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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-02 · Heft 1812 (2.3.1924) · p. Seite 11

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1812 (2.3.1924)
Date
1924-03-02
Page
Seite 11 (sequence 11)
Language
German
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9fr. WZ Mm. ill||)lllllllllllllllll!llllllll!lll!!l!l!l!!!illllll!!llllllllllll!llllllllllllllllll!l!llil)lllli!il!!l1^ i Ein Roman m der jüdischen Gesellschaft Budapests W (DieHeimatloten I Es von Wilma v. Vukelich Z jj§j jjioe* Dinge vor allem lassen diesen Roman bemerkenswert und lessklnd » a»S der Reibe der vielen hervortreten! die überraschende Kraft, mit der SS ss das soziale. Bild einer tiett und eine» Kreise« gegeben und die unbeküinmerie 35 §— Äülinbeit und erschütternde Ehrlichkeit, mit der sein Gegenstand gebracht 35 55 ttitb. vNeite Freie Premu as W Preis geheftet K 48.000 In Halbleinwand K 86.000 gj jjÜ Za beziehen durch jede Bnchhandlnotr oder direkt vom Verlag ~ ~£ Deutsch-Oesterreiehiscber Verlag, Wien, l. Fischorstiege 6 gs aiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiffi .. Whne unb Kunst. „Sr. Knoü." Deutsches Volkstheater. Dr. Knock, -er Heid -es gleichnamigen Lustspieles von Jules Romains, ist ein Arzt, der seine Pappenh.innr lennt. Leben und leben lassen! — ist leine Parole Was das „leben lassen" betrifft, sind zunächst Apotheker, Hotelwirtin, Schulmeister und — Ortstrommler gemeint, die er zu Nutznießern feiner ärztlichen Praxis macht, im werteren Sinne aber auch sämtliche Bewohner des Marktfleckens, ja, der ganzen Provinz, die der gefinkelte Monn nur dann leben läßt, wenn sie sich entschlossen haben, krank zn sein und von ihm behandelt zu werden. Nach dreimonatiger Tätigkeit überblickt er zu nächtlicher Stunde ans dem Fenster sein Königreich und genießt den „Triumph der Medizin". In jeden: 'Haus brennt ein Licht, in jeder Familie liegt einer zu Bett und es wird an seinem „Krankenlager" gewacht. Die Kinder. sie hören es gerne, daß sie dringend einer Kür bedürfen. Sie sollen ihre Freude haben und der Arzt sowie feine Helfershelfer ihr Wohlleben. Und wenn der Mensch' den knöchernen Sensenmann vergißt, wird er üppig. So legt Herr Dr. .Knock das „mementv mori" für seine Tasche aus, gewinnt nebst Reichtümcrn dämonischen Einfluß, und sein Borganger, ein Arzt, der der Natur meh„ traute als den Arzneien, kriegt selbst Augst bei den prüfenden Blicken seines Kollegen und begib: sich in seine Behandlung. Es ist der groteske Schlußpuukt dieser grotesken Satire. Er wird leider viel zu spät gesetzt. Derartige Sauren, wenn sie nicht just von Bernavd Shaw sind — also durch hundert Ueberrazchnngen der Szenenführnng und hundert geistvolle ' Bosheiten gewürzt —, sind nur als Einakter tauglich, verlieren aber, auf einen ganzen Theaterabend ausgewalzt, so ziemlich alles. Nicht zum Vorteil der folge iib.'n Akte ist überdies die Exposition sehr gelungen Man sicht die beioen Aerzte <tuf einem vorsintflutlichen Automobil nach jenem Marktflecken fahren, in welchem Herr Dr. Knock seine „Arbeit" zu beginnen gedenkt.Amüsant wie die vorübelllicgende Leinwand mit Aeckern. Kühen, Windmühlen und Gänzen (der alte hnmpeliide Kasten steht natürlich ffs: und der Prospekt wird gewechselt) ist das Ge'präch. welches Dr Knock aus der Fahrt mit seinem Amtsvorgänger und dessen Gattin führt, und die Regie Friedrich R o j e n t h a I s hat diese,: Akt überaus lustig eingekbeidct. Die Durchführung von Dr. Knocks Programm wird dann vom Autor sehr umständlich mit gar nicht kurzweiligen Wiederholungen gezeigt und der Regisseur kann auch durch viele löbliche Einfälle die Langeweile nicht Hintauhalten. Karl Forest in der Titelrolle gelingt eine Michnng von Edthoser und Werner-Kahle, also fröhlicher Anmut urtd kräftiger Männlichkeit, überraschend gut. Karl G o e tz gibt dem alten Dorfarzt gar feine Züge gutmütiger Pfiffigkeit, uch u: Episodenrollen sind Viktor Kutscher a, Eugen Dumo nt, Hans Lackner und Oskar Sima vortrefflich. Der Erfolg des ersten Aktes war zu stark, als daß sich die Eiütäufchnng über die folgenden beiden nicht in Rufen des Unwillens Luft gemacht hätte. O. A. „Ein fjlfiwa«." Apollotheater. Tie Ereignisse drängen sich in der Schattwoche Kaum bög'milt nrai: die Tragik und schließliche Erlösung der Gräfin Mariza nutzbringend in sich zu verarbeiten, muß man einem Kavalier auf seiner Abenteuerreiie ins Ballokal folgen, mit deren Einzelheiten so bewährte Antoren wie A. M. Willner und R. O e st e r r e i ch e r aufwarten. Obgleich sie ihre Poesieweise aus wahrhaft erschütternder Be cheidenheit mit den lyrisch-zuckrigen Ergüssen des seligien Postbüchleins in Vergleich setzen, der doch immer zu ihren ungunsten ansfallen muß, da der Leserkreis dieses rührenden Neujahrsgrntzes ja gar nicht literarische Großtaten erwartete und verlangten, so sei ihnen olles verziehen, weil sie doch für längere Strecken die Seirtimentalität ausschalteten und den Unsinn kultivierten, dessen nnertdliche Summe sie aus drei gegensätzliche Männertypen mit Geschick verteilten. Die Musik von Robert Stolz geht, ohm gottlob! mit der Op>er zu kokettieren, routiniert auf Wirkung aus und erreicht sie in allen Tanzschlagern unbedenklich. Mehrere leicht ins Ohr und schwer wieder herausgehende Shimmys, ein nie aus der Erinnerung des Komponisten lveichendes Walzerlied, ein sideler One-Dtep und ein fairster Boston fügen dem Bilde nichts Neues hinzu, 'das man sich vom betriebsamen Komponisten Robert Stolz gemacht hat. Die Darstellung fand ihre Hauptstütze durch da8 Aufgebot von drei so bewährten Kräften, wie es Paul Mor gan, Louis Treu m a n n und Otto T r e ß l e r siud. Paul M o rga n, der um sein Geld selbst ans Kosten der Reputatioi: besorgte Juwelier, eine Mcnschenstudie voll köstlichen Humors, LouiS T r e u m a n n als adeliger Verkäufer, der in: Geschäfte «q Pie weibliche Besucherschaft sich mehr bemüht als es seinem Mtenrr Ehef recht ist und den das in der Operette immer so gütige Geschick schließlich bei eirrer Kundin ans beschränkte Ewigkeit landen läßt, unlbdann der Buchhalter Otto T r e tz l e r, der nicht mit Unrecht Pendel hcißt, so rastlos bewegt er sich in natura und Vermummung unter seines- und anderesgleichen, amüsierten lebhaft. Weniger gefielen die Frauen. Christi Mardayn als Schauspielerin, die nicht das Rollenstudium als die einzige Leidenschaft ihres Lebens betreibt, müßte vor allem ihre Gesangstechnik einer Ueberprüfung unterziehen lassen und auch die Verbindung von Pikanterie und Dezcutcrie kennen lernen. Mim: Brix-Werwer als Blumenverkäu'erin, auch etwas unbedenklich in der Wahl ihrer künstlerischen Mittel, brachte ihre schlanke Gestalt allerein>drin.glichst zur Geltung. Der Beifallsrummel, der sich programmgemäß nicht nur am Ende des zweiten Aktes über alle Mttwirkendcn ergoß, galt besonders Robert Stolz, der auch als Dirigent sein Werk betreut hatte. dt. KnnstvNSfteiltMNsrr. Albrecht Dürer-Bund in der Zedlihgasse. Eine Ausstellung für den soliden Hausgebrauch, unberührt von den modischen Extravaganzen, die überall dort, wo cs an echter Kunst gebricht, nachgeahmt wevden, aber auch unberührt von den starken Forndproblemen und Ideen der Gegenwart, hallsbacken bürgerlich, ohne langweilig zu sein! Das Mittelmaß überragend der Bildhauer Jo'ephu Josef, der in Forn: und Ausdruck nach Hohem strebt und, obwohl von Rodin und dessen mitteleuropäischen Nachsolgern angekränkelt, sich bald finden wird. Die Figuren biblischen Charakters, wie Adam, Eva, Kain, Abel, mächtig in ausladender Bewegung, bezeugen die Ueberwindung des Klassizismus, der immer noch die Akademien beherrscht. Unter den Malern haben ihre bescheidenen ViMarteu abgegeben: Petrides, Höfner, Elsner, Grabwinklcr, Badion, Lorenz. Theodor v. Ehrman.n wurde als verstorbenes Bundesmitgittd durch eine umfangreiche Kollektion geehrt, die ihn als eifrigen Bewunderer Petenkosens besonders in den Banernmarktszenen zeigt. Allzu plakatmäßig wirken die Stahttverk-Darstellungen Alexander Scherbans, überstilisiert Schassrans Landschaften; der Aquarellist Fritz Lach läuft Gefahr, sich in der Schablone zu verlieren. Filknka ha! die Epoche des zaghaften Strichs überwunden, er malt groß und breit auch in zarten Mot'ven. Das Aquarelliabbeau des Gustav Feith hat das Niveau der soliden Wiener Bedoutenmaler. Carry Hauser bei Würthle. Ein neuer Mann fordert auimerrttaw.es Interesse, neu in dem Sinne, als seine starre Holzschnittkunst aus dem Rahmen des Kunstliteranschen nicht herausgekommen ist. Er bringt Aquarelle, Zeichnungen, Druckgraphik in asketicher Auslese und in seinen Motiven (außer tu -den Porträts und Akten) spukt das Groteske, das aus seinem innersten Ge-- n:üt kommt. Dieje Grotesken inuten wie Traumbilder an und sie sind cs auch ihrem Wesen nach. Ein starker Wille herrscht vor, der zu einem Programm wird: die Klärung der abstrakten Form zu einer Klärung der Ding e. Form kristallisiert sich aus der Idee. Die Bildmotive selbst entstehen ans der Auseinandersetzung mit der B i ld i d e. e, die wieder in feste Form gebracht wird, so daß der Ring lückenlos gesch'ossen ist. Man wird den Namen Carry Hauser als Träger starker neuzeitlicher Formideen behalten. Oskar R o s e i: \ e l b. Lustspiel-Theater. Haust N i e s e in „Ihr Korporal". Ein Ab-end voll Etzomuliokeit. Wi'nertum und weiclwr, vielleicht ein wenig klebriger Gemütlichkeit. Die AusTchruriq war wohlgelungen, alle Mittvirkend-eu mühten sich redlich um, den Beifall, der iihn'-u reichlich "nd wohGerdl-'n^ zitt»'il ward, frmt I of c f f h, die Herren N e cka m m und L o ew e taten sich b sonders hervor. Die Klavierbegleitung der Gesangs nummer klang etwas dürftig. Das Programm des Burgtheaters. Für die nächste F'st ist im Biwg'.heater keine Premiere angesetzt. Donnerstag den 6 d. wird nach längerer Panse „Kain" von Wildgans in den Spielplan ausgenommen und Freitag das Lustspiel „Die Liebe wacht" mit einigen Neubesetzungen. Die Anfführungen von Molnars „Roter Mühle" beginnen nach dem Urlaub der Frau Jda Roland wieder Sonntag den , 9. d. Ein neuer Burgtheater-Regisseur. Mit dom heutigen Tage ist Hans Brahms in den Verband des Burgtheaters eingetreten. Dieser innge Regisseur hat während seiner kurzen Wirksamkeit am Deutschen Bolksthegter sich durch Eigenart und künstlerisches Empfinden shr angenehm bemerkbar gemacht. Gang besonders gelang ihn: die Inszenierung von Hans Kaltncckers „Opferung", eine Wedekind-Jnszenierung und seine schöne Neuinszenierung des „Hamlet". In Letzter Zeit wirkte Brahms, der ein Neffe des großen Tbeatermannes Otto Brahms ist, an der Renaissancebülbwc. wo er Kaffneckers „Schwester" mit großem künstlerischen Ta-kie heransbrachbe, sodann als Oberregisieur am Modernen Theater. Das Duraib/'Ueri welches demnächst ans drei, zestweise sogar aus vier Bühnen spielen wird, hat an diesem jungen, begabten und ernsten Regisseur eine w etivolle Kras.t aewonn-u und wird sie bof'entliÄ prreckmäßig verwenden, worunter wir vor allen: verstehen, daß der neue Spielleiter auch. Gelegenheit erhält, seine Fähigkebten zu entfalten. Das Aktionsprogramm des Lustspieltheaters. Folgende Stücke werden zur Aufführung vorbereitet: „D i e L ö w i n und ihr Junges". Lustspiel in drei Akten von R>6)ard Keßler und En:il Zumpe, „Die Trutz: ge", BolkSstück in drei Akten von Anzengruber. „Der Vater", Schauspiel in vier Akten von August Strindüerg, „Hamlet in: K r ä h iv i n k e l", Burleske in sieben Bildern von Tony Jmpcboven, „Ein Doppelleben", Komödie in vier Akten nach dem Englischen von Einil Klein. Das östepreichische Komitee der Internationalen Gesellschaft für neue Musik veranstaltet Montag den 8. d., 3 Uhr abends, seinen fünften Kainmernulsikabend mit zeüiaenöss'.scheu: Prograinm im Nt o z a r t- S a a l. 1. Bcz., Hiin.inelpfortgasse 20. Zur Aufsührnna gelangen Werke vor: Gal, Novotzny, Wellesz, Jirak, Casella, Webern. Ausfübreirde: Ruzena Herlinger, Erna Gal, Dr. Ernst Vachrich, Rudolf Kolisch, ' Joachin: StiUschewsky. i Stadttheater in Baden. Aus Baden bei Wien wird uns . Las 1111^1 .der rilbriooi Lettuiia detz.Direkwrs 8. März IM' Seite 11 Oer film Osl un^ Wesl übertrumpiH Heute Somiteg den 2. und morgen Montag den 3. Mürz int Rotenturm-Kino, 1. Fleischmarkt 1 Jas alte Gesetz mit Henny Porten »LL. Ein herrlicher Film mit einer original-jQdischen Handlunir ans den 60er Jahren, welche sich in Galizien und W en zugetragen hat Beginn der Vorstellungen: 4 > .6. '/.8 und */49 Uhr Auderieth spielende Stadttheater gab in den letzten Wochen einige gelungene Abende. Besonders erwähnenswert ist die forgfä'ltliig durchgearbeitete Inszenierung von .Mabriel Schillings Flucht". Dr. Fünkhs unheimlich verstörter Gabriel Schilling Hütte sich auch an einer ersten BAme sehen lassen können. Frärrlein Michalup gab die kleine Rusiin Maiakin voller Liebreiz, Carola Segall war eine scharfgezrichnete Hanna Elias, Frau Kainz-eSchrötter vclvmochte der wenig sympathischen Gestalt der Evellne dennoch eine versöhnlichere Note zu geben. Rlegie Dr. Fünky. — Die große „Sensation" war das Auftreten Moiffis (m der „Jüdin von Toledo"), der sich aber sichtlich gehen lbß. Wenn nicht Elfriede Michcvlup dnrch eine eigenartige, in tausend Launen übersprudelnbe Rcchel erfreut hätte, wäre der Abend ziemlich uninteressant gewesen. Sehr gut auch die Esther des Fräuleins Kraus, zu weinerlich diesmal Fvcu: Kainz-Schrötter (Eleonore), völlig nnmöglch, Herr Doute als Isaak. Das war kein indischer Vater, kein Patriarch, sondan: ein Mansche!, ein „Dk>eat>cwiude". Dr. W. Neue Opern. Die Oper in Freiburg :. Br. bringt die komische Oper von Z o e l l n e r „Das hölzerne Schwert" und die Oper von Irllins Weiß mann „Schwanenweiß" heraus. Deutsche Rransfiihrnng einer französischen Oper. Das Züricher Stadttheater bringt noch in dieser Saison R ab a u d s Oper „M a r o u f" zur deutschen UrauMhrung. DaS Werk bffiudet sich dauernd im Repertoire der Komischen Oper in Pai-'°. »^Island Saga", eine Atufiktragödie von Georg Vollerthun, gelang! an der Münchner Oper st: der nächsten Spielzeit zur llrauffübrnug. „Das jüdllche Bild und Buch." Mitte April findet in Berlin eine Knwstausstellnna nnttw dem Namen „Das jüdis ch e B Ei l d :ui b 53 u ch" statt. Die K n n st a b t e i l n n g wird eine Gesanttschau der Arbeiten indischer Künstler verschiedener Länder zeigen, die B n ch ä b t e i l u n q Musterbeispiele jüdischer V'rlagstverke vornihren. Als Leiter der Bilderabteilung wurde der innge indische Maler I. Ryback gewonnen. Die Bnchabteilnna wird von Herrn M. Krimbera, Mstmhaber -der Gescher-Gesellschaft, geleitet. Diese zuerst in B'-rlin gezeigte 5lnsstel!nng soll danach als Wanderausstellung nach Frankfurt, Leipzig, Wien, Prag, Amsterdam, Paris, London und Mw- Nork gesührt werden. Das Sekretariat des Undc-rnvhmens befinde: sich Berlm-kSchöneberg, Hauptstraße 37. Aus den Theatern. Burgtheater. Moraen, 7 llbr abends, „D e r Richter von Zalame a". Dienstag, 7 Uhr abend?, „C ä i a r u :: d C l e o v a t r a". Akademietbeater. Morgen, lJ,S Ubr abends, „E i n w u n d e r v o l l e r T a g". Dienstag, iJiS Uhr abends, „AmTeetis ch". Im D e n l cb e n V o l k s t h e a t e * tvird dessen Ebrenmitalied Dr. Rudolf T y r o 11 von morgen Montag an wieder dnrch einige Zeit tätig stin. Der Künstler wird Samstag den 8. d. den alten Gnrtz in Schonberrs „E r d e" dsrstellen. — Wegen E krankun g der Frau Tb aller gelangt Sonntag nachmittags statt „Kettenglieder" Jules Romains Lustiviel „D r. Knock oder D e r T r i u m v h d e r M e d i z i n" zur Auffühnlng. In den K a m n: e r s p i e l e n kann Gisela Werbez i r k infolge anderweitiger Verpflichtungen nur noch heute, morgen und Dienstag in dem Lustsviel „Die A l a r in g lo cke" auftreten. Heute Sonntag, 10 Uhr abends, findet die letzte Vorstellung von Frank Wedekinds Schauspiel „S ch l o ß W e t t e r st e i n" mit Maria O r s k a statt. Dienstag den 4. d.. 10 Ubr abends, geht der dreiaktigs Schwank „Das Mädel mit dem Storch" von Wolfgang Pollaczek, Atusik und Gcsangstexte von Dr. Robert Kätscher, znm e r st e n M a l e in Szene. Im Jo bann Strauß-Theater gastiert Raoul A s l a n in der heutigen Nachmittagsauffübrung der Operette „Die F ö r st o r ch r i st l". — Die nächste Novität ist die Operette „M a r i e t t a" von Walter Kollo. A p o l l o t b e a t e r. Heute Sonntag, 3 Uhr nachmittags, gelangt im Rahmen der klassischen Operettenvorstellungen zu erm ßigten Preisen zum letzten Riale „Der O p e r n b a l l" von Richard Heuberger zur Anffübnrng. Abends, 7 Ubr, „E i n B a l l r o n: a n" (Der Kavalier von zehn tis vier) von Robert Stolz. Jüdische B ü h n e. 2. Bez., Taborstraße 12. Heute 7*8 Ubr abends, wird A. Wilenskis Lustspiel „Die kluge Fra n" auscresührt. Mittwoch den 5. d. einmaliges Gastspiel des Charakterkomikers I. Silber. Zur Aufführung gelangt A. Gordins Drama „D i e I e s o j n: e". Woche nspietzpl an der Volksoper. Sonntag. Ubr nachmitags, „D i e verkaufte Brau t". Abends, 7-8 Uhr, „R i g o l e t t o". Vtontag und Donnerstag „D e r f l i e g e n d e H o l l ä n d e r". Dienstag „F ü st i u T a N a g r a". Mittwoch „Der Nkaskenbal l". Freitar „D i e S t:: m :n e v o n P o r t i c i". Samstag „Tose a^ K onzertnachrichten. (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) Klavicrziirtuosin Gisa Adler hat für ihren Sonntag der 9. d., 7 Uhr abends, in: Attttleren Kouzerthaussaale staittfindenden Kla-vierabemd sol-gendes Programm festgestztzt: B a ch- S t r a d a l, Ovste'lkonzevt D°Moll. M o za r t Pastor-aile varioe, S ch n m a n n, Sonate G-Moll op. 22, E h o p i n. Nocturne op. 97, Bolero, Reger, Jattermtzzzo op. 45, Humoreske op.20, S ch u b e r t - T a n s i g, Militär marsch. Grete Bach rezitiert dazwischen: Dahn, Jm:g-Douglas und 'Schön Rosabell. Heine, Mein Kind, wir waren Kinder. Fontane, Barbam Allen; G o>ot h e, Wirkung in die Ferive. M ü n ch hau s en, Ter Page von Hochburgund. Karten an der Konzerlhanskasse, Kehlenborfer, Schnitzer. Konzertdirettmn Mellv We iß, 7. Bez., &uittuii£ 23 Till. LL-L-lL.

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