Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1793 (12.2.1924)
- Date
- 1924-02-12
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seik 4 Wien, DienStacs Tagesbericht. Sprachliches bei der Glöüel von Hameln. Von T. MeifelS. Ziemlich spät sind die Denkwürßigke'ten der Gliickel auf unS gekommen. Der Staub zweier Jahrhunderte lagerte sich auf die nach der eiaenhändigen Handschrift der Verfas'erin hergestellten Abschriften (die' Origmalhandschrift ist wohl nicht mehr vorhanden), bis der verdienstvolle Gelehrte David Kaufmann das Werk aus dem abgelegenen Bibliothekswinkel hervorh'lie und der OesfelitlichVtt übergab. Auf Grund der Kaufmannschen Originalausgabe hat Dr. Alfred Feilchenfeld eine deutsche Uebersettung hergestellt, die nunmehr in vierter Auslage vorlieft. Ter Jüdische Verlag in Berlin hat das Werk sehr hübsch ausgestattet und mit fünfundzwanzig Abbildungen nach zeitgenössischen Stichen reichlich geschmückt. Es geziemt sich wohl, der Uebersetznng Feilchenfelds ein anerennendes Wort zu widmen. Man muß es dem Uebersetzer als Verdienst anrechnen, daß ec vor der Persönlich'eit.Glückels Ehrerbietung genug hatte, um auf alle Eigenart ihres Werkes gebührend Rücksicht zu nehmen und de Uebertragung nach Mögliche'! dem Wortlaut des Originals anzuschließen. 'Die Verdeutschung $ vorzüglich, die Erläuterungen und historisch-kritischen Anmerkungen höchst wertvoll. Das Werk s.'lbst aber bedarf wahrlich keiner Empfehlung. Die Einzigartigkeit dieses Memoirenwerkcs ist weilen Kreisen bekannt, auf de'sen kulturhistorischen Wert ist erst vor kurzem an die'er Stelle von berufener Seite hinge v'.esen worden. Ich möchte daher die Neuausgabe der ..Denkwürdigkeiten der Glücket von Hameln" lediglich zum Anlaß nehmen, auf einige reizvolle sprachliche Eigentümlichkeiten der Glücket hinzuweisen. * Mit frommer Scheu sprickt die Glücket von ihrem Schwiegervater Joses Hameln. Das war ein wacke,-er Mann, der wenige seinesgle'chen hatte; einmal nennt ihn die Glücke! sogar einen Engel Gottes. Mit v'erzehn Jahren hatte Glücket gehe'ratet und kam zu ihren frommen Schwiegereltern nach Hameln. S'e shreiüt: „Ich war damals ein junges Kind, das in aller Lust auserzogen war, und mußte nun in meinem jungen Alter von Eltern, Freunden, allen Bekannten, von einer Stadt wie Hamburg fort in eine Kleinstadt, wo nur zwei jüdische Familien wohnten. Und Hameln ist an sich ein lumpiger, unlustiger Ort. Aber das alles habe ich für nichts geachtet gegen die Herzensfreude, die ich von der Frömmigkeit meines seligen Schwiegervaters hatte. Wenn er des Morgens um drei Uhr aufgestanden ist und dicht an meiner Schlaskackmec in seinem Schulrock ge'essen und gebrummt har, dann habe ich ganz Hamb-rg vergessen." Glücke! febraucht hier statt „lernen" den Ausdruck „brummen", we'l man für gewöhnlich den Talmud mit herkömmlichem Singsang zu lernen pflegte. Es ist des eine rhetorische Figur, eine Art von Synekdoche, wodurch etwas Allgemeines durch ein Besonderes veran'chaulicht wird. Ter murmelnde, brummelnde Singsang beim Talmudstudium wird als Talmudstudium schlechthin gedacht. Wem der summente Nigen von Bialiks „Mathmid" nicht fremd ist. der wird es verstehen, warum das „Brummen" Joses Hamelns der frommen Glucke! so süß klang, daß sie darob ganz Hamburg vergessen konnte. * i Die Glucke! hatte dreizehn Kinder zur Welt gebracht, von denen zwölf am Leben blieben. Alle ihre Kinder liebte sie mit gleicher Liebe und von jedem einzelnen hat s'e in ihren sieben Büchelchen t e cher?ig und gewissenhaft eine kürze Lebensgeschichte ee'chrie'en. Warme mütterliche Worte widmet sie dem Andenken ihrer Tochter Hendele, die in jungen Jahren, siebzehn Monate nach ihrer Hochze't, aus dem Leben sch'ed. Tie Glücket schreibt: „Meine fromme' Tochter Hendele ist in Berlin krank «zevorden und hat ihre Krankheit mit ihrem jungen Blut bohlen müsei, zu großem Herzeleid für mich und alle, die sie gekannt haben. 0, mein Gott, was für eine harte Strafe ist das gewesen! So ein liebes, wackeres Me fchenkind, so schlank, wie ein Tannenbanm, und alle W oh l k i n'd i g ke i t und Frömmigkeit ist an ihr gewesen." Zum Worte „Wohlkindigke'.t" gibt der Uebersetzer in e'ner Fußnote folgende Erläuterung: „Wohlkind'gkeit ist gleich k'.ndli^e Liebe ober gleich kindlicher Sinn." Ich halte dicke Deutung für falsch. Ein „wohl Kind" heißt im Jüdischen ein wohlgeratenes Kind. Noch heute nennt man im Osten einer durch großen Lerneifer sich auszeichnenden, im talmndi'chen Schrifttum gut beschlagenen Jüngling ein „wohl Jünael" oder auch ein „wohl Kind". Im gewöhnlichen Sinne von „ein gutes Kind" wird dieser Ausdruck fast nie gebraucht. Auch Glücke! will vfsenbar damit sagen, daß ihre Tochter Hendele ein mit außerordentlichen Vorzügen und Tugen'en begabtes, kurz ein wohlgeratenes Kind war. Das Substantivum „Wohlkindigleit" scheint allerdings von Glücke! selbst sprachschöpferisch gebildet worden zu fein. * i Gustav Wustmann spottet einmal über den „Schriftleiter" und meint, es sei ein mühselig ausgeklügeltes Ersatzwort, das nicht entfernt den Begriff „Redakteur" wiedergibt. Richtig ist freilich, daß ein Redakteur wohl die Zeitung, aber nicht die Schrift leitet, und daß es zum mindesten gesucht klänge, wenn man von einem aussagen wollte, er habe dieses oder jenes Blatt „schriftgeleitet" oder „geschriftleitet". Anderseits aber besitzen wir das Wort „Schriftsteller" und das Verbum „schrifistellern", obwöhl auch dieser doch nur Bücher schreibt, aber nicht die Schrift stellt. Nun ist es geradezu reizvoll, aus dem Munde der Glüillel zu _ Wiener Morstenzettim«. hören, daß ihr zweiter Gatte, Cers Levy, seine „Briefe so gestellt" habe, daß alle, die sie lasen, lauter Angenehmes darin fan-en. Hier ist also vom Hauptwort „Briefsteller" ein richtiges transitives Zeitwort gebildet. Die Glückel schrieb jüdisch-deutsch und kümmerte sich den Teufel um das grammatische Falsch oder Richtig. In gottvoller Unbekümmertheit schreibt sie die Worte hin: „Er hat Br'ese gestellt" und es klingt schön und ist auch richtig, w'e denn überhaupt alles in der Sprache richtig ist, was schön klingt. * * Sehr umständlich sind die Berichte der Glückel über die glänzenden He r tspartien ihrer Kinder. A le Einzelheiten werden uns mitge e'lt, die Mitgift jedes Kindes wird genauestens angegeben. So erfahren wir. um nur einige Beispiele anzuführen, daß Zipora 2200 Reichsthaier in holländischem Geld mitbekommen, daß Nathan 2400 Reichsthaler Banco als Mitgift erhalten habe; der Enkel Elia hat sogar, wie Glückel mit sich'lichem Stolz berichtet, „mit Geschenken nicht mehr als 39.000 Reich sthaler zusammengebracht". In einer Fußnote in der ersten Glückel- Ansgabe meinte der Ueberse'-er. das „Wörtchen „nicht" sei wohl versehentlich in den Text hineingekommen. Das ist. nicht der Fall. Der Satz ist vollkommen korrekt. Die Wendung „nicht mehr" soll lediglich andeuten, welche Riesensumme zu damaliger Zeit dreißigtausend Taler waren. Das Jüdisch-Deutsche wie auch das heutige Jüdisch kennt eine Art Litotes, indem es die Wendung ..nickt mehr" gebraucht, um den Effekt zu steigern, wie daS deutsche „nicht weniger" in manchen Redewendungen. Ter jüdisch sprechende Jude zum Beispiel würde heute sagen: Der B^sel besitzt nicht mehr als eine Billion. In dieser Redewendung liegt auch eine feine Ironie verborgen; es soll so viel heißen wie: Nicht mehr als eine Billion besitzt der Bofel. Ach, der Arn.e! Vor sünftlmsenü Fakiren. E. 8. Voolley, der sich im Aufträge des Branchen Museums und der Universität Philadelphia der Erforschung der ältesten Kulturstätten widmet und in Den spärlichen Trümmern der alten, vor 5C00 Jahren mächtigen Handelsstadt Ur, in der Nähe des Euphrat, in der Heimat des biblischen Abraham. kulturhistorisch bedeutende Entdeckungen gemacht hat, berichtet allerhand Interessantes über die Gepflogenheiten der damaligen Herrscher, deren Eitelkeit, .wie es scheint, dem berüchtigten Größenwahn historisch bekannterer Monarchen nichts nachgegeben hat. Bereits in diesen grauen Zeiten waren die Könige von dem geschmacklosen Ehgreiz besessen, sich wie Götter zu gebärden und nach Möglichkeit zu Göttern zu werden, was ja vielen auch — oft erst nach ihrem Tode — gelungen ist. Der König A-an-in-Pad-da, der etwa 4500 Jahre vor unserer Zeitrechnung, also lange vor dem Aegypterkönig Tutankhamen, herrschte, hat beispielsweise den Sprung vom Menschen zum <Mt« mit Erfolg gewagt. Eine in Ur ausgegrabme Marmortulol, die aus der Ne.qierungswrt dieses Königs stammt, weist eine Inschrift auf, die sich mit den göttlichen Eigenschaften dieses Königs in rühmender Weise befaßt. Diese Marmortafel, die daS älteste Dokument darstellt, das von vergangenen Zetten berichtet, und viele andere Gegenstände, insbesondere künstlerisch hervorragende Kupf.rrelic'fs mit Tierdarstellnnqen, geben Kunde davon, daß es bereits vor 6500 Jahren Kultur und Zivilisation auf Erden gab. und daß die Kultur dieser den anderen, um Jahrhunderte jüngeren Kuliurepochen, die vor den Ausgrabungen Woolleys für die ältesten der Erde gehalten wurden, an Glanz und Mackt nicht nachsteht. Das wichtigste Ergebnis der Forschungen in Ur liegt aber darin, daß die von namhaften Historikern vertretene Theorie, es habe vor 5000 Jahren ein großes prähistorisches Zwilisa!ions-'>ebioL gegeben, das von Zentralasien bis Babylonien reichte, eine reale Bestätigung zu erfahren scheint, und daß sich das Forschungsgebiet für die historischen Wissenschaften durch diese Fnnde um einen Zeitraum von vier Jahrhunderten erweitert hat. Neue Ausgrabungen in Mesopotamien. In den ,Times" berichtet S. Langdon über die Ergebnisse der Nachforschungen und Ausgrabungen an der Stelle, auf der das Kisch der Bibel lag. Die Forschungen wurden von der Oxford- und Field-Museumexpedition durchführt. Die Ruinen haben gezeigt, daß die Stadt eine rechteckige Ummauerung in der Größe von neun zu drei Kilometern hatte. Es erhoben sich drei riesige Tempel, alle mit einem hohen Turm versehen, der zahlreiche Stockwerke hatte. Das war etwas Ungewöhnliches, denn keine Stadt in Mesopotamien hatte mehr als einen Tempel mit Turm. Bloß Assur in Assyrien besaß einen Tempel mit zwei hohen Türmen. In den Ruinen von Kisch sind Verzierungen — Lehm mit eingelegten Pevlen — entdeckt worden, die unter anderem den Namen eines Koni-gS Lugal-Ud ackühren, der 3100 vor unserer Zeitrechnung gelebt haben muß. Auch sind viele irdene Geräte der frühesten sumerischen Zeit bis zu der von Nebukadnezar angetrosfen worden. Es müsien noch mehrere Hügel abgetragen werden, unter denen man zweifellos allerlei interessante Belege für die älteste bekannte Kultur finden wird. Magyarische 9«Huntetfialtuu<i. Aus Budapcst wird uns gemeldet: Damsßag fand der Ball des ungarischen Heildenbapftels statt, dem bis Mitternacht auch der Reich-Verweser deiwohnke. Gegen 2 Uhr erelignete sich ern peinlicher Zwischenfall. Zwei Herren traten an einen am Neben tisch sitzenden Herrn heran und forderten ihn mit den Worten: „I uden dürfen aus dem Ball des HeldeMpitels nicht epche'men" zum Verlaßen des Saales aus. Der Herr protestierte, stellte sich als Minister ialsek retä r ttn Finanzministerium vor, erklärte, ke. nIude zu sein und sich im Besitz einer reyelrechten Einladung zu befinden und cmßedem auch eine Eintvittskarte um 50.000 Kronen gelöst zu hwben. 12. Februar 1924 Nr. 1795 Ties überzeugte jedoch nicht; im Nu war er -umringt und Gygenstanid heftiger Insulten. Er konnte nur mit Hilft hovbcieilender Detektivs, die zum Ball elbenft^s im Frack erschienen waren, befreit werden. Der Zwischenfall hat lebhaftes Aufsehen erregt. Ler Neubau voii Häusern auf Aktie«. Die Lösung d"r Wobnunosfrage hänck mit der Belebung der Bautätigkeit innig zusammen. Nur di? Gemeinde Wien vermochte bisher, eine regere Bauaktion zu entfalten. Di« priixnie Initiative stößt auf große materielle Schwier igkecken. Diesem Uebelstande will eine neugegründete Gesellschaft abhelfen, die den Bau von Häusern durch zu bildende Haus er Aktiengesellschaften vorzunvhmen beab- 'ichiift. Einem Großteil der bemittelten Wohnungssuchenden, die n-ck: selten zur Zahlung größerer Beträge n'ir die Enverbung einer entsprechenden Wohnung 'bereu sind, soll es ermögri.bt werden, durch K§rck von Aktien der (Mc in absehbarer Zeit eine Wohnung in einen: Neubau zu erlangen, die noch dazu von der Wohnbausteuer frei ist. Für die aufgewendcte Summe werden auf eine Realität fundierte Wertpapiere dieser Häuseraktieugcsellsckaft ausge-geben und der Häuseraklionär erwirbt einen der Höh: ferner Aktien entsprech:nden An'eil an dem betreffenden Hause. Der Häuseraktionär nimmt en dem Erträgnis der Häuseraktiengpsellchaft teil. Diese Erste Wiener Häuseraktiengesellchaft ist eine Holdingg'ftllschaft, die ihre Toch'ergesellschaften finanziert und ihre Geschä-isreharung kon'rolliert. Die Gefellischaft, we'cl)e die Konzessionserteilung seitens des Finanzministeriums für die nächste Zeit erwartet, beabsichtigt, im Zentrum Wiens einige große Häuserbauten dnrchzusühren und in Hietzing mehrere Zwsifamilienvillcn zu bauen Die Ford-nmaen der Aantbeamten. Schwierige Verhandlungen. Die gestern nachmittags fortgefübrten Verhandln^ gen des Bankenverbandes mit dem Reichsverein der Bankbeamten über den Kolloktivvertrag 1924, die vor uugckcchr zwei Wochen begonnen haben, gestalteten sich mit Rücksicht aus die zu age getretenen prinzipiellen Gegensätze und die materiell«. Tragweite der gest.'llten Forderungen ziemlich schwierig. Die Verhandlungen werden heute fortgesetzt. Heute wird auch eine Sitzung d?r privaten, Banksirmen stattsinden. die sich mit den Forderung«:.- ihrer Angestellten befassen wird. Ter vllgkmrlne ElaatsVrvsioEenverein. Die provii'orische Lei'una 4x8 allgemeinen Staa'sven» sionistenvereins hielt Sonntag die erst- Geueralversmnmlnng ab, in der Obmann Regterungsrat P r c ch a 8 k a die Mißwirtschaft des letzten Präsidenten M l c o ch besprach, gegen den wegnr Betruges ein B^rfehren vor dem Landesgericht in S'rafsachen schwebt. Der neue Ausschuß hat eine Klage der österreichischen Baugesellschaft ans 21 Millionen Vvrgefanden und nmßte ein Darlehen von 50 Millionen anfnehmcn, wovon 13 Millionen zur Deck'mg der Abgänge in der Dterbekasse, der Mlcoch noch drei Tage vor seiner Berhasimrg Geld entnommen hatte, und 12 Mllioncn für Abfertrguncien des Kanzleipersonals verwendet wurden. Die jetzigen Zentvalausschußmllglieder beziehen keinm Gehalt, nur ein Kostenpaus4ale. Wie wir vernehmen, bereiten sich im Ausschuß wieder Zwistigkeiten vor, da angeblich Regierungsrat P r vchasla beabsichtigt, den ganzen Ausschuß mit ReaierungSräten. Hoftäten und anderen höheren Beamten zu besetzen, die für die niederen "Pensionisten nicht das nötige Ingresse ansbringen werden. Da zwischen dem Obmann und dem O bmann-Stellvertreter Makovec kein harmonisch's Einvernehmen besteht, ist für die Pensionisten ohne Unterschied der Konfession wenig Aussicht vorhanden, daß sie durch den Vereinsausschuß in seiner jetzigen Zusammenstellung mtt Erfolg vertreten werden. Neiimnq <m NiederMäaen. Das Wetter ist in Mitteleuropa vorwiegeird trüb, mir Zürich und Innsbruck heb'n beirren Himmel. T'e Frostgrenze geht durch Oesterreich hindurch. Gestern hatten di« westlichen und südlichen Alp.'uländer Tauwciler. Voraussage: Meist bedeckt, Neigung zu Niederschlägen, Temperatur unsicher. Austritte ou« dem Fudentum. Basch Hu^-o. cieb. 7. März 1888, Wien. Inuenieu«, 9. Be;., Vorzellanoasse 8. F u ch S Margarete geb. Weiß, geb. 21. Avril 1900, Wien. 6. Ber., Stumvergalle 64. Friedrich Hermann, aeb. 15. Oktober 1890, Wien, Koldarbeiter. 10. Bez., Kepvlergasle 9. Weiß Elia. geb. 20. Dezember 1891, Wien, 2. Bez., Cvringergasse 27. S ch r a m e k E.. geb. 10. Juni 1895, W>en, 2. Bez., Praterstraße 45. S ch 8 n Elia. geb. 6. Dezember 1896. Wien, 2. Bez.. Untere Donaustraße 33. G u t t m a n n Karl Edgar, geb. 5. Jänner 1878. Wien, 5. Be,., Ramperstorffergasie 17. G u t t m a n n Kamilla. aeb. 18. Juli 1907, Wien, 5. Bez., Ramperstorffergasse 17. N e u m a n n Anna. geb. 9. Dezember 1898, Wien, 9. Bez., Berggasse 1. Dr. S ch n e i d e r Hans, aeb. 19. Juli 1888, Bocaeek, 5. Bez., Belnlbofergasse 6. Hausner Irma, geb. 1. September 1898, Kojetein. 5. Bez., Kliebergasie 7. W e i ß Cbarlotte geb. Bauer, geb. 11. Juck 1889, Wien, 7. Bez., Bernardgasse 29. Weiß Fritz, geb. 18. November 1889, Wien, Spengler, 7. Bez., Bernardgasse 29. W e i u g a st Senio, geb. 2. Oktober 1904, Husyatin. Hochschüler. 7. Bez., Burggasse 45. G r a ß l e r Leck geb. Engel, geb. 30. März 1859, Stampfen, Branntweinschenkerin. 10. Bez., Waldgasse Ar. bl. Baum Artur, geb. 10. September 1901, Budapest, Student, 10. Bez.. Ettenreichgasse 12. Mandl Artur, geb. 11. April 1899, Königsfeld, Mediziner. 2. Bez.. Wolfaang Schmälzlgasie 14. T a u s s i g Heleue, geb. 10. Mai 1879, Wien, Malerin, 1. Bez., Albrechtgasse 6. König Marie geb. Burger, geb. l0. April 1875, Men, 3. Bez., Landstraße Hauptstraße 9b. Schweiger Hilda Jeanette, geb. am 30. Juni 1908, Wien, 3. Bez., Kegelggsse 45.