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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-12 · Heft 1822 (12.3.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1822 (12.3.1924)
Date
1924-03-12
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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5SÄ$r , SJRTthit)^ Zuspruch. Die Geschichte der Lämel-Schnl-e in $cnujofcni, Pie ejgentlich ftiftsbriafgenmtz unter der Oberaufsicht und der Patrommz der Wien« israelitischen Kultusgeaneindr stand, bot m Dh«r weiteren Errttviicklnng nicht viel Rühmliches. Sie war, Intge Aeit «in Stützpunkt der Assimilation und eine kulturelle Waffe.« der Hand derjenigen, die die Wicöevauflebun.g des ttdoaöfett Gedankens und der hebräisthen Sprache aus politischen Gründen hintertveiben wollten. Die Mener Kultus- HNvömde hakte bald jeden Einfluß über diese Anstalt verloren, die dann mich verschiedenen anderen Exverirnentcn in den Machtbereich des Hilfsvereins der deutschen Juden geriet. Die Eindrücke, dir Ludwig August Frankl auf seiner langen und beschwerlichen Reise durch Syrien und Palästina empfangen hatte, legte er in zwei großen Werken „Nach Jerusalem* und „Aus Aegypten" nieder. Besonders sein Werk ,Aach Jerusalem" erregte bsi seiarcm Erscheinen großes Aufschen nnd wurde ins Französische, Englische, Italienische, Holländische und Hebräische übersetzt. Lange Zeit blieb es das beste und meistgelesene Rcnsewerk über den Orient. Ludwig August Frankl war der Begründer des Archivs der Wiener Kultnsgemeinde. Auf Grund d>er gesammelten Akten schrieb er die Abhandlung „Zur Geschichte der Juden in Wien" und gab später die Jnschristeu des crlten jüdischen Friedhofes in Wien als einen Beitrag zur Albertumskunde Oesterreichs heraus. Später wurde Ludwig August Frank! der e r st e S e k r e t ä r d e r W i e u e r K n ltusgemeinde, deren Vorstand «r mrgehört hatte. Ein bleibendes Denkmal hat er sich durch die Gründung des jüdischen B l ä n d e it i n ft i * u t § auf der Hohen Warte errichtet. Frankl, der Apostel der Assimilation, mußte noch an seinem Lebensabend das bittere Los der verfolgten Juden teilen: „Es bricht mir das Herz, wie meinem Freunde Berthold Auerbach. Ich habe keine Hoffnung, daß es besser wird. Unsere Judenfeinde treiben es wüster und toller als in meiner Jugend. Die Raufbolde in Frack und Glacehandschuhen haben die Oberhand." Dieser Säoßseuczer entrang sich dem idealen Verstörter deutscher Kultur und des Gedankens der Verbrüderung aller Konfessionen, eines Gedankens, der ihn sogar dazu begeisterte, christliche Märtyrer poetisch zu verherrlichen. Ier dritte Messetag. RLge Teilnahme von Käufern. Der Verkehr gegenüber den beiden ersten Messetagen hat Ach bödeardeerd verstärkt, so daß den ganzen Tag in sämÄrchen Nusstellmrgsräumen das lebhafteste Treiben hervschte. Insbesondere aus Deutschland sind viele Einkäufer erschienen. In per Papi er messe haben vor allem Rumänen und Polen große Einkäufe gemacht, in der Hofburg zeigte sich Interesse pur die Schuh- und Lederbranche seitens der Gäste aus Belgien, Jugoslawien, Italien und der österreichischen Provinz, Sn der Rotunde setzten starke Abschlüsse besorr-ders in der kbvto- und Radioabteilung, in der Möbelausstelluug und in ver LeibensnrÄelaibreuu'vg.ein. In der Rotmnde wurden F l u g z e -t i e I verteilt, in denen «in österr-sichischer Jndicstriezweig die Interessenten awssorpert, nur inländische ErMgnisse dieser Branche zu kau- Len. Die MZseleitnng hat die Einstellung dieser Kolportage -mgeovdnes, weil der Vertrieb von FLuHzetteln auf dem Mrsscgelände nur durch die Werbezentrale gestattet ist. Uebsrdies erklärt die M-essÄeitung, daß auf der Wiener Internationalen Messe Mländische und ausländische Waren v ollk o innen gleichberechtigt sind. Auch die Zigaretten «erden teurer. Nach den Mitteilungen, die gestern Seklionschef Doktor Lorrek, der Chef der Tabakregie, im Budgetausschusse machte, ist damit zu rechnen, daß bald nach der Wiener Neffe eine Preiserhöhung für Zigaretten verfügt werden wird. Zur Verhandlung stand der Titel ,Tabak des Bundesvoranschlages", Berichterstatter Steinegger teilte mit, daß. die gegenwärtige Erzeugung den Verschieißiiedarf nicht deckt, der noch immer von den voohanpemn Vorräten bestritten wird. Da diese nunmehr zu Ende zehen, mnß eine verstärkte Erzeugung einsetzen, wozu die lreuvinstellung von Maschinen und Investitionen notlvendig «in werden. Abg. Sevcr ersucht um Auskunft darüber, ob die Neldung von einer möglichen Erhöhung der Zigarcttenpreife auf -Wahrheit beruhe. Der Ueberschuß, den die Tabakregie erzielt hat, läßt die Forderung berechtigt erscheinen, saß den fortwährenden Preissteigerungen der Tabakproinrftc endlich Einhalt geboten werde. Die Qualität »er Zigaretten hat b e d e u t e n d nachgelassen. Sektionschef Dr. Dorrek antwortete: Die Tabcrkcegie hat von der vom Außerordentlichen Kabinet'.srate '.rteilten Ermächtigung mit der allergrößten Vorsicht Gciirnuch gemacht. Die bisher vorgemmnnenen Preiserhöhun- ^n rechtfertigen sich dadurch, daß trotz der ErhöHunzen e - n. e a l l m ä h l i ch e S t e i g e r u n g des K o ni u in s eingetreten ist. Im allgemeinen gibt es kein Land ui Ei'.ropa, wo die Tabakfabrikate so billig sind wie bei uns. Allerdings haben wir in einzelnen Relationen, so für manche Zigarrenforten und für Landtabak, infolge der Rohstoffpreise die Friedensrelation Lberschritten. Auch die Nohstofstosten der Zigaretten änd sehr bedeutend, so für Aegyptifche um 35, für LLemphis um 43, für 3bort um 70 Prozent gestiegen, während die heutigen Preise dieser Sorten um 30, 30 nnd A) Prozent hinter den Friedenspreisen Zurückbleiben. Um das Friedensverhältnis zu erreichen, müßte also eigentlich noch eine Preiserhöhung -urehgesührt werden. .Honte kann aber noch nicht gei7iriü?ir Wleuer Mollfteitzertüng. Ausländer Exporteure kaufen am vorteilhaftesten erstklassige Gummierung und Ausführung bei Regman, Gummimäntelfabrik Wien, lll. hiiirur "!eWon5115 __471_| sagt werde n, ob und in welchem Aus ma ß eZ Ä a z u k o m m c n w i r d. Im Laufe des heurigen Jahres wird versucht iverden, durch m ö g l i ch st e A u s w e rt v. u tj der R o hstoffe die G sieoungskosten nach Möglichkeit he rabztl setzen, um dadurch eine Preiserhöhung möglichst zu v er m e i d e u. Abg. Leut h n e r gab der E m p ö r u n g Ausdruck, die sich überall in Oesterreich nibcr die Qualität der Erzeugnisse der Tabakregie regt. Kein Mensch in Oesterreich raucht heute noch eine „Sport", wenn er nicht durch die furchtbarste Notlage dazu gezwungen ist. Vor dem Kriege war die „Sport" die Zigarette, die alle Menschen rauchten, heute kann das niemand mehr, ohne äußerste Gefahr seiner Gesundheit wagen. Die Tabakregie ist ingeniös. Je schlechtere Zigaretten sie verkauft, desto bessere Sorten müssen gekauft werden. Leute, denen cs nie eingefallen wäre, eine „Aegyptifche" oder eine „Domes" zu kaufen, müssen heute diese teuren Sorten rauchen, weil es unmöglich i st, eine b i l l igcre Zigarette zu rauchen. Die „Aegyptifche" war vor dein Kriege eine Zigarette, die man selbst nicht rauchte, die man aber Freunden anbot. Heute Jemandem eine „Aegyptifche" anzubieten, ist einfach eine Ehreribeleidigmig. Die „Aegyptifche" ist nichts anderes, als die alte „Sport" mit Goldaufdruck. Scktwnschef Dorrek hak uns versprochen, er wird in Zukunft noch größere Erträge aus seinem Geschäfte erzielen, indem er das Material mehr auswertet. Das kann man sich doch nur so vorstellen, daß die a l t c n, in der Tabakregie vorhandenen Akten, mit entsprechenden Beizen behandelt, uns als Ta-; -bak vorgesetzt werden. Wenn das so ist, würde Redner vor- . schlagen, einen entsprechenden Rangsunterschiüd zu machen, und jenes Papier, das die Sektwnsräte Veravbeitct haben, zu „Aegyptischcn", das der Sektronschss zu ,Fchedive" zu verwenden. Ein Bankier verhaktet. Verdächtige Bildergeschästc. Gestern wurde der Bankier Richard Le in kauf, 1. Bez., Rathausstraße 6, von der Wirtschaftspolizei wegen Betruges verhaftet. Wir erfahren hierüber folgendes: Ein ungarischer Kaufmann namens Mezaros wendete sich vor einiger Zeit an Leiukaus mit dem Ansuchen, für ihn 70 Millionen sicher zu plac-ieren. Der Bankier führte ihn zu einem gewissen R u ß, den er als einen völlig vertrauenswürdigen, reellen imd sehr reichen ^Kaufmann schilderte. Ruß gab dem Mezavos als Faustpfand sechs Bilder, die er durch einen Notarialsakt verschrieb. Als nun vor einigen Tagen der Ungar sein Geld forderte, erfuhr er zu seinem Schrecken, daß der Schuldner sich bereits in der Strafanstalt Stein befinde. Da die Bilder nicht, wie Lciukanf angegckänr, IM Millionen, soiwem höchstens 10 Millionen wert sind, erleidet der Gläubiger einen lempsind- I-ichen Schaden, der ihn um so härter trifft, als das Gelko sein ganzes Vermögen bildete. Lein kauf erscheint dringMd verdächtig, mit Nuß unter, einer Decke gearbeitet zu haben, und wurde deshalb von der Polizei in Gewahrsam behalten. Unterschlagungen im Verein der Schuhindustrie. Der Täter ein Hakenkrenzler. Der (j»ene,r rlsek-retär des Vereines der österreichischen Schichsabrikaorten Dr. Hugo Folk hat Betrügereien in der Höhe von beinahe einer 23 i er i et M illiarde verübt, indem er zahlreiche F älschn ug e n von Kassenbeleg en vor nahm. Er ist als H a k e n I r c u z I c r bekannt und stand in bcsandevcr Gunst beim Präsidenten des Vc-rainas Wilhelm Goldschmidt, dessen Stellung infolge dieses Vorfalles als erschütiavt bez-eichrrct wird. Goldschmidt wird die Bertraucnsfrage im Verein .der S ch.rchfabrik-a>rtrn stellen, doch wird als sicher angenommen, daß er wieder gewählt lmrb. Der Hauptgeschädig-te ist nicht so schr der Verein, sondern vielmehr der Bund der Industriellen, da der Betrug in -der Meise dnrchgeführt wurde, das; Zahlungen durch eine Bank an den Bund der Industriellen üdcr-wiesen wurden, dort aber mit fälschen Belegeic, die Fal>k fabrizierte, eingetragen worden waren. Falk war direkt beim Bund der Industriellen angeste'llt und von diesem dem Verein der Schuhfalwikanten spur Dienstloistung zur Verfücgmg gestellt worden. Er trieb größeren Answand, der schon längst ausgefallen war. Wie wir von anderer Seite erfahren, wird berzoit die gen.aue Höhe der Schadenssumnre durch Vuchsachvcnständige fcstgcstellt. Bon einer Strafanzeige gegen Dr. Hugo Falk wurde vorder h a n d A b st a ir d genommen, da Arlssicht dafür besteht, >daß die Angehröigeu Dr. Falls den gesamten Schaden ersetzen werden. Dr. Falk befindet sich ans freiem Fuß, ist j-edoch vom Dünste suspendiert. 1?. MSltz IM M. 1892 Selbstmord eines Fabrikanten. Infolge fm<rvzi«ller Schwierigkeiie«. Utvier eigenartigen llmstvniden hat gestem ein Mgesoyener Wiener FaLrikemt durch Selbstmord schm Leben boeudot. Nach eincmr vorgesimdenen MschiedSbvich halben geschäftliche Schwierigkeiten den Anlaß Kmn Setöbstmord gabildot. Der Lebensmüde -ist der 63jährige FalbMimt Wbert W ehlmä nm, 3. Bc;., Bocrhavcgasse 35. Er war der Chsf einer alten und sehr ongch-chenen Wiener Firma, der „Jmmerbrand"-Ofcnwerbe-Gefellschaft nr. b. H. Der Fabriksibetrielb befindet sich in Eßlingen bei Wien; die Firma hat in der Cchützengasse im 3. Bezirk ihre Bevkanfszentrale nnd überdies Kanzleien nnd dd'wderlagen in der Bandgasse im 7. Bezirk und in der Löbrgass.e im 15. Bezirk. Die Wehlmann -Gesellschaft gehört zn den angesehensten Firmen dieser Branche in Oesterreich, und es war nicht bekannt, daß sie mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfte; sie g?>wß vielmehr nach wie vor größtes Ansehen nnb galt als gnt sn Ubier t. Der 69jährige Mann arbeitete vorgestern bis spät nachts in seinem Buwau u-nd bcgatb sich dcmn nach Hanse. Im Hausflur des Wohnhauses m der Boerhavegasse schoß cr sich ans einem veralteten großka-lilbmgen Revolver eine lKngel in den Kopf und verletzte sich schwer. Wchlmann hatte a-ber noch die Kraft, sich durch den Hausflur ins Stiegenhcrns und dann -in den ersten Stock zn schleppen. Vor der Tür sainer Wohnung schoß »er sich ein gweites Projektil in den Kopf, das den sofortigen Tod herbeiführte. Die durch die S-chüffe alarmierten .Hausbewohner bemühten sich um den Mann. Ein wasch iger.u[cit.cE Arzt konnte aber nur mdhr den Cmtvitt des Todes festftellen. Bei dem Toten fand mail mehrere Abschieds-briefe; aics einem davon geht hervor, daß ihn finamzieNc Schloievigkeiteir zum Selbstmord getrieben haben. Diese Schwievigkeiderc sind zum Teil mrf die großen A u s l -a gen ziirückzu führen, die der 63jä>hrige für Frauen aufwendete, mit denen cr in Beziehungen stand. * Leichenbegängnis. Das Leichenbegäicgnis der Frau Regina S ck i f s, der Mutter des Redakteurs der Amtlichen Nachrichtenstelle, Regieruugsrat Dr. Schiff, findet heute um halb 12 llhr vormittags vom Zentralfriedhofe, erstes Tor. aus statt. (Nachfolgende Notizen Vis zu der Rubrik „Vereine" sind entgeltlich.) * Wiener Miellvasche-Anstatt, Wien. XX., Wallenstein, pletz 7, Tel. 42.125, liefert leibwelle bvgienisch gereinigte Wäsche an Bureaus, Fabriken nnt» Geschastslmuser. * Alle Hausfrauea rufen im Chor: .Die beste Seife ist Kagor." Beachte» Ae dir Preise für Leinentvmen im WarenhanS Brüder S ch i f f m a n n, 2. B e z., T a b o r st r a ß e 48. Webe..pro Meter 10.500 K. 8.590 K. Cliifion ....... pro Meter 13.500, 11.000 „ 9.800 „ Streifgradl .pro Meter 19.800 # 17.500 „ Damast.pro Meter 22.800 „ 18.500 w vSitlefc ................. pro Meter 14.800 w Molino.. . . .pro Meter 8.900 „ Brttzeuge ... ..pro Meter 15.800 K. 12.800 Batistchiffon.pro Meter 15.900 „ Atatratzengradl. ..pro Meter 30.000 N. 24.000 w Bettücher. 26.500 , 19.800 „ Tischtiicher.48.000 w Kafteegarnituren.... . 98.000 „ Gläsertücher.8.000 * Tanzinstitnt Hermann Braun, 14. Bez., Reindorfgasse 42. Vereine, Bortrstge und Bersammlnngen. Zionistische Frauenorganisation. Heute mn 5 Nhr, 2. Ber., Taborstraße 20 s, Sitzung. — V e t h Wa ad L i w r i. Heute um */<8 Uhr abends, 9. 23er. Turkeustraße 9, 3. Stiege, Vortrag Dr. Goldstern: Die Ethik im jüdischen Privatgesetz. — Astronomische Zentrale. Dtittwoch um V-8 Uhr im Akademischen Gym-- naslirm. Professor Dr. Oswald Thomas. Himmelsdurchmnsterung im Lichtbild: Vom goldenen Tor bis znm Künigstern. Karten an der Abendkasse. — Verein der Sta'nislauer. Alle in Wien weilenden Stanislaner werden zu der am Donnerstag den 13. März 1924 nm 8 Uhr abends im Sonterrainlokale des Cafe Residenz, 1. Vez^. Franz Josef Kai 31, stattsmdenden Versammlung zwecks Gründung des Vereines der Stanislaner, eingeloden. —- Verein Tikw a t h I e b u d a. 8. Bez., Bennoplatz 1. Heute nm */,9 Uhr abends Vortrag Prof. Dr. Viktor Kellner. „Tic Psyche des jüdischen Kinder". Frau Adele Ehrenkranz Gesangsvorträge, Herr Gustav Br e per Schriftsteller und GescmaShuumrist. Am Klavier: Herr Prof. Beln Adle r. Anschließend Tanz. — Jüdischer Verein Nor d- O st, 2. Bez., Taborstraße 21 a. Heute um 8 Uhr abends im Vereiuslokal Vortrag Dr. Isidor K l a o e r: „Da? Recht der Jugend". Gäste willkommen. — Verein für kaufmännische Interessen. Heute um >/*8 Ußr im reservierten Raum des Kriegsmmisteriums, Hochparterre, Vortrag Kommerzialrat Heinrich Nosen-erg über „Wirtschaftliche Delikte und ihre Bestrafung". Anitta Müller über ihre Palästina-Eindrücke, lieber Einladung der zionistischen Sektion für den 9. Bezirk hält Frarc Anitta Müller-Cohen Dienstag den 18. d. im Saale des Cafe Metropol, 9. Bez., Berggaffe 33, einen Vortrag über ihre Studienreise durch Palästina. Jüdische Tischgesellschaft Landstraße Heute Mittwoch, ya9 Uhr abends, im Cafö Lovrcma, III. LSwengassc 36 Bortrag Börsenrat J. H. Waltuch: „Hinter den Kulissen der Börse" Vorher Schekelverrechnung Gäste willkommen! Gaste willkomuicn l ■nwr"Mswi iwjiapiawp'iipiipwmawiiijHmwagii^mpin.iwubuih ^^0C

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