Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1795 (14.2.1924)
- Date
- 1924-02-14
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Wiener Morgenzeitung. * *4, Februar 1924 1_Nr. 1795 lleberstundenstreik in den Wiener BankenI Große Srregung «nter der Bankbramtenschaft. - Borbereltungen für den Streik. — KrklSrungen der Bdg. Allina im Finanzausschuffe Über die Bantbeamtenfrage. lieber Beschluß des Zentralvereins der Bank, und Spar« kassenbeantten hat gestern um 4 1% nachmittags der Ueber« st u n d e n ft r e i k in sämtlichen Wiener Banken eing-esetzt. Heute vormittags findet in den Banken eine Nrabilimmiinfl über die weitere Haltung der Beamten statt. Nachmittags halten die Betriebsräte Und Vertrauenspersonen der Bankbeamten eine Sitzung ab. Ultimatum an die Banken. Die gestrige Betriebsrätekonferenz der Beamten sämtlicher Wiener Banken hat die bisherigen Beschlüsse des Zentr^vorstanbes des Reichsvereins genehmigt und beschlossen im Falle die heutige Urabstimmung im Sinne des Zentralvorstanb s ansfällt, am Freitag ein Ultimatum an die Banken zu richten, daS Montan abläuft. Falls am Montog keine Emimrn-g mit dem Bankmverband erzielt wird, werden die vom Zentralvorstand bMHlich des partiellen Streiks in einigen Großbanken gefaßten Bescküüsse dmchgeMrt. Kein allgemeiner Streik im Februar. Wie aus Bankbeamten kreisen mitgeteilt wird, wollen die Banden nichts Een den Ansbruch des Streiks unternehmen, ia einzelnen lei d r Stteik nicf^ unangenehm, da im stelle des Streiks der Streikfonds der Bankbeamten stark in Anspruch genommen würde, wodurch den Angestellten di? Kampfmittel ans der Hand genommen wurd'n. Demstsg^"übcr verplantet, daß die Bankbeamten nicht dir Absicht haben, schon im Februar in den allaemeiu-m Streik zu treten. sonb"rn den 1. März abzuwarien. weil sie dann imolq' der AuszMunq des M^rr-ashal^es nickt Mf den Streikfonds anacmieien wären. Im stalle einer weiteten vnnachmebioikeit des Bankenver'banbes sei beabsichttat, nur b>tt ein-aen Großbanken mit dem Streik zu begitmen. Bor allem wnrdaber zuerst beim Giro« und Kassenverein und bei der Nationalbank der S'reik ausbreckieU. da dadurch die Börse und das gav-te Gesckäst mn ehesten in Mitleidenschaft gezogen würde und Gefahr bestünde d"ß der Kasse tag verschoben und die B ö r i-' a e sch l oss e n werden müb?e Die heutige Urabstimmuna wird sich daher mit der strage befassen, ob Mit dem Vollstreik e-inznsetzen sei oder nicht. Da jedoch bei einem Boll-streik d'c B"n^n freie H^nd bekämen und am 15. d. mit Kündigungen vorachen könnten, wird angenommen, daß nur der partielle Streik beschlossen und vorerst das Grgebnis des UeberstundeustreckS abaewartet wird. Gegen den Nachmittagskassendienft. Der Widerstand der Beamten richtet sich in erster Muke p?ti die Bestrebungtti der Bankleitumgen. einen Nachmittaoskassendienst von anderthalb Stunden emzuführen Dieses Verlangen wird freilich nur hinsichtlich der Filialen und Wechselstuben aestellt, muß aber die Einführung der gleichen Maßregel auch in den Zentralen mit sich führen nnd eine Erhöhung der Arbeitszeit mit sich bringen. BiSlrer waren die Amtsstunden von 8 bis halb 4 oder von halb 9 bis 4 Uhr festgesetzt, nun möchte man die AmtSstuwden teilen und um eine halbe Stunde verlängern. Der Abgeordnete Allina gegen die Banken. In der gestrigen Sitzung deS Finanz- und Budgetausfchusse< besprach der Sekretär des Reichsvereines der Bankbeamten. Ab« geordneter Allina. die Bankbeamtensvage, wobei er aussührte: Gerade die A u s l ä n d e r b a n k e n sind die größten Hetzer in dem sich nun entwickelnden Konflikt dor Kreditinstitut« und ihren Angestellten. Wenn daraus verwiesen wird, daß die Banken gar keine Möglichkeit hätten, den Zinsfuß und die Bankspefen herabzusetzen, so muß die Aufmerksamkeit daraus gelenkt werden, daß es eine große Summe von Einkomm e n s q u e l l e n gibt, die in den offenen und stillen Ausweisen der Banken gar nicht oder nur zu einem kleinen Teile aufscheinen. So hat zum Beispiel ein« einzige Persönlichkeit als Ablösung für Svndika,tsa>e.wmne t>en Betrag von 50 Milliarde Kronen erhalten. Der größte Teil der Gewinne, den die FMitme erzielen, fließt nicht einmal dem Institute zu, sondern m die Taschen der einzelnen an der Spitze stehenden Funktionäre. Man hat mm in allen .Kreditinstituten ein sogenanntes Syndikats-Sammelkonto eröffnet, das mtter drei- bis vierfacher Sperre der obersten Leitung des Instituts steht. Nicht einmal die nahe an der Spitze steh?''den Funktionäre können einen Einblick in dieses alleraebermste nostris simo-Konto erhalten. Wenn von vor Unmöglichkeit gesprochen wind, die stordevmwen der Bankbeamten zu erfüllen, so muß daraus v rwiosen werden, daß die Bezüge der leitenden Funktionäre in den Banken nicht nur valorisiert, sondern sogar übervalorisiert wurden. Eine Verminderung der Zahl der Beamten müßte ihren moralischen Antrieb vor allem dadurch erfahren, daß man aus den D ir e kto ren ap pa rat aus das dem heutigen Geschäftsgang entsprechende Maß beschränkt. Sekte I_ Wien, Donnerslag ~~ storbenen Kieselalgen an und bilden mächtige Schichten; so steht beisipielöweise Berlin, das einmal Meeresboden war, aus einer 27 Meier hohen Lage weißer Diatomeenerde. Andere Photographien zeigten v'.e schönsten Formen der Ra di o la r i e n. einzelliger Wassertiere, die ebenfalls aus Kieselsäure Panzer bilden und von deren Hackel in seinen „Klnistformen der Natur" über viertausend Arten beschrieb. Wahl niemand vermag sich dem Eindruck zu entziehen, den d'e Ornanrente und Bänderungen aus einem kaum drei tausendstel Millimeter großen Körperchen, im Mikroskop gesehen, macken. Zahlreiche Tiere, die uns mitunter zu aut bekannt find, gaben die Objekte für die folgeNlden Bilder. Der Feinbau 'des Fliegenauges war eteni'oweni-a vergessen, wie der wunderbare Atmun^apparat der Insekten. Ein System feinster Luftröhren durckKiebt den ganzen Körper und verästelt sich so weit, bis zu jeder einzelnen Körp-'rstelle ein unmeßbar reines Röhrchen reicht, wo barm der Ga sau? tausch dor sich gehen kann. Die Hcruptstämme dieser Tracheen münden in einfachen Lochern an den Kövper'eiten. wo reu'enartig angeordnete Haare das E'mtreten von Staub verhindert. Wieder andere Photographien ließen uns einen Blick tun in das aebeimmsv^lle Wachstum der Ge-w'be. seien sie pflanzlicher oder tierischer Herkunst und zeigten ihren Ausbau aus einzelnen Zellen, die jede für sich eine Welt im kleinen bilden, deren Rätsel der rastloS forschende Men'cheu-gelst noch nicht vollkommen auiszudecken vermochte. r. d. Die MMmrnaen ln den Theatern. Dre Stellungnahme des Bilhnenverelneö. Gestern hat eine große Anzahl von Mitgliedern der Wiener Operettenbühnen die Verständigung erhalten, daß ihre am 31. August ab laufenden Verträge nicht prolongiert werden. Auch die Musikex haben solche Zuschriften erhalten. Ebenso jene M i tglieder des technischen Personals, die nicht lltägrg zu kündigen sind. Ein Ueberblick über das Ausmaß der Massenkündigungen läßt sich augenblicklich noch nicht gewinnen, da im Sinne des Schanspielergesehes solche Verständigungen bis zum 13. Februar einznlaufen haben. In den Sprechtheatern dürften die direktorialen Entscheidungen erst heute au die Adresse der Mitglieder gelangen. Immerhin kann heute schon die Vermutung ausgesprochen werden, daß in den Sprechthealern, in der Volksoper, in den beiden Bnndestheatern und imIohann Strauß-Theater die Kündigung das übliche Ausmaß nicht übersteigen dürfte. Tie Arbeitsgemeinschaft des Bühnenverernes, das sind die im Bühnenverein vertretenen Organisationen der Schauspieler. Musiker und Mitglieder der technischen Union, hat beim Jlnanzrefereuien der Gemeinde Freitag vorgesprochen. um die bcstllie'.we L"stb.irkei^sste"er in allen Theatern zu reduzieren. Ter Schritt war nicht von Erfolg begleitet. Aus Kreisen des Bähnenvereines wird uns mitgeteilt, daß bei r"er Berücksichtigung der schwierige Laae der Theaterdirektoren die Ingressen der Mitglieder vertreten werden müssen. Der Bühnenverein hat daher die Bühnenangestellten für i”"*" -m einer "ng der Arbers« gemeinschaft eingeladen, um zu der Lüge Stellung zu nehmen. Der Non auf die LabaktraMn. Die Trafiken angebl'ch ausverkaust. Seit vorgestern hat ein Run ans brr Tabaktrafiken infolge der am 17. d. emtreierden Erhöhung ber Ziaarreüpreise eingesetzt. Die Trocken sinid aukberkonst oder erklären zum mindestens ausverkaust zu sein. Sie behaupten, baß sie beder Fa. s s u n g n u r einige hundert Zigarren erbiesten und die Tabakregie Ziiprven für nächste Woche Hamster e. Tatsache ist. daß da's Pu^ blikum die Trafiken stürmt um sich für längere Zeit zu decken. Das Vorgehen der Tabakregie ist schon aus dam Grunde unverttünfbig. weil die natürliche Folge des jetzigen Ausverkaufes ein Sinken der Kauflust bei teueren Preisen nach sich ziehen wird. Das Wiener Publikum hätte noch ein anderes, viel wirksameres Mittel, u.m befer ünberechti<?ien Erhöhung der Preise entaegenzutreien. Es müßie eine wenigstens teilweise Einschränkung des .Konsums eintreten. so imß die verteuerten Z'aarren liegen bleiben und die Tabakregie zu einer Erniedrigung der Preise gezwungen würde. Leiber ist bas Wiener Publikum zu einem Boykott der Erhöhung nicht zu haben und wirb weiter bis zum 17. b. von Trafik zu Trafik lausen und Schachteln auf Schachteln einkausen. Selbstmordversuch eines Hauptmauner «ach der llrteilrverwudlguug. Ein Opfer des Krieges. Gestern hat der Kliährige Hauptmann und bishSrrge Äer« tragöbeamter der Bezirkshauptmannschast Spittal a. d. Drau Adolf Adam nach Publizierung eines für ihn ungünstigen Urteils im Gerichssaalr einen Selbstmordversuch begangen. Wir erfahren hierüber folgerrd-es: Hauptmann Adam hatte beum Berwaltüngsgerichtshof eine Beschwerde gegen die Invalidenentschädigungskammisfion eingebracht, weil seine Invalidenrente auf die Hälfte gekürzt worden war auf Grund der Bestimmung deS Invalidwettts schädigungsgesetzcs. daß jene Kriegsverketzttn, die in ein uw kündbares Verhältnis des Staates übernommen Würden, nur auf di« halbe Invalidenrente Anspruch haben. Der Hauptnmnn teilte m seiner Beschwerde mit, für ihn als österreichischen Rö< serveofsizeer habe die von Krviser Frang Josef -iugeführte Bestimmung gegolten, daß ein Reserveoffizier, der eine auswärtige St<va!sbürgersHaft erwirbt, sich ehrenwörtl'.ch verpslichten mußte, sich im Falle oiner allgsmernen Mobilisierung seinem Heima'sst-mte fßr Berkümma zu stellen. Na-b SZ'älw'^'m Aufenthalt in Transvaal habe er deshalb eine gesicherte Stellung als Ingenieur h«rlassen müssen und sei mit seinen beiden Söhnen an der Front gestanden. Der jüngere Sohn war im Kriege g e f a l l e n, er selbst mehrmals lebensgefährlich verwundet worden. Sckn Landgut wurde durch die Kriegsoperationen zum größten Teil zerstört und vernichtet. Die letzten Reste seines Besitzes habe er nur unter der Bedingung verkaufen dürfen, daß er zwei Drittel des Kaufpreises in Kriegsanleihe anleg'e. Infolge der Wertlosigkeit der Kriegsanleihe sei er um dm letzten R e st seines Vermögens gekommen und siche nun als Kriegskrüppel mit einem Einkoinmen da, das zur Crhaltting seiner Familie Nicht im entferntesten ausreiche. Da er Gesundheit, Vermögen und einen Sohn für den S'aat geopfert habe, sei seine Bitte um Zuerkennung der ganzen Rmite gerechtfertigt. Der Verwakttmgsgerichtshof erkannte auf Abweisung der Beschwerde mit der Begründung, daß bot klare Wortlaut des Gesetzes keme andere Entsch.'idung zulasse. In dem Moment, da der Schrifttührer de nächste Verhandlung aufrief, jagte sich Hauptmann Adam ins einem Revolver eine Krigel in die r-ecksi-e Schläfe, die ans der linken Schläfe herauskom und in den Zuschanervaum flog, wo das Prosektil knapp vor dem dort sitzenden, auf die nächste Verhandlung wartenden Staatsanwalt Dr. Rrehl n'>'dersiel, der so knapp einer Gefahr entkam. Die Nettungsgesellschcrst brachte den Bewrißllosen ins Spital.. Bei dem Hauptmann wurde ein Brief mit der Aufschrift „Mein letzter Wille" gesunden, woraus hervor^ht, daß er schon mit der Absicht des Selbstmordes für den Fall des >mgünstigen Prozcßausgang"s nach Wien gekommen war. La» Bauprogramm der Gemeinde Men. Siedluugsbauten. Im Geweinderatöavsschuß für Wohnungswesen berichtete Stadtrat Weber über das Siedlu.Msprogttmrm der Gemeinde für das Iohr 1921 Cr beantragte, daß die Gemeinde in diesem Jahre einen Betrüg von M Milliarden Kronen für Siedlungszwecke ber itstellen soll. Rund 95 Milliarden sind für den Ban dvn 976 S i e d l u n g 8 h ä n s c r n zu verwenden und die restlichen fünf Milliarden als Darlehen an die gemeinwirtschoftl'che Siedlunps- und Baustoffanstalt Gesiba zur Förderung der Errich'ung von Siedler- und Kl ingartenhütten zu gewähren. Tie 976 Siedlungshäuser sollen vor allem in geschlossenen Kolonien oder GritppeN gebaut und die Errichtung einzeln^ Häuser nur in AuSnahmsfatten zu-gclassrn werden.' In Favoriten sind 96, in Meidttng SM, in Hietzing 191, iit Hernals 80, in Währing 4 und in Floridsdorf 372 L-l dlungshiiuser zu bauen. Die Größe einer Siedlerstelle darf bei diesen neuen Siedlungsanlagen 850 Ouadratmeler Nicht übcrschreiien, wöbe', auch der Hof und der Garten eingerechntt sind. Die Ausführung der Bättten und ihre architektonische Ausgestaltung hat nach den Plänen des städtischen S'edkingsrnttes zu erfolgen. Die Anträge deS Referenten wurden angönomman. Hauserreparaturen. Weib?rs würde dom Ausschuß ein Betrag von 273 Nttl» lionen bewilligt, der für die Durchsührung von Ausbesjerungsarbeiten an Wohnhäusern bestimmt ist. Es hanidelt sich um Dohnhänser auf der Wieden, am Neubau, auf dem Msergrund und in Meidling, deren Eigentümer nicht in der Lag« sind, di«' unbedingt notwendigen Arbeiten durchführen zu lassen. Die Gemeinde läßt daher diese Arbeiten ans ihre Kosten durchführen und belastet damit das Wohnhaus. Dadurch werden 44 Wohnungen und zwei Geschäfts lokale, die infolge Baugebrech?n dom Wohnungsmarkt verloren gegangen wären, dcr Benützung erhalten Wandschmuck in den A»m»»rn. Statt der Kaiserbilder — Ministerbiider. In den Aemtern zirkckieren jetzt Subskriptionslisten, in denen zum Bezüge von künstlerischen Porträts des Bundespräsidentetl Dr. Ha i n i s ch. des Bundeskanzlers und der Minister Dr. Frank, Dr. S ch ü r f f und Dr. Kienböck ausgefordert wird. Die Bilder, die vom Karthographischen Institut hergestellt werden, sind als Wandschmuck fiir die Amtslokale gedacht. In der Sübskriptionsliste heißt e8, daß auf bereits vorhandene Nahmen Rücksicht genommen werden kann. Gemeint sind damit die in den Aemtern verbliebenen Nahmen, in denen sich früher die K a i > e r b i l d e r befanden oder noch befinden. So werden sich bald an Stelle der Kaiserbilder die Ministerbbllder präsentieren. Man hat speziell die drei Minister bestimmt, weil so die meisten Ressorts beteilt werden können. Auch wird in dem Subskriptionsbogen mltgeteilt, daß das Bild des Bundeskanzlers für alle Ressorts patzt. Fraglich ist. ob diese geschmacklose Idee mit Zustimmung des Bundespräsidenten und des Bundeskanzlers durchgeführt weoben soll. Nicht erzählt wird, ob die Minister auch mit besonderen Merkmalen abgdbildet werden, etwa Dr. Frank mit dem Hakenkreuz. Man kann nur sagen, daß hier eine lächerliche Idee ansgetaucht ist, d!e so ra ch als möglich begraben werden sollte, zumal man doch hoffentlich widerspenstige Behörden nicht zwingen wird, die Bilder unbedingt zu nehmen. Der Laib Brot nm 50 K. bMqer. - Weiß« «ebikck unverändert. Bei der gestrigen Errechnung der Gestehungskosten haben die BroterzeUger im Hinblick auf das Sinken der Brotmehl- und Kühlenpreiie eine Ermäßigung des Brotpreises vorgenommen, während das Weiß- und Kleingebäck unverändert bleibt. Ab nächsten Montag gelten folgende Verkaufspreise: A o r m a 11 a l b 7100 K. (bisher 7150 K., Ermäßigung 50 K.l; Extrab rot 6250 K. (bisher 6300 K., Ermäßigung 50 K.); W e i ß e W e ck e n 8300 K. lunveränbert); K l e i N g e b ä ck 460 K. lunverändert). Die Lebensmittelmärtte. Auf den Märkten herrschte nach wie vor außer» ordentlich schwache N a ch f r a g e. Das Angebot war ungleich größer als die N a ch f r a g\ i Geflügel und Fische werden fast gar nicht beachtet. Sem schwache Nachfrage herrschte auch nach Fleisch, wo die Ankünfte dieser Woche außerordentlich ßünstig sind. Auck auf den GrÜnwarenmärkten besteht wenig Kauflust. Die Preis« blieben trotzdem für alle Lebensmittel vollkommen unverändert