bnndesangestellten. D': uns mitgeteilt wird, werden von den Srgal'.isalionen der Bnndesangcstellten die Gegenvorschläge der Br.ndesangestettten auf den RegierungZentwurs über die Revision der Reihung in dieser'Woche überreicht; doch wird die Bestimmung des neuen Index abgewartet, bevor mit neuen Gehaltsfordernngen herangetreten wird. Bloß der Rcichsvcrbaad hat sich beeilt und der Negierung -'Gehaltsfordernngen überreicht. Die Beratungen über die'Nevision der Reihung, die, wenn die Wünsche der 8iue Burimgabe für Kinder! Die „Wiener Morgenzeitung" legt ihrer Anmmer vom Samstag den 15. Mörz eine PurimSberraschung bei, die als Gabe an die Kinder gedacht ist. Es ist ein lustiges Purimsprel, Las von Sammy Vronemann versaht ist und in spasstgen Versen und heiterer Prosa Ham« Flucht nach Ser Megitta schitberk. Wir biete» diese Gabe einige Tage vor Sem Fest, n« den Kindern» die das Spiel anfsühren wollen, die Gelegenheit zur Einübung zu geben. Wir hoffen» mit dieser Purimgabe nicht nur den kleinen» sondern auch den großen jüdische« Kindern Freude z« bereiten. * Verlängerung der polizeilichen Sperrstunde. Die Landesregierung hat die polizeiliche Sperrstunde um eine Stunde -verlängert. Die Sperrstunde für Gasthäuser, Steh, weinhallen ist daher 1 Uhr, die für Kaffeehäuser und Bars mit 2 Uhr festgesetzt. Dir Bewilligung zur Ueberischreitung dieser Sperrstunden wird gegen eine polizeiliche Gebühr von den politischen Bezirks Behörden erteilt. * Die Besucher des Zirkus Hagenbeck für das Spital der Barmherzigen Brüder. Anläßlich des behördlich bewilligten Sammeltages, der am letzten Sonntag in Wien für das Spita'l der Barmherzigen Brüder abgehalten imirbe, wurden sowohl bei der Nachmittagswie auch bei der MendvorstellunH üa Zirkus Hagenbeck unter den Besucheren solche Sammlungen e-iiweleitch Sie ergaben während der Nachmittagsvorstellung 2,8-Ä.OOO Kronen, bei der Mendvorstellung 2Z21.O06 Kronen lowie 10 serbische Dinar und 20 ungarische Kronen, mithin insgesamt eine Summ: von 5,254.000 Kronen, 10 Dinar und 20 ungarische .Kronen, welche gestern ^em Spitalfonds übergeben-.wurden. — Morgen Freitag -find:',- im Cirkns Hagenbeck eine große Galavorstellung als EhrenaLend für Herrn PetÄstti. statt. Nebst dem hochiinteresfcmten Märzpiogramm mit "den' Ttzer-,' Löwen- und Lisbär-ndressuren wird Herr Pswlettt feine - vorzüglich dreiftLNcrr Schul- und ssvü'chedtsvferde Wr,Vorführung bringen, wobei es an mann'gia-chen Ehrungen und.Ovationen für oen allseits Bene» Ernten nichr fehlen dürfte. /.-'.-PS-k-' Vereine, Boriräge imd BerfaWMlMgen. Zionistische Frauenorganisatio n. Heute dm 5 Uhr im Kunstsalon Ackermann, 1. Bez., Herrengasse 21, Rezitation Oskar Beregi. — Zionistische Bezirkssektion L e o p o l d st a d t. Heute, präzise 8 Uhr abends im Wiener Bürgercafe, 2. Bez., Prcitersttaße 11, Vortrag des Herr» Dr. Sanel Beer „2k Pflege und Ernährung des älteren Kindes". Jeden Donnerstag zwanglose Zusammenkünfte mit Vorträgen. — Zionistische B e z i r k s s t f t t o n Brigittenau. Heute um 7 Uhr abends im Vereinslokale wichtige Ausfchußsitzung. — Soziologische G e- SHBED Bundesangestellten eine größere Berücksichtigung erfahren, auch einer Gehaltserhöhung glcichkommt, werden lättgctc Zeit in Anspruch nehmen. Nach, der Messe werden die ersten Forderungen wogen Gehaltserhöhung von der. Technischen Union und den Eisenbahnern auSgehen. Bor einem Streik der lanfmännischen Angestellten? -Gestern nachmittags fanden zwischen der Bereinigung der kaufmännischen Betriebe W i e n 8 und den Vertretern des Z e ntr a l v er e i n s der k a u f m ä n Nischen Angestellten die Lohnverhandlnngen statt, an die sich abends eine Vollversammlung der Betriebsräte der kaufmännischen Angestellten anschloß. Wir erhalten hierzu folgende Mitteilung: Gemeinderat B e r m a n n teilte den Betriebsräten mit, daß sich die Verhandlungen in einem sehr kritischen Stadium befänden tuib abgebrochen wurden. Den Forderungen der Angestellten nach einer 2 5 p r ozen t i gen Erhöhung der K e h ä l L e r steht ein Arrgebot von 8 P r o z e n t s e i t c n s d e r Unternehmer gegenüber. Wenn auch eine gütliche Einigung beider Parteien noch im Bereiche der Möglichkeit liegt, ist mit dem Ansbruche eines Streiks immerhin zu rechnen. Die Verhandlungen zwischen den Delegierten der Betriebsräte und des Zentralverciues einerseits mrd denen der Vereinigung der kaufmännischen Betriebe andererseits, werden heute um 4 Uhr nachmittags im Gremium der Kaufmannschaft fortgesetzt. ~ imi mi mimini wimn iiiimii m uw n ,»i»»i»»i»nisM» e l l s ch a f t. Heute um 7 Ubr abends im Hörsäal der juristischen.Fakultät (Universität), Vortrag Dr. Fritz R a g t r, Sekretär der Wiener Arbeiterkammer, über »Die kulturellen Wirkungen der gesetzlichen Beschränkung der Arbeitszeit". Der Vortrag ist allgemein zugänglich. — Zeire M i s r a ch i, 2. Bez., Praterstraße 43. Heute um 8 Uhr abends. Schinr des Herrn Rabbiners M. H o r o w i d im Hilchoth Pessach. Vorher hebräischer Kurs jür Anfänger. — Jüdisch-akademische Verbindung Barisssia. Vortrag Dr. Jakob aus Ludd (Palästina) über „Das neue Palästina". Heute nm 8 Uhr, Lerchenfelderstraße 46. LeovoldstadterVolkSheim, 2. Bez., Zirkusgaffe 48. Beginn des SommerhalbjahreS mit folgenden Kursen r 7 Uhr: Oeffentliche und pribate Fürsorge, Philosophie der Gegenwart, Arbeiter- und Angestelltenschutz, Schopenhauer und die Romantik, Richteukliditsche Geometrie, Gemeinschaftsleben der Tiere, Englisch H, Persönlichkeitspsychologie, Stimmbildung, Französische. Konversation, Dantes Göttliche Komödie. 8 Uhr: Familienrecht, Satiriker der Weltliteratur, Verdauung und Ernährung beim Menschen, Englisch,, Experimentelle Psychologie, Mathematische Fachgruppe. Einschreibungen, ausführliche Arbeitspläne und Auskünfte von 6 bis 9 Uhr abends. O e st e r r e i ch i s ch e 8 Museum, 1. Bez., Wollzeile 45. Die Ausstellung von Modebildern der Architektenschule des Oberbaurates Profeffor Hoffmann (1. Bez., Wollzeile 45) wird em Sonnt e g den 16. d. g esch lossen. bis dahin vKn 9 bis 2 Uhr (am Sonntag 9 bis 1 Uhr) bei freiem Eintritte geöffnet. * Film des Jüdischen Nalionalfonds. Ter Film „Das neue jüdische Palästina" wird am Sonntag den 16. März, 10 Uhr vormittags, im Zentral-Mno, 2. Bez., Taborstraße 8, aufgeführt. Einleitender Vortrag: Dr. Chain: Tartakower. Karten von 5000 bis 15.000 K. beim Jüdischen Nationalfonds, 2. Bez., ZirkuSgaffe 33, von 9 bis 5 Uhr, bei der Zionistischen Bezirkssektion Prater, 2. Bez., Jungstraße täglich von %8 bis VjlO Uhr abends, mit Ausnahme von Mittwoch und Samstag. Bühne und Kunst. vidl Temperen: echt selbst für de« «schwachen Lapp". Bortwefst Gch d»e drei Knechte, die Herren K«t schere, GHbtfef ttmfe Strahl, wogegen Herr Sollten.tat KnechU xr sch» >den Idioten, -u wenig den Dlichbev gestafftvte. Dar Deuche der Aufführung war stellenweise für bänrvffche GchwsvpiWgteit entschieden zu hastig. Reicher Beifall nies vminer wieder de» großen Mrvst-ler vor die Rampe. K. M. Deutsches Bolketheater. — Gastspiel Tr. Rudolf Thro«. , Trotzdsnl man sich von Rudolf Tyrolts altem Gvutz von vorrpeherLin viel versprochen hat, hat düe lLoistung dennoch die. Erwartiungen über troffen. Das ist eine Gestalt aus Änem Guß, 'deren Geschlofsenhsit ZWÄfÄ oder Bedenken gar nicht anskommen läßt. Thvolt nnterftraicht das Dämonische chm Wesen des alben, Erdenaerbebers, er macht ans dem Banarn, der enge mit dar Scholle veMmpft äst, e-inem gewÄlbigen Herrscher, der alles .Lobende niederdrnckt. Ob dietfe Auffaffu-ng dem Sinn der Dichtrung «ntspricht, das zu erwägen ist der Hörer nicht limlstamtde, steht -er doch zu stark im Ba-nne der Persönlich^'lt Throlts. — Die Aufführung läßt bei aller Gediegenheit doch Ztrige wahrer Dolksechthert vermifsen, was schon durch das unerquickliche Hern>mbcvumeln zlvischen allen möglichen Aelp'levdialelten rmd gelegentlich auch!döm Hochdeutschen «deutlich genug zu Tage tritt. Glifabeth Marl n s (Men-a) in tcruiger Frische, doch etwas zu «unbeherrscht für Bauernmoral, §u tragisch für die Alltagstragödre. «Frau Hctfe-hs Leistnn-g als Trine wurde «schon bei der Au«Mhvu«n>g int Naintund- Thea-ter -gebührend ruierkannt, Lerr L a ck n e r zeigt etwas zu „Ser 8av/ Modernes Theater. Gve'lhn L a n ding ist «in« der feinsten Frauen, J$te m-a« «in den letzten Fahren auf der Bührre «sah. Glück der Li-ckbe, Sorge um den GMebten, well er sich in Eifenfucht verzehrt, Fr-ermdschast -u einem ftengen Menschen, verhetzte Winde, Sterben -in Schöichsit — diese ganze Skala «vtänt aus dem edlen Ziristruurent eines kultivierten Gemüites,!for«Kich gedämpft durch Vor-nehmhe.it. Jakob Feldhammer, ihr Partn-er, kämpft fürstlich — er gibt auch «men Straffer« Vringen — gegen die Banalitäten «feiner Rolle «und HKft «u«s mit Heller Kaqktflleme, feurigem Augerchpiel atntib wohltemperierten Gesten über den Text hinweg. Gr fei bedankt. Thw Ehal'I und Gnigen Jensen heLput diesem Künstlerpmrr hervorragerrd, das Stück besiogen. Nicht nrinder bemüht (man glawbe rmS, es ist fein seiche; Beginnen, gegen dieses Stück au-Hukommen) ist der GpMetter Hans Br ahm. Er schuf,-prachtvolle BÄmeubilder. Gin erit-zück.'.nidcs Boudoir, am maurisches Schloß an Afrikas Märchenküste u-nd em« Zatibernocht mt der R-iviera mit weitem, stemtbefatlsm Frunamervt imd lockenden Geigen — die Augen gehen über, es muß vor Sehnsucht sein. Rach der.Riviera, «nach dam Orient mrd nach einem solchen Boirdoir. Mnß auch über das Stück be-nchtet sein? Der DiÄbc Lust und der Liebe Leid, das verderbte -Europäartt-mn und der nr- .spvü «gliche Orient, der Gegensatz «der Rassen nnd Si'tben - «sie «platzen aivsinander, «und es w-5hre>t vie-r Mt« lang. —' Pietve Frondaies ,Fwmpdie" endet mit einen: Rävrr>.-W ist w-irkl-ich cim trauriges Stück. O. A. . tzdmuvd Sysler - Mszkg Fahre alt. Bei allen äußeren Erfolgen lmdeit er doch an feinem tragischen Künst'lerschicksa-l. Slls ernster, modenrer KompEfft hatte er e>in-ft begonnen und höheren Zielen zugestreht, wovon -eine rmaufgefühvte Oper ^Hexenfpi-egÄ" uatb Lieder Zaugltts Magen. Doch «ex war -nicht nur durch di« vortreffliche Schule des gütigen Kvmp-mristen Robert Fuchs, sondern auch durch die rvnerbMiche Schule der Not und Entbehvuingen gegangen, und so gab er schließlich feine JdeaLe «rf und versucht« f«K» Glück mit der Operette.' Als ftn ^Aruder StraubintgAr" foar Stern leuchteotz «mfging, war AlexarÄwr Girardi auf der Bühne fein Lerodter Fürsprecher. CS war die Zeit, da die dtte Gesangsoperettenherrlichleit der Joh«m - Strauß - Schule nicht me-hr verfing und die TanKoperette im Zeichen Lehars, Leo Falls, Oskar Straus' usw. die Waeneivstadt eroberte, Bei diesem heiter-u-nAnt'igen Kampf focht Gdmund EyÄlsr in der vordersten Lmie. Oft verschwand der bescheidene 'Komponlfft, der sich ans die großzügige dlufmachamg eines Lehar oder Straus nicht versteht, .im Schatten dieser ,-OfteretteNti-t^rnen von hvuibe", doch 'immer wieder winkte ihm sin Erfolg. „SchüheMefl" nmd „Unsterblicher Lump", „Pufferl" und , Ein Tag im Pavadies", „Der Frauensresier", ,Meva Dioletta" und „Der lachende Ehemann" find nur emzÄne Etappen des Gie.gesMgeß, der noch andauevt. Ob er nicht doch schon «in wenig ans der Mode gekommen ist! Das parodistffch, sotirifch-gr'oieske Qperettengenre der Jetztzeit ist ihm ja eigeMrch fremd, fa'm-e Eigenart ist die feucht-fröhliche OperettenfenMnenitalität, die Miewer Heurigenpoelsie, das Heurigenffiied, das einst Än „Lachenden GH«, mann" mÄ seirver Schrammel-Musik die Angen der iseivtimen-. - taffen Wimn 'mnen vor Fwude femchtrte. — So setzt die operettensrohe Wienerstadt ihrem gemütvollen He-nrigewsänger an Stelle des ZmmortellenkvanKes des Opernkomponisten, von dem der -ftinge Konservatorist vor SO Jahren «gciräumt haben mag, einen Kranz aus Weinlonib zum fiinW-gswn Gebu«rtstag aufs Honpt. fib. Das jüdische Theater in Wllna abgebrannt. Aus WorsLan wird uns gemeldet: Am 9. März ime die Mittagszeit brach im Palasttbeä ter in Wilna, ein Brand aus, welchem, dos »ganze Theater zum Opfer fiel. Der Fundus wurde ein Naub der Fla-UEN. Das Palastcheater, welches ausschließlich für Zwecke deS j üd isch en Theaters gebaut worden war, war das fchöivste in Wilna und zählte zu den modernsten und schönsten Theatern Polens. Bon der Jüdischen Bühne. Schriftsteller Herr M. Singer ersucht uns, bekanntzugeben, daß er seit einiger Zeit an der Leitung der Jüdischen Bühne nicht mehr beteiligt ist. Eine Tagung der jüdischen Schriftsteller Polens. Die Bevwalt-nug des jüdischen «Schriftsteller-, und Iournalistenvereins in Polen hat für «die Zlvischeutage des Passabfcstes nach Wilna die zweite Konserienz der jüdischen Schriftsteller und Journalisten Polens einbeMfen. Ein interessanter Fund. Richard Wacyrer hat bekanntlich während seiner Schtveizer Exiljahre wiederholt mit dem Orchester der Züricher Miffikgesellschaft 5konzerte veranstaltet, in dencit hauptsächlich Werke von Beethoven znm Bortrag gelangten. 2Lie nun Prof. Fehr in der „Neuen Züricher Zeitung" mitteilt, hat sich die Partitur erhalten, aus der der Meister am 20. Zöllner 1852 ,bie Coriolau-Ouvertüre und die Egmoilt-Musik dirigierte. vis zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt veranstaltet Donnerstag den 20. März um 8 Uhr abends in den Olympia sälen, 1. Rotgasse Nr. 3, eine Purim-Akademie mit anschiiessenciem Tanz unter Mitwirkung hervorragender Kmstkräfle KAPELLE GEIGER ABENDKLEIDUNG Es wirken u. a. mit: Herr Prof. Fritz Wiesenthal, Herr Jacques Rotter, Herr Max Hansen, Frl. Rose Berndl, Herr Norbert Meller, Herr Fritz Magido Conferencier: Herr Friedrich Deutsch Zahlreiche Belustigungen: Jux-Basar — Schönheitspreis Tombola —■ Preistanzen — Konfetti -- Serpentinen-Schlackt Da der grösste,Teil der Karten bereits von Mitgliedern abgenommen wurde, sind nur wenige restliche Karten im Vorverkauf erhältlich: Brüder Schiffmann, II. Taborstrasse 48, Caf6 Arlon, L Rothgasse 5, Wiener Morgenzettung, TI. Taborstrasse l-r-3, Sekretariat der Sektion, II. Taborstrasse 20 a, von 5 bis 7 Uhr nachmittags, und bei den Komlteemitglicdem . »—«■' > >>,»»> -.»l«,»—

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.