Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1804 (23.2.1924)
- Date
- 1924-02-23
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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m. rsm . Men, VamMg Wochenspielvlan des Akademietheai 9 T 8. DienStag, */a8 ITIjv abends. „U n t e r w e p 8". Mitt-! woch, '/,8 Uhr, „D i e G e s p e n st e r s o n a t e*. Donnerstag, '/,8 Uhr abends, zum erstenMale, \n wunder-- b o 11 c t SC ft ft", ftreitora, l/o8 11h* abends, „D i e OJ t-> | s p e n st e r f o n a t c". Samstag. */ 8 Uhr abends. „fö i n wundervoller T a g*. Sonntag. 3 Ubr nachmittags, ,.D i e F a h r t ins Blaue"; 7a8 Uhr abends, „8l m T e e t i s ch". Wochen svielplanberStaatSover. Morgen, 6 Uhr abends, n u « ft d u f c r". Montag Thp*'r» pir4 : Jlriabitc auf Naxo s". DienStaa „Wiener Walzer" „Die P u v v e n f e e", „Sonne und Erde". Mittwoch „T o 8 k Donnerstag „Cavalleria r u st i e a n a", .,D erBaiazr o". Freitag „D er Rosen-- k a v a l i e r". Samstag „Die Königtn von Saba". — Im Redoutensaal: Sountcm, ‘/,8 Uhr abends, Klastische Singspiele: ,.B a st i e n u n d B a st i e n n e", „la Servs Patrons“ „Wb n H a s s a n. Woche nsvielplan derBolkSover. Sonn-- tag, 2 Uhr nachmittag«, „Die l u st i g e n W e i d e r von Windsor"; 7 Uhr abends „Fürstin T a n a g r a". Montag „T a n n h ä n s e r". Dienstag „A i d ct". Mittwoch „Fü r fti n T a n a g r a". Donnerstag ,/5 arme n". Freitag ^Tannhäuser" (kein Kartenvorverkauf). SamStag .D i e Meistersinger von Nüruber g". Nmyertnachrickten. (Die nachstehenden Ankündigungen sind entgeltlich.) Die ausgezeichnete Interpretin des jüdischen Volksliedes Hilda Dulihkaja wird ank 25 d. im grasten Saale des Ingenieur- und Architektenvereins. 1. Bez., Eschenbachgasse 9, einen Lie-dtrabend veranstalten, welcher allgemeinem Interesse begegnet. Gerichtssaal. Die Wirtschaft in den Kino». Verurteilung eines Kinmnhabcrs. Der Mitinhaber des Hcrnalser Licht spiele h c at c r 8. Hugo Wirtschafter, war gestern weg-'n .Ehrenbeleidigung von fünf Kinobesuchern, drei Frauen und zwei Männern, geklagt. Die fünf Personen halten fünf Logcnsive im ersten Rang (Loge 4) zur letzten Vorst^llun-g genommen. Sie fanden zwei Sitze bereits besetzt, obwohl nur fünf Sitze für eine Loge abaegeben werden dürfen, da auch nur für fünf Sitze einer Loge dir Lustbarkesisstener entrichtet wird. Wirtschafter antwortete auf die Beschwerden: Wer z u e r st kommt, mahlt früher. Es wurden dann in die Loge zwei Sessel gebracht, so da st sich im ganzen sieben Personen in einer Loge befanden. Nach Schluß der Vorstellung stellte sich Wirtschafter vor die fünf Gäste und rief ihnen in Gegenwart einer großen Menschenmenge zu: „Ich verbiete Ihnen, mein K i no in Zukunft z u des n che n." Di« Klage bemerkt, daß diese Bemerkung aus die Zuhörer den Einidruü nmchte. als ob sich die fünf Besucher etwas Unkorrektes hatten zuschulden fommeu lassen Wuf die übliche Frage des Richters an den Beschuldigten, ob er Vermögen besitzt, erwiderte d'efer: Ich bitte mit Rücksicht auf die Konkurrenz die Frage so beantworten zu dürfen, daß sie nur der Richter hört. Richter: Da» kann ich nicht gestatten, die Ve. Handlung ist öffentlich. W i r t s ch a t f e r: Dann erkläre ich. daß ich kein Vermögen besitze. Richter: Sic werden doch als Kino^eilbabrr etwas besitzen. Beschuldigter: Also gut. ich besitze 100 Millionen. 200 M i l l i o n e n. -.neinetwogan 1000 M ill' onen. Der Schriftführer notiert die 10 00 Millionen. Der Be-> schuldigt.' gibt an. daß ex bereit war, das Geld an der Kasse zurückgeben zu lassen und daß er in ruhigem Tone gesagt habe: „Ich verzichte auf Ihre ferneren Be such e." Der Vertreter der -Kläger erklärt, daß diese zu den Stammgästen des Kinothea^-ers gehörten und daff d-r Beschuldig'.c sich anderen Personen gegenüber seines Ve nehmen S gerühmt rnrd gesagt habe, cs liege ihm nichts an ein paar M i l l t o n e n. Der Ber'eidrger Dr. Türkei sprach die me'kwürdige Ansicht aus, daß der Kiu nuhaber ebenso wie der Theaterdirektor das Recht habe, Besuchern, die ihm nicht passen, den Eintrir: in seine Schaustellungm zu verweigern. Der Landesgemchtsrat S ä, e d v verurteil: 2 d-m Kin-.- besitzcr zu drei M 111 i 0 «c u Kronen, eoenuell drei Tagen Arrest. In der Begründung wird erklär, daß die Ansicht, der Kinodirektor oder sonst, ein of^urticher Schausteller habe da» Rech:, unliebsamen Gästi-g "en '^einch rn vcrwehrcn. unrichtig sei. Dieses Recht habe nur die Behörde. De die S-chinähitn-g nachgewiesen sei, erfolgte eine den Vermögens- Verhältnissen Wirtschafters, der "'ch :!vst ans eine Millierce eingeschätzt habe, entsprechende Strafe. Dr. Türkei hat dir B-crnfnna anaemeldet. Da über die Mißwirtschaft auch in anderen Kinos, bosonderz an Sonntagen, nlehrsach Klagen laut werden, wäre cs Pflicht der Behörden. das A llsich »reüu strengw als bisher auszuiibkn und den Unfug des Kartenverkaufes trotz vollbesetzten Saales abzustellen. Der persönlich« Aufwand leine absolut« Grundlage für die Stcnerschätzung. Der Verwaltungsgcrich'shof hat über die -an dem Kaufmann Siegfried Sachs, der aus der Tsckecho- Dlotvakei nam. Wien übrrstede-re. .'rhobene Beschwerde betreffend die V 0 r s ch r e' d n n g einer Einkominenstener nach den AnswandSml'rknml'n 0' Re-Ht erkannt, daß dieselbe nnzulässig sei. da die Nnterliffnng d.'s die Boranssetzu; g Kwer Auftvandschätznng bildenden Betzsnken'oorhalteS einen Mangel des Verfahrens bilde. In der vom Dr. Her-- batfchek vertretenen Beschwerde wurde darauf hingewiesen, daß Sachs in Oesterreich kein Vermögen besitze und genötigt sei, von Kapitalsabhwnngen seines KonniS bei einer en?- wärtigeu Bank zu leben und vaß er von dem aus dern Guthaben fließenden Einkanm."N in» Ausland >i^ S'.cner entrichtete. Der Verwaltungsgerichtshof entfchieid. daß vor der Schätzung ein Verfahren einznlcit-m gewesen wäre, das der Behebnna der gegen die Richtigkeit oder Vollständigkeit des Bekenntnisses anfgetauch^en Bedenken zu dienen hätte. „Mas sagen uns die MiNiarden des ungarischen Budgets?" Unter diesem Titel veröffentlicht.' der Journalist Emmerich Feldman»» vor einigen Monaten in einem Budapester Blatt einen Artikel,' in dem es heißt: „Die Milliarden veS Budgets zeigen uns den Polizeistcat, der alle Opfer einem Moloch gleich verschlingt. Dieser Polizeistaat unterhält Institutionen, die das Licht sch-uen. die vor 1848 und auch nach 1848 die Verachtung jedes ehrlichen Ungarn, jedes ehrlicken Mmchen auSlösten. Diese Institutionen Hetzen die Brüder tzeaeneinander und lassen daS ungarische Voll nich» nur unterlocht, sondern auch verachtet erschc'nen." Infolge dieses Artikels wuvve Feldmann tm'gen Vergehens gegen daS Ansehen der ungarischen Staates und der ungarisch-'.i Nation vom StrafgerichtShof zu drei Monaten Gefängnis und 100.000 Kronen Geldstrafe verurteilt. Dieses Urteil wurde nunmehr von der königlichen Tafel bestätigt. Mener Droraen-iertunft. K. Februar 1924 Seite 7 una Alle Aden von Kommandlte der Kroatischen Eskomptebank. Agram jwT Bankgeschäften WI«I%, I. IsIttSkS,,,,« 4 'wSaSSSST Warengeschäfte Telephone: 60-4 82, 60-4*03. 63-4*S5, 64-4*42. 68-4-78. 69-4-82 10465 Telßpramnifidresj-e i IPrnpobank Volkswirt. Sie Sparkassen nnii die hohen Bantzinsen. Forderung »ach Abstellung der Mißstande. -- Die Jagd nach Einlagen. In der gestrigen Dclegiertenversammlnng der niederöster« reichkckcn Sparkassen wurde die Z'nsfußsrage eine«, eingehenden Erörterung unter zogen. Der Obmonnstellvertreter deS Verbandes, Gcneralrat Dr. Keller, berichtete über die unter Borsitz des PräsidiuntS der Oesterrerchlschen Nationaibank stattgeflindeiien Berhaudlungen in dieser Frage Seit längerer Zeit sei der Dedctzinsfuß zu einer Landplage für alle krcditbedürftige»» Kreise von Industrie. Handel und Gewerbe geworden und hat in Erkenntnis der daraus resultierenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten die Nationalbank die Initiative zur Beseitigung dieses UebelftandeS ergriffen. Die Regierung könne der regellosen Jagd nach den Ersparnissen der Bevölkerung nicht untätig zusehen und müsse darauf hinwirken, daß das Sparkapikal von seriösen Instituten verwaltet wird, welche Gewähr bieten, daß es im Interesse der Gesanttheit und nicht zu rücksichtsloser Erzielung privater Gctvinne derlvendet wird. ES wird, führte der Redner aus. die Zeit kommen, wo die Staatsverwal'.ung bei Anleiheemissionen an die Sparkassen als starke Pfeiler der Wirtschaft appelliert. Die gegenwärtigen Verhältnisse, unter dmen vielfach uivberechtigtr Elemente ungehindert Einlagen an sich ziehen, neu gegründete, nicht fundierte Zwr rginstitute durch allzu hohe wirtschaftlich schadlichc Zinsvetzsprcchuugen Einlagengelder anlocken, haben bereits dazu geführt, daß die Ernlagenstände der Sparkassen, in Goldkronen gerechne». zu ksering sind, als daß diese Institute wieder wie früher festverz»,isliche Staatsc^rleihen erwerben.könnten. Vom Landesverband wird erwartet, daß die Regierung, welche in den letzten Jahren allzu viele Bankkonzessioncn hinaus.gegeben hat und untätig dem Zinssntztreiben zusah. diese Unterlassung gutmachen und den Boden für eine Ralliierung der soliden Banken, Dankfirmen, Genossewschaften, Sparkassen und Landeshypothekenanstalten vorbereite Der Landesverband erwartet von ixm Komitee Aufstellung von Grundlagen einer Vereinbarung, welche dem ZinSfußtreiben aus der Aktiv- und Passivseite ein Ende macht Die seriösen, dem Einlagengefchäft dieneirden Institute müssen einen festen Block bilden, wodurch allein schon die außerhalb der Gruppe' stehenden Institute mit einem gewissen Stigma versehen sind. Es handle sich natürlich um Aufstellung von Maximalsätzen, welche lm Ak'ivgeschäft gefordert und im Passivgeschäft gewährt werden dürfen, wobei lokale AbstuftnMn des Zinsfußes, wie sie die Verhältnisse des Rayons erfordern, mS Auge gefaßt sind. Die Versammlung erklärte sich einstimmig mit diesen Grundsätzen des Ausschusses des Landesverbandes einverstanden. Einiommenfteuerabzug. Amtlich wird verlautbart r Der Unterausschuß des Finanz- und Budgetausschusses bat in feiner Sitzung vom 21. b. bei Verhandlung über die Personalsteuernovelle vom Jabre 1924 das steuerfreie Einkommentzminimmn auf KOI Steuereinheiten erhöbt und die Grenze der untersten Stufen der Einkommensteuerskala einstimmig dabin festgesetzt, daß die erste Stufe Einkonm»en 1000 bis 2600 Steuereinheiten nmfaßt, die zweite Stnfe bis 4300, die dritte bis 6000. die vierte bis 86C0 und die fünfte bis 12.000 Steuereinheiten reicht. Gleichzeitig wurde aeschlossen, bast dies« neue Skala für Monatsbezüge vom 1. März 1924 angefangen, für andere Bezüge bereits vom 27. d. au gelten soll. Das BundeSministerinm für Finanzen bringt schon jetzt, um eine höchst llstige Rückverrechnrlng zn vermeiden, in dem am 26. d. erscheln'nden Bundesgesetzblatt eine entsprechende Aenberung der SteuerabzugStabellen zur Verlautbarung. Hiernach ist der Gwkommenstrueraüzug bei MonatSbezügm vom 1. Mürz 1924 angefangen, bei Taglohn, Wochen- und 'Doppelwochcnbezügen fedoch schon vom 27. d. rugefongrn unter Anwendung der folgenden neuen SteuerabzugStabellen dnrchzufüh re«: Tabelle 1. Taglohn: zur Auszahlung gelangender Betrag von biS Kronen 36.144 60.388 90.336 185.366 155.367 216 764 216.785 307.105 ■V'-l. 106 und darüber Tabelle 2. Wochenbezug: zur Auszahlung gelangender Betrag von bis Kronen 253.699 634.087 684.088 1,000.558 1,090.554 1,321.661 1,521.663 2,135.642 2,155.643 und darüber Steaerabzug 1 •/• 8 % 3 •£ 3 < */ oV Steuer adzug UL 3?/•/. x % Tabelle 3. Doppelwcchenbezug: znr Auszahlung gelangender Betrag (Bleue > von bi« abzug Kronen 807.397 1,268.174 1 °/, 1,268.175 2,181.107 2 % 2,1 «1.108 8,043.322 3 % 3,013.323 4 311.284 3/»/, 4,311.285 mtb darüber! °f„ Tabelle 4. Monatsbezug: zur Auszahlung gelangender Betrag Steuervon bis abzug Kronen 1.099.360 2,747.710 1 % 2,747.711 4,725.732 2 "/, 4,725.733 . 6,593.864 8 % 0,593.865 9 341.117 3 9,341.118 und darüber 4 •/, Sind Borkriensobligationen in effektivem Silber zahlbar? Zwei Gerichtsinstanzen verneinen Oesterreichs Zahlungö Pflicht. Wi>e -berichtet, .>hat Hrfrat Dr. N e - e l k o w i tz über die durch Dr. Heinrich Mittler für di-e Besitzcvin e':>ner vierprozeutigerl Priorität der Kronprinz Rltdolfsbahn e>inMbrachte Klage aus Zahlung des sälbiHen Coupons von zwanzig Gulden in effell-iver Silbermünze, Iau.t dein int Mantel und Coupon gw^erem Versprechen im Betrage von 576.000 Kronen an Stelle der zur Zahlun-g. an«g>eboicnen vierzig Parpierkronen, die Klage derzeii: abgewiesen, weil der Bundesschatz passiv zur Kla-Ze wicht logj'Äm'.ert sei, mdein einerseits der Bwwdesstaat nicht der Nechtsnachfolger des alten Staates Oesterreich foi und weil auch d:e ausgea>.'-benen, bei der BundeSkasse zur Einlösung bestimmten Coupons nur als freiwillige Zahlung angeboren wurden. Üober die vom Klageverire-ter eingebracht!' Benosung g:gen dieses Urteil hackte gestern das Zivilla-n.dcsgevicht zu entscheiden. Der Cbef der Finanzprekuratur. Hofrat Dr. L ö w. beantragte die Verwerfung der Berufung und legte dar/ daß der Bundesstaat Oesterreich die Rechtsnachfolge des Aerars abgtz'lehnt ha>be, und daß auch die Rcparationskon'misiion keineswegs die Aufteilung bereits vorgenommen, sou'dern lediglich einen Austcilungsschlüssel belch'cfsen habe. Die Ausgabe der neuen Coupons mit der Zahlstelle Bwndekzentraikasse belnbaite mick Rücksicht auf die im nichtamtlichen Teile der „W'erer Zeitung" enthaltenen Kundmachung des Finanzministeriums, daß die Zahlung nur eine f r e l w i l l i g e sc-, durchaus keine Anerkennung der Zahlungsverpfl-chtung^ rtnd war daher die Klage drrzsick wegen Mangels der P a s s i v l e g i t i m a t i o n des A e r a r s a b; u w e isen. Der Beruftrugsfenack wies im Sinne der Ausführungen der Frnai«zprc'kurackur die Klage ab und bestätigte das Urteil des Erstrichters. Sie Wirtschaftslage VaMinas. Jerusalemer Handelslage im Dezember 1923. Im letzten Monat des Jahres 1923 bat sich dis Handelstose in Jerusalem erheblich aebessert. Die Wintersaison sowie die christlichen Feiertage haben das 6!eschäft, das vorher teilweise unter einer zierltlichen Depression zu leiden gehabt hatte, belebt, besonders in Wollwaren, Schals, Schuhen, Gummiwaren ufw.; die herannahende Touristensaison bat ferner zu qrößeren Käufen von Benzin, Pneumatiks ufw. Anlaß gegeben. Auch der Hand in Golduud Silbernrünzen zeigte sich lebhaft; nach Jndie» wurde für 10.000 Pfund Sterling Silber exvortlert. Die Statistiken des Zollamtes zeigen den direkten Außenhandel Jerusalems im Jahre 1923 wie folgt: 1922 1923 Direkter Import 490.000 837.010 - 153.006 Direkter Export 21.' 00 67.000 4- 46.009 Hauptimvortartikel bildeten Zucker für 59.400 Pfund Sterling, Mehl für 51.70 * Pfund Sterling, Reis für 41.400 Pfund Sterling, Kerosin für 34.409 Pfund Sterling und Benzin für 15.409 Pfund Sterling, die sämtlich aus Aegypten stammen. Bon den Erportwaren machten zwei Drittel oder 44.000 Pfund Sterling Gold- und Silberniünzen aus, ein Drittel bildeten Dönobst, Ziegenfellr, religiöse Andenken uiw. Da8 Gewicht der Jinportwareu im Jahre 1923 betrug 18.060 Tonnen, das Exportgewtcht nur 160 Tonnen. Hierbei ist noch zu berücksichtigen, daß der größte Teil der nach Jerusalem bestimmten Waren in Jaffa und Haifa registriert wurde, während die religiösen Andenken, Perlmutter nsiv. von den Touristen mitgenommen wurden und selten als Exportartikel registtiert wurden. I Im Dezember hat sich der Handel im allgemeinen ge- * bessert. Besonders rege zeigte sich der Kleinhandel durch die FesttagSeinkäufe. Tie Preise blieben fest, mit Ausnahme von Bau- .materiol, daS leicht nachgab; so fiel Eisen von 13 bis 13'/, Pfund Sterling auf 12 bi« 13 Pfund Sterling pro Tonne, Zimmerholz von 41.5 rück. Pfund nur 390 dis 400 türk. Pfund pro Kubikmeter; Zement blieb mit 360 bis 380 türk. Pfund pro Tonne, unverändert. Im BerichtSnronat betrug der Import ex- A-/.///2$9A