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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-05 · Heft 1815 (5.3.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1815 (5.3.1924)
Date
1924-03-05
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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« m. ms twm, MM» tUKA. Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Wien, I. Seitzergatf e 4 Kredituna Warengeschäfte Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64-4-42, 68-4-78, 69-4-82 10465 Telegrammadresse: Frapobank Volkswirt. Sie Ralle des PrivatkatzitaK in der ruUche« Wirtschaft. Durch die russische Presse gehen bemerkenswerte Angaben über die Rolle des Privathandels und der Privatindustrie im Wirtschaftsjahr 1922—192.% wobei den Angaben die Veran^ zur Gewerbesteuer zugrunde gelegt ist. sZuo Gesamtzahl der in der Sowjetunion zur Steuer der« onlagten Privatbetriebe betrug im letzten Quartal des abgelauscueu Wirtschaftsjahres 417.000, d. i. 81 Prozent aller zur Steuer veranlagten Unternehmungen. Hierbei ist natürlich zu berücksichtigen, daß die gesamten, rein staatlichen Unternehmungen nicht unter diese Stenerkategorie fallen. Der Anteil der Handelsunternehmungen an der genannten Gesamtanzahl beläuft sich auf 61,4 Prozent, der der industriellen auf 88,6 Prozent. Auf die R. S. F. S. R. (Zentralrußland) eirtsallen 264.000 Unternehmungen oder 63,2 Prozent, auf die Ukraine 145.000 oder 86 Prozent, auf die Weißrnssische Räterepublik 7700 Unternehmungen oder 1,8 Prozent. Die stärkste Konzentration der privaten Unternehmungen weist das Moskauer Gouvernement mit 33.000 (12 Prozent) auf. Das Leningrader Gouvernement steht Mit 17.000 oder 6,4 Prozent an vierter Stelle. Die Zahl der privaten Unternehmungen entwickelte sich im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wie folgt: 1. Quartal: 280.000; 2. Quartal: 297.000; 3. Quartal: 319.000; 4. Quartal: 417.000, waS einen Zuwachs um 43,8 Prozent bedeutet. Die Gesamtumlauffumme des privaten Kapitals belief sich im letzten Wirtschaftsjahr in der Union auf 1941 Millionen Goldrubel» davon entfielen auf die R. S. F. S. R. 78 Prozent, auf di« Ukraine 19 Prozent. Die Gesamtsumme! derieUte sich zu 79,9 Prozent auf Handels- und zu 20,1 Prozent ans Jndustriennternehmungeu. Die Handelsumsätze des Privatkapitals entfallen überwiegend auf den Kleinhandel, bei welchem es 83,4 Prozent der gesamten Umsätze auf sich vereint, während der Großhandel sich größtenteils in den Händen des Staates befindet (77,B Prozent der Großhandelsumsätze). Der Umsatz der zur Steuer veranlagten Privatnnteruehmnngen betrug im abgelausenen Wirtschaftsjahr 63,7 Prozent des Gesamtumsatzes des Landes. Anhaltender Kurssturz der französische» Franken. Auch die ungarische Krone bröckelt ab. Aus sämtilichen intMU-atkionalten Vabutamärkren hat der französische Franken gestern weitere empfindliche Kursverluste aiusznweisen. In Zürich ist er um 80 Centimes gefallen. Ursache des r<rp'iden Sturzes sind ein kmiMlrieter Angriff der Kontermrne und starke Pariser Abgaben zwecks Beschaffung von Devisen für die frainMische Wirtschaft. Gleichzeitig ist aber auch die ausländische un-gavische Krone stark aus dem Gleichgewicht germen. Sie Notierte gestern 0,011 gegen 0,0136 am Vortage. Es scheint, daß vorläufig alle Alltel zur Restaurievuug der ungarischen Krone versagen. Ablehnung der Mosiawischeu Fndnstrieanieihe in kosland. Aus Belgrad, 2. März, wird uns gemeldet: Di die Regierung sich weigerte, für die Anleihe von 1,6 bezichungstvrise 8 Millioueu Pfund die Garantie zu übernehmen, wurde die Anleihe abgelchnt. Die Industriellen sind bereit, dem Finanzminister emgegcnzukommen und einen „Fonds für eventuelle Schäden" zu gründen, der nach 14 Jahren die Höhe von 103 Millionen Dinar erreichen würde. Dieser Fonds würde d'.trck) eine Kollektivgargtttie der Industriellen zustande koiitmeu, die .auf andere Weise praktisch nicht durch sichtbar ist. .Im diesen Fonds würden außer den Zinsen'auch 1,5 Prozent der Anleihe riugeheu. Das ist die äußerste Konzession, die die Industriellen riacheu künneu, und ein Beweis ihres guten Willens, den Wünschen des Finanzministeus entgegeuzukommeu, danlit die Unbedingt nötige Anleihe zustande kommt. Alle übrigen günligeil Bedingungen für die Anleihe würden unverändert bleireu. Dk< Kündigimg kön-uen die Iudustrüllleu in'einem für sie günstigen Zeitpunkt bewirken. Tie Belgrader IndUstrieUeuscutrale lvird die Arbeit weiter fortsetzeu und die Industriellen irber den Stand der Berha.n-dlungeu uilterrichteu. Wie der Agrainer „Morgen^ meldet, siicd die Aittiueldun- Ü'u von Industriellen aus dein ganzen Reich sehr groß. Su- .wt'ica meldete sich bis gestern mit 70 Mii'llwueu Dinar für 60 Industrielle. Novffad verlangt 66 Millionen für 40 Indutrietle, Beliki Beelerek über 300 Millionen für 50 Industrielle. Demnach vör'langt die Worwodi.ua gegen 35o Älillioneu für 160 lZiidustrielle. Der Ljubljancr Indnstvieltruverbaud verlangt aber 80 Millionen für 30 seiner Mitglieder. Außerdem bewirbt ich eine Firma uin 40 Millionen. Der Iudustrielleuverband l'on .Zagreb lveudete sich an die Zentrale uut 70 Mwliou?» für r'5 Industrielle; in diese. Summe, ist nicht eingerechnet die Aulueldung eines bekannten Industriellen in Zagreb, der sich au üe Judustriezentrale um (>0 Millionen gegen entsprechende Garantien gewerrdet hat.' Gckroftbvbea-hpruchl 40 Millionen für 30 Industrielle. Aus Südserbien meldete sich ein« Firma aus Skoplje um 6 Millionen. Dalmatien hat noch keine An- Meldungen gesendet. Die serbische Jn-ustriekammer in Beograd hat schon gegen 160 Anmeldungen. Die höchste ans Serbien angemeldete Summe ist 40 Millionen Dinar, die von einer Textilfirma stammt. Leskovac, das größte Industriezentrum Serbiens, hat sich in seiner Ganze gemeldet, ebenso NiS. Nach den Kreditbediüfnissen zu urteilen, ist die Indust ie m Serbien fast zum Stillstand gekommen und die Arbeitslosigkeit wird von Tag zu Tag immer größer. Devisenimd Balutenkurse. (Mtgeteilt von der Oesterreichischen Nationalbank.) N i cht b u r s e für den Wechselstubenverkehr vom 8. Mürz 1924, ausgegeben am 4. März abends. Vista Amsterdam f. i holl. Gulden Agram 1 Jug. Kronen . . , . Belgrad 1 Dinar ...... Berlin* 1 deutsche Reichsmark . Brüssel 1 belgische Francs > Budanest 1 ungarische Kronen . Bukarest 1 Lei.t . Chrlstlanfa 1 norweg. Kronen Kopenhagen 1 dänische Kronof . London 1 Pfund Sterling . v Madrid 1 Pesetas ...... Mailand t Lire. New York 1 Dollar ...... Paris 1 Francs.v . Prag 1 tschecho-slow. Kronen Sofia 1 Lewa ., . Stockholm t schwed?scheKronor . Warschau** 1 polnisch^ Mark; - Zflrlch 1 schweizerische Franc* . Noten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar atWv- . r kleinere . , Belgische Noten .100 Francs , Bulgarische Noten zu 1000 LeV« . . 100 . . .. „ kleinere. , . OLnisdie Noten 100 Kroner , . Oenlsche Noten*. . . . „ 100 . , . „ » kleinere* . , . Ettgl. Noten von 5 Llvrest. a»ldr. „ „ kleinere . . . . . Französische Noten 100 Franc# . Holländische Noten 100 Otildei« . Italienische Noten v. 100 Lire ati'W. » . kleinere . , Jugösl. Noten ringest, zu lOOODH'M * » » - 100 i> * „ » kleinere < Norwegische Noten 1Ö0 K'rouef Polnische Noten **.. . „ „ kleinere** . / Rumänische Noten zulOOOit. 500l «1 » „ kleinere . < - R»ss. Note« sRtzinan.l zu 500 Riwel - „ . B 100 rf « n kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Franc*. Spanische Noten 100 Pesetas - Tschecho-slow. Not. v.lOOOau/wkldfi€f*& * Ungar. ftöttnOleue Ein.1 zu lOOOKr, . . zu 10.000 Kr, . , - , . kleinere .... - — - —^■— * Für 1000 bl-Mark. ** «iv ^.000 volu 4. März 3. März Oeld Ware Oeld Ware 26400. - 2650(\_ 26420.- 26520.- M.- -,9a. - 890.- 894.- 886,— 890.- 890.- 894.- 15.30 15.9a 1.1.39 15.9" 2524... 2536.- 2541.- 2556.- M.— 37t,- 371.- 373.- 0480 _ 9520.- 9330.- 9370,- I118X— 11220.- 11180.- 11220.- 3045°r'. - 305500.- 304700.-- 30570".- 87M.- 8820.- 8830.- 8870.- 3o29._ 3041 30H.- 3056. - 70085._ 71!Hr-.- 70935.- 71185.- 2882.- 2898.- 2932.- 2946.- 2045.- 2055.— 2017.- 2057.- 513,- 517.- 524.- 5.28.- 18520.- 18580.- 18520.- 18580.— 12265.'- 1231,'.- 12275*.- 12325!- . 70863.- 71280.—i 7C869.- 71269.— 2490*— 252\ - 251 n!_ 2540*.— 5IH.- 509.- 506. — 514.— iiooI— 1114o!_ 11069. - 11140.- 11.90 15.50 11.90 15.50 3027, NN- 304300*.- 30290o!- S04500«— 28<3.— 2905. — 292ä!- 2955.- 262-10.- 36450.- 26270.— 26479.- , 3025.- 304,1.- 3.910.- 3060*-" 8W.- 835. — 88!.- SP.9- — 9360.- 944«.— 9210.— 9293-" 72.- 82. — 72.- 32-- i 363*.- 367!- 366.— 370.- -!- -!•- 1S3.V.’.— 1841'i!_ ir:;,tV.— 18150.- 12190, ~ 122/0. - 12210.— 12290.- 86(50,— 8740.— 8710.— 879(1. - 2032. - 2C4?.— 2032.- 2018. - — .91 1.C5 0.01 Mark. l.()5 KapiialsvermeHruilg. - 11 >v l e H olzver lv e r- 1 uu g S -A.-G. Erhöhung: von 150 Millionen auf 300 Millionen. Für eine alt>e Aktie eine neue Aktie. Bezugssrist l'!s 10. Mäg; 1924. — Job. N- Beruay, Druckerei- und B?rlags-A.-G. Erhöhung von 81.500 ueue Aktien zum Nominalbetrag zu 5000 K. Bezugs recht: auf je zehn alle Aktien drei neue. Aktien zum Kurse von 155.000 K. Bezugssrist vom 7. bis 20. März 1924. Für dir Erhöhung ver gesetzlichen Zinsen. Das Allge meini büvgsEche Gesetzbitch sieht einen jährlichen Zinsfuß von 5 Pwzeut, das Handelsgesetzbuch einen solchen von 6 Prozent vor. ES ist begreiflich, dieser Zinsfuß geradezu den Anreiz für ZahlungshinauM)iebui>geu und sitr völlige 'Anarchie im Zahlungswest'u bildet. Das Gremium der Wiener Liaufmal,iufcha.ft hat seiiü'ü diesbezüglichen an das Bundeskanzleramt gestelltr.u Antrag nun lviedk'.'hvlt und über Anfrage des BUndeskauMraUlles vorgeschlageu, im Gegensatz zu dein jetzigen festen gesetzlichen sliusfiiß -eiu>en elastischen Zinsfuß eiuzusührrn und denselben mit 60 Prozent über der jeweiligen B a n k r a t e zu bestitumeu. ÄuralorbestelluNg fiit die Besitzer der, dreiproieutigen Schuldverschkeihttugeu der vstetkeichisch-uttgarischen Slaalöeisenbahngesellschnft. Das Handelsgericht Wien hat, lvie berichtet, aus Antrag von Blitzern der gek-ündigten dre-iprvzsntigeii Ma r k p r i o ri t ä t eu der österreichisch-ungarischen Staatseisenbahilgesellschaft zur Wahrung der gesährdeteu Interessen dieser Privritäre einen Kurator bestellt. Gegen diesen Beschluß hat die vsterreichksch-ungarifche Staatseisenbahiigefellschafr einen Rekurs an düs QberlaNdesgericht gerichtet. Das Qberlandesgericht hat mmiiiehr in mchtöffeiitlicher Sitzung den Beschluß lgefnßt, dem Reklirs keine Folge zu geben und den «erstrichterlichen Beschluß auf Bestellung eines Kurators.zu bestätige». Keine Niederlassung Fords m Deutschland. Aus Berlin wird uns geschrieben: Die Berichte, daß die ainerilauischeu Ford- Werke in Deutschland eine Automobilsabrik zu errichten gedenftnt und bereits in Untechaudluugeu stehen, um größere Fa- Vrikütivusanlagett zu erwerben, bat in den Kreisen der deutschen AntoMobltittdustric große Erregung hervvrgeruseu, weil diese NiiLderlassuug den Zweck verfolgen soll, eine Kontrolle über deu Antomobilmarkt!>P iDenlschl.o.ud und Osteuropa (mit Rußland) anszuübeu. Der Stiuues Konzern soll sich mit dein .Krupp-Konzern zusammeugeschlossen haben, um die Niederlassmig bet Fovd-Wierke zu verunmöglichen. . Insolvenzen an der Berliner Börse. Aus Berlin, wird unter dem 4. d. telegraphisch gemeldet: An der beutiaen Börse ' 8. Mi-' I!M! UM mkt - . > ■■ .—■«WM»'■ III I . wurven fchlveve ExekutionSverkäufe für die Insolvenz llKaklers Georg Maier durchgeführt. Die Engaaemen4S betrüge; 7 0 0.0 0 0 GoldmcvrE. Außerdem! wurden Glattstellnugen fü eine andere Bcmkfirma. Augustin Maier-A. G. dorgenom nieu, deren Hauptteilhaber ^der bekannte Bankier Höblin' ist. Mau sprach weiters noch von zwei anderen Insolvenzen. Wiener Börse. GeschasisloS. Die Börse bot auch gestern, dass-elbe Bild der Stille w'u an den Vortagen. Die Kurse wiesen tmi wenige Veränderungen auf. Wohl lvurde die Aufnahme der Vachandlungem zwifch-e-n der Bankbeamten und den Banken auf die Initiative des Bundes« ckanzlers gut ausgenommen, doch üble dies keime weitere Wir. Vimg auf den Geschäftsverkehr. Die Tendenz war ober itrvtzden gtrderstchl>l>ich. Nur ungarische Papiere zeitzten eine gewisst Neigung zur Abschwächnng, da infolge des Knrssalles der uw gavischen Krone mis Bridapest Ware auf den Markt gebrach» tvmde. Im der Kusifse ist nwr m wenigen Papieren Auiget Initerefsc zn verzeichnen gewesem. BanLaktim waren höher n,!l glücksicht auf die Mwartuug günstiger Geschästsevgübnisse lvl •bfcix Mbschbüssen für das Bovjakhr. Vs stiegen Bamikverein \m 9000 K., Qestcreichische Kredit um 2000 K., -Anglobonk uw 16.000 K-, Unionbank nm 6000 K., Depositenbank mn 1000 K Bon den INduftriewerten der Kulisse waren Polldi uni 42.000 K., Felten um 16.000 K., österreichische Hofherr un' 2300 K., Semperit um 3400 K. höher. Hingegen schwächten sich Skoda mm 9000 K., Rima um 1600 K., Siemens um 2000 K., Kmpachen um 8000 K. rL. Im Schranken waren einige Petrolcumwerte fester. Es profitierten Apollo 40.000 K., Galieia 16.0M K., Naphtha 10.000 K. Papierwevte waren schwächer. Es verloren Heinrichs' trler, Neustedler und Brigl 30.000 K. Bon den chemischen Werten 'büßten Dynamit 60-000 K. ein. Hingegen waren Jnngbunz'lauer um 200.000 K., Koliner um 90.000 K. höher. BeWgsrechte: Galizische Hypocheven 4100 K., Warchoilovsky 9000 K., ungarischer Zucker 900.000 K. Auf deni Aulagemarkte waren österreichische Renten etwas schwächer. Bo-n den Exoten notierten: Jviag 290.000 K., Holzverband 26.000 bis 29.500 K., Mraznica 171.000 bis 174.000 St., Tepege 87.000 bis 92.000 St., Universale 58.000 bis 59.7-50 K., Wiener Waffen 19.6)00. „Die Steuer," Zeitschrift für Stenerwesen, Herausgeber Rechtsanwalt Dr. Emil Kouek, bringt in ihrer letzten Folge Aufsätze über: Bezugsrecht- und Syndikatssteuer, die Reform der Veräußerungsgewinnsteuer, Bernwgeussteuer und Zwangsanleihe, praktische Ecke, Entscheidungen des Berwaltungsgerichtshofes, neue Steuergesetze, Sieuerkalendcr. Verwaltung: Wien, 1. Bez., Wipplingerstraße 22. Die WarenmSMe. (Eigenbericht der „Wiener Margenzvitu-ng".) Baumwollgarne. Die allgemeine Stimmung ist matter, die Kurse gingen uv 1 bi? 3 Punkte gegen Vorwoche zurück. Es notieren: Nr. 5/10 Bengalkops pro April-Mat —.73 Dollar, Nr. 16 Ila Surat -.86 Dollar, Nr. 20 -.91 Dollar, Nr. 16/24 Halb Amerika —.94 Dollar. Nr. 16/30 Nein Amerika 1.03 Dollar, Nr. 36/42 Mittel Amerika 1.16 Dollar, Nr. 42 1.20 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung. Rohe Bamirwollgewebe Auch diese Gattungen sind rim 1 bis 2 Punkte billiger. Eu notieren: 78 Zentimeter 14/14 20/20 —.73 Schweizer Frauken, 78 Zentimeter 15/14 20/20 —.76 Schweizer Frauken, 87 Zentimeter 21/21 30/30 —.87 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19/17 30/42 —.66 Schweizer Franken, 87 Zentiuieter 19/21 30/42 —.67 Sü'm'eizer Frauken pro Meter ab Fabrik exklusive Packung, die letzten drei Posten französischer Zoll transit Wien pro April-Mai. Häute und Leder. Für einige Gattungen Häute war die rendeuz fcüei und die Preise zogen von 500 bi? 3000 K. an. Es notieren Kalbfelle olme Kopf 36.000, Rindshäute 17.500, Schaffelle 42.000 bis 43.000 K., Ziegenfelle mit Heberlinge, je nach Gewicht und Größe 62.000 bis 53.000 K., Winterhafen feile 18.000 K. Unverändert blieben Roßhäute mit 240.000 K. pro Stück, Schafblößen mit 32.000 .K., Jährlinge mit 28.000 K., Sommerrehselle 48.000 bis 50.000 K., Winterrehfelle mit 30.000 K., Hirschfelle mit 48.000 bis 50.000 .K. pro Kilogramm. Gemsenfelle mit 56.000 St*, pro Stück. Lebe r. ES notieren: Sohlenleder, Bocheleder Garnituren 49.000 bis 51.000 K., Bocheleder Eroupons 70.000 bis 75.000 K., Hälse 35.000. dis 38.000 .K., Äsern 26.000 bis 28.000 K., Oberleder Borknff schwarr 21.000 bis 22.000 K., l. Qualität 18.000 bis 19.000 ft., il. jQintilicu, färbige Boxkalf I. Qualität 25.000 bis 28.00», II. Qualität 23.000 djtz 26.000 K.- Auf den letzten deutschen Hänteversteigernngen zogen einzelne Spezialsorieu im Preise weiter an, doch waren insbesondere schwere Großvieblniute vernächlässigt und gingen die Preise hierfür um. zirka 10% zurück. Kalbfelle waren begehn und die Preise erfuhren eine Steigerung von durchschnittlich 10"/^. Im allgemeinen aber ist die Tendenz aut Häuieumrkt fest Und die Situation würde sich schließlich verändern, wenn sich nicht überall die Geldknappheit bemerkbar machen würde. Bedarf an Häuten und Fellen ist iedensalls genügend vorhanden, denn die lederverardeiteuocn Industrien zeigen andauernd Interesse. Die erzielten Preise bewegen sich je nach Herkunft der Ware bei Gewiebtshäuten 85 bi? 131, bei Kalbfellen 150 di? 215, bei Schaffellen 80 bi? 103 Gotdpfennig pro Pfilüd. Bei Roffhäuten bis 27-10 Goldmark pro Stück. Am Leder markt tsr der Bedarf gut und cs macht sich eine weitere Steigerung bemerkbar. Da? Angebot ist nicht reichlich, doch wird auch hier eine Besserung eintreten, zumal di^ Schlachtnilgen in Deutschland wesentlich zugenoinmen haben. Olewürze. Auf dem hiesigen Platze blieben die Preise seit längerer Zeit ans unverändet'Lem Staude. Zu Acarkie kamen Easiia lignca zu 48.000, Kümmel zu 44.500 K., Pfeffer Sittgapore schwarz zu 37.000 St., Piment zu 80.250 K. ab Wien. Da? Geschäft au den ausländischen Märkten konnte sich nicht recht entfalten. Sei es, das; der dringendste Bedarf gedeckt ist, sei es daß die Abnehmer der Änslckst sind, späterhin günstiger einküttfen zu können, kurz, die llmsätze waren im allgemeinen mäßig. Trotzdem aber waren die Preise im großen und ganzen gut behauptet. Es stellten üch die Preise siir 50 Kilogramm unverzollte Ware: Muntock Pfeffer auf 73 Schilling, für Köchin- Ingber März-Abladnug von Indien ans 130 Schilling, Mazi?- biiitf, Iabawarc 1.79 holl. OOtibcu, für opomischeu Anis l aus 120 i'eicta? für (Saifio tlores in Karen auf 58 SLillutu. 09813960196859^1

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