Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1801 (20.2.1924)
- Date
- 1924-02-20
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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I Skr. »M Wie«, Mittwoch _ Tagesbericht. Unser Radiolonzert. Heute, '/,5 Uhr, im Hotel de Frmrr. Vs ist uns gelungen, für unsere Abonnenten freie« Eintritt zum Ra-iokonzert des Hotel de France, 1. Bez., Schottenring 3 (großer Saal), zu ermöglichen. vnkere Abonnenten sind in der Kaae. LereitL dem heute (Mittwoch) »m halb 5 Uhr Mtfindenvett Radiotonzert beizuwohnen. Die unenIgelt!ich£« Mntrittskarten hierfür sind am Admimstrationsschalter „Wiener Morgenzeitung", 2. Bez., Taborstraße 1—3, gegen Vorweisung des Abinnementstcheines in der »seit v"n 9 Uhr an erhältlich. Anschließend an die Vorführung findet der tägliche Fünfnhrtee mit Konzert im Hotel de France statt. Das Programm des heutigen Konzertes lautet: 1. Suppe: „Pique Dame", Ouvertüre. 2. St.-Saens: „La Cygne", Cellosois. 3. Kreml: Arie aus der Oper „Der Evangelimann". 4. Leo Fall: „Balle boston" und Marsch aus der Operette „Der süße Kavalier". 5. Vortrag: Otto Treßler vom Burgtheaier. 8. Strauß: „Märchen aus dem Orient", Walzer. 7. Mieniawskv: „Legende", Diolinsolo. F. Bittner: Walzer und Shimmh aus der Operette -,Die silberne Tänzerin". (Meisterquartett Silving.) Die weiteren Programme werden jeweils in unserem Blatte veröffentlicht. Me Enthüllung der NatnrgeheimMe. Die unsichtbaren Strahlen der Lebewesen. — Die Sprache der Tiere. — Die Vorausbestimmung des Geschlechtes. Der Pariser Ing. Georg Lakhofsky, ein bedeutender Fachmann aus dem Gebiete der drahtlosen Telephonie, der in Frankreich sehr populär ist, macht durch eine vom Pariser „Figavo" publizierte Entdeckung von sich reden, welche geeignet ist, eine Revolution nicht nur ans dem Gebiete der Technik, sondern besonders der Tierpsychologie hervorzu rufen. Er hat die Theorie aufgestellt, daß jedem omanischen Lebewesen unsichtbare Strahlen entströmen, deren Art und Dimensionen für jedes Individuum charakteristisch ist, und arbeitet jetzt ein 8 Verfahren aus, welches es ermöglichen soll, diese Wellen näher kennen zu lernen und zu gruppieren. Lakhofskys Theorie stützt sich auf den bisher noch nie befriedigend erklärten Instinkt der Tiere. Er weist daraus hin, daß gewisse Insekten mit winzigen Antennen versehen sind, die eben nur zu Aufnahme unsichtbarer Wellen dienen können. Auch den Umstand, daß gewisse Vögel den Schnabel de-m Winde entzgegerihatten, erklärt Lakhofsky durch seine Theorie. Die Verwirklichung seiner Versuche, die von den Lebewesen ausgehenden WellM zu gruppieren, würde in der Technik und in der Naturwissenschaft ungeheure Perspektiven eröffnen. Man könnte zum Beispiel an! Hand dieser Wellen alle Krankheiten mit völliger Genauigkeit! diagnostizieren und jeder Mensch könnte, ohne einen Radio* apparat zu benötigen, mit seinen Mitmenschen aus hiesige Entfernungen sprechen. „Ja, ich glaube" — schließt Lakhofsky seine kühne Auseinandersetzung im „Figaro" — ,Z)ir würden selbst die Sprache der Tiere verstehen". 1 Dem Geheimnis der Geschlechisbilpung! ist, wie bereits die Weltpresse kurz berichtete, Dr. Isaak Fried I aus der Spur. Er hat sine Methode gefunden, mit deren 1 Hilfe bei jeder schwangeren Frau das Geschlecht des künftigen I Neugeborenen festgestellt werden kann. Nunmehr werden die I Einzelheiten über diese Methode bekannt. Dr. Fried, der Sohn! eines ungarischen Provinzrabbiners, ist Autodidakt, l 8tls Diener in einer Apotheke der Schweiz beschäftigt, voll- I endete er seine Mittelschulstudien und erwarb an einer Schweizer Universität das Apothekerdiplom und dann das medizinische Doktorat. Hierauf ließ er sich in Morttroix als Arzt nieder. Nach dem Umsturz war er eine Zeitlang in Preßbnrg als Fachschriftsteller tätig und versuchte dann, in Budapest eine Assrstentenstclle zu erlangen. Dies gelang ihm selbstverständlich, da er Jude ist, nicht. Er ging wieder für kurze Zeit nach Preßbnrg zurück und begab sich dann, nachdem er inzwischen seine Methode zur Geschlechtsbestimmung ausgearbeitet_ hatte, nach Paris, wo er über seine Entdeckung Vorträge in der Akademie de Mediome hält. Jetzt ist Dr. Fried einem Angebot nach Amerika «gefolgt. Seine Versuche datieren bereits aus seiner SAveizer Hachschnlzeit und wurden in Preßbnrg beendet, wo er im Herbst 1923 das Ergebnis seiner Arbeiten der Bereinigung der Aerzie verführte. Fried war durch eingehende Experimente zu der. Feststellung gelangt, daß es im Blute jedes männlichen Jndividnu'ns gewisse Körperchen (von ihm Maskulinkörperchen genannt) gibt, die sich •hn Blute des Weibes nicht finden. Da bekanntlich der Embrio im Mutterleibe nach viereinhalb Monaten ein selbständiges Geschlecht erhält und sein Blutkreislauf in die Blutbahn der Mutter eingeschaltet ist, so ist die Annahme schlüssig, daß das Blut der Frau ,welche mit einer männlichen Frucht schwanger ist, Maskulinkörperchen enthält. Diese Annahme wurde durch Versuche bestätigt: Die Maskulinkörperchen, welche im Blute nichtschwangerer Frauen fehlten, waren bei einem Teil der schwangeren- Fronen vorhanden, und diejenigen Frauen, deren Blut nach viereinhalb Monaten der Schwangerschaft Maskulmkörperchen enthielt, brachten ausnahmslos Knaben zur Welt, während solche, in deren Blut keine' Maskulinkörperchen festgestellt waren, ausnahmslos Mädchen gebaren. Die Voraussagen über das Geschlecht künftiger' Neugeborener, welche Dr. Fried nach Untersuchung des mütterlichen Blutes machte, erwiesen sich stets als unfehlbar. Dr. Fried will seine Entdeckung in der Richtung westerfüyren, Md8W ^ersuche jeststelley wiüz wie Ls mötzttch wäre. Wiener Morgenzeitung. 20. Februar 1924 Seite» Mit dem Geliebten durchgegangen. Sntsührung einer GomDtoirtftin. zählt, er müsse sofort im Aufträge seiner Firma geschäftlich nach Deutschland verreisen, und Am Sonntag wurde der Polizeibehörde die Anzeige erstattet, daß die 16jährige Comptoiriftin Marie V., in der Scholzgasse wohnhaft, verschwunden ist, und vermutlich entführt worden ist. Das Mädchen war feit einiger Zeit in einer Zuckertvarenfabrrk int 7. Bezirk als Comptoiriftin angestellt und nran war mit ihren Arbeiten stets zufrieden. In der letzten Zeit erzählte sie nun gelegentlich ihren Arbeitskolleginnen, daß sie die Bekanntschaft eines gewissen Alfred Bcrft gemacht habe, mit dem sie, da es ihr zu Hause nicht mehr gefalle, in seine Heimat nach P a s s a u durchbrennen wolle. Sie hatte vor einigen Tagen ihrem Vater erzählt, daß sie sich photographieren lassen müste, da ihr ihr Chef eine Netzkarte auf der Straßenbahn ausstellen lassen wolle. Diese Angabe erwies sich jedoch als unrichtig. Sie hatte sich auch wiederholt in ihrem' Bureau nach Dienstschluß von dem angeblichen Alfred Berst, einem Reichsdeutschen, abholen lassen, und hatte dem Chef gegenüber erklärt, daß der junge Mann ihr Bruder sei. Den Arbeitskolleginnen erzählte sie wieder, daß Berst in den Siemens- und Schuckertwerken in der Engerthstraße bedienstet sei. Das Sicherheitsbureau, in dem Polizeioberkornmifsär Dr. Klauser die Amtshandlung leitet, leitete sofort umfassende Erhebungen ein, und die Nachforschungen der Kriminalbeamten ergaben, daß in den Siemens- und Schuckertwerken kein Mann namens 'Berst angestellt war und ist. Doch wurde ermittelt, daß ein Mann, der mit fast völliger Bestimmtheit mit dem Entführer, identisch zu sein scheint, am 16. ix aus dem Dienste der Schuckertwerke entlassen worden war. Er ist der 26jährige Ferdinand Schiffer, ein Reichsdeutscher, in Emmerich am Rhein geboren und dahin zuständig, der in der Schöngasse 12 gewohnt hat und.der bei seinen Kollegen im Rufe eines Abenteuerers stand. Der Mann hatte, wie festgesiellt wurde, um 1 Uhr mittags am Samstag seine Arbeitsstätte verlassen. Er hatte dann gegen 4 Uhr nachmittags seiner Qnatt'eraeberin erst» Auto warte schon vor dem Hause auf ihn, damit er den Zug noch erreichen könne. Er packte rasch seine Habseligkeiten, bezahlte der Quartierfrau das Logiergeld und verließ dann eiligst mit seinen Koffern die. Wohnung. Von einem vor dem Hause stehenden Auto hatte niemand um diese Zeit etwas benierkt. Auch bas junge Mädchen hatte am Samstag nach Betriebsschluf; in auffallend stürmischer Weise von ihrem Chef die Auszahlung ihres Wochenlohnes in der Höhe von 100.000 Kronen verlangt. Bald darauf kam der angebliche Berst und holte sie ab. Beide gingen dann die Stiegen in den Hausflur hinunter, stiegen in ein A u t o und fuhren davon. Schiffer, auf den auch die Personsbeschreibung des angeblichen Berst paßt, besitzt einen reichsdeutschen Reisepaß mit dem Sichtvermerk nach Hollcurd, doch ist eher anzunehrrren, daß er mit dem von ihm entführten Mädchen in seine Heimat in das Rheinland zu fahren versuchen wird. Gestern vormittags erhielt eine Arbeitskollegin der Entführten von dieser eine vom Montag datierte Ansichtskarte ans Salzburg, in der sie Grüße sendet und die Freundin bittet, ihrev Eltern nichts zu sagen. Das Mädchen wird beschrieben al§ groß, kräftig, mit rundem Gesicht, brünettem Haar, grauen Augen. Sie trug bei ihrem Fortgehen einen roten Tuchmantel mit dunkelgrauem Schalkragen und solchen Stulpen, blaue Tuchkappe, braungestreifte Schoß, schwarzes Unterkleid, lila Spenser und hohe, schwarze Schuhe mit Lackkappen. Der Entführer Schiffer wird beschrieben als zirka 23 Jahre alt, mittelgroß, glatt rasiert, mit schwarzen Haarer und solchen Augenbrauen. Er trug grauen Regenmantel und solchen Hut. Die Nachforschungen nach dem Paare werden von der Polizeibehörde, die alle großen Städte ir Kenntnis geatzt hat. mit größtem Ei^er durch geführt. FRACKHEMDEN P RACK G / LE 7 S h9i.m BE Bl HOLD 8CHEEB 2IL Landaitraatr Gürttl 19, Lifum s US, 40, bereits bei der Zeugung das Geschlecht des künftigen Narrgeborenen nach Belieben Zu bestimmen. Uebertritte rum Islam. In letzter Zeit häuft sich vn der Türkei die Zahl der Nobertritte zum mohammedanischen Glauben in so hohem Maße, daß die Angora-Regierung sich gezwungen sah. dieser Erscheinung ihre besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Besonders zahlreich waren die Uebertritte im Verlause, des Jahres 1923. Nach einem Konstantinopler Brief der „Gazette de Lausanne" haben in diesem Jahre in Stambul allein mehr als 200 Personen, größtenteils Christen, ihren Glauben abgeschworen und sich zur Religion Allahs.bekannt. Die Motive für. diesen. Glauibenswechsel sind meist materiellerNatur. In manchen Fällen ist es die Liebe zu einer schönen Türkin, die selbst bei Offizieren der Alliierten die Bekehrung veranlaßt«. Der Koran verbietet bekanntlich den muselmanischen Frauen einen Christen zu heiraten, während eine Christin ohne weiteres mit einem Mohammedaner die Ehe schließen darf, ohne daß sie verpflichtet wäre, ihren Glauben zu verlaßen. Bei den Armeniern, die zum Islam übertraten, war der Wunsch, das zurückgelaffene Hab und Gut geflüchteter' Verwandten wiederzuerlangen, die Ursache der Konversion. Mer «8 gibt auch Leute, für die ähnliche Argumente maßgebend sind, wie seinerzeit für den französischen Hauptmann Bonneval, der sich mit dem Prinzen Engen entzweit hatte mtb aus Rachsucht den muselmanischen Glauben annahm, um an der Spitze eines türkischen Heeres seinem Todfeind zu begegnen. Diese Kategorie von Uebertritten erscheint, wie oben erwähnt, auch der Regierung so verdächtig, daß der Minister des Innern die Konstantinopler Wilajetsbehörde anwies, derlei „Bekehrungen" provisorisch zu suspendieren. Nur bei den Russen, die zur Auswanderung gezwungen wurden und sich rn einer schweren seelischen Krise befinden, kommen häufiger Fälle vor, daß sie bei ihrem bekannten Hang zum Mystizismus in dem lebendiger scheinenden Glauben Allahs Trost und Stütze suchen. Der Aebertritt zum islamitischen Glauben wird übrigens nicht schwer gemacht. Es genügt völlig, vor zwei Zeugen mündlich die Bekehrung zu'bekennen und die Glaubenstreue durch die Worte zu bestätigen: „Gott allein ist Gott urüd Mohammed ist sein Prophet!" Infolge der A"'Hebung der Kapitulationen im Sinne des - FriedensvertrageA 'ansanne hat der Uebertritt zum Islam weitere Erleichtern erfahren. Früher forderten die Groß, möchte fiir den Chriiteu, der Mohammedaner werden wollte, gewisse S i ch e r h e i t e n. So mußte zum Beispiel die Person, die ihren christlichen Glauben verleugnen wollte, um sich zur Lehre Mohammeds zu bekennen, einen gewissen Zeitraum mit ihrer Familie sowie mit einem Priester beisammenbleiben, damit sie in dieser Umgebung durch Zuspruch. Überredung und andere Ueberzeugunsvevmche von ihrem Vorhaben abgebracht werden könne. Diese Formalität ist nunmehr erloschen. ' Was die Jude n betrifft, so gehört es zu den alle räußersten Seltenheiien, daß ein Jude zum Islam . übertrM.,... Streit um Xntantfmmen. Sir Carter verlangt von der ägyptischen Regierung die Halste -er ausgegrabenen Schätze. Kairo, 19. Februar. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) Zwischen der ägyptischen Regierung und dem Leiter der Ausgrabungen in der Grabstätte Tulankhamens, Howard Carter, ist um die Verteilung der im Grabe gefundenen Schätze ein neuer Konflikt ausgebrochen. Carter verlangt, daß ihm die Hälfte der Wertgegenstände ausgefolgl werde und beruft sich darauf, daß nach dem ägyptischen Gesetz dieser Aufteilungsschlüssel gerecht sei, weil das Grab bereits von Dieben heimgesucht wurde. Die ägyptische Regierung erklärt demgegenüber, daß das Grab Tulankhamens unberührt gewesen sei und daß Howard Carter insolgedeffen nichts vo^ den gefundenen Objekten gebühre. RenerNcher lleberfall auf die Redattion des „Ui Kelet". Aus Cluj (Klaufenbuvg) wird uns berichtet: Die Redaktion dcs Mischen Tagblattes „Uj Kelet". die, wie seinerzeit berichtet wurde, im Vorjahre von antisemitischen studentischen Demonstranten buchstäblich demoliert wurde, so daß das Blair mehrere Wochen hindurch nicht erscheinen konnte, ist letzten Donnerstag abends wieder überfallen worden. Das Blatt hatte einige Tage vorher an leitender Stelle den Professor C a t u« neanu heftig angegriffen, weil dieser in einer großen Studentenversammlung die als Fälschung erwiesenen „Protokolle d e r W e i s e n von Zi o n" als die glaubwürdigste Quelle für die Gefährlichkeit des Judentums hingostellt und an der Hand dieser Fälschungen die Studenteuschaft und die Bevölkerung gegen die Juden aufgehetzt hatte. Aus diesem Grunde. beschlossen die Studenten, die Redaktion und dir Druckerei des „Ns Kelet" zu demolieren. Die Demonstranten warteten diesmal erst die Zeit ab, da sowohl in der Druckerei als auch in der Redaktion bereits kein Mensch mehr anwesend war, sprengten die Tür eines der RedMionsräume, zerschlugen die Einrichtung und vernichteten alles, was in ihre Hände geriet. Mährend jedoch im Vorjahre der damalige Klausenburger Pokizeiprüfekt mit fernen Organen erst emgeschritten war, als die Plünderer alles verwüstet hatten, hat sich der neue Polizeipräsekt G r 111 a vollkommen auf der Höhe seiner Pflichten als Hüter der Ordnung <Migt und die Redaktion des „U'j Kelet" stellt in ihrem Bericht über die Vorfälle fest, daß die Polizei diesmal bereits wenige Minuten nach dem Eindringen der Bande in die Redaktion mit dem entsprechenden Machtaufgebot am Platze erschien, hie Eindring-- linge verhaftete und eine strenge Untersuchung zur Ausforschung der Urheber einleitet-e. Die Verhafteten ga^ben an, daß sie die Absicht hatten, die Redakteure des indischen Mattes zu lynche n, weil sie ihnen das Recht aLsprechen, die Antisomiten zu kritisieren Md in ihrer Arbeit zu stören. Polizeipräsekt Grit 1a erklärtes daß solange er die Leitung der Polizei in der Stadt in Händen habe, jede Ausschreitung im Keime erstickt werden toird. PMUna-Sin- und AuManderung im Fahre 1923. Aus London berichtet I. T. A.: Der offizielle Berich des englischen K v l o n i a! a ui t e 8 gibt an, daß im Jahre 1923 7254 Juden (darunter 2866 Männer, 3409 Fvauen und 1979 5dinder) nach Palästina e i n g e w a n d e r 4 sind. Während des gleichen Zeit raunen U> änderten 3466 Juden a u s, so daß die jüdische Bevölrerung des Landes rm Jahre - 16ZZ durch ZiuwarchLMNg mi 3788 Personen zugenosnime« hat,