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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-13 · Heft 1794 (13.2.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1794 (13.2.1924)
Date
1924-02-13
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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ggleitey WorflcnaeHititg« -*""«**»*** is.mmt im «vv - - Miett. Mittwoch an den Verband am Schlesingerplatz, dort wird man das wissen." Eingehendere Anfragen ergaben, daß es sich um den Verband für freiwillige Jugendfürsorge handle. Telephonnummer unbekannt. Zu meinem Bedauern mußte ich eS ablehnen, mich um eine Auskunft über eine jüdische Erziehungsanstalt an einen allgemeinen Verband zu wenden und hielt an der „Kompetenz" der Zentralstelle fest. Die Zentralstelle zeigte sich von meinem Vertrauen geschmeichelt. „Wissen sie," sagte daS Fräulein nicht mehr ganz f» messerscharf, sondern wesentlich gemütlicher, „rufen ssie den Direktor der Taubstummenanstalt an. Die ist auch im dritten Bezirk und er wird daS sicher wissen." Auch dieser Bovschlag erlangte meinen Beifall nicht, denn ich konnte nicht umhin, mir die Gefühle des Herrn Direktors varzustellen, wenn ihn ein wildfremder Mensch um eine Auskunft über eine Angelegenheit fragt, die ihn nichts angeht. (Knacks, sagte das Telephon. Es sah offenbar die AussichtSlosigmeines Versuches ein.) Nach meinem neuerlichen Anruf erklärte meine Gegnerin, sie müsse sich SukkurS holen, auf deu sch: „ich wer^e n-chmals fragen". Die Hilsstruppen rückten an. Um eine Oktave höher ward ich von Nummer drei gefragt, welche Auskunft ich eigentlich . . . und ich wünschte noch immer eigentlich .. . Da waren wir also wieder. Die weitere Antwort brachte mich in die angenehme Lage, feststellen zu können, daß man bei der Zentralstelle für jüdische Fürsorge nicht angeben könne, ob eine jüdische Erziehungsanstalt bestehe oder nicht. Diese Feststellung schien der Beamtin nicht angenehm zu sein, denn sie verlor etwas von ihrer kriegerischen Exaktheit und meinte: „Ja, wir haben doch wirklich alle Anstalten im Kopfe, aber diese gerade ist unS entfallen . ..." Ich unterbrach sie, um ihr zu Mdeuten, daß ich gewiß keinem Beamten zumuten wollte, sämtliche Anstalten „im Kopfe" zu haben, daß man aber für solche Zwecke eine Liste anlegen könne und es sogar denkbar sei, diese Liste übersichtlich zu gestalten. Darauf teilte mir die Beamtin mit, ich könne ja (Knacks, sagte daS Telephon), später nochmals anuufen, sie werde sich erkundigen und ich schlug chr vor, mich nach voltziHener Information telephonisch zu verständigen. Begeisterte Zustimmung, Austausch der Telephonnummern und Höflichkeiten. Ich läutete ab. Und wartete. Ein, zwes, drei Stunden. Ein, zwei, drei Tage. Das Telephon war so ungestört, wie eS ein Wiener Telephon sein kann, es brüllte von Zeit zu .Zeit auf. Aber das Beamtenfräulein blieb aus und ich fand Zeit, Über den Wert von Zentralen in bezug auf Auskunftserteilung gründlich nachzudenken, Schließlich darf ich, ohne mir schmeicheln zu wollen, immerhin annehmen, daß ich zu den „milden Fällen" gehöre. Ich weiß, wenigstens ungefähr, was ich „eigentlich" wissen will, die Namen der Fürsorgeverbünde sind mir geläufig und dr ich ein Telephon besitze, bin ich. leicht zu erreichen. Wie geht es jenen, bei denen die Voraussetzungen ungünstiger sind? Allerdings — viel schlechter kann das Ergebnis auch nicht sein, dem: weniger als nichts dürsten auch andere nicht erfahren. Hätte man mich einfach abgcwiesen und geltend gemacht, daß das Amt nicht zur Erteilung von Auskünften zu haben sei oder sie nicht telephonisch erteile, hätte man mir bedeutet, ich möge mlch zum Teufel scheren,, so hätte ich diese Ablehnung ruhig hingenominen. Gegen d'e angewrndete Methode jedoch erhebe ich Einspruch. Es ist ungehörig, Anfragen nach einem jüd scheu Institut auf allgemeine Vereine obzuschieben und es ist noch viel ungehöriger, eine Auskm zu versprechen und sie nicht zu erteilen. Eine jüdische Amlsstelle darf sich Nachlässigkeiten dieser Art noch weniger erlauben, als jede andere. Denn das ist dann nicht Nachlässigkeit der einzelnen, sondern „jüdische Schlamperei". Und daran hätten wie Nachgerade schon genug. Irr Lawinensturz bei Hiesta«. Der verschüttete Zug noch nicht geborgen. Ter Generaldirektor der ^österreichischen Bundesbahnen, Ing. Siegmund, hat, wie uns mitgeteilt wird, in Begleitung des Baudirektors Ing. Trnka vorgestern die Bahnstrecken bei Hie flau besichtigt, um sich an Ort und Stelle von dem Umfange der durch den Niedergang der großen Tamischbachturml-awine, sowie der durch die heftigen Schneesälle der letzten Tage verursachten ^Zeschädigungen der Bahnanlagen und Verkehrsstörungen zu überzeugen, sowie um die von den berufenen Bahndienststellen bisher getroffenen Maßnahmen zur Wiederfahrbarmachung der Bahnstrecken zu überprüfen. Durch den Niedergang der Lawine wurde der westliche Teil des Bahnhofes Hieflau sowie die anschließende offene Strecke auf eine Länge von beiläufig 400 Metern und eine Höhe bis zu 15 Meter überschüttet. Nach den Auszeichnungen übertrissr der dermalige Lawinensturz alle derartigen Katastrophen der letzten Dezennien an Mächtigkeit. Ter letzte Lawii'enabstucz, welcher den Bahnkörper erreichte, fand im Jahre 1907 statt. Zwecks Freimachung der Bahn"' müssen von der insgesamt etwa eine Million Kubikmeter umfassenden Lawmenmasse 20.000 bis 25.000 Kubikmeter beseitigt und der verschüttete Berschubzug, von welchem die Lokomotive vermutlich entgleist und umgestürzt ist, geborgen werden. Die Aufränmungsarbeften, bei welchen 185 Mann Militär von L'mz und von Steyr und 130 Bahnarbeiter und Holzknechte in aufopferungsvoller Tätigkeit beschäftigt sind, machen einen guten Fortschritt, so daß bei günstigem Wetter und falls die Bergung der Lokomotive nicht besondere Schwierigkeiten verursacht, die Freimachung der Strecke bis nächsten Sonntag i'uqen dürfte. Auf der Strecke Hie fl au—Eisenerz wurde nach Aufräumung von vier Lawinen/ hievon zwei von ei oa je 200 Meter Länge und 5 Meter Höhe, der Verkehr bereits am 10. d. mittags wieder ausgenommen. Die Strecke Eisenerz—Vor de rnb erg ist durchschnittlich 1,5 Meter hoch verschneit, stellenweise bis 9 Meter hoch verwes und nächst Kilometer 7,0 durch vier unmittelbar nebeneinander abgegangene Lawinen von. zusammen 600 Meter Länge und 7 bis 11 Meter Höhe verlegt. An der Freimachung arbeiten unermüdlich 170 Bahnarbeiter und 600 Bergknappen und dürfte die Aufnahme des Pecsoncnverkehres bis 14. d., die Aufnahme des Erzverkehres bis 16. d. möglich werden. Generaldirektor Ing. Siegmund nahm auch Gelegenheit, den Angehörigen der verunglückten Bediensteten die Unternähme der Bundesbahn-Verwaltung auszudrücken und ließ Kränze an den wahren der Verun* glückten niederlegen. » Mit dem gestrigen Tage wurde der Gesamtverkehr auf den Strecken Mü rz zu sch lag—Ncuberg und Friedburg-Lengau- Schncegat 1 ern wie.er ausgenommen. ■ Lar verkrachte Filnmnteruehmea. 100 bis 1000 Dollar für Lustspielideen. — 25prvzentig« monatliche Verzinsung für Einlagekapital. Im Sommer erschienen in verschiedenen Tageszeitungen große Inserate folgenden Inhalts: „100 bis 1000 Dollar Belohnung demjenigen, der gute Lustspielidcen uns bekanntgibt. Lobby, Lustspielsabrik, 1. Bez., Singerstraße 8." Das zweite Inserat lautete: „Unsere einzig große Lustspielstlmfabrik bietet für jedes Einlagekapital bis 25 Prozent monatliche Verzinsung. Umwandlung in eine A.-G. bevorstehend. Mittätigkeit möglich. In« und Arlslandsverkänfer gesichert. Zuschriften an Johann Gärtner. 1. Bez., Schülerstraße 7. Eine Wiener Filmzeitung stellte damals fest, daß die beiden Inserate von einem Unternehmen herrührten, eine Tobby-Fabrik in der Filmbranche unbekannt ist, und daß sich in der Singerstraße 8 daS Pavo-Atelier befindet, wo in Untermiete die R onn er t-Filmgesellschaft ist, vir seit zwei Jahren nichts produziert hat. Das zweite Inserat war klnter einem Decknamen aufgegeben, da in der Schulerstraße 7 kein Johann Gärtner wohnt. Dagegen gibt eS einen Laufburschen dieses Namens bei der Annoncenexpedition, bei der die Inserate bestellt wurden und die in diesem Hause ihre Bureaus hat. Die »Hilmwelt" machte damals dir Polizei auf das Unternehmen aufmerksam. Sie veröffentlichte dann ein Antwortschreiben deS Aladar Ronnert, der erklärte, diese Inserate seien ohne sein Wissen erschienen. Er habe alS technischer Leiter mit einer finanziellen Gebarung nichts zu tun. Die Tobby-FilmS würden erst hergestellt werden. In dieser Woche ist nun bei der Polizei eine Anzeige gegen Aladar Ronnert und drei Mitgeschäftsführer der Exportftlmgesellschaft, wie sich jetzt diese Gesellschaft nennt, erstattet worden. Es haben pch tatsächlich Personen gefunden, die den Leuten größere Beträge anvertrauten. Die Geschäftsführer haben 48 Filmlizenzen für IM Millionen verkauft, sie jedoch in den Gesellschaftsbüchern mit 190 Millionen gebucht. Es werden ihnen falsche Buchungen und Verwendung der eingezahlten Beträge zu eigenem Vorteil vorgeworfen. Sie wurden bereits verhaftet, Woch wieder sreigelassen und die Untersuchung wird jetzt gegen sie auf freiem Fuß geführt. Es liegt hier einer der vielen Fälle vor, die sich unter den Filmleuten ereignen, ohne daß die Schwindelgeschäfte ans Licht der Oesfentlichkeit gelangen. In die Filmbranche drängen sich viele dunkle Existenzen, die dem guten Ruf der ehrlichen Filmleute sehr schaden. Auch mit dem Filmschulschwmdel müßte einmal abgerechnet werden. » ■ Die Polizeikorrespondenz meldet zu dieser Angelegenheit: Tie Ex Port film ge sellschast, 7. Bez., Sliftgasse Ü, zeigte bei der Wirtschaftspolizei an, daß sie von ihren früheren Geschäftsführern, dem Regisseur Aladar Ronnert und dem Kaufmann und Filmschauspieler Leopold Weigl» um Millionen geschädigt worden sei. Die beiden Geschäftsführer hätten verschiedene Filmlizenzen und Filmkopien um 97 Millionen gekauft, der Gesellschaft aber mit 4M Millionen Kronen verrechnet. In den Büchern seien die Rechnungen auch mit dem Betrag von 400 Millionen eingesetzt worden, so daß sich für die Gesellschaft ein Schaden von 303 Millionen ergeben hätte. Die Wirtschaftspolizei überprüfte die Bücher, die in einem äußerst Mangel-, haften Zustand geführt worden sind. Die Ueberprüsung ergab, daß sich sowohl Ronnert und Weigl, als auch zwei andere Gcschäftssührer, Otto Blaustein und der Privatbeamte Er nst U e b elhe r, den mehrerrechneten Betrag von 303 Millionen Kronen anzueignen versucht haben, indem sie in betrügerischer Weise für sich fiktive Einlagen in der beiläufigen Höhe von 303 Millionen gebucht hatten. Auf ähnliche Weise haben sie die Gesellschaft auch dadurch zu schädigen versucht, daß sie ein A n t o, das sie um 7 6 M i l l i o n e n Kronett gekauft herben, der Exportfilmgesellschaft mit 17 5 Millionen Kronen in Rechnung stellten. Auf Grund der fiktiven Eintragungen haben nun die vier Personen, wie bisher nächgewicsen und von ihnen auch zugestanden ist, dem Gesellschaftsvermögen einen Betrag von insgesamt 180 Millionen entnommen und für sich'verwendet. Ein Teil des Schadens Wurde gutgemachk Gegen die vier Personen ist die Anzeige wegen Verdachtes des Betruges an die Staatsanwaltschaft erstattet worden. Aus der Anzeige der Exportfilmgesellkchaft ergibt sich, daß die jetzigen Gesellschafter dieser Firma selbst in gröblich st e r Weise von dem Ronnert-Konsortium b etrogen wurdem Aüfzuklärrn wäre nur, ob diese tHesell.-' Nr. IM schaft die Nachfolgerin des Ronnert-Unternehm«nt feloafi* ist, da« die schwindelhaften Inserate annoncierte. 9er ftonflift im Sonlgemerte. Abbruch der Verhandlungen. Die letzter Tage kritisch geworden« Situation, kn N* Verhandlungen zwischen dem Bankenverband und den gesteMenovganisationen, hat heute zu einem formellen »fr* bruch der Verhandlungen geführt, wodurch der seit Lagetz latente Konflikt in ein akutes Stadium getreten ist. Die von der Organisation geforderte lineare Erhöhung, der Bezüge im Ausmaße von 15 Prozent hat rundweg i g e Ablehnung erfahren und er wurde erklärt, daß der Bankenvevband nicht in der Lage sei, auch nur ein Prozent linearer Erhöhung der Bezüge zu gewähren. Die für heut« Vormittag einberufenen Zentralvorstände der Bankangestelltenverbande werden sich daher mit jenen gewerkschaftlichen Maßnahmen befassen, die geeignet sind, den Forderungen der Angestelltenschaft zum Durchbruch zu verhelfen. Die Fordenmirei» feer KriembesäWigten. Angedrohte Demonstrationen. Di« Vertrauensmänner des Zentralverbandes der Kriegsbeschädigten hielten gestem eine Versammlung ab. in der eine Resolution beschlossen wurde, die von der Regierung die Bewilligung der schon lange gestellten Forderungen verlangt, vor allem di« Gesetzwerdung der Vorlage betreiflend di« Anforderung von Tabak-Verschleißlokülen. Minister Schmitz erschien in der Versammlung und gab die Berechtigung der Forderungen zu, ohne jedoch einx Bewilligung versprechen zu können. Der Sekretär des Verbandes Wolfmüller erklärte, im Falle der Nichtbewilligung der Forderungen werde eine große Demonstration auf der Straße erfolgen, an der auch di« Invaliden der Sp^ täler teilnehmen wevden. Eine Arefeitafflon für Hnuserrevaratnren. lieber Intervention der Ar beiter kämm er wird jetzt unter Führung der Z e n t r a l s p a r k a s s e der Gemeinde Wien eine Aktion eingeleitet, die den Zweck verfolgt, Hau.-- desitzern, die nicht in der Lage sind, die Reparatur«« durchzuführen, Darlehen zu dem relativ billigen Zinsfuß von 15 Prozent pro Jahr unter strengen Kautelen zu gewähren. Wir erfahren hierüber folgendes: Die Aktion W nicht so sehr den Schutz der Hausbesitzer, sondern vor allem den Mieterschutz, die Hebung deS BaugewerbeS und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im Ginn«. Die Sozialversicherungsiii stilule, die bisher den Banken Kapitalien zur Verfügung gestellt haben, werden nunmeht diese Gelder für Häuserreparaturen bereitsten««. ES hat sich bereits eine Reihe solcher Institute, darunter die Arbeiterkrankenkasse und di« Arbeit«r«Unsaltversicher ungSanstalt der Zentralsparkasse zur Verfügung gestellt. Der zustande kommende Betrag wird mir!*' bis 20 Milliarden veranschlagt. 6ine Milliardenbellolmunn. Bon einem in diesem Umfang Wohl noch nicht borgekomme neu Juwelendiebstahl macht PinkertonS Nation nal Detective Agency in Philadelphia der hiesigest Polizeidirektion Mitteilung. In der Zeit zwischen dem 26, und 30. Oktober vorigen Jahres wurden einen: Klienten her Agency Juwelen gestohlen, die so wertvoll sind, daß bloß für Auskünfte, die zur Verhaftung und Verurteilung des TäterS flchren, eine Belohnung von 5000 .Dollar (350 Millionen) und auf die Zustandebringung eine weitere Belohnung von 10 Prozent des ermittelten Teiles der Beute ausgeseht ist. Wer der Bestohlene ist, besagt die LNit< teilung nicht. Auf der Liste der Juwelen stehen unter anderen eilt Ring mit Burmahsaphrr von 8,25 Karat urrd Brillanten und 90 Diamanten, ein« Platmlorgnette Mit 65 Diamanten, eine Schllur aus 53 Perlen mit Smaragdschließe^ der Smaragd ist umgeben von 48 kle-inen Diamanten, eine Platinlorgnettc mit 66 Diamanten, ein Diamantring, dessen Mittelstem vier Karat wiegt und von 17 keinen Diamanten Ulngeben ist, während sechs Diamanten seitlich angebracht sind,! ein Augenglas mH Diamanten; ein Diamantkamm, ein goldener Sfonwit mit Zeichnung, vier Krystalhutnadeln mit Diamanten usw, Me neuen MarrenfeMe. LSprozentige Erhöhung. Amtlich wird mitgeteilt:' Am 17. Februar werden die Zigarren- und Tabakpreise durchschnittlichum 2ö Prozent erhöh 1, und zwar Negalia media von 2400 K. aus 2800 K>. Regalitas von 2600 K. auf 8000 K., Trabuco von 2000 K. auf 2400 K., B r 1 t a n n i c von 2000 K. ans '2600 K., Virginia von 1600 K: aus 2000 K., Kuba-Porto rico von 1600 K. auf 1800 K., gemischte Ausländische von 600 K. auf 900 Ä., Landtabak von 1400 K. auf 1500 K., holländischer Pfeifentabak von 2400 K. auf 2800 K. Die Preise aller anderen- Pseif.eniabake, der Zigaretten, der. Zigarettentabake und Schnupftabake bleiben unverändert. , : .? In bem neuen Tarif sind auch die Preise der demnächst erscheineiiden ^Neuheiten der Tabakregie enthalten, und zwar; einer Zigarre mit Kielmundstück unter dem Namen »Kanzler" zum Preise von 1400 K>, einer Zigarrenmusterkollektion zum Preise von 150.000 K., einer Musterkollektion von Spezialitäten - zigarettnr zum Preise von 00.000 K. und einer Musterkolltzktivll von Zigaretten. des allgemeinen Tarifs zum Preise von 42.000 K:

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