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Wiener Morgenzeitung · 1924-03-01 · Heft 1811 (1.3.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1811 (1.3.1924)
Date
1924-03-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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"Vnyr^> , _ _'' MTCfr VEW __ ggfgffE* MorsenzeMsrtS. Bankenstreik und Lohnkämpfe. *fe Lag« stationär. — Ae Forderungen der Eisenbahner und der städtischen Angestrllte«. — Keine Vermittlung de» Bürgermeisters. die i)i\:d)l*icatic b cz «glich de v ($i c f) a 118 f n e b c v u tt- Din Meldmrgeu, daß Bürgerureister Seil, in der Frage BaiMeamtenstreiks zu vermitteln gedenke, toerdeu von infsmittttt Stelle als unrichtig bezeichnet. Die Fühlungnahme daß Himdesianzlers Seines mit den beiden Parteien ist nW unterbrochen. Nenn siw als Resultat dieser Fählnug Ntchure ergeben sollte, daß der Zeitpunkt zur Wiederaufuahme dstst Berhmchlungen gekommen ist oder eine der beiden Parteien einen solchen Wunsch aussprechen sollte, werden die Verhandlungen wieder beginnen. Gin« nerre Erklärung Dr. Seipels über -en Bankbeamte n ft reif. \jnn Bundesrat, wo gestern die in der Vorwoche von, N-tisnaloat beschlossenem Gesetze genehmigt würben, provozierten brie Vozildemolraten bei Erörterung der Washingtoner AbikontwenK über den A ch tst n ub eu t a g abermals c hie -5Vj batte über den .Konflikt im Bankengewerbe. Bvndeßrat Klein erklärte, es stunden bei diesem Konflikte d« Existenz von?OckM Menschen in Frage. Die Pass, vitst oder Objektivität der Regierung komme hier einer Borschubleistung gleich. Wir haben allerdings heute gehört, daß ti, Regierung doch einbegriffen hat. Sie hat die Frist für W« Bezugsrecht-onsijbung auf Warchalowski-Aktlen auf acht Tage nach dem Streik h i u a u s ge s ch o l> e «. Die K-Pitaltsten wollen also durch die Allssperrung, die die Banken seLst vorgenommen haben, in ihrem Profit mcht mn ein Quentchen geschädigt werden; die Regierung verbürgt es ihnen. Die Regiemng weiß, daß noch andere Interessen aus dein Spiele stehen, deren Prüfung nnd Sicheruirg mindestens so notwendig ist, als die Sicherung der .Interessen der Warchalowski-Aktionäre. Morgen sind die Gehälter der ausgesparrlen llugestrllten fällig. Der Herr Bundeskanzler hat sich auch mit dieser Frage besHäftigt. er hat ein Rechtsgutachten eingeholt. Für den, der die einschlägige Gesetzgebung und Literatur kennt, kann es seinen Zweifel darüber geben, daß die B a n k e n de rpslichtet sind, den von ihnen ausgespcrrten Angestellten die Gehälter zu bezahlen. Wir klagen die Regierung an, daß sie sich in d i e s e m S t r e i t a it [ die Seite der Bankgewaltigen stellt. Nnu möge sie'uns sagen, was sie zu tun gedenkt, nnc zu beweisen, das; sie fich-tzrn Verantwortung bewußt ift: Sie Christlichsozialen Haid e r uub Tr. £ c nt rt l a vermährten sich gegen den Vortvurs, daß die christlichsoziale Gewerkschaft den Streikenden in beit Rücken falle. Bundeskanzler Dr. Seipel: „Bundesrat Klein hat an die Regierung dieselben Fragen gestellt, die gestern im sürtionalrat an mich gerichtet wurden. Ich nehme an, daß ih« daran liegt, möglichst oft die Regierung ihre Zusicherung erneuern zu hören, so wie sic es bisher schon getan hat, anch weiterhin alles tun zu wollen, b a m 11 der Streik bald zu Ende gehe. Wenn es ihm wirklich nm eine erneute foUf)t Erklärung zu tun war, gebe ich diesehiermit gerne ab. Wenn der Herr Bnndosrat aber geglaubt haben sollte, von mir heilte viellicht eine andere Antwart erhalten zu können, als ich sie gestern seinen Parteigenossen nn Nationalrate gegeben habe, dann kann ich seinem Willen nicht entsprechen. Ich pflege meine Meinungen nicht in so kurzer Frist zu ändern. Es ist anch ftfl gestern nichts vorgekommen mrb heute heute kein Argument vorgebracht worden, das mich in irgend einer Beziehung dazu bringen könnte, meinen Standpunkt gegenüber dem Baiikcnstreik zu ändern. Was namentlich g e it der Bankangestellten, die nicht direkt streiken, sondern der Aussperrung verfallen sind, auwngt, so hat sich-auch i» dieser Beziehung meine Anssassnug seit gestern nicht geändert. Es ist no'wendig, daß die Regierung den Siandpnnkl der Objektivität m einem solchen Streik ei «hält, sonst kann sie nicht den Aufgaben gerecht werden, deren Erfüllung auch von der Opposition im anderen Hause und hier im Bundeörate von ihr gefordert werden. Bnndesra! Klein sich heute «in paarmal auf Reden bezogen, dir icf) bei anderen Gelegenheiten gehalten habe. Er bat dabei zwisetien meinen Altsichten und Ansichten, die von uteinen Parteifreunde« hier ansgesprochen werden, einen Wegentsah zu kvustrnirren gesucht. Namentlich har er »ine Bemerkung t.'s Herrn Landeshauptmann Stellvertreters Z w e iv b a ri) e v. das Streikrecht der BimdesmigrstetUen betreffend, als im Gegensatz m meinen Anschanungen hingestellt. Ich habe damais keineswegs gesagt, daß eie öffentlichen Angestellten ein Streik««,! haben müßten, sondern es komme nicht daranf au, ihnen durch eine gesetzliche Bestimmung das Streikrecht abznsvrechen, er komme vielmehr aus die innerliche Gefstm'mg, a,tf -das Verhältnis des BundesaugestelltLu zum Baterstrnd an. Ich muß zu meinem Bedauern seststellen, das; er von seinem Parteistandpnnkt ans vielleicht eine zu gute Meinung von mir gehabt hat. Ich bekenne mich auch heute ganz offen zn der Meinung, es müßte manches von den sogenamtten Enungenschaften der Revolutionszeit wieder abgebcnit werden. AN das, Inas sich nur aus der Verwirrung der Re» volutionszeit erklärt, alles, was eine künftige Entwicklung in Ruhe nnd Ordnung zn behindern droht, muß abgebcmt werden. Mit einer kurzen Replik des Bnnideör>i:es Klein ui.rae schließlich dir Debatte beende:. Zur Sitzung halle sich anch der neugewahlw Bnndesrat General Körner ringefnuden, der bekanntlich vom He.'.resminisier B a u g o i „ seiner Fiinktiou als Gemeraiinspektor der Wehrmacht enthoben und in Pension geschickt worden war. General Körner trug das sozialdemok'M'schr Partkiabzeicben am Schlußrock ausgesteckt. Keine AttszahLlinft der Märzbezüge. Der Verband österreichischer Banken und Bankiers und d:e Pankenvewiniguug haben an den RcichSvercin der Banknud Sparkassenbeamlen Oesterreichs, beziehnngsweise an den Bund der Bank- und Sparkassengehilsen aer Republik Oesterreich Schreiben gerichtet, worin sie die. Auckzahlitng der Mär; bezöge f!l. I an die Angestellte!! der diesen beiden Verbänden augehörenden Banken ab lehnen, weil der Anspruch ans Zahlung der Dionstbezüge die volle Tienstbeieiischaft nnd die ordnungsmäßige Ersüllnug des Dienslverlrages von seilen der Ang-eslelllen voransselie, diese Boranssetznug aber mit Rücksicht ans die mehrfache Lst'rletznng des kollektiv geregelten Drenstvertrages nicht aegben sei. Die den beiden Verbänden angehörenden Banken sind jedoch bereit, die Dienstbrzüge zur Auszahlung zu bringen, tvenn der dem Kollivvertrag enrspreehende Zmsiand wieder hergestellt sein wird. Die Lage im Bankbeamtenftveik unverändert. Die Zentralstreisseitnug sckireiiu uns: In der Lage sind gestern erhebliche Aendernnaen nicht eingetreten. Bei der Silber vom Hitler-Prozeß. (von Wftrem Spezialber ichterstai ter.j i?l. B.) München, W. Februar. Der. erste Erudruck, wenn man den. Prozeßsaal betritt: Hier wird kein 'hochnotpeinliches Gericht gehalten, stiwe geschlossene Dersanumlnull diÄutiert lediglich ein paar ernste, interessante politische Fragen. Es gehl dabei sehr gesittet, schr akademisch zu. Jede entwiche Schärfe wird wsumieden, Männer von Welt und Rang sind bestrebt, dem Gegner — auch wenn man durchaus nicht seiner Meinung ist — Recht und Gerechtigkeit widerfahre-,i zu lassen nnd wahren peinlich die Formen des geseltschastlicheu Uni' gcrnges. Mräuschonstille. Die Angeklagten sigen ganz zwangslos an kleinen Tischen, knapp dahinter die Bänke für die Zeugen, die Plätze für die Pressevertreter, ein paar Ban-kreihen für die Zuhörer — mau ist gnn; »vier stch, keine störenden Schranken, die in dem A-ngeklaateu bas bittere Gesicht erwecken könnten, hier nicht für Volt gdmmen, als ein Bemakelter angesehen zu werden. U»d die braune Täfelung des Saales gibt dein Raum etwas Heimliches, Warmes, ums sehr wohltuend dort der kaltnüchternen Atmosphäre denlscher Gerichiüsäle absticht. Gerichtsverhandbung? Rein, eher S e m i n a r ü b e r H o chverrat. * Wenn Seine Exzellenz L n d c n d o r. f f in einem Drivatanto vor der Jufanterieschule - d,uu Gerichtsgebäulde -- - vorfährt, stähl die Wache stravun. Das wiederholt sich täglich. Denn die hohen Angeklagten deu Saal betreten oder ihn verlassen, hallt das Zusammenschlagen der Haken durch die Korridore. Tie Reichswehroffiziere orrf den Ze-ugenbäaken nwd im Zuhörerraum tvissen eben, iroaS sie den .Hochverrätern" schuldig sind. Luidendovff ist übrigens sehr gnädig und lenisälig. Auf seinem harten, wnrtalen Gesicht liegt jetzt 'immerfort ein selbstznsrnwe-nes, I wohlwollendes Läctieiu. Biller ist vielleicht der einzige, der in den ersten Tagen eine gewisse Nervosität und Un- I ruhe verriet. Deutlich bei ihm das Bestreben, „Haltung zu! leigen". Da ist der Oberlaudesgerichlsrat Poehncr, der I ehemalige Polizeipräsident und Iiitünns des Herrn von Kahr ans ganz anderem Holz geschnitzt. Tue beste Fimtr unter den Aagei'agien. Der kluge Kops könnte elnGn Zsesuitenpater gehören. Schlaue Angen hinter scharfen Angengläsern. glattrasiertes DiPlomatengosicht, cm ewiges zviiisthes Lächeln um den Mund. Dberlentnanv W e v e r, der Führer des „Blindes Oberland": Ein schmächtiger, blasser Z-unge. der wenig Militärisches an sich h«it. HanPt-- mann Rohm, der Kommandant der „Reichsstagge": Ttipns des Preußischen Le-ninants, nasal-e schtwddrige Stimme, trägt den Zwilanpng wie eine Nnisovm, sieben Zentimeter hoher Stehkragen. O'bersllentnant Kriebel, der militärische Führer des Hi'.lerstBeiN .Kiampsbnndes, verrät eine inehr stiddenlsche Rote: jovial, behäbig. Ter R-sst - - junge Burschen mit nieh'ssagenden anSdrnästose-n glatten lIesichiern. ----- Bon den Verteidigern salllm ziver besonders ans. Reehtsan-walt L ü i g e nb rn-n'.r aus Göttingen, der Verteidiger Ludendorsss, wie ans einem Bilde von George tZrosz heransgctreten. 'Neben i-hm Iustizrat K o-h l, ein Bancr.nsehädel mit herabhängendem Sehnanzbart; man möchte schwören, daß er ans Mwsbach kommt. Alber er ist ans Rinucheu. Dr. Hemm et er, der Verteidiger PoehncrS, der jüngste von ihnen, ein völkischer Draufgänger. La'.wesgerielstsral Neidhardt führt den Vorsitz. Ein stimpathifcher, älterer Herr. Der Staatsanüvalt'? Er hat keine <stelegenheit, einzugreisen. Wenn er spricht, ist er unverständlich, so leise und ausdruckslos ist feine Stimme. * Als Hitler sich zu seiner großen Rede erhob,'horchte alles ans. Istn ersten An'genblick ist man enttäuscht. Man versteht n-ieht, woher seine Wirkuiig als Redner fließt. Er * — tmt&tm _Nr. tsti OestervÄchischen Natirmalbawk, die rund 1000 Angestellte beschäftigt, find zwei Pensionisten zum Dienst augetreten. Bor der Verschärfung deß Streiks waren stoben Beamte und zchn Aushilfskräfte zur Bertschung -es Wechselintassodiensbes von der Streikleitung freigegäben worden. Dieser Menst wurde nunmchr cin gezogen. GlöichfallS frei gegeben waren die drei Sekretärinnen der leitenden Funktionäre der Anstalt. Seit der Verschärfung des Streiks sind ztoor der Dämon dem Dienste ferngeblieben, während die dritte entgegen der Weisung der Streikleitung ihren Dienst weiter versieht. Bei der Bodenkreditanstalt, die 520 Beamte nnd mit den Bankgchiksen msgesamt Ml Angestellte beschäftigt, sind seit dem ersten Streiktag 16 Prokuristen, 3 Qberbecnnte und ein ehemaliger Diener, der Beamter gezvorben »st, mr Notdienst der tätig. Bei der ,Herm«S"-Weehselstuben-A--G. haben vier Angestellte, die als StreiWrechcr tätig waren, wieder die Arbeit eingestellt. Bei der NiLderösterreichischen ENkomptegestlkschaft ulkt einem Bvamtenftand van 460 sind im ganqen zwei Proknr-isten bei der Nothilfe tätig. Gestern hat eme Nevsamntluug der Oberbe.amten der B od e n k r e d i t a n st a l t eine EntMießnug angenomntw, in der das Ansharren an der Seite der Beamtenschaft beschlossen wnrde. 0 Die Entschließung -er Barftäudekonferen; -er Gewerkscherflen. Die Borständekonsettnz der GewerZschasten Oesterreichs bot nach mehr als zweistnnjdiMr Beratung folgende Entschließtmg angenommen: Die Konferenz erklärt, daß es ausschließlich Schitld der Vertreter des BankkapitakS st, wenn durch Aussperrung der Angestellten der Baukitstüirte der Geldverkehr ganz Oesterreichs gestört wind. Die .Kmiserenz verweist ans dje schweren soziailen n>cd wirtschaftlichen Gefahren, die ans airrer Veplängernng urtd Erweiterung des Kampfes drohen nnd belastet das Bankenkapitäl und die Regierung mit der ganzen Verantwortung. Die Konferenz gibt der Erwartung?lnsvruck. daß die Bawkongestellten a-uch weiter anslharren und erklärt, daß ffc eutschlossen sei, mit allen gewerkschaftlichen Mitteln den Kmnus der Bankangestellten zu unterstützen. 'Die ermächtigt di< G e w e r k s ch a f t s k o m m i ls s i o n, alle erforderlichen Maßnahmen vorzubereiten und sie in einern geeigneten Zeitpunkt der sofort einzubernfeniden VorstäudAonserenz zur endgültigen Beschlußfassung vorzulegen. Die kimdpsenideir Bankangestellten mögen wissen, daß hinter ihnen die Gew erklschaste, r der organisterteil Arbeiter nnd Angestellten ganz Oester roichs in treuer Solidarität sichen. Keiire Behindevung der Wierrer Mcffe. Der Bairkeuverbaud hat gestern an die Mrektion der Wiener Msse A.-G. ein Schreiben gerichtet, i>r dein er mitteilt. daß sämtliche Mitglieder des Berbauides österreichischer Banken und Bankiers und der Banken-vereimguug mittelst des von ihucit eingcrichierell Notdienstes Vorsorge getroffen haben, daß auch falls bis zum Beginn der Wiener Fr-nhjcchrs,msse die Arbeit in diesen I-nstitirten noch nicht voll wieder ai«sge< nomnten sein sollte, sich für die Messebesuckjer keinerlei Schtviengkcitcn tvet der Abwicklung des Gelldverkchrs ergeben werden. Die Geschäftstätigkeit der Spaekersscir. Rach Bcrichteii, die ans verschiedenen Teilen Oesterrclbs bei der Zeiltralstreikleituug des Reichsvereines der Bank- und Sporkasseubecnnten Oesterreichs eingetwffen sind, bewirkt der Streik im Baulgewerbe ein?snschwellen der GeswästStätigll'rt der Sparkassen. Die Sparkassen sind derzeit vielfach schon aus spricht geiwanbt, dir Stinnwe beherrscht imnlheilos beit Sav.l. Siparfame llaesteu. Aber die Rede istwrng«K>eidcr.t, nicht go steigert, und man wuttderk sich, das bes Tlerckamsn'litngck. redner n Mi che Pachos Kitvermissen. Hitler sprach vier Stiitnden. In diesen vier Stunden sagte er wenig, esgentiich gar 'nichts Neues. Die Enthiüllnngen erivartet hatten, dir glav.bten. Hitler werde ein« große politische Rede, halten, feste, politischen Ziele, fest Programm -erläutern, kawron nicht auf ihre Rechnung. Und dennoch folgte man vier Slirudeu, ohne zu ermüden, Hitlers Rede, und man versteht, daß gerade die breiten Massen einer solchen flachen, prunitiven Argumentation und ester Devtagogic, die ihre Stärke darin hat, daß sie von keines Gedankens Blässe angekränkelt ist, ein williges Ohr leihen. Eilt deuischnatiouälcs Blatt hat Hitler einen Mseske-- ueu, den von einer Idee Besesseucu. genaur,t. Hilles' st'ssenhcit. fein Fanatismus rührt nicht von dem Glanben an eine Idee her, {»mbccu von dem Glanlveu an seine sv,-- sön'liche Größe. Er ist maßlos eitel, t^erade die Art, mtc er seine Bescheide uheil zur Schau slellt, zeigt das. Pr er Ste.tllden lang — 'tnährend der gangou Rede stand Hitler st Häbtacht S-tetlung, den Gethrock bis hoch hstans ge- Mosseu. UnMilÜkürltch denkt man an einen lluterossister, der feinem Bovgesttzten Berichl erstattet: Stram-m, inititärisch — subaltern. In der höchflen Erregung vergipst ''r n-icht au die Titäl. Kahr ist fein Todfeind - - aber für ihn ist er die Erzelleuz v. Kahr. Und wenn er das Wart Er - zellenz sagt, es durch den Saal schmettert, »nerfi mau, mit welchem Stolz es ihn erftillt, solche tönenden T itel in seine Rede ernflechtcu z» können. War Hitlers Webe ganz aus die persönliche Rote ge. stiimut, so brachte die Rede, des Obevlandesgerlchtsraies Poeh n-e r die erste Wendung st dem Prozeß. Mit ehwit Ruck war die BerhaMimg avif das pölitisste Witwm gehoben, und 11ich 1 Herr v. Kaßr, nicht der vieieeral von

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