Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-02-20 · Heft 1801 (20.2.1924) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1801 (20.2.1924)
Date
1924-02-20
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980884--17869-3004893
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

m. vsiri Wien. MMoch /cher akademischer Landesverband. Heute, Öse *L8 Uhr abends, 2. Bez.. Tabarftraße 26 s, Sitzunä der »nalfonds- und Schekelreferenten. Erscheinen aller Referenten Pflicht. — B e t h Waad L e i w r i m. 9. Be)., Türkenstraße Nr. 9, M. Stieae Heute, "'.8 Uhr abends, Vortrag von Doktor N. L i - e rr „Strömungen in der neustanzösischen Literatur". — Jüdischer VereinNordost, 2. Vez., Tadorstraße Nr. 21». Heute. 8 Uhr abends, im Vereinslokale Vortrag von Professor Dr. Wilhelm S t e i n: „Religion, Raffe, Volkstum". Gäste willkommen. — Zeire M i s r a ch i, 2, Be)., Pmter-- straße 48, Tür 11. Heute, J'«8 Ubr abends, Beginn der hebräischen Kurse sür Anfänger und Fortgeschrittene. Um pünktliches Erscheinen wird eriuckt. — I u a e u d v e r e i n Aha tva t h-> Z i o n, S. Dez., Glockengasse liv .Heute. 8 Uhr abends. Vortrag von Dr. I i n k e l st e i n: „Hebräische und tÜJtfc(ic Klossitn". Jugendliche Gäste willkommen. — VereinTikwatstIeh u d a, 8. Dez., Bennovlatz 1. Heute, präzise '/»9 Ubr abends, Vortag von Dr. I. H. K S r n e r, Präsident der Hawah: „Palästina, wie ich es gelben habe." Anschließend Tanz. O e st e r r e i ch i s ch e s Museum, 1. Be)., WoA- »eile 45. Morgen, 7 Uhr abends. Vortrag von Reqierimqsrat Dr. S ch e st a g r „Romantisches Kunstwerk im 16. und 1.8 Jahrhundert". Karten beim Portier, 1. Bez., Stubenring 5, und abends «t der Kaffe. Wiener MorftertzeitunA. 20. Februar 1924 Seile 7 An den Wiener Volkshochschulen, dem Leopoldstädter volkSheim, 2. Bez., Zirkusoaffe 48. dem Mar?-aretnrr Volks« iildunaShause. 5. Bez., Ctöbergaffe 18-15, dem Favoritner VolkSbildungsbou'e, 10. Bez.. Aaadgaffe 46, dem Sinimeringer Volksheim, 11. Bez., Gottschalkgaffe 21, und dem Ottakringer Volksheim. 16. Bez., Kosterpark 7, beginnt an, 3. März daS Aommerbalbsohr mit zahlreichen Kurten, die alle Gebiete menschlichen Wissens umfassen, sowie deutsche, französische, englische, italienische, tschechische, rusiische, lateinische und griechische Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Die Kurse werden täglich von 6. beziebunaSweise von 7 big 9 Uhr abends abgebalten. Der Mitoliedsbeilrag von 15.COO K. int Jahr (zahlbar auch in »wei Raten) berechtigt zum unentgeltlichen Besuch aller Kurse in den drei DolkSbeimen oder den zwei Volksbildunyshausern. Einschreibungen täglich von 6 bis 9 Uhr abends in den Kanzleien, 90 auch ausführliche Uuterrichtsvrogra n'ne erhältlich sind. 5Vj8hrige8 Doktorjubilaum. Herr Rabbiner Dr. Simon ipriedmarrn seievt am 24 d. die fünfzigste Wr Verkehr des TageS seiner Promotion zum Doktor der Philosophie ott der Berliner Universität. Herr Dr. Friedmann bat sich sowohl <*>I3 kanzelredner wie auch durch zahlreiche wiffenschaftliche Schriften ind Beiträge in Zeitunaen Deutschlands einen vortrefflichen kamen gemocht. Durch 43 Jahre wirkte er erfolgreich und von -en Mitgliedern der Gemeinde verehr* in der Stadt Lucklmitz rls Rabbiner und mußte, als diese oberschlesische Stadt nach »am Frieidensvertraa au Polen abgetreten wurde, infolge Auf- Äsung der Gemeinde seinen Wohnsitz nach Wien der-l-eoen. Seine Tochter ist die Gemahlin des Rabbiners im 10. Bezirk, Herrn Dr. A. M. Mandel. Verbntd füdi'cher Ingenieure und Techniker für den Auf- Zan Palästinas Wien. Sonntag den 24. d.. präzise 16 Uhr dornittags findet die vierte ordentliche Generalversammlunc, statt. fiaaeAordml-.lg: 1. Bericht des Ausschusses: 2 Debatte; 3. N.'unoblen; 1. Festsetzung des Mitgliedbeitrages für 1934; 8. Gverrmell es.____ MMische Sejirfefeüion LrovoMadt —-- Sektor 2 zeute Mittwoch den 26. d.. vräzise 8 Uhr abends, im Cafö Kaiser Josef, H. Heinestraße 23 8ökiMgA«k.«.Frmd: .Zur EutwMungsgeWchte des LioniMirs" Jeden Mittwoch zwanglose Zusammenkünfte mit Vorträgen iioMische BeziersseMo« WWen-Maegarrte« kvrgenDonnerstag den 21. d., Uhr, im Terrassenrestaurant. V. Margaretenplatz 1}fit des GeMMderates Dr.Lsoy.MWes: „Aus GemeLuderat md Kuttmitzube" Gäste willkommen! Bühne und Kunst. st« eivKgiser Generalstreik in den Theater«. Gegen die Unternehmer und die Lnstbarkeitsabgc.be. Die Betriebsräte sämtlicher Theater hielten gestern eine Sersammlung ab. Die beschlossene Resolution besagt unter mderem: Die am 16. Februar vorgenommenen Masseniündigungen haben bei vielen Hunderten von Bühnenmgestelltcn die Besorgnis geweckt, ab 1. September d. I. arbeitslos zu werden. Selbstverständlich werden die Ge werkch a f t e u der Bnhnenangestell ten mit allen Machtnitteln den Absichten der Unternehmer entgegenvirken. In tiefster Empörung über den Versuch, das Risiko des Unternehmens auf die Arbeitnehmer zu wälzen, fordern die Betriebsräte die Arbeitsgemeinschaft der Sühnenangestellten auf, in einer möglichst wirksamen und einieitlrchen Form gegen die Maßnahmen des Untertehmerverbandes Einspruch zu erheben. Die Betriebsräte beschließen, die Kundgebung an einem Tage nö gl ich st wirkungsun*b eindrucksvoll durch »inen General st reit, der sich sowohl ans die Privat- , lS auch auf die Bundestheaterbetriebe ertrecken soll, d u r ch z u f ü h r e n. Am Tage des Generaltreiks soll in einer großen Versammlung und in breitster Öefsentlichkeit die Wiener Th ea t er kr is e besprochen, md gegen die Theaterunternehmer Stellung gerammen werden. Es soll aber auch an der E i n r i ch t u n g i e r Lustbarkeitsabgabe Kritik geübt werden, die m ihrem unerträglichen Ausmaße den Bestand der Betriebe zefährdet. Mit besonderem Befremden stellen die Betriebsräte lest, daß in einer Zeit intensivsten Kampfes der Unternehmer zegen die sozialpolitischen Errungenschaften der Revolution die NemeindeWien die Warnungen und Mahn litt gen >er um diese Errungenschaften besorgten Arbeitsgemeinschaft überhört hat. Sie spricht die tiefste Ueberzeugnng rus, daß, wenn sich der Konflikt in den Wiener Theaterbetrieben HARUACK Vereinigung jüdischer Forscher, SehrlftatcHera Künstler Samstag den 23. Februar, V>8 Uhr abends VORLESUNG Else Lasker-SchUier Einleitende Ansprache: Hans Jacob Saal des Ingenieurv. Architektenvereines. I. Eschenbachgasse 9 in dem Sinne verschärfen würde, daß die derzeit bestehenden Berlragsvechälmisse in eine Konkurrenz mit der Lustbarkeits- «bgabe treten sollten, das heißt, daß es den Theaterbetrieben unmöglich wäre, die Lustbarkeitsabgabe in ihrer derzeitigen Höhe und überdies die Lasten der verbesserten BertragSverhält« uiffe zu tragen, in diesem Falle fiSkalischeErwägungen z u r ü ck g c ft e l l t werden müßten. Die Bühnenangestellten erwarten von ihren Organisatwnsvertretungen, daß sie die durch das bisherige System der Lustbarkeitssteuer gefährdeten sozialpolitischen Berrcagserrnngenschaften auf das Entschiedenste verteidigen. ' Gastsprelsperre über Graz. Aus Graz wird uns berichtet: Infolge der Ankündigung, daß für das ganze Personal der Grazer Bühne die laufenden Verträge nicht prolongiert werden, wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Bühnenangestellten und vom Kartellverband deutscher Bühnenangehöriger über die städtischen Bühnen in Graz die Engagements- und Gaftspielsperre verhängt. Kuastaurftellimgen. Reue rusiische Kunst. Die Neue Galerie in der Grünangergasse propagiert jene extremen Kunstrichtungen, die überall bald Nachahmer finden und die origmale Absicht diskreditieren. In allen Kulturzentren findet man Epigonen der diversen —-isten, die jüngste Malergeneration ist in der Hauptsache östlich orientiert". Marc Chagall zeigt Abbreviaturen menschlichen Tuns, spießbürgerliches Leben, das zeitweise an Gogol erinnert. Ivan P u n i und L i s s i tz k y bringen Kubismen, eine Art geometrischer Weltanschauung, welche die Welt amerikanisiert, Elrse Epstein versucht, das Dynamische in pe* brocherren Farben zu konstruieren. Kandinskhs Kompost- Honen und Improvisationen haben mit Malerei nichts mehr zu tun. Mächtig als einziger unter diesen neualten Rusi.'n A rchipenko, dem sein Formwille arrch rm allerletzten gehorcht: Zeichnungen, Li'hogvaphien, Skulpturen von kolossaler Anschauung und fertigstem Könmn. Sezession. Eine Ausstellung von hohem Niveau, wirklich echter malerischer Krrltur, jedes Talent sich selbst rn seinen Grenzen weisend. Was besticht, sind dre Porträts, dr-e niemals konventionell wirken, obwohl sie auf absolute Achnlichkert gestellt sind. Namen wie Thöny, Ludwig Wieden, Bouvard, Brusen bauch (als Graphiker etwas schwerfällig), Viollier zeigen respektable Hohe. Brillante Stilleben von He'nr'ch Krause und Anton Hula, die neben den besten Frcmzostu bcstehen können, Robert Fuchs zwischen Monet und Picasso stehend, trefflich in der Bewegung Richard Harflingcr, überaus zart der Aquarellist Hepperger, eine Reche kühner, technisch bvillan-.-er Stücke von Josef Dobrowsky. Zu erwähnen E. M. Wagner als Zeichner n«b Aquarell'st. der Radierer Silberbauer mit st irrem Zyklus dorr Zwölf Ra« dierungrn „Peer Gynt". sar5ettglüh?nd.!emperaülentvoR Ernst Huber, holländisch imprägniert der famose Franz Sedlaczek und die Blumenmal-erin Ella Reinöhl-Werner. Zwischen italienisch-schuldloser und germanösch-harter Renalssanec steht Viktor Hammer, der mit 25 Werken euren Sa.rl beherrscht. Die strenge Sinne in Gesicht, Händen. Faltenwurf verleiht seinen Bildern etwas Asketisches, se'.rre Silberstist- und Temperavilder wirket durch die StMerung und lassen eine Persönlichkeit crblickeri, die sich vielleicht zur monu* mentalen Freskomalerei entwickeln wird. Innerhalb des Wiener Kuustlebens wird Hamraer eine bedeutende Nolle zufallen. — Die ausgestellten Bauprojekte des T'berbaurates Pros. Bauer Wirker, veraltet, unzeitgemäß, büvMrlich-romantisch. Oskar Rosenseld. gaaMm Alnaelnatz. Im Kunstsalon Würthle. In einer Rrätrosenuniform, mit ausgerisienem Hemd, so daß die krasse Tätowierung auf der Brust sichtbar wird, mit flatterndem Haar, das Seesturm und Kafchsnrm'Muft durchweht haben — so steht der Proletarier und Dichter Joachim Rin'gelnatz vor seinem Publikum. Die Pulle Weines am Tischchen neben sich, in d.'r Hand einen zerknitterten Zottel, von dem er 'willkürlich die PwgrMMrfolge abliest — so lispelt er bald, bald schreit er, bald wälzt er lächelnd, bald stöhnt er weinend seine Bers? von des besonderen Seemanns Freud und Leid. Me reichen von der Peripherie eines ungesormten Kunterbunt, eines bloß, akustischen Wvrtschall-eS bis Zum Aufz-.'ichnen einer inneren ungebrochenen Lebenslinie, sie tragen zwischen den Zeilen das G-.hemrnis des Lebensrausches, sie demaskieren den Montag den 25. Februar 1. J. ‘/$8 Uhr abends, Saata des Ingenieuru. Architektenvereines, 1. Eschenbachgasae 9 internationaler Liederabend (deutsch-russisch-französisch-hebräisch-jödfach) Hilda Dulltzkaja Wenige restliche Karten am Schalter der * Wiener Morgenzeitung4* und an der Abendkasse »eas morarischen Schein und schwingen W Fahnen rückhabtslofe Offenheit. Nnd in den Turmgedichten, diesen lallenden Gebilden die immer zu wachs n scheinen, je wehr die Objekte chreZ Spottes unter ihnen ächzen und zerw^mt werden, enträtselt sich der Glaube an eine andere Menschheit, die dcn Weg vom Drill zur Seele zurückfinden wird. Joachim Ringeln atz ist bloß ein Kabaretidichter. Aber sein Wisien uin die Dinge, auf die es ankommt, weitet seinen Bestimmungskreis ins Große. Er wird in der Hölle vor ahnungslosen Genießern dieselben Worte sprecken, für die ihm cm lrierarischcr Zirkel bei Würchle mir großem Beifall Dank g» saA hat. dt. Borlrs««« Ase Lasler-dchAer. Der jüdische Künstl^rbund Haruach veranstaltet Samstag den 23. d. im Saale des Jn-geniev-e- und ArchitektcnvereinS <1. Bez., Eschenbach passe 9) eine Vorlesung der berühmten j üdischen Lyrikerin Else Lasker-Schüler. Die Dichterin, welche ihre Gedichte unvergleichl-ich vorträgi, hatte b .'i ihrem jünGen Abend, welcher in der Hofburg stattsand, außerordentlichen Erfolg. Für alle Teilnehmer tt>ar dics'r Abend ein Erlebnis. Besonders die hebräischen Balladen, welche Elfe Lasker- Schüler auch diesmal vortragen wird, erweckten stürmische Begeifteruing. Den Abend wird Hans I a c o b mit einer Ansprache cinleiten. Die Vorlesung beginnt präzise um halb 8 Uhr abends. Karten sind in der AdmiurstraiDn der „Wiener Morgenzeitung" ,zu haben. . Alexander SÜNnd-Aadlnowicz 70 pahre alt. In T e k -> A w r w feierte vor kurzem d'r hebräische Schriftsteller Mexanoer Sützkind-Rabinovicz seinen 70 Geburtstag. Der Jubilar wurde in breiter Öefsentlichkeit gefeiert. Unter den Gratulanten befand sich auch Achad Ha am, der den Jubilar in einem warmen Artikel im „Haares feierte. Alexander Süßkftid-Rabin-ovicz ist der Nestor der palästinensischen Schriftsteller. Sein liter^isck-cs Schaffen umfaßt publizistische, wissenschaftliche und literarische Arbeiten. In der Publizistik wie in der schönen Literatnlr erweist er sich als Anwalt d'r Avmen und Unterdrückten. Br>n seinen wissensch^tlichen Arbeiten Verdient veinr llröer'etzuna von Bacheis Asaadah der Tannaiten besonders hervoraebabn! zu werden. Politilch geboren seine Sympachien dcr sozialistischen Arbeitarvartei Achduch Haarodet. Bezcickner-d sür den Zeilen Schriftsteller ist sein jugendlicher Enchuf'rasmns. So hat e" sich der aus den Kreisen der Gchnnasiasten dvw D1--Awiw gebildeten Truppe Hur Berteidiguna der hp-bräi'chen Sprache artgrschlossen und "st eines ihrer akrivsteR Mitglieder. Arnold Rose legt das Lehramt «» der Wiener Musik« akademie nieder? Wie die „Hamburger N^ickten" melden, ist Arnold Rose von seinem Lebramt an Her Wiener Musikakademie Mrückoet-reten. Derselben Quelle nach ist der Lei<vnaer G-nstev Havemann, der Primgeiger des H-aveillann-Quarivsts. zu seinem Nachsvlaer aus rsehen. — Wenn sich die Wadrheit dieser für dos Wiener Musikleben überaus schmerzlichen Nachricht bestätigen sollte, so kann man nur in der Hoffn^mg Trost finden, daß die Wahl ans keinen unwürdiaen Na-chfop'w aefallen ist. Havomann ist nicht nur in der klastischen Musik versiert, sondern mit seinem ausgezeichueten Sdreichauartest gestört er zu den wenigen Förderern moderner zeitgerM'ischti Aamtnerrn-usik. Eine Nacklapkonipotition von Rudi Stephan in Frankfurt. Bon Rtldi Stephan, dem im Krieae aekallsnen sehr begabten Komponist-n, wurde eine ,Musik für Geige und Orchester" unter Leitung Eduard Zuckmavers zur ersolareichen Austübrung achracht. Kunst und Prkitik. In Vari^ macht gegenwärtig daS Stück „Le Tombean s""s L'Are de sehen. Nnr daß der Minister für siböne Künste verlangt bat. Auftübrungen im Auslände müßten hintan gebalten werden. Der Stoff könnte dem Anftben Frankreichs Schad-u bringen. Der Autor b^t besti^nrnte Stellen. a«">en politischen Gründen Einsvruck erbvben wurde, abgeschwächt. Aber der Minister hat sein Urteil nicht zurückgezogen. Auch ein Teil der Brcffe, vor allem die .^>rnedia" teilt die?lusickt der Politiker und vertritt dell Standpunkt, marr mit seinen Streitigkeiten zu Hanse bleuen. war daraufhin von dem Thew-erdirektor we^en „Schädrannq des Gstchäf s und Kredit" verklönt Word',,. In der Gerich^Sperharvdlrnrg be^nwag'« der Kritiker, die Borsw^una möge vor emer unparteiischen Buda-pester Zulv w:ederoolt werden. Das bricht gina darauf ein und die Vorstellung fand vor der Jury statt. Der Erfolg des Kritikers war durchschlaoend; tae Jury erklärte die Vorstellung für ..unter dem Hund. ^a8 Gericht sprach sich dahin ans. daß es dje Pflicht des Krstckers als des Vertreters der OeffentliHkeit mNvesen Ja, die Wahrheit über die Vorstellung zu sagen, und sprach rhn frei. «US den Theatern. S u r g t h e a t t x. Morgen. 7 Mr abends, zu erböhten Preisen, Franz M o! n a r s Spiel .Die rote Nüble". A? a d e m i e t b e a t e r. Morgen. V,3 Uhr abends, Die Fahrt i n L D l a u e" von Edmond de Caillavet, Robert de F l e r 3 und Etiemre R V- Volksoper. Heute, ».«6 Ubr, „Siegfried^. Gastspiel Kirchhofs. - Morgen letztes Anfirtteu Aleffandro B v n c i 8 als Graf Richard im „Maskenball". Deutsches B o l k s t h t.t t. Morgen. 7 Uhr civenbs, Schnitz lerS neneinstudierte Komödie „P r of e s f o r Bernhardt". Zu spä^ Eintrrffende können nicht vor Schluß des ersten Aktes Zu ihren Siyen gelangen. Raimund-Tdeater. Morgen, 7 Uhr abends, Erstauffühnmg des Lustwiels „Armer Kleiner. .! m taut 6) von Jacques Deval. nt der deutlchen Bearbeitung von Otto E i s e n s ch t tz. mck Max Pallenberg und Nora G r e g o r in dev Hauptrollen. Dbeater an der Wien. 50. Aufführung der Johann Strauß scheu komischen 0per „Eine Nacht tu * ”sn derIübischenB ü h « e, 3 Bez., Taborstraße 12 wird heute Schalom A s ch' Komöd« „M - t k s Gene w" auf,erführt.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.