Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 6 (1924)
- Issue
- Heft 1782 (31.1.1924)
- Date
- 1924-01-31
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Wleirre N. Zamter WZ M. 17SS Bankgeschäften Wien, I. Seitzergasse 4 ELNW'° Waren^schsße Kommandite dsr Kroatischen Eskomptebank, Agram Kreditano Telephoner 80-4 82, 60-4-93, 63-4*85, 64-4-42, 68-4 78, 69-4-82 10405 Telegrammadresse! Frapobank Bolkswitt. Herte 8 Wren, DömiertzW Im Raimund-Theater gelangt Sonntag den lO. F^ruar, 11 Uhr vormittags, TollerS Tragödie „Hinkestfl ti«* zur einmaligen Aufführung. Der Ertrag dieser Vorstellung stießt notleidenden Schauspielern in Deutschland zu. Für. die Roll» des BudeubesitzerH würde Josef Danegger vom Burgtheater gewonnen. Als Grete tritt Trude Wessely nach zwEäbriger Gastsvieltätigkeit in Deutschland zum ersten Male in Men auf. Im Theater an scr Wien gelangt ab heute Donnerstag die Kalmansche Operette „Ein Herbst- Manöver* zur Aufführung. Kammersänger Richard Tauber wurde für diese Ausführungen als Gastdirigent gewonnen. ___ Serichtssaal. Angeklagte Aerite. Einstellung des Strafverfahrens gegen Dr. Hochsinger. ' Beim Bezirlsgericht in Strafsachen lvar sme Klsge 'des Industriellen Georg Steiner zogen den Arzt Dr. Karl Hochsinger wegen Verletzung des ärztlichen Berussgchennmsses anhängig, weil Dr. Hochsinger Ätzer Ersuchen der Verwandten Steiners deren Rechtsanwalt ein ärztliches Gutachten über die Krankheit des Steiner übergeben hatte. Bsi der -einevzeittgen Verhandlung hatte der Arzt angegeben, daß das Gutachten nur Tatsachen über die Goisttskrancheit Steiners enthielt, die ohnehin allen Mitgliedern der Familie Steiner bekannt waren, unL erklärt, er habe nicht gewußt, daß das Gutachten im Zivllprozeß des Vertvandten Steurers gegen diesen verwendet werden sollte. Dia Siaatsanwaltschas: hat nunnrchr auf Grund der Verantwortung des Dr. Hochsinger das Verfahren - gegen ihn mangels ftrafbaren Tatbeständes eingestellt. lchrenbeleidigungsprozeß eines Assistenzarztes gegen «ne« Ämversitatsprofeffor. -. Der Afirstenzarz: des Spitals der Barmherzigen Brüder, Lr. Litz, hatte gegen den Jmernisten Professor Dr. Karl Stejs-ka! eine Ghrenbeleidigungskla-ge emgebracht, weil ihm Professor Stejskal bei einer Aerz'ekonftrenz des Spitals Pf-lichtvergessenheit vorgeworfen hatte, da er, Kr Machtzen zu einem Patienten geru fen,' der an Woholvergifttmg litt, diesem Ruse n.ichr gleich Folge geleistet hatte. In der'Klage wird behauptet, daß Stsjsbrl die Beschuldigung ohne jeden Anlaß vorgebracht habe. Die Zerrgen des Angeklagten gäben an, daß dieser die Asußerung in Ausübung seines Ämtes als Physikus des Spitals gemacht habe. Der Verteidiger beantragte die Vorladung einer Reihe von Zeugen gum Beweis des guten Glaubens. Qblvohl sich der Klageanwalt dagegen aussprach, da der Wahrheitsbeweis und nicht der Beweis des guten Glaubens erbracht werden müsse, ließ der Richter den Beweis.des güten Glaubens v.: und vertagte «die Verhandlung zur Vorladung von Zeugen. Professor Dr. StejSkal wurde nach dem Kriegs öfters ge-- namzt als einer der strengsten Aerzte. Er wurde beschuildigt, schw'erkranLe Soldaten, bsmcche Krüppel, an die Front geschickt zu. habrn. und war infolge seines groben Benehmens gegenüber der- Mannschaft geftirchtet. Der Schutzbund der Kriegstellnchmer hatte gegen ihn eine Anzeige bei der Parlamentskommrffion zur Ue'berprüfung der Verbrechen rm Kriege erstattet, wurde die Untersuchung bald eingestellt.. Sin Bankinhaber «ege« Setmnes angeklagt. Wafsenschmuggrl mrd Luftgeschäfte. , . Gestein hat.vsN» einem Schöffens.'nat sin Betrugsprozeß .'egen den: Baut echniker Hane Paulies?, den Kaufmann Eduard "Ho re fovZky, Gesellschafter der Bankfirma Urp a n i n. .Lind n e r, Alexander Rettinger und den Kaufmanck Hermann U r p a n i lvegen Bttruges begonnen. Die. und angeAagt, dem -Leo Coh und Moritz Barta einen Schaden von 4jß Millionen :m Oktober 1922, dem Otto Randa von 25j2 Millionen int November 19W und dem Julius Pfeifer von 317 Wllivyen fronen zugsfügt zu haben. Sie haben ihrem eigenen Geständnis, zufolg? im Jahre 1919 die Lieferung von Waffen nach Voleu und in die Tscheche-Slowakei dLMnittrlt.' - Siehabet: der: erwähnten Personen oingeredet, Maschinengewehrs für. Ungarn mrschäffen zu können, und dabei die erwähnten Beträge herausgelockt, indem sie statt der MaichinengrM^e ...ünr'Kiste mit grbrauchsurvsähigen Stutze«, nserten. Horsovoky lieg: auch Erpressung an dem Bezirks-, hauptmann Adenko P u :ean: zur Vast, weil er ihn mit nnet Betrugsan-zeige' bedrohte, um die Rückerstattung einer Provision von riner Million Kronen erzwingen. Hofrat Äuteani hat sich daraufhin erschossen.. Bei der Verhandlung verwies Verteidiger Dr. Valenrm R ose n se ld darauf,' daß auch gewisse Mitglieder der rnterikiirnetx Kommission von derartigen Geschäften gelebt haben, ohne auf der Anklagebank zu sitzen. Der Vorsitzende 'Hofrat Dr. Hotter erklärte, daß dies. . 'chttg sei, jedoch mit dem vorliegenden Falle nichts zu. tun Dl-; Bevoaudlung wird beme zu Ende goführt. Von der Anklage wegen Brrführung freigesprochen. De-c ovjÄhrige Fabrikant Albert W. war wegen Verführung unter Zusage der Ehe von der 41jährigen geschiedenen Frau Antonie H., 2er Mutter von drei Kindern, geklagt worden. Den Hairatsantrag hatte W., der selbst Vater von stöben .Muidern ist, zu 5leLzeiten seiner ersten Frau gemacht cntb nach Tode etrw andere geheiratet, weil sich die Frau H. abfällig über ihn und sein Geschäft geäußert und ihn immer vor ssmen lMaunten herabgesetzt habe. Der Richter lehnte alle Bew.:is- A n träge ab Md'sprach den Angeklagten mit der Begründung jcei, daß - die .Anzsigerin zur Zeit des "Eingehens des Liebes- Verhältnisses - wußte, daß W. verheiratet war. Da der Verkehr An-zttgeriu mtt de-.r Angeklagter, rin shcbrachsrischer war, chnne der Ehebruch nach ocm Tode der Frau nicht als Berunter Zusage der Ehe qualisiKirvt werden. Seftemvrlte Krone — 0.0081 s4 Centimes. Ansiahlimg Wien ---- 0.1181'/, kentime». In Zürich notierte 30./L 29 .fl. die österr. irüemvelte Krone . . . «. 0.008t V0 0.0081% die österreichische Krone . . , . . . O.OORIVq 0.008137 die tschechische Krone .... . . . 16.677a 16.70 die Mark ...... pro Milliarde Holland. 215.60 215.60 New-Uork ......... 579.- Oottbott *»•«•••*#•* « « . 24.62 24.68 3?ati8 »»«o»«»»»» » . . 36.37 26.90 Sffl dÜ{Utb . . . 25.12 25.25 S«IpTflb . - 6.657« 6.60 Bukarest . . . . . .V. « . . . 2.95 2.90 . . . 4.14 4.10 Budapest.. . . . . 0.0204 0.0205 Warschau .. Sefterrelchischr Ratkovalbant. Abnahme des Barschatzes und des Bankuotenumlaufes. Auch die dritte Jännerwoche hat, wie der gestern publiziert-e Bankausweis vom 23. d. zeigt, als Ergebnis der Umsätze im Drvisenclöaring einen Devisenausgang gebracht, wÄcher zu e-in-er Abnahme des Barschatzes um rund 163 Milliarden geführt hat. Der Barschatz beträgt nunmehr 3984 Milliarden. Im Stande des Eskonrvteportefeuilles ist eine mäßige Steigerung um 13 Milliarden zu verzeichnet. Die nunmehr abgeschlossene buchmäßige Durchführung der Realitätentransaktionen kommt in einer Erhöhung der Position „Gebäude und Einrichtung" um 9,6 Milliarden zum Ausdruck.. Den Veränderungen bei den angeführten Positionen der Aktivseite entspricht auf der Passivseite eine Verminderung der Gesamtzirkulati on um 128 Milliarden als Saldo der Verminderung des effektiven Banknotenumlaufes um 142 Milliarden und der Zunahme der sofort fälligen Verbindlichkeiten um 14 Milliarden. Der Banknotenumlauf beträgt 6349 Milliarden. In der abgelauftnen Woche hat die Bundesregierung den Erlös der amerikanischen Tranche der Völkerbundanleihe, welcher bisher bei den amerikanischen Bankstellen auf Regierungskonten geführt wurde, auf das Konto der Oesterveichischen Nationalban? bei diesen Bankstellon übertragen lassen. Dagegen hat die Nationalbank die Regierung für die gleichen Beträge erkannt. tit Lohnbewegung der Bankbeamten. Der Beginn der Verhandlungen. Gestern haben die Verhandlungen zwischen den Bankbeauüen und den Vertretern der Banken wegen der Abänderung des AollektivvertrageS begonnen. Schon am 23. Dezember hahen die Bankbeamten den Banken ihre Forderungen überreicht- Sie lauten auf Aenderung des Kollektivvertrages und eine löpryzentige Erhöhung der Bezüge. Außerdem sollen auch die Pensipnsverhällnisse nunmehr endgültig geregelt werden. Die Banken erklären, den Forderungen vorläufig in diesem Maße nicht Nachkommen zu können. Die jetzige Geschäftslosigkeit gestatte ihnen nicht, ihr Ausgabenetat zu vergrößern, da die Einnahmen stark gesunken sind. Die Vertreter der Beamtenschaft hingegen berufen sich darauf, daß die Syndikaisgewinne der Banken so große seien, daß sie ohne jedes größere Opfer die Forderungen ihrer Beamten leicht erfüllen können. Abgesondert werden Verhandlungen zwischen den Kleinbanken nnd den Privatbankfirmen geführt. Bekanntlich sind die Beamten dieser Unternehmungen viel schlechter gestellt. In einer gestern stattgefundenen Versammlung wurden auch hier die Forderungen, welche von der Beamtenschaft dieser Kategorie aufgestellt werden sollen, formuliert. Me WereWsch-mgoeische» Schwierigkeiten tat vevismoerkrhr. tur Ainidtnmtt jbtftetuMfc — (Mn nettes lm»lrlpi«« Vebereinkommen. , Budapest, 30. Jänner. (U. T. K. B.) Ueiber Äs in den Bubaptzster BerhaMnngen des Direktors Ar kau er suifgetMchten bLilderseittgen GesichtSpuMe teföt der ,Mester Lloyd" folgende Jnslmnat'voin mit: . Die österwichischLm FinMzkrelse kbernifen sich aus das zwischen den beiden Devisenzent^alen im April des Vorjahres vereinbar^ Ue-bereinkommen und haltlM dafür, daß man in Oesterrsich von diei'vm Ueibereinkoumren nicht abgskommen sei, daß vistzinchr ansschli-eß>lich ungarische Behörd?,n die Art und Weise der Devisenverkehrsabwicklerng, wie sie seit Langer Zeit hinidurch geübt fcwtfc«, auf einmäi unmoKich gemacht halben. Sie weisen daraus hin, es. sei schon -feine -große Zuvovkammenhe.it von österreichischer Seite, daß im ungarisch-österreichischen^ Dev i s e n v *:• •: ü 2 h r d i e n n g a rische u F i n a uz kreis e * n 0«it t r re ich gr ö ßere Erreichte r u nge n g r- . nsjjen «LL di« O«M«rreicher »n flngarü. Direktor Arkauer bsstcht nun daraus» daß die ungarüscherseits beanstandeten österreichischen Guthaben anerkannt werden. Erst dann könne das Apvibüibereinkommen den Anfovderungsn der Gegenwart entsprechend neu.geregelt werden. Der ungarische Sdandpunikt gibt zu, daß Wien der für uns maßgebendste Devisen- und Effektenmarkt de- Auslandes ist. Ungarischsrseits wird auch unumwunde« anerkannt, daß die Oesterveichische NationaiVbank und deren Devisenabteilung uns gegenüber stets die größte Zuvorkommenheit an den Tag gelegt halben. Allem es muß unS, wenn es dennoch zu Unsti-mmigkeiten und Derkchrsstörungen gekommen ist, der gewaltige Unterschied zugute gchakten werden, der zwischen der Deviseulage H^arn und jener Oesterreichs best-cht. Die letztere ist durch Wegs gefestigt, well Oesterreich schon mr Sanierungszustand ist. Ungarn steiht jedoch noch vor der Anleihe und ist in feiner Devisennot gezwungen, vordecharrd noch an der gebundenen Devisenbewirtschaiftu-ng festzuhalten. Ungarn ist gezwungen, sich an die gebundene Wirschaft zu klammern, obgleich es diese grundsätzlich ver-u-rtÄlt. Was die Pendenzen und die beanstandeten österreichischen Gut-Haben anlangr, befindet sich die ungarische Regierung in einer schwierigen Lage, well die Pendenzen vor das Gericht gelangt sind und diese Affäre sich nicht einfach Niederschlagen läßt Nichtsdestoweniger besteht amgarischerseits das ernste Bestreitzen. die Erfüllung der pendenten Forderungen derart zu ermöglichen, daß' die Wiener Hände, die ihren Besitz an ungarischen Kronen bona fibe verlaust haben, nicht geschädtgj werden. Das weitere Bestreben bei der Devifenzeutrale zielt aus eine Vereinbarung nach der Rich-tUiNg hin, wie die der Wektenarbitrage enOamntendert Äronengnthabm verwendet werden können. Schließlich.soll ein kurzfristiges Uebereinkommen getroffen werden, das den gesamten Noten-, Devisen- und Valutenverkehr zwischen Wien nnd Budapest einer Neurege-- jlnng erzielt. Finanzntinister K a l l a h hält die EntwirrmnaLvovschlügL /der beiden Devisenchess ebenso für geeignet, den Gegenstand iwellerer BechaMungen und Erwägungen zu bilden, wie die Vorschläge, die ihm hinsichtlich der Erneuerung und Ergänzung des ApviMbewinLommens unterbreitet worden sind. Clearingknrse der Österreichischen Nationalbank vom SO. Jänner 1924, Devisen (Schecks und Aus- Kura vom 2S. Htm, Zahlungen) Geld Ware Geld Ware Amsterdam t« t hott. Golden 25340.- 26441.- 28410.— 28310.— Aeram 1 ju„. Kronen . . . 817.- 82».- 813.— 317.- stet-rsd 1 rttnar ..... 817.- 821.- 813.- 817.- Perlln0 1 deutsche Fetchnmarh . 15.90 16.50 16.- 16.60 «risse’ 1 hetsfsrhe Francs ‘2854. 2866. - N34.- 294*:.- Rnrfsnest 1 nnearlsche Kronen , ’.41?.5J 2.48 7.50 Ruknrsst t l.et. N2.75 364.75 355.— 357.- Chrtsdsnts I norwcp. Kronen 94SO.- 9530. .9460.- 9520.- Koncnhapen t dtintsche Kronor . 11481.- 11520.- 11,30.- 11170.- I.ondon t Pfund SterttnR . . . 3P2noo._: 303000,— 3C2 Wt. _ 30350°.— Madrid I Pesetas ...... 8881.- 8130.- P8«0.- 8070,— Mailand t Lire. 3004.- 3106.- 3064.— 3096.- New VorV 1 Nottür...... 70031.- 71185.- 70035.- 71185.- Parts I Francs. 3253.- 3268.- 3307.- 3H8.- Pra«* 1 tschecho-alow. Kronen 2049.- 2059.— 2041.- 2051.— -oha 1 l.ewn . SV2,— 506,- M2.- 506.— ftocld’oln» f schwcdtscheKronor . 18270.- 18330.— 18270.- 1S310.— Warschau** 1 notntsche Mark . . Zürich i achwftrertsche Franca . 12285.- 12315.- 12265.- 12315.- Noten Amcrlkan. Noten v. B Poller aulw, 70880.- um- 70860.- 71260.- . , kleinere » . , Belgische Noten 100 Franca . . 70750.— 71180.- 70760.- 71160.— 2815.- 2848.- 2895.- 2925.— Bulgarische Noten su tonn Leva , 480.- 45$.- 48\- 488.- . » kleinere. . . 460.- 468.- 460*— OSntsehc Noten tOO Kroner . , 11340.- 11420.-!09"O.— 11070.— Deutsche Noten*. . . , . . 15.30 15.90 15.1» 15.90 a ° „ mn , . . „ „ kleinere* . , . «4^70 15.30 14J0 isS Engl. Noten von 5 Llvrest. aufw. 300200.- 801890.- 300700.- 3023.10.— . . kleinere. 300010.- 301610.- 301*00.- 307|no.- Franeflstsche Noten tof) Francs . 3215.- 3->45.- 3365.- 3295.- Hotiflndtsehe Noten ton Gulden . 26141.— 26340.— 26211.- 2B4IO»— (tstlentsche Noten v. ton Lire autvr. 3090.— 3110.- 3070.— 3*90.- , , kleinere . . . Z060.- 30*0.- 3040.- 3060.- JukosI. Noten ringest, zu 1000 Dinar 813.- »19.- 809.- 815»- » » „ B 100 „ * ' » l kleinere . . «03.- Mg.— 799.- 8^8.- Norwegische Noten 100 Kroner , 9360.- 9440.- 9160.- 9440.- Polnische Noten *•.. 71.- 81.- 71.— 81.— . » kleinere** . . . 66.- 76.- 66. — 76.- Rumänische Noten znlOOOu. iMLel 354.- 358.- 348.- 352.— , . kleinere . . . 334.- 33».- 328.- 332.— Rubs. Noten (Roman.) zu 500 Rubel —.E. -J kleinere *, Schwedische Noten 100 Kronor . 17— 18'60.- 18160.- 18>'S/.- 18160.— Schweizerische Noten 100 Francs. 12250.- 12310.- 12250.- 123<0.- Spanische Noten 100 Pesetas . . Tschecho-Blow. Not. v.lOOOaufw. 8760.- 8840.- 8iM.- 8840.- 2032.- 2048— 203».- 2048.— D „ kleinere 2027.- 2043.- 2027.- 2043.— Ungar. Noten (neue Em.) zu lOOOKr. p . zu 10.000 Kr. . . . 1.50 1.70 1.50 1.70 » . kleinere. 1.45 1.65 1.45 1.65 * . Kleinere. i**w »♦w *♦ « Für 1000 Ll.-Mark. ** für 10.000 poln. Mark. Eine wichtige Entscheidung über de« Eisenbahnen. Die Firma Bleckm A.-G. in Wien gab am 29. September einen Waggon Etsenware zur Beförderung nach Warschau auf, wofür d.e Südbahn an Frachtgebühr den Betrag, von 1.833.800 K. einhob. Da jedoch zwet Tage darauf, am 1.. Oktober, Tariferhöhungen auf allen.Bahnen emtraten, verlangte die Südbahn von oer Aufgeberin hie Na ch z ahluna von 703.670 K., da sich nach den erhöhten Tarifen die Fracht auf 2,537.470 K. stelle. Die Firma verweigerte die Nachzahlung» da die Fracht rtach den am A u f g a b e t a g bestehenden Tarifen zri berechrwn sei, am Ausgabetag jedoch noch die alte« Tarife beftguden. Die Südbahn brachte daher gegen die Firm« Hei« Tariferhöhungen m aun-Stahlwerke 1922 in Murzzuschlar ■wfmnxm