Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1819 (9.3.1924)
- Date
- 1924-03-09
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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M. ISIS Wfcit; Sonntag ' Mlleuviertel her Wiener Luden ans dem Karmel. Das Kavmelgebirge ist eine der schönsten Landschaften H Palästina. Es erhebt sich vom Mittelländischen Mrera bis zu einer Höhe von 25V Meter, schließt die Bricht voll 'Mo ein und bietet eine unvergleichliche Arrssicht auf Meer und Küste. Selbst int heißen palästinensischen Sommer herrscht auf dieser Höhe dank fortwährender Windströmungen kühles, mäßiges Klima, was den Karmel zum beliebtesten Sommeraufenthalt in Palästina gemacht hat. Erinnerungen an beit Propheten Eli sahn hasten an diesem Platze. Unzählige Ueberrefte aus ältesten Zeiten zeigen, daß das Karmelgebirge einst der Sitz ausgedehnter Siedlungen war. Die Lage und Verbindung mit Haifa. Auf diesem Gelände hat die P a l e st i n e Land Development Co. eine Fläche von zirka 6 0 00 Dunam*) erworben. Dieses Termin erstreckt sich längs des am nächsten der Sadt Haifa gelegenen Gebirgstales unmittelbar angrenzend an die deutsche Kolonie auf dem Karmel. Ein regelmäßig vermehrender Automobilomnibus stellt eilte bequeme Verbindung mit der Stadt (von der Eisenbahnstation zur deutschen Kolonie) her. Der Bau einer Drahtseilbahn ist von der Regierung projektiert, ebenso soll im Anschluß an das in Haifa demnächst zu erbauende zweite Elektrizitätswevk (Ruchenberg) eine elektrische Straßenbahn gebaut werden, die das Karmelplaieau. mit Haifa verbinden. Das Terrain ist gemäß seiner Lage folgendermaßen eingeteilt: 1. Zentvalgebiet, zirka 1300 Dunam. 2. Südgebiet, zirka 3300 Dunam. 3. Westgebiet, zirka 1200 Dunam. Der größte Teil des .Zentral- und Südgebietes ist bereits verkauft, der erstem an Bewohner von Haifa, der -letztere an die Bukarester Achusah „Sir .Herbert Samuel". Das Westgebiet, welches auf einer Seite an die deutsche Karmelkolonie grenzt und für einen der schönsten Plätze gilt, ist für West- und Mitteleuropa, insbesondere für W be n reserviert. Diese Bodenfläche wird von Straßen und schönen Spazierwegen durchschnitten Sie ist bewaldet und bietet einen prächtigen Fernblick auf das Mittelländische Meer. Dieser Platz ist nicht nur als Sommeraufenthalt, sondern auch zur Anlage einer Villenstadt in ungewöhnlich schöner Umgebung geeignet. In diesen drei Zonen können Käufer Einzelchar^ellen erwerben und sofort bauen, da auch die eittsernteste Parzelle nur wenige Mnuten von der deutschen Kolonie entfernt ist. Eine Reihe wohlhabender JudeyinWien hat tötest Gelegenheit benutzt, sich auf dem Teile des Plateans anzukaufen, das den herrlichsten Ausblick auf die Bucht ivon Aceo und das Meer gotvichrt. Eine beschränkte Anzahl von in diesem Komplex gelegenen Parzellen ist noch für die Wiener Interessenten frei, dürfte aber in Kürze! verkauft sein. Die Größe der einzelnen Parzellen schwankt zwischen 1000 und 1500 Quadratmeter, ein Flächenraum, ^Äer zur Anlegung einer schönen Villa mit Garten ansreicht. Mfällrge AuMnfte erteilt das Palästina-Referat des Zionistischen Landeskomitees, Wien, 2. Bez., Taborstraße Nr. 20 a, Zimmer 8, Tel. 45-3-25. *) 1 Dunam gleich zirka 960 Quadratmeter. M,.. M HÜ.L«. " J———.1.1 — Mitteilungen aus dem Publikum. iSepptchhaus Üffobelkqzm Z7* /’V r" 9etefon:63m5m30Jerie . :TÜienJs QauemmarkMZ'H keine Filialen in wiem! iflaJatnstegm hi^M&kdikg&Qßiiaii Sali Rubin Paris Heinrich Storch Verlobte Wien Wie», im Mürz 1924 7847 Anlässlich der Verlobung Meines Freundes Berisch PasSawei* mit Fräulein ’va Teltelboum gratuliert ich und wünsche herzlichen blÜ B. Rosenblum Zur Verlobung Unseres Chefs Herrn Berisch NsÄSM«r mit Fräulein Ew« TeüefifeKHSm gratulieren wir hersdichst -l;, Gosohäftsleiter <;. j,, •> Spieler und Schmied >, fr.bs,h'1^JL£täs'&*,—---- Möbelfabrik J. Spira Fern« °i° Kien. in.. SnbmttHisute 1—3 Wobmingseinrichtmigen. (Ficke Kar! Scliwcighoferg.tsse) Miene»; MorttenzerfMü. 0. Mirz 1924 SsrleS- SEGuksttGN IQr das frütijatir feinen WolIStOffOl! 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Wien, I», Hohenstaufengasse 11 E? -DIE BESTEN-— jeder rituellen Anforderung entsprechenden MAZZOTH erzeugt die unter steter Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinates der israel. Kultusgemeinde Wien stehende Mazzothfabrik H. Sf rum Wien, II, Rote Sterngassetf, Tel. 47-7-17 Die Mazzotii werden in meiner neuen, nach N englischem Muster erstklassig eingerichteten I maschinellen Bäckerei aus nur streng beaufsichtigtem Mehl erzeugt Erstklassiger Mazzothgriess Re Kriegsgefangenen. Aus Moskau wird uns gemeldet: Auf Verfügung des Volkskommissariats des Innern ist die H c i m b e f ö r d e r u n g der Kriegsgefangenen aus Deutschland, Oesterreich und der Tschecho-Slowakei für beendigt erklärt und die Annahme voll Gesuchen fiir den Abtransport wird eingestellt. Denjenigen Kriegsgefangenen, welche die Heimbeförderung wicht beantragt haben, soll diese noch dadurch ermöglicht werden, daß sie bis 1. Mai einzeln u-m ihren Abtransport cinkonuncu können. - -- UXJUS WLKAI SERSTRASSE-tll-113*115 GROSSE KODEU-OKKASION Bevorstehende Kundgebung der Mediziner. Die Angelegenheit des anatomischen Instituts. Wir erhalten folgende Zuschrift der gemeinsamen Fach' Vertretung der Hörerschaft an der medizinischen. Fakultät: Da trotz wiederholter monatelanger Bemühungen des Professorenkollegiuirrs und der Studentenschaft der medizinischen Fakultät und trotz Intervention der Presse keine Besserung in der Versorgung der anatomischen Institute mit Studienmaterial ein-getreten ist, und da' es nach Ansicht aller maßgebenden Persönlichkeiten in: nächsten Studienjahre znr Einstellung des Betriebes an beiden Instituten kommen muß, so hat sich die Studentenschaft entschlossen/ im Wege einer Demonstration die maßgebenden Faktoren daran zu erinnern. Die Vertreter der Studenten haben sich, ein letzter Versuch, zur Audienz beim Herrn Bundeskanzler und beim Minister für soziale Fürsorge rngemeldet. Die Studenten sämtlicher Semester versammeln sich Freitag den 14. d., 8 Uhr vormittags, im anatomischen Institut.! Wie wir erfahren, soll nach der Versammlung eine Demonstration vordem Ministerium für soziale Verwaltung und dann vor dem Parlament stattsinden, Irr Radioverlehr. j eleganter BaU«,Tanz«u.StrassenfcIeider Bank-* und Grosshandlungshaus BRÜDER NOWAK I., Rauhemteingasse 5, Tel* 75x26, 76384 iimiiuiuiiimiiiiiiimimiuimuiiuiiiiiuiimmnii KONZERN-INDUSTRIEN: Erdöl', Bergbau» und Industrie A.-G. Grubenwerke Boryslaw Ttistanowice tsryez, Rumänien usw. ugw. MALERSCHABLONENFABRIK C. KEIL, Wien, VII* Zieglerg. 74 PAPIERKONFEKTIONS'FABRIK MAX METZGER G* M. B. HL Wien, VII* Westbahnstrasse 26 * Phönix-GIQhfam|ieit- Industrie A.-ß. Wien, VIII. Piaristengasse 17 * „Sfafoail** MSbsferzeugungi» gesellschaft m, b. ti. Wien, X. Paltramplatz 6 tzröftnuug des radiotelegraphischen Verkehrs mit Bulgarien. Gestern wurde in Anwesenheit eines Vertreters des gegenwärtig im Ausland weilenden bulgarischen Gesandten in Wien der drahtlose Telegrammverkchr der Radio-Austria A.-G. mit Bulgarien eröffnet. Die Gäste begaben sich in den Betriebssaal, wo der Legationssekretär der bulgarischen Gesandtschaft in Wien V lachow die erste Radiodeposche an das Anstvärtige Amt und an die Handelskammer in Sofia absarchte, der andere folgten. Re IiebWhle im HaMzollamt. Eine Kundgebung der Zollbeamten. MtüDch der kürzlich enweckbe» Diebstähle im Haupt» Mamt wnrdLir auch einige Zollbeamte in Untersuchung gezogen. Wirrer ZollbDamtenschast hat nun in einer Versammlung eilve Entschließung gefaßt, m der cs unter mÄerem heißt: Die Mener Zollbeamten verlangen, getven ihrem Grundsatz, gegeu alle Verschlungen ihrer Atitglieder mit aller Entschiedenheit ^nznschreiten, im Interesse des AuschenZ der Zoltbcamtenschast eure genau« Unter« s u ch u n g der Beschuldigung, daß auch die Beamten des Zollamtes Wien sich an fremdem Gut vergorfftu. haben sollen.' Gleichzeitig gibt die Versammlung ihrer Entvüstung darüber Ansdruck, daß sich auf Grund von P 2n jcha.1 verdächtigungcii die Polizei bemüßigt sicht, tadellos beleu-, mundete, bestqualifizierte Zollbeamte wie SchwerverHrecher z» behandeln. Die Zottbeamterrschaft erwartet, daß d>ie Bundesregierung gegen die polizeilichen Willkürakte e inschreiten werde, um, ganz abg^ehen von dem Schutze^ zur Wahrung des guten Rufes eines im Interesse der Allge-- mmcheit arbei-dcuden Beamtenkörpers, auch das Lüben und die k D^mten und ihrer AngMAM tz» schützeR.' 8150749535722171