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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-06 · Heft 1787 (6.2.1924) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1787 (6.2.1924)
Date
1924-02-06
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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grftt« _Men, MWvoih__ Sie Amee verdorrt. Baugoin -ege» General Körner. DaZ österreichische Bnndesheer ist nun zu dem geworden, waL Stricker, als er noch im Nationalrat Sitz und Stimme hatte, voraussagte, zu einem ewigen Zankapfel der Parteien. Jüngst hat der aus dem Heere ausgeschiedene Generalinspektor Körner, wie erinnerlich, in einer Denkschrift, die er durch den Abg. D e u t s ch im Heeresausschusse verlesen ließ, sehr scharfe Kritik an den Zuständen im Bundesheere geübt, daS, wie er sagte, immer mehr den Eindruck eines bewaffneten Vereins mache. Im Offizierskorps würden monarchistische und reaktionäre Tendenzen gepflegt und infolge des Abbaues werde bald die ganze Armee auseinander laufen. In der gestrigen Sitzung des Heeresausschusses setzte sich der Minister für Heereswesen Baugoin mit dieser Denkschrift auseinander. Er kreidete es dem General Körner insbesondere übel an, daß er nicht Rücksicht auf die notwendige Geheimhaltung militärischer Geheimnisse genommen und ein Schreckgespenst an die Wand gemalt habe. Dadurch habe er daS Ansehen des Bundesheeres auf das schwerste diskreditiert. Auch hatte Körner mit seinen Enthüllungen den Dienstweg einhalten sollen. Die Offiziere hätten weder einen Angriff auf die Republik vor, noch wollten sie ihr sonst irgendwie schaden. Der Minister sei in der merkwürdigen Zwangslage, das Offizierskorps gegen die ungerechtfertigten und schädlichen Angriffe seines höchsten Offiziers in Schutz nehmen zu müssen. Cs sei unrichtig, daß das Bundesheer sich zum Teil verlaufe und zum Teil abgebaut werde. Trotz aller Entlastungen sei der Stand gegenüber 1921 nur unwesentlich verringert worden. Körner habe allen Geboten der militärischen Disziplin zuwidergehandelt und als alter erfahrener Offizier den jungen Soldaten ein sehr schlechtes Beispiel gegeben. Er habe außerdem, noch während er der erste Berater des Ministers war, Informationsdienste für die Opposition geleistet und ihr sachliche Argumente besorgt. Körner habe dem Minister gegenüber einen Ton angeschlagen, der einem Untergebenen gegen seinen Vorgesetzten nicht ziemte. Zum Schluste versicherte Baugoin, daß es die feste Absicht der Regierung sei, das Bnndesheer in allen Einzelheiten zu erhalten. Dr. Deutsch betonte gegenüber dem Minister, daß der Stand des Heeres tatsächlich so gering ist, daß einzelne Infanteriekompagnien mit 10, ja selbst nur mit 8 oder 7 Mann ausrücken. Nachdem noch der Abg. Dr. Jerzabek gesprochen hatte, wurde die Verhandlung abgebrochen. BorsMge der Kaufmannschaft zur Hedung des Fremdenverkehres. Forderung nach Abschaffung des Patzvifums. Die von der Generaldirektiou der Bundesbahnen periodisch abzuhallenden Sprechtage zur Förderung des Fremdenverkehres haben in kaufmännischen Kreisen das größte Interests gefunden. Aus diesem Anläße sind von der Kaufmannschaft verschiedene Wünsche bekanntgegeben worden, von denen hervorzuheben find: 1. Auslandsverkehr: Abschaffung des' Paßvisums. 2. Jnlaudsverkehr: a) Einführung ermäßigter Spezialtarife für Musterkoffer der Reisenden. Die vor dem Kriege bestandene Ermäßigung der Gepäcksfracht für Musterkoffer soll wieder eingeführt werden. Es wird darauf hingewiesen, daß in der Tschecho-Slowakei eine solche Begünstigung besteht. b) Gleichstellung des Zeitungsbahnpostdienstes an Sonntagen mit dem Dienst an Wochentagen, da beispielsweise die Stadt Braunau an Sonntagen keine Wiener Zeitungen zugestellt erhält. 8. Reformen für das Stadtgebiet: a) Beseitigung der Unsicherheit in den Unterkunfts- Lnd Verköstigungspreisen; Bekanntmachung derselben im Auslände und zuverläsirge Einhaltung Lecserv?n im Falle des Aufenthaltes der Fremden. b) AbschaffungderFremdenzimmerabgabe, der KurbeitrLge und sonstiger Belastungen der Fremden. In zahlreichen Zuschriften seitens der Kaufmannschaft werden die Verbesserungen der Zugsverbindungen begrüßt. Dagegen wird, insbesondere von Seite der Bundesländer, die Auflassung einzelner Züge, ebenso die Einschränkung der Personenzüge und die Ueberleitung d-r Passagiere auf tre teureren Schnellzüge als nicht im sozialen Jntereste gelegen bemängelt. Als große Schädigung des Fremdenverkehres wird die Austastung des Schnellzugsverkehres am Nordbahnhof und die Ueberleitung auf den Ostbahnhof bezeichnet, da die Mehrzahl der Wiener Hotels im 2. und 20. Bezirke liegt, so daß die Reisenden der nunmehr am Ostbahnhofe ankommenden Schnellzüge aus dem Norden erhebliche Mehrkosten und großen Zeitverlust durch Inanspruchnahme eines Fuhrwerkes vom Ostbahnhof in den 2. und 20. Bezirk erleiden. In kaufmännischen Kreisen besteht die Absicht, diesen ganzen Fragenkomplex bei der nächsten Fremdenverkehrstagung ausführlich zur Diskussion zu stellen. Sie Lohnverhandlnagen in derMetMnduftrie. Die Beratungen teilweise aus nächste Woche verschoben. Der Jndustnellenverband teilt zu der Frage des von der ÄutomMl- und Glühlampenindustrie verlangten. Lohnabbaues mit: Es wird notwendig sein, daß in jeder einzelnen Fabrik Besprechungen zwischen der Leitung und den Betriebsräten, allenfalls unter Zuziehung von weiteren Bertvetern aus der Mitte der Arbeiter, stattsinden, in denen die schwierige Situation des Industriezweiges ausführlich dargelegt und die Vorschläge der Unternehmer nochmals eingehend begründet werden. __Wiener Mnroerizeltunft.__ Um den Unternehmern für dieisie Aussprache in den Fabriken die notwendige Zeit zu gewähren, wurden deshalb die für diese Woche in Aussicht genommenen Verhandlungen in der Automobil- und Glühlamp:nindustrie auf die zweite Hälfte nächster Woche verschoben. In dieser Woche werden die Verhandlungen mit den Vertretern der Gießereiarbei ter über den von den Unternehnvern verlangten Lohnabbau stattsinden, ebenso eine Aussprache zwischen den Metallwarenfabriken (Metallgießereien), die Banbeschlägeartikcl erzeugen, und den in diesen Betrieben beschäftigten Arbeitern. Hierüber werden sich die Verhandlungen be'oiOors schwierig gestalten, weil die Arbeiter ihrerseits Lohnforderungen gesollt haben. Die Forderungen bewegen sich in den einzelnen Kategorien von Arbeitern zwischen 65 und 87 Prozent bei bisheriger: Wochen- Verdiensten von zirka 430.090 K. im Durchschnitt. Wenn nicht bei V- Arbeiterschaft Einsicht und Verständnis für die krisenhafte diese? Industriezweiges cintdtt, wird die Stilllegung dieser Betriebe unvermeidlich sein. Tie Forderungen der Nantbeamtea. Gestern haben die Vertreter des Bankeirverbandes und des Reichsvereines der Bankbeamten eine Besprechung abgie-- halten, in der seitens der Bcurkbeamtenvertre'er auf di« ernste Lage hingewiasen wurde, die sich durch die bisherig« ablehnende Haltung gegenüber den Hauptforderungen der Bankbeamten ergebe. Beide Teil« si.ird sich dessen bewußt, daß ein Abbruch der, Verhandlungen zum Streik der Bankbeamten führen würde, weshalb gegenseitig das Bestreben eines Ausgleiches besteht. Inzwischen ist die Lage durch einen bei den auswärtigen Filialen der A n g l o b a u k eingetrerenen Abbau verschärft worden. Tie Beamtenschaft der Anglobank hielt gestern eine BcrsammLung ab, in der gegen den bei einigen Filialen bereits erfolgten und bei anderen zu erfolgenden Abbau protestiert und beschlossen würbe, gegen die Entlassung bei der Direktion Stellung zu nehmen. An der Versammlung nahmen auch Vertreter anderer Bmcken teil, die sich solidarisch Mit den Angestellten der Anglobank erklärten. Es wird angenommen, daß ein Ausgleich in der We'se erfolg:, daß die Angestellten der betreffenden Filialen von der Zentrale der Auglvbank in Wien übernommen werden. Lar GMnduls de; Gottenmsrders Sstex. Mover. Die Frau in die Donau gestoßen. Bekanntlich war di« Frau des bei der städtischen Feuerwehr angestellten Tischlers Ostermayer seit Anfang Dezember verschwunden. Zum letztenmal war sie damals, mit ihrem Mann gesehen worden, als beide die gcgomeinsam« Wohnung verließen. Osterntaher lvar mit seiner Geliebten Krcal, die sich seit dem Verschwinden der Frau in der Wohnung häuslich niedergelassen hatte, verhaftet worden, leugnete jedoch vor der Polizei die Tat. Der Akt wurde der Staatsanwaltschaft übergeben und dem Untersuchungsrichter Dr. P o l l a k gestand Ostermayer, daß er die Frau in die Donau g e st o ß e n habe. Er gab an: Am 1. Dozeinber fand ein Ausflug nach Nußdorf statt. Die Frau war ganz glücklich über die Sinnesänderung ihres Mannes, war lustig und ließ sich bewegen, mit Ostevmayer längs der Donau nach dem KcchleMrgerdorf zu gehen. Plötzlich schützte Osterrnaher KcPfchmerzen vor und tat so, als wollte er mn Waffer seine Stirne kühlen. Er fcol seine Frau, ihm ihr Taschentuch zu reichen und, als sie an seine Seite trat, um ihn zu halten, damit er nicht ins Wasser falle, gab er ihr einen Stoß. Die Frau stupste lautlos ins Wasser und verschwand in den Wellen. Nach seinem Geständnis zeigte der Gvltenrnörder keine Reue. Die Leiche der Ermordeten wurde bisher nichtgeborgen. Ein zwelmMonen-Ioilarfredft der SeSerreichischen Ratümalbant Kr die Wafferkrasttoerle Wiens. In der gestrigen Sitzung des Stadtfenates wurde ein Antrag des Finanzreferenten Stadtrates Breitner angenommen, wonach die Oesterreichische Nationalbankan die Wasserkraftwerke A.-G. einen Kredit von zwei Millionen Dollar gewähr t e u n d d i e G « m e i n d e, di« z u 7 0 P r ozent an der „Wa g" beteiligt ist. für diesen Betrag d r« Haftung übernimmt. Es ist dadurch ermöglicht, daß der Ausbau der Wasserkraftwerke mit der größten Beschleunigung fortgesetzt werden kann und die Stadt Wien sich schon in absehbarer Zeit von der teureir ausländischen Kohle unabhängig machen wird. Voraussicht ch in der zweit e n Half: e dieses Jahres wird das erste große Wasserkraftwerk der Gemeinde Wien in Opponitz scrtiggostellt sein. Dieses Werk wird ungefähr 50 Millionen Kilowattstunden elektrischer Energie jährlich nach Wien liefern. Im Herbst 18 23 hat die Gemeinde Wien den Bau eines zwenen Wasserkraftwerkes bei Kienberg-Gaming erricht-A. Die großen Kosten dieser Werke werden dadurch gedeckt, daß von dem Verbrauch an Gas und Strom in Wien ein« Zwecksteuer «ingchoben wird, die restlos zum Ausbau. dieier Wasserkräfte verwendet wird. - _6. Febvu<ch1924 _Nr. 1781 40 Löwen in Rom amnebrocheu' Bei einer Filmaufnahme. — Gräßliche Panik. Rom, 6. Februar. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung".) Als heute nachmittags in der Nähe von Rom eine Berliner Filmgesellschaft, die Zirkusszene nach dem Roman „Quo vadis" Mit Neros Christenverfolonngen filmen wollte, sind plötzlich 40 Löwen ausgebrochen, Unter den4o0oStatisten entstand eine gräßliche Panik und alle entflohen, wobei viele im Gedränge verletzt wurden. Ein Greis wurde von einem Löwen in Stücke g e r i s s en. Einzelheiten über den Vorfall fehlen noch. Anatoie Frame schwer ertrankt. tEigsndienst der „Wiener Morgenzeitung".) Paris, 5. Februar. „Quotidien" meldet, daß Anatolr France schwer erkrankt sei. Professor Lubry, Spezialist für Herzkrankheiten, sei eilig an daS Krankenbett des alten Dichters bernfen worden. Ter Sturm. Auch gestern bat der Sturm mit wechselnder Stärke & Wien fortaewiitetund zeitweise das Gehen auf derStraße erschwert. Mehrere Personen wurden auf der Straße vom Sturm zuBode« geschleudert und erheblich verletzt. Firmenschilder wurden herabaerissen, Dachziegel dom Dache geschleudert und Nauchfänge zertrümmert. Regen. Knlte und Sturm. Der amtliche Wetterbericht. Eine sehr tiefe Zyklone liegt über Südschweden. Ent» sprechend den starken Druckunterschieden wehen vom Alpenvorlands bis nach Schweden stürmische westliche Winde. Allgemein herrscht Tauwetter (Wien 6 Grad. Graz 9 Grad). In Oestereich war die Bewölkung stark veränderlich. Zeitweise schien die Sonne. Ein Einbruch kälterer Winde aus nördlichen Richtungen ist bevorstehend. Voraussage: Trüb, morgen, spätestens, übermorgen, Regen, in Schnee übergehend. Temperaturabnahme. Stürmische westliche, gegen Norden drehende Wind» Rasche Wetteränderungen. Tie LebenrmittelmSrtte. Gestern wurde nach längerer Zeit zum erstenmal wieder amerikanisches Gefrierrindfleisch in größeren Mengen angeboti.m. Auf den Märkten fand vorläufig diees Fleisch wenig Absatz, da auf den Märkten der Fleischverkauif überhaupt sehr schwach war. Der Preisunterschied zwischen oiesem Gefriervindfleisch und frischem geschlagnen hiesigen Fleisch ist ziemlich nennenswert. Die Preise stellten sich wie folgt: Amerikanisches Gefvierrindflei! ch mit Zuwage, vorderes 16.000 K, hinteveS 17.600 K., Bratenfleisch ohne Znwage 22.000 bis 25.000 K. pro Kilogramm. Sehr reichlich waren gestern die Grünwaromnärkte beschickt. Hiesiger Kahl und Kohlrüben sind noch in großen Mengen vorrätig und waren daher auch etwas billiger. Dagegen stellten sich rote Rüben, Zwiebeln und Kohlsprossen trotz des reichlichen Angebotes noch teuever als bisher. Auch die hiesigen' KartoMzufuhren waren außerordentlich stark. Trotzdem bbieben für Kartoffeln die letztem Preise in Geltung. Besonders stark waren auch die Zufuhren an holländischem Kraut, ferner an Karfiol, Aep^ln und Südfrüchten aus Italien. Eier «und BulUr sind schr Michlich angeboten. Bei fvischen Eiern war eine leichte Preisentspannung zu konstatieren. Frische geleuchtete Eier kosten augenblicklich ans oer Märkten 2700 bis 8000 K. pro Stück. Wien, 6. Februar. * Die Leichenfeier für Professor Robert. Das Leichenbegängnis des Professors Richard R o b e r t hat gestern in Anwesenheit einer großen Zahl von Freunden des Verblichenen im Zentralsriedhofe der israelitischen Kultusgemeinde stattgefunden. Rabbiner Dr. Feucht wanq hielt bin Gedenkrede, an die sich die Nachrufe des Prästdenten der„Coucordia*, Dr. W e n g r a f, der Professors LafiteunbKarvathS anschloffen. Das von der Kultusgemeinde gewidmete Ehrengrab liegt zwischen den Gräbern des Vrofeffors Dr. Tschmlnv und Professors Heitler. * Orientexpreßzug. Die Generaldirektion der Oesterreichischen Bundesbahnen teilt uns mit r Reisende, die den Orientexpreßzug ab Wien für Fahrten in der Richtung nach Budapest benützen, können von nun an in diesen Zug nicht nur in Wien- Ostbahnbof, sondern auch in Wien-Westbabitbof einsteiqen. Die Abfahrt von Wien-Westbabnhof findet um 23 Uhr 10 Min, von Wien-Osibahnhof um 0 Uhr 40 Min. an den festgesetzten VerkebrStagen statt. Die Zoll-und Paß abfertigung erfolgt für die in Wien-Westbahnhof einfteigenden Reisenden während deS Aufenthaltes in Wien-Ostbahnhof im Zuge selbst, für die in Wien-Ostbahnhof einsteigenden Reisenden vor dem Einsteiaen ln der Revisionshalle dieses Bahnhofes. * Die Verdreifachung der Gebühren für Preffogesprache. Die Telephonverw" u i teilt mit. daß vom 1. M ä r z a nqefangen mit Rücksicht auf den entstehenden Ausfall einer Milliarde den einfachenVressegesprächen nicht mehr derVorrang vor den drin gendenPrivatg es p r ä ch e n, sondern nur mebr vor den einfachen Privatgesprächen einzmäumen sei. Dringende Pressegesprache werden den Vorrang vor dringenden Privatgesprächen haben. Sie kosten den dreifachen Preis der gewöhnlich e n G e s p r ä ch e. * Auszeichnung eines jüdischen ArzirS in Paris. Aus Paris wird uns berichtet: Die Sorbonne verteilt alljährlich großer« Stipendien an besonideirs bofähigt« Mediziner, damit sich diese in ihrem Spezialfach vervollkommnen können. Eines dieser Strvenoien wurde dem a ls Großwardein stammenden jüdischem Arzt Dr. Sv.chhan Erd es z verliehen. Dr. Erdesz war vor noch nicht langer Zeit Hilfsarzt am jüdischen Spital m Großwaridein und wurde tvegen seines tapferen und aufopforniden Verhaltens bei einem großen Eisenbahnznsammenstos; in Rumänien sehr viel genannt. In Paris hat Dr. Erdesz oie Aufmerksamkeit der medizinischen Kreise auf sich gelenkt und ist gegenwärtig der Assistent eines der berühmtesten Professoren von Paris. Senator Fano in Palästina. Das jüdische Mitglied deS italienischen Senats. Julio Fano, Professor der Physik an der römischen Universität, traf vor kurzem m Jerusalem ein. Er informierte sich eingehend über die jüdische Arbeit in Palästina. Senator Farw hielt hier einen Vortrag über Biologie, welchem unter aird«rein der Oberkommisfär Sir Herbert Samuel, alle Konsuln der auswärtigen Mächte, der Gouverneur fiat».’. kjcP. foitooWteu. /Q X—

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