Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1787 (6.2.1924)
- Date
- 1924-02-06
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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«R'frar WLn«M>rMvoch Wiener Morgenzeitiins. 6. FebWtt 1M4 MI si Zer Mörder Rowosad. Bisher unbekannte Sluzeiheite« der Mordtat. Die Frage, ob Nowosad, der den jungen ödarger heimiückösch erschlagen hat, geisteskrcmlk ist oder nicht, wird def i n i-- tito erst in einigen Monaten beantwortet werden töömren, Lyenn die genaue Untersuchung Nowosads in der Jwen-anstatt aus dem Stonchos ergeben hat, ob er ein bvgabter Siitmilant oder tatsächlich geisteskrank ist. Nach -den uns Angehenden MitLeÄnngen evschckim es «löglich, daß das Gutachten, das Nowo'sad Äs ^.mheilbar geisteskrank bezeichnet, in Branchen Punkten fehl geht. Wi e jetzt bekannt wird, hat Noiwosad den Mvrd un-irr Umständen bedangen, die darauf schließen 'lassen, daß alle Einzelheiten von chm reiflich erwogen waren, und alle Vorbereitungen genau getroffen Kunden waren, -cm die ein Geisteskranker wohl schwerlich denkt. Nowosad hat rckuÄich, w»as bisher nicht bekannt war, fein Opfer blenden Knollen. Er harte Salzsäure von: Hause muge»v»n-men uno den Schlafenden «bainii überschüttet, so daß das Grsich: Ä-ilweife Brandwunden aufwüst. Ws hierbei 'Karger answachte und zur Abwehr den 'Arm cn-tgegenstreckte, hat Nowrsad auch den Arm seines Opfers mit Salzsäure üLerschmtrt. Erst dann «rschlug er den Karger mit der Hacke. Notoosad war, wie sie-- Lamtt, eines der führenden Mitglieder der Hakenkren'zlerbarroe mnger Burschen, die angeblich ihres Radikalismus wegen ans der uationalsozialistischeic Partei <rusgeschlossen Lvorden waren. Dem junger Karger war nachweisbar verboten worden, nftt diesen Hakenkrenzlerbu'ben zu verkehret:. Twtzdenr erschien Nowosad des öfteren in der Wohnung iKargers, wo er Diebstähle verübte. Mich ivar er dem Mvgen Karger eine große Geldsumme schuldig geworden, so daß mit der Evrnorduug Karge rö auch ein Hauptgläubiger NoLvosads verschtounden ist. Ueürigens hatte Karger, der ja eine 'Stelle in Deuiischlarrd accireten sollte, -einen Betrag von Zwei Millionen -Kronen 'Lei sich, die aber nicht aufgefunden werden konnten. Man beachte nun das Doppelgösicht dieses Falles: Nowosad bemühte sich, das Vertrauen seiner Kameraden zu er-- werben, nur ihnen dann Geld hevansAllvcken oder Diebstähle in 'den Wohnungen der Eltern zu verüben. Sv t-atie er sich die Freundschaft de§ Sohnes eines Professors verschafft, den «r dann bestahl, weshalb er zu einer sechsmonatigen Ar re st strafe verurteilt wurde, die jetzt mit Rücksicht auf das ärztliche Gutachten angesochten werden soll. Der zweite Fall war der de§ Karger. So verband Nowofad die Politik des Haksndreuzlers mit 'dom Geschäft des Diebes und Einbrechers; denn sogar Einbruch wird ihm zur Last gelegt. /Ist nun von einen: Geisteskranken zu erwarten, daß «er in so raffinierter Weise vorgcht und «ein vollständiges, logisches System seiner HanÄnttgsweisr an'fweiseu kann? Wenn aber Kvkvosad für geisteslrarvl -auf Grund eiuets pststhi-ft rischen Givtachtens erklärt wird. so können doch seine Komplizen nicht für geijteskran'k erklärt werden; und Mitschuldige hat illowosad gchabr. Er allein kväre nicht -imstande gewesen, das Grab in langwieriger Arbeit herzustellen. Hat 'der UiÄ-er« such'.lnasrichter auch berücksicht-igt, daß am Tatorte 15 Zigarettenrestr gefunden wurden — Eigermmc des bcstohlelren Karger, dro -tmchl nicht allein von Nowosad ausgcraucht toortderr waren? Allein wäre Karger gar nicht mit Nowosad hmMtsgefahren, um die angsMch vergrabenen Maschinengewehre zu Zyoten. Da war dach -die Jngrndpl-atte der HakeNkreuzlor zur Stelle 'gewesen, die vielleicht nur Mitwisser und nicht" Mittäter fft.' Der Fall verdient eürgchend Berücksichtigung, schon mit Rücksicht aus den politischen -Charakter der Tat. Es sind schon oft ganz Hcsunde Äeu-te ins Irrenhaus -gekommen. Wir erinnern au Givardi, den dir Odilmr ins Irrenhaus brachte und der mit Mühe -deniise-lben enSkmn; doch k-öM-em Gesunden ist es bisher 'gelungen, «ff die Dauer den Irren gtt spielen, besonders nicht in einer HeAanstabt, wo eine 'eingehende Beckbachtimy er» folgt. Daher würde ein Bsr-tufchnngAsYst-em, wenn es wirMch befolgt worden wäre, nichts nützen»; beim die Wahrheit wird in diesen Falle sicherlich -.ws -Dage«ücht kormnen. Re Hakenkreuz-Feme. Oigendienst der ..Wiener Morgenzeitung".) Brrlin, 5. Februar. Es wird jetzt der Name desjenigen mitaetcilt, durch den die Mvodvevschwörnng gegen den General v. S e e ck t zur Kenntnis der Bchöodslr gelangte. Der Angeber ist ein Herr v. TetLenborg, der in der deutschvöMschen Brrorgung eirre Rolle spielt und als Bertvarmrsmann des deutschvölLischerr ReichstagscibMordneden v. Gvaefe gilt. Tetteuborg ist in der Mordaffäre von Parchäm konrproo wittiert, bei der der Lehrer Cadow von der völkischen Feme erschlagen tourde. Dem Dettenborg hat der lvegen der Mond- Verschwörung gogen den General v. Sseckt verhaftete Thormann seinen Plan, den General v. Seeckt zu eüschießen, enthüllt, mch Tettenbvrg hat einen Gesinnungsgenosfl.u namens Schuhmacher bestimmt, zum Schein auf den Plan ernzu-' gehen. Am Abend vor dem Morgen, an dem General v. Seerkt erschoff'en wenden sollte, hat dann Tetterrbarg dem Reichsmimister für öffentliche Ordnung dsn Mordplan enthüllt, Re organische Roheit der gudentams. Em Artikel Professor Tandlers über den GebnrtenrüSgang. Professor Dr. Julius Tandler bohandelt in der „Wiener medizinische Wochenschrift das sozialpolidische äußerst wichtige Therna der Ehe und BevöllerungspolitE und kommt auch ans die ErschemU'Ng zu sprechen, daß brr den Juden sich die Tendenz, die Fämibre zu erhalten, in besonders starkem Maße ausgeprägt zeige. Außer dem Lumpenproletari ai, führt der Autor aus, fei imelchem die meisten Kinder geboren werden, jadoch nicht deshalb, weil die Frauen am fruchtbavsten sind, sondern üveil dorr die Frage der Aufzucht nicht erwoMn werde, wol>mu allen übrigen Klassen die Tendenz zur Rationaliisteonng 'üSV-Geburtlichkeit inne, wobei jede Klasse von einer lbefrimmten Ideologie erfüllt ist. Die Raiionalisieruara der GbbuMichöeic, das heißt die Ginschränkung derselben, war ohne st-den Zweistl dre eigentliche Ursache des UntMgan-ges jenes organischen Kapitals, welches die lebendige Grundlage der verschiedenen Kult-urep-ochen der -europäischen Menschheit gebildet hat Im- »ner wieder sehen wir Völker aus dem -gcheimnisvollen Dunkel Lllturloser Zeit «mporiau-ä/en, gwß und urääMg werden, und schließlich und endlich als Gesamtheit des indivrduirllen- Leobens nach relativ kurzer Zeit verschwinden. Was van ihrren bleibt, und mehr oder minder deutliche Einwirkungen im Sinne der RasienLreuzu'ng nnd Einwirkungen auf die Kultur der an ihre -Stelle 'getretene Völker. Um so mmckwürdrger ist die Tatsache» das; es einzelne B-ötker gibt, welche trotz des Verschwindens ihrer Eigenkultur organisch erhalten 6!l £ ito-e it, daß andererseits Kuiliurkreis-e ib.stchen .lbletzben, sveil die sie schassenden Menschen, das sind die iudividualisierten Träger des Lebens, nicht oder u'ur äußerst langsam dem Geburtenrückgang verfallen. Ich glaube, -daß man in der Go -chich'te der Menschheit die unnnttelbaren Einwirkungen der Kpiege vielfach überschätzt, -jene des Ge-bnrtenrückganges ebenso oft unterschätzt «hat. Sich.'r aber ist für mich, daß die psychologische Grundlage des Geü-urtemückganges viel Ar wenig studiert und erkannt ist. Ganz abge>ft!hen von allen anderen Mniständen, abgesehen von der Rasse und der Rassenkonstitution, ganz abgesehen von Milieu und der darin begründeten Abschließung, -ilst -und 'blelbt es gewiß Line der inerftvürdigst>:n Tatsachen, daß bei- Iplelswerse die Juden in den verschiedensten ^e-itlich auf- -innandersolaenden Kultu-v'pochen ^i-nd in den vevs-chiadenstetr udbLnelnanderwirkenden iKMuvkreisen sich als organische E; nh e i t erhalten haben, obwohl sie selbst sicher eine Reihe von somailichen und Psychischen Aüpassmrgserscheinu-ugeu zeigen. Eden,-o merkwürdig ist auf der aud:ren Seite das hohe Mer vestMm-ier Kulturen, vor all-eni bsispielsweise in 'Ostasieu. Der chmeistsche Äulturkreis reicht auf viele Jahrtausende zurück und hat ein,?-ganze- R'.'ihe aufeinandevsoilgender Kultur-epochen ü'ber-- l!«br. .Ich möchte hier in aller Bescheidenheit auf eine psychologische Eigentümlichkeit auftnevkfmn machen, welche solchen BRkern eignet, da ich diesen Eigenschaften -eine gewisse Bedeutung in-der Erhaltung-hoher GsbnEchkeii -beimeffe. Der Rückgang der Geburtlichleit -bei den Inden ist heute, sipez-iell in den -großen Städten Deutschlands, wie bekanut, ein ganz üngo h-L ure r. Dreier Rückgang fehlt -mehr oder minder!i>ct Men Izvden, welche tu Länder» mit geringem Geburtenrückgang leben. Die Psychöbogische Voraussetzung für die hohe GeburüichkÄt der Juden, welche sie ja einzig -und allein vor dem Aussterben bewahrt hat. ist begründet in dern psychologischen Verhältnis zwischen!be» au-fernauderfolgenden Genemtivnen, also zwischen Eltern und Kindern. tDasunter ist natürlich nicht gemÄnt die sublimierte Elterrr- oder Kinderliebe, das V-echältnis der onrzelnekk FanN'liemnrt'glieder zueinan-der, s-mwerr; die Idee der lllnsterblichke-it der F a m i l t e, welche sich nmnisfttiert in der Sehnsucht nach N-cichkornmenschaft. weil diese allein -imstande ist. mn fvrtlaufendekr Erbgang das Andenken an die FauMe im -ganzen, aber auch an jedes einzelne Mitglied für die Ewi-Keft zu erhalten, eine Art domateriaWerten Ahnenkults, denn nach -dsnr körperlichen Tode vn semen Kurdern und Kindeskindwn fortMeben,. ist nicht nur sehnsuchtsvolles Verlangen dcs eirrzelnen FcmMien.- untjAiedes, sondern auch richtunggebend Dendenß in der Psychologie des ganzen. Volkes, eine Schnsucht, -deren ungeheure Bedeutung für den eftrzclnen sich schon in der Negation dieses Wunsches, irn Mrche ausspNicht; denn „nicht gedacht soll deiner worden", gelwr: noch heute zu den ärUten Gerwünsck-mrgen. Ebenso ÄAevessaut ist die Einstellung «n bwftm Wroblein beispielsweise 'bei den Chinesen. -Ihre hohe Fruchtbarkeit fft he-- kanut. Daß sie nicht an 'bssouderem Geburtenrückgang bis in die letztre Zeit gelitten haben, geht -aus «der merkwürdigen Tatsache hervor, daß di« ovganisthe Grundlage dieser Kultur den Küftninaiionspnnk't der' Kultnre-poche allein Anscheine nach un'geschin-älert überstmklden hat. Der Ahnenkult, in welcher Art -er sich auch immer vollziche. ob grob oder sinüli-ch und prinr-itiv, ob 'vergeistigt -und verfeinert, er har Mr unabwetisbaren Borausf-etzMdg. daß D-etizenderften da sind, welche diesen Kuli bes-opge.u> Die Sohnsuckft der Eltern, ihr Jndrbiduall-eben -nach de-nr Tode fortsetzen M Bnuen, begründet und «rnwglicht durch den Ahnenku'lr, <uracht sie Ol Jeu-gen und gu Reprvduzenten de§ Geschlccht-es und hält sie fern von -der Rationalisierung der GÄmrtlichksi-t. Das Siudi-unr der VMcrpsychologie gerade vom St-cnvdpunkt-e 'der genevativtni Echi-k wird meiner RLeni-ung nach zei-gen, welch uil-g-ÄMu: Bridvutunq gerade dem -psychischen Faktor, in -der Gebur-tl-ichikeit >pr-gM-nde liegt. Es.wird sich dabsi zeigen, daß diese seolischen Einflüsie vielleicht viel bodent-u-ngsvoller -sind als die so -violbe-MMi'gte,: materiellen, als Reichitmn, als Anrmlt und ähnlnhes. Das ehrenrötliche Berfahreu gegen Hocheaegg. Der Brief der Aerztekommer. Professor Höchen egg ist gestern von siner kurzen Reise nach Wierr zurückgeAhr-t und Konnte daher ersr jetzt di« Antwort der AerztskaMmer, dis ihm die Einleitung eines ehren rötlichen Verfahrens ankündigt, in Cnipfanig nehmen. In diesem Schreiben, das gestevn bekaum geworden ist, heißt es: ,Aer.Vorstand der Wiener Aerztetaimmer bostärigt den fristgemäßen Erhalt Ihrer in Form einer Broschur-e anher libermitreite Antworr aus seine Zuschrift vom 15. Jänner dieses Jahres und beehrt sich Ihnen mitzuteilen, daß er nach eingel)ender Poüsun-g zur eimnüti-geir.- Auffassung gelangt ist, daß der Inhalt Ihrer Antwort dem i-n 1. der LvwÄhntsn Zuschrift «-a«gvn«» GnstsHen nicht entspricht. Ihre A-nt-nrorr an die Acr-zt-Llammer tbenchiÄtet Im ivchtt» lichcn n-lchts anderes als eine Wiederholung^ der b «r a n n t e n A e -u ß e r u n ge« und daran anknüpfend allgemeine Bemerkungen, daß die von Ihne» gerügten Ue'belstände notorisch seien, und es daher der Kammer nicht schwer fallen dünfto, flowftwteS BeweiS« inatevial hierfür zu bes-chasfen. Dagegen wird die G&ett- .stellung der Unterlagen, auf welche sich Ihre GeschbMigu-ngcn gegen einen Teil der Aer-zteschaft stützen, grundsätzlichab gelehnt. Die Wiener Aerzitekarnmer mutz es als bekannt vorauss-etzen, daß di-e dissiplinäven Verschlungxn von Aerzten nach den einschlägigen VorschriftSl» nur aus Grund eines ordnungsgemäßen Vevfahvens und nach - eirüvandfveiar Feststellung des TätböstandeS geahndet werden können n-nd eS ist daher Pflicht jedes Arztes, -soweit es in seinen Kräften steht, an der Ermittlung der relevanten Tatsachen miiMvivken, und 'bei der RechiÄftndMH die jedem Staatsbürger obliegende » Pflicht der Zengeumrösi»« r,i: erfüllen. Es war -gänzlich ausgeschlossen, sich von dieser iB-er-Pslichiu-rig durch allgsm-rrne Wcmeröungen und Ratschläg-e an die M untersuchende Stelle zu befreien, und es ist der Schwere und der weittragenden Bedeutung der erhobenen Beschuldigungen gegen Aerztr nicht angemessen, daß Sie die Nennung von Namen und Tatsachen des« halb verweigern, weil Sie sich nicht exponieren trollen und iöesürchten müssen, trotz persönlicher Unannehmlichlevtrn -nichts -zu erreichen. Die Wi-euer AerziÄanuner ist vielmehr der AuffcMng, daß ncan sich durch allgemein gehaltene, nicht lkmkrvte Beschuldigungen weit mshr exponiert als durch Wichtgemäße Beta-unrgabe -der die Boschuldigungen stützenden UntUtaigen, und daß daher die Weigerung, Namen urid konkrete Tatsache» g» »emtcit, irt diesem Falle gerade jene persönlichen Unannehmlichkeiten naturgemäß nach sich zrehen müssen, welche Sie gerade z» verrnerden wünschen. Jur Hinblick auf die der Äerzt-rt-aamrsr rrierlte ArÄ-° wort har der Borst-and ders-elben beschlossen, gegen Sie das ehrenrättiche Verfahre« -ftnzüleften, wm auif Grund einer formellen Vrvde-rsuchung tznt Feststellung des für die Entscheidung erforderliche» Bewert anavevialeS zu gelangen," _ . «esellschaftsreise »ach PaWma. Das Wiener Pälästina-Arnt avr-angiert, wie bereits berichtet, eine Gesellschaftsrsise nach Palästina. Die Abreise von Wien erfolgt Donnerstag den 6. März vom SWbahnhof um 2-0 Uhr 10 Minuten, bet genügender Teilnchm-srzahl mit So-: paratwaggons. Der dreistündige Ms-suthalt -m Triest, wo der Schrrellzug um S Uhr 25 Minuten vormittags Mtrifft, wird zur Besichtigung der Stadt und der Hasenanlagen Vertvendet werden; rrach 12 Uhr mittags erfolgt die Weitsrrtzise mit dem Evldampftr ^HÄonan" des Lloyd Triestino. Am 10. März um 15 Uhr wird in MeKandvien ^landet. Der 11. ist dar Besichügunz der Stadt Alexandrien getoiduler und an den svlgLnden zwei Tagen werden von Kairo aus die SehenSwüvdi^keiterc Aegyptens besichtigt. Am 13. Märg srsolgt di« Abreise von Ftzaivo mit der Bahn nach Jerusalem, wo die Reisegesellschaft Freitag den 1ä. d. um 8 Uhr früh eintrifft. Der Aufenthalt in Palästina ist für Äerzchn Tage berechnet. Das Programm ist folgendes: FaeitLZ den 14. Marz (i. Tag): Äwbmft ui Ier-ujalem früh. Unt-erbrinMng in Hotels. Nachmittags Besicht!gm,g von Jerusalem. SamStag den 15. und Sonntag den 16. März (2: und 3. Tag): BesichtiiMMg von Alt-JeM-salem und Ne-u--> Jerusalem und deren Institutionen und Umgebung (Davidsbürg, Davidsgrab, Ternpelplatz, Kotel-Maarawi sWesttnauerj, Museen, Bezalel, Kömgsgräber, Skopus und Oelberg ufw.). — Montag den 17. März (4. Tag): Mt Auto rmch Jericho, dem Jordan entlang bis zum Toten Mevr, Bechlehern, Chebron. — Dienstag den 18. März (6. Tag): Weitere Besichtigung der Unrgebung von Jerusalem, Drlb, Moze. — Mttwoch den 19. März (6. Tag): Fahrt mit Auto über Sichem, Nazareth nach Liberias. UntvÄve-gs Besichtigung der Jüdischen National-' fondssiedün-ngen im Emek. — Donnerstag den 20. März (7. Tag): Weitere Besichtigung der Kcklomen, Dagenjah Kinereih «sw. und zurück nach TibeviaZ. — Freitag den 31. März (8. Tag): Fahrt nach Saftd. Nachuttttags Fahrt nach Haifa. -- Samstag den 32. März (9. Tag): Besichtigung vo« Haifa. — Sonntag den 38. März (10. Tag): Besichtigung der? Umgebung von Haifa. — Montag den 24. März (11. Tag): Fahrt von Haifa nach Jaffa. Unterwegs Besichtiigung der Kolonien Sichren JcckoÜ, Bensamina usw. — Dienstag den 25. Marz (12. Tag): Besichtigung von Tel-Awiw. — Mttwoch den 26. März (13. Tag): Fahrt nach Petach TiLvah, Mikweh Israel. Rischon le Zion, Richoboth usw. — Donnerstag den 27. März (14. Tag): Woiteve Besichtigung von Tel-Awiw und abends Abfahrt nach Alexanbvien. Die Rückreise von Alexandrien nach Men imt dem Datnpfer „Hicilouan" erfolgt am 88. März um 13 Uhr 30 Min.; am LI. Mäyz um 14 Uhr 30 Minuten trifft die GefellschafL fot Triest, am 1. April ulorgens wieder in Men ein. Die Preise, in denen die Bahn und SeeröSsrn, Wohnung und Verpflegung für die D«uer der ganzen Reise-und des Aufenthaltes in Aegypten in Palästina (ausgenommen Bahn--- fahrten), sämtliche Spesen für die programmäßige« EMrsionen, Eintritt und Trinkgelder, Bisagebühren und Kosten der Ueberführung id?s Handgepäcks vom Bord des Schiffes in dif Hotels inbegriffen sind, betrogen: Katküisk BahnN«^ TchiffLNatsü Luftnthalt i« Lande Preise in «ssjL Psnnv 1 I. L I. 110.-. SS H. IL u. 76.— 3 III. irr. NI. 50.— 4 IH. i 9ti a$M« Belt und SfM TJ 1 pflegu«g während d r Fahrt / III. 34.- Sonstige wünschenswerte Auskünfte erteilt das Palästina-> Amt, 1. Bez.. Bauernmarkt 24 (Telephon 63-1-27), in der Zoir r-on 9 bis 1 Uhr u-nd vor: 4 bis 6 Uhr. •Jj.Wrtcnxgr.-ta