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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-27 · Heft 1808 (27.2.1924) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1808 (27.2.1924)
Date
1924-02-27
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Kr. 1808 Men, Mittwoch *■ . .. I« ■ -■■■■' I I I.. ■■ ■■■ I «■ rn ,, - ■ lichen Opposition hat das Verhalten des MajorauditorS und seiner Sekundanten gegenüber einem Mitglied der Nationalversammlung Empörung hervorgerufen. Der Abgeordnete Rudolf Rupert wird die Angelegenheit in der morgigen Sitzung der Nationalversammlung namens der bürgerlichen Demokratie ebenfalls zur Sprache bringen. Eine Karolyi-Debalte in der Nationalversammlung. Budapest. 86. Fobvu<rr. In der NaÄormlvers«mmkmg §inq h-eu»? die ArtslHefermtigsdöba.tte über die sozialdemvwatischen At^eordneten Pveßvergehen weiter. Hieraei wurde sehr viel von der Schuld und Unschuld des Arasen Michael Karolyi gesprochen, da Abgeorldneter Lanczak i;. der „Nepszava" g-sschl'^öten hatte, daß .Pawltti dem. Fortschritt zun-cögte, wodurch sich BanezÄ des Neraehens der Gutheißung eines Verbrechens schuldiq na che. Vergebens suchte die Oppositio n zu beweisen, daß xsgen Karo'y. keinerlei Strafia-che anhängig sei und daß mch sein Zivilprozeß wegen Baschlagnrt'hme seiner Güter mhc. Trotzdem wurde Banczak mitStirnrnenmehr- >> i ' i den Gerichten ausaeliesert. Ter MMister für Kultus und Unterricht unterbreitete v>dann e'ne Gesetzes Vorlage über die Rrsovm des Mittelchuswr^ens. das nunmehr in drei Kategorien zerfallen soll: ^ynlncsien, Realgymnasien und ReailschuLen.. 8in zuckervanama. Der Staat um 100 Milliarden geschädigt. (Eigendienst v-n „Wiener Morgenzeitung".) Budapest, 26. Februar. Das Organ A n d k a s s h s, Magyarorszag", beschuldigt das Zuckerkavtell, den Staat um mehr als 10 0 M! l l i a r d z n Kronen geschädigt zu hüben, indem es durch Vermittlung seines Vertreters die Festsetzung des staatlichen Anteiles am Zuckerscrkauf in Erfahrung brachte, noch ehe d'ese Entscheidung öffentlich bekannt gegeben wurde. Dadurch ist der Staat »erkürzt worden, aber die Konsumenten und d'e Händler müßten dem Kartell bereits den erhöhten Preis bezahlen. Der Anteil des Staates am Zuckerderkauf beträgt heute $0 bis 65 Prozent. _ Bef7erung der Lage der Anden in Inlaarie«. Von autorisierter Stelle wird uns mitgeteilt, daß die Zag» der Juden in Bulgarien, unter denen msobge der errorWschen und erpresserischen AMorren der maze-dowchen Verbände m letzter Zeit gvoße Panikstimmmvg herrschte, sich in den jüngsten Tagen gebessert hat. Die von «n Behörden ergriffenen Mchmchmen hatten die Wrrmrg. daß die Agitation der Mazedonier ausgehovt hat und « der jüdischen BevolLewntz einige Beruhitzurdg emge- «el«n ist. Es wird nunmehr abzuwarten fern, ob es sich um dauernde oder um temporäre Maßnahmen von kürzer Wirkung handelt. Es wäre sehr zu wünschen, daß die gegenwärtigen Leiter der bulgarischen Politik sich über den großen Schaden klar werden, den diese Ereignisse der letzten Zeit dem Lande im Auslände bereits zugsfügt haben und »och zuzufügen vermögen, wenn sie sich wiedechoilen sollten. «ne Mfenifdje Anleihe für Wen! (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Warschau, 24. Februar. Wie Ihr Korrespondent aus M unterrichteten Kreisen erfährt, soll Bolen demnächst eine Anleihe in Italien in der Hohe von 100 Milionen Goldfranken erhalten. Als Garantie soll das volnische Tabakmonopol dienen. Die italienische Regie- °ung wird, dem Bernehmen nach, für diese Anleihe bei der beerbenden italienischen Finanzgruppe die Haftung übervehmen. Freitag. haben drei höher« M'nisterialbeamte Warschau verlassen, angeblich um diese Anleihe in Rom zu perfektionieren. ZMnd. Sie Personglfteumwvelle. Die Personalsteuernovelle wurde gestern gemäß den schm rrrrrgeteilten Beschlüssen des Subkomitees vom Finanzausschuß angenommen. Der Berichterstatter Dr. Gürtler hob hervor, daß durch das neue Gesetz an Stelle des rohen und unzweckmäßigen Systems der bisherigen Besteuerung der Be» triebsmerkmale bei der Erwerbsteuer nunmehr der Gesichtspunkt des Reinertrages des gewerblichen Unternehmens gesetzt wird. Die Novelle sei vielfach dahin mißdeutet worden, als ob spekulativen Beräuße-- rungsgewinnen von Wertpapieren die Qualität steuerfreien Einkommens zuerkannt werden sollte; im Gv etz sei jedoch nur von der Erhöhung des Nennwertes von Aktien, nicht aber von der des Kurswertes die Rede. Dr. Danneberg und Dr. Bauer erklärten sich dm: dem Gesetz teilweise befriedigt, bedauerten aber die Herabsetzung der Einkommensteuer in den höchsten Stufen und die Freilassung der Bezugsrechte von der Einkommensteuer.. Berichterstatter Dr. Gürtler betonte in seinem Schlußwort nochmals, es dürfe sich nicht die Legende festsetzen, als ob das vorliegende Gesetz grundsätzlich die Beräußerungsgewinne aus Börsentransaktionen steuerfrei machen würde. Es handelt sich nur darum, diejenigen Gewinne steuerfrei zu machen, wo aus wirtschaftlichem Bedarf oder aus Not Objekte veräußert werden, die den ursprünglichen Intentionen des Erwerbers gemäß ein»' dauernde KapitalsanlaZe bilden sollten. Wiener MoraenzeUunff. 27. Februar 1924 Seite S Her Niedergang der Aaatstheater. Der Finanz- und Budgetausschuß zog gestern den Titel „Bundestheater" des Bundesvoronschlaqes in Verhandlung. Berichterstatter Volker führte n. a. aus, die Beurteilung der Bundestheater im Rahmen der Bndgetverhandlungen könne nur von dem Gesichtsvnnkte aus betrachtet werden, das, der Staat die Pflicht bat. die Weltruf genießenden Bundestheater als besonders hochwertige Kulturgüter auf ihrer traditionellen Höhe zu erhalten. Wir sind ein armer Staat geworden, muffen auf äußeren Glanz verzichten. Das hind-rt jedoch nickt, die künstlerische Qualität in Darstellung und Wirkung m pflegen und zu erhalten. Dieses Ziel ist im Jabre 1923 im allgemeinen gewiß erreicht worden. Es wird hoffentlich dem zuständigen Ministerium und den Direktionen bei Anstrengung aller Kräfte auch in dem engen Rahmen des Budgets gelingen, der hohen Ausgabe gerecht zu werden Der Bundesvoranschlog für das ^abr 1924 sieht einen Be- Icievsnffchuß von insgesamt 18 Milliarden für die Bundestheater vor. Gegenüber dem Betriebszilsckmß von 15,9 Milliarden im Jahre 1923 bedeutet das eine Erhöhung, die jedoch gerechtfertiat ist. Die seitens der renlralln Verwaltung der Bnndestheaier bisher anoebabnten Maßnahmen zur Herstellung des wirtschaftlichen Gleichgewichtes in den Bundestheatern lassen-hoffen, daß es gelinaen ivird. im Jabre 19°>4 die Spannung zwischen dem budgetär vorgesehenen Betriebszuschuß und dem tatsächlichen Betriebsabgang noch weiter abzubauen. Abg. Dr. Ellenbogen erklärte: Was zunächst das Burgtheater aubelangt. so muß man uraeben. daß dort fleißig gearbeitet wird. Der künstlerische Wirknnaskreis des Burgtheaters nach außeri ist durch verschiedene Moßnabur-n verrinnen word-n. und die Wirkung dieser künstlerischen Verringerung zeigt sich darin, daß, wenn ein Schriftsteller einen Erlola im Burgtheater hatte, dieser nicht einmal einem solchen wie etwa in Dresden, geschweige denn in Berlin gleichkommt. An der Staatsoper gibt es noch irmner große Künstler, es muß aber auch b-rv"" gehoben werden, daß dort ebenso eine Reihe ausgereickmetec technischer Kräfte vorhanden ist. Leiber bat man es verabsäumt, auf den inneren, künstlerischen Wert der Vorstellungen das größte Gewicht zu legen, und hat das Hauptaugenmerk aus sogenannte Glanzvorstellungen gerichtet. Nicht einmal alle großen klassischen Werke stehen dauernd im Repertoire, geschweige denn die ungeheure Zahl derienigen, die von gewaltigem künstlerischen Werte sind, aber nicht gerade bestimmt sind, eine sogenannt Zügoper zu sein. Es ist wivderholl vorgekommen, daß neue Werke 'monatelang vorbereitet und dann vom Spielplan abgesetzt wurden. Eine solche Svstemlosigkeit muß die künstlerische Disziplin untergraben. Dazu kommt die Svstemkosigkeit im Urlaubswesen. Die Direktoren Strauß und Schalk, die Philharmoniker sind monatelang nicht in Wien. Das geschieht nicht FRACKHEMDEN FRACK Gl LE 7 S M BEHl HOLDSCH EHR HL Lamdiirtmw ßüriil 19, Lmiern 118,40, Tagesbericht. intim Wolf operiert. Im Sanatorium Fürth. Wie bereits gemeldet, war vor einigere Wochen der englische Journalist Lucian Wolf, Sekretär des Außenausschusses des jüdischen Board of Deputies, auf der Rückreise von Bukarest nach Wien gekommen, um hier wegen eines Augenleidens die Aerzte zu konsultieren. Gestern hat sich Herr Wolf im Sanatorium Fürth einer Angenoperation unterzogen, die von Professor Sachs mit Erfolg ausgeführt wurde. Es ist begründete Aussicht vorhanden, daß er wieder seine volle BerufsWigkeit erlangen wird. Schwere Snsexviobo» in Frankfurt. Fra«rs«rt. 26. Fcibruar. In. einem Hanse hat sich eine schwer« Gasexplosion ereignet, die a-ußewrdenÄichen Schaden verursachte. Durch den Luftdruck wurde die Wand des Evdgüschosses hiuauÄgepveßt. Die oberen Stockwerke mit den Wohnu.ngscmrrchttt'Nigen waren im Augenblick m ein Chaos Vevwanidelt. Die meisten Hausbewohner wurden verletzt. Sechs bis acht Schwerverwunidete wurden in Krankenhäuser überführt. Bier Nachbarhäuser mußten Weyen Elwsturzgcsahr geräumt werden. Die Wohimngsemrichtungen in diesen Häusern sind vollständig zerstövt. Kn wahnsinniger Mörder. Rew-Dork, 26. Februar. Eine Sensal ionsasfäre hält die gesinnte Oeffentlichkeit und die Presse in Aufregung. Wie „Universal Telegraph Agency" berichtet, wurde eilt Hörer der Universität Washington. Frank Mac D o w e l l, der vor seiner Graduierung zum Doktor stand, unier der Anklage verhaftet, seine beiden Schwestern und sodann seinen Vater und seine Mutter ermorde« zu haben. Die beiden Schwestern des Verhafteten wurden in ihrer Vaterstadt Decatur in Georgien während der letzten Sommerferien in ihrem Zintmer tot aufgefunden. Die 16- und 17jährigen Mädchen, zwei bekannte Schönheiten, tvaren i» ihren Betten auf gräßliche Weise ermordet worden. Die Bevölkerung von Decatur, von furchtbarer Aufregung ergriffen, beschuldigte die Neger, die beiden Schwestern ermordet zu haben. Einige Neger wurden ergriffen und gelyncht Nach dem Tode ihrer beiden Töchetr übersiedelten Herr und Frau Dowell nach einer anderen Stadt. Dorr wurden sie eines Morgens in ihrer Wohnung ermordet ausgefunden. Beide hatten Revolvevschüsse in den Kops erhalten. In demselben Zimmer lag auch ihr Sohn Frank , Dowell mit einer kleinen Wunde am Kopf, Er behauptete; bloß, um den Ruhm unseres ersten Kunstiustittttes ins Au> land zu tragen, sondern ans materiellen Gründen, die für der einzelnen wohl begreiflich sind. Aber soweit, daß diese Tatfacht Dimensionen annimmt, daß man geradezu sagen muß, di» Mitglieder unserer Staatsoper treten hier nur in Ga st spielen auf, ihre regelmäßige Beschaftigun« finden sie im Ausland, darf das noch nicht gehen. Der Redner sprach sich dagegen ans, daß man sich zu» Erhaltuttg der Staatstheater an den Wohltätigkeitssinn oer Reichen, besonders der im Kriege reich gewordenen Leute, wendet. Man müßte dem Geschmack dieser bochbegütertcn Herren Rechnung traaen, als Dank dafür, daß sie so großmütig sind von den im Kriege eingerablten Steuern ersvarten Beträgen einen minimalen Anteil für die sogenannte Kunstpflege her zugeben. Daß es sich so und nicht anders vcrbält, beweist der Skandal mit de« Theatre pare-Auffkihrungen. Unter Mahler war der Begriff der Glanworsteüung der, daß man sich bemühte, die geheimsten Schönheiten eines Kunstwerkes in die Darstellung zu überführen. Heute aber ist da? Stück und seine Aufführung Nebensache. Der ganze Staatstheaierbelrieb hat heute einen schioherartigen Charakter angenommen, insbesondre in der Oper. ES ff» im tiefsten Grunde kunstfeindlich, was sich in dieser Art von Glanzdorstellungen äußert. Niemals ist die Oper so tief gesunken wie in dem Augenblick, als sie, angeblich um ibre Ein« nahmen zu erhöhen, anstatt des Volkes eine Anzah' Seidentviletten eingelassen hat, die um ein Paar lebende Gliederpupven gehüllt sind, Gliederpuppen, die zur Kunst ebensoviel Beziehungen haben, wie die Wachsfiguren in den' Auslagen der Modefirmen. Das Wiener Nubllkum steht glücklicherweise auf einer böheren Stufe des Kunswerständnisses Es . ist bezeichnend, daß die zweite Vorstellung nicht mehr stattfinden konnte. Das ist wohl ein glänzende» Beweis für das Kunstverständnis des Volke? als alle übrigen finanziellen Erwägungen. Abg. Dr. 5k e r z a b e k gezeichnete es als ganz unwürdtg, jetzt an die Hochfinanz beranzntreten, daß sie die beiden Staats.' theater unter ihre besondere. Fürsorge nebme, und ihr dafür Erbpachtlogen in Aussicht zu stellen. Was d?o Gaaen anbelangt, so ist gerade jeüt nicht der Zeitpunkt, an ihnen herumzuhandeln, denn den beiden Staatstheatern droht durch Reinhardt, der bekanntlich mit dem Gelbe Castiglionis das Josefstädter Theater umgebaut hat, große Gefahr. Redner möchte die Regierung fragen, ob man von den Plänen Reinhardts Kenntnis habe und welche Vorkehrungen dagegen getroffen werden, daß nicht unsere Staatstheater von unseren erstklassigen Kunstkräften entblößt werden. Die Abg. Dr. Eisler und Dr. Hampel verlangten, daß die Regierung auch zur Sanierung der städtischen Bühnen in Graz ausreichende finanzielle Zuwendungen zusichere. Die Debatte wird demnächst fortgesetzt. »»«»>»n»nn,W,n»»W!Wim^MW»^Mnn>n»>n«»i»W>W»«»»»«nn«»n»»» unbekannte Männer seien in das Zimmer gedrungen, hätten Vater und Mutter erschossen und ihn selbst verwundet. Die Umstände waren aber derart verdächtig, daß die Polizei den jüngen Dowell verhaftete. Nun gestand er, serns Eltern getötet zu haben sowie er auch seine beiden Schwestern ermordet hatte. Es scheint, daß Frank Mae Dowell an religiösem Wahnsinn leide. Zumindest behauptete er vor dem UMerfnchungsrichter, er hätte auf Befehl eines bösen G e i st e s gehandelt. Me Schlacht bei Grinzing. Manöver der Wiener Garnison. Die Truppen der Garnison Wien hatten gestern cüi Vereine mit der Garnison Klosterneuburg eine größere Gefechtsübung im Raume von N u ß d o r f—H eiligem stadt—Kahlenberg—Hermannskogel. Die Trup^ Pen der Garnison Klosterneuburg unter dem Kommando des Obersten Ohmayer, bestehend aus dem Pionierbataillon 1, der Gebirgshaubitzbatterie 2 und verstärkt durch das Raw fahrbataillon 2. bildeten den Nordgegner und hatten >den Auftrag, das Vordringen des Feindes zu verhindern. Di« Truppen der Garnison Wien unter dem Kommando des Obersten Hugo Schäfer, zu einer kombinierten Brigade formiert, bestanden aus fünfeinhalb Bataillonen, eineinhalb Maschinengewehrbataillonen, dem Radfahrbataillon 3, mehreren Batterien und einem Minenwerferzug sowie Kavallerie. Auf« gäbe dieser Brigade war, aus den nördlichen Bezirken Wiens die genannten Höhen in Besitz zu nehmen und in der Richtung Weidling durchzustoßeir. Der Hauptangriff erfolgte im Raum« Grinzing—Sievering auf dm Bogelfangberg. Ae SlektrWemus der Stadtbahn. In der gestrigen Stadtsenatssitzung wurde ein Berich über Detailfragen vorgelegt, die gelegentlich - der Elektrifizierung de r Stadtbahn zur. Ausführung gelangen sollen. Es handelt sich bei diesen Plänen vor allem um di« notwendigen Umbauten der in Betracht kommender Bahnhöfe und die Versorgung der Leitung mit elektrischem Ström. Nach diesen Projekten sollen der Heiligenstädter Bahnhof, dann der Bahnh's Brigittabrücke und Haupizollamt wesentlich umgeändert werden. Der Bahnhof Brigittabrücke. der bisher in Mitte einen Gehsteig aufwies, toir* derart umgeänkrl, daß in der Mitte die Geleise gefühv werden, weil bei der elektrischen Stadtbahn nur ans eine? Seite ausgestiegen werden darf D-e Bahnsteige werden als» nach den beiden Serien verlegt und entsprechend Verbreiter werden. Beim Bahnhof H e Ni gen st a dl wird die Anlagt der Stadtbahn vollständig getrennt von der der Franz. Josefs Bahn. Es wird ein neuer Eingang von der Straße geschaffen ebenso eine neue Siiege. Auf den Bahnhöfen Brigittabrück und Hauptzollanrt werden Umkehrgeleise geschaffeil, un von diesen Punkten aus den Verkehr nach Bedarj zu verdichten Zur Stromversorgung werden vier Qmcksiibergleichcichter Knlagen errichtet.

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