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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-11 · Heft 1821 (11.3.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1821 (11.3.1924)
Date
1924-03-11
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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!fli, 1531 Wien, DienstoH Wiener Ä^tokpenzettung. 11- ^iürz 1924 DeÄ< ö ZnteMetv bei Hagenbeck MeL evhielt grwtze Aufträge auä MMch-äMen, SüdaifvWr, J-täliien urü» Fmnrkreich. AiurerrikMrrsche. englische, MN^osrschl'. oirrrb spomifche EinKi^er ftröb ^schienen, dis be- «iis größere Au-ftvage m Ta nreEonftktimiSarE pla- «ert hAben. Wie die Meffebeitung mMet. sinL» am Sonntag auf tbcw Westibahnihofe 4000 ausländische Einkäufer artig* (üimiten; der Besuch wird als viel starker «wie auf der Heichstimffe geschildert. Die deutsche Regierung errtsendet einen oigenen ReichSkvmmissär, der an Ort und Stelle Aachen uin Einfuhr nach Deutischland und MrSfuhr von dort erledigen wird. Die Leidiger Messe und di« Lembevger Messe entsendeten offi'MÜe Vertreter zur Wiener FrühjachrSrmffe. Nadiotelephonische Begrüßung der Wiener Messe. Anläßlich der Eröfsnung der Wiener Messe am Sonntag wurden von der Sendestation „9tMo-HetKphon" die Bogrirßmtzgsworte des BlmdesP-rn^ers Dr. Seipel, des ÄenerakkammifsarS Zumnevman, de's BuNdesministers für Handel Dr. Schürff und des BundeÄniniisters für AeutzereS Dr. Gvüniberger radrotelchchanifch ü'bevnrittelt. Außerdem werden täglich die offiZiellen Mefseberichte radiotelepkhomsch auKgesendet. »er SNedeusschlO km «aukbeamteustreik. Sine EhrenerÜSrnng für Generalrat Schwarzwald. Gestern mittags erschienen die Vertreter des Banken- Versandes und der Banke nveremigung, die Vertreter desReichsvereines der Bank» und Sparkassenbeamten und jene des Bundes der Ban-gehiLfen nn Bundeskanzleramt, um die Protokolle zu unterzeichnen, durch die der Ko»fliikt zwischen de» Banken und ihren Angestellten beigelegt »nb zugleich der Kollektivvertrag für 1924 abgeschlossen erscheinen. Nach Verlesung der Protokolle mck Konstatierung des Einvernehmens wurden die Protokolle unterschrieben. Ein analoger Kollektdovertvag wird Mischen der Notionalbank, die dem Banlenverbaud nicht angehört, und ihren Angestellten abgeschlossen. Der Bundeskanzler hob in seinem Schlußwort die große Arbeitsleistung hervor, die die Vertreter beider Gruppen während der langen Dauer der Verhandlungen im Ingresse jener, die sie zu den Beratungen entsendet hatten, ans sich genommen haben. Er hchfe, daß dies« Arbeit insofern gute Früchte zeitigen werde, als nunmehr wieder der volle Friede in die Kreditinstitute einkeheen werbe. Dazu fei vor allem erforderlich, daß der heute geschlossene Vertrag von beÄeu Teilen vollständig loyal einftehalten werde. Dieses Ersuchen richte er nn Interesse des sozialen Friedens und der ungestörten Entwicklung unserer Volkswirtschaft nicht nur an die Vertreter der Danken und Bankangestellten, mit denen er in diesen Tagen verhandelt habe, er richte vielmehr dreisen Appell über den KveiS der N^rhärrdler hinaus an alle Verantwortlichen Organ« der Banken, ebenso wie a» sämtliche Bankbeamte und Bankgehilfen. Namens der Banken gab Präsident Dr. Hammerschlag der Befriedigung darüber Ausdruck, daß es gelungen sei, zu einem Einverständnis zu gelangen, und sprach die Hoffnur^ aus, daß nunmehr Direktionen und Angestellte der Kreditinstitute sich in vollem Einvernehmen der Erfüllung der den Banken obliegentmr Aufgaben widmen werden. Er Lbermittelte ferner den aufrichtigen Dank dem Bundeskangler, der diesen Verhandlungen seine Zeit und Arbeitskraft in so außerordentlichem Maße zur Verfügung gestellt habe. Der ProsDent des Reichsvereines. E p st c i n. äußerte auch seinerseits die Hoffnung, daß nunmchr der Friede im Baukgewerbe wiederhergestellt sei urrd nun auch dauernd erhalten bleiben werde. Auch er dankte namenS der Bankangestellte» dem Bundeskanzler für die mühevolle und zeitraubende Mitwirkung böi diesen Verhandlungen. Schließlich erklärte Abg. A l l i n a in einer persönlichen Bemerkung, daß er im Verlaus« des Konflikts zwar wiederholt gegen Sektionschcf Dr. Schwarzwald scharf Stellung genommen habe, daß er aber Wert darauf lege, festzustellen.'daß er mij der Rekriminierung des Uebertrittes des SektionSchefS Dr. Schwarzwald aus dem Staatsdienst zur Anglabank nur seine politisch« Stellungnahme zum allgenreine» Problem des UebertritteS von Staatsbeamten in den Privatdienst gekennzeichnet habe, keinieSweg» aber einen ungehörige« Zusammenhang zwischen der früheren amtlichen Tätigkeit desselben irnd den Angelege»hieiten der Anglobank behauptet habe, zumal chm bekannt sei, daß dieser Uebertritt zeitlich mit der durch den plötzlichen Tod Dr. Wilhelm Roseuber.gs geschaffenen Apertur zusammenhäuge. Cek- > wusch es Dr. SchivarzwaS» nahm von dieser loyalen Evklämng Kenntnis. Bankbeamten-ewesung in Belgrad. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitnng".) Belgrad, 10. März. Gesbevn ivmrde hier eine Protestjt-rnkiau;mCuing der Bankbeamten aibge'halt'en, welche gegen >ie Re-gierEg und die BanElaitungen i« der Arbeitslosender Reduzierung der Bankbar mittet md ider Einschleppung von Ausländern in die irländischen Unternehmungen SteLmg nahm. Verschiedene Redner ^tonten di« NMstevMtige Fürsorge der tschechofpma^T icf>cn Regier unF für die Arbeitslosen sowie «das gute n'ii-'-'wn BaMeMtienbeweguing in Oesterreich. a. s. Wien beherbergt seit einigen Tagen Fremde von Distinktion, sozusagen exotische Gäste. Der Zustrom von Ausländern ist ein erfreuliches Zeichen nnd beweist das große Interesse, das man unserer schönen Stadt entgegenbringt. Es gelang mir, die illustren Reisenden zu sehen und ihre Anichten kennen zu lernen. Die Zirknsgasse ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Prinz Hagenbeck hat sie zu neuem Leben erweckt, dessen Duft uns schon ans den Ställen entgegenströmt. Die Gäste waren gerade bei der Morgenarbeit. Als mich das Känguruh ah, nahm es sofort Boxerstellung ein. Ich legitimierte mich al3 Sportsmann, der allabendlich den Laurenzerberg besteigt, um zum Griechenbeisel zu gelangen, worauf das Känguruh mit einem erleichterten „Ah so", einen Freudentanz auszuühren begann. „Ich freue mich sehr," meinte es treuherzig, „unsere neuesten Original-Urwaldtänze in Wien studieren zu können, denn bei uns sind sie noch unbekannt." Als „Fräulein Lama," wurde mir ein putziges Ding vorgestellt. „Servus Kleiner," sagte das zarte Geschöpf freundlich. „Furcht dich nicht, ich bin ja eh das reinste Lampcrl!" Ein Stückchen Schokolade aus meiner Tasche und wir wurden die besten Freunde. Ein zottiger Eisbär kam hcrangewackelt. „Eine Bärenkälte habt ihr hier in Wien! Ich bin doch etwas gewöhnt, aber das ist schon starker Tobak," brummte der alte Pelzhändler. „Dabei ist in eurem Blatt neulich was vom Frühling und warmer Witterung gestanden, na, eure Zeitung kann nur auch gestohlen werden!" Ich verschwieg, daß ich der Autor jener Lemcherkündigung sei und meinte, der Frühftng sei ans Grund der Erfahrung der letzten paar tausend Jahre vorausgesagt worden nnd daß es Heuer möglicherweise anders kominen werde. „Jur Sommer wird es schon wärmer sein," tröstete ich den mürrischen Gesellen, der mich dann über die A"sstchien der Pelzbranche befragte. Ein .Kamel ließ sich dabei in seiner Philosophischelt Ruhe nicht stören nlld fragte mich, ob cs auch in Wien Viele Kamele gebe. „Mit Höckern kenne ich keine," antwortete ich. Eine feierliche Stille entstand. Majestätisch kam ein Elegant Heraugeschritten, gerade auf mich zu. Ich bin nicht feig, aber ich hätte in dem Mo« ment doch gerne »tit meinem Chef getauscht, der im warmeu Bureau sitzt, das heißt, wenn es geheizt ist. Ich wollte mich also aus dem Staube machen, doch auf einmal erfaßte mich der distinguierte Fremde mit seinem Rüssel imd ich sah mich plötzlich ans dem Rücken des Elefanten in Gesellschaft einiger Konkurrenten. „Meine Herren," begann der Koloß, ich werde mich kurz fasten und Ihnen meine Eindrücke wiedergeben. Ich kann Ihnen nur das sagen, was ich schon den anderen 97 Berichterstattern mitgetcilt habe, die hier waren. Also unsere Fahrt ivar zwar eine lange, verlief aber nicht schlecht, wenigstens bis Wien. Da allerdings hat sich der Weg ein bißchen gezogen. Wir mußten in einem fremden Bahlchof aussteigen, während doch, wie ich höre, hier ganz in der Nähe aitch Bahnhöfe sind. Aber das gehört vielleicht zur höheren Politik Ihrer Staatsmänner. Unsere Familie ist in Wien nicht fremd, ich erinnere Sie nur an den Schönbrunner Pepi von anno dazumal. Wien gefällt mir. Es ist und wird sein, was es war, denn Wien bleibt Wien. Alts dem Wege hierher konnte ich das sympathische Wesen der Wiener persönlich kennen lernen. Es interestiert sie alles. Wenn einer stehen bleibt und in die Luft schaut, daun tun sofort Tausende dasselbe. Als wir durch die Gasten zogen, stellte der ganze Bezirk die Arbeit ein, was die Wiener, wie ich höre, korporativ nur tun, um ihr Frühstücksgulasch einzunchmcn. Ein solches Volk kann ruhig in die Zukunft blicken. Sehr interessiert hat mich der Schnee, den ich noch nie gesehen habe. Er ist so schön weiß und wird doch gleich schmutzig, wenn er mit dem Boden in Berührung kommt. Hängt das vielleicht mit den Eigentümlichkeiten der Stadt zusammen? Auf das berühmte Wiener Schnitzel habe ich mich sehr gefreut, nur habe ich das erstemal den Teller in den Mund gesteckt; das Schnitzel muß ich übersehen haben. Die Verhältnisse scheinen hier nicht schlecht zu sein, in Wien als Mittelpunkt zwischen Ost und West, zwischen Horthy und Hitler vereinigen sich viele Kulturen. Da8 eine ist mir noch nicht klar, warum man hier fortwährend das Wort der Jud hört. Die Schönheit der Frauen Wiens ist ja weltberühmt, ihre Moral einzig dastehend und sic sind schr natürlich, besonders auf Bällen und Redouten. Die Wiener scheinen auch sehr mäßig zu sein, wie eines der schönen Volkslieder „Heut' iß i nix, heut' trink' i nix. . uns mitteilt. Ein solches Volk ist beneidenswert und unter solchen Umständen ist die ScSkierung eine Spielerei. Was Ihre Frage über unsere heimischen Berhältniste anlangt, so ist bei uns alles gesund. Ueber unseren Aufenchalt und die Tätigkeit in Wien kann ich Ihnen nicht mehr sagen, da müssen die Wiener schon in den Zirkus Hagenbeck kommen. Das eine steht für mich fest, wie ich schon betont habe: Wien bleibt Wien! Denn: Wiener Prater, Wiener Würstel, Wiener Dienstmann, Wiettcr Mädel, Wiener Straßen, Wiener Kutscher, Wiener Herzen, Wiener Knödl, Rathausmann dazu und Steffel . . . sind das Schönste auf der Welt . . wie es in dem schönen, auch bei uns bekannten Liede heißt." Damit entfernte sich der „hohe" Gast, uns abschüttclnd, mit rythmische« Bewegungen, zu denen ihn das schöne Couplet angeregt hatte nnd zeigte uns den wunderbaren Jumbo tanz, der bald bei uns das Entzücken der alten Weiber beiderlei Geschlechtstriebes von 90 Kilogramm auswärts werden dürfte. Die Audienz war zu Ende; ich saß mitten i» der Manege auf dem Trockenen^ weshalb ich diesen Bericht aus dein. Griechenbeisel schicke. MUd Md heiler. Das Wetter ist in Mitteleuropa vorwiegend heiter. In MittaldLutschland erreichte die Temperatur mittags 10 Grad, in Oesterreich ist sie nur wenig über Null Grad gestiegen. Voraussage: Hridrr, Nachtfrost, tagsüber m'.l-). Generawirektor Dr. Dorrek über die Befchwerden der Tadaltraftkünien. Die Trosikauteuschilfi ist Der Generaldirektor der TabÄregie Dorrek erklärte über die von den Trafikanten erhobenen Beschwerden, daß die zehnprozentige Verschlcißprovision aufrecht bleibe und nur eine einprozentige Gewiuurückzahlung verlangt werde. Die den Verschleißern in diese in Jahre gebührende Provision werde mindestens 210 Milliarden ausmachcn — bei einem Gcsamtvcrschleiß für 2100 Milliarden —. wobei nur 16 Milliarden als Gewinnrückzahlung eingestellt sind. Die Trafikanten haben bis zur letzten Tariferhöhung eine Fassung noch zum alten Preis erhalten, die sie bereits zu dem erhöhten Preis verkauften. Die Trafikantenschaft ist in den letzten Monaten schr kapitalskräftig geworden. Wie uns miigeteill wird, ist für die nächste Zeit keineswegs mit einer Erhöhung der Preise für Ranchmaterial zu rechnen, cs ist aber nicht ausgckchlosseu, daß die. derzeitigen Preise, insbesondere die Zigavettenpreisc, im nächsten Mona! eine neuerliche Erhöhung erfahren. VrotrstversamMlMg der ArMe» gegen dir Warenumsahsteuer. Die „Stimmung" wirb besteuert. Im Rahmen einer gestern abends abgchaltenen Versammlung der internationalen A r t i st e no r g a n.i s a t i o n nahmen die derselben angehörenden Stimumngs''änger, Iazz'bandmnsikcr und Pianisten zu der zu entrichtenden Wareuumsatzsteucr Stellung. Diese Artisten sollen außer ihrer Erwerbs- und Einkommensteuer nun auch noch für jene Einkünfte separat besteuert werden, die sich die Musiker und Säuger durch sogenannte Stimmungsvorträge mühsam erwerben. Diese Eiulnnste seien jedoch henw bereits sehr zusammcngefchmolzen, da der Besuch der Lokale und die Zahlungskräftig, keit des Publikums iehr zurückgegangen sei, so daß heute der Sänger nicht mehr fähig sei, Stimmung zu machen, da ihn selbst Mißstimmung erfaßt halw. Es wurde beschlösse n, daß sich die internationale Art! st e nor gan isa l i on mit dem Musike rverband und den anderen in Betrack)! kommenden Organisationen in Verbindung zu setzen habe, um bezüglich einer Erleichterung der Warenumsatzsteuer die geeigneten .Schritte zu unternehmen. Vorsprache beim Finanzmirnster. Wie wir erfahren, wird im Laufe dieser Tpochc eine Abordnung der interessierten Gewerbetreibenden und Händler in der?dord- und Rordwestbahnhoffrage im Finanzministerium vorsprechen. Handelsminister Dr. Schürff, der sich für die Aktion warmüens einsetzt, wird die Abordnung zum Finanzminister führen. Zie LebrnsmUelmiirtte. Die Mte Beschickung der Großmarkthalle mit Fleisch hielt gestern an. In der Großmarkthalle kamen wieder 18 Waggons an. Außerdem stehen noch 25 Waggons Mr Verfügung, die Samstag nicht mehr ausgcladen werden konnten. Die Nachfrage war auch heute sehr gering. Die Preislage blieb unverändert Auf den Grimwarenmärkten käme» größere Sendungen an Spinat und Karfiol ans Italien an. Die Sendung stellte 'sich we'entlich teuerer als die letzte, da auch in Italien ungünstige Witterung herrscht. Das Angebot in Eiern war auch gestern noch ungenügend. Die Preise betrugen im Kleinhandel 3000 bis 2100 K. pro Stück. Austritte aus dem Zndentum. Goldmann Hermine aeb. Liebel, geb. 1897, Wien. HilfSarbeiterln. 15, Bez., Flachpasse 55. P o l l a k Joses, geb. 24. April 1900 Wien, Beamter, 20. Bez., Hanovergasse 17. Brand Erwin, aeb. 4. Dezember 1889, Wien, Beamter, 20. Bez.. Karl Meißlstraße 9. D a m a s k Josef, geb. 2. Dezember 1871, Wien, Beamter, 7. Bez., Nenstiftaasse 5. Gans Joief, aeb. 4. Juni 1895, W'en, Angestellter, 7. Bez., Neustiftaasie 99. Hermelin Stephanie geb. Holik, geb. 21. Oktober 1899, 17. Bez., Sautergaffe 14. K lv a s n e r Pauline, geb. 4. April 1895. Lodz, 8. Bez., LerchenfelderÜraße 83. Dr. P o pv e r Leovold, geb. 19. Juni 1873, Brzenik, Rechtsanwalt, 7. Bez., Neubaugaffe 12. Bach Margarete, geb. 30. Juli 1889, Szegedin, Beamtin, 12. Bez., Aichbolzgasse 7. C s a t o Llndreas. geb. 30. März 1900, Budapest, Tuchhändler, 6. Bez., Manabilferstraße 57. Ern st Siegmund. geb. 20. August 1856, St. Thomas, Fabrikant, 4. Bez., Mommsengasse 34. E m t e r Jakob, geb. 11. August 1894, Wien, 12. Bez., Seumegasse 10. Dr. F e r t Karl, geb. 9. Dezember 1879, Wien, 2trzt, 9. Bez.. Hörlgasse 12. G r o n n e r Samuel, geb. 16. Juni 1888, Nie. et, Steuerverwalter, 12. Bez., Altmannsdorfrrstraße 34. Dr. H e r z-< berg»Fränkel Theodor, geb. 21. Jnli 1897, Baden, Jurist, 18. Bez., Julienstraße 54. Hahn Wilhelm, geb. 17. Oktober 1902, Wien, 16. Bez.. Heigerleinstraße 3. K o f l e r Gisela, geb. 17. Oktober 1888, Czernowttz. Beamtin, 4. Bez., Wiedener Gürtel 60. Löffler Heinrich, geb. 6. November 1889, Eisgnib, Mechaniker, 2. Bez., Stuwerstraße 44. Btüller Friedrich, geb. 25. Dezember 1917, B'ien, 3. Bez., Wassergasse 2. Müller Hans, geb. 1. Oktober 1921, Wien, 3. Bez., Wasser-- gasse 2. Robert Karoline, geb. 28. September 1878, Gaya, 12. Bez., Langenftldgasse 12. Sachs Theodor, geb. 13. Dezember 1908, Wien, Schüler, 4. Bez., Argetttinierstraße 66. Steiner Janka «Johanna) geb. Scharl, geb. 2. Juni 1856, Arad, 6. Bez., Linke Wienzeile 12. Schlichter Friederike, geb. 29. März I960, Wien, 6. Bez., Loguaiplatz 11. W e i n» st e i n Cäciüe geb. Horowitz, geb. 3. Dezember 1868, Wien, 9. Bez., Pfluqgasse 5. B r i ck Neller, geb. 2. Juli 1896, Straubing, Krankenschwester, 10. Bez„ Favoritenstraße. H u r t n e r Moritz, geb. 13. Oktooer 1690. Wien. Reisender. 2. Bez.. Glockenft tfa 30.

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