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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-28 · Heft 1809 (28.2.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1809 (28.2.1924)
Date
1924-02-28
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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GeNr 8 Wien, DonmrSiag _Wiener Moraenzetti««._ b :' ■ "' ■ w pyiiti Alle Arten von Kommandite der Kroatischen Eskomotebank. Agram Kredit-uno Bankgeschäften Wien, |. L»iV«r»»N« 4 “SStaSSST W*ren<*schäfte Telephone: 60-4-82, 60-4*93. 63-4-83, 64-4-42 68-4-78. 69-4-82 trnes Telegrammadresse - Prapobank Volkswirt. Die BeHeuenma der Börse «ad der Banken. Der Finanz- und Budgeiausschuß zog gchern vormfttags Sdi« Umsatz st e^^rnovelle in Verhandlung. Berichterstatter Dr. Gürtler referierte zunächst über -en ersten Abschnitt des G-setzes Bezugsrechts., EyudikatSsteuer- und Kotierungsgebühr. Im Unterausschuß wurde die Frage aufgeworfen, ob man «icht bezüglich der Bezugsrechts- und Syndikatsstvuern irgend «in Ueberwälzungsderbot aussprechen soll. Ter Finanz- Minister hat im Unterausschuß den Standpunkt eingon-ommen, daß diese Frage erst bei Behandlung des zweiten Hauptstückes zu erledigen sein wird. Ter Berichterstatter selbst fti der Meinung, daß diese Steuer vom Aktionär, beziehungsweise vom Mitglied eines Syndikats getragen werden müsse. Bei d:r Bezugsrechtssteuer ist als Grundlage em Borgang gewählt, der den allgemeinen börsenmäßigen Usancen entspricht, der sogenannte Abschlag, den ein Effekt erfährt, wenn es ex Bezugsrecht an der Börse das erste Mal gehandelt wird. Die Bezugsr chts- und Syndikatsfteuer rann nur von den inländischen Aktien eingehoben werden; die Regierungsvorlage enthält daher eine Bestimmung über die Kotier-ungsgebühr. Ausländische Titres, die an der Wiener Börse zum borsenmäßigen Handel zugelassen werden, sollen ebenfalls eine bestimmte Gebühr zahlen. Abgeordneter Dr. Danneberg führte aus: Gegen die objekive Steuer auf Bezugsrechrs ist an und für sich nichts ein-- Mrendon, diesen Vorgang kann man für zweckmäßig ansohen. Was die Shurdikatsgewirme Evelangt, so wurden im b'tzten Jahre ungezählte Milliarden von einer Zehr kleinen Gruppe von Menschen in den Danken verdient. FinarrMinister Dc. Kienböck hielt gegenüber dem Abgeordneten Dr. Danneberg die Bemessungsgrunblcrge, wie sie in i*r Novelle niedergelegt erscheint, für vollkommen zutreffend. Abgeordneter Sireeruwih erklärte, es sei ganz sicher, daß sowohl die Ausgabe junger als auch der Kurs alter Aktien Gegenstand von Mißbräuchen sein könne, denen beizukommen ungeheuer schwer ist. Aber schließlich und endlich ist die Gleichung: bas Syndikat aleicb Betrug und Bezugsrecht gleich Gewinn, doch etwas willkürlich. Nach d m Schlußwort des Berichterstatters wurde der « rste,A b s ch n i 1 r a n ge n o m m e n. Berichterstatter Dr. Gürtler leitete hieraus die Verhandlungen über d-u zweiten Abschnitt, die Effektenumsatzsteuer, im. Er b merkte, die Effektenumsa^fteuer ist in diesem Gesetze «höht, dagegen das Pouvoir des Ministers, sie zu ermäßigen, sthr bedeutend erweitert worden. Infolge dieses Pouvoirs des Fmanzministers ist es ganz hinfällig, wenn man behaupte, daß die Erhöhung des Satzes irgend eine ernste Gefahr für den Wiener Markt bildet. Der zweite Abschnitt ftmtbe ebenfalls m der Fasstrag des llnt'raus'ch'n'ses zum Beschluß erhoben. Berichterstatter Dr. Gürtler leitete sodann die Berhand- Ämg über den dritten Abschnitt, „Bankemmisahsieuer", »m und bemerkte, daß in der Novelle die Taggelder, deren volkswirtschaftlich'? Zweck absolut nicht verkannt werden soll, einer Behandlung unterzogen werden, die den Bedürfnissen der Wirtschaft Rechnung trägt. Die Befreiung von der Bankenumsatzsteuer, die gewissen Kredi.torg»rch'c»tionen zugeftandrn wurde, wird auch den Verbänden dieser Or-oamsalion»« zugestanden. Abgeordneter Danneberg erklärte, daß die Regierung benmht ist, den Vornana, den sie bisher rrnge-et-'licherweise vraktizierr Hat. zu legalisieren und die Taggelder stouerft^ zu gestalten. Er beantrage deshalb die Stroichmrg dieses Para- «rayhen. Bei der Abstimmung wurde der dritte Abschnitt /„Baukenumsatzsttuer") a n g e n o m m e n. Der Antrag Dank^.berg auf Streichung wird o. L ne leb r. \ Der vierte Abschnitt ValutclncmfatzftLuer ^wurde unverändert angenommen. t Der fünfte Abschnitt wurde mit der Abänderung ü u gc- «omm e n, daß § 21 zu lauten Hai: „Die Bestimmnnigen dvcses Gesetzes über die Bezugsrechtst ncr, StMdikatssteuer und Korierun-gsgebühr treten am 1. April 1924, die übrigen Bestimmungen am 10. Mär; 1024 in Kraft und finde« in assm Fällen Anwendung, in denen der Anspruch des Bundes auf die Abgabe nach dem WirksawkeitLbegir-a der be.ts.ffenden Bestimmung entsteht." Wettere Araakeasealaas. Der Stur; des Franken dauert weiter an. Auch gestern- Hai er sich in Zürich um einen halben Franken ermäßigt. Er notierte in Zürich 26.30 gegenüber 24.80 am Vortage. Es hat de« Anschein, als ob die französische Regierung mit einer neuen 'Umfassenden Unterstützungsaktion ringreifen wollte. BefiMrchsrl in der Lombard« »ab Aksmptebank. Wie wir erfahren, beotbsichkigt der Großacktronär der Wiemr L-ombavd- und Gskoruptebank, Herr Heinrich Bronner, sich von nun an vor allem seinen kommerziellen und irbduistviellen Interessen zu widmen; er hat sich demgemäß entschlossen, seinen Besitz an Aktien der Wiener Lombard- und Eskompte-ank der Firma Äo'tein, Michael u. C o. zuverkaufen. Im Zusammenhang hiermit hat Herr Heinrich Bvonner sein als Großaktionär mnogehabtes Berwaltungsratsmanidat zurückgelegt. Larschlah der Fremden ban den seaaAUchea Warenbörsen. Paris, 26. Februar. (Havas.) Wie amtlich mitgeteilt wird, haben die Vertreter der Syndikatskammern der Zucker-, Oel- und Kautschukrndustrie nachstehenden Aenderungen verschiedener Geschäftsreglements zugestimmt: 1. Ausschluß aller nicht in Frankreich wohnhaften Fremden und jener Personen, die nicht im Harwelsregister eingetragen sind; 2. Herabsetzung der Fristen für die Durchführung der Geschäfte, und 3. Bestimmungen über die Abwickelung von laufenden Geschäften im Falle eine Unterbrechung der Börsennotierung. »Ir Otelirrnnq de» Ana». SWxfatito Hilft. — Die «irku», M jizifilwif« It-Iitil. schr« Vertrages. Es liegt nahe, zu vermuten, daß die internationale Spekulation, die stets auf new Exploitationsobjekte erpicht ist, sich dsm Dinar zugewendet hat, nachdem in bezug auf die Papiermavk für sie nichts mehr zu holen und auch das bisher so fruchtbare Feld des französischen Franken infolge der getroffenen und noch geplanten scharfen Maßnahmen der Pariser Regierung offensichtlich unergiebiger geworden ist. Znm erstenmal seit der Kurssteigerung der tschechischen Krone geschieht eS, daß durch spekulative Käufe des Auslandes die Devise eines Enteniestaates — eben Jugoslawiens wesentlich heraufgssetzt wird. Die dadurch zum Ausdruck kommende günstige Beurteilung des Landes und seiner politischen und wirtschaftlichen Aussichten fällt zeitlich mit dem Bekcrnntwerden des Abchlusfes des italienisch-jugoslawischen Bündnisses zusammen. Hierdurch scheint der BÄveis erbracht, daß das Urteil des Auslandes, insoweit es in den Devisenoperationen b:z be* teiligten Berufskreise seinen Niederschlag findet, die von dresem Bündnis für Jugoslawien zu erwartenden Wirkungen als günstig einschätzt, im Augenblick sogar als für Iugosiawien günstiger denn für Italien, dessen Wechselkurs durch die Meldung des Bündnisabschlusses bisher in feiner Weise beeinflußt worden ist. Mit dieser Wertung der von dem Vertrag für beide Länder, zu erhoffenden Vorteile wird sich , jeder Unbefangene einverstanden erklären, denn es darf wohl als sicher gelten, daß der kleinere S. H. S.-Staat gegenüber dem größeren Italien vorerst der empfangende Teil ist. Ob sich dieses Verhältnis in Zukuyft nicht zugunsten Italiens ändern wird, bleibt ab'ü° warten. Einstweilen scheint es, daß Jugoslawien, das bisher völlig im ftsnzosischcn Fahrwasser war, sich dem italienischen Nachbar zutvendet, rchne doch mit dem französischen Freunde zu brechen, wie die Annahme deS französischen Rüstungskredits beweist. Hieraus folgt, daß der S. H. S.- Staat fortan zwischen Frankreich und Italien lavieren und seine Sympathien endgültig derftn'gen Seite zuwenden wird, von der er am ehesten die Wahrnchmung seiner Interessen zu erwarten hat. Im übrigen ist es nicht ganz richtig, die in den letzten Tagen zu verzeichnende namhafte Höherbewertung d.8 Dinar ausschließlich den Devssenkäußen der internationalen Spekulation zuzuschreiben. Tatsache ist vielmehr, daß als nächste Folgdes Bündnisvertrages die italienische Wirtschaft versucken wird, sich in Jugoslawien festMetzen wovon sie infolge der bisher vorhanden gewesenen dauernden polrtischrn Spannung Abstand genommen hatte Es ist Wohl nur ein« Frage der Zeit, daß die italienischen Banken nach Jugoslawien gehen werden, und es ist, wie wir von besonderer Seite erfahren, sogar nur eins Frage kurzer Zeit, daß sich die bedeutendste italienische Bank, nach dem Beispiel von Bukarest' usw., in Form eines neu zu gründenden italienisch-jugoslawischen Instituts, lvcnn möglich unter Uebernahme einer gewissen, bereits bestehenden jugo> lawischen Bank, in Belgrad und Agram niederläßt. Die bevorstehende Verwirklichung dieser Pläne setzt natürlich dir Aevschaffung gewaltiger Dmarbeträge voraus, was die Steigerung des DinavkurseS in den letzten Tagen zum großen Teil erklärt. Gross - Steuerpflichtige Achtung! Sie ktoDfcn Ihr gr uaoa Zh-kommen nnd Erw»rbafcea*y an' oia Minimum roduaieren, wenn 8t« aioli bat «lnea Bau be^elltffea. 8Io erhcflton dadurch beinah» gesohrakt» Hfcnaer und anlorderuaßOire!e Wuhnongen Auskunft »rtalit Bauiresellachatt« m »»«. X. e:uaabathatroa«‘> 1. aons SS. Februar 199« Sk. 1801 Devisen- «ad Salatealarse. (Mitgeieilt von der Oesterreichischen Nationalbank.^ ]R I ifi t R « r < t ffit »ei» 96M SS. F«»r«ar 8S24, «M0£Cfid«n «m 27. fttbtuwt dbettH. Vistft Amaterrfsm fl bnl!. OuMeu »-rum I in», «fronen .... Weinrurt I r»ln^. .. PefMp0 1 dentacb» , OfM.oe» | het**Ui-ii^ frjtnr« . , l tin<T«rl*ebe Kronen » 1 I.«».. n-Tf»*»9nl9 t nnrwfw. Ksnns» , Knrt»*it*a«pn I dHnlsMie KfOltOf . on«rn*i t Sterling « ■ , Wa^ri't t t i.tr*. , ew Vnrv t notfsr pari» » Peenro. , Prn» t tarh.-tio-ntow. Kronen . co*'a < t.ev* . ^torW-oir-1 flebweitlaebe^roflor . \Vi>r8rb(ma® i nntnfaebe Mark. . Zdrlcb l BChwelrerlaclie Franca . Noten Amtrlttan. Noten v. NoUar aut«. „ iftelnero . . . Hefefoctu» Noten tfln Frone« . . Bnlgarlacbe Noten eti KW» Leva . » , tan , . . „ Wetnere. , . OSntnehe Noten 100 Kroner , , Deutsche Noten0. . . - . , , »itetnere0 . . . Lagt. Noten von 5 t.lvres». anfw, . h'etnere ..... FraneHalnehe Noten 100 Francs . Hot’Snitlnche Noten 100 Otitden , Italienische Noten v. too Mre nttfvr, , w Heinere . . . J6K09l.Notenungest.zn moo Dinar . o , kleinere . . Norwegische Nofen 100 Kroner . Polnische Nolen *°. . p kleinen*00 . . . Rumänische Noten zntOnnu, MO Lei k’elnere . . . Ruas. Noten (Roman.) zu 500 Rubel 0 9 9 » IFO 9 .p. kleinere . . Schwedische Noten tOOKvonor . Schweizerische Noten tOD Francs. Spanische Noten lOQPefletas . . Tschecho-slow. Not. v.lOODaulw. » , kleinere Ungar. Noten (neue Em.) zu tOOOKr. . „tu 10.000 Kr. . , . kleinere . » Für 1000 «.-Mark, »* für 10.000 poln?7. Pebrnur 25. Februar Geld Ware Oeld Ware 26525... 36425. 26535.- 81'.- 80?.— 8°4.- 888.- sm- 8°2.— P84. - 838. _ "1.31 '5g0 '*.VI ’5.90 2504. - 257’.- 260... 2621.- TU.- 376mii!- 3«*.- 0(V. *720. - nr n.- t»24n.— tpr».— 1127».— 90<W.. 305«v\— W.V.- 8075.— 807».- 30(0.— 305».- To^e.- r7t.- TM'»'«.- 7tt°3._ 70035.- 7»135.- 2T7.~ 79'3.- 307T,—?0«3.- 2051.- 2ftf!.- 2r3|.- 70«-«.— 524.- '21.- 528.- 082.- 18520,- 1858'.- 18520.- 185».- 12275!- 123»!- 12275!- 12323.- 7wtt.- 71260.- 90861.- 71260.- 2535.- 2565.- »75.- 3803.- 908— 506.- 514.- ttm’- tiiöö!” HO ift«!- 14.90 15.40 14.9» 15.40 -• - - —.— Z0270»!- 804310!- 3027Ä- 304300!— 899l!—?2»!- 9ft5<>!- 2645».- 26»75.- 2*425.— 3 45.— 3485.- 3055.- 3075.- 881.- 887.- 87L.- 8S1!- 8V6»!- 9141t!- S1M.'I »r»!i 72.- 82.- 72.- 82.- 368!- 572*.- 37«!- 37»!- 18350.- 1845\— 1636*!- 18450*.- 12210.- I2;90.- 12210.- 12290.- 8810.- 8890.- 8810.- 8890.- 2017.— 2050.- 2037.- 2C5I.— . l!- i!io l!- ”«!ia —!— —!— Mark. Donau—Save—Adrk»-Sisenbah»gesellschast (dorm. Süd« dahngesellschaft. Nach den Bestimmungen des Akkotzd von Rom wird der reguläre Cmipon der neuen (unisiziert.en) Obligationen am 1. März des dem Gebarungsjahr folgeiÄen Jahres eingelöst. Demnach hätte die Einlösung des regulären Coupons des Jahv.'s 1923 am 1. Marz 1924 zu erfoilgen. Nach «den Mitteilungen des Komitees der Obligationäre wird jedoch mit Rücksicht aus die mit der Recouponierung und dem Umtawsch der alten Obligationen verbundenen technischen Schwwri-gkeiten die Einlölung dieses Coupons ausnahmsweise einen Aufschub erfahren müssen. Das Komitee der Obligationäre wird nach Kräften bemüht sein, diese Verzögerung aus das Mindestmaß zu beschränken. Billigere Verpackung der Postpakete nach Jugoslawien Zulässig. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft teilt mit, daß bei Paketen ohne W'r angabe bis zum Gewichte von fünf Kilogramm von nun an die Verpackung in starkem Vackpapier zulässig ist; hierdurch ist gegenüber der derzeit vorgeschriebenen Verpackung (in fest'n Hollkisten, Säcken. Pack- oder Wachs« leinwand> eine namha'te Erleichterung geschaffen. Englisch-Holländischer Kredit an Jugostawien. Aus Lon« don wird gemeldet: Die Industriezentrale in Belgrad s verhandelt mit englischen Banken über einen d"r jugoslawischen Industrie m gewährenden Kredit von 23,6 Millionen Pfund Sterling. Der Zinskuß soll im ersten Jahre 17 Prozent, in den nächsten Jahren 3 bis 4 Prozent weniger betragen. Zur Sicherung der Anleihe sollen Wechsel sowie Hypotheken auf jugoslawische Fabriken dienen. Die Tilgung soll in 10 Jahren stattfinden. Ueber denselben Gegenstand meldet das Handelsblatt in Amsterdam, daß die Anleihe etwa ein Viertel der gesamten Banknotenzirkulation Iugoftawiens darstelle. DaS Geld würde von der englischen Rockefeller-Gruvve, von der Twith and Midland bank in London sowie von einem großen Amsterdamer Bankhaus gegeben. Die Amortisation beginnt bereits im zweiten Jahre der zehnjährigen Laufzeit und findet halbjährig statt. Die Anleihe wird in Pfund Sterling ansbezahlt, die Schuld aber in Dinaren festgelegt,?u einem noch zu vereinbarenden Kurs. Sodann findet die Rückzahlung in Pfund Sterling zu eben diesem Kurse statt. Die Industriezentrale bezahlt 13 Prozent Zinsen, begibt die Anleihe aber zu 17 Prozent und bildet aus der Differenz den Garantiefonds. Die Staats- Hypothekenbank garantiert die Anleihe. Prager Mustermesse. Die diesjährige achte Frühjahrsmesse, w.'lche in der Zeit vom 16. bis 23. Mär; in Prag statt- -findet, dürste ein besonders starkes Interesse bei den Teilnehmern erwecken, da im Rahmen der Frühjahrsmesse nicht nur eine eigene Hotel-, Möbel-. Bau.- und Antomesse, wie auch eine Ausstellung der tsch?cho-slowaki'ch?n Städte stattfindet, sondern auch eins A'izah. v^n Auslandsstaaten, wie Frankreich, Spanien. M.'xiko usw.. Sonderausst.'llungen veranstalten. Wie alljährlich, lo auch heuer, genießen die Messeteilnehmer, sotveit sie im Besitz einer Messelegitimatton sind, eine Ermäßigung aus den ftchechv-slowakischen Eisenbahnen von 33 Prozent' sow:e der Gebühr für Einreisevisum v< n 75 Prozent Messeauswed e sind zum Preise von 10.009 österr. K. und 1 kschech. K. für Stempelmarke in der Ver'retimg. Wien, 1. Be;., Herrengaffe 12, 2. Stock (Zivnobanka), sowie im Oesterr.:ich:scheu Berkchrsbureau. 6. Bez., Naschmarkt und dessen Filialen i« Linz, Graz, Salzburg, Innsbruck, ferner im Nei'sburean. Schenker u. Co.. 1. Bez.. Schottenring 18. zu bekoanmen; ebenfalls werden in der Vertretung alle Messeangelegenheiten betreffenden Auskünfte erteift. „Wirtschaftlich« Nachrichten." Drei große österreichische Wirtschaftskorporationen, die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie, der Verband österreichischer Banken und Bankiers und die Wiener Internationale Messe A.-G. baben sich zur gemeinsamen Herausgabe einer großen Wirtschaftszeitschrift entschlossen, die unter dem Titel „Wirtschaftliche Nachrichten" wöchentlich erscheint und die bisher vom Bankenverband herausgegebene bekannte Wochenschrift „Berichte cn'3 den neuen Staaten" im vollen Ausmaße enthält, aber durch den Nachrichtendienst der Wiener Handelskammer und der Wiener Internationalen Messe A.-G. bedeutend erweitert ist. Am 22. d.' ist nun in einer ausgezeichneten Ausstattung die erste Nummer der „Wirtschaftlichen Nachrichten" (Verwaltung, Wien, 1. Bez., Hohenstauffengasse 7) erschienen, die unter andern eine vollständige und übersichtliche Zusammenstellung der in Mitteleuropa in Äcktung st"hcnden D e vise »Vorschriften, die Durchschr^-^^se der enroMschvr ^$$7$/.-$$A

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