Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1819 (9.3.1924)
- Date
- 1924-03-09
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2979076-2980834-2980902--18091-3005133- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
üfrt. ISIS " " Wien, Sonntag ft»b Könige geworden. Tos wäre freilich eine Deutturg. Es gib: indes noch andere. Man ist da wahrlich nicht auf ein Schiller« scheS Zitat angewiesen. Joder Verständige und Klarblickende wird sich über die Zeit ohne Namen im Zeichen Tu-tankhamens feinen eigenen Vers machen können. Mar Nordaus Nachlaß. Wie die Jüdische Delegrapheuagentur i>n London von dem Rechtsberater der Witwe-Max Nordaus, Herrn S. Landmann, erfährt, ist Dr. Nordaus V c r m ö« gen in England in der .Höhe von 192 Pfund von der englischen Regierung von allen Einschränkungsbestimmungen für Vermögen feindlicher Staatsangehöriger befreit worden, während sich die f r a nzösischeRegierung noch immer weiger t, auch nur Teile der im Besitze Dr. Nordaus gewesenen, im Jahre 1915 beschlagnahmten Aktien .zurückzugeben. Dr. Nordaus Aktienbesitz repräsentiert einen Wert von 360.000 Franken. Dieses Vermögen, welches er für seine Frau und Tochter zurückgelegt hatte, befindet sich noch in den Händen der französischen Regierung. Auch an -das Departement zur Verwaltung des Ausländerbesitzes in Ne w - I o rk hat sich Herr Landmann -wegen Freigabe einiger der Familie Nordaius gehörender amerikanischer Aktien gewandt. Er hofft, die Regierung der Vereinigten Staaten werde dem Beispiel Englands folgen. Sie Mchersaminlunq GoldMerr in der FSdischrn Ralionalbibliothek. Eine äußerst wichtige und erfreuliche Meldung versendet die Pvesseabteilung der Zionistischen Exekutive. Danach hat die der Zionistische Exekutive ungegliederte Kommission für die hebräische Universität ln Jerusalem die berühmte orientalifche Bücher^ammlung des verstorbenen Budapester Professors Dr. Ignaz Goldziher für die Zwecke der Jüdischen Nationalnnd Universitätsbibliothek in Jerusalem erworben. Die Verhandlungen, die dieses begrüßenswerte Ergebnis brachten, wurden bereits vor vielen Monaten begonnen und erst vor vierzehn Tagen gelang es dem Vertreter der Zionistischen Exekutive Mr. Israel Cohen, bei nachdrücklicher Unterstützung durch die Budapester britische Gesandtschaft, von der ungarischen Regierung die Erlaubnis zur Ausfuhr der Bibliothek zu erwirken. Die Sammlung, die sechstausend Bände umfaßt, ist bereits unterwegs nach Palästina. Sieht man von dem Büchernachlaß des verstorbenen. Popper-Lynkeus, der ungeteilt in den Besitz der Jüdischen Nationalbibliothek gelangte, ab, so ist die G?ldziher-Bibl'othek, als eine von dem hervorragendsten Fachmann der Jetztzeit mit Vorbedacht und systematisch angelegte Sammlung, die erste Erwerbung der jüdischen Nationalbibliothek von unschätzbarem Wert. Die Verhandlungen gestalteten sich um so schwieriger, als es sich nicht bloß darum bandelte, den Widerstand der ungarischen Regierung zu überwinden, sondern mich du amerikanische Konkurrenz, die seinerzeit die Kaufmann-Bibliothek aus Budapest nach Amerika brachte und jetzt mit großem Nachdruck um den Besitz der Goldziher-Sammlung warb, aus dem Felde zu schlagen. Die Goldziher- | Bibliothek ist ohne Zweifel eine der seltensten und wertvollsten Privatsammlungen orientalischer Werte in der ganzen Welt. Mit unendlichem Fleiß und unter großen Mühen hatte sie der große Gelehrte während feines langen, studienrei- Ae sieben Kosttage. Aus der Serie: „Schwindende Ghettogestalte n". Bon Jakob Krausz. 3. Montag und Donnerstag. Montag und Donnerstag waren für mich, solange ich $u der Kchilla mit ihren von uralten Sagen nmllvoberen Traditionen, ganz besonders aber, solange ich aus der Jeschiwah lebte, zwei Tage von eigenartiger mystischer Weihe. Schon der Umstand, daß an diesen Tagen beim Morgen-- goittcsdienst der erste Teil -des Wochenabschnittes der Thora zur öffentlichen Brrlceing gelangt und so gewissermaßen der miji'Wt Plebs die Möglichkeit gegeben ist, vor die Thora gerufen zu werden und im Gottesdienst selbst das besondere Bittgebet „Tachnun" eine Eriveiterung erfährt, hebt den Montag und den Donnerstag ans der Reihe der übrigen Werktage hervor. Diese zwei Tage zeichnen sich aber auch dadurch vor allen and-eren Arbeitstcwen der Woche aus, daß sie während eines großen Teiles des Jahres geiwisstrmaßen als fakultative Fasttage gehalten werden nnd daß besonders ganbenseisrige Juden auch ihre freiwilligen oder gelnlde müßigen Fasten an di'vsen züvei Absolvieren. Das höchste Lcb, das einem frommen Juden gezollt werden fo-mite, bestand neben der Aufzählung seiner sonstigen lobenswerten Eigenschaften in der Feststellung, daß er jeden Montag und Donmrstag faste. So waren diese zwei Tage Tage der Kasteiung, der seelischen Hebung, der Gntsinulüchnng und der Erhebung über das Materialistisch-Irdische des Alltags. Ter Bachur mußte natürlich stets mit dem gtnen Beispiel vora>ngehen; war er ja scheu durch die Tatsache, daß er Bachur war nnd ausschließlich dem Talmudstudinm oblag, als Ganzsrommer gec.cht. Die Auffassung, daß der anständige Bachur jeden Montag und Donners lag zu fasten habe und auch wirklich fastete, war in der Gemeinde so allgemein, daß ein Terl der „Uebergaugsjuden", die selbst nicht fasteten, aber doch «vgeMvte ihr Gewissen >beru'higen «wollten, sich für die Wiener Mnr^enzieitunü. 9. Mürz 1921 Seite 7 Geschäfts' Lokale A N K A u F V E R K A U F durch SENSAL. JOSEF SALZER II«. GEUSAUCASSE 46 (bei Anfane Erdbergstr.) Tel VI 734. Snrecbst v. 2-4 chen Lebens aus allen Teilen des Orients zusammengetragen. In ähr sind alle Zweige, der semitischen Forschung in den verschiedensten orientalischen Sprachen vertreten, wobei Arabien und Werke über den Islam besonders berücksichtigt sind. Unschätzbaren Wert haben die arabischen, persischen und türkischen. Drucke, von denen die hier befindlichen Exemplare zum großen Teil die einzigen sind, die je nach Europa gelangten. Dazu kommt noch, daß im letzten halben Jahrhundert wohl kaum ein Buch eines Orientalisten von Namen erschien, ohne daß dessen Autor dem Meister Goldziher ein Exemplar gewidmet hätte. Erhöht wird der Wert dieser Sammlung durch die umfangreichen Randbemerkungen und Notizen, die Goldziher gemacht Hai. Außer den rein orientalistischen Büchern enthält die Sammlung auch eine stattliche Anzahl Werke über hebräische und jüdische Literatur und allgemein jüdische Wissenschaft. Die Einverleibung der Goldziber-Sammlung in die Jüdische Nationalbibliothek in Jerusalem erhöht die Bedeutung der Letzteren als Zentrum für die Erforschung orientalischer Volkskunde. Desiderata der pWt|j»n Nationalbibliothek. Vierte Folge. Lion W o l k f t 50 Jahre Lebenserfahrungen eines jüdischen Lehrer? und Schriftstellers. Arn. Z w e i cp: Abigail und Nabal. — Drei Erzählungen. — Die Sendung Seniaels. * L. Scheinhausr Leovold Zun,. E. Nascher: Das Buch des jüdischen Jargon» nebst einem Anbang: Die Gauner- oder die „Kochen:er"-Sprache mit Quellennachweis und Erklärungen. Fr. L u t g e n au: Die Judenftage ökonomisch und ethisch. „M e n o r ah"-> Wörterbuch: Neuhebräisch—-Deutsch, Deutsch —Neubebräi'ch. M. Ne u b u r g e r r Die Medizin im Flavius Jolephus. F' an, Ovpenheimer: Die Judenstatistik des preußichen Kriegsministeriums. S. Baul-Schisfr Der Prozeß Silsner. O. N e m e < e k : Zur Psychologie christlicher Md jüdischer Schüler. H. R o h d e: Deutschland in Vorderasien. S. S ch e r b a l r Jüdische Aerzte und ihr Einfluß auf das Judentum. A. Z. S ch w a r z: Die hebräischen Handschriften der k. k. Hofbibliotbek zu Wien. I. T a g l t ch t: Nachlässe der Wiener Juden im 17. und 18. Jahrhundert. * Dücherspenden sind an Herrn Dr. Nathan Kor n. 16. Bez., . Brunnenaasse 34, der von der Nationalbibliothek zu ihrer Entgegennahme bevollmächtigt ist, zu übermitteln. Von Klara Mautner. Mein Neffe Benno erfreut sich in unserer Familie besonderer Beliebtheit. Er steht, aus Gründen, die sich meiner Einsicht entziehen, im blond zu sein, und erntet im reichen Maße jene Anerkennung, die dieser außerordentlichen Leistung gebührt. Wenn ich unbefangen und ohne Rücksicht auf die Legende Bennos Haarfarbe bestimmen sollte, würde ich zwar fahlgrün sagen, aber zum Glücke fragt mich niemand. Uebrigens hat das Goldköpfchen in letzter Zeit unter den jüngeren weiblichen Familienmitgliedern Kollegen bekommen, sie strahlen nur so von Blondheit und Bubenköpfigkeil. Aber statt durch diesen Verlust seiner Solitärstellung eine Einbuße an Popularität zu erfahren, hat Benno an Beliebtheit noch gewonnen, wird er doch vom unerwartet blonden Cousinenkreis sozusagen als Bcweisdokument verwendet. Als Beweis dafür, daß unsere Familie im Prinzip blond ist — es bricht nur bei einigen etwas später aus. Dafür ist es aber umso hitziger, wie die Masern. Selbswerständlich ist die Blondheit keineswegs das einzige Verdienst, das sich der hoffnungsvolle Knabe erworben hat. Er trieft nur so von Talenten, und jedesmal, Wern eines davon besonders niederschmetternd in Erscheinung tritt, wischen sich alle meine Tanten gerührt die Augen und sagen mit seltener Einmütigkeit: „Woher er das nur hat?" Dann wird der ganze Stammbaum abgeklettert, um festzestellen, daß die musikalische Begabung ein Erbteil vom Onkel Benedikt, das Zeichentalent von Urgroßmutter Judith und did dichterische Anlage von seinen sämtlichen männlichen Vorfahren herrühre. Nachdem solcherart der legitime Ursprung festgelegt war, hatte niemand dagegen etwas einzuwenden, daß sich die Gaben fleißig entwickelten. Sie taten es. Mit noch nicht acht Jahren snm diese Zeit gehen andere Jungen noch mit der Sangflasche spazieren, wenigstens nach Ansicht meiner Tante Hermine) zeichnete der gottbegnadete Knabe eine Blutwurst, die auf vier Zündhölzchen stand (ich habe nie erfahren, welche Art Tier das Gebilde darstellen sollte) und schrieb darunter: „das ist die Tante Klara", womit seine Berufung zum Porträtmaler erwiesen erschien. Ungefähr zwei Jahre später sandte er einem kranken Onkel einen Brief: „Lieber Onkel, ich Hab' dem Pepi gesagt, ich muß eine neue Rodel haben. Ich Hab' also Geld gekriegt nnd kauf' mir eine. Ich werd' mir eine Politierte kaufen. Es küßt dich..." Als hervorragendstes seiner Talente muß aber doch das Musiktalent angesprochen werden. Wer nicht von ihm die „Schniherl-Polka" auf den: Klavier verüben gehört hat. der weiß nicht, wieviele Nothelsor ein ehrlicher Jude anrufen kann. Unglückseligerweise kam Tante Sophie gerade zu dieser Exekution und noch viel ungluckseligerweise war Pietro Mazzinis Ruhm schon nach Olmütz gedrungen. Also richtete Tante Sophie sich auf, schwang wild den Gänsehals, mit dessen Zubereitung sie gerade beschäftigt gewesen war und erklärte, da müsse etwas geschehen. Es geschah auch etwas. Zunächst ward ein Fanlilien tag einberufen, eine Feierlichkeit, die bei uns immer mit schr viel Backwerk verbunden ist und daher von alt und jung gerne gesehen wird. Das Wunderkind kaute durch volle drei Stiulden ohne Unterlaß und nickte begeistert, wenn ihn wieder jemand ftagte: „Nicht wahr, du willst Musiker werden und Konzerte geben?" Warum hätte er ablehnen sollen? Olmützer Bntterteig kann sich scheu lassen. Die Tanten saßen auf dem Sofa, waren gerührt, machten einander spitze Bemerkungen und arrangierten das erste Konzert. Es war alles vorgesehen. Jede der anwesenden 1 Damen beschloß, sich für diesen feierlichen Anlaß ein neues Abendkleid machen zu lasten, und meine Schwägerin räusperte sich die ganze Zeit, weil sie das Gefühl hatte, als Mutter eines Fasttage einen Bachur mieteten, der für billiges Geld oder für ein billiges Nachtmahl das Fasten für sie übernahm. Wie überall, gab es leider auch aus diesem Gebiete Auswüchse. Da war pnt Beispiel Resrel Neustem, der einen wahren Engrosbetrieb im Fasten hatte. Man sagte von chm. daß dort, wo Refoel Bocher an Fasttagen zu dem für solche Tage vorgeschrietbenen Gottesdienst erscheine, zum obligaten Minjan nicht zehn Leute erforderlich seien, denn Refoel faste für zehn nnd bete für zehn, er sei daher allein ein Fasttagsminjan. Mr wurden voll dem vorn Rabbiner eingesetzten Jeschiwah-Le-iter, dem Rcsch-Jeschi'wah, die Kosttage für Mcmtag nnd Donnerstag bei Reb Feiwisch Melamed Angewiesen. Ich HM es nie erfahren können, ob mir diese hohe Gunst deshalb zuteil wurde, weil meine Frömmigkeit und mein.Hang zur Kasteinng über jedem Zweifel stand, oder weil ich als junger Bachur nicht fiir „vierzehnkarätig" gehalten wurde, das heißt für euren, der noch der 'seelischen Schlllung nnd der Hebung in der Enthaltsamkeit von irdischen Genüssen bedürfe. Denn Reb Feiwisch Mela-- med rekte Hellmann lvar nidjt von dieser sündigen Welt. Er lvar ein fanatischer Faster, der den allgütigen Schöpfer der Molt tvegen seiner grenzenlosen Milde fast grollend bewunderte, weil er seinem sündhaften Volke so wenige Fasttage vorschrieib. Soin ganzes heiliges Leben verlief llnrer Lärmen, Beten, Fasten nnd Baden in der Mikwa. Reinheit der Seele und des Körpers waren die Lehrsätze, die seinem Leben die Richtung gaben nnd die er auch selnen Mitmenschen beizubvingen bemüht war. In Gesprächen nnd in Vorträgen. Nnd er tat dies m einer so unaufdringlichen, so humorvoll natürlichen Weise, daß ihm die jüdischen Arbeiter, Handlverker nnd all die kleinen Leute der Judengasse, die unbeschwert von allen dogmatischen Sorgen lhr kleines, schlichtes nnd nur ab und zu durch nichtige Streitigkeiten lebhafter gestaltetes Leben im Ghetto führten in Hellen Scharen zuströmten und begeistert-andächtig lau scbten, wenn er allabendlich in feiner jüdischen Volkshochschule seine ureigenste Moralphilosophie vortrug. Sie konnten sich nachher ruhig schlafen legen, sie wußten' die Thora und der Talmud, die Religiorl und der Glaube waren bec Reib FeÄvifch Melamed ut sicherer Obhut. Als ich bei Reb Feiwisch znm ersten Male am Montag eingesührt wurde, ^begann er sofort seine Arbeit an mir. Es lvar natürlich im .Hause des Reb Feiwisch Fasttag. Das enthob mich nicht der Pflicht, in seinem Beetsaäi rechtzeitig zu erscheinen und nachher mit ihm in seine Studierstube zu gehen und anstatt eines Frühstücks ein reichhaltiges Menü in Moral Philosophie aufzunehmen. Reb Fe'wisch sagte unter anderem: „Dir willst doch gewiß Rabb'.n-er werden. Das ist doch das von allen Bachnrim ersehnte Ziel ihres Studiums. So merke dir ein gutes Wort meines Lehrers: An einem mageren Pfarrer und an einem feisten RaMner ist keine Brache. Das heißt: weder ein magerer Pfarrer noch ein fetter Rabbiner sind etwas wert. Temr das beweist, daß der Pfarrer, der von seinen Pfarrkindern die besten und fettesten Bissen bekommen sollie. n». seiner Pfarre unbeliebt ist und daher mager bleibt; und ern feister Rabbiner ist ein Beweis, daß er nicht Tag und Nacht lernt und d-c Fasttage nicht eiuhält, Einladungen zu Hocksgeiten und Beschnetdungen anmmmt und sich überall füttern läßt — denn sonst müßte er mager fein. .Halte dich zurück und gelvöhne dich daran, nicht wie der feiste Rabbiner zu sein. Mer außerdem denke an das. lvas in den Sprüchen der Väter steht: Viel Fleisch, viel Würmer; das he-ßt, wer viel Fleisch und viel Fett ansetzt, wird dereinst, wenn ihn Gott von hier abberuft, alle Würmer der Erde an sich hevan'locken, damit sie ihm das sündhafte Fleisch äbnagen, Inwor er vor dem allerhöchsten Richterstnhl erscheint. Deshalb — bete, lerne und faste." Reb Feiwisch sagte das alles so trocken und nn-gezwunaen, daß ich ihn mit seinem mageren, durchge-lstigten Gesicht wie einen Heiligen anstaunte. Wenn ich später im Leben, sänge nachdem ich dr- Judengasse und die Jeschi'tvaih verlassen hatte, auch von weniger heiligen Adeirschen zum Fasten gezwungen wurde, so dachte ich dankerfüllt an Reb Feiwitsch Mülamed, der mir Vas Fasten so gründlich beigebracht hatte. Mit Recht werdet ihr fragen, wo bleibt der Kosttag? Bisher war es ja nur ein Fasttag. Nur Geduld! Wenn dann der Abend kan: und die drei Sterne am.Hunmel ein- 'wandfre-i gesichtet waren, da gingen wir in die Dtudierstzlibe >des Reb Feiwisch und seine Frau Frunret stellte einen großen Tops Kcvffee nnd ein noch dcmrpfendes Weißbrot