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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-08 · Heft 1789 (8.2.1924) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1789 (8.2.1924)
Date
1924-02-08
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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'Ar. 1789 Wen, FveMg t gOfeitey MövgknzeskrLng. 8. Mrnar'iM ~ d 8«m Problem der jüdischen Arbeit. Der Umstand, daß die Juhenheit bisher - für den Aufbau eines jüdischen Palästina nur unzureichende Mittel zur Verfügung gestellt hat, ist bereits mehr als einmal die Ursache von Krisen geworden, die in Arbeitslosigkeit ihren Ausdruck finden. Eine-gewisse Arbeitslosigkeit muß, wenn sie bestimmte Dimensionen nicht übersteigt, bei dem gegenwärtigen Zustand Palästinas und angesichts der stetigen Einwanderung als natürliche Erscheinung angesehen werden, doch wird selbstverständlich mit allem Nachdruck dafür gesorgt werden müssen, daß dieser Zustand sich nicht in einer Meis« verschlimmere, daß' sich aus ihm für den Aufbau des Landes höchstunerwünschte Konsequenzen ergeben. Auch gegenwärtig macht wieder das Problem einer nicht unbeträchtlichen Arbeitslosigkeit den jüdischen Instanzen Palästinas viel Kopfzerbrechen. Letztens hat der Rat des jüdischen Arbeiterverbandes in einer Reihe von Resolutionen gegen die „passive Haltung der jüdischen Bevölkerung Palästinas gegenüber der Arbeitslosigkeit der jüdischen Arbeiter" Stellung genommen und. gegen die Regierung und den Stadtrat von Jerusalem Vorwürfe wegen der Nichtbeschäftigung jüdischer Arbeiter erhoben. Es wird gegen bestimmte Regierungs-Departements protestiert, die größere Arbeiten an auswärtige Unternehmer vergeben haben. In der Resolution wird den britischen Militärbehörden in Palästina vorgeworfen, daß sie die Luftschiffhalle in. Ra ml eh durch einen ausländischen Unternehmer habe bauen lassen. Auch andere öffentliche Arbeiten sind dem gleichen Unternehmer übergeben worden, ohne daß vorher ändere Kostenvoranschläge ein geholt worden wären. So sind sonach von einem nichtpalästinensischeu Unternehmer'ö f f e n tlichLAr-beiteuineine.r H.Lhe.von 1UV.000 Pfund ausMührt worden. '/,, . Mit Rücksicht aufdie Schtvere dieser Behauptungen wäre »eine objektive Prüfung dieser Angelegenheiten eine absolute Notwendigkeit. Eine der einsckneidensten' Fragen für die Stabilisierung des jüdischen Arbeiterstandes in Palästina, , für die Verbreitung seiner Basis und die Vergrößerungseiner" Zahl.bildet das Problem der läpdwirtschaftlichen .A r t. Die. Hoffnung, daß 'ds«-'Täufenbe'-.'6tzr"''ne8einge-. wanderten Arbeitskräfte in der Landwirtschaft festen Fuß fassen, hat sich bisher nur zu geringem Teile erfüllt, denn die 'Erwerbung, Ameliorierung und Okkupierung neuer Böden geht infolge der knappen Mittel nicht in dem Tempo vor sich, daß jene in kurzer Zeit große Arbeitermassen absorbieren könnten und ein Blick auf die Statistik beweist, daß der Überwiegende Teil der jüdischen Arbeiter bisher meist gegen ihren Willen, sich der städtischen Arbeit zuwenden mußte. Nur in den neuen Arbeitsgemeinschaften, den, Kwnzoth und. den Moschawe Owdim konnten sich bisher, jüdische. Arbeiter behaupten, während sie in den jüdischen Kolonien dem billigeren und mit einem kleinen Eigenbesitz an Boden auSgestatteten A r a b e rweichen mußten. Bei den heutigen Verhältnissen wäre es.Won höchster Bedeutung, daß sich in den Kolonien jüdische Arbeit entfalten könne,, woran das jüdische Aufbauwerk sowohl in nationaler als in wirtschaftlicher Hinsicht höchst interessiert sein muß. In diesem Zusammenhang verdient ein im „Arbeitsvolk" erschienener Br'es aus Palästina von Jehuda Lew i a tow besondere Beachtung, der den Titel führt: „Zurück in die Kolonie". Der Autor weist auf die starke Arbeitslosigkeit hin, die namentlich mit der Einstellung der Bautätigkeit infolge der Regenzeit Zusammenhänge. Im" Zusammenhang damit i st Heuer wieder der Versuch g e m a ch t w o r d e n, j n d i e K o l o n i e e i n z u d r i n g e i. Die jüdischen Kolonien, die eine große Zahl Arbeiter beschäftigen, hätten als Aufnahmsqebiet für die neuen Arbeiter und als Arbeitsquelle für Ta u sende dienen müssen. Es verhält sich-jedoch so. daß die Kolonien nicht nur ihre iküore nicht für einen neuen Strom von Arbeiternöffnen, sondern daß auch die alten die Kolonien verlassen müssen.; Während der ganzen Zeit der Arbeitereinwanderung waren es gezählte Augenblicke, daß durch einen Druck meistens von außen, eine-gewisse Zahl von Arbeitern in den Kolonien Aufnahme fand, aber nach kurzer Zeit waren sie stets gezwungen, einer nach dein anderen die Kolonie zu verlassen, worauf sie ohne Arbeit und Ex i-stenz«, möglichkeit blieben. Und wieder einmal arbeiten in den Kolonien tausende fremde Hände und der jüdische Arbeiter bleibt arbeitslos. In den letzten drei Jahren, als auf der einen Seite' der Druck der Einwanderung zwang, neue Wege zur Arbeit' zu suchen und zum hundert und erstenmale zu versuchen, wieder indie verschiedenen Gebiete dörfischer Arbeit in die-Kolonien-einzudringen, .und-.als aus der anderen Seite über die Kolonien die schwere Welle der Maiunruhen'- tzereinbrach, haben die Bürger und Anführer in den Kolo-. nien auf den Gräbern der Ermordeten heilige Eide geschworen, die Tore der. Kolonien für: die - jüdischen Arbeiter weit zu öffnen, aber auch diese Epoche dauerte nicht lange... Ohne Rücksicht auf all dies ist heuer wieder der Versuch gemacht worden, in die Kolonien zu rückzukeh r en und dieses mal hat der Be rsuch, et ne gewisse Chance au f Erfolg./ Dies se'i wicht einer besseren Erkenntnis her Kolonisten oder dem. Drucke des Waäh Leumt zuzuschreiben, sondern weil nunmehr der Weg in die Kolonie einen anderen Charattev trage und sich die Anschauung der Arbeiter von der dörfischen Arbeit zu ändern -begonnen habe.- Der. Autor weist darauf hin, daß die Kolonien, wenn mail den richtigen Weg zu ihnen finde, gleichzeitig mit der teilweisen Lösung der Arbeitslosigkeit die dringende Frage der landwirtschaftlichen Ausbildung lösen könnten. Heuer habe mansich nptt angestrengt/ solche Beidingungen zu schaffen, welche das Fluktuierest der jüdischen Arbeiter -bekämpfen' und die Konkurrenzfähigkeit mit den bedürfnislosen Arabern gewährleisten sollen. - - . „Der Arbeiter zieht in die Kolonie, organisiert in Gruppen und.ArbÄtsgew.tjnfchafteir/ selche' sich verpflichten, in per Kolonie'mindestens tzj'n'wölteS Jahr zu arbeiten. Den Gruppen ist auch eine minimale Möglichkeit gegeben worden, qu,f gemietetem Boden der Kolonie eine ll'eiste eig e-N'e'Wirtschaft zu schaffe n. Die selbständige eigene 'Wirtschaft wird -den Arbeiter' an'seine Arbeitsstätte binden/'sie wird seine' monotone Arbeit beim Kolonisten abwechslungsreicher machen, seine schwere materielle Lage erleichterst unb 'ihn für selbständige Kolonisation auf nationalem..Boden vorbereiten i V." ' Diesem Briefe des .Palastinensischen -Autors, gebührt wegen der überragenden Bedeutung der darin angeschnittenen Frage die größte Beachtung., Defln es-.gehört keine besondere Sach- und Fachkenntnis dazu, um einzusehen, daß das Problem der Arbeitslosigkeit, sowie, der EroberuD der landwirtschaftlichen Arbeit in Palästina durch das junge Cinwanderergehhlecht. ustdschließlich die Frage dtzr.'Wdw-irtschastlichett Schulung der neuen Einwander'nrigsgenevation Angelegen-- heilest sind, welche zu den wichtigsten des Palästina-Auf- - baüs gehören, .. .t. , . . .. ,t . Die LeistWfle« der vaWnMschen Juden für den IWcheu Ruttonal- : methl'Jsrges (JWschen RationälfonD istH-eser gegenwärtig nicht in oer Lage, mnen - Boden zu -ercherHrn stnd ihn der land-r wirtschaftlichen Kolonisation. ..zur i BerMung '.-.zu - .stellen. Die palästinensische Judenhe.it. mm, die mit eigenen Augen die Leistungen des Nationatfonds -sicht,-Hat ><mf diese Tatsache in bezeichnender Weise reagiert, Trotz der schon seit emm Jabr-e'bestehmdm ökonomischen Krise haben im letzten J-ah-.e die Juden Palästinas für den Jüdischen Nationalfonds 5 859 ägyptische Pfund aufgebracht, zu welcher Summe Je.pns äkem 1/17 6 P,f und beigesteuert'hat. Auch die'CHaluzim m den neuen auf Na* tion-alsondsboden ' errichteten- Siedlungen,. ' welchenoch kein sicheres Dach über ihren Köpfen haben, wollen nicht zurückstcherr und keiften '«ihre freiwillig' nbernom-rn-ene S e l b st b est e u e r U n g für den Nationalfonds. Intieressan-t zum Beispiel ist die folgende' Statistik: Die Juden Palästinas haben laut ihrer Zahl im Verlause ' des letzten Jahres achtmal soviel für den Nat'ionalfonids beitzestoneri als die Inden der Vereinigten Staat e n. Boi' diesen Erwägungen darf jedoch auch der Un^rschwd zwischen per ma t e r ie ll e n P osition der PalästinensisDn Juden und jener in Amerika oder in den europäischen 'Westländern nicht über sehen werden. Außer-'der Selbstbesteuerung wurden in PalästiM zur Stärkung des Nationalfonds noch andere 'Methoden angegangen. Bürgerliche Kreise haben sich 'verpflichtet/ in 'möglichst kurzer . Zeit für den'Nationälfon-ds eine Summe äüszu bringen, welche .nötig ist, um 200 0 Dunam' Boden im Emek Iesreel zu erwerben und pinen neuen Wald zu.pflanzen, welcher den Namen Jäar Jehude Erez Israel (Wald der palästinensischen Juden) erhalten wird. Eine zweite von der Arbeiterschaft ausgehende Kampagne'bezweckt die Gründung landwirtschaftlicher Vorstädte. Beide Kampagnen entwickeln sich günstig. Die jüdischen'Arbeiter in Jaffa haben die Chanukk>cch-Tage als Anfang' ihres „Drives" für ihre Siedlung proklamiert. Die Ärbei'er m Haifa haben für den gleichen Zweck, die Abhaltung eines Nationalfondstaoes beschlossen, die Arbeiterschaft, von Tiberiäs 'hat bereits. W. Pfund aufg,'bracht, wertere 800 Pfund sind in sicherer Aussicht/ Mit der Frage der mangelnden Mittel für den Boden- - ankauf' hat sich auch die Nationalfondskonferenz in Palästina befaßt'. Es wurde die Fordemng ausgestellt, ome Kampagne ' um Ankauf von 100.000 Dunam durchzuführen und Ussischirr hat -zugesagt, sich persönlich in den jüdischen Wohntänderm für dft Ausb'ringrmg der Mittel-'oinsetzen zu'wollen. Die Eingänge des Jüdifchen Nationnlfynds der letzten Jahre. Seitdem das Ha-uptbureaü nach Palästina übersiedelt ist» läßt sich ein Wvöderansteigen d^-r - NationälfondSemMge ko'nstatieteü. So betrugen dke'''Eingänge''im'' Jahrd- -19W,, 7&000 Pfund, in den elf Monaten 1923 (ohne Dezember) 183.000 Pfund. Amerika brachte im Jahve 1922 rund 160.000 Dollar, d. i. um 18.000 Dollar mehr als im Jahve 1922, auf. Auchin; O.c ft c r r e -i ch "sind. die Eingä-nge für den Nation.ckfands'sim neuen Gejchäfts'iahve um 50 Prozent gestiegen. - Re Umverfitätsfrage. U. Bon Prof. Otto Marburg. Leider herrscht vielfach bei den Zionisten ein großer Pesinnismus in bezug auf die Möglichkeit der Aufbringung der nötigen Gelder, währendein kleiner Teil der Zionisten die Er« richtung der Universität sogar für einen in den jetzigen un* günstigen Zeiten unnötigen Luxus hält. Beide Auffassungen sind grundverkehrt. Wenn man freilich eine Universität großen Maßstabos nach dem Vorbild der bedeutenderen amerikanischen Universitäten zugrunde legt, so sind die Kosten enorm, berichtete doch Dr. Bendersky auf dem Wiener Kongreß, daß die Universität Chicago jährlich zirka 210.000 Pfund ausgebe; dagegen führt er Charkow an/ dessen Universität bei 4000 Studenten jährlich 100.000 Pfund, Dorpat, das bei 8000 Studenten jährlich 36.000 Pfund, und''Zürich/das bei 1400 Studenten jährlich 40.000 Pfund koste. Dr. Weizmann schätzte 1913 den JahreSetat, dendie medizinische Fakultät in Jerusalem benötigte, aus 10.000 Pfund,' den' der judaistisch-staatswissenschaftlichen sogar nur auf '3000 Pfund. DaS stimmt ungefähr auch mit meinen Berechnungen. Meines Erachtens kömtten wie mit einer einmaligen Ausgabe für Gebäude und Einrichtungen von 100.000 Pfund und einem jährlichen Etat von 6 0.0 0 0 Pfund schon eine ganz hübsche Universität mittleren Ranges aufbauen, und von dem Jahresetat würden die Stu« deuten, die gewiß bald' die Zahl von 1000 wesentlich über« schreiten' dürften, eineir erheblichen Teil beitragen. Ich bi» auch überzeugt, daß, wenn die Universität erst einmal existiert, wir bald von vielen Seiten Stiftungen erhalten werden, sei es zum Ausbau bestehender, sei-es zum Bau und für Er« richtung neuer Institute, ferner bei hinreichender Propaganda auch zahlreiche Stipendien für Professoren und Studenten, auch Reise- und Studienstipendien für Angehörige der verschiedenen Länder, die in Jerusalem studieren wollen, Es gilt vo'r'allem einmal anzufangen. Wer aber-die Wichtigkeit der Universität für den Zusammenhalt des jüdischen- Volkes sowie den Ausbarr des Landes bestreitet, kennt weder'die Geschichte unseres Volkes noch die -tatsächlichen Verhältnisse Palästinas. Jedes kleine-Ländchen, das nach dem Kriege seine Selbständigkeit erhielt,'-begann sofort mit-Lev Gründung einer eigenen Universn tat; auch Palästina bedarf einer solchen, will man nicht den intelligentesten Teilder Jugend für Palästina verlieren. Diese absichtlich vom Studium abhalten zu wollen dadurch, daß man ihnen die Gelegenheit/im Lande selbst zu studieren, porenthält^ dürste ein fruchtloses Beginnen sein, zumal man nicht die , Nachbarländer sperren kann. Der Vorteil einer Universität für Jerusalem selbst ist unermeßbar. Schon in Europa ill. das Bestehen einer Universität für eine kleine Stadt eine LeWrsfrage, bildet sie doch direkt und mdirett^ die wichtigste.Einnahmequelle; auch entwickeln sich, veranlaßt durch das geistige-Leben der Universität, meist im Anschluß daran allerhand wirtschaftliche Unternehmungen, die zuweilen , sogar - Weltbedeutung erlangen, wie z. B. die Z e i ß scheu . optischen Werkstätten in Jena. Für Jerusalem kommt noch hinzu, daß eine Universität zweifellos zahlreich geistig orien« tiexte Juden veranlassen wird, sich dort njederzulassen, die dann wieder Anziehungspunkte für viele.Wohlhabende bilden Meiner Ansicht nach ist die Gründung einer Universität die einzige Möglichkeit, Jerusalem auch geistig zu aiper wirklich jüdischen Stadt zu machen, da wir in bezug auf die religiöse Anziehungskraft Jerusalems gegenüber den vielen anderen Religionsgemeinschaften stets im Hintertreffen werden bleiben müssen, schon auf Grund ihrer zahlenmäßigen Ueberlegenheit, aber auch unser moralischer Einfluß wird hierdurch gewaltig steigen, nicht nur im Orient, sondern in der ganzen Welt, da die Publikationen der Universität überall hin verbreitet werden und das allgemein Wichtige auch in die Tageszeitungen und Zeitschriften der ganze» Welt kommt. Was ist nun zu tun, um wirklich zu einer Universität zu gelangen? Meines Erachtens genügt prinzipiell die Durchführung der auf dem letzten Kongreß gefaßten Beschlüsse, ja auch schon die der Beschlüsse des Keren Hajessod von 1920. In der Praxis aber ist es nötig, daß für den Anfang gewisse Summen vom Keren Hajessod oder von anderer Seite für die Uni- . versitätspropaganda ausgebracht werden, da nach allgemein gültigen Erfahrungen ohne ständige berufliche Sekretäre propa- - gandistische Arbeiten stets wieder einschlafen. Das gilt besonders für Amerika, von wo doch vorläufig die meisten Beiträge kommen werden. Ein zweimaliger Aufenthalt daselbst hat es mir deutlich gezeigt, daß man in Amerika mit Erfolg nur auf die. Weise arbeiten kann, wie es der Kerdn Hajessod macht und ebenso viele andere Organisationen. Das Aerztekomitee daselbst hat sich durch die Spenden einiger wohlhabender Aerzte selbstden ersten Propagandafönds verschafft. Die übrigen dort -für die Universität gegründeten Komitees sind aber nicht so - leistungsfähig oder schliefen bald wieder ein, und zwar nur - deshalb, weil sie über keine Mittel für Propaganda verfügten - und das Interesse an der Aufgabe nicht groß genug war, um opferfreudige Leute hervorzulocken. Auf dem letzten Kongreß hatte die Universitätskommission 'auf meinen Antrag hin gefordert, daß 8000 Pfund ins Budget eingestellt werden sollten, um die Gründung des Universitätsverbandes, mit einer Zentralstelle in Jerusalem und einer Unterzentrale in Amerika. , zu ermöglichen. Leider hat dt« Budgetkommisjion dies abge-

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