Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1801 (20.2.1924)
- Date
- 1924-02-20
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Men, Mittwoch Hie jüdische Abwanderung aus Palästina hu abgetanst nen Jahre -bestand, wie das Einlwcmderrmgsdoparwment der Zionistischen Exekutive mitteilt, zu einem ansehnlichen Teile auö Chaluka-Juden, welche infolge der gegenwärtig stark verringerten Eimiahmsqnellm der Chaluka Palästina verließen. Es ist hervorzuheben, daß die Städte Sased und Hebron, deren jüdische Bewohner gum größten Teil von der Chaluka leben, in den lebten Jahren den größten T e i l der in ihnen wohnenden Inden durch Abwandernng verloren haben. Im abgelausonen Jahre wanderten besonders im Somnrer auch vreilsach jüdische Flüchtlinge, die im letzten Winter aus der Ukraine, baüehungsweist Polen nach Palästina gekommen waren, von dorr zu ihren Bevvandten nach Amerika aus. Ihr Aufenthalt in Palästina war „r.r ein vorübergehender, zumal sie angesichts der damals in Polen droheirden Zivcrngs-- abschiebrnrg der nkrainischen Flüchtlinge die -erstbeste Enrigratronsmöglichkeit ergriffen harten. Nur ein geringer Prozentsatz der ans Palästia im letzten Jahre a-usgewanderten Juden Bestand ans Cbaluziin, welche keine Arbeit finden konnten. Me Sdnamgeu in Südfranttekch. Die französische Regierung beauftragte die Konrinission für historische Denkmäler, die zwei -alten jüdischen E v n agoae-r in Car Petras und in Cavaillon als historische Denkmäler in Obhut zu nahtneu. Dia beiden Synagogen wurden im 13. Jahrhundert errichtet und find von eigenartiger Schönheit. Ihr? Ornamentik zeugt-von einer besonderen j ü d '»* ich en Hol-zschnitzkunst. Diese beiden Synagogen und Zeugen eines blühenden jüdischen Lebens in Frankreich im Biittelalter, wo nicht allein monumentale Synagogerr crbanr murden, sondern auch tueltberühntte Bibliotheken und Jefchiwoih bestanden haben. Die Städte M o n t p e l i e r und A v i g n o a waren berühmt wegen ihrer Jefchiwoth, und die noch erhaltenen Lchrhäliser bilden wertvolle Objekte für den Krrltnrbistori-ker. (I. T. 2l.) Me Anrftellung der Hakoah. Im Kunstsalon Else Ackermann. Es war ein glücklicher Einfall, daß die Wiener jüdische SportvereinlZung Hakoah, von ihrer Fahrt nach Erez Israel .zurückgekehrt, diesen Abschnitt in ihrer Entwicklungsgeschichte durch eine Ausstellung feiert, in der alle Er-- innerungs- und Siegeszeichen vereinigt sind. In würdigstem Rahmen nntergebracht — der Kunstsalon Ackermann hat seine vornehmen, geschmackvollen Räume zur Verfügung gestellt —, ladet die Buntheit und Fülle der ausgestellten Gegenstände zu längerem Verweilen ein. Das teuerste Stück ist wohl das goldene Buch dpr Hakoah, tvährend des Krieges von Sportbrüdern in köstlicher Ausführung hergestellt. Es sind darin die Namen der toten Hakoah-Brüder verzeichnet, und die Zahl derer, die dem Weltkriege zum Opfer fielen, ist leider nicht gering. Ein Kleinod von unschätzbarem Werte iß die Flagge, die Theodor Herzl im Jahre 1902 den Turnern von Tel-Awiw gesvendet hat. Makkabi, die Sportvereinigung der jüdischen Stadt Tel-Awiw, hat in Anerkennung der führenden Stellung der Wiener Hakoah und ihrer Verdienste um die Regeneration des Judentums diese Flagge zur weiteren Behütung und Betreuung der Hakoah überlassen, und man mag ermessen, mit welch stolzer Freude Hakoah die Herzl-Flagge übernommen und in das Wiener Bereinsheim gebracht hat. Daß Hakoah solche Ehrung verdient, zeigen die Trophäen, welche die verschiedensten Sektionen, die Schwimmer und Fechter, die Leichtathleten und Ringer, neben der rühmlichen Fußballmannschaft in den letzten Jahren heimtrugen. . Besonderes Interesse erwecken natürlich die Geschenke, welche die Wiener Hakoah aus Aegypten und Palästina mitbrachte. Die zionistische Exekutive spendete eine herrliche Megillah, im „Bezalel" künstlerisch vollendet hergestellt. Wunderschön sind die Symbole junger jüdischer Kraft und Schönheit, auf dem Pergamentstreifen, den die Hülle aus getriebenem Silber enthält. Unter den zahlreichen Wimpeln, die der Hakoah von Fußballgegnern Mpendet wurden, fällt ein besonders geschmackvolles Stück aus, das der ägyptische Club Old Players den jüdischen Gegnern spendete. Prachtvoll sind die z w e i Pokale, welche der Kronprinz von Aegypten widmete, urtt> die Goldplaketten, welche die Spieler zum Andenken erhielten. Bemerkenswert sind wohl auch die beiden Ostevpokale, von der „Reichspost" im Jahre 1921 gestiftet, und just vom jüdischen Sportklub Hakoah ersiegt. Unter den Trophäen der anderen Sektionen fallen die Preise der Meisterschwimmerin Hedi Bienenfeld und jene der Fechterin Anni Hahn, der einzigen Wiener Fechterin, die an der Pariser Olympiade teilnehmen wird, auf. In seltener Anzahl findet man die schönen Preise des zweitbesten Fechters, Farkasz, ausgestellt. Er brachte seinem Klub bisher 46 Diplome, 44 Medaillen und zwei Ehrensäbel. Knapp hinter ihm in bezug auf die Zahl der Siege kommt der ausgezeichnete Schwimmer Ländesmann. Ein Beweis für die zähe Kraft, mit welcher die Mitglieder der Hakoah für ihr Werk arbeiten, ist der „Eiserne Magen David", wahrend des Krieges hergestellt und fleißig benagelt, so daß sich die ersten Mittel für den eigenen Platz rasch sammelten. In wehmütigem Gedenken sieht man auch die Spende eines erst jüngst verstorbenen Förderers der Hakoah, des Soziologen Dr. Paul Weisengrün. Die Hakoah hat diesen Silberpokal in dreijährigen, siegreichen Kämpfen erobert. In der Fülle der ausgestellten Pokale, Statuen, Wimpeln und Widmungsblätter, fällt ein entzückendes Stück auf: Zwei Kinder auf einem Marmorsockel. Dieses Siegeszeichen haben die jüngsten Hakoahner erstritten, die kleinen Schwimmer von 11 bis 18 JahM». -- - ' - ■**. Wiener Moraenzettrm«._ Diese Ausstellung jst nicht nur ein Bild des Sporte . betrieües der Hakoah und ihrer Erfolge. Man sieht hier die Meilensteine auf dem Wege der körperlichen Regeneration. Wer eine Stunde der Erhebung und Freude gelließen will, l besichtige diese auch künstlerisch bedeutende Sammlung. jj Sieben Lok in Hieflau. . Linz, 19. Ddruar.. Die Zahl der Todesopfer des LawiNÄN-nuglücks in Hieflan ist auf sieben gestiegen. Es 'wurden vier E i s e n b a H u 9 c b i c u ft e t c,' zwei I Fuhrwerks: n s a f f.-e n und ein Pionier der Linzer j Bergunys-.nauitfcijaft getötet. Er erlitt während der Bergungsarbeiten tätliche Verletzungen. Der gesamte Verkehr ans der Linie H i e f l a u— SeIzta! ist wieder eröffnet. Der Verkehr auf der Linie Eisenerz—Vordernberg ü'ber Präbichl wird, wie die Tagespost" meldet, infolge der ungeheuren Schneeinassen noch längere Zeit emge-stellt 'bleiben. Kein Abba« der Stadt'chutzwache. Irr einer gestern abgehaltenen Versammlung von Vertretern aller Organifarionen des Handels uuö des Getverbes kam einhellig zum Ausdrucke, daß die Geschäftswelt unter keiner Bedingung aus den erhöhten Schutz ihrer Geschäftslokale und Betricbsstättcn verzichten könne und die Einrichtung der S t a d t s ch u tz to a ch c unbedingt aufrecht erhalten werden müsse. Es wurde eine Vereinbarung bezüglich der Veitragsleistung für den 'erhöhten Schutz beschlossen, der sich ans 1100 Mann erstreckt. Der Kamps gegen die Nahrung«- und Tennßmittelabgabe. Ein Ultimatum der Gastwirte an Stadtrat Breitner. In einer Bersammlung der Gastwirte und Weinhallenbesitzer wurde eine Kundgebung gegen die zu hohe Nahrnngsn.nd Genußmittelabgabe beschlossen und vereinbart, der Gemeinde Wien vorzuschlagen, die bestehende Steuer aufzrcheben und die neue so zu bestimmen, daß der Gesamtbetrag der Steuer auf sämtliche Betriebe Wiens gerecht aufgeteilt wird. Im Falle die Gemeinde bis 29. d. keine Vrrhandlungsmoalichkcit bietet, wird die Steuer nicht eingezahlt werden. Die Steuer bleibt so lange ausständig, als die Gemeinde nicht in Verhandlungen ei-n tritt. Streik im St. Marxer Schlachthos. Gestern snrd die H a u t a r b e i t e r im Schlacht- Hause St. Mar; irr den Streik getreten. Da die Machtungsöerechtigten Fleischhauer die Nebenprodukte, vor allem die Häute, in den Schlachträumen Liegen ließen, besteht für den Betrieb des Schlachthauses eine nicht unbedeutende sanitäre Gefahr. Die. Schlachthofleitung hat auf Grund der Haus- und Betriebsordnung verfügt, daß die Fleischhauer diese Häute urw die sonstigen Nebenprodukte längstens bis heute aus den Schlachträumen wegbringen müssen. Geschieht dies nicht, dann werden Organe der Schlachthofleitung diese Nebenprodukte auf Kosten und Gefahr der Eigentümer wegschaffen. Re Lkbrnrmtttelmiirkte. Von alletl Lebensmitteln, die auf Märkten feilgehalten werden, haben sich nur Eier etwas verbilligt. Auf den Märkten betrug der Preis für frische Eier 1900 bis 2100 K. pro Stück. Alle Arten von Fleisch blieben vollkommen unverändert, obwohl die Ankünfte reichlich und der Absatz nicht entsprechend ist. Aus den Grünwarenmärkten wurden gestern die Preise für sämtliche Gärtnergemüse, die derzeit auf den Markt gebracht werden, erhöht. Gekrauster Salat verteuerte sich um 600 bis §00 K.» Kohl um 200 bis 800 K. pro Stück, Kohlsprossen um 3000 bis 4000 K., Zwiebeln um 200 bis 300 K. pro Kilogramm. Obst v.nh Agrumen sind weit über den Bedarf angeboren. Mild und heiter. Tie Besserung des Wetters war nur von kurzer Dauer. Nach klarer Nacht war es gestern in Oesterreich wieder meist trüb Lei mäßigem Frost. Mittags schneite es in München und in Graz. In Linz war es heiter. Voraussager Nördliche bis östliche mäßige Winde, starker Morgenfrost, tagsüber milder, trüb, stärkere Bewölkung oder neblig, tagsüber ziemlich heiter. Wien, 20. Februar. * Das Farbrnvrrbot an der Universität aufgehoben. Der Rektor der Wiener Universität hat gestern das Farbenverbot an der Universität aufgehoben, nachdem die Zurückziehung der Maßregel an der Technik bereits vor einigen Tagen erfolgt ist. * Wiederaufnahme des Zugsverkehrs. Die Generaldirektion der Oesterrerchischen Bmwesbahnen teilt mit. daß in der Strecke Neusiedel am See—Pamhagen der Gefamtverkehr wieder ausgenommen wurde. * Bücherlotterie der Wiener Presse. Die Gelegenheit, ein wertvolles neues Buch gegen den geringen Einsatz von 2000 K. zu erwerben, bietet sich durch die von der Organisation der Wiener Presse veranstaltete Bücher lotterte. Werke der ersten heimischen Autoren sind als Treffer eingestellt. Der erste Haupttreffer im Werte von 20 Millionen Kronen kann auch in barem Gelbe ausbezahlt werden. Lose liegen jetzt in fast allen Wiener Trafiken zum Verkaufe auf. * Eine Gedenktafel am Gebnrtshause GoldziherS. In Stuhlweißenburg hat sich auf Anregung der dortigen Kaufmannshalle sin Komiree gebildet, das am Geburtshaus des verstorbenenen weltberühmten Orientalisten Dr. Ignaz Goldziher eine Gedenktafel anbringen läßt. Goldziher wurde vor 74 Jahren in Siuhlwrißenburg geboren, wo er auch die unteren Gymwasialklassm am Gymnasium 13*3 Zisterzienserordens absolvierte. Sein Erzieiher tvar der gleichfalls berühmte Orientalist Armin Vambery. Er vevanlaßte Goldziher zu den: Entschluß, den Orient zu berHisen, seine Sprachen, seine Literaturen und seine Urgeschichte zu studieren. Im Jahre 1894 erhielt er eine Dozentur. Allmählich errang er sich einen Namen von Weltruf und wurde Mitglivd der bedeutendsten wissenschaftlichen Gesellschaften aller Staa-- , ren, die ihn vielfach auszeickneren. Seine höchste Auszeich-- >wa erhielt Goldziher im Jahre. .1899. «ns krem Orientalisten«. 26. Februar IM Ar. 1801 lonoreß in Stockholm, wo er vom Kongreß mit der große« goldenen Medaille anSgezeichnrt wurde, die der König von Schweden dem jüdischen Gelehrten ' eigenhändig überreichte. Die Ausführuna der Gedenktafel wurde von der Stadtgeureindc Stnhlweißenbnrg dom Bildhauer Eugen B o r y übertragen. Im Lause des Monates März findet unter Mitwirkung der Vertreter des wissenschaftlichen Lebws in llngarsn im Stnhlweißenbnrger Stadttbeater' eine dem Aw deuten Ignaz Goldzihers gewidmete Matinee statt. DiL Godenkt-asol tvird Mitte Mai feierlich enthüllt werden. Arm Kaiemeth l'Firael (Mischer Rationalfouds). Wien, 2. Bez., Zirttlhgaffe 88, Tel. 45-006. -- Ausweis Nr. 7 vorn 1. bis 18. Februar 1024: 19,110.590 K.; bisherige Gesmnt-» summe: 176,550.988 K. 1. Be.rirk: Nemnann 100, L. Illlmann, I. Schatkurz je 50. - 2. Bezirk: M. N. Racker 432, d. Dt. Schiss manu Ki% v. b. Sekt.-Verarlstttg. 1000, Herinaun Pauker 100, -- 3. Bezirk: Frau Mira Halpern L67, Smlg. b. Vortrag Auitta ÄMer 195, Smlg. b. Vortrag M. Sprecher 100, Dr. Benedikt aul. Hochzeit Weiner 50. — 4./5. Benrk: Nisau Starer 50, d. Herzberg 424, Edith Ringel 163, Stella Hochstimm 74, Blau- Weiß 51. — 9. Bezirk: Anton Eckstein 200, Dr. Ludtvig Nies; a. N. Abralmm Starer 180, Smlg. H. Picker 6! Hochzeit Feuer205. B. W. L^'er in Streitsache Leler-Margulies 50. — 10./11. Besirl: »Jda Hermann 100. — 12./15. Bezirk: d. Abrabam Zahler: Maasjer v. Film 300. - 18. Bezirk: Walentin 100. -20. Bezirk: David Nosmarin a. N. Jtllius Goldmann 240, Smlg. d. Imber 181. Bernhard Nives 100, Wichelm Nives 50. Abawath Zion: Rabb. Neiicle Friedmann 461, Brüder Schiffmaun 160. 2lkademilcher Landesverband: Zt A. B. Bar Kochüar Goldbnch 202, I. A. V. Jvria: d. Köniaer 735. I. A. B. Jordania d. Koch: Weizmann Gurren 300, Dr. Pl'öbns Tuttnauer 243, Ing. May Sinaer 186. Bude n. Picknick 270, I. A. Ä. Libanonia 1580, Z. M. V. Jedidäa 382. Verb. )ion. Sind, av'i Rußland: 559, S. Blatt 55 — Angern: d.Selma Wichs 566, Lncie u. Rud. Wichs 221, Jg.Drill 71. Viktor Sonnenfeld 90. — Baden: d. Seidernann 65. Blau-Weiß: d. Mabrer 486, Gustav Fuchs 100. Elia Goldstern 68, Dr. F. G. Steiner 52, Erez IsraelEliamilcha Llstar b. Schwat-Fcicr 268, Frauenorgauisation: Smlg. Frau Rosäliv Leser 620, Amalie 2öo!f 160, Erna Patak, Rosalie Lestr, Fanuv Horn, Ioh. Griffel, Rabb. Sara Fricdmann, Rabb. Reiscl Friednlann je 50, Meile!8 100, Hakoah: Schachiektion 350. — Klagenfnn: Israel. Äultusgemeiude 160. — 5lremL: Artur Nenner 60. — Kulturgruppe XX (Lacher): 370. Smlg. Knöbil^ Feuerstein 192, Smlg. Frl. Blum-LincAye 67, Smlg. Frl. Feuern stein 51, Kwuzab Awodah 92, Kwu^ab Chaweri:n 843, Surlg b. Hakoah-Fest 177, Smlg. b. Vortrag Dr. Plaichkes^52, Smlg. d. Generalversammlung im Prater 94, Hermann Trovp 108, S. Goldkorn 50, Kwuzah Eheruth: Grete Meller 250. Zion. Sett. Prater; Teülatb Jeschnrun 63, Sekt. Zwischenbrücken 364, Smlg. Adler-Tennebaum 200, Mehl 50, Smlg. H. Kallmann d. Spottklub „Resm" 74. Smlg. H. Kallmann b. Hochzeit Heuer- Schindler 133, Smlg. Chanukkab 202. — Diverie: Smlg. Frl. Feuerstein 142. Smlg. Josef Gelbard 63, d. Frl. Haber u. H. Weiner 170, d. Raphael Mersel 177, Rost-Kauuer: Smlg. b. Hakoah-Fest 177, Kolb 100, A. Barta 50, Ehanukkab-Smlg. (HerBerg) 407, d. Salzhouer-Schrage 109, Heim 63, Kurr Winternrtz 3M, d. Gerschon Wittlin 509, D. M. Anderinann 70. — Richtigstellung-u lllnsweis Nr. 6 r Gesamtsumme der Sammlung Klara Lippa anl. Bar Mizwah Heinrich Luft 360, darunter Niar Eisenstein 50. Vereinheitlichung der Preise der Spendenzweige: Da die Verschiedenheit der Preise der Spendenmittel in den einzelnen Ländern zu Ungerechtigkeiten Mtte, bat das Direkiottum des Keren Kajemeth l'Israel beschlossen: Mit l. Tischtt 5685 (29. September 1924' werden festgesetzt: Für die Eintragung ins Güldene Buch 20 Pfund, für die Baumspende 6 Schilling. -Als UebergangSpreife werden für die Zeit vom 25. Adar 5684 (1. März 1924' bis 1. Tischtt 5685 (29. Sevtember 1924) bestimmt: Für die Eintragung ins Goldene Buch 10 Pfund, für die Baumspende 8 Schilling. Für die laufenden Golden- Buch-Eintragungen gilt: Bis zum 1. Mär^ 1924 können alle Einwägungen noch zum alten Preise komplettiert werden. Für alle am 1. April 1924 nicht komplettterten Eintragungen gilt automatisch der u e u e P r e i s. Für nickr voll eingezahlte Spendenmitte! toird das Dircktonum die Durchführung verweigettl. ch Büchsen. Da wir einen großen Bedarf an Büchsen haben, ersuche» wir alle diejenigen Nationalfondskommissäre, die im Besitze von Nationalfondsdüchsen sind und sie nicht brauchen, uns dieselben zuzustellen. Für alle Fälle bitten wir um schriftliche oder mündliche Bekanntgabe, bamit wir die Büchsen eventuell abholen lassen. Die Zentrale beS Jüdischen NattonalfondS in Jerusalem teilt mit: Der Jü ische Nationalfonds ist bereit, Gesellschaften, l)i€. den Verkauf von p a l ä st i u r n s i s ch e n Produkten zu übernehmen beabsick>tiarn mit P r o d uzenten in Palästina in Verbindung zu bringen Gegenwärtig werden folgende Produktie aus Palästina exportiert: Honig, Wein. Olivenöl, Konfekt. Halawa, eingemachte Fttickte, 5körbe, Tonziegel, Kameen, Spielzeug, Gegenstände für tttuellv Zwecke, Orangen und Mandeln. (Ziko.) (Nachfolgrnde Notizen bis zu der Rubrik „Vereine" find entgeltlich.) * Tanzinstitut Hermann Braun, 14. Bez., Reindorfgaffe 42. * Stile Hanswarren rufen im Chor: „Die beste Seife ist Kagor." Beachten Sie die Preise fiir Leinenwaren im Warenhaus BrÜdet S ch i f f m a n n, 2. B e z., T a b o r st r a ß e 48. Webe..pro Meter 10.500 K. 8.500 K. Chiffon.pro Meter 13.500, 11.000 K. 9.800 . 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