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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-19 · Heft 1800 (19.2.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1800 (19.2.1924)
Date
1924-02-19
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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" Wette L. Me«, Dienst^ .. Müenes Msrse»zert««A BüiDHiiitsiti Franz Pillak Atu’TZtZi »an Kommandiie der Kroatischen Eskomptebank, Agram Kredit-una £ÄS: Wien, I. SeHzargatsa 4 ’StäST Telephone: 60-4*82, 60-4-93, 63-4-85. 64-4-42. 68*4 78. 69-4-82 mss Telegrammadresse: Frapobaitk Volkswirt. Visallimg Wir« — 0.0081 CesffiMf. In Zürich notierte 18./2 16./2. öle österreichische Krone ° ° « ° ch 6 0.0081 0.0081 die tschechische Krone. « 0 46.70 16.70 die Mark ...... &ro Milliarde Holland.o.ocooB.eo . « 21490 215.- Rew-Aork <>,»««»»... 0 0 576.76 576.- 24.67 24 67 Paris e.o.o.oa.o. 0 0 24 80 25 30 2485 24.95 7.60 7.55 Bukarest .»..o««».» 0 3.98 302 Sofia .«»ooeo.ooe 0 0 4.38 4.37 Bukarest .,..«°»o»» . o 0.0?, 0.0201 Äöarschan »^. ..»«»»» f. t 3!e Perso»alKe«er«»vrlle. Der Unterausschuß für Sic ^Beratung bei Persorrülsteusr- Novelle setzt« gestern seine Beratungen über die Persc-nalsteuer-- Rodelle fori. Erledigt wurde dos e r st § H a u p t st ü ck berrefftntz die allgemeine Erwerbs st euer mit Ausnahme der §8 19 und 20 betreffend dos Steurrmandat, den Einspruch und das Verfahren bei der Veranlagung durch die Kommission, die für Sie Beratung der gleichen Gegenstände bei ^er Einkommensteuer zurückgest.'llt wurden. § 10 erhielt folgerte Fassung: Die Erwerbssteuer beträgt sür di« folgenden Un^rmhmungen und Beschäftigungen 6 Prozent Sc» steuerpflichtigen R-einertrages: a) Die freien Berufe, die Rechtsanwälte, Notare, Aerzte, Schriftsteller. Künstler sowie di« verwandten Berufszweige: b) die m der Verrichtung van persönlichere Dienstl-eistun« gen bestehenden Beschästigrmgen und die Stellenvermittlung; e) die Unternehmungen und Beschäftigungen anderer Art, Lei donen die Verwendung von Kapital im Vergleiche zur Arbeitskraft eine geringe Bedeutung hcrt; als solche Unicrnchmnngen und Deschäfligungen sind jene anzuschen, deren Reinertrag 6000 Steuereinheiten nicht übersteigt. Die Steuer ermäßigt sich, wenn der steuerpflichtige Reinertrag 5000 Steuereinheiten.nicht übersteigt auf 5 Prozent, wenn er 4000 Steuereinheiten nicht übersteigt auf 4 Prozent, wann er 3000 Steuereinheiten nicht übersteigt auf 3 Prozent, trenn er 2000 Steuereinheiten nicht übersteigt auf 2 Prozent. Für Unternehmungen und Beschäftigungen, di« nichr der wt Absatz 1 bezeichneten 1. Gruppe angehoren (2. Gruppe), beträgt die Steuer 10 Prozent der steuerpflichtigen Reinertrages. Die Steuer ermäßigt sich, wenn der steuerpflichtige Remerirag 9000 Steuereinheiten nicht übersteigt, auf 8 Prozent, wenn er §000 Steuereinheiten nicht übersteigt auf t Prozent und wenn sr 7000 Steuereinheiten nicht übersteigt auf 7 Prozent. Im §12 haben der erste und Mite Absatz folgendermaßen zu lauten: Die Erwer-bssteuer ist e i n h e i t l i ch zu veranlagen, auch wenn das Unternehmen in mehreren Betriebsstätten beiricdm wird oder von demselben Unternehmer mehrere selbständige U'Äernehmu-ngen betrieben werden. Die getrennte Veranlagung mehrerer selbständiger Unrernehmungen desselben Unternehmers Hai nur dann zu erfolgen, wenn diese Unternehmungen verschiodenen Bestru-c- -runosgmppen angehörrn oder wenn ein« S'euerteilung nach £ 18 Platz zu greisen hat. Werden derart getrennt zu veranlagende Unternehmungen eines Unternehmers in -derselben 5öeLriebsstälte betrieben und -läßt sich der Reinertrag der rrn- Cjdnzn Unternehmungen nicht getrennt ermitteln, so ist der Anteil jeder Unternchmung am gemeinsamen Reinertrag s ch ä iz u n g s w e i s § sestzustelleu. In § 17 entfällt nach den Anträgen des BerrchterstaMrtz beim Erwerbssteuerbelenntnis der Mietwert der Be'rieösröum« nnd der Wert des Anlagevermögens und des Betriebsvermögens. Der Berichterstatter derpslich'et sich, im 'schriftlichen Brr'ichl Darauf hinzuweisen, daß jene Antsrnchmer, die nach Absatz 2 des § 17 ihrer Bekenntmspflicht durch die Anzeige entsprachen haben, daß ihr Reinertrag AM Steuereinheiten nicht überschreite, im Berufungsverfahren so-zu behandeln sind, als ' o-b sie ein Bekenntnis gelegt hätten Die R-egi-erungsverrreter fefisn Jü> baß diesem Wunsche auch in der Durchfuhrungsver- -rrdnung Rechnung getragen werde. In F 29 ist als zweiter Absatz anzufügen: Di« Steuer von ruhenden Gewerben kann auf Ansuchen des Steuerpflichtigen von dem auf die Betrwbscrnstellung folgenden Tage angefangen auf einen ganzjährigen Steuerbetrug von 50.000 K. ermäßigt werden; 'wenn es sich j-edoch um protokollierte Firmen handelt, auf den ganzjährigen Steuerbetrag, bei dem die ProtoLollierungspslicht öegimü. Der erste Absatz de- -Z 83 wurd» 'cnrrch folgenden Satz ^cMnzt: Ist bei der Personenvereimgung der Gewinnanteil eines Teilhabers aus dem steuevpflichbrgen Reinertrag auszuscheiden, so ist dieser Teilhaber nicht zahlungspflichtig, haftet jedoch sür die Steuer der Personenvereinigung. Im vierten Absatz >deS gleichen Paragraphen wird die Haftung des Verpächters sür die dem Pächter bemessene Steuer auf die Höhe des Pachtschillings beschränkt. Her drutsche Rrichsbankaurweis. Zünahme des Notermmlanfes. — Wachsender Rentenmarwedarf. Berlin, 18. Februar. Wie der Ausweis der Reichsbank vom 7. Februar erkennen «läßt, hat sich di- Belastung der Reichsbank m der ersten Februarwoche fortgesetzt, wenn auch die Neuzugänge der Anlagekonten erheblich hinter den in den beiden Vorwochen ausgewiesenen Ziffern zurückbb.iben. Die gesamte KapitalSanlage, die in der dritten Iännerwoche um 169,7, in der vierten Iännerwoche um 129,6 Trillionen Mark gestiegen war, hob sich in der B-erichtswoche um 74 auf 1166,4 Trillionen Mark. Im einzelnen nahmen die Lombardbestände im Renten-- mavkverkehr um 3,2 auf 194,6 Millionen Rentemnark, im Papiermarkgeschäft um 8,7 auf 130 Trillionen Mark ab, dagegen wuchs das Portefeuille an Rentenmarkwechseln weiter um 61,4 auf 438 9 Millionen Renienmavk, an Papievmarkwechssln um 34,5 auf 412,9 Trillionen Mark. Auf der Passivseite zeigt der Banknotenumlaus eine neue Erhöhung um 86,8 auf 520,5 Trillionen Mark, während die fremden Gelder wie in der Vorwoche eine Verminderung erfuhren. Sie ermäßigten sich im ganzen um 46 auf 728,3 Trillionen Mark, wobei die fremden Guthaben in Papiermav? um 26 auf 364,6 Trillionen Mark, die Ren-tenmarkguthaben um 20 auf 363,7 Millionen Rentenmark Jurückain-gen. Zur Bstreitnng des durch die Rei-cbAbank zu befriedigenden Rentenmarkkredit-bedarfes -der Wirtschaft wurde bei der Rentenbank ein weiteres Davlehen von 50 Millionen Rmienmark anoefordert, so daß dar gesamte bei der Rentenbanlk laufende Darlehen der Roichsbank o-ittf 250 Millionen Rentenmark wuchs. Trotz des bi'rauS sich ergebenden Zuflusies von Rentenbankscheinen zur Reichsbank haben infolge der erwähnten Abflüsse im Rentenmankgiw und Kreditgeschäft die Bestände der Bank an Rentenbankscheinen um 10-8 auf 167,2 Millionen Rentenmark abgenommen. der Osterrefehfsciten RatiosalM vom 18. Februa? 1824. uevisen iscnem »na aus» Zahlungen) AmMeNtem ». t holt. Gulden „ *f?ram I Io», fronen . « , Ne'-rsd I ntn-r °fr»»n* I denl«rhf» p.»<<ii«m8rfe , NrO.ae' I fiei«fac»*a Pran— , •Wsreat I ungarische Kronen . wnknr«sl » l.e». f'fcrlatWnls I nnewe», ffmnen , Vonnnhsnen l rt3«i«i>*i. Kronor ' nndon f i>*wn* Sterling . , . '»S'W , Mn . . # * , j,?r* . 'Vw Yorv * r»oltar P**r*9 1 Prsrtr« Pr.-*» I »«^p-ho-alow. Kronen , coP» » I ....... stfiChbnU»» *eJiwfdl«<-»ieKrnno? . W*r«rfijui*- » nnlnlnrh- Msrk. , Zflrleh l aehwrl^erlKehe Francs , No?en Amerikas. Molen v. s Sio'lar «ul«?, , . Veln-re . , , *'et«:?<*ch- Molen wa Frffnes . , ^Kfsarloelie Molen zu imr» |.e«a - ° . tm . . » . kleinere, , . DSnlndie Molen 100 Kroner , , Oetiloche Molen«-. . . , # 0 . ° . I«) # , . , kleinere* . . . Engl. Noten von 5 f.lvreat. «ulw. n > k»elrere. Franznnlnche Molen fnfl Francs . Wot'Bnf’lsehe Molen W Gulden . Italienische Molen v. moi.lre awlw. « „ kleinere . . „ iorobI. Molen nnger.1. z« lOno Dinar s O •> BI UH) c «Bp kleinere . „ Norwegische Molen KJO Kroner , Polnische Molen ^. . p „ kleiner?®* . . . Rumänische Noten ztilOwiu. SOOl.ej « p k'elnere . . . Ruse. Molen (Romsn.lzu Bon Rubel B O B , IO« 9 pb. kleinere . . Schwedische Molen 10f> Kronor . Schweizerisch^ Noten K’O Franca, Spanische Noten 100 Pesetas . . Tachecho-Dlow. Not. v.ioon aufw. , b kleinere t’nra?. Noten Ineue Rm.) su lOOOKr. s o zu lO.OßO Kr. . , . „ . kleinere ... Kars vom 15. Febr. Qeld Ware Held Ware 28W».- w*v>— 36800— 20700.- *Hi.- 918.— 396— 900. - W4.- 918— 896.- 900., *1.- T-.67 P.30 15.Y1 2631. - 264^.- 2729. 2741.?.25 "33 9.42 2.52 391.- •»73— V6S— 907.- o?S0. - *>3'»o.— w*n— fl970. IIP«.- 11270— I|9Q0.- 3P.3Wr,_ 3oivr.— 3045-10,- ZV-5"N.- Pgw,_ fCV)'»— P3<?0t_ so°o,- 3^7«.- 2cgl.- 3080.- 3Pt.- 7nn^s.- 7»|M— 70016, - 3"44— 3*72— 3189.- 2047.-?067— 2T53— 00-9.- Ml— «26— 530. - 15320.- IP58 1837«— 18430,- 12313!- 12335!— 8233i!- 12385!- 7rRV).- 71269— 70361— 71260.- 71 »60. - 7*760— 71150— 26'0.- 2630— 2690. - 2720, 518.“ 526— 504— 512.- 498!- 568!- 46l!- 49?!- 1104^. - 11120. lll;n.- 11190.- 11.50!5.to I4.70 15,30 '4M 1l!% 14.20 14.8 3c?7TO.- ftft'3>0.- 3r27 0— 3043.70. - SOPto. - 30l.on— 3'.2V)0.- 3041'«.- W'S. - 3 55.- 3150.- 3180.- 26’Si— 2640'.— 28600.- 30°5— 3C85— 3105.- 3013.- 306!*— 3.155— 3T75. - 9.5.- 9»1— 389— 895.- «9S*.- y»!— 87s!- 8»5'.- g|60.- tz°>40. - 9166— 9240.- 72.- 82— 75— 85.- «7.- 77— 79— 80. 30— 367— 35«— 380.- 343— 348.- 336— 340.- -!- -!- •I— -!- IWtn!— 18410— istiy— I82oo!- 122").- I2'80,- 12120.- 12100.- 8760. - 38W.- 3760— 884*).- 201«.- 2060.- 2050— 2f«;— 2039. 2055. - 2045. - 2061.- t .75 «.85 1.05 1.15 ü!?o U.°SV «!- ÜlL « Fm 1000 «..Mark, *» für 10.008 oolu. Mark. MrtschastrnMeiMe« et» feien. MrdranMng des stanMsche« Uinfluffes dmch Ameriks. Ärakau, 18. Februar. (Pol-n. Stimmen) Wie polnischen Blättern aus J-nteressentenkveisen mitgeteilt wird, bslund.t -der Standard Oil im Zuge seines Äonkurrenzkampfes gegen die Shell und Royal Dutch i« letzter Zeit auch gvst-cige'ctLs Interesse für die polnische Naphthaproduktion. Der Standard hat von -der Triestim.r Raffinerie -uud der Firma FranzBrugger bereits vor längerer Zeit Naphthaterrains, später auch die Majorität der Wien der Firma Nobel m -Polen, die in BoryÄaw «nfc -Mrazmea größere Komplexie und außerdem noch die technisch 7i>. Mrmr 2Ü? ' tfe. 1800 Notkaffendientt der Kai k m. Die untey-Hichneten BaMn teilen m'it, daß sie kch-itzs des Streiks der Bankanigestellten ibis <mf weiteredie De«md» Wortung für die Durchftülhrunig erteilter Auifträge lehnen geZwU'Ugen sind. In dm Zentralen der Inflituite wird em für WechsÄvevpsilichtungen bestimmter NoÄasierdienst in der Zeit vmr 11 bis 12 Uhr vormittags eingerichtet werden. Mriatische Bank Allgemeine Tepcsitrn-Bank Allgemeine Jnduftriebank Allgemeine Oestrrreichische Bode»-.L«dit-A»siM Allgemeine Berkehrsbank Anglo-Austrian Bank Limited, Niederkasinng VK« Austro-Polnische Bank Bankanstalt der Ersten Österreichischen Gpar-EaM M. L. Biedermann «. Co., Bankaktiengesellfchaft Britifch-Oesterreichische Bank» «nd Ha«dett-Nkti!eM> ge'cllschast Ceniralbank der deutschen Sparkasien „Hermes", Ungarische Allgemeine Wechselstuben «Mem grfellschaft Filiale Wien vorm. Felix Epstein Jtalo-Wiener Creditbank Mereurbank Niederösterreichische Banernbank Niedrrösterreichische Esrompte-Gesellfchaft Oesterreichi'che Ccntral Boden-Credit-Bank Oesterrnchische Creditanstali für Handel «nd Gewerbe Oesterreichisches Credit-Jr.stitut für öffentliche Unternehmungen «nd Arbeite« Oesterrnchi'che Holzbank Oesterreichische Hhpcthekeubauk Ocsterreichische Industrie- «nd Handelsbank Unionbrnk Wiener Bank-Verein Wiener Giro- «nd Casien-Verei« Wiener Lombard- und Escompte-Bank Zentral^Europäische Länderbank, Rir-erlasiun- Wie« Bank für Oberi'sterreich und Salzburg, Filiale Wie« Austria Bank A. G. Austria-Holländische Bank Austro-Orient-Bank Burgenländi'chc Zentralbank Eentral-Wechselstuben A. G. Continentale Bank Deutsche Bodenbank Deutsche Kreditanstalt 8. G» Export- und Industrie-Ban? Fides Treuhand-Bank Gef. m. ». H». Internationale Handelsbank ,Kompaß". Allgemeine Kredit, «nb Garantke-Bank Nationale Bank- und Wechselstuben A. G. Ocsterreichische Kaufmännische Bank Oesterreichische Vereinsbank A. W. für Gewerbe, Industrie und Handel „Treuga". Bank-Akliengefellfchaft Ungarische Vrrlehrsbank A. G. Wiener Bank-Aktiengesellschaft Wiener Handrlskreditbank A. ®. Wiener Kaufmannsdank Wiener Merkantil-Bauk Societa Jtaliana di Credito CoMmerciale. Miffterhaft ausg stattete Raffineri-e in Libusza besitzt, erworben. Kürzlich wurde über m Dien geführte Bechcmdlungen bericht-sr betreffeuÄ den Ankauf der Aktien -der Silva Plana. Es scheint, daß sich jetzt überhaupt eine Verschiebung des bisherigen französtschen^ Einflusses in der Pöltschen Naphtha-- Industrie zugunsten d r Amerikaner vorbereitet. Die Führnmg der diesbezüglichen.Vechandlungen. die in Wien stattfin-den, wurde von der Bosel-Gruppe übernommen, die in diesem Falle gewisfermaßm die „fmanzielle Expositur" des Standard rspräftntieri. Die polnischen Blätt, r heben hervor, daß dieser vmischwung für die polnische Industrie nur von Vorteil fern würde, da das ftanzösische Kapital zu schwach und zu sehr spekulativ" sei, um weitere größere Investitionen für Tiefbohrungen vornehmen zu können. Kerne Vereinbarungen Mischen Dabrown und Noynl Dutch. Krakau, 18. Februar. (Poln. Stvmmen.) Di« kürzlich ver<- Svcitete Nachricht über eine Vereinbarung zwischen dem Konzern Dabrowa und der Royal Dutch wird von polnischen Blättern als ,-völlig ans der Luft gegriffen" bezeichnet. Oesterreichi'che Nalronalbank. Seitens der Oest-erreichifchM NationaDank wird uns mitgeteilt, daß mit Rücksicht auf den Streik ihrer Bediensteten vrn heute ab für das Wechsel'inkasi» ein Schalter in der Hanptaustall, 1. Bez., Herrengasse 17^ 2 Stock, zwischen 10 und 12 Uhr vormittags offen gehalten wird. Georg Schicht A.-G. Tie bekannte Seifenfabrik Georg Schicht A.-G. in Aussig teilt ihre Unternehmungen in zwei Aktiengesellschaften. Es werden nämlich die in Oesterreich befindlichen Etablissements der Gesellschaft in eine österreichische Georg Schicht A.-G. umgewandelt, während die tschechischen n«W reorganisiert und ihr Aktienkapital von 80 auf 70 Millionen tschechische Kronen reduziert wird. Kapitalsvermehrung. Erste Bester A.-G. für Holz, Kohle und Berg Werksprodukte, Erhöhung auf 400 Millionen. — Mefra A.-G. für Garnerzeugung ruf 300 Millionen. BeMgSrecht: auf vier alte eine neue Aktie zum Bezugspreise von 6000 K. Bezugsfrist dry» 18. bis 86. Februar 1934.

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