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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-09 · Heft 1819 (9.3.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1819 (9.3.1924)
Date
1924-03-09
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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GM 8 Wien, Sonntag Tagesbericht Akademischer Antisemitismus in Amerika. Nplo« SiriclnirS „Parademarsch". Dieser Tage erschien rni Malik-Verlagc in Berlin die -euische Ausgabe deS jüngsten Buches von Upton S i nela ir, das der Verfasser als eine Studie über amerikanische Erziehung bezeichnet. Das Buch führt den Titel: „Der Parademarsch." Zur Erklärung dieses etwas ^lffamen Titels führt Sinclair an: Amerika brachte im Weltkriege die größten Opfer an Menschenleben und Nationalvermögen, um den deutschen Militarismus, den „Parademarsch", zu zerstören, jenen autokmtischen Dogmatismus, der seit Fichte d'e deutsche Kultur stigmatisiert. I» Wirklichkeit hatte der Krieg aber nur das Ergebnis, daß der „Parademarsch" nur feinen Schauplatz gewechselt und sich ein wenig gehäutet hat. Er ist nach Amerika verpflanzt worden und dient, anstatt wie in Deutschland dem Moloch Mars, nunmehr dem alleinseligmachenden Götzen Merkurius. Also dieselbe Couleur m Grün. Wieder ein-- mal hat der alte Seneca Recht bchalten: Bicti victoribus leges dedevunt. Der Geist des Parademarsches beherrscht heute fast die gesamte geistige Kultur Amerikas. Das Schulwesen — das mittlere und besonders das höhere — ist weder der wiflenschrstlichen Forschung noch dem Dieriste der Allgemeinheit gewidmet, sondern dem reaktionären, radÄal-kapitalistischen Merkantilismus. Dieser obersten Rücksicht muß jede freiheitliche Ideologie auf sozialem, religiösem und wissenschaftlichem Gebiete Weichen. Ein überreiches Tatsachenmaterial mit Angabe von Namen und Daten und genauester Ausmalung aller noch so subtilen Einzelheiten — bekanntlich SincUirs starke Seite — erhärtet diese öffentliche Anklage. Sinclair führt uns durch alle UniversrtäLen und höheren Lehranstalten Amerikas. Er stellt uns ihre Kuratoren vor, die Jndustrie- und Finanzmagnaten, die „ineinankr greifenden Direktorien" der diversen gleich interessierten Banken, Trusts und Konzerne; Männer, deren Bildung in der Regel im ungelehrten Verhältnis zu ihren Reichtumern steht. Diese entscheiden nicht bloß über das Wohl und Wehe der Professoren nach ihren reaktionären Gesichtspunkten, sondern stimmen auch über interne Erziehungsfragen ab. Sinclair zeigt uns die Rektoren, Dekane und Professoren in ihren abhängigen, völlig ungesicherten Stellungen. Das sündige Gelüste nach Lehrfreiheit wäre für sie gleichbedeutend mit Verweigerung der Gehaltsechöhung und Nichterneuerung des meist nur auf ein Jahr lautenden Bestellungsdekrets. Er führt uns di« Studenten vor und die Welt ihrer Ideale, als da sind: Tadellosester Schnitt des Anzugs, Krawatten in der Farbe der allerletzten Mode. Autofahrten, Auszüge und in erster Lime Sport. Wir erfahren auch -manches Interessante über spezifisch amerikanische Vorlesungsthemen, unter welchen die Psychologie der Reklame und rationelle Pediküre neben den Eeisteswisienschäften figurieren. Der Kulturikritiker Sinclair zieht dem von uns Europäer so viel bewunderten amerikanischen Mäzeiiatentum die Maske vom Gesicht und zeigt, daß die reichen UuiversitätS-stiftungen nur eine rudere Form — vielleicht d»e wichtigste — des groMgigrn B e ste ch u n g s sy sie m s darstellen, nach welchem öffentliche Beamte, Abgeordnete und die Presse gekauft werden. Die Erhaltung jener geisti. gen Einstellung, die denn Geldmachertum günstig ist, bildet Zweck und Ziel dieser großherzigen Spenden, mit deren sofortigem Entzug gedroht wird, wenn auch nur einer der Professoren in irgend einer Vorlesung eine andere als ihnen nützliche Lehnneinung vortragen sollte. Von besonderem Jnteresie für uns sind aber die Mitteilungen Sinclairs über die Einstellung der amerikanischen Universitäten den jüdischen Studenten und Professoren gegenüber. Wenngleich jüdische Studenten grundsätzlich fast überall zugelassen sind, so bringt es doch der Geist der Reaktion und der gesellschaftlichen Exklusivität mit sich, daß sie nicht überall gerne gesehen sind. Sie entsprechen in der Regel schon in ihrem Acußeren sehr tvenig dem Gibson-Jdeal — so genannt nach dem 3Shkt der Typen der „besseren Geftllschaft" — in seiner charakteristischen Leere, vermögen ober auch in der inneren Hohlheit mit ihren nichtjüdischen Kommilitonen nicht zu wetteifern. Ihre Gesichter ßnd durchgeistigt und von den Spuren des Leidens und Ringens durchfurcht und ihr luciversitätsbesuch ist nicht von der ausschließlichen Tendenz geleitet, dort die vier angenehmsten Jahre ihres Lebens zu verbringen. Da die Verbindungen sich zumeist ablehnend gegen sie verhalten, sitzen sie in ihren Zimmern und studieren. Sie erringen mit Leichtigkeit alle Preise, und wenn man ihnen nicht den Weg verlegt, müßten jüdische Gelehrte und Literaten die Erzielter der künst'- grn Generationen werden. Sind doch bereits bisher eine große Anzahl Gelehrter, Schriftsteller und Staatsmänner aus ihren Reihen hervorgegangen, wie sie schon in den ältesten Zeiten in ihren großen sozialen Ideen.der Welt die Religion der Zukunft gegeben haben. Was aber am meisten I_ Wiener Morgerrzeituirg. imponiert: Sie haben ein reges ZusammeiigehörigkeitSgefüI)X und sind zum Teil — s e h r r e i ch. Das schafft, wie Sinclair ausführt, ein „peinliches Problem", daL um so schwerer zu -lösen ist, als es nach amerikanischen Begriffen doch nicht angeht, die Juden offiziell von den Universitäten.auszufchließ-cn. Dennoch gibt eine Lösung dieses peinlichen Problems. Und diese ist: Es werden eben Schliche angewendet, um die jüdischen Studenten nach Möglichkeit abzulehneu und «t ihrem Fortkommen zu behindern. Zu diesen zahlt unter anderem die sogenannte „psychologische Probe". Es iverden bei den Ansi rrahmSprüsungen von den Juden kleine Details idiomatischer Ausdrücke und historischer Traditionen derlangt, mit denen diese lvenigcr vertraut sind. „Ober aber es werden mündliche Examina abgehalten, bei denen keine Zeugen dem Prüfenden Vorurteile Nachweisen können." Was Wunder, daß solche Methoden erfolgreich sindl So wurde an der Universität Columbia binnen kurzem der Prozentsatz der jüdischen Studenten vou 4O auf 22 Prozent herabgedrückt. an der Universität New-Pork in noch erheblicherem Ausmaße. Hingegen sind an dem städtischen College von New- Lfork City unter den 16.900 Studenten und an dom ihm angegliederten „Hunter College" für Frauen don 4000 Studentinnen — Anstalten, an denen Juden ausnahmsweise ohne besondere Protektion inskribieren können — fünfundachtzig Prozent der Studenten Juden. Und Sinclair fügt hinzu: „Diese aufgeweckten Burschen aus dem Eastnde machen den Kuvawren das Leben -schwer." An der aristokvalii-schei» Universität Princeton gelingt es den Juden nur selten, das Aufnahmsexamen zu bestehen. Und da sie au der Havard Universität trotz strengerem Examen in ansteigender Anzahl Aufnahme fanden, wurde im Vorjahre die Anwendung der ,Psychologi-schen Probe" auch hier ernstlich erwogen. Der ,^akademische Pogrom", dessen Objekte in erster Linie die jüdischen Studenten sind, erstreckt sich aber natürlich auch auf die jüdischen Professoren. So war Ludwig Lewisohn, einer der bedeutendsten Vertreter der englischen Sprache und Literatur, gezwungen, erst lange Jahre hindurch als Journalist sein Brot zu verdienen» bis er endlich an der Universität Wisconsin einen Lehrstuhl erringen konnte. Bezeichnend für den „wissenschaftlichen" Geist rmrerhalb der antisemitischen Mentalität aller Länder und Erdteile ist der Fall des Professors S. S. Catell von drr Universität Oklahama. den Sinclair folgendermaßen schildert: .Herr Catell ist kurzsichtig und dieser Umstand wurde als Vorwand benützt; es hieß, er sei dadurch unfähig, zu dozieren. Von seinen Studenten erklärten dreißig von achtuudvrerzig, daß seine Leistungen hoch über dem Durchschnitt ständen, achtzehn sagten, sie seien völlig genügend, einer war abwesend und konnte deshalb keine Antwort geben. Doch nützte dies nichts. Herr Catell wurde entlassen und mußte erkennen, daß der Leiter seiner Fakultät die Juden nicht liebe. Als er nämlich diesem Leiter in der Vorhalle seines Hanfes begegnete, stellte dieser an den Lehrer folgende Frage: „Wissen Sie, wer Jesus Christus getötet bat?" Herr Catell begnügte sich mit der Antwort: „Ich weiß es nicht, es ist so lange her." Upton Sinclair fft jedoch ein viel zu genauer und gerechter Beobachter, als daß er an den jüdischen Studenten Amerikas nicht auch manches auszusetzen hätte. „Einige sind kriecherisch, so lange es ihnen schlecht geht, gelangen sie aber zur Macht, so sind sie arrogant." Bisweilen dranj gen sie sich vor und erscheinen, wo man sie nicht haben I will. Ihr Ehrgeiz ist, in die „Gesellschaft" cinzudringen. Diese aber verbannt sie aus ihren Salons und Speisezimmern und oft auch aus ihren Hotels. Sinclair sieht in diesen peinlichen Eigenschaften eines Teiles der jüdischen Studentenschaft „ein unfehlbares Ergebnis der Unterdrückung". Das macht allerdings seinem Gerechtigkeitssinn alle Ehre. Wir aber erkennen in diesen uns wohlvertrauten Zügen das typische Gesicht des Assimilantentums, dem das Gefühl der jüdischen Würde unentdecktes Land ist. Und Sinclair, der radikalsozialiftifche Internationalist, schließt das Kapitel vom „akademischen Pogrom" mit folgenden, sehr beachtenswerten Worten: „Wäre ich in Amerika ein gcbilderter Jude, ich weiß, was ich täte. Ich würde nicht dem Rassenhochnnrt der anql-osächsischen Hochschulen schmeicheln, sondern die reichen Juden dazu veranlassen, eine Universität zu gründen — es gibt hier genug jüdische Gelehrte, aus denen.der wundervoll st e Lehrkörper der Welt zusancmen gestellt werden könnte. Dann würde ich die Tore dieser Anstalt den Wisstnsdurstigen aller Rassen öffnen, würde einzig und allein die antisemitisch gesinnten Studenten aussverren." Derselbe Gedanke tauchte merkwürdigerweise dieser Tage auf der Konferenz der ausländssch-n jüdischen Studenteuvercine in Berlin auf. Albert Einst ein betonte die Notwend'gkeit der Schaffung' von jüdischen Universitäten sowohl in Palästina wie auch in der Diaspora. Nur unterläßt Einstein den' Hinweis auf die — reichen Juden. Die kennt er nämlich besser als Sinclair sie kennt. Dt. M. R 0 s e n s e l d. Schafwollrips flärMlelderf u.f€osfilivie§ ' 9. März 195» Rk. 181g Ae Seit ohne Name«. Von S. Mciselö. Früher emmat —- es ist gar nicht lange her — da lebte» wir in einer vielnamigen Zeit. Die Zeit lief damals rrichl namenlos umher: sie halte vielmehr recht viele Namen, die ffn ihre vielen Inhalte und ihre vielen Formen und ihr« vieler kreuz und quer und parallel lausenden Richtungen gar <treff> liche Bctzeichnungom waren. Die Mannialaiii^it der Zetter» scheiunngen, die Fülle der Zeitgesichte Drückte sich üben in de» Mell)cit der Zeitnamen aus. Schien das Zeitalter auch in meh» me gespalten, da doch dcssen Grrndzügc vielzählig nutz Vev schi-edeirartig ivaren, so hatte es dennoch einen festgebildeteu die Zeitiichatte wird ihre Formen zusammcnschli-eßenden Ge« samtcharakter, dem gerade die Bielnam-igkeü die passende Signatur gab. Es machte wahrlich nicht viel aus, wenn dazumal cm jeder den Geist, den er am besten begriff, in die Zeit projizierte; di« Hauptsache ist, daß wir damals st derzeit allesamt wußten, in welchem Zeitalter wir lebten. Es ist ungemein reizvoll und llhrreich, rückschauend sich das Vergangene zu te-r« gegenwärtigen und neuerdings die Vielfalt jenes Zeitalters av der Dielhc-u seiner Namen *u erkennen. Als Ellen Key mit ihrem Kinderbuch für die Großen dü Geister mifmtefc?, da lebten wir im Zeitalter des Kindes; tr.rü als Wilhelm Ostwa! d ans dem Hamburger Monistenkmigre.f das „monistische Jahrhundert" «r-offtiete, da lebten w'r ein« Zeittang itu Zeitalter des Monismus. Wenn mit der Kraft eines Riesen und m-it der Sicher-IM eines llrvubcrwiudlrchen die Schiffkolvsst den Ozean furchten, so lebten wir im Zeitalter des Verkehres, und wem» die Zeppeline und Parfcvale sich strahlend in Actherbläue erhoben, so lebten wir irn Zeitalter der Lusteroberung. Erblickten wir die Riesenwerke aufgespeicherter Menscheickraft, so wußten wir es, daß wir im ZeitMer technischer Ervungenschfften lebten, vnd sahen wir die Wahrzeichen meuMichen Schaffens, so waren wir ersichtlich stolz darauf, im Zeitalter kulturellen Fortschrittes zu leben.Männer von emsigem Forsch.'rfleiß versilberten uns, daß wir im Zeitalter der natur« wissenschaftlichen Erkenntnis, und Leute, die im Dämmerungen schwammen, schwuren hoch und heilig, daß rvir iur Ze-iwlter mystischer Strömungen lebten. Zugleich lebten wir auch noch in einem Zeitalter der Völkeramnäherung und des Rassenhasses, der Höhereickwickll!mg und der Dekadenz, und schließlich «wib endlich in einem Zeitalter, das wir zwar nicht cmf eine bündige Formel bringen konnten, daß aber trotzdem ein ganz schönes tvar, da es viele Verheißungen und manche Erftillun-gen in sich barg. GaNz anders aber ist das Zeitalter, m dem wir gegen« wärtig leben. Die Zeit läuft heute ohne Namen, und das ist ein untrügliches Zeichen, daß sie sich aus ihren Zersplitterungen und Disharmomen nicht befreien und in keinem Punkt $tt Sammlung und Geschlossenheit kommen kann. Dir Gegenwart besitzt kein emsiges Wertzeichen, das sie aus dom Dämmerzustand irrlichttelierender Verschwommenheiten erlösen könnte. Den Charakter unstr-er Zeit kann man nicht mit vielen Worten umschreiben, geschweige denn mit einer knappen Bezeichnung anrsdrücken. Der Zug der Zeit bewegt sich auf vielen Geleffen, als daß man m der Lage wäre, die Zielrichtung klar und deutlich zu bestimmen. In diesem Tohuwabohu der Inhalte ohne Formen, der Grundideen ohne Verwirklichungen, kann sich kern Mensch auch nur leidlich auskennen, Ein Blick auf die zahllosen Strömungen, die heute von allen Seiten ausbrechen, em Hiuhorchen auf das Gewirr de, Töne, die, mißhellig und schier unversöhnlich. aus allen Ecken und Enden hevvovdrängen, bewirkt es zuweilen, daß wir auch an den vergangenen Zeiten, von denen die Geschichtsschreiber erzählen, irr« werben. Wir beginnen allmählich zu zweifeln, ob wir wirklich in der Vergangenheit Epochen waren, in denen ein richtU'Nggchender Geist es vermochte, der Zeit eine emhcit-Iiche Signatur aufzndrücken. Es will uns fast unglaublich erscheinen, daß manches Zeitalter ein eilcheitliches GoWde darstellte, dos in allen seinen mannigfachen Teilen ein und denselben Grundzug aufwies und wo jode Richtung und jedc Strömung und ein jegliches Nebenher in das flutende Leben einmündeten und sich allda zu einem Gesamtchara-kter der Zeit verbanden. Abcr — allen Zweifeln zum * Trotz — irgendwie wires schon damit seine Nichtigkeit haben, denn so manche Zeit ist mit einem besonderen Namen in die Geschichte eingegangen, mit einem Namen, der wie ein Vlitzlicht mit einem Schlage ihren Gcsamtcharakter erhellt. Auch die nahe Vergangenheit, auf die eingangs hiirgsrmefeti wurde, hakte keinen Bannkreis geschaffen, worin alle Zeitinhalte und Togesstromungen in harmonischer Gliederung einaffchlossen worden waren. Aber sie besaß doch wenigstens viÄe Namen, die das Vielfältige und Monniffache der Zeit in Grundriß und Uebensicht zu erfassen erm-öalichten. Heut« aber kann ni.wvand auf die Frage, in welchem Zeitalter wir lebten, auch n>ur annähernd eine au'klärende Antwort geben. Wir hören den Zug der Zeit daherbrausen und seine Räder klappern, aber tvas sie klapp'rn und rasseln — wir vermögen uns keinen rechter- Rcini daraus zu macken. Dielleickt wäre dies der Reim: „Die Zeit hat keinen Rannen H.rtb steht im Zeichen des Tutan-khamen." Mir Absicht, die daraus nicht zu verftimnlen braucht. HM ich diesen Knüttelvers hing schrieben. Denn dieses Zeichen scheint mir symbolisch Man h«*» 'ich noch lebhaft der Zeit erinnern, die tm Zeichen des Bibel-Babel-Arnunels rt'»«v auch danioils war es symbolisch, denn dazumal gab es der Redeirrungen und Sprachv-rwirrungen gar viel. In weit höherem Maße ist das heutige Zeitzeichen Sinnbild und Gleichnis. Schiller (wenn er heute lobte) würde vielleicht seinen bekanntetl Ausspruch in den Räubern dahin variieren: Könige sind Mumien und Mumien

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