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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-27 · Heft 1808 (27.2.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1808 (27.2.1924)
Date
1924-02-27
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Me Verschleuderung der Staatrgebäude. Wie wir erfahren, sprach gestern eine Deputation von Post-, Telegraphen- und Eisenbahni e d i e n st e t t n beim HanbelSminlster Dr. Schürfsin Anaelegenheit der im früheren S i s e n b a h n m i n i st e r i n m freistehenden Wohnungen vor. Der Minister erklärt« st» bereit, die Wohnungen, deren Zahl er auf 72 schätzte — die Vertreter bezifferten ihre Zahl bedeutend höher —, den Eisenbahnbediensteten zur Verfügung zu stellen. Die Deputation protestierte dagegen, daß der Minister die im Parterre befindlichen Lokale hakenkreuzlerischen Unternehmungen vermiete. Dr. S ck> ü r f f antwortete, er würde gerne von der Vermietung absehen. wenn ihm di« Zinösumme mrf andere Weise zur Verfügung gestellt würde. Sa»d aus elam Slubrecher tu der LrodoldKadt. Der Separatist mit dem Revolver. Gestern hat sich in den Morgenstunden im 2. Bezirke?fne Aufsehen erregende Jagd nach einem auf frischer Tat rrtappten Einbrecher abgespielt, bei dem mehrere M e n* scheu rn größter Lebensgefahr waren. Gegen drei Viertel 7 Uhr früh kam der Oberkellner Ferdinand Broteser, der in der Res"'retton Schwarz in der Rote Sterngasse 31 ist, zu seinem Arbe^s- Trt. Er öffnete mit seinem Schlüssel dir Eingangstüre, als ihm pl^lich ein unbekannter, verwilderter Bursche mit vorgehaltenem Revolver entgegen trat und ihm zuries: „Ruhig, oder ich schieße!" Der Oberkellner blieb, vom Schreck gebannt, stehen, und, um ihn noch mehr einzuschüchtrrn, feuerte der unbekannte Bursche tatsächlich einen Schuß aus der Armeepistole ab, ohne jedoch jemanden zu treffen. Tann eilte er rasch an dem zu Tode Erschrockenen vorbei und auf die Straße. Broteser faßte sich jedoch rasch, sperrte rie Türe wieder zu und eilte, die Passanten und Wache alarmierend, dem Flüchtigen nach, der offenbar einen Einbruch in der Restauration verübt hatte. Die Jagd ging durch die Zirkusgasse, Odeongasse und Rote Sterngasse, ris zum Hause Rr. 7. Während der Verfolgung auf der Straße wandte sich der Einbrecher einige Male um und zab gegen seine Verfolger insgesamt sieben bis acht Schüsse rb, ohne jedoch zum Glücke jsmanden zu treffen. Inzwischen waren schon Wachleute mit einigen Passanten, die sich auch an der Verfolgung beteiligt hatten, herbeigec^t, und drangen iw bas HauS ein. Der Mann, der ichen mußte, daß es um ihn geschehen sei, eilte rasch über die Stiegen bis in den vierten Stock, und als chm ferne 8erfolger näher kamen, feuerte er neuerlich einen Schuß »b, traf jedoch wieder niemanden. Als sich die Wachebeamten ruf ihn stürzen walten, svrang er blitzschirell durch ein auf den Gang mündendes Fenster eines Kabinetts in diesemb versteckte sich dort unter einem Bette. Dort vurde er dann von den Wachebeamten hervorgeholt und oerhaftet. Man brachte ihn zuerst auf das Wachzimmer in?er Kleinen Mohrengasse, wo er angab, der 20jährige, unter-- randslose Wilhelm Maurer auS Deutschland zu 'sein, wc infcckge der politischen Ereignisse alS Separatist habe flüchten müssen. Er sei ohne jede Mittel über Bayern, und nqch Passieren der österreichischen Grenze ruf Schleichwegen nach Wien gelangt, wo er seit drei Lage:: verschiedene Einbrüche im 2. Bezirke und Diebstähle ausgesührt habe._ Tierschau im Sirtur Hagenbeck. Vermehrung des gegenwärtige» Tierparkes. Seit den Zeiten des verstorbenen Renz — es sind mehr als 60 Jahre verstrichen, seit dieser berühmte Psecde- '/resseur mit seiner „hohen Schule" alle Freund« hippischer Lwnst in Atem hielt — hat kein ZirkuS in so kurzer Zeit eine solche Popularität erlangt wie der ZirkuS Hagen» Leck. Das ist wörtlich zu nehmen, den» die Firma Carl hagenbeck, welche durch ihren weitverzweigten Tierhandel nnen konkurrenzlosen Weltruf sich errungen hat, führt erst seit einigen Jahren einen eigenen ZirkuS, der infolge seiner grandiosen Leistungen nicht nur in de» Haupt» und großen Städten Europa-, sondern auch Nord» und Südamerikas die größte Anerkennung gefunden hat. Wie beliebt er ist und welcher Popularität er sich gerade in Wien erfreut, trotz der Erinnerungen an die Glanzzeit eines Renz, Dusch, Schumann, Sarasani, Henri, Beketow, das beweist am besten der Besuch während seines bisherigen Aufenthaltes. Die Glanzleistungen seiner Pferde» und dir einzig dastehenden Löwen- und Tkgerdressuren sowie d'e erstklassigen Variete» nummern, haben ihn mit einem Schlage an die Spitze aller ähnlichen Unternehmungen gestellt. DaS Geheimnis seines Erfolges ist die munifizente Art, wie er seine Unternehmungen dotiert. Mag er in der Klein- oder Großstadt seine Vorstellungen geben, immer bringt er di« Prachtexemplare seines Tierparkes, immer nur Künstler ersten Ranges. Seit fast drei Monaten bewundert W'en die prächtige Raubtierherde und anderen Tiere deS Hagenbeckschen ZirkuS und schon im neuen Märzprogramm wird eS Gelegenheit haben, eine beträchtliche Vermehrung dieses großen Tierparkes zu sehen. Vier neue sibirische Kamele, vier Prachtexemplare von Elefanten mit einem entzückenden Baby, vier Lamas, zwei ZebraS und noch viele andere Tiere sind vorgestern von Hamburg-Stellinge» nach fünftägigem Transport hier eingetroffen. Gestern wurden die Tiere der Presse und einem geladenen Publikum vorgeführt. Sie werden im neuen Programm der großen „Parabenummer" eingereiht werden und die „Tierschau im Zirkus Hagenbeck" um ein Glanzstück vermehren. g. g. Wiener 27. Februar 1924 Rr. im Sie Lebenrmittelmörkte. Di« Märkte sind — wie gewöhnlich au Beginn der Woche sehr schwach besucht. Die Beschickung reicht üus allen Mar.'tpebleien zur Deckung des Bedarfes. Trotzdem bleiben für alle Lebensmittel die hohen Preise unverändert in Geltung. Bloß Eier sind wieder etwas im Preise mrückgegangen. Aus den Märkte,: beträgt der Preis für frische Eirr 1700 bis 1800 K. pro Stück. Wien, 27. Februar. * Autounsälle. Am 23. d. stießen in der Ramperstotffer» straß« zwei Prtvatcmwg zusammen, wobei beide Wag-n stark beschädigt wurden. — Vorgestern abends wurde der Kanzle!» pehllfe Karl H e i n d l von einem PrivMauto am Morgavetmgürtel niedernestoßen und erlitt leichte Verletzungen. Der Chauffeur brachte ihn ins Spital. * Tod durch Kohlenoxydgas. Gestern früh wurde der Knecht Binpitzer in seinem Schlasraum tot aufgesimden. Pinpiper war durch Einatmen von Kohlenoxydgas erstickt. da8 den: in feiner Schlafkammer befindlichen Ofen entströmt war. * Tine neue Aktion gegen die zehnfach« Autofteuer. Die neueste Mion des Komitees gegen die erhöhte Awosierier öeiriffi die Garagierung und den Garaaenban außerhalb deS Diener Gemeindeaeb>e'c8. wodurch die b'Sheriftr-n Wiener Autokeimzeichrn M»N ummer nl in niederösterreichische (B- Nummeru) umoewandclt Nvrden und der zehnfachen Besteuerung nicht unterliegen. Auf diese Weise soll auch für die Unterbringung der jurückgelegten AmoS Vorsorge 'getroffen worden. sNachsolgcnde Notizen bis ru der Rubrik „vereine" sind entgeltlich.) * Rvrötandsreiie. Der Cnnard-Damvfer „Franconia*, aeamwürtiq aul einer Weltteile begriffen, wird im Juli ». n. eine Fahrt nach Island, dem Rorbkav «nd den norwegischen Fjorden unternehmen. * Wiener MietwSfche AaNaN. Wien. XX.. Wallenlleinplap 7, Tel. 49.125, liefert leibweiie kmaienlsch gereinigte Wäsche on Bureau-, Fabriken und GelchäftShärsier. Beachten Sie dir Preise für Leinenwaren im Warenbau - Brüder Schiffman«, 2. Be».. Tabor straße 48. Webe. vro Meter 10.500 ft. $.500 ft. bdifion pro Meter 18.500, 11.000 ft. 9.800 . Stteisaradl.vro Meter 10.800 ft. 17.500 . Damast , . . .pro Meter 22.800 ft. 18.500 , Jnlet.. vro Meter 14.800 ¥ Molino ... « . . .pro Meier 8.000 „ Bettreuae pro Meter 15.800 ft. 12.^0 , Vatistckr'ffon.. . pro Meter 15.^01 Matravengradl.pro Meter 80.000 ft. 24.000 , Bettti^er ... 26.500 ft. 19.800 , TilcktÜcker 48.000 Kaffeegarnituren ... . 08.000 w GlSsertücher. 8.000 . * Alle Hn« Kranen nrfe» im Eher: .Tie belle Seife ill «aavr." * Tanzinstktut Hermann Braun. 14.Vrz„ Reindorfgasse 12. Vereine, BortrSge »md Versammlungen. Zionistische Bezirkssektion Leopoldstabt. Heute um 8 Ubr abends dringende außerordentliche AuS-- fchußfitzung. — Akademischer Landesverband. Heute um 7 Ubr abends dringende Sitzung im Bureau. 2. Bez., Taborstraße 20 A. — IüdischeTischgese lischest Landstraße. Heute um '/,9 Ubr Vortrag Dr.T a r t alower. Vorder Schekelabrechnung. — Jüdischer Verein Nord-Ost. Wien, 3. Bez., Taborstraße 81 *. Heute um 8 Uhr abends im Verein-lokale Vortraa Aaron Schwertftnger: ,WaS ist MesiianiSmuS^ Gäste willkommen l — Betb-Waad Leiwrim. Heute um »/,8 Ubr abends im Lokale, S. De^>., Türkenstraße S (Ul. Stiege>. Vortrag Dr. A. ft a m i n k a: „TaS Problem der ungerechtm Vergeltung des Guten von den Propheten bis Leibnitz*. — Jugend- Verein Abawath°Zion, 2. Bez.. Glockenaafse SO. Heute um */?8 Uhr abends Vortrag Prof. Dr. W. S t e i n. (Fortsetzung) Jugendliche Käste willkommen 1 OesterreichischeS Museum. Morgen um 7 Uhr abends Bortrag Univ.-Vrof. Dr. T i e tz e: „Die soziale Funktion der Kunst". Karten beim Portier, 1. Dez., Stubenring 5, und abends an der Kasse, 1. Dez.. Wollzeile 45. Die Vek« un6 Re»«haN, jitbischer «-chfchül-r (6. vez„ Türkenstraße 0t beabfichtigt, den iechzigieinestrigen Bestand der Vereines feierlich zu begeben und ersucht zwecks rechtzeitiger Verständigung alle ehemaligen Mitglieder um Bekannt» gäbe ihrer derzeitigen Adresse. Ua nkgettliche ArbettsvermittlM»g«fteNe »«S Jü» difchem LvchfchulUNSschusfe». Hofmeister. Hauslehrer mit Kenntnissen fremder Sprachen, auch für Nachhilfsunterricht in allen Mittelichulfächem (Philosophen, Pädagogen!, erstklassige Kräfte für kommerzielle Unternehmungen und Advokaturskanzleien iHandelSbochschüler, Juristen), Privatsekretäre vermittelt prompt und unentgeltlich der Jüdische HochschuiauSschuß, 9. Bez., Zimmermannplatz 6. Telephon 35-2-26. Telephonischer Aufruf oder Postkarte genügt. giouisttsche BezirlrseMon Leopoldftadt n Heute Mrttwoch den 27. Februar 1924, präzise 8 Uhr abend-, im Cafe Kaiser Joses, U. Heinesttaße 25 Bortrag Herr Aechtsanwilt Dr. Viktor E. JP&rdes: „War uns fehlt* Jeden Mittwoch zwanglose Zusammenkünfte mii Vorträgen Zionistische Sektion und Jüdische Ttechgesellsrhatt Landstrasse Heute Mittwoch. 7,9 Uhr, im Caf£ Ilion, III. Löwen?. 39 YORTRAG Dr. Chilw Tartakoww: »Die Bedentong der Bodcnfrsge ln Palästina" ÖHste willkommen! MJteÜtdrr werden gebeten., verkaufte Schekelblocks au verrechnen Bühne und Kunst. Lperntheater. Auf dem Theaterzettel laS man wohl die AnkÜndi» gung „Thoatre pare" und an der Kassa wurde» besonders erhöhte Preise eingehoben. Im übrigen war mit Ausnahme der festlichen Belenchtung von festlicher Stimmung nichts zu merken. Zu einem „Theatre Poiret" Biete* Strauß' „Ariadne auf Naros" infolge ihres ülteren, heroischen Opcrnstiles keine Gelegenheit, und die Dame» im Zuschauerraum hatten bereits beim ersten „Theatte pare" ihre Toilettentrümpfc auSgespielt. So entfiel die Moderevue. und die Vorgänge auf der Bühne waren nicht gerade kurzweilig, wofür daS herrliche Straußsche Kammerorchester, das vom Komponisten selbst angesenert wurde, nur ein(germaßen entschädigte. Madame Lubin, welche in „Lohengrin" viel versprochen Hatte, bl'eb der Tragik der Ariadne alles schuldig, zudem llang ihre schöne, kultivierte Stimme leicht verschleiert, vielleicht d'e Folge einer Indisposition. Frau Ger hart als Zerbinetta singt sehr brav und jongliert vergnügt in immer höhere Regionen, doch der weiche Schmelz — man erinnere sich an die Zerbinetta der Jvogün — fehlt vorläufig ihrer Kopfstimme und der schelmische Liebreiz ihrem Persönchen. Ncber den ungelenken Bacchus des Herrn F i s ch e r - R i e m a n n verlie.en wir keine Werte mehr, er müßte zunächst bei einem Ge^angspadagogen fingen lernen. Auch die Besetzung der kleineren Rollen ließ manchen Wunsch offen, doch statt aller Einzelheiten eine allgemeine Feststellung: Die Einführung der Theat 'es pares hat versagt, das Haus war nicht ausverkauft, die Stimmung im Zuschauerraum ebenso gedrückt wie das künstlerische Niveau auf der Bühne, am lebhaftesten ging es noch im Souffleurkasten zu. — Man lasse e8 nunmehr genug sei» des grausamen Spieles mit den „großen AssembleeS" und bereite statt der TheatÄs parefestliche A'ltagsaufführungen vor, wie sie der ersten deutschen Opernbühne angemessse» sind und zu Hans Richters und Gustav Mahlers Zeiten schöicer Wiener Brauch waren. Trotz der schweren Zeiten lebt die alte musikalische Kultur in W en weiter, und nichd ein Zufallsrepertoire und ein eilig zusammengerafftes §»» scmble, sondern das Beste, vom Vesten sollte für die Wiener Staatsoper gerade gut genug sein. flb. kadgMgr Absane der Saksviel« der Wiener Staatsoper in London. Die offizielle Mitteilung des Sstrrreichischen Gesandte«. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeituivg".) Der „Times" zufolge hat der österreichische Ge>'<mdt« in London, Franckenstein, mmmchc der britischen Regierung offizielle Mitteilung von dein Unterbleiben des geplanten Gastspieles der Wiener Staats-- opcr in London gemacht. In dem Schreiben des Gesandten wird auSaefübrt, daß die österreichische Regierung mit dem tfeplan'cn Gastspiel in erster Lune den Zweck verfolgte, die herzlichen Gefühle ^vischen Oe st erreich und England zu vertiefe n und daS Interesse der englischen Oesserttlichkeit für di« hohen künstlerischen Fähigkeiten des osterreichiiÄen Volkes wachzu-» rufen. Mt Rücksicht auf die Widerstände gegen das Gastspiel in Englaird hätte dieses Ziel nicht gut erreicht werden können. Die österreichrsche Regierung wollte überdi'Z alles vermeiden, was der englischen Rtgieruug unter Umständen Schwierigkeiten hä' Je verursachen können. Trotzdem hossc man in Oesterreich, ein Äasip,'iel der Wiener! Swatsoper in London in einem späberm Zeitpunkt noch aus-- führen zu können. Die neue geritza. Wie w>rr bereits berichteten, wurde die ftmge Budü» pesder Opemisüngemn Maria N e m e L H für den 1. Se^» tenrber 1924 an die Wiener Staatsoper engagiert. Die junge Künstlerin, der der Ruf vorausg-eht, daß sie an Stimme und BeIclibung d'e Jevitza überrage, hat an der Bn-dapestrr königlichen O^>er und am Stadtbhealer als Anrekia im „Mas'errl?all", Deonore im „Tcoubaldonr", Sulamith in der ,^k5n-igm von Saba" und als Aida große Erfolge g,oevntet. Tie Nachvicht des Wiener En-Z-agenrents der Künstlerin Hat in BudaposLer TheaterEreistn wahre Bsstürz-uarg l/evovrgernstn. Emcan Bertreter des „Az Ujsag" gegenüber erElärtic Frau Nemeth, daß sie sich nux schwer entschlösse,r habe, ihren Budrposter Wirkungskreis anfWigoben un-d sich 'dessen bewußt fcß. daß sie n^ch viel lernen müsse. In Wien erüffneten sich ihr jedoch große EMvicklungsmöglichkeiten, sie ha-be hier GeloAenchevt. §n lernen, viel zu sehen, große Kü-nistler zu Haren rmd wolle dann an den gewruuenen Erstchrungen reicher nach Buida-> Pest zurückkeihren. Dazu erfährt auch, wie die Küwstlerrn weiter nvitteilte, durch das Wiener Engagement, daS sehr günstige m-Lterielle Bedingungen und die Möglichkeit der weiteren AuLbildu-ng bi>c>tot, ihre leidige Wohnumgsfvage eine ihr cmAetwhnve Losung. In Wien wurde i'hr eine gute Wohnmvg zmgesichevt. wA)rend sie in Budapest gezwungen war. sich r>n e-i-mr geradezu u-mnäglichen Behausu-ng emzunvioten. Zum Schlüsse erklärte die Künstlerin, daß ihr Abschied vom Budapest Lein endgültiger sei. „Ich will einige Jahre lernen n>nd ich habe mir, um m Budapest jährlich mehrere Gastspiele absolvieren zu können, sinen dreimonatigen Urlasvb m jedem Jahre vertraglich gesichert. Werde ich -dann wirklich genug önnen und n,an mich in BudaPcist noch immer mögen, sio komme ich dann für immer nach -rxrust zurück. Ich bin überMgt. daß ich mit der Annahme deä Wiener Bevtrages auch der ungarischen Kultur einen T-iemt erweist."

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