Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1789 (8.2.1924)
- Date
- 1924-02-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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dkik 8_Wim, Freltog _ ggfcttet Morfte«»ekK»«S." 8. geSraat 192< Nr. 178# Äoarerte. ädachlesn Parlow, welche von einer überschwenglichen Kutschen Kritik als Geigenvirtmofin .Ion -er Art und i-im Range Fritz Kreisler-" gefeiert wird, hat mit ihm in der Größe de- Tone- und in -er Rassigkeit des Spieles eine äußerliche A-ehnlichkeit, ist stdoch von der JnnrrliäMt uivy dem seelischen Reichtum dieses Künstlers noch wer; cmnfcrut. Ihr starkes Temperament, das sich in unatblässigen Schcmtcilbowegungen ihre- Körpers störend knndgkbt, fesselt ebenso wie ihre technische Bravour und die rhythmische Siraffl^rt ihres -männlichen, fast robusten Spieles. -- Zwei «ngoselx'ne Cellisten traten kurz nacheinander mit Haydns Cellokonzevr in Wettboworb: Herr Stummer gewann mit seiner musikalischen Kultur, Herr Feuermann mit seiner bischenden Kaniilene, und so gab es weder Sieger noch Besiegten. Ein dritter Cellist, Herr Wilhelm Winkler, war der ebenso sattelfeste als virtuose Kaimnermnsikus eiwcs Bach-Reger-Abends, an dem Grete Horner-Bölser, eine aufstrebende Sopranistin mir ausreichendem Material, selten gesungene Bach-Arien mir Begleitung von zwei und drei Oboen vor trug. — Erwähnen wir noch Frau Rose Attler, deren schöne, gepflegte Altstimme von der Dolksaper her in bester Erinnerung ist, und die Liedersangerin Anny Schwed, welche -u früh den Schritt in die Oeffentlichkeit gewagt hat. Der hochbegabt«, urwüchsige Pianist Tcbor Szatmari erwies sich in volkstümlichen Stücken des Jungnngavn Zvltan Kodalh wieder als Klavierpoet, der die ungarische Urkraft mit einer kleinen Dosis französischem Sentiments in dielen ffeta CharvkteribiDcheN richtig zu mischen vermag. Gleich ihm ist auch Anton Trost mit allem technischen Rüstzena aus-MtatteL. Sr spielte MousiorgSkys „Mder einer Ausstellung" und Skujabins letzte Sonate in pianfftisch vorzüglicher Ausinachung, freilich viel nüchterner als es di? ungeschminkte starke GegenwortSmusik dieser beiden toten Meister verlangt. ' Paula Köhler erledigte ein vorwiegend klassisches Programm mit allen Merkmalen sympathischer Befangenheit -ckner rech: brgalten Debütantin. * Eine ^Zauberflöte"- Aufführung, welche die Opevnschule-des Neuen Wieuer Konservatoriums in der Bolksoper veranstaltete, legte für den Ämstterrschen Geist an dom von Direktor Re itler gsleiteten Institut Zeugnis ab. iJn der von Kapellmeister Leopold Reichwein mit überlegener Sicherheit geleiteten Vorstellung waren die Sänger und Sängerinnen Hans Gör! ich, Joses Bure sch, Hansi und Rozst B o k, Karola P i e r r o n und Andre D i e h l -ihrer Ausgabe durchaus gewachsen. flb. „Karuffell" mit Fra« Lwla. StMmerspiele. Das humorvolle Lustspiel B er neu ilS wird jetzt als -Nachtvorstellung mit Maria OrSka gegeben. Ihre Att, den Dialog,/mch-ufüllen" ist nicht jedermanns Geschmack. Aber chre Klugheit und ihr rassiges Wesen tun chre Wirkung. Ausgezeichnet ist die Künstlerin in der ersten Szene deS zweiten -Mtes. Ihre Partner sind Johannes Riemann und Paul Morgan, resterer mit starkem, letzterer diesmal mit geringerem Erfolge. Stück und Darstellung wurden mit stürmischem Beifall ausgenommen. A. Musik-und Theaterfest der Stadt Vien. Das Fest, das sowohl die literarische als auch die musikalische künstlerische Produktion — im allgemeinen nur so weit sie sich auf das Theater bezieht — umfassen wird, beginnt am 80. September. Bevorzugt wird die volkstümliche wienerische und osterreichssche Kunst der letzten hundert Jahre. In der Hauptsache finden Theateraufführungen statt, außerdem sehr wenige Konzerte und einige kirchenmusikalische Veranstaltungen. Neber Antrag des städtischen Kunstreferenten Dr. Bach wurde die Einsetzung eines Hauhtausschusses, eines Pressekomitees und eines administrativen Komitees beschlossen, die Einladung zur Teilnahme an diesen Ausschüssen wird durch den Bürgermeister erfolgen. Vielleicht wird im Zusammenhang mit dem Musikfest auch eine Abteilung für modernes Tbeaterwelen in Verbindung mit einer kleinen Ausstellung geschaffen. Darüber wie über die Abhaltung eines internationalen Musikerkongresses sind noch Verhandlungen im Zuge. Verkauf der Villa Schratt in Ischl. Wie das „Reue Wiener Abendblatt" meldet, ist die Frau Katharina Schratt gehörige Villa Felicitas" in Ischsin den Besitz der Wiener Operettensängerin Mimi Kött übergegangen. Die gesamte wertvolle Einrichtung mit dem berühmten „Bauernfrübst ü ck st ü b e r l", in welchem sich der alte Kaiser oft ernfanv, hat Frau Schratt nach Wien überführen lassen. Ein Max Reger-Fest in Dresden. Die Ortsgruppe Dresden der Max R e q e r - G e s e l l s ch a f 1 hat unter dem Vorsitz des Generalmusikdirektors Fritz Busch beschlossen, im Laufe dieses Jahres ein R e g e r - F e st in D r e Sden zu veranstalten. Aus dm Aeatem. _ Burgtheater. Morgen, 7 Uhr abends, »König Richard der Zweite". V o l k 8 o p e r. Heute, *',8 Uhr abends, kommt .D i e Stumme von Partie!" zur Wiederholung. Morgen (Samstag) letztes Auftreten Alessändro B o n e i s als Rudolf in »B o h e m e". Im DeutfchenVolkstheater gelangt morgen, 7 Uhr abends, Paul WertbeimerS Schauspiel in oret Akten und einem Vorspiel Menschen von heute" zur Uraufsührun g". Regie Dr. Schnlbaur. Die im Raimund-Theater Sonntag den. 10. d. stattfindende Erstaufführung von T o l l e r s Tragödie »H i n k e m a n n" beginnt um 11 U h r vormittags. Dü das Stück pausenlos zur Darstellung gelangt, ist die Aufführung vor 1 Uhr beendet. Eine Wiederholung dieser Vorstellung findet nicht statt. Im Neuen Wiener Stadttheäter gelangt im Rahmen der Mittel st andSoyernaufführungen morgen, */-3 Uhr nachmittags. Lortzings »Zar und Z i m nt 11 m a n tr zur Aufführung. Johann Strauß- Theater. Sonntag den 10. d., Uhr abend?, unter Leitung des Komr-onisten die 5 0. Aufführung der Operette „-S ei i r $; o i> Äbrüte u e r". 3 Uhr Nachmittags, „T i t v er.br i st I" mit Rao »l AHla » als Gast, Sie Geschäfte de- „Professors" Wetz. In Fortsetzung des Zeugenverhöres schildert« der Valuten- HÜM-er Benedikt Reifing er seine Geschäsisverb vndu ng -mit Wetz, die für ihn mit einem Verlust von 850 Millionen Kronen abftesch-lossen habe. Der Vütflefclafltc Wetz öchauptvi. er, sei von RMnaer unerhört bewuchert tvorden und hal>e nicht nur Tageszinsen von ein Prozent, sondern vielfach auch durchschnittlich drei Prozent zahlen müssen. Auf Grund der bei den Gerichtsakten erliegcirden AbreÄnnngeir stelle ihm noch ein Guthaben zu, das er mit 80 Millionen beMort. 'Der Zeuge bezeichnet diese Angaben a:s ualrichtig. Der Bankgeschäftsinhaber Hans P o d w i n e tz gibt -an, daß er mit Wetz Balutengesckmsic machte, imd zwar in der Art, daß Wetz ihm Valuten zum Kaufe aubot, wofür er jeweils die Kaufs um nur erlegte, während die. Valuten erst etzieu Tag später gelief»?tt wurden. Anscnws wickelte sich das G-eichäst glatt ab. m der zweiten Hälfte des Monats Jänner 1823 blieb Wey mit der Lieferung des Gsge»Ävertes an Valuten i-m Rückstände, der schließlich die Sunrnre von Ltzl Mllionen Kronen erreichte. Noch zwei Tage vor t>?r Verhafttm-g -des Wetz hat der Zeuge ihm ISO Millionen Äiancu «um Arrkauf von Valuten überjpbcu. Staarsanwalr (zu Wcv): Da mußren Sie doch schon wissen, dgst Sie Ihrer Liofenrn-'spflicht nicht mehr Nachkommen können. — Auf B'fraaen des Vorsitzenden erklärt der Zeuge, daß er keine Schadenersatzansprüche stelle. Eine Reihe von Zeu-gen wurde dann über kleine Dar- -lehensgLschifte des Wetz sowie über die Verilntreu-uingssakwn, die ihm sowie dem Zdimera und Stergar zur Last gelegt find, einvernstnmen, worauf der Bovsitzende Ho^rat Korn das. Beweisversahren schloß. Heute werden die Plaldoyers gchÄten imd sodann das Urteil g'.sällr werdem Die Berpachtnug des Wiener Stadtthecrters. In dem Prozeß, den Divekror Joies Jarno pegen Direktor Karczag wegen SchaLLnMütz von 120 Millionen Kronen angestrengt hat, ist nunmehr das Urteil des O b c r st e n Gerichtshofes erflossc'.r Zwischm den beiden Direktoren war bejü^lch des Stadtrhea t-er s ein Pachtvertrag geschlossen worden, der bis 1924 verlängert worden war. Das Stadttheater war vrrr Kcvrczaa an wine Tochter Lilly Marischka verlaust worden. Frau Mari'chka kündigte nun den Pachtvertrag, der taifächlich am 12. April 1922 endete, und Herr Karczag vot Direktor Jarno di-c im ursprünglichen Pachtvertrag festcps-etzte Abfertigung von 2 0 0.0 0 0 Kronen an, die für jedes Jahr, als der Vertrag früher bceivdel wmche. festgesetzt worden \oai. Jarno, der einen Scheinvertrag behauptete, beziffert.', den Schaden mit 12 0 Millionen Kronen, da erne Valorisierung m Betracht genommen werden müsse. Der Vertreter Karczags hatte ausgesührt, daß Karczag nur von seinem Vertragsrecht, gegen einen Betrag von 200.000 Kronen, den Vertrag zu losen, Gebrauch gemacht -habe und daß es sich um einen sixm Betrag der Ablöse §e* handelt hatte, der keiner Valorisierung unterliege. Das Zivlllandesgericht und das Oberlandesgericht hatten die Klage abgswiesen, da im Pachtvertrag ausdrücklich der Fall einer früheren Lösung vorgesehen war, und für diesen Fall von beiden ^Teilen ein Betrag. von -AX>.000 Stauten als angemessene Entschädigung festgesetzt worden war. Demnach habe, da eine Valorisierung mach dem Stande der Gesetzgebung ausgeschlossen scheine, Direktor Kärczag nicht mehr als den Betrag von 200.000 Kronen zu leisten gehabt, den er angeboren mW za Gericht erlegt habe. 'Der Oberste Gerichtshof hat die ringebrachte Revision verworfen und ausgesprochen, daß der .SAäger nur den nach dem Vertrag bestimmten fixen Betrag von 200.000 Kronen zu fordern habe. Die „verbotene Rückkehr" eines Rabbiners. Der' Wunderrabbiner Chaim Pintcr war nach Ausbruch des Krieges aus seinem Heimatsort B o k o w k a in Galizim geflüchtet. Auf der mis großen Strapazen verbundenen Flucht froren ihm beide Füße ab und mußten ihm in Wien amputiert werden: Im Dflofar 1920 wurde er, obwohl er unbe- . schölten war, von der Pölizerdirektion Wrn als Ausländer aus Gründen der.öff-ntlrchen Or dnung auf die Dauer von fünf Jahren au? Niederosterr-ich ab geschafft. Nach der Abschaffung erhielt er rinn Ausenthaltsbewilligung für dir Dauer eines Jahres nach deren Ablauf er jedoch locitcr in Wien Ried. Anfangs Jänner 1933 reiste der Rabbiner, noch Lr, n d i., wo er sich zwei Fvßprotho'en machen ließ. Nach feiner RucKehr wurd^ er dann wegen verbotener Rückkehr angeklagt. In der gestern vor dem Strafbezirksgerichl 1 durchgefühcten Verhandlung eEarte der Rabbiner, de>r sich mit seinen Füßprotyesen nur mühsam, auf einen Stock gestützt, fortbewegt, daß er in London zwanzig Wochen lang im Spital lag und oann nach Wien zurückgekeyrt sei, weil hier seine Familie, Frau mit sieben Kmdrrn. lebt. Der Richter verurteilte den Rabbiner unter Anwendung äußerster Milde wegen verbotener Rückkehr ausnahmsweise zu einer Geldstrafe von 300.000 Kronen, eventuell zu 24 Stunden Arrest. EiU Preßprozetz gegen die .Liole Fahne". Der verantwortliche Redatteur' des Wiener Kommuniste-norgans „Die Rote Fahne" stanid.gestern vor dem Strafbezirksgericht 1 unter der Anklage ver Vernachlässigung der pflichtgemäßen Obsorge. Gegenstand der Anklage bildete eine Serie von Artikeln in der „Roten sjstihne", in welchen nach Ansicht der Staatsanwaltschaft eine Beleidigung von Behörden, insbesondere des Offizicrskorps der Wehrmacht, der Polizeibehörde, und daS Vergehen der Aufreizung gegen die Bundesregierung enthalten war. Die Artlkel enthielten zum Teil hefnge Angriffe gegen die Pevon des Bundeskanzlers Seipel und des Polizeiprästveniten Schober. Der angeklagte Redakteur erklärte, -daß er die inkriminierten Artikel weder verfaßt noch.vor der Drucklegung gdlessn habe, daß die Artikel seiner Ansicht nach lediglich, eine, wenn auch scharfe, so doch berechtigte Kritik flegen das Vorgehen einzelner leitender Persönlichkeiten beinhalte und nicht gegen die Behörden im allgemeinen gerichtet seien. Anlangend den im einzelnen Artikel enthaltenen Borwurf, daß die. P o l i z e i b e h ö r d e b e t Zusammenstößen zwische-n Arbeitern und Hakenkrcuzlern parteiisch vorgegangen sei, . erbot sich der Angeklagte zur Führung des, Wahrheitsbeweises. Der Verteidiger beantragte in Führung des Wahrheitsbeweises die' Vorladung einer ganzen Reihe von Z-eugen, darunter des Polizeipräsidenten Schober. deS Natümalrai-es Dr. Deutsch uitd.des Vorstandes der Daats- Polizei. Zur Durchführung d'es Dahrheitsvewei/.eS und zur Vorladung der beantragten' Zoug-tt'. wurde schließlich bli: Verhandlung verta g.t. Volkswirt. Gestrmprlte Krone — 0.0081 V, OenUmrs. Anszahlong Wien --- 0.0081S8 Sentimes. In Zürich notierte 7.,8. 6./2. die ösierr. gesiemvelte Krone . » 0.0081»/, 0,008t V, die LsterreickiMe Krone ...... 0.00812B 0.0081 di« ticbechische Krone . .. 16.65V, 16.66Vk dir Mark.pro Milliarde —■. Holland. ... 216.— 21560 574.- 574.76 Bonbon 24.81 24.76 V ottS 26.75 26.65 Mailand 25.20 26.25 Belgrad 6.80 6.75 Bukarest ».»..»»»»».» 2.95 2.91 Sofia ... 4.20 4.20 Budapest 0.0208 0.02 Warschau. Meinungsverschiedenheiten bei der Stetteag. (Ergendienst der „Wiener Morgenzeitung".) Graz, 7. Februar. Die kürzlich hier statt gefundene autzerordenttiche Gen-eralvors-amEmg der Steirischen Wasserkraft- und Elektt^itäts-'A.-G. ,-Sttwea-g" hätte sich auch mit einem Antraige auf Aenderung der Satzun-gen bofassen sollen, -wodurch eine künftige Erhöhung des Mtienkopet-als a-uch dann beschlossen werden k-ann, wenn eme einfache Mehrheit und nicht drei Viertel der vertretenen Stimmen znsiimmen. Wegen Meimrngs- Verschiedenheiten kam dieser Antrag nicht' zur Verhandlung Um jedoch der G.'sahr zu begegnen, daß eine Keine Minderheit eine Kaprtalsverm-chrung verhindern könnte, besteht mmnlchr die Absicht, daß der sckwn anläßlich des Beitrittes der ttalienffchen Gruppe zum Bankensyndikat grundsätzlich beschlossene Umtausch der Prioritätsaktien in Stammaktien schon in nächster Zeit dnrchcwfühvt werden soll. Die österreWsch-umarischen Levisenverhlmdlungen erfolgreich adgeschloffen. Budapest, 7. Februar. (Ung. Tel^Korr.->Bur.) Die zwischen der ungarischen und der österreichischen Devisenzen» trale eingeleiteten Verhandlungen behufs Ergänzung des im April v. I. abgeschlossenen Abkommens und in Angelegenheit des sogenannten JnlandskronenverkebrS haben heute um 2 Uhr nachmittags im Finanzministerium ihren Abschluß gefunden. Usber die BerhaMungen ist folgendes Eommuniau« auSgegeben worden: Die Verhandlungen zwischen der österreichichen und der ungarischen Devisenzentnale haben einen erfolgreichen, beide Parteien in vollstem Maß« befriedigenden Mbchluß gesunden. Die Einzelheiten werden bekanntgegeöen werden, sobald der endgültige Text sowohl vom ungarischen wie vom österreichischen Fincmzminister approbiert fein wird. Clesrlngtairse der Osterretchfselten Natlonalbank vom 7. Februar 1924. Devisen (Schecks und Auszahlungen) Amg<er<Jam f.! holl, dulden . 265o0.— Ae-mm 1 tu». Kronen . . , , P40.— Pel-»r?d I D!n»r pdi.— Uerlln* 1 deninche Relrlipmark , lS.5rt HrHm»el t heMnrhe Fr«ne<i , , 2910. Rndarieftt I tim»#ri«che Kronen . *>.43 PnVnrfM I Lei. 363.— rhrlrflnnl» t nnrwe»». Kronen , 9430.— Konontinpen 1 dOnlttphe Kronor . N°>sa.— I.ondon 1 Pfnnd Sterling . , , Z563oo.— Madrid I Pwetas I»30t_. MaUnnd t Ure , 3104,- New York 1 Dollar...... 7f»33.- Psrl* I Nrnnn,.3?93.— I*ra« I tneherho<«low. Kronen , 2053.- Sofla? I.pw-i .. , 5*?9,— Slopld’olt" i schwedlRsheKronor . 18370,— WnrRekan** i nolnl«che Mark» ZOrlch 1 schwelgerische Franca Noten Amerlkan. Noten v. 5 Dollar aufw, . . kleinere ... Pelülsehe Noten IM Frone» . . Bulgarische Noten zn tnno Lera . » n 199 a . . , kleinere. . . DOnleche Noten 100 Kroner . « Deutsche Noten*.. a . 100 . . « . . kleinere» . . . Engl. Noten von 5 Llvreat, aufw. . . kleinere!. Französische Noten »00 Francs . HoPSndlsche Noten 100 dulden . Italienische Noten v. 1001.Ire aufw. , , kleiner- . . . Jngoel. Noten ungest. zu 1000 Dinar . . . . 100 . . . . kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten . . . , , a kleinere** . . . Rumänische Noten zulOOOit.äOOLel . . kleinere . . . Rusb. Noten (Roman.) zu 500 Rubel «... JOD B , . kleinere . . Schwedische Noten 100 Kronor . Schweizerische Noten 100 Francs. Spanische Noten 100 Pesetas . . Ischecho-slow. Not. y.1000 aufw. a , kleinere Ungar. Noten (neue F.m.) zu tOOOKr. , . zu 10.000 Kr. . . . . . kleinere. * Für 1000 U.-Mark. ** Kurs vom Oetd Wart Geld 26600.- R44.- 8*4.- 15.10 2931. - 2-53 355.- »530.- 11020.— 3073^0.— 8070.- 33r8.— 71135.-?3'3.- 2TR3.— 524.- 18430.- 12355.- 12415.- 26550.- 815.— 835.- 15.50 Ä.4.- 2.43 3«1.- 9480.- 11530.- awwi.- 8910.- 3124.- 70035.- 33<D.- 2059.- 518.- 18370.- 123531- 6. Febr. Ware 26650.- 839.- •830.- 16.10 2915.- 3.53 365.- 9520.- 11570.- 307W'.- 8070.- 3138.— 71185.- 3318.- 2WW.- 522.- 18410.- 124ML- 70861.- 71260— 70860— 71260.- 70750.- 71160— 7f»7 «0— 71160— 2880.- 2010— 2P65— 2895— 498.- 806.— 496— 504— 47»'.- 4M— 476— 484— 11440— 11520— 11490— 11570— 15.30 16,90 15.10 15.70 14.70 islio 14.70 15Ä 305010— 308800.- 304^00— S0S800— 314800,— 306400— 3040TI.- 305610.- 3285.- 3315— 3205— 8325— 26301.- 26500— 263^0— 26R50— 31ol— 3120— 3P0— 3t40— 3371.- 3090.-». 3090— 3110— 837— 843— 834— 040— 827— 333— 824— 830— 9380— 9440— 9360— 9440— 75— 85— 75— 85— 70— 80.- 70— 80— 356— 360— 358— 361— 336— 340— 336— 340— 181«/— 18260— 18160— 18260— 12340— ire'-o— 12340— 12470— 8810— 6890— 8810— 8890.— 2032— 2048— 2050— 2066— 2027— 2043— 2045— 2061— 1.50 1.70 1.68 1.86 Ü45 1!« *T!m Sie deutschen Mkum-Berttäge. Aus BerAn wird gAnelldet: Die BerhaMungen der deut» schen Industrie mit der Micum sind in den letzten Tagen in ein Stadium getreten, das den baldigen Abschluß weiterer gpmdlegender Vereinbavungen vermuten läßt. Soweit wir überschr-n können, stellt sich die bisherige Abwicklung.der Hauptverträge wir folgt dar: Nach dem Maittelvertrag wit der Micutu vom 23. diovember v. I. haben sich die beteiligten Kohlenzeche^ des Ruhrgebiets verpflichten müssen^ 27 Prozent ihver Kahlem Mä&ii