Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1811 (1.3.1924)
- Date
- 1924-03-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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MM Men, GckmSkag Wiener MorgenzeitunA. 1. März 1924 Nr. 1811 MillioaendiebstWe im Hauptzollamt. iMI?! 1 -A . ÄO; _' i.'. riebftöhle seit zehn Zähren. Vir Haiden bereits einMl auf die Mißstände in, Haupt, zollamt verwiesen und eine eingehende Untersuchung gefordert. ES stellt sich jetzt her<M. daß feit zehn Jahren dort Diebstähle Vorkommen iiitf», die von einer wohlorgamsi.'rtcn DiebSbanide durchgeführt werden. Die Diebstähle wurden dadurch entdeckt, daß bei Nachforschungen nach einem verschwundenen Paket bei einigen ZMsdienstetcn HauAdarchlinchimgen voogenommen wurden, die belastendes Material ergaben. Durch zwölf Tage wurden langwierige Nachforschungen, Verhöre und Hausdurchsuchungen angeordnet, bei denen 34 Personen, darunter 18 Z o I l b ed ie nst e tc. 3 Eisenbahnbeamte, 2 Spediteure und 11 Angehörige der Diebe verhaftet wurden, da sie der Diebstähle, beziehungs.oeife der Hehlerei überwiesen sind. Die Kollis wurden nämlich schon bei der Einlagerung in die Magazine ckder bei der Oefsnung zum Zwecke der Zollbeschau in den einzelnen Kabinen bestohlen. Ehe noch die Transitware zur zollämtlichen Versiegelung kam, wurde aus den Kisten und Ballen alles gestohlen, was nur möglich war. Ein Mitglied der DiebsbaM hatte eine besondere Aufgabe. Er war nämlich dazu bestimmt, die von den Dieben deschäidigten Kisten wieder zu reparieren und führte daher bei seiner Bande den Spitznamen „Kisttnoperierer". wiederholt wurden jene Pakete bestohlen, die aus irgend einem Gruntde vom Empfänger an dep Absender znrückgesendet wurden. Aber auch Eisenbahner haben mehrfach ihre Hand rm Spiele gehabt, wenn sie die Kolli zum Hauptzollamt zur Zollbeschau zu übergeben hatten. Sie ließen einfach die Beraubungen der Pakete durch die Zollbediensteten zu, doch wurden in diesen Fällen ln erster Linie beschädigte Kollis bestohlen. Die Protokolle der Diebe. Dabei hatten die Leute die Frechheit, nach dem Diebstahl die Tatbestandsaufnahmen über beschädigte und mit Gewichtsverminderung Vorgefundene Güter Protokolle crufzunehnren, auf Grund derer dann die BundeSbahndirektion Wien-West im Falle der Geltendmachung des Schadenersatzanspruches den geschädigten Parteien di« Entschädigungssumme ausbezahlen mußte. — 34 Personen in Haft. Die Teilnahme von Spediteuren. Wie wohlorganisiert die Diebsbande eingerichtet war, geht daraus hervor, daß sie auch Spediteure und Speditions« beamte an sich heranzogen und sie bei den Diebstählen verwendeten. Sie verhandelten mit solchen Spediteuren, die die betreffenden Kolli für die Zustellung an die Parteien in Empfang nahmen und sich daun an den Diebstählen beteiligten. So ließ sich der Spediteur Pu wein 34 Meter Crepestosf auf die Seite schaffen. Die Bundesbahndirektion bezahlt altes! Sie verhandelten auch mit dem Eifmbahnosfizial Matulchek, den sie gegen ein Schweiggeld von 100.000 Kronen dafür gewannen, daß er in der Tatbestandsaufnahme das Fehlen dreier Stücke im Werte von mehr als acht Millionen festsetzte, so daß die Bnndcsbahndirektian Wien-West für den Schaden aufzukommen hätte. Der größte Teil der Verhafteten erklärt, aus Not diese Diebstähle verübt zu haben. Die gestohlenen Gegenstände. Man fand bei den Hausdurchsuchungen Herren- und Damenstoffe, ganze Stücke von Zephir, Bettzeug. Seidenreformhosen, Kopftücher in allen Farben und Mustern, Hutstumpen, zirka 150 Straußfcdern, zwei Kartons mit Spitzen, Felle, eine Menge von Taschenmessern, Schlössern, Kämmen, zahlreiche Feuerzeuge, Zigarettenspitzen, Fieberthermometer ufw. Als cs durchsickcrte, daß bereits einige Verhaftungen vorgenommen wurden, war wie ein Lanfsener im ganzen Hauptzollamt das Gerücht verbreitet, daß bei sämtlichen Zollbediensteten revidiert werde. Aus den Kolli wurden in erster Linie Waren gestohlen, die zur Bekleidung und für den Haushalt dienen. In der Kriegs- und Nachkriegszeit wurden aber auch zahlreiche Liebesgabenpakete buchstäblich ausgeplündert. Lebensmittel wurden seit dem Jahre 1914 bis zum Jahre 1924 ununterbrochen gestohlen, und zwar verlegten sich die Diode vorwiegend auf Sardinen, Kondensmilch, Kaffee, Tee, Kakao, ganze Schinken, Zucker, Würste, Käse, Cornedbeaf und dergleichen. Die gestohlenen Sachen führten die Zollbediensteten zum Teil in ihren Kleidern oder unter Emballageresten, wie unrer Holzwolle und Brettern versteckt aus dem Zollamtsgebäude. Die Amtshandlung mußte die Nntersnchnngskommistion in den Räumen des Sicherheitsbureaus durchführen, da auf dem Kommissariat für eine derart große Anzahl von Arrestanten kein Platz gewesen wäre. * Wiener Zionistisches Lokalkomitee. Pas Zionistische Lokalkomitee teilt mit: Morgen um 11 Uhr vormittags findet im zion. Bureau, 2. Bez., Taborstraße 20 a, die Sitzung des Landeskomitees statt. Die Delegierten werden ersucht, pünktlich und zuversichtlich zu erscheinen. * Erklärung. Herr Ist. Deutsch, Inhaber der Firma Ottakringer Textilienmarkt M. Deutsch, Wien, 16. Bez., Ottakringerstraße 51, ersucht uns mitzuteilen, daß er mit Max Deutsch, dem Mitinhaber der wegen betrügerischer Krida verfolgten Firma Speiser, Deutschu. Co. weder identisch ist noch in irgendeiner geschäftlichen Beziehung steht. * Ein Mediziner als Betrüger. Gestern wurde in der Leopoldstadt der 20jährige Hörer der Medizin Hugo Band, derzeit ohne Unterstand,' verhaftet, da er auf plumpe Weise versucht hatte, einen Betrag von 10 Millionen Kronen herauszulocken. Er war in eiftem Hotel in der Leopoldstadt erschienen und hatte dort einen Angestellten ersucht, aus Grund einer PsandbelehnungsurkuBe, die er auf seinen Namen und auf 10 Millionen Kronen lautend ausgestellt hatte, bei der Landeshypothekenanstalt deft Betrag zu beheben. Gleichzeitig bat er den Angestellten, ihm einen Betrag von 150.000 Kronen zu leihen. Beider Hypothekenanstalt wurde natürlich die Sache sofort als Fälschung erkannt und die Polizei verständigt. Als Band in das Hotel kam, wurde er verhaftet. Er erklärte zuerst, von seinem Bruder nur den Auftrag gehabt zu haben, Geld im Hotel zu beheben, sonst von der ganzen Sache nichts zu wissen, mußte jedoch daun eingestehen, daß er selbst der Täter war. Man fand bei ihm Rezepte, die teilweise von ihm unterfertigt waren. Band ist bereits im Jänner d. I. vom Bezirksgerichte Leopo>stadt zu einer Arreststrafe wegen Zechprellerei verurteilt worden, war jedoch nicht auffindbar. In der Zwischenzeit hat er dann andere Betrügereien ausgeführt. Er wurde dem Landesgerichte eingeliefert. t *'Ritscher aus der Hast entlassen. Zu den Gerüchten, daß Ritscher, welcher vor kurzem einen Exzeß in der Leopoldstadt verursachte, in dessen Verlauf ein Wachebeamter durch Gehirnschlag den Tod fand und ein anderer durch einen Boxhieb erheblich verletzt wurde, in der Arrestzelle schwer mißhandelt, ja erschlagen wurde, erfahren wir: Ritscher wurde DiensMg nachmittags aus der Haft entlassen. Er ist nach dem Gutachten der Psychiater ein geistig minderwertiges Individuum, das bereits wegen Diebstahls mit drei Monaten vorbestraft, ist. Die Untersuchung wird gegen ihn aus freiem' Fuß fortgeführt. , * Mazzothversorgung. Der Vorstand der Kultus gemeinde teilt mit: Angesichts der M Wien herrschenden Arbeitslosigkeit hat der Vorstand Veranlassung getroffen, daß der gesamte Bedarf an Mazzoth für die Wiener jüdische Bevölkerung in W-ien und unter Aufsicht des Rabbinates der Kultusgemeinde erzeugt werden wird. Dabei wird aufmerksam gemacht, daß die Einfuhr oder der Verschleiß von Produkten unter der Bezeichnung „Mazzoth", die nicht in jeder Beziehung den Anforderungen des Rabbinates der Kultusgemvinde Wien entsprechen, den Bestimmungen des Gesetzes über den unlauteren Wettbewerb zuwiderläuft. Unter die Aussicht des Rabbinates wurden bisher die Mazzothbäckereien Adolf Schmidl, Hermann Strum und Israel Vortrefflich gestellt. Die Kultusumlage für Mazzoth ist mit Genehmigung der Landesregierung für Wien mit 700 K. pro Kilogramm festgesetzt worden und gelangt, soferne die Einhebung beim Produzenten, beziehungsweise Großverschleißer nicht nachweisbar ist, beim Detailverschleißer zur Einhebung, jo daß baim DelaÄverschle ißp r eise diese Umlage, welche zur Ber- .orguna der armen, jüdischen Bevölkerung mit Mazzoth dient, iu berücksichtigen ist. Der Höchstpreis wurde einvernehm- .ich mit den Mazzothbäckern einschließlich der Kultus Umlage für den Großverkauf mit 15.5 00 K. festgesetzt. sein soll, ersuchte der Völkerbund die polnische Regierung um ein Gutachten. Die Regierung übersandte das Zirkular an eine Reihe von Anstalten, darunter auch an die Warschauer jüdische Gemeinde. Diese übergab das Zirkular an den Oberrabbiner Professor S ch o r r zur Begutachtung, der seine Meinung dahin formulierte, man könne einer Reform des 'bischen Kalenders vom religiösen, wie vom nationalen Standpunkt nicht zustimmen. * Kongreß des Verbandes jüdischer Hochschüler Jugoslawiens. Aus Zagreb wird uns berichtet: Hier fand am 24. d. die diesjährige Tagung des Verbandes jüdischer Hochschüler Jugoslawiens statt. Dem Kongresse wohnten unter anderem der Statthalter von Kroatien Dr. Cimic und der Rektor der Zagreber Universität Dr. Zimmermann bei. Die Tilgung des Verbandes, der jede politische Tendenz ansschließt, erzielte in allen wichtigen Fragen volle Einstimmigkeit. Der bisherige Präsident Josip Weszel wurde zum Ehrenpräsidenten gewählt. Präsident der neuen Exekutive ist A. W e i ß m a n n. *- Die 18 verdienstvollen Förderer der Kultur. Die Professoren der Universität in Washington haben au* ihrer Mitte einen Ausschuß gebildet, dem die Aufgabe zufällt, dir 1 Männer zu bezeichnen, die sich nach ihrer Meinung das höchste Verdienst um die Förderung der Geistesknltur der Welt erworben haben, und deren Büsten in der Aula der Hoch schule am Votoniac Ausstellung finden sollen. Trotz dein streng gehüteten G'cheimnir sind doch einige von den Namen der Gewählten in die Öffentlichkeit gedrungen. Danach ist Anrerik» nur durch Franklin vertreten, während weiterhin genannt werden: Homer. Dante, Goethe, Shakespeare, Beethoven. MoseS. Plato, Darwin, Galilei, Newton, Gutenberg und Pasteur. Die jüdische Bevölkerung in Neu-Numänien. Nach einer soeben über die Minoritäten in Trcmssvlvanien erschienenen Statistik, die auf der letzten Zählung Lasiert, beträgt die Zahl der Juden in Transsylvanien 181.340 Seelen. Die Zahl der Inden der Bukowina und iu Beßarabien beträgt 5 8 8.7 0 0. Demgemäß betrifft die Gesamtsumme der Juden in den neue r w o r b e n e n Teilen G r o s; r u m ä n i e n s 7 7 0.04 0. Die Gesamtziffer der Minoritäten in mänien beträgt 5,1 8 0.8 8 4. (I. T.?(.) An unsere P. T. Momenten! Am 1. März 1924 beginnt ein neues Abonnement auf die „Wiener Morgenzeitung". Wir ersuchen, die Bezugsgebnbren rechtzeitig einznzahlen, damit die Zustellung des Bwttes keine Unterbrechung erleide. BeMW»eb8hren ob 1. Mörz 1884: Abonnement für Wien (znm Abholo» im Ervedit oder in einer Verschlechftelle) monallich.K. 35.500.— Das Abonnement wolle gefälligst rechtreitig in bn: Nächstliegenden Verschleißstelle erneuert und die Bezngsgcbübr gleichfalls dortselbst erlegt werden. Kleine Chronik. * Aufdeckung eines MithrastempelS kn Italien. Ter „Matin" meldet ans Rom, daß bei N e a p e l in Santa Maria d i Capna-Betere ein dem Kultus des Persischen Sonnengottes Mithras gewidmeter antiker Tempel entdeckt worden ist. * Zionismus als Lehrgegenstand ln der Deutschen Hochschule für Politik. Der Hörerausschuß der Deutschen H o chschule für Politik i u B e r l i n hat den bekannten zionistischen Politiker Kurt Blumenfeld, der soeben von einem längeren Aufenthalt in Palästina nach Berlin zurückgekehrt ist, eingeladen, in der Hochschule eine informative Vorlesung über „Die politische und wirtschaftliche Bedentnng des Zionismus" zu halten. (I. T. A.) * Eine internationale jüdische Akademie. Die Nelv- Dorker jüdische Akademie teilt'mit, sie werde ihre Veröffentlichungen kritischer Schriften zu Hauptwerken des jüdischen Schrifttums in Zusammenarbeit mit gleichstrebenden auswärtigen Körperschaften vornehmen und die Errichtung einer internationalen jüdischen Akademie anbahnen. Die New-Porker jüdische Akademie beabsichtigt auch, bei der Organisierung der hebräischen Universität in Jerusalem beratend m i t z ir w! rk e n. (I. T. A.) * Ein Weltverband der Opfer des Numerus clausus. Aus Budapest wird uns aeschrieben: Die jüdischen Studenten, di? wegen des Numerus clausus ihre Ausbildung im Auslande suchen müssen, sind förmlich über die ftarw Welt zerstreut. Sie beschlossen unter dem Namen Szeretet (Liebe), jüdischer Studentenverband, einen Weltverband der Opfer des Numerus clausus zu bilden. Die Zentrale des Verbandes befindet sich in Berlin, während in Budapest in den Lokalitäten des jüdischen Zeniräl-Srudentenhilssfonds ein Jnformationsburean für auswandernde jüdische Studenten errichtet wurde. In Berlin ert-eilt Irene R a d o (Eharlottenburg. Lützenfeenfer 1) auch auf schriftlichanl Wege die gewünschten "Auskünfte. * Die Studentinnen werfen den Professor hinaus. An? Michigan in den Vereinigten Staaten wird folgender Vorfall berichtet: Ein Professor der dortigen Albich-Univevjität hatte einer Studentin verboten, während der Vorlesung zu rauchen. Diese „unerhörte Maßregelung" versetzte die weibliche Hörerschaft der Universität in hellste Empörung. Sämtliche 550 Studentinnen versammelten sich in dem Auditorium, in dem der unglückliche Professor zu lesen beabsichtigte. Und als er das Auditorium betrat, bewarfen ihn die Studentinnen mit Büchern und Heften, so daß ihm nichts anderes übrig blieb, als die Flucht zu ergreifen. (Wie rückständig sind doch diese Amerikaner! Wir in Oesterreich sind doch viel weiter: Bei uns fordern die Schüler jene Professoren, die ihnen beim „Prüfen" eine Note geben, und Hakenkreuzhochschüler, die als Diebe abgefaßt' wurden, lassen Tisziplinarunierfuchungen gegen Professoren einleiten, welche an ihrer „akademischen Ehre" zweifeln. Amerika, nimm dir ein Beispiels * Die internationale KalenLerreform und die jüdische Zeitrechnung. Aus Warschau berichtet I. T. A.: Im Zusammenhang mit der jetzt vom Völkerbund behandelten Frage der Reformierung des Kalenders, dergestalt, daß die Zeitrechnung aller Nationen einheitlich ß WerbetAboMeutensürdie - I „Wiener Morgemeituug" I Oefterreirb monatlich .... .K. 33.000.~ Tschecho-Slowokei monatlich. . . . lschech. K. 18. - Molen mvnnltich. .Zlotn 3 50 Iuavflawien monatlich. . . . .Dinar 60. Deullchland monatlich .... Rumänien monatlich. 139.— Kolland monatlich . . ... .... holl. K. 1.51 Italien monatlich. 1’. Schweig monatlich .... Schweizer lvrcnchen A.~ «Frankreich monatlich .... franz. Tran.Oerr 1?.- Belolen monatlich. . belq. Franken 1°.- England monatlich...... 3.— Amerika monatlich. .Dollar 1.— »Weit: Oeskerreichischös VosksparNa'senbvnko 1E0.S33. Tscherho-slororMsches PyfksNarka"7nllvnko (Prag) 59.531. lDolntiebes PofNparkrassenlronlN (Marschau) 190.227. Deukiches Pof!sch<eckkon1o (Berlin W 7) 108.722. Rumänien und Bukowina: Ofkbnnk A. G. in Cernanii und Seren Filialen. Schweiz: Schweizer Volksbank in St. Gallen, ^unoslawien: Posksparkallenkonio (3we&) 40.085, ^feilten: Socicfa di CreSiiv Cvmmerriale Triefte Dia Mlazzini 30. Die Deewattung der „Wiener Morgenzeitrmg" Wien, II.. Taborstrohr 1—3 Televhon 44.033. 43.319. Keren Kajemet l'Fsrael KZdischer Nationalfonds). Ausweis Nr. 9 vom 20. bis 20. Februar 1924 5,122.750 Kronen; bisherige Gesamtsumme 188.552 188 K. — 1. Bczz.: Heinrich Keßler 100. — 2. Bez.: E. Torczyner 50. — 3. Bktor Gustav Wolf 100, durch Nisan Ta''et: Nnckim Prltikin, Tomelz Wilhelm Grüß je 200, S. Zuckermann. Dr. Rafael, Tr. Schabler- Efraim Tastet, B. Tastet je 50. - 12.,15. Bez. : Smlg. Z 100„ Grünberg aul. Hochzeit 'Rosenzweig-Mestels 310, 9>osenzN'e'.grides- Zabler 50, Betbausverein 15. Bez. 150. Akademischer LaBaukverband t „Hechawer", russ. Studenten: Büchsen 150. Zion. Weiß: beamten: a. N. Anitta Müb'er-Cohelr 200, Diverse 101, Blan-Warddurch Dr. O.Lichtwitz: Dr. Arvad Mandl 100, Hitachduth: Gelb 72, Stern 83, Kulturgruvve XX (Lacher) 271, Smlg. Tanbe-Kostler L. Taube,-Knöbil 129, Aanbe 50, Arbeitsgrupve XlX d. K. K.VS. 331, Misrachi: Smlg. b. Hochzeit Schwager-Liebermann 2 , Zion. Sektion Prater: Dr. Joachim Ellner 100, Buchsend. Bärtfelb-Krämer 161, Büchsen d. Alster 150, Kwnzah Ghawerim 119, Zl. Gärtner 70, Zeirei Misrachie: d. Frtedler 210. Smlg. Lilienfeld 50, Sekt. Zwischenbrücken: Smlg. Pohorvlles-Koffler b. Hochzeit Gold-Driller 274. — Diverse: d. Frl. Feuerstein: Smlg. b. Hochzeit Haberfeld-Weidhorn 57, Büchsen 82. d. Mersel: Büchsen 95, Smlg b. Hochzeit Schwager-Liebermann 299, d. S Schtvager: Smlg.' b. Hochzeit Schwager-Liebermann 209. Amtritte ails dem Fudentum. F e d e r e x Karl, 5. Oktober 1871, Kohljanowitz, Kaufmann 18. Bez., Erndtgafse 31. N i s s e l 8 Franziska Anna, 8. De^ zember 1897, Wien, 14. Bez., Nanchfangkehrergasie 8. K e r n e c z Regina, 14. August 1895, Potok, 2. Bez.. Fischergasse 4. K l,i n g e r Therese, 16. Dezember 1986, Bradift, Bankbeamtin, ^2. Bez., Obere Donaustraße 59. H e r c z k a Leo, geb. 23. März 1893, Saaz, 6. Bez., Stumpergasse 39. Krona Wetter Dora, auch B r a n d w e i u e x. aeb 9. Dezember 1807, Nremislany, Banlw