Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1818 (8.3.1924)
- Date
- 1924-03-08
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Wiener MorErze'rtu na. 3« sechs Woche» Kerker verurteilt. mm Nr. 1818 " ‘ Wien, SaniZ'tag Irr Monarch! Ser Lftara-Held leugnet a Die Störung des Nicolais-Vortrages am 15. Februar 1928 durch Mitglieder der monarchistischen Schutztruppe „Ostara", die schon wiederholt daS Gericht beschäftigte, gelangte gestern vor einem Schoffensenat unter dem Vorsitze des Hofrates Dr. D ö r r abermals zur Sprache. Wie erinnerlich, waren ursprünglich drei führende Persönlichkeiten der „Ostara" und zwar Alexander Szabo, Gustav Groß und der frühere Seeoffizier Theobald Massig, angeklagt, doch konnte bisher die Verhandlung nur gegen Szabo und Gros; dnrchgest'chrt werden, weil Massig im Auslande, nämlich auf der Insel Brioni, weilte. Mossig ist inzwischen zurückgekehrt, und mm wurde das Verfahren gegen ihn durchgeführt. Die vom Staatsanwalt Dr. Meißner vertretene Anklage beschuldigt ihn des Verbrechens der versuchten Verleitung zum Hausfriedensbruch und der Uebertretung der vorsätzlichen Körperbesch ä d i g u n g sowie des verbotenen Waffen- Tragens. Nach Darstellung der Anklage hat Mossig mit Alexander Szabo die Mitglieder der „Ostara" zum Stören des Nicolai-Vortrages anfgeboten. Der Plan war, daß Mossig mit fünf oder sechs Anhängern, an die er Ewicniskarten verteilte, den Vortrag selbst besuchen sollte, wahrend der größere Teil der „Ostara"-Leute auf der Straße das verabredete Zeichen zum Losgehen abzuwarten hatte. Auf einen Pfiff des Mossig sollten die im Saale brsindlichen „Ostara"- Leute mit Gummi knütteln auf die Vortrogsbesucher losgchrn; gleichzeitig sollten die draußen wartenden Anhänger in den Saal eindriugen und dadurch den Vortrag unmöglich machen. Tatsächlich gab Mossrg das verabredete Zeichen, fiel dann mit seinen Anhängern über die Vortragsbesucher her und verletzte mit seinem Gummiknüttel deu Studenten Schärf. Ta sowohl im Saale als auch auf der Straße viel Sicherheitswache aissgebotcn worden war, wurde der Slöruugsplan vereitelt, die Hauptschreier festgeiwmmen, worauf Professor Nicolai den Vortrag halten konnte. Der Unschuldige. Theobald Mossig erklärt, er sei krankheitshalber nach Brioni gereift. Er leugnet d i e Tat. Er weiß über die Vorgeschichte nur zu berichten, er habe in einer dcntschnationalen Versammlung erfahren, daß bei dem Vortrag des Nicolai „etwas passieren könne", weswegen er sich mit einen: Gummiknüttel zmn persönlichen Schutze versehen habe. Nach der Versammlung übergab ihm ein Herr sechs Eintrittskarten, den Namen dieses Herrn wolle er nicht preisgeben, weil er ehrenwörtlich gebunden sei. Der Herr habe ihm gesagt, er möge die Karten an Bekannte verteilen. Präs.: An Intellektuelle? Angekl.: Das nicht, sondern an Anhänger, weil ich hörte, daß beim Vortrag ein Radau sein könnte. Ich habe aber den Leuten gesagt, daß sie keine Waffen milnehmen, keine Frauen angreifen und nicht plündern sollen. Präs.: Das sind doch sonderbare Verhaltungsmaßregeln. Der Angeklagte berichtet dann über die Ereignisse selbst: Professor Nicolai sprach ungefähr eine halbe Stunde. Er hat sich einige Ausfälle geleistet. Ans einmal ertönt ein Pfiff. — Präs.: Man hat gepfiffen, nicht Sie? — Angekl.: Ich habe nicht gepfiffen. In dem Augenblick war's, wie wenn in einer Kaserne die Inspektion kommt. Der ganze Saal ist airsgesprungen, es war ein ganz unbeschreiblicher Tumult. Die Leute sind auf mich gestürzt und mindestens zwanzig haben aus mich wie wütend losgeschlagen. Da habe ich mich mit einem Gummilnültel gewehrt. Das ist eine begreifliche Sache. Wachleute sind herbeigekommen, haben mich geschützt und aufs Kommissariat gebracht. Oberwachmann Rudolf Stromer gibt als Zeuge an, daß er wohl bemerkt habe, wie Mossig als erster aufgesprungen and mH einem Knüttel, bat er unter der Bluse hervorzog, aus den Danebenjitzenden einschlug. Ob Mossig gepfiffen habe, kamt der Zeuge nicht angebeu, doch ist der Pfiff aus der Gegend, wo Mossig saß, gekommen. Der Zeuge kann auch nicht angeben, ob Schars gerade von Massig blutig geschlagen wurde. Der Kriminalbeamteninspektor Lentschig gibt an: Ich stand bei der rückwärtigen Wa»td des Saales, als der Pfiff abgegeben wurde. Wer gepfiffen hat, weiß ich nicht. Der Erste, der daraufhin aufsprang, war Mossig. Ich konnte das gut ausnehmen, weil sonst niemand oufgestmtden ist. Der Zeuge Alexander Szabo war seinerzeit in der gleichen Angelegenheit Angeklagter, wurde aber freigesprochen. Er gibt an, daß Mossig kein führendes Mitglied der Ostara war. Die Anregung zur Störung des Vortrages sei von der Gruppe des Kapitänleutnants Krüger ausgegangen. Von der Ostara- Gruppe waren nur vier Mann beteiligt. Ob Mossig mit den Hakenkreuzler»: Fühlung genommen habe, ist ihm nicht bekannt. Soviel der Zeuge weiß, wurden die Einberufungen in der Wohnung des Mossig a u 8 g e g e b e n. Die Frage, ob Mossig die Karten ausgegeben hat, will er unter Berufung auf den 8 153 St.-P.-O., der das Entschlagungsrecht gewährt, wenn die Beantwortung der Frage Schande oder Nachteil verursachen könnte, nicht beantworten. Die belastenden Aussagen des Groß. Aus der Hast wird das ehemalige „Ostara"-Mitglied Gustav Groß vorgcführt, der wegen desselben Verbrechens, dessen jetzt Mossig beschuldigt wird, zu sechs Monaten schweren Kerkers verurteilt wurde. Groß scheint sich von seinen früheren Gesinnungsgenossen losgesagt zu haben, denn er spricht mit großer Erbitterung von der „Ostara" und hält seine Aussagen vor der Polizei und als Angeklagter aufrecht. Der ZeuZe gibt an, daß Massig kn der Ostara die Stelle eines Unterkommandauten bekleidet habe. Vors.: Hoben Sie aus seinem Munde eine Aufforderung j u tn Stören des Vortrages vernommen? Zeuge: Selbstverständlich. In dem Kloster auf der Alserstraße. Die Leute, die der „Ostara" beigetreten sind, haben dort ihr Gelöbnis aülegen müssen. Mossig hat den Leuten gesagt, wir sollen zmn Vortrag gehen, zu dem wir die Karten bekommen haben, ans sein Signal gegenden Vortragenden l o s st ü r m e n, ihn nicht mehr f r e i l a s s e n und dke jüdischen Besucher solle« wir ordentlich abdrescheu. Vors.: Ist das nicht zu viel für einen? —Zeuge: Ich bin ja nicht allein dort gewesen. — Vors.: Ist gesagt worden, was man mitnehmen soll? — Zeuge: Mossig und Szabo haben gesagt, Gummiknüttel und Schlagringe. Ich war im Saal in der letzten Reihe. Zehn Minuten nach Beginn des Vortrages hat Mossig gepfiffen und mit seinem Gummiknüttel l o s g e s ch l a g e n, auch B e v i l a a u a und Czermak. Dann sind alle drei selbst verprügelt worden. Ter Zeuge gibt noch an, daß Massig selbst ihm die E i n t r i t t skartc in die Hand gegeben hat. Vors.: Haben Sie den Auftrag bekommen, als Sprengelleiler die Aufforderung zum Hineinstürmen weiterzugeben? — Zeuge: Ja, von Mossig und Szabo, nicht im Kloster, sondern bei Szabo in der Wohnung. Es wurde uns gesagt, daß auch die Hakenkreuzler dort sind, die Polizei wird sich auf zehn Minuten z u r ü ck z i e h c n, w i r brauchen vor ihr keine A n g st zu haben. Mossig hat uns einen Hornisten beigestellt, und wenn die draußen das Signal mit der Trompete hören, sollen alle hineinstürzen. Diese Aufforderung habe er weitergcgeben. Auf eine weitere Ermahnung des Vorsitzenden, seine Aussage ohne jede Rücksicht, aber auch ohne Haß abzngebeu, erklärt der Zeuge mit mühsam unterdrückter Erregung: Heute als Zeuge sage ich alles aus, was wahr ist. Damals als Angeklagter habe ich nicht alles ausgesagt, weil ich die anderen schonen Hab' wollen. Heute sage ich ohne Schonung a u s, w e i l s i e m i ch h i n e i n g e r i s s e n h a b e n. Ich habe unschuldig meine sechs Monate bekommen. Ich bin durch die „Ostara" um die Existenz gebracht. Der Vorsitzeirde hält dem Zeugen seine damalige Aussage über Mossig vor, wonach dieser gesagt haben soll: „Plündern und Stehlen ist verboten bei dieser Gelegenheit. Es wird aber keiner zu schauen. Wenn aber einer etwas nimmt, dann soll er sich nicht erwischen lassen." — Vor s.: Halten Sie diese Angaben anfrecht? — Zeuge: Ich halte alles aufrecht. Ich habe durch Mossig meine Existenz verloren, ich kann heute nirgends mehr arbeiten. — Vors: Sie dürfen sich durch kein Rachegefühl leiten lasten. Sie sind ja der „Ostara" beigetreten. Wenn man solche Extravaganzen macht, riskiert man etwas. — Zeuge: Ich habe nicht gewußt, daß ich meine Existenz aufs Spiel setze. Ich war damals nicht so erfahren. Ich war ein blöder Kerl, sonst gar nichts! Der Staatsanwalt stellte eine Reihe von Fragen, um von Groß zn erfahren, ob Mossig die Aufforderung zum Plündern an ihn gerichtet habe, oder ob das nur so seine Auslegung sei. Groß: Mossig hat gesagt, wir sollen nehmen, was wir erwischen können. Es Witt» keiner zu kurz kommen. Als Mostig sich gegen diese Behauptung wehrt, erklärt Groß, eine Reihe von Personen namhaft machen zu können, die diese Aenßerung gehört haben müssen. Er selbst habe MossigS Auftrag an dreißig bis sünfmü»dreißig Personen weitergegeben. Der Zeuge Artur Egon L e b i n g e r, Privatbeamter und Onkel des Mossig, gibt an, Mossigs Frau habe ihn'au jenem Abend, als ihr Mann nicht nach Hause kam, ausgesucht. Er ging mit einem Rechtsanwalt aus die Polizei, erfuhr von der Verhaftung und suchte dann den Schärf ans, der behauptet hatte, von Mossig verletzt worden zu sein. Schärf habe den Täter als großen, blonde»: Mann bezeichnet u:rd gesagt, er sei »licht durch einen Gummiknüttel, sondern durch Fausthiebc verletzt worden. — Zeuge Schärf: Ich sehe sehr schlecht, trage eine Brille, die Heller zeigt, aber Mossig war es bestimmt. Der Zeuge Friedrich Bevilaqua sagt, er sei ganz ohnrmgslos, nur weil ihn der Vortrag i»:teressierte, hingekommen. Er wisse eigentlich gar nichts, denn sein Gedächtnis habe dirrch die dreimonatige Untersuchungshaft im Falle Birnecker gelitten. Nach Vernehmung weiterer Zeugen wurde das Beweisverfahren geschlossen. Der Staatsanwalt legte unter cnwerem dar, cs sei festgestellt, daß von Mossig der Pfiff kain, der als Signal galt, und daß Mossig eine führende Rolle spielte. Er verlangte die Verhängrmg ciitcx Kerkerstrafe. Der Verteidiger suchte die Aufforderung M 'ssigs z»:r Störung der Versa:nu:lung st» hillzustellen, als ob Mossig ii: bloßen Privatgesprächerr zürn Besuche der Bersannulnng ausgefordert habe. Ein merkwürdiges Urteil. Nach kurzer Beratung verurteilte der Gerichtshof den Augoklagte»: Theobald Mossig wegen Verbreche ns der Mitschuld an der versuchten Verleitung zun: Hausfriedensbruch, begangcr: durch die an Gros; gerichtete Aufforderung, die Leute zum Stürmen des Bortragslokales und zu Mißhandlungen der Besucher zu anirniere»: sowie Wegen des Tragens einer verbotenen Waffe (Gummiknüttel) zu sechs Wochen Kerkers, verschärft durch AntM Zager alle 14 Tage und Zahlung eine§ _8. Mrz 1024 Seite 8 Geldstrafe von 10.000 K. sowie zum Ersatz der Koste» tot Strafverfahrens. Bon der Anklage wegen direkter Aufforderung zum Hausfriedensbruch sowie der Uebertretung der leichten Körperverletzung wurde a freigesprochen. Bei der Strafbemessung wurden als mtCbernb daS teilweise Geständnis des Tatsächliche»:, die geringe Widerstandsfähigkeit infolge offensichtlicher Kränklichkeit sowie der Umstand, daß dem Verhalten des Angeklagten kein niedriges Motiv zugrunde gelegen ist, angenommen. Dieses Urteil muß Kopfschütteln Hervorrufen. Der von Mostig verführte Groß wird zn sechs Monaten und der Verführer Mostig z»: sechs Wochen verurteilt und dabei die Absicht, Unschuldige n i e d e r z u k n ü p p e l n und schwer zu beschädigen, nicht als niedriges Motiv angesehen. Dieser Logik des Vorsitzenden Dörr ka»m mau sich nicht aisschließen, zumal er außerdem in seinem Urteil erklärt, es sei nicht (!) nachgewiesen, daß der Pfiff von Mossig stamme, uitfo ebenso wenig nachgewiesen, daß er den Studenten Schärf verletzte. Mit dieser Art der Rcchtschöpfung werden sich große Kreise der Oeffentlichkeit nicht befreunden können und der österreichische Richterstaud wird nach und nach durch solche Nichte» in Mißkredit komme»:. Zer Direktor der Schwerinvalidew Verbandes Kantor verschwunden. 600 Millionen veruntreut. — Betrug an Textilfirmen. Wir haben in dieser Woche vor den Machenschaften deS Direktors der Wirtschastsstclle des Schweri»:validenverbandes in der Hofburg, Rudolf K a n to r, gewarnt. Nun erhalten wir die Mitteilung, daß Kantor nach Unterschlagung von 600 Millionen Kronen flüchtig geworden ist. Den unmittelbaren Anlaß zur Flucht bildete die Präsentierung eines Wechsels der Tuchfirma Tonito aus 58 Millionen, der nicht eingclöst werden komtte. Die Lebensführung des Kantor war sehr luxuriös. So verbrauchte er neun Millionen bloß zur Bezahlung von Automiete. Kantor, der seit Juli v. I. Direktor der Wirtschaftsstelle war, hat im Laufe der Zeit Waren auf Kredit in dem genannten Betrage bezogen und sie eigenmächtig gegen Bargeld weiterverkauft, ohne den Betrag abznführen. Gestern Vornuttags hatte er noch ans eigene Rechnung für den Betrag von 15 Millionen Kronen Kakao wegführen lasten und ist dann aus dem Bureau verschwur:den. Die Polizei hat die Untersuchung gegen den Schwerinvalidenverband, der in der Bevölkerung auch den Namen Gallos-Verband, nach dem früheren Obmann Gallos, führt, eingeleitet. Kantor, der aus München stammen soll, war gar nicht Kriegsbeschädigter. Der jetzige Obinann ist der Hakenkreuzler Damm, eine Kriegsbeschädigter, der Wohl auch für die Geschäfte des Kantor zur Verantwortung zu ziehen ist. Noch in der letzten Zeit wollte Kantor verschiedenen Textilfirmen Waren herauslocken in der Weise, daß er die erste Zahlung nach einem Monate, die zweite zwei Monate später zu leisten gehabt hätte. Diese Firmen haben sich über die Geschäftsstelle erkundigt und eine ungüisstige Nachricht erhalten. Interessant ist, daß Kantor stets die Minister Schinitz und Kienböck als Referenzen für die Ge schäftsstelle angab. Namhafte ErWuns der öürdie«gebühren an de« Hochschulen. In den nächsten Tagen wird eine Verordnung verlautbart werde»», mit welcher die S t u d i e n g e b ü h r e n anbei: Hochsschulen vom Sornmersemcster 1924 a»:gefangen, erhöht werden. Dar»»ach tverden sämtliche in den Verordnungen vom Herbste 1921 festgesetzten Beträge, die von den österreichischen Studierenden an den Hochschulen an Kollegien- und Uuterrichtsgeld, an A»rditoricngeld, an Taxen für die Verleihung a kadenrisch er Grade und für die Staatsur:d Lehramtsprüfungen sowie an sonstigen Zahlungen zu entrichten si»:d, erhöht, und zwar: Die Beträge an Kollegien- und Unterrichtsgeld auf das 2 0 0 fache, an Auditoriengeld auf das 800fache, an Taxen für Staats-, Einzel- und Lehramtsprüfungen: a) an den Universitäten und der Tierärztlichen Hochschule a u f d a s 3 0 0 f a ch e, b) an deu Technischen Hochschulen, der Hochschule für Bodenkultur uiti» der montanistischen Hochschule auf das 4 0 6 fache; an, Taxen für die Verleihung akademischer Grade: a) an den Universitäten auf das 20Osache, b) an den Technischen Hochschulen, der Hochschule für B o d e n k n l t u r, der Tierärztlichen H o ch s ch u le und der montanist i s ch e n Hochschule auf das 3 0 0 f a ch e; an Jmmatrikulat'»ons- und In skripti ons gebühr u,:d an B:bliotheksbeitrag auf das 4 0 0 fache. Dcrnnach wird das K o l l c g i e n g c I b an den Universitäten mit 6 0 0 0 K. (statt bisher 4500 K.), für die wöchentliche Bvrlesungsstunde im Se»nester und das einheitliche U»:- lerrichtsgeld an den Hochschulen technischer Richtung mit 9 6.0 0 0 K. (statt bisher 72.000 K.) im Seinester bemessen werden :u:d tverden die G e s a m 11 o ft c »t eir: cs Semesters zun: Beispiel an der juridische»: Fakultät der Universität Wien 2 6 0.000 K-, an der medizinischen Fakultät 300.000 K. betragen. Befreiungen v o m Kollegieugelde (Unterrichtsgelde),. ebenso a>:ch von: Anditoriengclde, werden wie bisher möglich sein. Für ausländische Studierende erhöhen sich die zu mtrichtenden Gebühren aus das 5fache des für die