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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-20 · Heft 1801 (20.2.1924) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1801 (20.2.1924)
Date
1924-02-20
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Selk I " Dien. Mittwockj Lmynahme der Krakauer Universität gegen den Numerus <<wsuS stark gegen den Strich ging. Sine nichtangenommene Demission -aller». Warschau, 19. Februar. (Tsch'ch. Preßbureau) Die Blätter berichten. b?r Chef des Generalstaves Elenera! Haller habe sein Demissionsgesuch eingereicht', dieses sei jedoch nicht angenommen worden. Große politisch? Ber'mktnngen. Warschau. 19. Februar. (T ckicch. Pr-ßbureeu.) In der ^verflossenen Nacht sind hier etwa 3 0 politische Personl'chkeiten verhaftet worden: darunter hmp sächlich Führer und Mitglieder der sozial ist: scheu Gewerkschaften. GemediLewahlgrseß «nß Parlamentsauslösung in Polen. sEigendienst d^r „Wiener Morgenzeitnng".) Warschau, 19. Februar. Der Sejm beginnt demuach't die erste Lesun'» des von d:r R-egierung ringe brachen Entwurfes eines Wahlgesetzes für die selbständigen Gemeinden. Der Entwurf, w.lcher noch von d:r „rein polnischen" Koaliiicnsregi-erung stammt, richtete sich in mehreren Punkten gegen die nationalen Minderheiten. In den Stäben ist 'vorwiegend die jüdische Minderheit. in den Land-^ennin den sind die an-deren Mi^.d'erh-eiten du-ch ihn betroffen. Ties m Zweck? dienen die Bestimmungen des Entwurfes durch d:e die Begünstigungen des Stimmrechts an die Kr'egSbeteiliyung. an die Beherrfck'ur.g der polnischen Sprache in Wort und Schrift eck-unLen ist. Wäh'er sol^r Kategorien, sow^e Staa«scder Gemeindeleamte. die vier Kinder haben, u. a.. bekommen sogenannt« Superstimmen, w-ednrch ein Wähler bis zu fünf Stimmen erhalten ka-nn. Die Vertreter der nationalen Minderheiten im S?'rn bekämpfen diesen Eemeindrwahlentwrrrf aufs hest'gfte. , Eine in Warschau statt^ab'e ^artc'versammlung der .'Organisation Wyzwo^enie besäße sich mit der Frage d'r Parlamentsanflösung. Diese wurde von d.'M Obmann des Wy.'wo*en'e-Kl-u>ls. Abg. Dombski, be'ürwertet, welcher in einer programmatischen Erk'ärung darilegte. daß e ne Bess rung der Verhältnis nur durch Belfert igung der reaktionären Mehrheit im ^Sejm zu erreichen sei. Staatliche NnveMonen ssir die Wische Fürsorge in Polen. Wn Antrag des jüd'schrn KluVS. (Eigcndienst der ..Wiener Morgenzeitung".) Warschau. 19. Februar. In der letzten Sitzung d:S Budgetautschusies. in welcher das Kapitel öffentliche Arbeiten und Fürsorgcwesen behandelt tourte, wies der jüdische Sejmdep'utierte Heller darauf hin. daß die jüdischen Fürsovre'n'titutirnen keine staatliche Subvention erhalten; gerade jetzt, wo der Joint in Polen, welcher eine ganLe Reche von jüdischen Fürser^einstitutionen su-brentioniert habe, durch die Behörden geschlossen wurde, sei dies besonders füh'bar. Er beantragte daher, in das Budget für ö'fentli^e Arbeiten und soziale Fürsorge auch eine Subventionspost für jüdische Fü r s o rge i n st i t u t i o n e n auszundhuten. Die BombenattentSter. (Eigendienst der „Wiener Morgenzeitung") Budapest, 19. Februar. Die Dtaatsanwa-ftschaft hat den Antrag in Ang legenheit der Bombenatten'täter gegen den Elisabethstädter Klub fertiggeftellt. Gegen die Haupdtäter Karl M a r o s i und Joses R a d o wird die Aufrechterhaltultg der Haft wegen des Verbrechens des Mordes in stöben Fällen beantragt. Dasfelb: gilt auch vom Portier Josef H e r e z e g wegen Beteiligung am Mord, hingegen verfüge die Staatsanwaltschaft die Freilassung des Dahninspoktors B a t o r i, der bekanntlich der Vorsitzende der Blutaerichte war. Diese Verfügmrg wird damit begründe, daß keine entsprechenden Beweise dafür vorhanden seien, daß Batori an der Vorberettrmg des Bonrbenattenrates teilgenommen habe. Batori hat, wie ans dem Antrag des Dwa'sanwaltes hrrvoraeh», bei seinem Verhör erzählt, daß die Führer der nationalen Sbutzorganisatwn Ivcm H e j j a s und Pari P r o n a y waren, die den. Hanptanführer der Dombenattewate Marffy in die Filiale deS 9. Bezirkes der Erwachenden Ungarn kommandierte, wo Mirffy die P'äne für die Bombenattentate entwarf. B'reichn"''d ist auch die Feststellung der Staatsanwaltschaft, daß der Hanptschorldige Josef R a d o zur Zeit der Verübung der Tat kaum 16 Jahre alt war und daß die gleichfalls am Attev-tat be^ilil^en Peter und lSallo, Schüler der Gewerbeschule, auch noch so jugendlichen Alters sind, daß ihre Aburteilung durch das Jngendgericht erfolgen muß. Reue kxzeffe an der Bukarest« Aniversitöt. Bukarest, 17. Februar. (I. T. A.) Das Dekanat der medizinischen Fakultät in Bukarest verfügte, daß bei Zulassung von Studenten zu Leichenfezierübungen kein Konfessionsunterjchied gemacht werden soll. Die antisemitischen Studenten bk- »chlosien als Antwort auf diese Verfügung, die jüdischen Studenten zu den Sezierübungen nicht zuzulassen. Tie aittisemitiichen Studenten zwangen die Juden, die Seziersäl« zu zerlassen. Die jüdischen Studenten erschienen dann wieder m den Seziersälen, wurden aber neuerdings durch die Uebernacht aus dcu Sälen vertrieben, wobei sich Raufszencn ereigneten. Einige Jrrden wurden verletzt. 1**» 20. Februar 1924 Nr. 1801 Me Gebarung mit den staatlichen Gebäuden Was geht in der Hosturg vor? Im Finanz- und Budvetciukschuß kam gestern Abg. Leuthucr daraus zu s','rechen, das, die Räumlichkeiten der alten und der neuen Hofburg an Privat»' und Vereine vermiete? sind, von denen niemand weik, wo u sie überhaupt auf der SS'H sind, warum sie sich gerade in brr Horburg te» finden und weshalb ihnen so außerordentliche Vorteile cinzeräumt werden In den meisten Füllen handelt es sich mn Beveiue, die eine sickrere Stützd^r Reaktion und des mvnarchi st ischcn Gei st es sind. Da befindet sich zunächst der Verband der ehemaligen Nnteroffm-ere oer zwei Z-mmer hat. weiters der Verbi nd der den! ch r n ' Off i) i e re. von dem man n'cht wiß. wozu er. l'cstehl. der ebenfalls zwei Zrmmer bewohnt. Weiters ist d->n nn'ergebracbt die Orientalische Handelsbank. Chef dieser Bank isi der Herr Pelzer, der unter Kaiser Kar! zum Grafen erhoben wurde. Er hat seine Bureauräume in den Zimmern des ehemaligen Emher-ogs Franz Satvator: er benutzt dort vier saalartige und vier kleine Zimmer. Tie M'üel sind zum großen Teil cben'alls M'bel aus der ehewa'igen Verwendung des Erzl-er'ogs Franz 2allvt"t sind zweifellos Möbel von. zum Teile wen.gsten-t höchstem Wert, sogar von Kunstwert; sind bereits halb zerstör: und verschiisson und, was angeblich dafür bemhlt wirb ist so wenio, daß es?\i dem in1» gcheuren Wer'e dieser Möbel in gar keinem Verhältnisse stcht. Es wäre von höchstem Jnteresie, z>, wissen was für eine Miete die Orientalische Handelsbank für die M'-bel bemhlt. Tann betind:t sich d'N eine F i l m g c j c I l s ch a ft, die ein gewisser Major Gcrirtz leitet und sechs Räume zur - Ber« fügrlng hat. Desor'ders interesiant ist . der Fall der vkrainr'chev Neligionsgenosienfchaft, weil er zeigt, nach we'äzer R'chtnng hin die Verbindungen Welsen. Diese Genosien-'chast soll d:e Erwartungen und Bestrebungen der römischen Kurie und ihrer hiesigen Vcrw-etcr verkörprn, einen großen Teil der orientalischen Christen wieder für die Union mit der katholisch"n K'rä.«' zu gewinnen. Der bekannte Graf Galen, der früher dem Bcraterkreise b's Ercherzoas Franz Ferdinand ciunborte und jetzt d r Zelt'christ „Neues Re'ch" nahezustehen scheint, spielt hier eine große Rolle Es band-It sich im gaitzen um 18 Räume. Sväter entschloß sich die Re'igionsgenoffen chaft, ihre Tätigkeit aul vier Zimmer zu beschränke'' und den restlichen Teil eigenmächtig der ukrainischen Handels- und Transportgesel!- scha't zu übergeben. Jeder kann sich ohne viel Aufwand an Einoi'dungskrast worstellen. daß das, eine der allerfragwürdigsten Sch'e.berflescllschaften ist. Diese auacrscheinlich sehr klerikale Gcnossensckasi bil n'cht nur eine Teilung zwischen idecrlisti chen und. realistischen Lebenszwecken räumlich durchgesetzt, sondern sie hat auch eine konfessionell? Teilung vollzogen: die ukrainische Handelk- und Transportgesellschaft rst sozusagen der israelitische Teil und das andere ist der katholisch-orientalisch« Teil D'e M'>bel stehen in gemeinsamer Benützung. Die 13 Räume sind die ehemaligen Dureavraume in der Privatkasse d s. Katers. Die Möbel sind größtenteils Ho^mpbel mit französiijchen Seidrnsiosien, also von höchstem Wert. £3 besteht keine Bürgschaft dafür, daß sie in einer Weste btnützt werden, die nicht eine vorzeitige Zerstörung mit sich bringt. Weiters ist dort die rumänische Hande'skammer un^ergLbracht die vier oder fünf Räume hat und ebenfalls Hostnöbel benützt, ferner eine zweite Filmgesellschaft, die prei Zimmer n«rd sbenfalls Hofmobel hat. Nun taucht eine Persönlichkeit mst. die eine der geschäftigsten Menschen aller Zeiten ist. das ist der Schulfordernrioen der beßarabWen!?«de». Bukarest, 18. Februar. (I. T. A.) Der Deputierte Oberra'bbiner Z i r e l s o n (Ki'chinew) richt-.te ein Memorandum an den Unterrichtsminister, i-n welchem er als parlamentarischer Vertreter der beßarabischrn InLeriheit im Namen der jüdischen politischen und kulturellen Institutionen folgende Forderungen der Judenheit Beßarab'ens unterbreitet: 1. In sämUrchen jüdischen Volks- und Mittelschulen sollen alle Gegenstände, außer Geographie und Geschichte, in hebräischer cder jüdischerSPrache unterrichtet werden. 2. Freie Lehrerwahl für die jüdischen Schulen. 3. Aufrechterhaltung der Th ed a r i m-, T a l m u d-, T h o r a- und Icschiwah Schulen als unabhängige Schulmstitutionen. 4' In den jüdischen Schulen soll auch an den Sonntagen unterrichtet werden. 6. Befreiung jüdischer Schüler in Staatsfchnl'en vom Schulzwang an Samstagen und an jüdischen Feiertagen. Sie Maffenverhaftunsen in Mauen. Kowno. 16. Februar. (I. T. A.) Die jüdische Okffent- 'lichkeit in Litauen steht unter dem Eindruck der Massen- Verhaftungen un'er der, jüdischen Arbeiterschaft und der Kulturliga, die man als eine auf einem Mißverständnis beruhende Ungerechiigkeit betrachtet. Die of'i'iöse Negiernn^szeitung spricht von der Liquidierung einer jüdisch-kommun'istischrn Organisation, in Wahrheit aber befinden sich un'w den verhafteten mehrere, die überhaupt nicht Politisch tätig sind und sich nur am Erziehnngswerk der Kul'urliga beteiligen. Nicht bloß in Kowno, sondern auch in den Provinzstäd en. wie Schaulen, Poniewitsch, Wilkomir, sind zahlreiche Verhaftungen vorgekommen. Einige tveni-ge der Verhafteten wurden auf freien Fuß gesetzt, hingegen alle anderen in die Gefängnisse eingeliefert. Colonel JHffj fiel Parou kdmond de Rothschild. Aus Jerusalem berichtet I. T. A.: Die palästiuensisch-zionistische Exekutive hat Colonel F. H. Kish beauftrrg^ nach Aegypten zu reisen und dort den kürzlich eingetroffcn n Baron Edmond de Rothschild im Nam.'U ' der Zionistischen Organisation und des palästinrnsischen Jud.'nnuns. zu Herr Ra'ner Simons. Er scheint sich zum Ziele qe'etzt zu haben, vollständig da« Lußei Bi d des Kaisers Franz'Jo es in seinen LebenSscrmcn zz wiod.rh^leu. Er w'hut nämlich in Schönbrunn sein Burear hat er in der H-sbnrg. Dieses Bureau benützt er aber nicht iondcrn er hat!ert nur Möbel, bat es vev'chlossen. »nd die Bo mühungen der Behörden, ihn herausznbringen,. haben keine» ' Erfolg gehabt. Nun kommen di: Missionen, e3 sind angeblich Eisenhahnrepartistans-Missionen: eine eng« lische, eine französische, ein? tschechi'che. eine sua--s'awisch' eine rnmiiniche. eine polnische, ferner zwei italien'/che, darunter sogar eine Militärniißien. Tie'e nelnnen s-ehr viel Raum cir» und es wäre durch Kontrolle genau scstznstellen, ob diese Räuw ordnnwisgemäß gebraucht werden. Die deutschösterreichisch-e Cchriitstellergenvsscnfchast föT in zwei Stockwerken 10 bis 12 Räüme inne haben. Der neue Burap'arrer verfügt über 13 Räume.^ Schließlich haben die Nennstallbesitzer vier'Räume, der deutsche Klub acht und der „Jnjorwationsdieust" zwei Räume. Miuister Dr. Schürsf erwiderte, daß für alle ver« mieteten Rä"me pro ^.'nsquartal zirka 31 Ällilliemen Kronen eingrhen. H'storische od r M'seoie M'bel wurden^ nicht ver« liehen. Der M'n'.ster gab dann über die einzelnen in der-Hofburg eingemieteten Parteien unter anderem folgende AuS: fünfte: Di« ukrainische Nel'gionsges-elstchaft gehört zu jenen Bereinigungen, we'che ivba'ld als möglich ihre Räume anderen Zwecken zur ^'crsügnng stellen sollten. Den Repartitionskomissionen sind Räumlichkeiten bis zur Beendigungihrer Tätigkeit gegen Bezahlung - überlassen worden. Was gescl re^t mit den Wohnungen im ArLei tsminifterium? Für hakenkreuzlerische Korporationen bestimmt. Die wohnungslesen Bundesangstt-elltcn hielten gestern eine Versammlung ab, di« sich mit den Wohnungen im?lrüeft8- Ministerium befaßte. Gemeinderat Jnnerhuber erklärte, daß die b.iden Gebäude in der Porzellanaasse für Bahnbeamten bestimmt waren, die Wehnungen jetzt größtentei's vcr'chiedenen hakeukreuzleri'chen und monarchistischen Körperschaften znge "i.'sen werden sollen. In den Gebäuden bcfinden sich 100 Wohnungen, von denen diesen Korporationen angeblich 34 zugewiesen werden. Gemeinderat Schleifer verlangte, daß alle Aemter geräumt werden, deren Räume früher als Wohnungen dienten. Es wurde eine Resolution angenommen, worin die wohn'ngslosen Bundesongestcllten erklären, ihren Anspruch auf Zuweisung einer Wohnung im freistehenden ehemaligen Arbeitsminlsterinm geltend zu machen, und sich dagegen ausiprechen, daß eine Wiederholung des Vorganges wie bei der Vergebung ^s'Eisenbahnministeriums stattfinde. Die Versammlung verlangt vom Wohnungsamt und der gesamten Oeffentlichkeit Unterstützi'ng ihrer Wün'che und verwahrt sich dagegen, daß die Wohnungen an Geschäfte und Korporation^ abgegeben werden. Nach der Versammlung fand eine i Demonstration öor dem Arbeitsministerium gegen Minister Dr. Schürff statt, worauf sich die Teilnehmer zerstreuten. Tie Antwort des Ministers Schürff. Im Finanz- und Budgetausschusie besprach Minister Dr. Schürff die'e Demonstration und erklärte, daß von einem Verkante der Gobäude an eine Schiebergesellfchaft keine Rede sein könn«». In dem Gebäude werde eine Reihe von Bi'ndcsangestellten untergebvacht werden. Er beklagte, daß bei der Demonstration zwei Personen mißhandelt wurden. begrüßen. Wie man hört, wird Colonel Kish bei dieser Gelegenheit mehrere Fragen der palästinensischen Kolonisation, an denen der Baron besonders interesiiert ist, zur Sprache bringen. WelllrnkerrnzderlWschrnhilssorganWkonr» in Berlin. Berlin, lS. Februar. (I. T. A.) Am 21. uiti 22. Fe. bruar wird m B e r l i n ein« Frrtsttzu-N'g -der Koniferenz der all weltlichen jüdischen Hilfsin st itutionen stattflnden, die in Paris im Dezember vorigen Jahres begonnen hakte. Auf d.r,Kc.nf>eren>; -werden vertreten sein: Jüdische Welchilfecko-nftverg. Vereinio1.es Komitee für jüdische Emigration, Msell'-chaft für Landwirtschaft-und -Han>dwerk unter den Juden ,^Ürt", Gesellschaft für jüdif-chen Gesundheitsschutz „Ose" und die Föderation ukrainischer Juden. Diese Ko-nfererg be-iweckt die Schaffung eiwes Kontatts zwischen den allweltlichen jüdischen Hilssinsti-tutionen, th Frage der PaßM. B'zö^kich der für den Neisoverkehr so überaus b» d.u!un.>v^!en Paßvisasra-ge stehend wie Hanoelsm'Utster Dr. Schürff gestern im Budgetausschusie imMie. eine Reihe von Vorschlägen zur Beratung, die darauf hinzielen, den im Fremdenverkehr hauptsächlich in Fraae kommenden Kreisen, ähnlich wie dies bereits bei Messebesuchern geschieht und für K a u f l e u t e überhaupt in Aussicht steht. E i n r e i s e e r l ei ch t e r u n g e n zu gewähren. Mit Italien ist bereits ein örtliches Abkommen über Erleichterungen des Grenzübertrittcs für Touristen bereit/ abg-.schlosien worden, dem eine Reihe, gleichartiger Vev n baru-ngen folgen dürste. Lar Wohnbausteuergesetz. Gestern bechäsiigte sich der Stadlsenat mit dew Ein'pr-.-ch der Vu'lr>csreg'l.'ruttg gegen das Wohnbausteuergesetz, der Gemeinde Wien. Es wurde beschlossen, das Gesetz unverändert zu w i ede rh o l e n.' Die Voriag< gelangt bereits am Freitag in den Wiener Landtag.

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