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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-24 · Heft 1805 (24.2.1924) · p. Seite 15

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1805 (24.2.1924)
Date
1924-02-24
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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flfo. 1805 ,,,"r Wien, •SötwtÄac Die Stimmung in Finanzkreisen rvar gcftcru von Bureau jjtt Bureau ziemlich freundlich. Das Geschäft war eng begrenzt und die wenigen gehandelten Werte bewegten sich ziemlich auf dem letztgemeldeten Niveau. Lediglich die Papiere ungarischer Provenienz begegneten erhöhten: Interesse im Hinblick aitf die aus Ungarn vorgelegenen freundlicheren Berichte. , Zollerhöhung in Polen. Die polnische Regierung hat mit Gesetzeskraft vom 17. d. für eine Reihe von Waren, wie Reis, Sfee, Kaffeesurogate, Tee, Preßhefe, Kerzen usw. die Zollwesentlich erhöht. Die näheren Bestimmungen hierüber :en :m Zollbureau der Handelskammer erfragt werden. , Wertbriefverkehr nach der Türkei auf dem Wege über Italien. Die Handelskammer gibt den Interessenten bekannt, daß 1. von nun an Wertbriefe nach der Türkei auch auf dem Wege über Italien zugelassen sind. 2. Der Höchstbetrag der Wertangabe für die auf diesem Leitwege abzufertiaonden Wertbriefe ist mit 3000 Goldfranken (derzeit 42,000.000 K.) festgesetzt. 3. Wertschachteln sind nicht zugelassen. Eine tfchecho-slowakische Zuckerfabriksgriindung in Ungarn. Berichten aus Budapest zufolge, hat einer der größten tschecho-slowakischeu Zuckersa'brikskonzerne der Deutsch- Ungarischen Bank in Budapest den Antrag gestellt, daß sie gemeinsam auf einem der größten landwirtschaftlichen Betriebe^ der Deutsch-Ungarischen Bank in Dcmecser eine Roh- Zuckerfabrik errichten. Das Angebot des tschecho-slowakischeu Konzerns ist äußerst vorteilhaft und die Investitionen erfordern keine großen Summen, da die Fabrik in den bestehenden Gebäuden untergebracht werden kann. Wie verlautet., wird die Bank das Angebot annehmen Erhöhung der Mehlpreise und Reduzierung der Exportgebuhren in Rumänien. Berichten aus Bukarest zufolge, suchten die rumänischen Mühlenbesitzer beim Handelsministerium u:n die Erhöhung der Mehlpreise an und baten gleichzeitig daß zwecks Erleichterung des Exportes die Ausfuhrabgaben für Mehl herabgesetzt werden. Das Handelsministerium erklärte sich bereit, beide Ansuchen der Mühlenbesitzer zu erfüllen, doch wird nur e>ine sehr mäßige Erhöhung der Mehlpreii'c vorgenommen lvevden. Bezüglich der Rednziernug der- Ansfnhrabgaben wurden noch keine Beschlüsse gefaßt, doch wird diese Frage im Interesse der Steigerung des Exportes entsprechend geregelt werden. Orv88 - Steuerpflichtige I Achtung! Sie können Ihr grosses Einkommen und Erwerbsteuer auf ein Minimunt reduzieren, wenn Sie sich bei einem Bau beteiligen. Sie erhalten dadurch beinahe geschenkte H&user und anlorderungßfreie Wohnungen. Auskunft erteilt Baugesellsohait, Wien. I. Elisabethstraase 1. 5022 Börse für landwirtschaftliche Produtte. (Eigenbericht der ,Mi euer Morgenzeitung".) Die anregenden Auslandsmeldungeu gleichwie das Anhalten der winterlichen Witterung haben auch auf dem Wiener Platze eine Befestigung der Tendenz bewirkt, die nicht so sehr als in einer zliemlich erheblichen Heraufsetzung der Preise für Futterstoffe und Gerste. Das Weizengeschäft hielt sich in allerengsten Grenzen, da der Mehlabst tz noch immer alles zu wünschen übrig läßt und die Mühlen aus diesem Grunde zu Neutransaktionen keinen Anlaß haben. Dagegen befriedigte das Transitgeschäft -besser und konnten, angeblich für Rechnung Süddentschlands größere Mengen bessarabischen Weizens zum Verkauf gelangen. Roggen hat sich ziemlich befestigt und wurde lebhaft in ungcvrisch-vumämfchen Provenienzen zum Umsatz gebracht. Es notieren pro Kilogramm ab Wien exklusive der Pauschalwarenumsatzsteuer r Weizen inländischer 3175 bis 3275 K., jugoslawischer oder rumänischer 3500 bis 3550 K., Roggen 2875 bis 2925 K.. Gerste inländische 3300 bis 3600 K., tschecho-slotvakische 3600 bi? 3900 K., 1'65 bis 1.85 tschech. K. ab Marchegg, Mais jugoslawischer oder rumänischer 2850 bis 2950 K., Cinquantin 3200 bis 3300 K., Hafer 2550 bis 2650 K.. Weizengries inländischer 6200 bis 6850 K., Weizenmebl inländisches 5700 bis 5800 K., ungarisches 5100 bis 5200 K., Brotntehl Ia 4150 bis 4250 K., Roggenmehl Ia 4450 bis 4550 K., Futtermehl la 2500 bis 2600 K., Kleie 1550 bis 1600 K. Sie Setifenfnrfe. Zürich, 23. Februar. (Devisenkurse von 12.10 Uhr. — Von der Schweizerischen Kreditanstalt mitgeteilte Mittelknrse.) Berlin pro Milliarde (-.-), Holland 216.- (216.-), New-Vork 577.25 (577.50V London 24,87 (24.92), Paris 24.85 (24150), Mailand 24.97 24.95), Brüssel 21.75 (21.50), Kopenhagen 91.75 (92.50), Stockholm 151.— (150.—), Cbristiania 76.— l76.50), Madrid 73.40 (73.40), Buenos Aires 198.- (195.-), Wrag 16.80 (16.80), Budapest (0.0160). Bukarest 3.20 "(3.22), Belgrad' 7.25 (7.25), Sofia 4.40 (4.45), Warschau (-.-), Wien 0.0081'/, (0.0081'/,). Berlin, 23. Februar. (Devisenkurse.)*) Amsterdam 1,576.050 (1,576.050), Belgien 157.605 (157.605), Ehrifiiania 552.615 (554.610). Kopenhagen 666.330 (670.320), Stockholm 1,097.250 (1,097.250), Italienische.181.545 (181.545), London 18,104.625 (18.154.500), Rew-Aork 4,189.500 (4.189.500), Paris 179.550 (179.550), Schweiz 728.175 (728.175), Spanien 532.666 (532.665), Wien 62'343 (62'343), Brag 122.193 (122.193,, Budapest 114-712 (79-800), Sofia 32.917 (32.917), Belgrad 54.862 (53.865). *) In Millionen von Mark. Berlin, 23. Februar. sivotenknrse.)*) — Roten: Dollar 4.189.500 (4,189.500), Pfund 18.104.625 (18,154.500), Italienische 191.520 (191.520), Polnische 436.000 (443.500), Tschechoslowakische 122.193 (122.194). *) In Millionen Mark, ausgenommen polnische Mark. Budapest, 23. Februar. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 23.285 bis 24.710, Bukarest 345.- bis 367.-, Kopenhagen 9890 bis 10.550, Christiania 8190 bis 8695. London 268.200 bis 284.700, Berlin bis —Italien 2690.- bis 2855.-, Paris 2650 - bis 2815.-, Prag 1810.- bis 1925.-, Stockholm 16.280 bis 17.275, Zürich 10.780 bis 11.440, Wien 0.8760 bis 0.93, Sofia 476.— bis 505.—, Agram 782.— bis 832.—, New-Pork 62.250 bis 66.100, Warschau bis Brüssel 2300.- bis 2440.-. Warschau, 23. Februar. (Devisen.) Berlin —.—, London 39,875.000, New-Pork 9,260.000, Prag 264.300, Wien 130.-. Luschristen an die Redaktion sowie unverlangt einlangenden Manuskripten walle man stets Rückporto beilegen» da sonst eine Deautwortung, beziehungsweise Rücksendung nicht «rsolgen kann. Wiener Mornenzeitimff. 24. Fsbvlmv 1924 Sportprogramm für heute. Fußball. Hakoah—Simmering (Di.), Hakoah-Platz . . . . . . */,3 Uhr Rapid—Ostmark (M.), Rcwid-Platz.. . . '/,3 Uhr Sportklub—Hertha (M.), Sportklub-Platz ....... V,3 Uhr Amateure—Admira (M.), Adttüra-Platz........ V, 8 Uf)t SB. A. F.—Vienna (M.), Hohe Warte.. Vs8 Uhr Slovan—Wacker (Di.), Slovan-Platz..'/-3 Uhr Joung Boys in Spanien. Ein Sieg und eine Niederlage. Attf der Rückreise aus Afrika trugen die Berner zwei Spiele gegen den F. C. Valencia in Valencia aus. Im ersten Treffen siegten die Schweizer 3:2; im Retourspiel wurden sie aber mit 0:1 Toren geschlagen. Meisterschaft der unteren Klassen. Zweite Klasse. Der F. A. C. trägt heute um 10 Uhr vormittags auf eigenen: Platze sein fälliges Meisterschaftsspiel gegen Gersthof aus. Tie Floridsdovser haben in diesem Kainpfe die besseren - Siegesausfichten. Dritte Klasse. Gruppe West. Wieden—lltmon (3 Uhr. Nicholson- Platz); Weiße Elf—Einheit (halb Z Uhr, St. Beiter Spovtfroimde-iPlatz). Vierte Klasse. Gruppe Süd oft. Der führende jüdische Berein dieser Gruppe, Hazair-Makkabäa, tritt heute, um 10 Uhr vormittags auf dem Slovan-Platz gegen Czechie an. Letzterer Verein unterlag am vergangenen Sonntag gegen Hasmonea, die wieder von HazairMakkabäa geschlagen wunde/ Papierformgemäß ist also heule ein sicherer Sieg des jüdischen Vereins .zu erwarten. Hazair-Makkabäa darf a6cr auf keinem Fall das Spiel von der leichten Seite nehmen. — Die tüchtige Mannschaft des jiddischen Sportklubs Hasmonea hat heute nm 10 Uhr vormittags ans 'den: Straßenbahner-Platz den Sportklub Republik zum Gegncr. ' Wir erwarten einen knappen, schwer erkämpften Sieg der indischen Mannschaft. — Weitere Spiele: Vorwärts 3—Iosesstädter Sportfreunde (10 Uhr, Neidkettenhof-'Platz); Veritas—'Athen (halb 3 Uhr, Jedlersdorfer-Platz). Gruppe Nord. Neulerchenfeld—Währing (10 Uhr, Holfort-Plah); Sparta 16—Reichshund (halb 10 Uhr, Jnternational-Platz). Gruppe N0rüoft ZeutrÄvenein—»Sparta 21 (halb 3 Uhr, Rag-Platz); Union 21-^Leopoldauer Sportklub (11 Uhr, Leopoldatrer Sportklub-Platz). . . e - Freundschaftsspiele. Hechawer spielt heute um K Uhr gegen Msergrnnd auf -dem Union 21-Platz. Der sndifcha Verein wird Mühe haben, sich ehrenvoll zu behaupten Der I.A. C. spielt um viertelt Uhr auf den: Ne-ubcuter-Platz gegen Thalia. Man darf auf das Anstreten der wieder in voller Stärke anrückenden I. A. C.« Manwschaft gespannt fein. Heute vormittags spielert Hagibor und Jordania .gegeneinander. Wir erwarten einen knappen Sieg des erstgenannten Vereines. Um 10. Uhr treffen schließlich noch Ari und Achdnth anseiirander. Ari hat in diesem Troffen die 'besseren Siegesaussichten. Eine Klage gegen den Präsidenten Deutsch des Wiener Fusrbatlverbandes. Landesgerichtsrat Dr. Kramer (Strafbezirksgericht 1) hatte sich gestern mit einer Ehrenboleidigungsklage zu befassen, die der Sportfchriftsteller Dr. R ich mH Sonkoup, der Herausgeber des satirischen Sportblattes „Der Sportpapagell/ gegen den Präsidenten des Wiener Fußballverbandes Herrn Siegfried Deutsch erhoben hatte. Nach Inhalt der durch Dr. Stembauer vertretenen Klage soll der Beschuldigte in einer Sitzung des Wiener Fußballverbandes am 3. Dezember vorigen Jahres den Kläger, der einige Zeit vorher in seinem Blatte den Kassier -des Fußballverbandcs Herrn Wottitz h:slig angegriffen hatte, als Schädling und Nutznießer des Fußballsports bezeichnet und dem Herrn Wottitz nahegelegt haben, sich durch die Angriffe des Klägers in seiner Tätigkett nicht beirren zu lassen. In der gestern stattgehabten Verha,ndl":rg erklärte der Verteidiger des nichterschienenen Angeklagten. Dr Ignaz Grnder, daß sein Klient ohne weiters zugebe, den Kläger als einen Schädling und Nutznießer des Fußballsporns bezeichnet zu haben, und daß er bereit sei, den Wahr!>e:rsbei».'-s für die Berechtigung dieser Bezeichnung zu fuhren. Dr. Grnder führte aus, daß im Fußballvcrbaitde der Kassier die schwierigste Funktion habe, daß Herr Wottitz die Funktion des Kassiers, die er seit Jahren tadellos versehen hatte, niederlegen wollte, weil er ganz unbegründet vom Kläger in seiner Zeitschrift angegriffen wurde. Der Angeklagte als Präsident des Verbandes habe dein Herin Wottitz nahegclegt, sich durch die Angriffe des Klägers nicht beirren zu lassen, da der Kläger nur ein Schädling und Nutznießer des Fußballsports sei. Dr. Grnder führte in Anbietung des Wahrheitsbeweises ans, daß Dr. Sonkoup einmal bei einem Wettspiel Germania—Hakoah auf dem. Spielplatz tätlich insultiert wurdc^ weil er durch sein Verhalten große Exzesse verursacht habe. Weiters stellt Dr. Grnder unter Beweis, daß die Leitung des Sportklubs Rapid dem Kläger und seiner Fvau das Betreten des Spielplatzes verboten habe, da Dr. Sonkoup bei jeder Gelegenheit trachtete, den Berein Rapid heradznsetzen und namentlich 'im Ausland Hetzartikel gegen diesen Klub veröffentlichte. In einer Sitzung des Schutzverbandes hätten auch die Vertreter von Rapid erklärt, daß sie sich mit Tr. Soukoitp nicht an einen Tisch setzen. Der Kläger habe rein aus per'önlichcn Gründei: den Sportklub Rapid, angegriffen und habe, als er zur Rede gestellt wurde, zu'seiner Entschuldigung sich selbst als pathologisch bezeichnet. Weiters stellte Dr. Grnder unter Beweis, daß Dr. Sonkoup enve Legitimation, die er für seine Person erhielt und die ihn allein zunr Betreten der Sviclplätze berechtigte, einfach dahin abänderte, daß er hinzusügte: „Für eine Begleitperson." Hierdurch habe Dr. Sonkoup verschiederte Vereine um sehr große Beträge geschädigt. Der Kläger erklärte, daß in der letzten ZeÜ im Fußbollverbände sehr viel Politik getrieben werde, daß die Politik m den Verband vom V. A. S., dessen Präsident Dr. Grnder sei, hineingetragen wurde. Er, Kläger, sei ein nnabhäwgiger Sport« schriftsteller und schreibe in seinem Blatte das, was die anderen Sportblätter verschweigen. Es sei nicht richtig,^ daß er Hetzartikel gegen Rapid veröffentlicht habe, er habe sich auch keines Wegs als'Pathologisch bezeichnet, sondern nur erklärt, daß sein Haß gegen Rapid ein Pathologischer sei. Bezüglich der angebltch korrigierten Legitimation erklärte Dr. Sonkoup, daß er; unerzeit als Sportfchrisisteller vom früheren Präsidenten Doktor Abeles eine für sich und seine Frau ausgestellte Legitimatton erhalten habe, ttlls ihm später von Herrn Deutsch nur eme Legitintation für seine Person zu gestellt wurde, habe er in Ansübung eines Gewohnheitsrechtes die Legitimation durch die Beifügung des Vermerkes „Für eine Beglettpersav" al,geänd°rt. Der Richter beschloß, die von beiden Parteien bereits gestellten unid in Schristsätzelt noch näher auszuführenden Beiveisanträge einheitlich durchzuführen und zu diesem Zweck» die Verhandlung zu vertagen. Photo- und Kinoapparate sowie s&mtLtoho Bedarfsartikel Photohaus „KELLY“ HEINRICH LÖSTER Wien, II. RotensterngaBse 28 Ausarbeitungen u. Vergrösserungen Die Olmützer Hakoah empfängt zu Ostern die Prager Slavia zu Gaste. Die Züricher Hakoah unterlag gegen Chur 3:6 (2:3). Der jüdische Verein hatte eine schwache Verteidigung. Pollak, Benovici 2 und Ackermann waren für die Unterlegenen erfolgreich. Die Hakoah empfängt heute die Spielveremignng Schaffhansen zu Gaste. In Prag finden heute folgende Spiele statt: Sparta—Viktoria Zizkow, Slavia—Meteor 8, Slavoj 8—Eechie Karlin. Der Karlsbader Fußballklub fährt nach Frankreich und spielt am 18. März in Straßburg mit der A. S., am 20. und 21. in Paris gegen Olympique und Red Star soivie am 27. in Cette gegen den F. C. Cette. Die restlichen Karten für die anr 27. d. stattfindende Orientalische Redoute der Hmkoah sind bis Mittwoch mittags nur im Sekretariate, 1. Be;., Wiesingerstraße 11, erhältlich. In Budapest gelangen heute folgende Meisterschaflsspiele zur Austragung: Bctsas—B. A. C.. M. % Äf“Sörclbc§ U. T. S. E.—U. T. E.. Kisipesti A. C.—B. T. C., 33. F. C.— F. T. C., 3. Bezirk' T. V. E.—Zuglo. Leopold Färber (früher Nnitas 20) hat sich bei Hechawer angemelde). Otto Lichtenstern wurde von Hasmonea für Hechawer fvÄ» 4 (> Tw* it Schwerathletik. Karnpfavend bei der Hakoah. Der letzte Kampfabend war der Juugmannschafi , dev Hakoah-Ringer Vorbehalten. „Die 14- bis Ib-^jährigen, prächtig gebauten Jungens boten glänzende L^^istungen. Im Rahmen der Klubmeifterfchaft im Ringelt traten die beiden Mittelgewichtler Ochseühorn und Bauer gegeneinander an. Ochsenhorn blieb nad/ ungofähr halbstündiger Kampfdauer Sieger. Nemeth (Hakoah) und Meznlian (Slovan) licscr.ten einander durch 20 Mi-ml-ten ein heißes Trelffen, das unentschieden endete. Ein Schaukampf zwischen Meister Markts und Ing. Kadmou fand -bei foen Zuschauern ungeteilten Beifall. Zu den Boxkämpfen traten die Ha-koahncr Koch n'nd Ze-lniker -und das Mitglied des Yonng JcwiH Sporting Club, Zooit, an. 'Sämtliche Boxer ^befanden sich in gtricr Form. Schließlich lieferten einander noch Meister Beregi und Schcirmins über fünf Mmden ein technisch hochstehendes Match. Drr cheu'tige Sonnt ag steht ganz im Zeichen /des Boxsportes. Die Zuschauer werden Gelegenheit haben, hie^ Hakoah- Boxer bei ernster Arbeit zu sehen.. Jug. Kadnion tvird heute als Boxer sein Debüt feiern. Die Sonntagsveranstaltungert der Ring- und Boxs^ektion des jüdischen Vereins erfreuen , sich allseits der größten Beliebtheit, so daß auch die^ heutigen Ääinpfe vor ausverkmlftem Haus vor sich gchen düvsten. Die österreichische Amcrteurboxmeifterschaft. . Heute Sonntag, 10 Uhr vormittags, Olympiafaal. Dem klaglosen Verlauf des letzten Kampftages ist es gutzuschreiben, daß die Fortsetzung der Meisterschaftskonkurrenz polizeilich genehmigt wurde. Der heutige Sonntag tvird daher wieder eine größere Anzahl von Kampfpaaren im Ring versammeln, und zwar sind es diesmal fast ausschließlid)^ Federuitd Weltergewichtler, die einander entgegentreten. Die 2luslosung hat interessante Paarungen ergeben. Insbesondere der Kampf.zwischen Achatz und Sedlatschek sollte ansgezeidineten Sport bringen. Arrch der Leobner Kraus^z, der in der letzten Jnniorenkonkurrenz in Wien einige aufsehenerregende Siege errungen hat, tritt einem tedinisd) guten Mann, dem Vienna- Boxer Bienerth, entgegen. Der W. A. C.-Mann Pollitzer findet in Gutfrennd einen harten Rivalen, der ihn zur Entwicklung .seines ganzer: Könnens zwingen wird. Decker, der Favorit im Weltergewid)^ tritt dem Wacker-Mann Fried entgegen. Die Kämpfer Tschinke und Brandt werden einander die Sache auch nicht leid)t machen. Das Programm umfaßt folgende Kämpfe: Federgewidit: Tschinke (Vienna) gegen Brandt (Wr. Sp. Cl.), Pollitzer (W. A. C.) gegen Guffreurld (Wr. Sp. Cl.), Härirtg (W. Ä. C.) gegen Hoberth (Wacker). Thercrer (Wr. Sp. Cl.) gegen Rirsch (Rapid); im Weltergewccht: Sedlatschek (Wr. Sp. modehaut Mi OOi 1@Pll6!ll Holländer. ■ . ■ ", iv H*s.ige Preise Feinste Herrengarderoben nach Mass massige Preise N c ic er öffnet: Ko)ifektiontdbtcilung. Sämtliche Herrenmodeavtikel {Herrenwäsche, Krawatten etc,)

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