Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1805 (24.2.1924)
- Date
- 1924-02-24
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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'ßlt. 18Ö5 Wien, -Sonurkaig. Bühne md XM .Joftfnmto." Modernes Theater. Herr Direktor Blum, Sie waren Thealerkritiker. Was hatten Sie zu diesem Stück gesagt? Wie Hütte es aus Sie in diesem schönen, int'ir.ien Raum gewirkt, in welchem solcher chinesischer Kitsch mit leer laufendem Dialog als Vorwand für Emkleidungsszenen doppelt auf die Nerven geht? Wie hätten Sie den Spielleiter Hans Br ahm bedauert, der seine fre* merkenswerte Inszenierungskuust in den Dienst solch untauglichen Objektes stellen muß, den armen Ferdinand Q n n o, der echt bleibt, auch wenn er das dümmste Zeug zu tremolieren hat, und seine beiden Partner Paul Otto und Lotte Klinder, die in Wortbehandlung und Geste Niveau haben? Den gar nicht kurzweiligen Sketch hat Hans B a ch w i tz gemacht. Mehr ist über den verunglückten Abend nicht zu sagen. A. KettknszrniermMn im Dmtschm VoMhrater. („Professor Bernhardt." — „Der Gardeossizier.^ Was das Deutsche Volkstheater veranlaßt haben mag, sich gleich zu zwei Wiederaufnahmen zu entschließen, ist schwer zu verstehen. Es ist namentlich bei „Professor Bernhardt" ziemlich unbegreiflich, denn dieses Stück zählt, bei allem Respekt vor bem Mut und Bekennermnt, die es zum Ausdruck bringt, doch sicher nicht zu den Meisterwerken Schnitzlers. Trotzdem bei uns der Geist des Klerikalismus wahrhaftig noch in ungebrochener Kraft herrscht, hat sich mit dem Umsturz im Staate die Form dieser Herrschaft doch so weit geändert, daß wir diese, übrigens erstaunlich ernsthafte „K.modle" schon als veraltet und ein wenig verstaubt empfinden. Die abgerundete, wohlausgeseilte Aufführung wurde dem Werke in jeder Hinsicht gerecht, und wenn man das Tempo mitunter beschleunigt gewünscht hätte, so log das wohl nur an den drückenden Längen, an die man pietätvoll nickt zu rühren gewagt hatte. Bernaus Leistung als Professor Bernhards hat nichts an Wärme und Eindringlichkeit verloren. nur wäre stellenweise vielleicht etwas mehr Kraftmtfaltung am Platze, um an die Kämpfernatur des Mannes zu erinnern. Man niüßte im übrigen so ziemlich die ganze Reihe der Mitwirkenden aufzählen, wollte man allem Verdienst gerecht werden. Ausgezeichnete Typen — es gibt in diesem geflissentlich unpersönlichen Stück ja nur Typen — stellten die Herren Lackner (Ebenwald), Forest (Löwenstein), Klitsch (Minister) und Sima (Hochroitzpointner) aus die Bühne. Herr Hadank (Pfarrer) war ungenügend und blieb in der großen, wie zugestanden werden mnß, sehr schwierigen Szene des vierten Aktes so ziemlich alles schuldig, was man erwarten mutzte. Das Publikum spielte seine Rolle etwas matt und der Beifall bei den Kraftstellen setzte nicht allzu lebhaft ein. Um so herzlicher erfreute sich die Zuhörerschaft des Wiedersehens mit Molnars flottem „Gardeoffizier". Schauspieler und Publikum schienen bei gleich guter Launen Frau C a r l s e n als verspieltes Kätzchen war auf natürlichste Weise unnatürlich und verstand ihre Ausflüchte mit so viel überzeugendem Charme vorzubrmgen, daß ihr sicherlich ein guter Teil des Publikums (wenigstens der Männer), das Wiedererkennen des Gatten im Gardisten „reinen Herzens" glaubte. Voll Witz und Laune Herr Günther, der die Stimmung vom ersten bis zum letzten Augenblick beherrschte. Herrn L a ck n e r s Krililer hätte ein Quentchen mehr Temperament vertragen, Frau Th al ler schuf als „Mama" eine köstliche Gestalt kräftigen Humors. Man lachte, klatschte und ging befriedigt mit dem angenehmen Eindruck von dannen, daß das Volksiheater auf beut Gebiet des „Gesellschaftsstückes" eine vortreffliche Leistuug doch wieder erneuert hat. K. M. Dar UWomprosrvmm des BurMraterr. Im Burgtheater wird demnächst Raimunds „Alpenkönig und M e n s ch e n f e i nd" herausgebracht. Herr Th aller spielt den Rappelkopf, Herr Mayerhoferden Habakuk. Die . nächste Lustspielnovität wird l a n ch e Call ine" von Frondaie sein. Der Shakespeare-Zyklus des Burgtheaters wird durch „O t h e l l o" bereichert. Neu einstudiert luivö ferner Hebbels „Herodes und M a r i a m n c" mit Heine, Medelsky und Bleibtreu in den Hauptrollen, ferner die Komödie „Die Liebe wacht" von Ilers und Eaillavet. — Im Akademietheater findet am 28. d. die Erstaufführung des Lustspieles „Ein wundervoller Tag" von Ouinson und Mirande statt. Dann folgt an dieser Bühne Rudolf Egers Lustspiel „Die rechte und die linke Hand". — Bon der Direktion des Burgtheaters wird ferner bestätigt, das; die Vorstellungen im Schönbrunner Schlvtztheater anfangs Mai beginnen werden. Die AdciptiernngLarbeiten sind so liK-it fortgeschritten, daß dieser Termin eingehalten werden kann. §Eii Roman 0118 der jndiscliei Gesellschaft Budapests jj iDieHeimatloseni W von Wilma v. Vukeilch |= •55. Zwei Ding« vor allem lifjen diesen Roman bemerlenSweci und lesselnb £3 aus der Reihe der vielen hcrvoi treten: dir libenaschcude Krast, mt der 3 3 dav soziale Bild einer Zeit und eine» Kreises acqeben und die unbekümmerle -s- 3 Kühnheit und erschütternde Ehrlichkeit, mit der sein Gegenstand gevrachr 2 wird. „A’eiw ti'BM sss =5 Praia gehaftet K 48.000 In Hftlblelnwand K 30.000 M 25 Zn beziehen durch jede Bnchli.Midlum): oder direkt vom Vor'.l'x;cr:'.Dont8cti-Oesterroiclmoher Verla?, Wien, 1. inschcratiege 0 sss K Wiener ..-. MITTWOCH DEN 19. MARZ ERSCHEINT Fsraelr-Mrkdotes. - Der Haager Berichterstatter der „Bossischen Zeitung", Herr Dr. Huelrner, erzählt seinem Matte unter anderem folgende Iiraels-Anekdoten. Dr. H. Louis Israels, ein Großneffe des Malers, crzählt, Israels gehörte keineswegs zu den Künstlern, die allein Weihrauch schwingende Kritik ertragen können. Don der teilweise stark ablehnenden Beurteilung seines Bildes Adam u n d Eva war er sehr eingenommen. Sie ftre-iten noch über mich, sagte er. Biele mißbilligen, andere billigen das Bild: das finde ich herrlich, denn cs bvtveist mir. daß ich noch nicht versteinert bin. Solange man über mein Werk debattiert, sitzt darin noch Lebenskraft. Wenn, man dahin gelangt, allein noch einige, feststehende Huldigungssätze über meine Kunst zu sagen, die man klischeemäßig aus früher erchienenen Artikeln übernimmt, dann mutz ich mich als einen jener alten Papas betrachten, die man durch und durch kennt und eigentlich nicht mehr ansieht, well sie nichts Nettes mehr geben können. *; Israels hatte seinem Freunde, dem Leidener Rechrslehrer Goudsmit, versprochen, ihn zu malen. Bevor jener! sich zur Sitzullg begab, war er. auf Drängen seiner Frau, erst zum Haarschnei-der gegangen,, der ihm fein säuberlich Kopf- und Barthaar zurecht gestutzt hatte. Als Israels ihn mit.so wvhlbergerichte'em Hcurpte bei sich' eintreien sah, weigerte er sich, die Sitzuntz 'anzufangcn. Dieser Kopf, sagte Israels, ist mir bei dir unbekannt. Laß erst wieder deine Haare gehörig wachsen und komm dann zu mir zurück als jener echte Gondstmt, den wir alle kennen und hochschätzen. So wurde das Porträt erst einige Wochen später begonnen. Es hängt im Senatszimmer der Leidener Hochschule. * Eine der besonderen Eigenschaften des Malers war feine unermüdliche Arbeitslust. B)s 48 Stunden vor seinem Tode hat er noch gemalt. Seiner frommen Mi'tter zuliebe schaltete er den Sabbat regelmäßig als Feiertag aus. Schon am Freitag nachmittags legte er den Pinsel faVette, machte große Toilette und machte Freunden, die außerhalb der künstlerischen Kreise standen, Besuch. Dasselbe rat er am Samstag, und wenn er auf diele Weise 24 Stunden gleichsam außerhalb seines Berufes gelebt hatte, fühlte er sick d"st-^ 'rischer. g>em Berufe die übrigen secks Tage voll und ganz zu wSdmen. Später tvar für sein Atelier der Samstg^' R"'n^acketag, während dessen er sein Atelier überhaupt nicht betrat. ■ * ■ Dr. Jan De 1h teil: den Wortlaut eines Tagebuchblattes des Malers mit, wo es v a. heißt: Frau Mesdag fand das jn ihrem Dblseum hängende Gemälde „Allein", das ich vor etwa zehn Jahren gemalt habe, zu literarisch ... Ich jedoch empfinde es als Sieg in einem Kunstwerk, wenn der Betrachter den ganzen Krimskrams von Farbe, Behandlung, seiner Ausführung und was noch mehr vergißt unfo er durch den Künstler dazu gebracht wird, in dessen eigenen Gedankenkreis gep>gen zu werden und dessen Erregungen mitxufichlen und mitzugenießen , . . Liegt es bei manchen Menschen.vielleicht an allzugroßer Empfindsamkeit, daß sie vor einem Gemälde am liebsten nur an Malkunst denken, aber an die großen Lebensprobleme nicht erinnert sein wollen? ... Ein empfängliches Herz gerührt zu haben, ist mir lieber als all das Geschwätz über schon« Effekte, Tonfeinheit, verblüffende Geschicklichkeit, ungewohnten Wagemut. Ich bin der erst«, der eine gut gemalte Zitrone, deren Schale hüb'ch über den Raub eines silbernen Tellers hängt, herrlich anzuschauen findet, wenn sie durch Heda oder einen anderen solchen Tausend assa gemalt ist. Mir jedoch. wenn ich vor meiner Leinwand sitze, um darauf etwas hervorzuzaubern. helfen Wader Zitronen noch Heringe — ich muß etwas anderes haben... Ich will auf den Beschauer meine Genlütserregungen übertragen — ich will ihn in Spannung bringen durch das Dargestellte selbst — welches ich nicht bloß mit meinen leiblichen Augen geschen habe, sondern daS ich tief in mir habe sich bewegen sehen ... So kommt es denn bei mir nicht darauf an, wie ick male, ob glatt oder grob, bunt oder zurückhaltend, breit oder einfach — ich tue es jetzt einmal so, dann wieder anders, und ich achte allein darauf, <5b mein geistiges Auge befriedigend wivd. ' * Israels sagt« einmal zu einem Besucher: Junger Mann, willst du alt werden, mach' ge.'unde Kunst, die nicht Apartes sucht, eine Kunst, die nicht nach Seitta'ion strebt — und insbesondere, kritisier' niemcvls deine Kollegen, dieweil alles in der Kunst so verbucht mühselig ist, ja. so verteufelt mühselig! — Arbeite geruhigt, dann arbeitest 4m lange und gut. Bemerkenswerte Wiener Gastspiel«. In den Kammerspielen werden in der nächsten Zeit einige ausländische Künstler gastieren. Im April wird IanningS im Zerbrochenen Krug" und in einem französischen Lustspiel auftreten. Dann eröffnet Erika G l ä ß n e r ein Gastspiel und tritt zunächst in „Gretchen" ans. Sie wird späterhin von Bassermann abgelöst, der für sein Gastspiel das Drama „Der Sieger" gewählt hat. Wie verlautet, werden anch Ida R u b i n st e i n und Susanne Des Pres nach Wien kommen und die Hauptrollen in d'Annunzios „Das Martyrium des hellgen Sebastian" spielen. Morgen Montag« 25. ds, ilß Uhr abds, im pressen Saale des Ingenieur* u. Architektenvereines, 1. Eschenbachgasse 9 Internationaler Liederabend (deutsch-russisch-französijch-hebräfsch^üdisch) Hilda DulitzkaJa Wenige restliche Karten am Scliaher der .Wiener Morgenzeiiung4 und an der Abendkasse vsas Seite 13 Die Novitäten des Modernen Theaters. Die Direttnon deS Modernen Theaters hat die französische Operette „Madame" von H. Ehr ist ine, ferner die neuesten Pariser Werke LouiS B e r n e u t l 8 „F a n t c u i l 47" und „Dt eine Consine auS Warschau" erworben. Ferner wurde das Original- Ensemble des Pariser Grand G n i g n o l Theaters für die Nachtvvrstellunc.cn vom 3. April bis Mitte Mai verpflichtet. ' ' ' - Dir 38. Ausstellung des AquarelllstenNubö der Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens, die. gestern ervjfnet wurde, bringt Werke zwar kleineren Formats, aber respektabler Qualität, außer Amrarellen und Studien eine Reihe gediegener Grraschen, Radierungen und Lithographien. Die bekanntesten Namen, wie Fahringer, Curry, Larsen, Windhagen, Böttger, Hampel, I. N. Geller, Iehudo Epstein, Ferdinand Michl, Stoßt, Otto Hers che l, Charlemont. Lei in er, A me jeder, Buchta und I n n g n i ck e l. sind vorzüglich vertreten, bemerkenswert Rudolf Junks graphische und buchgeiwerbliche Arbeiten. KünstlerhavS. Die 38. Nquarell-Attsstellung bleibt Montag den *5. und Dienstag den 26. d. wegen des KünstlerfesteS geschlossen. In der Sammlung „Wiedergabe" der Wieirer Literarischen Anstalt ist ein Bändchen „H o s m a n n s t h a l“ von Pauk Stefan soeben erschienen. Neue Tamdichtungen. Die Tanzpantomime „Die rote Blu m c", Musik von Walter Kömme, gelangte in der Berliner Oper am Königsplah zur Uraufführung. Der ausgezeichnete Ballettmeister Max Terpis, ein Schüler Mach Wigmans, verhalf ihr zum Erfolg. Paul H i n d e m i t h hat eine Ballett- Pantomime, „Der Dämon", nach einer Idee von Max Krell versaßt, die nach ihrer erfolgreichen Darmstädter Uraufführung dm Weg über verschiedene deutsche Bühnen antreten wird. Eine ErMtnng von Selma Lagerlös als Oper. Der itd-knri&e Komponist und Kapellm^ster Ricrardo Zandon a i. dessen jüngste Oper „Romeo und Julia" aus italienischen Bühnen großen Erfolg hatte, arbestet seht an einem neuen 7llerke mit dem Titel „Die Ritter von El-by". dessen Stoff der Äa ge r! ö f s ch e n Erzähülng von Eosta-Berling entnommen ist. Eine unbekannte Oper von Rossini. Wilhelm Kleefeld, der fick sch^n durch die Neubearbeitung verschiedener alter italienischer Opern beträchtliche Verdienste erwarb, hat eine neue Fällung von „Hermione", einer Oper von Rossini, verfertigt, die demnächst in Prag zur Uraufführung kommen wird. Hans Gaks, des mnaen Wiener Komponisten Oper, „Die heilige Ente", ein Sviel mst Göttern und Menschen, fand in Aachen bei der Erstausführung unter Leitung Erich Orthmanns lebhaften Beifall. Au« de» Mcateen. L o l k s o p e r. Heute, 7 Uhr, ,,F 5 r st i n T a n a g r a^. Nachmittags 2 Uhr „Die.lu stigcn We iber von Windsor". Morgen gastiert Herr Laurenz Hofer von der Staatsoper als Tamrhanser. Beginn 7 Uhr Im Deutschen Bolkstbeater findet die deutsche Uraufführung des dreiaktioen Lustspiels „Dr Knock" oder „Der Triumph der Medizin" von Jules Romain Freitag den 29. d. statt. Regie: Friedrich Rosenthal. Im Carl-Theater tritt ab heme KammersängerAngard Oestvifl allabendlich in der Operette „Die silberne Tänzerin" wieder auf. Morgen wird diese Operette zum 25. Male m der Pr->mierenbesetmng aufgeführt. Heute, nachmittags halb 3 Uhr, geht bei ermäßigten Preisen die' Nedbalsche Operette „B o l e n b l u t" in Szene. Im Rarmund-Tbeater spielt Max Pallenberq nur nock diep«hn Tage. In Vorbereitung befinden sich Georg Kaisers ,.Ga8".Ti. und 2. Teil. Der zweite Teil gelangte in Men bisher noch nicht mn Ausführung. Auf Wunsch des Diners kommen nun beide Teile an einem Abend als ge- Wosienes Ganzes zur Darstellting. Die Inszenierung leitet Dr. Rudolf Beer. — Mitte März beginnt Eugen Klopfer sein diesjähriges Gastspiel, das Gcrbart Hanvtmanns „Michael Kramer" und Ibsens „V o l k s f e i n d", beides in der Infrenierung durch Karlheinz Martin, umsabt. Jüdische Bühne (2. Bez., Taborstra^'e 1.2). Heute, halb 3 Uhr nachmittags, wird Schalom - Asch' Komödie „Motke Ga new" ausgeführt. (Sondervorstellung der Freien Jüdischen Volksbühne.) Um halb 8 Uhr abends gelangt „Gott der Rache" zur Aufsühruna. (I-ankel Sckapschowitz, Herr K l i n g e t.) Apollo-Theater. Freitag den 29. d. .firtbet die Uraufführung von Robert Stolz' Operette „Ein Ballroman" („Der Kavalier von zehn bis vier") statt. Nvurertnachrickten. (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) Klaviervirtuofin Gisa Adler (Meisterschüllcrin Emil v. Sauers), gibt nach künstlerisch sehr erfolgreichen Konzerten ihren diesjährigen Abend Sonntag den 9 Mörz. 7 Uhr, im Mittleren Konzerthaussaale. Mitwirkend: Grete Bach, Rezitation. Karten an der Kvnzerthauskaffe, Kehlendorfer und DOROTHEUM Versteigerungs-Einteilung raa.4 Täg’lch Prettose»; I-ö. Dt Silbe« and Cblnasi'her; jedei II Brillanten und Perlenschmuck im Frani-Saa! Täfi teb Bebraurt» ß«fe sataxd» im Lodwige otff-, Rdssler- und Kftlowrat- «ei und epriMI jadm Di: Seb9 9 VkMlie, f•»**. Kleider, PerasMespioJ». Näliweec-iinen. Pahrrlder; Je« RI Dbo'aepearate, FeraBliear, Trifter, Mikroskope. Schreibmu-liinen, Reissseuge; Fr 29 ll. RvelklMtnimea*« und Musikstica in Ludwigstorff-Saal. Jede* Oe 8«bSnes lowiur. Klaviere, Perserteppiche, Oemälrte Luster, Kuostgewerbe m Ftos* Jo*ef-3aali Jeeea Dl aad Fr >rn Hoch-Seal, Jeden ■« u«d Sa im D^hau-Saal: RNe«'gs«rbe, Oemilde, Teppiche, AatiqeltKtea; jeden Dl und Fr Möbel, Luster, Bilder, Hausgeräte im Oit«lio$ Jeden Do. Fr, Sa BOelier im Eminger-Saal; jeden Di und Fr BrlefMarkin, 6. Bezirk, MariahiUersiraese 73. »I 27. und Do 28. II. Km,», a k'>onr lose! Frc'herr v. Dletiiclische Waffeasammluna:?\veiter Teil mit wertvollen f-iiträgen aus Wiener Patrirlerbeaitz; Oo 6. and Fr 7. III. 349 Kunst-,uktion* Nach'ass des Kimsthändlers Alois Moch im Kicimsnsejrg-Saal. Oi 4. III., 3 Ui>r »^Jmltta'.*. auf Orund Art 3Uii.-G.-Bi. 1 Kiste Kra«r*tten, Selbstbinder und 1 Kiste KopftUcher Im no,owrat-Saal. Hl 5 III. TecKnlsfilte Auktion: Automobile ued Bestandtei e, MaschinfW, Wagen, Wcrkruge, Ar« mamren, Messapparate, 8. Jczirk, Feldgassc 6. 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