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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-07 · Heft 1817 (7.3.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1817 (7.3.1924)
Date
1924-03-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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MeNr y, «Ws«« .r7**r m, Zer Bankenftreik vor dm Knde. Me beidersettigen SlandhmMe. — Ruhiger Streittag. Me wir an anderer Stelle berichten, wurde gestern um Mitternacht eine Einigung zwischen den beiden Parteien erzielt, die eine Beilegung des Konfliktes in kürzester Zeit erwarten läßt. 4- Die Vertreter der Banken und 4wni Streikenden hielten gestern gesonderte Berhandlimgen ab, weshalb die gemeinsamen Beraturrgen auf nachmittags verschoben wurden. Nebsr die von den Banken gemachten Vorschläge wird das Folgende mitgeleili: Die Banken verzichte« vorläufig <mf eine Erstreckung der Arbeitszeit von 41 arrf 48,6 Stunden gegen das versprechen, das; dwsc Berlän-genrng der Arbeitszeit spätestens tm Jahre 1925 bei den neuen Kollcktivverhandlungen zur Sprache kommt. Dagegen haben die Bawken eine Verlängerung der Kaffenstnnden bei den Zentral- und Dopositenkafftn von halb 9 bis halb 3 Uhr gefordert und für die Wintermouate vom 16. Dezember bis 16. Dkm eine Verlegung von 9 bis 8 Ahr. Nnr in den inneren Stadtbezirken soll, soweit es aus geschäftlichen Münden angezeigt ist, Vom 1. April bis 15. Mai der Kasscndienst von halb 9 bis halb 4 Uhr^ vom 16. Mai bis 15. Dezember von halb 9 bis 3 Uhr, vom 16. Dezember bis 1. April von 9 bis halb 4 Uhr dauern mit einer halbstündigen Speisestnnde in den Sommermonaten und einer einstündiigen Schcrfterpause in den Wintermonatrn. In der Frage der . Pragmatisierung der Brrtragsan gestellten haben sich die Banken entschlossen, ein Drittel dieser Gruppe vom Starke am 1. Jänner d. I. bis spätestens 1. Juli d. I., die Hälfte der am 1. Jänner 1926 Verbleienden bis 1. Juli desselben Jahres, den Rest in: Jahr« 1926 zu pragmalisieren. Bezüglich der generellen Steigerung erklärten sich die Banken bereit, in der «Menen Gruppe sine Steigerung von 3 Prozent und sukzessive bis zur 31. Gehaltsgruppe von 7 Prozent zu gewähren. Die Gesamtbezüge würden für die Verheirateten 17,5, für die Ledigen 16,5 MvnatSgchalte betragen. Demgegenüber erklärte sich der Reichs verein der Bankangestellten mit einer Neuregelung der Kaffenstunden im Prinzip bereit, da§ heißt, es soll bezügslich der Verlängerung der Kasserrstunden in den inneren Bezirken der Betriebsrat mit der Direktion gemeinsam über die Notwendigkeit dieser Maßnahme beraten. Bezüglich der Gehaltserhöhung wurde eine Sprozentige generelle Aufbesserung verlangt. Die von den Banken «ngestrÄie individuelle Behandlung der Beanrten will dev Reichs-Verein nicht akzeptieren, Dev gestvige La«. In äußerer Beziehung ist der gestrige Tag ruhig verlausen. Zu Kundgebungen und Ansammlungen ist es im ganzen und großen nicht gekommen. Nur bei der Zentralbodenkreditbank auf dem Kohlmarkt war vormittags eine Ansammlung von Bankbeamten zu bemerken, die gegen Arbeitswillige gerichtet war, jedoch auf Veranlassung der Streikleitung bald zerstreut wurde. Ebenso SschkmwM M eine Anzahl von Streikenden vor dem Wiener Bankverein, um zu demonstrieren. Der HauptvertrauenSmann Bichl bemühte sich, die Versammelten von einer Kundgebung abzuhalten, bestieg ein Auto und veranlaßt« die Streikenden, ihm bis vor das Heim deS ReichSdewineS in der Löwelstraße zu folgen, wo Generalsekretär Schmidt eine Ansprache hielt und die Stveü-. kenden aufforderte, in Ruhe das Ergebnis der Verhandlungen abzuwarten. Daraufhin zerstreuten sich die Streikenden und es kam zu keinerlei Ansammlung mehr. Die arrgedrohte» Prokuraentziehungcn. Die Banken halben bekanntlich gestern au chre am Streik beteiligten Prokuristen ein Schreiben gerichtet, das ihnen mit der Entziehung der Prokura droht. Die Leitung des Reichsversdrs der BanAbeamten hat beschloffen, daßeinFriedensschlnß mrr dann möglich sei, wenn zugestcheri werde, daß die Oberbeamten mit ungeschmälerten Rechten in die Betriebe zurückkchren. Dies gelte als Conditio sine qua mm. Zu dieser Frage erfahren wir von informierter Sorte: Eine Mitteilung der Streikleitung beschäftigt sich mit der Frage, ob die den Beamten brieflich angekündigte Prokuraentziehmpg statthaft sei und beruft sich hierbei auf den § 89 der Dienstpragmatik, in dem derartige Maßregelungen von dem Beschluß der DisziplmarkomMission abhängig gemacht sind. Ohne aus die Frage naher »inzugehen, ob streikende Beamte, also Beamte, die ihre aus Grund der Dieustpragmatik ihnen obliegenden Verpflichtungen wicht erfüllen, sich auf diese Dienstpragmatik berufen dürfen, sei nur darauf hin gewiesen, daß die Prokura ebenso wie jede andere Vollmacht jederzeit widerruflich ist und der Widerruf der Prokura an sich keine Maßregelung oder Strafe beinhaltet. De Widerruf der Prokura kann somit auch außerhalb des Disziplinarverfahrens erfolgen, und zwar aus Grund des jedem Vollmachtgeber naturgemäß zustehenden Rechtes, die Vollmacht zu widerrufen. . Lohnforderungen der Post- und Telegraphenangestelllen. Gestern überreichten die Vertreter der Technischen Union namens der Telegraphen- und Telephonangestellte u ihre Forderungen der GennoWMtion für Post- und Telegvaphenwefen. Düst AngestelltenAcrtegovien fordern sine vierzigprozentige Erhöhung der Grundgehälter. Die Lohnverhnndlnngeu mit den Industrie» ange stellte« vertagt. Gestern trafen d« Delegierten des Bundes der Jndustrieangeswllten mit denen des Verbandes der Wiener Industriellen im Hause der Industrie zusammen, um über die Forderung der Angestellten nach Erhöhung der Gehälter zu verhandeln. Die Unternehmer lehnten sine Erhöhung rundweg ab. Um jedoch den Erfolg der Messe wicht zu gefährden, einigten sich schließlich beiöde Parteien daraus, di« Austragung der Differenzen, beziehungsweise die Fortführung der Verhandlungen bis zur Beendigung der Messe zu vertagen. jmmrw---^ mm, MW — ~ der Arbellterparteiler, Wandel geschaffen. 28 zeigt sich aber, daß rn letzter Zeit di« Arbeiterschaft zunehmend Vertreter in das Unterhaus sendet, die geistig und jqgta! Über chven Wählern stehen und als Intellektuelle sich tatet»« der sozialen Spchäre des Parlaments anpasfe«. Im Zrrsammenhang damit dürften sich in der Fn»ktlon des britischen Parlaments tvesentliche Berän- V«r«vge« «rgeberr. Mit dem Ersatz des Zweiparteiensystems dmch da8 Dreiparteien f y ft cm nmß ein Abbau der bisherigen Kabincttsdiktatur und demgemäß ein Erstarken der Entscheidungsmacht des Unterhauses selbst, unfehlbar eintreten. Bei der vorbildlichen Bedeutung, welche die englische Staatsführung für Europa hat, ist daher die Entwicklung des englischen Parlamentarismus itt nächster Aeit von großer Tragweite. «e Hklfstätigkelt des Joint für Rußland. Der Schlußbericht. Arrs New-Dork wird uns berichtet: Der soeben veröffentlichte Schlnßbericht des American Joint Distribution Committee durch dessen Präsidenten Felix M. Marburg fpbt ein grandioses Bild von der großzügigen Hilfsaktion der «nevKanifvstn Juden für das notleidende Rußland von der Feit des Waffenstillstandes bis jetzt. Der Bericht sagt unter Wide rem: Dieser Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit des Fomt, vom welchen 12 Millionen, nn>d zwar zum wesentlichen keil für nichtkonfessionelle Zwecke, nach Rußland geschickt vurden, kann nicht geschloffen werden, ohne die größte Hilfe« ieiftmvg, die je von Juden in der ganzen jüdischen Geschichte jefeSftat wurde, dankerfüllt zu würdigen. Dies« Kraftleistung >«8 am-erÄanischen Jrrdenitrrms auf dem Gebiete der sozialen hKfe ist umso höher anzuschlagen, als diese Hilfe wicht nur «n «Meidenden Musch«: Brüdern, sondern allen Notleidenden und Bedürftigen gegolten hat. Es ist in dieser «n Haß, Unduldsamkeit und Zerwürftriffon zersetzten W-elt rin herzerhebendes Geftrhl, zu sehen, wie gerade von Jllden >h«e Rücksicht auf die Raffe, den Glauben oder die politische ibrschammg des Leidenden mit Herz und Gemüt Hilfe gevfftet wurde. Die gesamten Beitragsleistungen Amerikas für Rußland einschließlich -der vom ^Kongreß bewilligten 22/370.000 dollar betrug 58 Milliamn Dollar. Davon entfielen aus den Sjfwmt 12 Millionen Dollar. Die Hilfe erstreckte sich sowohl auf Lebensmittel- und Kleidersendungen wie arrch auf meditzinifche -Äst, Errichtung von Spitälern, Kinder- und Greisenasy len so weiter. Las Versetzen wird billiger. Herabsetzung der Davlehensgebühren km Dorotheum. Aus den Mitteilungen, die -der ehemalige Finan,Minister /«gnr, jetzt Präsident des KnratorimnS des Dorotheums, Astern in einer Preffekonferenz machte, geht hervor, daß sich üe Leitung des Dorotheums, um die V e r s a tz a n st a l t als Wohlsahrtsinstitnr weiter auszugestalten, entschlossen sat, di« Darlehens gebuh ren etappenweise terab zu setzen. Schon bei der nun in Kraft tretenden ästen Herabsetzung der Psandleihaebühren mußte zwischen weierlei Kategorien des Pfandleihkredits unterschieden werten, zwischen dem Ve^satzgeschä fi zugunsten der llnbemittelten nnd dem Lomb ardg es ch äst, das »roduktiven und häufig auch spekulativen Zwecken sient. Di« Statistck ergibt die Zahl von ungefähr 500.000 ßfandnehmern, von denen 4 8 0.000 Darlehen bis höchdens 500D00 K. in Anspruch nehmen, also den schtvächeren Schichten angehören, während bloß 20.000 der Pfandnehmer johere Pfandsummen in Anspruch nehmen. Der Konsumtivkredit für Unbemittelte und Muder- »emrttelte erstreckt sich bis zur Darlehenshöhe von drei Millroreu, wobei wieder drei Kategorien unterschiedlich behandelt verden, Darlehen bis zu 80.000 K., Darlchen von 20.000 bis i00.000 K. und Darlehen von 500.000 bis 3,000.000 K. Für Pfänder mit Darlehen bis zu 20.000 K. werden i^8 Prozent pro Monat eingehoben werden, wobei keiner- '«i Ma nipulati on sge bü h ren zu berechnen ä nd. Dies bedeutet eine Verbilligung um ztvei Drittel der tisherigen Gebühren. Bei Darlehensgewahrungen von 20.000 bis 500.000 K. verden gleichfalls 1,33 Prozent pro Monat an Zinsen be- -echnet; es gelangen weiters 3 Prozent pro Monat als Mcini- »ulationsgebühr (Spesenbeitrag für Schätzung, Trucksorten, Aufbewahrung, Versicherung und Buchhaltung) zur Einhebung. £i« bisherige Grund- und Finanzierungsgebühr entfällt vollständig. Es ergibt sich gegen bisher eine Gesamt ge bühren- .rmäßigung von ungefähr ein Drittel. Zu beachten ist, daß die im Jahre 1928 gemachten Verpfändungen mit einem Tackhensbetrag bis zu 5 0 0.000 96 Prozent der gesamten zur Abwicklilng gelangten Darlehensposten ausmachen. Bei Psäuderdarlchen in der Höhe von 500.000 K. bis einschließlich 3,000.000 K. wurden außer denselben Ansätzen wie bei der: irühcren Psäuderkategoricn noch Finanzierungsgebühren sestzelegt, die bis zic einer Million Kronen 1 Prozent pro Monat und von einer Viillioir bis drei Vcillioncn Kronen * Prozent pro Monat betragen. Darlehensgewährungen rber drei Millionen Kronen werden als Lombardge-schäfte behandelt werden, da die Berpfärvder znm Beispiel den Schmuck ^er Frau oft nur deshalb verpfänden, um das Geld spekulativ m verwerten. Die üüpigett Geschäftszweige des Dorotheums. H« schwere Ausgabe, das Versatzgeschäst als eiue WähllahrtIßinrichtung weiterzuführen, konnte nur dann vom Dorocheu-m «chültt werde», werpl die rngegliederte« KetriebS-. komplexe auf «ine kausnrännische Grundlage gestellt werden, da das Institut seit dem Umsturz mit keinerlei staatlicher Unterstützung mehr zu rechnen hatte. Die Abgänge im Versatzgeschäft für Minderbemittelte müssen also au8 Mchreinkommen der anderen Betriebszweige gedeckt tverden. Es ist ein Ban kb et rieb geschaffen worden, der alle bankmäßigen Geschäfte mit Ausnahme der Nostro-Geschäste umfaßt. Cm besonderer Geschäftsztoeig ist das dom Dorotheum betrieben« und wichtige V er ste i ge r u n g s- und Kommissionsgeschäft, speziell den freipnlligen Bersteigerungen kommt für jene Bovölkerungskreise, die Teile von ihrem Hab und Gut nicht verpfänden, sondern realisieren wollen, Wohltätigkeitscharakier zu. Die durch kaufmännische Geschäftssührnng erzielten Gebanlngsübevschüsse müssen außer zur Stärkung der Betriebsmittel des Dorotheums zur Erhöhung des bei -der Anstalt bestehenden A n s l ö s n n g s f o n d s für arme Pfandschuldner verwendet werden, fließen also Humanitären Zwecken zu. Man hofft, den Betrieb ffnanziell so zu stärken, daß eine zweite Etappe des Pf and gebühr en- A b b a u e s bald folgen wird. * Wiederaufnahme des Stzareinlageaverlehres im Dorotheum. Anr 1. Februar 1924 wurde im Dorotheum der Spareinlagenverkehr gegen Ausgabe von Einlagebüchern wieder ausgenommen. Ab Mittivoch den o. März 1924 werden Spareinlagen gegen Einlagebücher auch in den Zwciganstalten des Dorotheums entgegengenommen; diese Einlagen werden gleich wie in der Hauptanstalt de? Dorothcmps mit 14% gegen einmonatige Kündigung verzinst, jedoch können Beträge bis 5 Millionen Kronen jederzeit abgehoben werden. Die Mindesteinlage beträgt 100.000 K, Einlagen fötmen auch int Wege der Postsparkasse (Konto Nr. 1W3.104, Dorotheum. Bankabteilnng) überwiesen werden; Posterlagscheine werden über Verlangen kostenfrei übermittelt. Zwetganstalten des Dorotheums, welche Spareinlagen enp' gegennehnren, befinden sich: I., Wipplingerstraße 6, H., Taborstraße 24 a, III., Sechskrügelgasse 1, IV., Rienößlgcisse 24, VI., Mariahilferstraße 73, VII., Kgiserstraße 1, VIII., FeldgM 6,. IX., Währingerstraße 4, X.. Favoritenstraße 82, XVI., Wichtel? gaffe 4, XVII., Kalvarienberggasse 27, XV(II., Währintzepgürtel Rr. 124 und XX., Wullensteinstraße 57, ferner in Linz, Klagenfurt, Baden, St. PSlt«, »ich WrMenstadt. '^"tgeltlich.) Sie Helluug der Angina dertoris. Di« Tägung der Gesellschaft für innere Medizin. In der gestrigen Sitznarg sprach als erster Redner Proseffor Danielopoln. Er führt« <m8, baß unser heutiges Wüsftn vom Ber-läuf und den FnaMonen der bei Angina pectoris «im« Rolle spickbenden Nerven ke'meAvegs vollständig sei. Er wies auf die Mö^lichkevt hin, daß eine Durchtrennnng des.Nerven bei eiicem durch die vorher gegangenen Anfälle geschwächten Herzen leicht zu einer ungenügenden Herztätigkeit führen könne. Der nächste Redner, Professor Eppinger, von dem der operative Eingriff herrührt, gab einten stieberblick über dessen erst seit 1932 datierende Geschichte und wies daraus hin, daß die Vvrhältnisntäßig geringe Anzahl der behandelten Fälle sich aus der Vorsicht erklär^ mit!der chirurgisch vorgegangen wird. Die Erfolge der operativen Behandlung konnte, der Qpevateur Hofer an einer Anzahl geheilter Patienten vorführen. In allen Fällen zeigte es sich, daß die Anfälle sofort au Mieden oder nnr ntehr selten — aber dann m 'unvergleichlich minderer Fornt — awftrcvten. Weiters sprachen Professor Brüning (Berlin), der eine von 'der Wiener Form abweichende Operation in vielen -Fällen mit sehr b e m e r k >e n 8 w e-r t e n Ergebnissen dwrchgefüihrt hat, sowie die hiesigen Kliniker Pal. N c nmann, Koufmann und Sternberg. R. Dldr. krö« ausgewiesen. Wegen Agitation gegen die Autosteuer. Gestern wurde von der PoliWdirekiion Herrn Hugo Eros, der als Ohmapn des Komitees zur Abjoehr der zehnfachen Autosteuer gezeichnet halle, das polizeiliche Erkenulnis kmrdgcmacht, >dcrß er mtf Grund des § 2 des Abschafsiingsgesrtzcs Vom 27. Juli 1871 f ü r zehn Iah r e aus Oester r c i <A abgcschafft wird, weil er ohne Bestimmung in Wien weile, weil er keinen Berus Nachweisen könne und weil er sich durch die Agitation g e g a n eine Steuer einer autonomen Behönde gegen die öffentliche Ordnung vergangen habe. Erös ist ungarischer Staatsbürger, wohnt aber seist dem Jahve 1897 mit Ausnahme seiner Kmegsidiienstsiistnng nnnnierbrychen in Wien und ist hier Hansbesttzer; seim Eltern sind ösptzpreichische Staatsbürger. Er hat seinen Rechtsanwalt beauftragt, gegen das polizeiliche AbschKfftWStzMennWis tern Rekurs an die Wiener La n- > zu «gveifen.

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