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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-20 · Heft 1801 (20.2.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1801 (20.2.1924)
Date
1924-02-20
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 1801 Wien, Mittwoch Wiener MorpenzeUun^ LV. Februar 1924 Seite 8 Bolkswirt. Vien ----- O.CfSIV, Centknies. $n Zürich notierte 19. >2 18./2 die ksterveickllche.Orone .... . . O.WfiP/a 0.0081 die tschechische itrone . . . 16.70 16.70 die Rärk. pro Milliarde — Holland. ...» . . 216ro 214 90 S,'tw-?'ork ...... » » » . . 578 25 575 75 London ....... * . . 24 80 24 67 Paris », »- . . . 2415 24 80 Däiland. .... . . 24 75 24 85 Belgrad....... . . . . . . 7.35 , 7.60 Bukarest ...... . . 8 05 2.93 Sofia ....... . . 4.45 4.89 Budapest. . . 0.0198. 0,02 Warschau. .... „ . SndcheSer WirtschastrberiZt. Budapest, anfangs Februar 1924. Die Teuerung währt fort, wenngleich die Preisprüfungskomnüffion, noch als die Krone zu röcheln begann, einen Ukas erlich, daß niemand das Sinken der Krone znm Anlaß für Preiserhöhungen benützen darf. Nun - hat ein Volkswirt, Dalnoki- Kovacz, im Nahmen eines im Jndustrieverein gehaltenen Vortrages, dem auch der Präsident der Preisprüfungskommission beiwohnte, bewiesen, daß eben dieses Verbot viel dazu beigetragen hat, daß die Preise ins Unendliche stiegen. Milch wird sozusagen aNwöchentlich teurer, Mehl und demzufolge auch Brot von Tag zu Tag. Die Fahrten mit der elektrischen Straßenbahn, mit dem Omnibus, Autobus, auf der Drahtseilbahn, Schwabenberg-Zahnradbahn sind wieder teurer geworden und auch Wasser kostet um 60 Prozent mehr. Natürlich sind die Salzpreise ebenfalls erhöht worden, außerdem Zucker-,.. Spiritus- und Bier-„Nutzenbeteiligung", die behördlichen Gebühren, wie Stempel, Matrikelscheine, Ehedispensationen, Pässe usw. usw., und zum Schlüsse soll geplant worden sein, daß die Steuersätze die Goldparität erreichen. Die Devisenzentrale befriedigt die Ansprüche um sporadisch, sie kann aber auch kavaliermäßig Vorgehen; so z. B. wurden der Zündholzveräußerungs-A.-G., welche unlängst aus dem an der ungarisch-jugoslawischen Grenze gelegenen Gebiete Holz kaufte und dafür, wenn es von der ungarischen Seite stammt, 140.000 ung. K., von der südslawischen Seite hingegen 400 Dinar bezahlt, was einem Preise von über 180.000 ung K. gleichbedeutend ist, für diesen Zweck Dinar zur Verfügung gestellt. Jetzt heißt es wieder, es sei zu erwarten, daß die Gesuche um Devisen denn doch flotter und günstig erledigt werden, indem von der Industrie Hilfe kam. Die Mühlen stellen nämlich 700 bis 750, die Zuckerfabriken bei 250 Pfund Sterling dem Staat als-Vorschuß -ans große Exportlieseruügen zur Verengung. Die neulich erschienene Schlüßverrechnung des Notenmstitutes enthält recht interessante Daten; besonders hervorzuhelien istdaß das Drucken der Noten in der Schweiz den Staat 19,4 Milliarden kostete, um welche Ni'esensümme die ungarische graphische Industrie geschädigt erscheint. Zn. erwähnen ist noch, daß der Valutenunb Dcvisenverkehr 4,4, der Wechseleskompte 44 Milliarden Nutzen brachte und der Neingewinn insgesamt mit 18,4 Milliarden beziffert wird. Banken und Aktiengesellschaften. Stammkapitalerhöhungen: Nng.-Böhm. Jnbustrialbank von 700 aus 1000, „Colonus" Handels-A.-G. auf 100, Flora Stearinkerzen- und Seifenfabrik A.-G. auf 33 Millionen. Bilanzen: Die Zuckerfabrik Selyp verzeichnet einen Bruttogewinn von 840, rein 66,25. Ungarische Spiritnsprodukten und Handels-A.-G., 20 Millionen Stammkapital, 14,6 Millionen Verlust. Knappsche Met all-Handels-A.-G. 10 Prozent Dividende. Die Urproduzenten-A.-G. (JnteressenkreiS der Ung. Allg. Sparkassa) hat beschlossen^ pro Aktie — 1000 K. Nominalwert — 3500 K. zu bezahlen. Bel den Danken wird im allgemeinen das Prinzip, heuer Nekorddividonden zu gewähren, zur Geltung kommen. Der arbeitenden Klaffe geht es weniger gut. Die Arbeit sl o s i g ke it w ä ch st, die Fabriksindustrie reduziert den Betrieb, manche Fabriken arbeiten bloß vier bis fünf Tage in der Woche, andere wieder entlassen einen Teil der Arbeiter. Demgegenüber ist im Monat Jänner die Teuerung im Durchschnitt um 20,5 Prozent gestiegen und erreicht der Multiplikator.. bald die Ziffer 7000. Wie weit, respektive hoch, geht es noch? Auch die Exporteure beklagen sich. Die Ausfuhr von Hafer stagniert, da die Notierungen im Auslande nicht konvenieren, ähnlich steht es mit Kleie, ans deren bisheriges Hauptabsatzgebiet — die Tschecho-Slowakei — nicht gerechnet werden kann: nach Fisolen macht sich lebhafte Nachfrage bemerkbar, doch sind die Aufträge wegen der ungünstigen Deviseneinlieferungsbedingungen uneffektuierbar. Sonstige Nachrichten. Großes Aufsehen erregte der Zusammenbruch. zweier „Banken", wie die Donau Lloyd A.-G. und die Lehrer-Bank- und Handels-A.-G-, wo vorwiegend die unbemittelte Bolksklasse Der Währungszusammenbruch Ungarns. Kalla» - SMungsattionen der Tudavester Banken. - Kurstzansk an der Börse - Aentzenmgerr de« Warischen FlnanMinlsters.- WMrrmg der Spackroae. . (E'gendkchp der'.-»,Wiener Morgerrze!trmg".)" abhängigen Kommission festgestellt wir>d. Die auf Sparkronen lautend n Geldschuld:n sind mangels anderer Bedingniss« guter Berücksichtigung des festgcstellten WertmrbältnisseS in Budapest, 19. Februar. An der Börse brach heute!, eme förmlich« Pam! aus. als sich die' Nachricht verbwibcLe,-' daß dtt' Finarizmrnist-r-'seine' Mckiss-i-on-geb?. - - --- Die Banken versuchen /o:e , ungarische Krone auf d"n ausländischen Märkten zu stutzen. Borläufig haben sie einige Erfolge auszuweiftn. Ts scheint, daß diese Mticn auf die Intervention der- Negierung vcr-'ciwmmen wird. D'.-e Kurse sanken rapid.'Iw den Comptoirs würde, di« Arbeit iniedergelvgt und alle. Angestellten wendeten ihrt. ganf-e Äufmerlsarnb.'it den Börfenvorgäng>'n zN'- Dpäter b-eruh.gte sich Wehl -bi« Sffmmuug. doch hielt die Spannung bis in die tiefen Nachtstunden an. Der Reformentwurf der Negierung. Budapest, lg. Februar. (Ung. Tel -.Korr.Eur.) In der heutigen Sitzung der. Nation«^,rsarymlung .unterbreitete der. Finanzminister einen Gesetzentwurf betreffend emzelne Maß«., nehmet: zur Verhinderung des Wertverfalles der Krone. Danach wird die Negierung ermächtigt im Verordnungswege zu»-, nächst die S p a r k r o n e . als .Berrechnungslvevt einzuführen, deren Merrverhältnis zu den. vom Staat« emittierten Noten von einer von der Regierung unabhängigen Kommission festge-' st llt wird. Die auf Sparkroüen lautenden Geldschulden sind unter Berücksichtigung dieses Wtzrtvevhättniffes in Staatsnoten zu begleichen. Ferner wird der Finanzminister ermächtigt, von den Steuerträgern das Zehnfache ihrer für das Jahr 1923 bem ssenen Einkommensteuer und das Fünfzehnfache rbrer Vermögenssteuer als staatliche Anleihe einzuheben. ' Paragraph 1 des Gesetzentwurfes bostimmt: Die Regierung wird ermächtigt, zum Schutze des Wertes dr ungarischen Krond im Verovdnungswege zu verfügen, daß erstens die satzungsmäßigen Geschäft« des staatlichen Notenmstitu's in Sparkronen als Berrechnnngswert abgeschloffen w rden dürfen und insbesondere, daß 'das staatlich« Not e n i nst i t u t a u f Sparkronen lautende Wechsel eskomptiere und Geldbeträge aus- Kontokorrent ' (Girogeschäfte), die auf Sparkronen läuten, übernehme; zweitens daß das staatliche Noteninstitut für die auf S.parkronen lautenden Kreditoperationrn einen von den auf Kronen lautenden Kredi'toperaiionen abweichenden Zinsfuß und abweichende Zahlungsbedingungen feststen«. Die R-gierung wird ferner ermächtigt, im BerordnnngSwe'g« Maßnahmen ' zu treffen,' daß ‘ Zahlungsverbindlichkeiten auch in Sparkronen festgeftellt und'im Grundbuch« eingetragen werden können. Paragraph 2: Sparkrone ist j'ner Rechnungswert, 'dtffen - jeweiliges Wcrtde-rhAtnis. zu den ach"Kro.nen MttzMn'Slaa-'s- Noten nach den vom Finanzminister im Verordnungswege festgelegten Grundsätzen von einer unter 'Führung der Bertrekr - 'des staatlichen Noteninstituts stehenden/ vdn der -Regierung' ün-- den als gesetzliche Zahlungsmittel geltenden ungarischen Staatsnoten zu - erfüllen. Bci -d r Umrechnung ist da8 Werlverhält-, nis maßgebend, das an dem der tatsächlichen Erfüllung vorangehenden letzten Wochentage feste'.' stellt wurde. Erfolgt die Erfüllung im lleberwusungLw-ege. so ist mangels anderer Beding» uisse jener Tag als talsächl-icheer Zahluugstag zu betrachten, aß dem der überwiesene Betrag dem Gläubiger am Erfüllungsorte zur Verfügung gestellt wird. ' , Paragraph 4: Der,Finanzminister wird ermächtigt, die der Einkommensteuer- und der Vermögenssteuer un'erworfenen Personen im Berordnungsweg« zur Leistung emeS Betrages als' Staatsanleihe zu ve r p f l i ch t e n, der dem Zehnfachen dev - für das Jahr 1923 bemessenen Einkommensteuer und dem Fünfzehnfachen der Permögrnssteuer ' entfpricht.. Die Zahlungs- Modalitäten und di« Bedingungen der Anleihe w.rden vom Finanzminister im Verordnungswege schgestellt. Zur Begründung ' dieser Vorlage erklärt«' Finanzministor- Kalla y: Ueb'r die Panikstimmung der letzten Tage sind wir Gott sei Dank hinweg. Freitag stand die ungarische Krone noch unter der österreichischen, heute zeigt sie aber eine bessere Tendenz. Die Bvunruhigu-ng war nicht begründet, Unser Wirtschaftsleben ist gesund. In den letzten- Tagen habendie Leut« allem Anscheine nach nur Lügen Glauben geschenkt, - obwohl die Regierung bei' jeher Gelegenheit den wahren Sachverhalt offen darstellt. Es ist' - keinerlei Grund zur Annahme vorhanden, daß der Som-ierungsplan nicht binnen kurzem verwirklicht werden könnte, zumal der Beschluß der Reparationskommiffion für die allernächsten Tage zu erwarten ist. Ein Umstand ließ es als unbegründet erscheinen, daß der Wert der ungarischen Krone während der Uebergangsizei't nicht gehalten wurde, er liegt darin, daß der Kurs.der ausländischen^Valuten sich in Wien verteuert hat, und infolgedessen muß*e Ungarn, das seine Valuta in Wien beschafft, die Wirkung dieses Umstandes zu-spüren bekommen, s' Die Ausführungen des Ministers werden nicht nur von iden Linksr-adikalen, sondern auch-von den N affenschützlern durch fortwährende Zwischenrufe gestört, die darauf Hinweisendaß die Valorisierung schon längst hätte erfolgen müssen und nunmehr ejne.verspätete Maßnahme sei Der Fiuanzminister betonte -demgegenüberdaß seine Verfügungen eine günstige Situation 'schaffen werden und in innigem Kontakt mit der Stabilisierung' der Krostennötlerung - steheni Die Notierungen derDe-visen- .zentrale'würden ihre Bedeutung verlieren und es werde eine wesentliche -Umgestaltung der Organisation des erwähnten Instituts erfolgen. arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. In beiden Fällen handelt es sich um mehrere Milliarden^' nm die das leichtgläubige Publikum geschädigt erscheint. Die „Lehrer-Bänk" wollte — nebbich! — eben als sie in Zahlungsschwierigkeiten geriet, das „Stammkapital" von'60 auf 600 Millionen erhöhen. Die Firma Kollo, Leblang n. Abt hat ihr Bankgeschäft'in eine Aktiengesellschaft mit einer'Milliarde Kronen Stammkapital umge- > ' staltet. Der Börsenrat hat beschlossen, die Einführung (das - Kotieren) neuer Papiere nur ht solchen Fällen zu bewilligen, wenw die änsnchende Aktiengesellschaft über hinreichendes, eigenes Kapital — - Banken'' 3,' Jndastrieunternehmungen . 2. Millionen Goldkronen-Verfügt. Auch zu Stammkapital« erhöhungen ist in der Zukunft die Zustimmung des Börsen- ) rates erforderlich. Die.Lloyd-Bank hat sich-bei der Aszoder. Papierfabrik der.Lloydwerke lRotationspapiererzeugung), sokoie. der Singer u. Wolfnrrschen Buchverlags-A.-G. Beteiligung gesichert. -Der englische Garntrust hat in der - Waitzener Fabrik - mit der Herstellung von Seiden- und Florstrümpfenbegonnen. Das Bierkartell ist seit Ende des Vorjahres nicht mehr.in Kraft; die Unterhandlungen betreffend der Erneuerung werden . Ende Februar wieder ausgenommen. Die Salamifabrikanten hoffen, heuer Schweine in der vorjährigen Anzahl zu verarbeiten. Neuerliche Verhaftyngen nnaarischer BLrsenkmnmifficmäre Aus B udapest.wird bericht^: Im Lause des.ge>strig-n Tages wurden bei^der Polizei geaen.nicht weniger als vi-sr Börsen-, kommissiönäre die Strafanzeige ersta-ttet. doch konnte keiner der Beschuldigten zur Polizei stellig gemacht werden, da sie alle, .rechtzeitig .flüchteten..- Der .BöMommWr. Euaen Wiesinger schädigte seine Kommittenten um 200 Millionen, Engen GleiSz der zweite Defraudant, hatte vor einigen Tagen 5000 Dollar in Roten in Kost genommen und versuch'« damit, d:n Dollarkurs zi> - - konterminieren. Das gelang ihm nicht und er verlor bei jedem ' Dollar 30.000 K.. worauf er die Flllcht ergriff. Gegen die Chefs. der Börsekommiffionsfirma A-lpar und Helfer wurde ebenfalls' die Strafanzeige erstattet. Die beiden Börseaner wurden aber nicht mahr.-vorge-funden,. da sie noch Sonntag mit sämtlichen Wertpapieren und. Valuten nach Wien gefahren sind, um, wie sie ihren Angestellten erklärten, mit der Arbitrage ihr Glück zu versuchen. Das Bureau der Firma wurde hierauf polizeilich gespvrrt und gegen die Flüchtigen «in Steckbrief erlassen. Alle Arten von Bankgeschäften Kommandite der Kroatischen Eskomjjtebank. Agram Wien, i. Seitzergaite 4 Ecke Bjenereasse' beim üraben)- Kredituna Warengeschäfte, Telephone: 60-4-82, 60-4-93, 63-4-85, 64r4-42. 68-4 78 69-4 82 10463 -Tclegramrtiadresse: Frapobank Wiener Mrse. 8-1 G-fchaftsstitte blh-upt-t. Zufolge der Verschärfung, welche.der Streik der Bank-^ Beamten erfahren, war das Geschäft, an der gestrigen Börse fast belanglos. Die geringfügigen Aufträge, welche bei den Bankeneinlangten, wurden von den Direktoren leicht bewerkstelligt.;S5ci der vorherrschenden Stagnation war ein fester Grundton dennoch vorherrschend, hervorgerufen durch Deckungskärlfe, die '-von der Konteripine zur Ausführung gelangten. Bevorzugt und höher waren auch einzelne ungarische Wert« auf Käufefür Budapester Reck^nung, da verlautet«, daß die ungarische Regierung Maßnahmen für die dortigen finanziellen' Verhältn'.ff« zu treffen beabsichtigt. .Der Gesamiverkehr. in der .Kuliffe war 'im ganzen und-großen, bis zum Schluß eng begrenzt. Höher Awaren Bankverein um 4000' K., österreichische.Kredit um. 2000 K.', StäatSbahn um 23.800 K.. Alpine um 9)00 K., Felten' um 2600 K., Rima um 6000'K.,.W-acigper um 10.000 K., Salgo Kohlen um 13.000 'K.. Brünner Maschinen um 37.000 K. und Karpathen Petroleum um 4000 K. Hingegen verloren Süd»' 'bahnprioritäten -5000 K., Britisch-ungarif-che Bank 4600 u-ngarische Kreditbank 33.000 K., Länderbank 10.000 K, Unionbank '6060 K., Krupp 11.000 K., Skoda 18.000 K. und ungarische Hofherr 6000 K. Im Schranken stockte der.Verkehr in fließenden Werten mangels eines regelrechten Arbittagcvettehrs fast, vollständig.- Es wurde nur in Slapönija-Äktien ein erster Kurs festgesetzt. Die Umsätze waren äußerst, gering. Dje Kurs wh'.'Hungen ''hielten den Rückgängen die Dagschcile. Es gclvannen Dampfschiff 15.000 K., Navigazione 20.000 K., Gollcschaner 30.l-00 K., ScheidemaM 200.000 K., Berg und Hütten 100.000 K.,. Prager Eisen 20.000 K-. Fanto 90.000 K. Hingegen büßten Stv.-"^ahn 160.000 K^, Aussig chemische 10.000 K.. Gutmonn Holz. 32.000 Kronen, ungarische allgemeine Kohlen 200.000 K., ungarische Zucker, 100.000 K. ein. B e z n g s r e ch t e;' Hypothekenbank Lemberg 2800, Unionbank Ddaterialien 10.000, Grazer Waggon 5200, Galieia 16,100.000, Naphtha 1,430.000. Färbereitrust 12.000. Auf dem Aula g e m a r k t ergaben sich nur geringe Beränderungey. . Von den Exoten notierten: Erdöl 89.000 bis 41.000,, Hvlzverband 21.600,, Mraznica 161.000 bis 163.000, Schubert f u. Co. 12.000, Universale 64.000 bis 66,000, Wiener Warenbörse. i - (Sigenberichc der „Wiener Morgenzeitung".) Der Verkehr an der gestrigen Warenbörse erSffitete noch irr rubiger Haltung, erst im späteren Verlaufe wurde es lebhafter, wobei die Tendenz in Chemikalie« behauptete Richtung aufwieS. . Z u m 'Ausgebote gelangten französisches Harz W. W. zu 6700 K., Aaaa zu 7800 K.. Pottasche 96/98 verzollt zu? 8200 K. ab Transitlager Wien, aurollende Ware Antichlor grob- B64D

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