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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-22 · Heft 1803 (22.2.1924) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1803 (22.2.1924)
Date
1924-02-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Wien, AreUaH Meneie UrnrnenzerkLN«.' "** ®eitte 7 Kr. 1803 4*‘ ... M. ftetraat 19M Heringe Srholung des frnnzifische» Franken ' und der Ungarlrsur. Aklf den internationalen Devisenmärkten hat sich der französische Franken ein wenig erholt. Er ist gestern in Zürich um 10 Centimes gestiegen und notierte 21.05 gegen 28.95 .cm Vortage. Es hat den Anschein, als ob in dem Kurssturz der französischen Währung vorläufig «in gewisser Stillstand rin-- getveten wäre. Analog dazu hat sich auch der belgische Frauken um ein geringes erholt und notierte gestern in Zürich 20.10 gegen 19.70 am Vortage. Hervorhebung verdient der Umstand, daß auch die Ungarkrone auf den ausländischen Plätzen eine geringe Befestigung aufzuweisen hatte. Es scheint dies mit der Nachricht zusammen« zuhängen, die englische Negierung sei bereit, die von der früheren Negierung übernommene Verpflichtung zur Durchführung der ungarischen Völkerbundallleche ebenfalls durchzu führen. Trotzdem ist die Steigerung auf den internationalen Platzen nur gering. Sie beträgt im ganzen zirka 7 Prozent. Der ungarischen Krone kommt der Umstand zustatten, daß infolge des Bankbeamtenstreiks derzeit in Wien kein Devisenderkehr herrscht und infolge dessen auch der Kurssturz der ungarischen Krone nicht recht znm Ausdruck kommen kann. Brkannstich ist Wien der wichtigste ausländische Orr, an welchem die ungarische Krone gehandelt wird. In Budapest werden mittlerweile dilettantische Versuche gemacht, irgendwie eine Währungsreform durch,Zufuhren. Die Negierung hat die Schlogworte von der „Sparkrane" und der „Valorisierung" in die Menge geworfen, ohne aber weiter konkrete Vorschläge zu machen. Natürlich ist mit diesen Schlagworten nichts anzuftm'gen. So ist das Schicksal der ungarischen Währung weiterhin ungewiß. Ae Zuckerproduktion Rußlands. Moskau, 21. Februar. Die Zuckerfabriken der sowseteussischen Republiken haben im Jahre. 1923 dreieinhalb Millionen Meterzentner Zucker erzeugt. Achzigtuusend Meterzentner wurden nach Persien verkauft und 800.000 Meterzentner^ erhielten di« Bauern für die Zuckerrüben.. Der Nest wird für den Auslandsverbrauch bestimmt. Der Erzeugn'spreis beträgt vier tschechische Kronen für ein Kilogramm"loko Fabrik. Der Verkaufspreis im großen ist um 15 Prozent höher. Der Verkauf erfolgt durch Vermittlung von 83 großen Lagerhäusern, 200 Filialen und durch die Verbrauchsgenossenschaften. Der Wiener Geldmarkt und der Bankbeamtenstreik. Die Aussicht auf ein baldiges End« d's Bankbeamtenstreiks hat den Geldverkchr# dort ei!haf.t beeinflußt, insoferne als die Japd nach Bargelds die weit über die eigentlichen Bedürfnisse des Verkchres hinausgeganpen ist, anfgchört hat. Jede größere Industrie- oder Handelsfirma ist in der Lage, ihren legitimen Bedarf unter unveränderten Zinssätzen m befriedigen. Bei den Abmachungen hinsichtlich des Revortaeldes wurde stillschwemend das Ilebmeinkommen getroffen, für die Periode nach dem 18 d. um ein Viertel Prozent Weniger an Zinsen als für die vorhergehende Zeltspannung zu berechnen. Im all gemeinen ist die Industrie für die nächsten Lohnzahlungen ausreichend versorot. Es liegen bei den Banken und Bankfirmen noch große Barreserven unverwendet für den Fall, als der Ausstand der Bankangestellten einige Zeit anhalten sollte. Der Kassendienst der Oesterrcich.ischen Nationalbank und d-es Giro- und Kassenvereins wird von Direktoren und Oberbecvmten.glatt veiso-rat. In manchen Fällen bestehen Meinuuasperschiedenh.'iteu über die Fälligkeiten, die unter den obwaltenden Zuständen nicht beigeieat werden können, weil sich die Lage nicht verläßlich beurteilen läßt. Kapitalsvermehrungen. Die S. tz. ®uMmonn A-G. vermehrt ihr Kapital von 10 Millionen Dinar ans 40 Millionen Dinar. Die Vermehrung erfolgdurch Ausgabe von 140.000 Gratisaktien und 160000 zahlbare Aktien. Bezugsrccht: Für zehn alte Aktien neun junge Aktien; davon sieben Aktien gratis, für die restlichen zwei Aktien 200 Dmor. Bezngsfr'st: 21. Februar bis 19. März. — Warenvcukehrsstelle-Ä.G. auf 250 Millionen. Die Beratung der Personalsteuernovelle. Der Untercmsschuß zur Beratung der Personalfteuernovelle hielt gestern vor- und nachmittags Sitzung. Das steuerfreie Minimum wurde auf 1000 Steuereinheiten erhöht. (600 nach dem geltenden Gesetz, 800 nach der Regierungsvorlage.) Bezüglich der Stenerskala wurde über die ersten fünf Stufen ein Einvernehmen der Parteien und der Negierung dahin erzielt, daß die erste Stufe mit 1000 Steuerencheiten beginnt und bis 2500 steigt, die zweite Stufe bis 4800, die dritte bis 6000 reicht, und die vierte nnd fünfte unverändert nach der Regierungsvorlage verbleiben. (8500, be'w. 12.000.) Auf Antrag des Berichterstatters wurde die Grenze für die Gewährung von Steuerbegünstigungen ans dem Familienverhältnisse oder aus dem Eintritte'von UnalücksMen auf 8500 Steuereinheiten erhöht. (Geltendes Gesetz 6000, Regierungsvorlage 8000.) Auf Antrag des Abg. Schiegl wurden die Bestimmungen des Gesetzes vom 20. Dezember' 1921 und des Miederaufbaugesetzes über die Steuerfreiheit der Neberst n n d e n sowie der Sonntagsarbeit und den Z ulagen für Nachtarbeit in das Gesetz angenommen, lieber Antrag des Berichterstatters wurde die Frist für den Einspruch gegen das Steuerrecht auf drei Wochen verlängert (geltendes Gesetz 14 Tage). Bei Beratung der Vermöamsstener von ertragbringenden Vermögen wurde das steuerfr-ie Reinverinogen von 15.000 auf 30.000 Steuereinheiten erhöbt, der Multiplikator für die Landwirtschaft von 15 auf 10 herabgesetzt und die Ermäßigung, des Steneransmaßes wie folgt abgeändert: Die Steuer ermäßigt sich, wenn das steuerpflichtige Reinvermöaen 300.000 Steuereinheiten nicht übersteigt, auf 2 Promille, wenn es 200.000 Steuereinheiten übersteigt ans 1 Promille, wenn es 100.000 Steuereinheiten nicht übersteigt auf ein halbes Promille. (Ncgiernngövorlage 300.000, 150.000 und 50.000.) Damit ist die Beratung der Personalstenernovelle m Unterausschuß beendet. Der Berichterstatter Dr. Gürtler wird seinen Bericht an den Finanzausschuß in der nächsten Woche erstatten. Ausfuhr von Pferden aus Ungarn. Die Austro-Nngarische Handelskammer teilt mit, daß durch Verordnungen des ungarischen Ackerbarrministeriums die Bestimmungen' betreffend die Ausfuhr von Mastschweinen und Pferden neu geregelt worden sind. Zur Ausfuhr von Mastschweinen im Gewichte von mehr als 140 Kilogramm, welche auf den Exportmärkten in Nagvtetenh und Györ (Raab) sowie bei der Mastanstalt in Barcs und ans dem Wochcnmarkie in Szeged zum Verkaufe gelangen, ist vom 1. März d. I. angesangen Unter gewissen Bedingungen eine spezielle Bewilligung nicht mehr erforderlich. Gleiches gilt für die auf den Exportmärkten gekauften Pferde ab 25. d. Genaue Auskünfte erteilt die Austro-Unaarische Sandelviarnmcr, 1 Wien, 1. Bez.» Elisabethstraße 9... Wiener Mrke. , An der gestrigen Vörie hielt die seit einigen Tc^-n vorherrschende freundliche Stimmung auch weiter ern, zumal die Nachrichten über die Verhandlungen der Banken-- und Augestellteuverlnter beim Bundeskanzler günstiger lauteten. Allerdings war der Verlehr ein zieinlich eingeengter, da nur geringe Aufträge eingelangt sind und die Arbitrage nicht zur Entfaltung kommen konnte. Schon geringe Teckuna3läufe, die von der Kontenniue getätigt wurden, genügten; um eine Besserung einzelner Werte im Kurse zu verursachen. Mehr Beachtung fanden Alpineaktien uud ehnehte ungarische Werte, wogegen Staatsbalinaftfeit infolge von Gewmiiüberstellung im Kurse nach gaben. Allerdings konnten im Nerlenfe des Verkehrs sich die HöcKsikttrse nicht bebauvten, doch behielt die freundliche Tendenz die Oberhand bis znm Schluß. Lnnderbank vrositierten 10.800 Lombard- und Eskomptebank 2400 K., Alpine 6(M) K., Knwv und Skoda ie 15.900 K.. A. E. G. Union 4800 K., Ka'patben-Petrolerw) K. und Semperit 7500 K. Hingegen verloren Ung» Kndit L0.0f-t) K.. Staatsbahn 17.000 K., Poldihütte 10.800 K., Timber- Holbinq 9006 K.. Salao-Koblen 5000 K., Trifailer 11.000 K. imb Ungarische Hofherr 6500 K. Im Schranken war der Verkehr in fließenden Werten gleich Null nnd die zu Eircheiiskurstn gebandelten Papiere erfuhren, mit Ausnahme ton Betroleumwerterr. welche Erhöhungen aufzuweiisn hatten, nur geringe Verschiebungen. Bon den Petroleumwerten wurden Fanto um 90.000 St., Galicia um 350.000 K.. Napbtha um 40.000 K. und Schodnica um 45.000 K. in die Höbe gesetzt. Nordbabn gewannen 500.000 K., Navkgazioue 51.000 K. Hingegen büßten Ung. Zucker 150.000 K. im KurS ein. Bezugsrechter Hyvotbekenbank Lemberg 2800, Grazer Brauerei 85.000, Warchalowski 11.000, Grazer Waggon 6500. Der Anlage m a r k t lag rüstig. Bon den E x o t e n notierten: Essest 42.000, Erdöl 40.500 bis 42.000, Iriag 290.000 biS 805.000, Knobloch 25.000 bis 36.000. Mm-mica 174.000 bis 185.000, Schubert u. Co. 12.000, Tevege 90.000 bis 92.000, Universale 57.000 bis 59.000. M Warenmärkte. (Eigenbericht der „Wiener Acorgenzeiinng".) Zucker. Die Stimmung war auch in der abgelaufenen Woche ausgesprochen fest und tschechische Ware ist um 15 Punkte nnd ab Lager Wien um 600 bis 700 K. gegen die Borwoche gestiegen. Die Notier-mwen lauten: Kristall 4.45 tschech. K., Würfel 4.47h', tscheck. K. prompt, ferner 4.55 tschech. K., rekp. 4.85 tschech. K. pro Män-April ab Grenze sowie 12.300 K., resp. 13^00 K. ab Laoer Wien. Aus zweiter Hand wird österreichische §riüstallDare unversteuert ab Fabrik zu 10.050 K. ausgeboien. Rene Ware tendiert gleichfalls fest. Am letzten Hamburger Markte blieb man abwartend bei unveränderten Preisen, angeblich auf schärfere New-Aorker Berichte hin. Man forderte für tschechische Kristalle Felal'orn loko Februar-Mär^ 30 bis 33'/» Schilling, pro April-Mai 38 Schilling 6 Pence bis 33 Schilling 7*/a Pence mb pro Mai-Juni 30 Sänttiva 9 Pence. Deutscher Export»ncker lWein-mcker-Onal tat) loko war fob Hamburg zu 32 Schilling uud fob Stettin zu 31 Schilling V Pence augeboten. Kakao. Dem Markte lagen nur drei Gatmrrgen zum Kaufe vor, inländische Ware zu 80.F00 K., holländische 1 in Kisten oder in Fässern, welche um 500 K. fester tendierte, zu 34.000 K. und Kakaobutter zu 45.000 K., olles ab Wien. Am Hamburger Markte war man infolge knapper Lieferung bei starker Nachftage haussierend, io daß weitere Steigerungen wahrscheinlich sind. Von draußen war accra goods fermented pro April-Mai zu 39 Schilling 8 Pence und goods fermented pro Febr.-April zu 40 Schilling, ürverior bahia Februar-Marz und April»Mai zu 4b Schilling 3 Pence Kostfracht angeboren. Kaffee. In der Berichtswoche war die Tendenz fester und die Prelle zogeir um 500 bis 1000 K. an. Die Notierungen lauten: Santo? Prime 44.000 K, Santos supenor 425.000 K., Rio VII Zohnsron 88.' 0 > K. ab Wien, Santos Prime zu 50 Kilogramm 92 Schilling, Santos snperior 80 Schilling, Rio VI 72 Schilling cif Triest. Am Hamburger Platz konnte sich lebhaftes Geschäft in unverzollter und Transiiwa« entwickeln. Daneben kamen einige Abschlüsse zustande, während sich Las Znlandsgeschäft bei festen Preisen in mittlerem Rahmen hielt. Abschlüsse mit Brasilien, das mit unveränderten Offerten im Markte war, wurden nicht bekannt. MehmSttte ln St. Marx. (Eigenberlchr der „Wiener Morgenzeiluug^.) R t u d t t nt a x 11. Der gestrige Auftrieb belief sick auf 61 Stück inländisches, 203 Stück ungarisches, 191 Stuck jugoslawisches und 228 Stück rumänisches, zusammen 583 Stück Schlachtvich, worunter sich 432 Stück Mast- und 101 Stück Beinlvied befanden. Der Gattung nach waren 502 Ochsen. 56 Stiere, 23 We und 2 Büffel. Bei stockendem Absatz erhielten sich die Preise sämtlicher Qualitäten auf dem Aiontagstand. S ck w e i n e m a r k t. Aufgetrieben wurden 567 Schweine, danniter 834 Fleisch- und 233 Fettschweine Bei schwacher Käuferbeteiligung staben die Preise gegen Dienstag bis zu 1000 K. pro Kilogramm eingebüßt^ Es notierten: Fettschweine 25.000 bis 29.000 K. und Fleischschweine 24.500 bis 26.560 K. pro Kilogramm Lebendgewicht. Stechvieh markt. Die Gesamtzufuhr belief sich auf 2594 Stück Kälber. 1735 Weidnerschweine, 252 Weidnerschafe, 39 Ziegen, 25 Kitze und 45 Lämmer. Auf dem Kälbermarkt war die Nachfrage namentlich im Anfangsverkehr ziemlich lebhaft. Sämtliche Qualitäten sind um 1000 K. pro Kilogramm im Preise gestiegen. Auch Schweine tendierten fester. Fleischschweine stellte» sich bis zu 1000 K. und Fettschweine um 500 K. pro Kilogramm höher im Preise. Es notierten: Lebende Kälber 23.000 bis 31.000 K., Fleischschweine 26.000 bis 32.000 K., Fettschweine 29.000 m 32.000 K., Schafe 12.000 bis 20.000 K., Ziegen 10.000 bis 15.000 <?.; Lämmer und Kitze 15.000 bi§ 24.000 K. pro Kilogramnr. Berliner Börse. Berlin, 21. Februar. An der an der Börse herrschenden Geschäftssiille hat sich nichts geändert und die Spekulation nahm aus diesem Grunde verschredentlich Deckungen und Rückkäufe vor. Dies yab der Börse ein festeres Aussehen und verursachte für marktcrangige Papiere Kurserhöhungen rm Durchschnitt von 1 bis 3 Billionen. Prozent und verernzelt darüber. Am Renten markt, den Zu Einhertskursen gehandelten Industrie papieren sowie den!tUrwti«Nen Werten 'bestand bei wenig veränderten snrlcn die seitherige Geschäftsstille. Der Geldmarkt bleibt slüsi'.g. Die Devisenpreise haben sich nicht nennenswert uortwiDerr. (AlleS in Billionen von Mark.) S ch l n ß k u r s t: Türkische Lose 98.1,' Dellen. StaatSöabn 40.—, Rordd. Lloyd 9.—. Per. Etbeschifsalirt 5.0. Berliner Handelsgesellschaft 60—, Kommerz. Privatbank 8.125, Darn'stüdter Bank 15.6. Deutsche Bank 15.3, Diskonto- Kommandit 19.25. Dresdner Bank 9.75. Nationalbank für Deutschland —, Qestarr. Kredit 0.7. Qesterr. Länderbank —. Reichsbank 40.5, Wiener Bankverein 0.4. Wr. Nnionbank 0.6, Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft 13.7. Bockinmer Gnfstahl —.—, Daimler Motoren 5 5 Tenisch-Luxemburaer 58.75, D entsckie Maschinen 10.125, Dnnamit Nobel 11.—, Felten u. Gnilleanme 38:1, Gelsenkirchener' Berg. 65.5. Td. Gold^hmidt 20.375. H-irpener Bergbau 83.—, Hirsch Kuvrer —. Höchster Farben 19.1, Hobenlobe-Werke 47.5, Laurabütte 29.75, ManncSmannröbren 46.75, P''^ntx Bergbau 43.375, Sckmckert n. Eo. 52.—. Siemens u. Halske50.—, Telephon. Berliner 8.—, Dollarschatzanweisungen —.—. Vkager Börse. Prag. 21. Febrnar. Tie heutige Börse eröffnete aus Deckunpeu und spekulative Lkäufe in fester Haltung mnd infolgedessen kam es zu bedei:tenden Knrserhöhm'.gen. Im Vordergründe des Jnteresies standen Arbitragevapiere, die aber bald die Mehrzahl der Gewinne infolge des Rückganges der Krone verloren. Von heimischen Papieren befestigten sich Böhmisch- Mährische und Zucker-Aktien, konnten aber die böcbsten Kurse nicht behaupten. Immerhin blieb das gegen gestern erb'öbte Niveau in Geltung. In der Kulisse kam es nach fester Eröffnung zu Abschwächungon. Hiesige Banken waren wenig verändert, während die Wiener nnd Transvortwerte sebr fest tendierten. Auf dem Anlagemarkte schwächten sich Staatspnpiere weiter ab. Landesanleisten lagen etwas schwächer. Swdtanleihen zogen im Kurse an. Ans dem Exotenmarkt wurden in Bulgaren größere.Abschlüsse getätigt. Der Schluß war befestigt. Schlußkurier Türk. Eiienbabu-Anletve 400 Franken —. Böbm. Lnwnbank 476.—. Böbm. Gswmvtebank 452.—. Böbm. Zndullrialbauk 476.—, Zivn"'TnSka Banka 452.50. Analobank 162.—, Desterr. Kredit 140 —. Wiener Nnionbank 146.—, Diener Bankverein 96.25. Buichtiebrader Gstenbahn Lit. A Lst. B —. Ferd!nandS-?!ordbabn 8100.—, Braa-Durer 215.—, Auksig-Tevliber Gisenbobn —.—, Nestomitzer Znckenndnstrie 1780.— . Bereiniate Elektrizität Wien 216.— , BrMe 1445. Koliner Spiritus , Körriakbofer Zement 1255.—, Breitfeld-Danek 571.—, " Rinaboster 800.—, Simmerinaer 165.—, Rotbkosteletzer' Tertil 390.—t Alvine Montan 333.— , Boldibütie 356.— , Prager Eiken 980.—, Oesterr- Berg u. Hütten 2750.— . Skoda 622.—. Znwald-466.—. Ba«mwoAmartt. Bew-^ork», 20. Februar. Banmwollzufubren in den atlant. nnd Golshäfen 16.000, im Znnem 4^00 Ausfuhr nach Großbritannien -. nach dem oooo Lokalmarkt m*d4lin?t 29.80 (letzt Kurs 30 80V Tendenz: Willig. — Terminer Februar 29 40 ^»erz 29 65. Avril Mai 30 03, Finri —Juli 29.17, Auqnll 27.60. Sevternber 20 80 Oktober 26.15, November —. Dczem bo'' 25.66, Zönr'.er 25.35. Ne Sevssenkurse. Iürich. 91. Februar. lDevisenkurie von 1*\20 llbr. — Von der Schweizerischen Kreditanstalt mitoeteilte Mittelkurle.) Berlin vro Milliarde Holland 215 75 (215.50), New-Pork 578.— (577.75\ London 24.90 (24.P4\ Pari« 24.05 (23.95l, Mailand 24.80 24.80), Brüsiel 20.10 (19.70), Kovenbagen 01.— (91.—1, Stockholm 151.- (150.75), Gbristianra 76.50 f73.50», Madrid 73.5) (73.50), Buenos Aires 195 — (195.—). Prag 16.77V9 (16.75), Budanell 0.0150 (0.0140). Bukarest 3.82 (3.10), Be'grad 7.25 (7.30). Sofia 4.45 (4.45), Warschau — Wien 0.0081 V4 (0.00S1V4). Berlin, 21. Februar. cDeviienkurls)*) Anrsterdam 1.566.075 (1.566.075/, Beloisn 147.630 (147.630,. Gbrilliania 554.610 (554.610., Kovenbagen 666.330 (664335., Stockholm 1Z97Z50 <1 097.250 >. Itnlieni>air 181.545 f 181.D45), London 18,054.750 (18054.750), Yiew-Bov» 4,199.500 (4.189.500), Paris 179.550 (179.550), Schwei, 728.175 (728.1751. Spanien 539.665 (532.665), Wien 60.847 (59 35O. Prag 121.695 (121 695., Bndavell 99 750 (147*830), Sofia 32.917 <32.418-. Belgrad 57.356 (57.855). *) In Millionen von Mark. Tcriin« 91 Februar, (p orenkurse.)*) — Noten: Dollar 4,189 500 (4.189.500), Pfund 18,054.750 (18.054.7(0), Italienische 191.520 (191 520). Polnische 450 000 (450.000), Tschechoslowakische 121.695 (121.695 ). 2) In Millionen Mark, ausgenommen volnstche Mark. Budapest. 21. Febnrar. (Kurse der Devisenzentrale.) — Amsterdam 12.185 bis 13.065, Bukarest 188.— bis 200.—, Kovenbagen 5140 bis 5540. Christiania 4320 vis 4670. London 140.600 bis 150.600, Berlin bis —Italien 1400irO) Paris 1360- bis 1470.-.Prag 946.- bis 1016.-. Stockholm 8530 bis 9140, Zürich 5650 bis 6050. 28ien 0.4590 bis 0.4920, Sosia 252.— bis 268.-. Belgrad 413.— bis 441.-. New-Rork 32.700 bis 35.000. Warschau bis Brüssel 1150.— bis 1230.-. ' Prag, 21. Februar. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vom Bankamte des tschecho-stowakischen F-inan(ministerimns.) — Berlin*) 7.85 (7.80). Zürich 607.50 (606.50), Paris 146.50 (146.—). London 150.05 (150.05). New-Bork 34.90 (34.90), Belarad 43.87'/« (43.80>. Bukarest 20.- (18.60), Wien 4.83 f4.89), Warschaus 3.50 (3.50), Agram —(—.— ), Budapest 8.75 (8.75 >, Zuaostawische 43.87V, (48.75), Desterreichische aestemvelte Krone 4.89 (4.87). Polnischest) —(—.—V Ungarische 3.25 (4.75). *) pro B'llion. ^) pro Million. Agram, 21. Februar. (Devi'en.) Wien 0.1125 l>V, - —, Berlin —bis —. Budapest 0.225 bis —, Bukarc'i — .— bis —, Ztalieii 345.35 bis —.—, London 345.30 bis , ittew-Pork 79.80 bis Paris 333 75 bis Prag 231.15 bis Sofia bis Schweiz 1393.25 bis —, Brüssel 277.50 bis —« arschau —.— bis — Amsterdam 2965.— bis —.—, Stockholm —bis —.—. Belgrad, 21. Februar. (Devisenkurse.) London 344.— bis , Paris 340.— bis —, New-Pork 7C.50 bis -• Genf 1380.- bis Saloniki bis . Ma laaö 347.— bis —, Prag 236.— bis —, Berlin dis —. Men 0.1130 bis —.—, Bukarest bis —, Sofia bis Budapest bis . Brüssel 285.— bis—.—, Amsterdam 2950 — bis —. Warschau —bis -. Marschau» 21. Febnrar. (Devisen.) Berlin —, London 39.700.000. Neiv-Aork 9.200.600. Prag 266.500, Wien 129.-. Neko-Nortz, 20. Februar. (Devisen.) London 430V,„ Paris 416.50. Berlin 0.22»,, stür 1 Billion, Ntailand 429.25, Zürich 1730.50 Kopenhagen 1580.—. Stockholm 2613.—, Christiania i320, Amsterdam 3733.—. Prag 280.25. Wien u.i4, Bndavest 0.3», Bukarest 56.25, Warschau 0.000100. Madrid 1271.—, HelsingsorS 252.50, Brüssel 850.—. Kanada 2»/„ unterpari, Brasilien 102.15, Argemiuien 3340, Belgrad 126.—.

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