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Wiener Morgenzeitung · 1924-02-01 · Heft 1783 (1.2.1924) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1783 (1.2.1924)
Date
1924-02-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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V M A» Wie«. KN-« W WMM" Sttntt jßmmMM+W ' ' Dai8 Verhältnis zur Regierung * «Simen Um korrekt nennen. Bis heute »mrde von der Re» gierung nichts unternommen, tvas die verfassungsmäßigen Rechte des Judentums schädigen würde, vielmehr ist das Bestreben vochandon, ein loyales Verhältnis ausrecht zu erhalten, und wir rechnen mit der Kontinuität des heutigen -Kurses, der, sich nach Westen orientierend, hoffentlich auch in der Judenpolitik keine Aenderung einten lassen wird. _ Fuland. Sus dem Budgetausschuß. Passive Resistenz in de» Bundesbetrieben? Im Finanz- und Budgetausschuß setzte gestern vormittags Abg. Zelenka seine in der letzten Sitzung begonnene Rode fort. Er führte über die ungleichmäßige Behandlung der Staatsarbeiter gegenüber den Bundesangestellten hinsichtlich der Höhe der Pensionsbemessungsgrundlage Klage. Die ArbeiterauLschüsse in den Staatsbetrieben können die Leute nicht mehr zurückhalten. Sie wollen mit der sofortigen stassi- »cn Resistenz rinsetzen, weil sie sich nicht zum besten halten .affen wollen. Diese ungerechtfertigte Behandlung tragt natürlich auch nicht dazu bei, daß in den Betrieben mit Freude gearbeitet wird, gerade die tüchtigsten Arbeiter kehren nnl er solchen Umständen den Betrieben d^n Rücken. Wenn man so weiter wictschastc'.l wird, ist eine Sanierung der Betriebe unmöglich. Sie werden so saniert werden, daß man sie schön langsam zugrunde gehen läßt, um sie für den Uebergang in die Privatwirtschaft reif zu machen. Das Kapitel Pensionen wurde hierauf zum Beschluß erhoben. In der Nachmitlagssitzuug wurde das Kapitel Bundeskanzleramt angenommen. Abg. Deutsch brachte hierbei einen Erlaß des Gendarmerielandesdirektors Hridenfeld an die Wiener Bahngendarmerie zur Sprache, worin dieser empfiehlt, alle jene Beamte a b z u b a u e n, die sich politisch exponieren. Redner verlangte die Zurückziehung dieses Erlasses. Bundeskanzler Dr. Seipel teilte mit, daß Heidenfeld ohne Zusammenhang mit dieser Sache in Pension gegangen sei. Der Zentraldircktor der Gendarnrerie habe übrigens die. Absicht geäußert, dem Nachfolger Haidenfelds anzuraten, den Erlaß außer Kraft zu setzen. Abg. Bauer betonte, daß seine Partei ans jeder Wiederholung von politischen Verfolgungen gegen öffentliche Angestellte solange eine politische Affäre machen werde, bis nicht nur in allgemeinen Erklärungen, sondern in der wirklichen Praxis der Verwaltung die Einsicht zutage tritt, daß die Zeit, wo Maßregelungen möglich waren, nicht wiederkehren wird. Sozialdemokratisches Lob für die Baukenkommiffion. Dr. Ellenbogen machte daraus aufmerksam, daß das Budget die Post Sozialisierungskommission nicht enthalte. Diese Kommission soll in ein gemeinwirtschastliches Amt umgewandelt werden. Solange dieses Amt nicht besteht, müsse eine entsprechende Summe für die Sozialisierungskomnriffion ins Budget eingesetzt werden. Mit großer Sachkenntnis habe die Banlenkommisfion ihre Tätigkeit ausgeübt, wo cs sich um die Ergründu«g von Miß stä n den bei deit Banken handelte. Mit ungewöhnlicher Objektivität habe sie auch Material zur Kenntnis der bestehenden Mißstände geliefert. Wäre ihren Vorschlägen Rechnung getragen worden, so wäre vor allem der Hypertrophie int Bankgewerbe begegnet worden. Anerkennenswert sei die Feststellung der Kommission, daß aktive Staatsbeamte, speziell solche der Steuerverwaltung, Nebenberufe im Dienste von Bankennntenwhmungrn habe». Dieser Mißbrauch hat sich in der letzten Zeit sogar verschärft. Es ist zu bedauern, daß der Ftnanzmimster diese Tatsache be- \ streitet. Die Bankenkommission hat auch dak Verdienst, schon im September 1922 auf die ungesunde Emissionspra-- x i s sowohl bei den Bankaktiengesellschaften als bei den von ihnen kontrollierten Industrie- und HandelsuNternehmungen, auf die Differenz zwischen Börsenkurs, Syndikats- und Bezugsrechtspreis und aus die Tatsache hingewiesen zu haben, daß das Agio nicht den Unternehmungen selbst, sondern dritten Personen zusall«. Auch durch die Ausarbeitung einer Novelle zunt Borkriegsschuldengesetz, wodurch Milliardenleistungen an die Banken verhindert werden sollen, hat sich die Baukenkommiffion ein großes Verdienst ertvorben. Die Sozialdemokraten werden, wenn die Banken kommt ff ion durch eine ihre Zwecke viel besser erfüllende Institution ersetzt werden wird, keine Schwierigkeiten machen, aber di« Einrichtung der Chartereaecountents läßt sich bei uns nicht ohne weiteres nnchbilden, weil es an ^der nötigen Tradition schlt und der Zweck dieses Instituts durch die gegenwärtig im Ban-lgewerbe eingerisienen Zustände sofort durchkreuzt werden würde. Abg. Austerlitz gab der Unzufriedenheit drr gesamten Presse mit der Amtlichen Nachrichtenstelle Ausdruck, die gewiß mit materiellen Schwierigkeiten zu kämpfen habe. Es Me aber nicht an, das Schwergewicht lediglich ans die kommerzielle Br-» rrchterstattung zrt verlegen. Bedenklich ssirn auch die Pläne, die Anilliche Nachrichtenstelle eüoa der Großindustrie oder den Banken auszusiefcrn. Dr. Seipel erwiderte, daß bezüglich der Heranziehung privater Mittel und der Entkleidung der Nachrichtenstelle ihres streng amtlichen Charakters Wohl Besprechungen gepflogen wurden, aber keine Vereinbarungen getroffen worden sind. Da der Budgetausschuß seine Sitzungen gestern bis in dir späten Abendstunden sortsetzte, konnte das Komitee zur Beratung der Abg-abcnwllungsnvvrlle erst um 7 Uhr abends zusammentreten. Die Beratungen waren um 10 Uhr abends zu Ende, ohne daß ein Resultat erzielt worden wäre. Heute um halb 11 Uhr vormittags werden die Beratungen fortgesetzt. Sie Wziere md die Ientschrist de» Seaeral» Körner. Znr M i l i t ä rlk a s i v o fand gestenr eine von B e r-> tretern der GarnisonWien und Umgebung sowie der Truppenkörper der Bundesländer besuchte Versammlung des ReichSverbandeS der O f f i z i ere deS B u » d e S h e e r e S stgtt. Der Vorsitzende W a h e r -> S t r o m w e l l gab zu Beginn eine Erklärung ab, in welcher er mit aller Entschiedenheit betonte, daß der Reichsverband der Offiziere des ' Bundes^eeres jeden Versuch, daSBundeSheer durch politische Einflüsse welcher Art immerzuzersetzen, z u r ü ck w e i s e n müsse. Der Vorsitzende erklärte es auch alsPflichtdeSNeichsbuudeS, zuder anden Nationalrat gerichteten Denkschrift des gewesenen HeereSinspektors General Körner Stellnug z u n e h m e n und beantragte die A n n a h m e einer E N ts ch l i e ö u n g, iit welcher der zweite Teil der Denkschrift des Generals Körner abfällig kritisiert wird. Das Offizierskorps lehne es entschieden' ab, Politik in seine Reihen tragen zu laffeu mW selbst zunr Gegenstände politischer Anfeindungen, Beirach- •tmiaeu und nicht zuletzt der damit Hand tu Hand gehenden Insulte gemacht zu werden. Z« seinem 50. Geburtstag am 1. Februar 1921. * Bon Dr. Wilhelm Stein. Wer einurckl das Le-bonKgsMl d.es Wuener Ässimllariotrsjndcntums erforsch-en wird, der mag i-n Otto A^nringer sainen MetasthysUvr, in Avtatr Schnitzler seinen Diam-atÄrr und in Hugo v. Haf-nranns-chal seinert Äyr-Äer evkennen. Es war sicherlich eine Welt äußerer Bornchnchri: und 'l-eben-sgesättigle-r .Aüyheil, die Iba «mwisdsrbrmglich ewtWvmLwn ist, Äber sie tvar auch so morsch rmd emsrnchtbar, wie der Bevfasse-r'vorr „Geschlecht und Charakter" sie gesehen hat, wenn er artch freilich bei der Enge seines Gesichtskreises das Gesamtis-uiderrtimr zu charakterisieren glaubte. Schicksal unib Schaffen Hchmanri-öthals lassen Neichtunn und Trrgik dieses Menschon!krai,seS achten: dev!» es tut nichts zur Sache, daß de-r Dichter von „Der Tor imt> Ser Tod" wohl iszinem Dönite, aber nicht km Na-mrn uach dem .J-uldewtüm angehört. . . Irr eriftauulicher Frühreife — *niit siebzehn Jahren — tnctet er 1891 sei erstes BerKspiel „Geistern". Die Frage nach der Vergangenheit, die auf dem Heute erdrückend lastet, Wnidigt d:e bange MüdigEeit dieses JirgeMichett au, u<m wittt ein immer wiederkchre-ndes Motiv zu bl-viben: „Ganz vergessetrer Völker Müdigkeitült Kann ich nicht abtun vonmeinen Lider n, Noch >wegha!lten von der evschrocketren Seettc, Ätu-Mnes Niederfallen freinder Sterne." Ter H-ld dieser Dichtung, lder nur den' A,u,geMick als wirklich nchmeu möchte, mtt int Gc»mß der Gegenwart Ickbt, muß durch -den Verrat ldes geliebten Weibes das FoMckben..mtd Weit erwirken, 'das Uneirtrimtbare des Bargan-genen erkennen: ,M>ies Gestern ist so eins amt 'deinem Sein, Du kantest es nicht verwischen, nicht ver-gessrn: Es ist,, so ilawg wir wiffen, daß es -war ... iLttd heute — gestern ist ein leeres Wort. Was eiMtahwar^ W M Mtch Mig sort.".' Mit dent „Tsd des Tiziait" beginA Hostno-Mstihal dem Sinn der Kunst, die ja fein Dafemsinhalt -ist, «achMspüreu. AÄt Stephan George verbtintdet, sagt er tu den „BAtte-rn für die Ktrtfft" dem RaduraliÄMls Kampf an. aber eben so weinig möchte er zur ButzstrsiheMeulYr-ir eines Gtei&el oder Banmbach zurückführen: Die -Weät soll >u:ch: mir sen-tEntaiLtt GrsWett nniAedichie-t und mnHrlvgen werden, sartdern die inneren Bilder And Mäng-e einer nach Schünheit dürstendrrr Seele sind cöert so wahre Tatsachen wie die Dinge des ünßere>n LrLettS. Der Wert des Dastins ltiezt ja u-ur darin, SchStchoit zu schaffen- -und «SchÄlcheit zu -erkenmn. Darum feiert sr i-m Kmchtler Tizian den Menschen, der als Deuter alles Sinns 4m N-atnrg-eschchen, als -einzig wahrer Lüh rer ifog Sekit ä qu gckwn har. Diese MkLsMießLich künstlerische Wer-ru-n-g de-r Wirckvichfeit und dich uuräMMche AvffMng der Weit ist tun den' Preis erkatch, alles Echffche - mmri-ich im höchsten Sinne - zu übetlschen. Denn es schließt ja jedes Mugen mra dem Leben, jedes Kämpfen um seine BäivdMng mts. lind so sicht.der junge Hofm-annsthal Zwar nicht S-eÄwchnMos neoru dein Leben, sondern darüber, aber er ist nie mitten idarin gestaudrn rnr-d sicht in ihm nur Rohstoff, dort «r MtM-eu kann: „es führt von der Poesie kein direkter Weg ins Leben, ans dern Leben keiner in die Poesie". Und schoneniwinde t sich idi^chnt tichsbert- M-angel des dichterischen Schaffetts, dem Fehlen des Uw'.stwttdetiden eigenen- Erlobens, die Sehnsuch. nach eben der defftvßetrert WiMckM-L, wie che in' Hos-munn-sthatls w-Mtftew Werk Forin gÄvinnt. In,/Tor und Dod" sicht -eii-n-ju-n-ger Meusch inniUten «des kösilvich schönen- Spielles, der Wschied vont L-vöeit ttchmett soll. In dieser SAtwde ahnt er -nm eHtrtr Male die süßr AllgSvaili des Lebens. -Der Tod fp:Ät die Geige, die Mm-ter, die Gcliebte, der Freund ettscheinm. Ein stiller Schmevz wacht aus. etwas Entschw-sbettldes -Feist durch den R-att.m -nwd ihtn sieht der Tor mit göseMem^Hatipt in-vnffwr, ^?ftr B'r-rtemrs rkdch. Musik eMilgt itstn-t er der Szene. Freilich ist di« Gchüsnchi -nach dem Leben vorerst tmr eine vovübevgchLttdr Stimmung, ein KontralsimontM M des DichdarMpx MhMM, M die föÄtt' «ickk der gvdeu rette» die ungarische Äutt«. Aus Bitdapest wird uns berichtet: - Wählend in dtationalversammlung die Mitglieder der Rsgiermrg, so auch der Nnterrichtsminister Graf Klebelsberg. allen judenfein-Ailben gesetzlichen Verfügungen den Schein der historischen Berechtigung zu veckihen suchen, wird aiGrhalb der Nationalversamnttung von beit Inden die Rettung der ungarischen Kultur und tyr-er Institute gefordert und die rcickstn Juden tun ihre Pflicht und geben mit vollen Händen. Besonders dort, wo sie anuehmen können, daß mit.ihrem Gelde nicht Bewtftantisemiten und diplomierte Pogrsmisterr gezüchtet -werden. So haben es Judenmöglich gemacht, daß das Mus e u nt der b i 1deuden Künste ein Gemälde Äs großen holläichrscheu Malers Pieter de Hooch — eine brieflesen-de junge Frau im Interieur — aus Privatbesitz erwerben konnte. Das Museum hatte bloß einen Teil des Kaufpreises ausgebracht. den Rest, in der Höhe vott 400 e vt a l 11 di c n Pfund, haben drei Männer a-uö der „unreinen Irdenraffe", und zivar Simon v. Kraus, .Baron Ludtorg Schoßberger und Baron Moritz Kornfeld, dem Museum zur Vcrfügttng gestellt. Ein zweiter Fall. Unter den in Budapest lebenden ^Schülern der Maler-und Bildhauerakademie herrscht großes Elertd. Viele dieser Kunstöefltssenen, unter denen, wie amtlich betont wird, manches hervorragende Talent sich befindet. sind gezwungen, um nicht Hungers.-zu sterben, ihr Studium aufzttgeben. Man appellrert an die Gesellschast, die Zukunft der ungarischen Kunst zu retten. Ter Appell wäre ohne Widerhall geblieben, >ivenn sich nicht wieder eine Anzahl „zudringlicher J-udetr" gefunden hätte, welche die erforderlichen Millionen rtnd die wünschenslverten Natnralierr herbeischasten. Diesmal sind es Julius W o l f n e r, Doktor Baron Adolf Ä o h n e r. Zoltatt M a u t h n e r. Simon von K ra u s, Dr.,Julius B i f ch i tz, Geza Drucker, Marcell Nemes, Ernst Frankel und eine große -Zahl jüdischer Kauflente, die die „Rettung der Zukunft der nngarischen Kunst" auf sich genommen 'haben. Sie Wischen Gemeindewahlen in Agram. Aus Agram wird uns im Anschluß an -das bereits Irr unserem Blatte -veröffentlichte Telegramm über das. Evgebrns der am 27. Jänner dort stattgefundenen Wahlen in die jüdische Gemeinde berichtet: Diese Wahl war die erste, welche auf Grund des allgemeinen gleichen und proportionellcn Wahlsystems stattfand. Auf der einen Seite kandidierten die Anhänger des bisherigen Gemeindesträsidmms unter dem Titel der „Selbstbewußten Juden", wahrend die andere Lifte von der Organisation der Kroaten, beziehungsweise Jugösla-wen urosaischer Konfession „Narodn: rad" aufgestellt wurde und den Titel ,Krste der nichtzionistischen GemeindeMi-tglieder" führte. Diese hatten den Katnstf mit eine nt wahren Vorleumdungsstldzug geführt. In za^hlreichen Flugschriften, in Form von Inseraten in einzelnen TagesblLitern wurden die Kandidaten der zionistischen Liste als anational und unstatriotisch, als frentde. eingelvanderte Elemente Äargestellt, denen die heimischen Elemente, gegenüberstünden-, rvelche eine „k r o a ti f ch n a t i o rc a l e G em ein de" bilden wollten. Das Resultat, aber war für die jüdische Sache direkt erhebend. Von.1693 Wählern stimmten 1318. Tie Liste der „Selbstbewußten. Inden" vereinigte 1059 Stimmen, also 82 Prozent, auf. ihren, Listenführer, «igen-Ä-ich wahre und wert-volle Besitz ser Menschen sei. den« das Lrbett ist mir erträglich, „wenn matt.-mit den Augen leicht darüber hi-ngle-it-et, aber wenn enan sich daran a-n-klanunert. dann zergchr es in den Fingern". Nur der Tra-rcht ist -c-chöhrr Wi^- lichEeit. W.cchcheit uns -Schönheit des Daseins. „Zirm Tran nt sag ich: Bleib' bei .mir, sei wabr! llmb zu brr WrM'tchkrij: Sei Traum, entweiche'." Am stävfftrn kommt diese Mucht ans der Wirklichkeit in deut ,Märchen von der 072. Nacht" zum Ansdruck, in der Erzählnng vondem jungen Kanffnarut-ssvbn, der sich vor dem Getriebe -m -eine «schStchkitSvoll-e Einisaitükerr birgt. Er lann nun. durch nichts veüv'.ir-rt,- seine Stivtmu-nHe.n u.ck> Ge-Msi-e wuchern lassen wie die Wu-ndsückmtett eines Tre-Kcha-use-s. Tie Ornamente der Kunstwerke, die sich inemander schlingert, sind 'hat ein tzer-NtberteS Bikd der Ver,schlnwgvnen> Wunder de-r WoN. In diesem neugÄivon-NLnen Rckich, in dem -nur dem Seolischen wirkliche Existenz Kugesprochert wird -und das Jnnemsein M'wahre Welt ist, Svogen all die Zivischen^uistäMr -und Stirn- MWtySvariatrone.n, deren'.rmve-rgleichliicher M-eister. Hostt'-onnZcha! ist. Den Weg dorthin führen ihn all die KAmstgegenstLnde, mit dvn-en er sich -rrmgib: urrd die auf ihn als Stimuittnas-erreger und GefiiihIsÄermiu'l-er wirken. Wirver vereint ihn mit Stephan G-eprge die Freude an änßerett idsLomtrven.Zeichen cks Siuttbildern des Lebens. AÄe-r diesem Lchen als ne-urr Kunst- Mpffk-ng, das fern idgnt Getvöhn-lichen abwll-t, -eigneauch die foMvä-hrettide GerwaMungLfahrgkeir der Seele und ihre unbefchrä-Ee Willsährigkett allen Geffchlett Hegenüber. Die Vorliebe HoffmtmtschÄs für das M-Lr-cheu-spi-Ä enrhüllt hier ihre Wurzc-l. . Auf der Suche -tvach der WiMchker-t des SecLeitdaseins vnd kamn durch Freude an dun antiken Stoff -um des Sto-ffes wMrn. ist der Dichl-er^zu seinen Griecheti-tracchdien gekom-tnen. Kart -Lmnpvrchi «wies -auf die -ntvvbwiürdige U-öbereinsimmMitg zwischen der Pfuckw ur.jcrü'idj-ou Krllrttr -un-d dem SeolMlebert der Geg^ivarr hin und -nteinre, haß ,-das.-mas-aus früher Zeit als Ergebnis bloßer Triebe, iu.sti-n!1iven S-chaffLns, übevlichert ist,, uns henre als Mts der -vollsten Bewußtheit >kt-di-chduell'en Di^elMWe. d.e

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