Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1794 (13.2.1924)
- Date
- 1924-02-13
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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I 1 ggg. rrvT Men, MliÄvoH zugunsten mittelloser Schüler von Christiania hinterließ, urrd Louis Samson, welcher der damals i^ugegründeten Handwerker-Union in Christiania ein großes Vereinshaus schenkte. Im Lause der Jahre ist die Zahl der Inden in Norwegen allmählich größer geworden. Sie organisierten sich zu einer eigenen Gemeinde, schufen Wohlfahrtsinstitnte und Gesellschaften und im Jahr 1918-1919 wurde die Synagoge der mosaischen Gemeinde in Christiania erbaut. Die Synagoge, rin hübscher gefälliger Bau/ erhebt sich in der Nachbarschaft eines städtischen Parkes. SnMche Werke über dar 3«de«tmv. Drei Bücher von Norman Bentwich, I. Abrahams und «nd S. A. Hirsch.) Von Sigma. Wir zeigten jünast an dieser Stelle eine Zlbhandlung C. G. Monte fror es an, in der sich der seine Londoner jüdische Gelehrte mit dem Thema „Judaismus und Hellenismus" ausein- «mverisetzt?) Mit einer anderen Art von Zusammenstellung zwischen Griechentum und Judentum befaßt sich Norman Bentwich in seiner prächtigen Monographie „Helllmism". (Philadelphia. The Jewish Publikation Society of America, 1919.) Der Verfasser har sich in der Gelehrtemvelt besonders durch sein Brich über Philo als gründlicher Kenner des jüdischen AlexandrinisrnuZ bekannt gemacht. „Der Titel des vorliegenden Buches sollte eher lauten Hell en ist icism — wenn mau dieses Wort prägen dürfte —", sagt der Verfasser, „denn es befaßt sich nicht mit der glänzenden Kultur des klassischen Hellas, sondern mit deren minderwertiger Ausgabe, die sich während der letzten drei vorchristlichen Jahrhunderte über die ganze östliche Welt ausbreiteie. Das jüdische Volk, sowohl in Palästina als in der Diaspora, war in ununterbrochener Berührung mit dem hellenistischen Einfluß, welcher jeden Anblick ihres Gcdankenlebens färbte". So anziehend auch dieses degenerierte Griechentum auf die Juden wirkte, mußte sich doch der beste Teil ihres geistigen Wesens dagegen wehren. Daher ist die Geschichte dieser gan'cn Epoche ein innerer und äußerer Kampf mit und um ton griechischen Einfluß. „Wären die Juden dem Hellenentum auf dessen eigenen Boden und in dessen Blütezeit begegnet, es wäre eine wahre Harmonie zwischen diesen beiden Mächten entstanden, und eine Kultur wäre erblüht, glänzender und vollständiger, als sie die Welt je gesehen. Allein die Vorsehung hat nicht aus diesem Wege das Schicksal der Völler gelenkt, und der Hellenismus, mit dem die Juden ZU'sammenpmllien, war aus einen fremden Boden verpflanzt worden und dadurch degeneriert." Bentwich schildert die Entstehung und Ausbreitung tos Hellenismus ' infolge der Eroberungszüge Alexanders des Großen, die langsame Degeneration der klassischen hellenischen Kultur, deren tiefste Inhalte verflachen, sich verflüchtigen und deren hohe Philosophie unter dem Einfluß asiatischen.Aberglaubens sich zersetzt und verflüchtigt, in einen phantastischen Materialismus ausartet. Die hohe, von den griechischen Denkern gelehrte Ethik, die auch in der Heimat ja nie zum Erbteil der Masten geworden war, hatte unter den orientalischen Völkern gar keine Bedeutung. Nur I die äußerliche Seite des griechischen Wesens breitete sich aus und bewirkte jene Oberflächrnkultur der Gräkoshrer, die große Aehnlichkeit mit der französischen Kultur hat, von der heutzutage die Rumänen und die Levantiner beleckt sind. Solche Pseudokulturen übernehmen nur die Lasier, nicht aber die Vorzüge des Originals. Wie das jüdische Volk mit diesen disparaten Elementen jahrhundertelang gerungen hat, indem es die gesunden sich amalgamierte und die ungesunden ausschied oder sernhielt, wie es ihm gelungen ist, sein innerstes Wesen unversehrt zu erhalten und für seine Religion noch Anhänger zu werben, wie diese Arbeit später von dem neu entstandenen Christentum durch weitgehende Konzessionen vereitelt und deren Früchte eingeheimst wurden, wie dann die junge Kirche dem Judentum den Krieg erklärte, das bildet den Gegenstand des eben so geistvollen wie gründlichen Buches. — (Norman Bentwich bekleidet jetzt die Würde eines Attorney General bei der Regierung in Palästina.) In feinem Buche „Studies in Plharisaism «nd che Gospels", First Series (Cambridge, Universitas Preß 1917), bietet I. Abrahams eine Reihe von höchst wertvollen Studien über die Quellen der Neuen Testaments. Jüdische Forscher haben sich bisher viel zu wenig mit dem Ursprung des Christentums und der Evangelien befaßt. M o n i e f i o r e war der Erste, der vor zwölf Jahren einen Kommentar zu den synoptischen Evangelien herausgegeben, tor in England großes Aufsehen machte, bei uns dagegen zwar beinahe untokamtt blieb, dafür aber gründlich verkannt^ wurde. I. A b r a h a m s sollte zu diesem Kommentar einen ergänzenden Band mit Studien" über einzelne Punkte liefern. Hier haben wir den ersten Teil davon. In 21 Kapiteln behandelt der Verfasser einige der wichtigsten Vorstellungen und Lehren der Evangelien und weist ihre Quellen und Parallelen in der mbbinischen Literatur nach. Mit allseitiger, gründlicher Gelehrsamkeit, großem Scharfsinn und feinem psychologischen Verständnis wird der Sabbat, die Ehe und die Scheidung, das größte Gebot", die Vergebung von seiten Gottes und des Menschen dargelegt. Mehrere neutestamentliche Begriffe und Vorstellungen erfahren eine neue und merkwürdige Beleuchtung, und wir lernen ihr« recht« Bedeutung kennen. Nicht nur auf die Evangelien, sondern auf die Lehren der Pharisäer und die Persönlichkeiten ihrer Meister fallen bedeutsame Lichter. *) Siehe Nr. 1757 der „Wiener Morgen,nitnng" vom & Jänner 1924. Wiener Mov«»enzeltims> 13. Februar 19Z4 " Wdk B Allen Lesern von Harnacks „Wesen des Christentums" und Schürers „Geschichte des jüdischen Volkes" sei das Studium des vorliegenden Buches warm empfohlen. .Ohne apologetisch oder polemisch sein zu wollen, bietet es eine wohltuende Ergänzung des, milde gesagt, einseitigen Bildes, welches diese beiton' Gelehrten, aus zweiter Hand, vom pharisäischen Judentum entwerfen. Sobald die zweite Serie, welche noch interessantere Grundlagen behandeln soll, erschienen ist. wird man auf das Buch ausführlich zurückkommen müssen. * Von den acht Studien, die das schöne Buch von S. A. Hirsch, „The Cabbaliß and other Essays" (London, William Heinemann, 1922) Men, beschäftigen sich die vier umsang wichsten, mit philosophischen Problemen von großer Tragweite und von lebendigem Interesse.«» Es ist herzerquickend, den greisen Londoner, an den Quellen deutscher Wisienfchast genährten Forscher, der am 1. März seinen 80. Geburtstag begangen hat, mit soviel Geistesfrische moderne Fragen behandeln zu sehen. Daß er mit. der neuesten philosophischen Literatur vertraut ist, wird ja niemanden wunde rnehmen: aber er steht ton Gedankengängeu unserer jüngsten Philosophenschulen mit selten cstenem Verständnis gegenüber, und auch dort, wo er den Anschauungen seiner Enkelschüler entgegenireteu muß, wo er sie ablehnt, tut er es mit soviel Toleranz und Nachsicht, mit so viel Liebe zur Wahrheit und Ehrfurcht vor der Ueberzeugung und Individualität tos Nebennrenfchen, daß er der Polemik alle Bitternis nimmt und sie zu einem vornehm abgetönten Dialog gestaltet. Der Essay über die Kabbalisten bietet eine Charakteristik tos jüdischen Mystizismus, vornehmlich desjenigen tos 13. und 16. Jahrhunderts, in großen Zügen. Im Zeitalter des Rationalismus ist die Kabbala von unseren bedeutendsten und verdienstvollsten Historikern ja nicht besonders glimpflich behandelt wordenwozu die Auswüchse und. Schattenseiten ders-elben viel beigetvagen haben. Es gab eine Zeit, da das Wort Kabbala die Vor- .stellung der Magie, schwarzer Kunst und Zauberkraft treckte, an Sterntouterei, Mahrsagerei, Wunderkuven und geheime Kräfte erinnerte. Diese Zeit ist hcstentlich ganz vorüber. Hirsch beweist uns, daß die Kabbala eine Reihe von Versuchen darstellt, die Rätsel, die die menschliche Seele seit jeher beschäftigen, auf eine andere Meise zu lösen, als durch Vernunstschlüsse und Beobachtung der Einzeltatsachen und -Erscheinungen, nämlich durch Intuition. Man muß die Kabbala von zwei Gesichtspunkten betrachten, vom historischen und von: psychologischen. Historisch betrachtet, ist die Kabbala des 13.Jahrhunderts die Fortsetzung der intuitiven Gedanken- und Gefühlsformen, die im Grunde niemals gefehlt haben, in keiner tieftn veranlagten Gesellschaft oder Raste, die zu einer gewissen Stufe der Entwicklung gelangt, sich intellektuell und moralisch unwiderstehlich gedrängt fühlt, ein zusammenhängendes, widerspruchsloses Weltbild zu ■ konstruieren und mit Ungeduld die langsamen Fortschritte der verstandesmäßigen Erkenntnis bemerkt, dabei die Intuition und die Phantasie walten läßt. Diese beiden Mchte sind aber die I psychologischen Exponenten des Seelenlebens ganzer Völker und Zeitalter. Hochinteressant sind die Parallelen, die der Verfasser aus der christlichen Mystik beibringt. In den: Essay „Prolegomena zu einer Philosophie der jüdischen Religion" entwirft der Verfasser die Grundlinien eines Systems der Erforschung des Judentums vom philosophischen und psychologischen Standpunkt. Er erörtert die Fragen, die hier aufgeworfen und gelöst werden müßten. Da wäre unter anderem zu untersuchen, wie weit die einzig in der Weltgeschichte dastehende jüdische Auffassung von Gott als Schöpfer, Vorsehung und Ewigkeit ton jüdischen r a s s e n m ä ß i g e u Veranlagungen entspringen, wie weit sie von den anderen Rassen, die sie übernommen hoben, umgestaltet wurde mni inwieweit diese Umgestaltung eine Vervollkommnung oder einen Rückgang bedeutet. — In dem Essay, betitelt „Eine Universalreligion", kommt der Verfasser nach tiefschürfenden Untersuchungen zu dem Schluß, daß eine Umversalreligion, zu der sich alle Kiviliisierten Menschen einmütig bekennen, kein leerer Traum sei, sondern vielmehr der Entwicklung der menschlichen Natur entspricht. Das Grundmotiv dieser allgemeinen Religion wird sein der einzige, einige, absolut all-eine Gott, von dem alles ausgeht und zu dem alles zurückkehrt, aber damit sind auch die Grenzen der Universalität erreicht. Eine Universalität tos Gottesdienstes ist nicht zu erwarten, das heißt die Ausdmcksformen dieser Umversalreligion werden immer mannig- 8 fach bleiben. „Ist eine unmittelbare göttliche Offenbarung 8 möglich?" klingt wie das Thema zu einer mittelalterlichscholastischen Abhandlung, und doch birgt sich dahinter eine äußerst moderne erkenntnistheoretische Studie von großer Feinheit, die uns durch die neuesten Problomestellungen führt. _ ' Sie Kaleriderrcform. Die Frage der Kalenderveform scheint mm doch in ein entscheidendes Stadium getreten zu sein. Das vom Völkerbund eingesetzte Spezialkomitee, an dessen Spitze Pros, van E h s i n g a steht, hat int Wege des Generalsekretariats des Völkerbundes alle Regierungen ersucht, Wahrnehmungen und Anregungen, die ihnen bemerkenswert schienen, dem Komitee zur Kenntnis zu bringen. Die in Aussicht genommene Lösung gründet sich auf die Vorschläge der internationalen astronomischen Union,' die 1922 bei ihrer Taggng in Rom, und jene der internationalen Handelskammer- Vereinigung, die 1921 in London angenommen wurden. In der Madrider „Epoca" berichtet der Vertreter Uruguays -md Vorsitzende der Mkerbundkommission für Verkehrs¬ und Zollwesen, Fernandez y Medina, über die Borgen schichre und den heutigen Stand des Kalenderreformpwblemf unter anderem folgendes: Die Bewegung für die Kalenderreform ist von de« Handelskammern ausgegangen. 1907 stand sie auf der Tagesordnung tos Kongreßes zu Ostende. Damals brachten viele Delegierte die Unzukömmlichkeiten der gegenwärtigen Kalenderordnung vom allgemeinen und besonders vom kommerziellen- Gesichtspunkt zur Sprache. Die Beweglichkeit totf Osterseiertage bringt es mit sich, daß dieses Fest ein Winter-» Frühjahrs-, Sommer-, ja selbst, wenn man die südliche Ecdyalfte in Betracht zieht, ein Herbstfest werden kann. Fällt Ostern in den Monat März, so ist die Konjunktur! für das Geschästsleben verdorben, und dies bedeutet einen Verlust von Millionen. Ist das Fest spät angesetzt, so hat das ebenfalls seine Schattenseiten. Auch die vom Datum des Osterfestes abhängige Dauer des Faschings hat wieder für zahlreiche Orte des Südens seine besondere Bedeutung". Hatte man in Ostende sich solcherart hauptsächlich! mit der Notwendigkeit der Festsetzung - eines stabilen Ostertermins befaßt, so sprach man 1908 in Prag und 1910h in London bereits von einer vollständigen Kalenderresormi. Die Regierung der Schweiz übernahm es, auf Grund einer Anregung des Londoner Kongresses, zum Zwecke diplomatischer Beratung der Frage, an alle Regierungen ein diesbezügliches Rundschreiben zu richten, und der Vatikan legte das Problem in der Folge der Ritenkongregation zuck Prüfung vor. Der Kongreß der englischen Handelskammern wendete sich 1912 wiederholt an die Stellen, die sich mit/ der Kalende rrcform beschäftigten, um diese zu beschleunigen. Die Stilen wurden von den intemationalen-Handelskammer kong ressen auch weiterhin betrieben; 1913 in Petersburg, 1914' in Lüttüb und 1922 in Rom befaßten sich' mit ihnen bereits auch die internationalen akademüschen Vereinigungen. Unterdessen hatte der Krieg neue Gesichtspunkte gezeitigt, von tonen die Reform wünschenswert erschien. . ■ Schließlich wandte sich die Internationale Handelskammer 1922 an die beratende und technische Völkerbundkommission für Verkehrs- und Zollwesen mit dem Ersuchen, die Frage zu einem guten Ende zu führen. Die Kommission ersuchte die christlichen Kirchen: die katholische, die anglikanische und die orthodoxe, dem Werke ihre Unterstützung zu leihen. Der Vatikan entsendete den R. P. Gianftanceschi von der Accadcmia dei Nuovi Lincei, der ökumenische Patriarch den Professor und Direktor des Athener Observatoriums Eginites und der' Erzbischof von Canterbury den Sekretär der Royal Astronomical Society R. T. E. R. Philipps, die alle drei erklärten, daß die Fixierung des Osterfestes, als der Hauptpunkt der Reform!» vom dogmatischen Standpunkt "keinen unüberwindbaren Hindernissen begegne. . Tutanlhamen an der Lberfliiche. Wie aus L u x ogemeldet wird, wurde gestern fcfc Mumie Tutcmkhamens zutage gefördert, Aue wichtige pMiftorlsche kutdeiklmg in Frankreich. Aus Paris wird uns gemeldet: In Bannes 7« der Bretagne ist durch eine Sturmflut ein prähistorisches.Dorf aus der Steinzeit äusged^'* worden. ' ' ' - zwei Fravenmorde in Berlin. Berlin, 12. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung"?) In den letzten zwei Tagen sind zwei Frauen auf bestialische Weise ermordet worden. Die eine scheint von einem Sadisten mngebrvcht worden die zu sein. Sie wurde vor ihrem Bette liegend, nur mit Strümpfen bekleidet, aufgefunden. Die übrigen Kleidungsstücke waren ihr mit Gewalt vom ’ Leibe gerissen. Der Leicbmmr wies zwei tödliche S t i ch w u n d e n ans. Zwischen der Ermordeten und dem Tater scheint sich ein schwerer Kampf abgespielt zu halben. Seltsamerweise fand sich irr der zusarmnengekrampften Hand der Toten ein Büschel Frauenhaare. Beim zweiten Mord handelt es sich um eine Frau, die in ihrem mir Grundtoasser angefüllten Keller anfgefnndon wurde. Der Hergarrg der Tat ist in voMommenes Dunkel gehüllt, zmrral ans der Kellertreppe die Tasche der Ermordeten mit einem größeren GÄdbetvag gefunden wurde» so daß es sich kaum um einen Ra-wbmovd handeln kann. Schwierige Nachforschung. Eine Leserin schreibt uns: Ern Bekannter hatte sich, an mich gewendet, um Auskunft darüber zu erlangen, ob es in Wien eine Anstalt zur Erziehung geistig und, körperlich zurückgebliebener jüdischer Kinder gebe. Da ich nichts darüber wußte, rief ich telephonisch einen Freund an, der ebensoviel wußte, aber, in den Tiechio dunkler Erinnerungen wühlerrd, einmal im dritten Bezirk die Tafel einer' solchen Anstalt gesehen zu haben glaubte. „Das ist ja ganz einfach," sägte Freund Max, „du mußt nur die neue Zentralstelle der Kultusgemeinde, Fürsorgeivesen, anrusen und wirst genau Bescheid bekommen." Besagte Zentralstelle anzurufen, erwies sich wirklich als ganz einfach. Ich nannte meinen Namen und die Hüterin des Televüons murmelte etwas, was man als „Zentralstelle" deuten mochte. Als ich mein Anliegen vorgebracht hatte, hieß es „ein Momeuterl!" und sckpmrbbs! verschwand Niunmer eins um Nicmmer zwei Platz zu machen. Mit sanfter Stimme frag die Beamtüc nach meinem Begehr: „Was wünscheir sie eigentlich?" Ich wünschte eigentlich zu wissen, ob eS in Wien eine Anstalt . . . „Wenden sie sich