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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-27 · Heft 1808 (27.2.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1808 (27.2.1924)
Date
1924-02-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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©eflfc 4 Dien, Mittwoch threS ganzen Reformwerks gefährdet lvüvde, Vre Pflichtgomätzer Folgeruilgen daraus Sechen und Wan Reichspräsidenten dir Auflösung des Reichstages «beantragen würde. Dm Kanzler bat, die gestellten AbämideMn«gsantväge abzulehnen und von ihrer Beratung in Kommissionen Abstand zu nehmen. Dr. Brauns über den Zehnstundentag. ReichsarbeitsminHster Dr. Brauns erklärte: Mr hüiben nach dem Kriegsende nicht den Wiederaufbaiu ge- 'habt, sonder n den wödteven Abstieg bis zu>m vollständigen Zusanunenbruch und Bankrott unserer Reichs-, Staatsnnd Genie!ndeifmanzett. Die furchtbare wirtschaftliche Not zivang zur SparsanMt auch anif sozialpolitffchom Gebiet. In solchen Zeiten, wo wir unsere Wirtschaft sanieren und außerdem für die Reparationen arbeiten müssen, ist der -t chtstundeniag in vielen Berufen ungenügend. Das Washingtoner Abkommen ist imr von sehr wenigen Nationen unverändert augenomme n morden. Selbst ob die fetzige englische Regierung es ratifizieren wird, ist noch zweifelhaft. Mir aber liegt nichts ferner, als den Zehniftundentag zur Regel zu machen. Die We iier bcratu ng wurde 'dann auf morgen nachmittags vertagt. Die Wahlen am 6. April. Berlin, 26. Februar. Wie den Blättern MitgeteÄL wird, ist es angesichts der Tatsache, daß dem Reichsinnen-- minister die Attberau.inu.ng des Tages der ReichotagSwahlen überlassen :st, möglich, daß .der 6. April der Wahltag sein wird. Millermid über die Nuhrbesetzung. Paris, 26. Februar. Präsident Millerand hielt bei der Eröffnung des neuen Gebäudes der Handelskammer eine Rede, worin er auf die erfolgreichen Anstrengungen Frankreichs verwies, der wirtschaftlichen Offensive, die dem Kriege gefolgt sei, Herr zu werden, und insbesondere das Gleichgelvicht im Staatshaushalte herzustellen. Die Besetzung des Ruhrgebietes war für uns stets nur ein Mittel, nicht aber ein Ziel. Mit allen unseren Wünschen sehnen wir die Stunde herbei, die den Abschluß jener Unterhandlungen bringt, die dazu beftimnit sind, das Damm für die Bezahlung unserer Forderung und der gleichzeitigen Räumung des Ruhrgebietes festzulegen. Unsere ganze wirtschaftliche Politik läßt sich in den zwei Worten zusammenfassen: Produzieren und sparen. Re Konferenz zur Beschränkung der See> Mnngeu — ei« Mißerfolg. Rom, 26. Februar. Die Blätter berichten zum Abschluß öer Konferenz für die Beschränkung der Seerüstungen, das Ziel derselben sei nicht erreicht worden. Die Konferenz habe nur eine Reihe von Meinungsverschiedenheiten ftstgestelli. Der spanische Delegierte habe die Erhöhung der spanischen Flotte auf 105.000 Tonnen gefoltert. Rußland habe, wie „Meffaggero" berichtet, eine Flotte von 400.000 Tonnen verlangt, weil es nicht durch Verträge geschützt sei. Dagegen habe sich England gewähr! un-d habe Rußland 110.000 Tonnen angeboten. Ter russische Vertreter erklärte, dies nur annchmen zu können, wenn dafür loeitgehende internationale Garantien geschaffen würden. Ebenso Härten Norwegen, Dänemark und Schweden Vorbehalte gemacht, solange man über die Seemacht Deutschlands in der Zukunft nichts sagen könne. Die südamerikanischen Staaten haben die Entscheidung über ihre Seerüstungen ausschließlich ihren eigenen Abmachungen Vorbehalten, die bereits in Santiago getroffen worden seien und auf jeden Fall eine Herabsetzung ihrer Seemacht abgelehnt. „Meffaggero" verweist daraus, daß dieser Mißerfolg der Konferenz vor allen: auch aus die Verstärkung der englischen Mittelmeerflotte und aus die neuen englischen Schiffsbauten zurückzuführen sei. Lschecho-slowakische Nationalversammlung. Prag, 25. Februar. (Tschecho-ftoioakisches Preßbureau.) Durch Entscheidung des Präsidenten der Republik wird die Session der Natlonalversammlunig mit dem 27. d. als beendet erklärt und die Natronalvevsammlwng auf den 6. Mar; zur Frühjahrsfession einberufen. Sie Wahlen in Karvathornßland. Eine zweite jüdische Liste. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Bratislava, 25. Februar. Wie Ihr Korrespondent erfährt, fft neben der Liste der. jüdischen Volkspartei eine zweite jüdlsche Kandidatenliste für die Parlamentswahlen in Karpathorußland von den Vertretern der konservativen und bürgerlichen Juden amfgestM worden. Diese Liste der jüdische n Partei kandidiert den Advokaten Dr. Kr oh. einen Israeliten 'Magyarischer Nationalität, und den Preßburger Advokaten Dr. R e i s z für das Abgeordnetenhaus und den Gutsbesitzer Emarmel Gu tma n n in den Senat. Wie Ihr Berichterstatter weiters erfährt, ist diese separate Kandidatur auf Meinungsverschiedenheiten formaler Natur unter der: jüdischen Parteien zurückzufühven; doch besteht die Hoffniung, daß die Einheitsfront der jüdischen Parteien flir den Wahlkampf wieder hergcftellt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, so wäre dies im Interesse einer jüdischen Vertretung im tschecho-slvwakifchen Parlament stthr j$u bedauern. Denn nur bei geschlossenem Vorgehen aller jüdischen Parteien besteht die Möglichkeit, ein jüdisches Man da t iu ÄarvatborMaud «u er« _Wiener Morgenzeitung. _ Der Streik der Roch leine Gestern dauerten die Verhandlungen zwischen den Vertretern der Banken und der Streikenden fast den ganzen Tag an, ohne daß es zu irgend einer bemerkerlswerten Annäherung gekornulell wäre. Im Gegenteil, der Streikenden hat sich größere Erregung bemächtigt, da aufpeitschende Gerüchte die Luft durchschwirre«. Bald hieß es, die ausgefperrten Beamten werden am 1. März keine Bezüge erhalten, dann wieder, Generalkommissär Dr. Zimmerman habe die Bankleitungen zur Nnnachgiebigkeit aufgefordert. Die leitendeil Funktionäre des ReichSveveins erklären, daß, falls die Gehalte den Ausgespervten nicht ausgezahlt werden solltell, der Reichs- Verein aus seinen Kassenbe-ständen die Zahlungen leisten wird llnd überdies werden die^ Beamten ihre Forderungeil gerichtlich geltend rnachen. Die Auszaylung der Gehälter und Löhne. Beziiglich der Auszählung der Gehälter und Löhne bestehen noch keine endgültigen Entschließungen. Hierüber wird, wenn eine Einigung im Streike gelingt, im Rahmen des zu schließenden Uebewinkommetts Vorsorge getroffen werden. Die vier Banken, denen die Angestellten gekündigt haben, vertreteü den Standpunkt, daß sie rechtlich nicht verpflichtet sind, die Gehälter zu zahlen. Die übrigen Danken, welche ihre Beamten ausgesperrt haben, erklären gleichfalls, zur Zahlung nicht verpflichtet zu fein. Die Privatbanken. Der Verband der Bank- und Kommrffionsfirmen hat sich mit den Forderullgen der Angestellten der Privatbanken beschäftigt und ein Komitee mit der Aufgabe betraut, mit den Beamten zu einer Verständigung zu gelangen. . Die Beamten verlangen eine 15prozentige Erhöhung der Bezüge und im Verein mit den unterschiedlichen Gratifikationen insgesamt 18 Monatsbezüge im Jahve. Die Privaten Bankfirmen sind geneigt, einen Ters der Forderungen zu erfüllen und rnarc glaubt, bald zu einer Verständigung zu gelangen. Die Angestellten der Privatbanken hielten gestern in der Bolkshalle des Rathauses eine Versammlung ab. Es wurde mitgeteilt, daß die Angestellten der Verlängerung des Kassadienstes um eine Stunde zustimmen. Die Banken haben sich zu Zugeständnissen in der Frage der Einführung der gesetzlichen Ueberftundenent-- lohnung Herbeigelaffen, ebenso bei den geforderten Festanstellungen der im Jahre 1923 eingetretenen Gehilfen. Es soll ein Drittel der Gehilfen im Jahre 1924, ein weiteres Drittel 1925 und das letzte Drittel 1926 fest angestellt werden. Auch zu der Forderung, die Gehilfen bei der Krankenkaffe der Bankbeamten zu versichern, liegt bereits eine Zusage vor. Ängenomnren wurde auch die Forderung, die Bedienerinnen unter den Kollekttvvertrag zustellen und den jttgeMichen Bankgchilfen. Naturalbezüge zu gewähren. Die Urlaube sollen nach dein Angestelltengesetz festgelegt werden. Arbeitsaufnahme bei der Depositenbank. Gestern haben sich bei der Allgemeinen Depositenbank acht Prokuristen und eine Anzahl von Disponenten zur Dienstleistung gemeldet und ihren Dienst sofort angetreten. Sie haben bereits am ersten Streiktag sich der Streikleitung nicht angeschlossen und sich dem Institut zur Verfügung gestellt. Seitens der Direktion wurden jedoch die Angestellten vorerst nicht zur Dienstleistung herangezogen, um llicht eine Verschärfung der Stimnlungen innerhalb der Beamtenschaft hervorzurufen. Mit Rücksicht auf die lange Dauer der Verhandlungen und dem bevorstehenden Ultilno hat sich jetzt die Leitung des Instituts ^veranlaßt gesehen, die arbeitswilligen Beamten zum Dienst zuzulaffen. ' Infolge der Aufnahme der Arbeit der Prokuristen fand eine Demonstration der streikenden Bankbeamten vor dem Hauptgebäude der Depositenbank in der Teinfaltstraße statt, doch zerstreuten sich bald die Demonstranten auf polizeiliche Aufforderung. Hörer der Hochschule für Welthandel keine Streikbrecher. Einige Zeitungen berichteten, daß sich deutschnationale Hörer der Hochschule für Welthandel als Streikbrecher gemeldet hätten und bei den Banken Dienste machen.. Wie wir erfahren, hgt tatsächlich bei einem kleinen Teil der deutschnatianalen Studentenschaft die Absicht bestanden, Streikbrecherdienste zu leisten, doch wurde diese Absicht gleich von vornherein verhindert. Der Profeffor dieser Hochschule Dr. Anton Schmidt hat den Höter« auf das entschiedenste abgeraten, derartiges zu tun. wmmmMmmmmmmmmmammmmmmmwammmmmummam langen und von bot ErlaiMrmig dieses Mandat's ihangt die Vertretung derJuden im ts checho-flo wak ischen Parlament überhaupt alb, da wu-r bei Erreichung eines Mandats die jüdischen Restftimmen in den übrigen Teilen der Republik, deren Zahl bei den letzten Wahlen 85.000 betrug» den Einzug von jüdischen Abgeordneten iu die Prager Volksvertretung ermöglichen. _ Korany — Finanzminifter? (^igendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Budapest, 26. Februar. Es verlautet, daß zum FinanMinister Baron Friedrich Korany, der bishevige Gesandte Ungarns in Paris, ernannt werden soll. Korany hat angeblich den chm augebotenen Ministerposten bereits angenommen. Die Durchführung der Ernennung soll jedoch erst nach Erledigung der Gesetzvorlage über die ungarische Ausländsanleihe. MMen. 27, Februar 1924 Bfa 1608, Bankbeamten. Einigung. Von Rektor der Hochschule für Welthandel Professor Dr. Heiderich erhalten wir folgende Mitteilung: Die Ge, rüchte über Arbeiten von Hörern der Hochschule in den Banken sind vollkommen unbegründet. Das Rektorat wäre, wenn etwas derartiges geschehen wäre, auf das energischeste dagegen eingeschritten, da es als. ungehörig und unstatthaft betrachtet wich, die Streikenden zu schädigen und sich in den Streik eiuzümengen. Erkundigungen im Versammlungslokal der deutschnationalen Studenten haben ergeben, daß dort nichts von einet, Avbeit von Studenten in den Banken bekannt ist. Sine Streikdebatte im Finanzausschuß. Im Finanzausschuß des Nationalrates brachte gestern Dr. Danneberg den Bankbeamtenstreik zur Sprache. Er sagte unter anderem: Der Bundeskanzler führt schon seit einigen Tagen mit beiden Gruppen Verhandlungen. Da wäre es interessant, zu erfahren, was die Regierung beabsichtigt und ob sie es nicht als ihre Pflicht empfindet, auf die Herren von den Banken einen gewissen Druck auszuüben, wozu sie durchaus in der Lage wäre. Es mutet geradezu komisch an, wenn die Banken den Bankbeamterl vorwersen wollen, sie stellen ungerechtfertigte Lohnuild Gehaltsforderungen, itui» wenn man gleichzeitig in einem offenen Brief bekanntgeben muß, daß dem Direktor einer Bank eine Abfertigung von sieben Milliarden gezahlt wurde, und zugleich zugestehen muß, daß der betreffende Funktionär außerdem eine lebenslängliche Pension bezieht. Die Rechtslage ist heute die, daß es neben 6000 Streikenden 12.000 ausgesperrte Bankangestellte gibt, und es kann keinem Zweifel unterliegen, daß diese am 1. März den Anspruch auf ihren Gehalt haben werden. Es ist aber auch gar nicht daran zu zweifeln, daß sie alle ihre Ansprüche beim Gewerbegerichte geltend machen werden, und es muß erwartet werden, daß die Regierung nicht durch irgendeinen Mißbrauch Einfluß auf dieses Gerichtsverfahren nehmen wird. Es ist aber auch gar nicht zweifelhaft, wie diese 12.000 Urteile des Gewerbegerichtes ausfallen werden, und es ist schließlich auch dafür vorgesorgt, daß diese 12.000 Bankangestellten, wenn ihnell das Gewerbegericht den Anspruch auf ihren Märzgehalt zuerkennt, diesen Gehalt auch wirklich bekommen werden. Es wäre ganz falsch, zn meinen, daß die Herren von den Banken die Bankangestellten aushungern konnten. Auf diese Weise wird der Streik nicht beendet werden können. Dazu: aber sind nicht nur die Bankangestellten selbst, sondern alle Angestellten nlld alle Arbeiter in Oesterreich doch viel zu stark gewerkschaftlich organisiert, als daß dieser Ansturm der Bankgewaltigen gelingen würde. Darum wäre es Pflicht der Regierung, einzngreffen und diesem Streik, der 'volkswirtschaftlich nicht nützlich ist, so rasch als möglich ein Ende zu bereiten. Bundesmrnrster für Finanzen Dr. Kienböck verweist gegenüber Abg. Dr. Danneberg darauf, daß der Bundeskanzler, als er in Angelegenheit des Bankbeamtenstreiks zuerst von seiten der Gewerkschaft, dann auch von anderer Seite in Anspruch genommen wurde, sofort dom an . ihn ergangenen Ruse Folge leistete und seit vielen Tagen seine Mühewaltung auswendet, um in dieser vallswirtschaftlich gewiß schr wichtigen Angelegenheit zu vermitteln. Für die Regierung sind selbstverständlich alle hier in Betracht kommenden Fragen wichtig. Sie muß alle Seiten des Problems,' in-, sofern sie interveniert, prüftn. Darüber hinaus jetzt Erklärungen abzugelben, würde der Mnister nicht für gut halten, Dr. Bauer erklärte sich von der Antwort des Ministers nicht besris» d i g 1. Es gchört selbstverstäMich zu den Pflichten der Regierung, bei so großen Lohnkämpfen zu vermitteln. Aber es ist erstens keine Antwort aus die Frage, die Dr. Danneberg aufgeworfen hat, ob es angehe, daß wir gerade heute ein Gesetz, das für die Banken so vorteilhaft ist, beschließeil, bevor wir wissen, was mit dem Dankenstreik ge-> schicht, und zweitens ist es keine Antwort auf die Frage, ob denn die Funktion der Regierung sich bei solchen Lohnkämpfen notwendigerwefte auf das bloße Vermitteln und Zureden boschränken muß. Gerade die Banken sind in viel höherem Maße als irgendein Zweig der Industrie und deS Handels auf das Wohlwollen und Entgegenkommen — selbst auf Entgegenkommen gegen das Gesetz — angewiesen und davon dermaßen abhängig, daß sie in Wirklichkeit keinen solchen Kampf führen könnten, wenn die Regierung auch nur die Msicht durchschauen ließe, erforderlichenfalls von ihren Machtmitteln Gebrauch zu machen. Zum Justizmmister soll der Rat des Obersten Gerichtshofes Wilhelrn Garr ausersehen sein. Györffy fordert Pikier. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung") Budapest, 26. Februar. Der Konflikt zwischen dem sozial demokratischen Zlbgeordneten Emil Pi kl er und dem Majorauditor Györffy, der dem Abgeordneten eine Herausforderung zun: Duell übermittelt hatte, scheint weitere Kreise zu ziehen. Der Abgeordilete Pikler wird, wie „Pesti 2taplo" berichtet, in der morgigen- Sitzung der Nationalversammlung eine Verletzung seiner Jmunität anmelden, die er dadurch für gegeben allsieht, daß die Sekundanten des Majorauditors ans die Ablehnung des Abgeordneten Piklers, sich zu schlagen, die Audeiltung machten, das; Major Györffy beit Abgeordneten, nunmehr körperli ch züchtigen werde. Die sozialdenlvkratische Partei hat sich mit Pikler vollständig solidarisch erklärt. Aber auch in der: Kreisen der bürget-.

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