Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-01-30 · Heft 1781 (30.1.1924) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1781 (30.1.1924)
Date
1924-01-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980864--17625-3004629
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nt. 1781 Wien, Mitttvoch Wiener Marftenzettunn SO. Jänner 1034 Gerte 5 teristisch. Vielmehr der Umstand, daß der Unterricht in allen seinen Teilen, in welchen er auf die zarte Kinderseele einwirkt, von jüdischem Geiste getragen sein muß. Eine jüdische Volksschule mit nichtjüdischen Lehrern — auch wenn es Sicherheiten dafür geben könnte, daß diese nicht antisemitisch orientiert sind —, kann sich im besten Falle nur im Religionsunterricht von der Simultanschule unterscheiden. Und das ist herzlich wenig. Wäre die Talmud-Thora-Schule nicht nur in ihren Finanzen saniert, sondern hätte sie auch ihrem Geiste und ihrer guten Tradition treu bleiben dürfen, dann hätte sie sich im lebendigen Zusammenbange mit dem jüdischen Volk entwickelt und hätte heute sicherlich jenes Gepräge angenommen, das der Jüdische Schulderem seiner Volksschule gegeben hat. Die volksbewußte breite jüdische Oeffentlichkeit kann nicht im Zweifel sein, welche der beiden Scknlltypen ihre weitestgehende Förderung erheischt. Unfall der Parls-Konftantinopelrr Expreßmaes. Sin brennender Lastzug. Aus Rom wird gemeldet: Der Paris—Konstantinopeler Expreßzug ist gestern mit großer Verspätung in Mailand eingetroffen, nachdem er bvi Belgrad mit einem Lastzug zusammengestoßen war. Zwei Sch"afwa>genbedienstete wurden dabei schwer verletzt, der Maschinist deS Expreßzuges furchtbar verstümmelt. Die Passagiere, unter denen einige leichte Verletzungen davontrugen, mußten in Eile den Zug verlassen, da die Flammen des brennenden Lastzuges den Expreßzug zu ergreifen drohten. Militär machte die Strecke frei. MWenstrr» iiiVombay. Bombay, 29. Jänner. Der vor einiger Zeit in.d-r h'esigen Mühlenindustrie angebrochene Streik hat geg'n Ende der Woche großen Umfang angenommen. Von 96 Mühlen in Bombay stehen 32 still. 60.000 Arbeiter feiern. Man erwartet, daß morgen alle Mühlen die Arbeit ei «stellen werden. Der Streik ist auf die Nichtbezahlung einer Gratifikation zurückzuführen, die die Arbeiter während der letzten vier Jahre erhielten. Ae humanUSrm NniMtnngen der Wiener Polizei. Der Wiener Polizeipräsident Herr Dr. Hans Schober schreibt uns: „Unter Bezugnahme auf den in dev „Wiens: Morgenzeitung" vom 27. d. auf Seite 10. Spalte 8, erschienenen Artikel „Die humanitär en Einrichtungen der Wiener Polizei" danke ich für di« sympathische Schilderung des PolizeispitaleS, beehre mich aber der Wahrheit gemäß fcstzustellen, daß das .Prostituiertenspital in Klosterneuburg' nicht eine Schöpfung von mir. beziehungsweise der Polizeidirektion, sondern des Ministeriums für soziale Verwaltung ist." Ae BanknotenrSuber von Wien und Prag. Ein neues Beweisstück. Wie berichtet, wurde in dem Sack, den die Diebe, die den Geschäftsdiener Marisch am 24. d. in dem Eingang des Sparkassengebäudes beraubt haben, im Flur hinlegten, auch die Nummer des ungarischen Blattes „Vilag" vom 20. d. gefunden. Diese Zeitung wird von der Polizei als ein Beweisstück gegenüber den noch immer die Tat leugnenden Prager Bankräubern Canfi, Ronchi, Ferraro und Cartelli angesehen; denn eS ist erwiesen, daß Cartelli, Ferraro und Ronchi am 21. und 22. d. in Budapest geweilt haben, so daß auch der Fund dieser Zeitung als Beweismittel schwer inS Gewicht fällt. Ae BeschnlWnimen de» Äofrater Hochenegg Eine ErNärung der Röntgenclcgen. Vom Ausschuß der Fachgruppe der Röntgenologen wird mitgeteilt: Professor Hochenegg zieht die Nöntgenologen als Beispiele in seine Sache hinein. Demgegenüber ist festzustellen, daß wir bezüglich der Zulässigkeit der Bewilligung von Provisionen nie einen Beschluß gefaßt haben. Richtig ist vielmehr im Gegenteil, daß diese Fachgruppe in Erfüllung ihrer Pflichten mit der gleichen Endabsicht wie heute Hochenegg, jedoch nicht auf dem Wege eines Eklats, um die Abstellung gelegentlicher, aus dem Druck der Not der praktischen Aerzte entstandenen Mißstände herbeiznführen, den Gegen st and verhandelt und schrittweise Maßnahmen zur Abstellung der sporadischen Fälle erwogen hat, ohne zu einem konkreten Beschluß zu gelangen. Weiterhin sollte auf diesem Wege die nach Art und Umfang keineswegs bedenkliche Frage in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Diese im Interesse der StandeSmoral erfolgten Schritte der Fachgruppe hat Hochenegg mit Unrecht für sich verwerten zu können geglaubt. die Äellnngnvhme der Fndnstrieangestellten. Schwere Kampfe unvermeidlich. Dtzr Bund der Jndnstrieangestellten hatte anfangs Jänner mit Rücksicht ans die fortgesetzte Steigerung der Teuerung dem Verbände der Industriellen neue Lohnforderungen überreicht, worauf der Verband antwortete, daß eine Erhöhung der Bezüge im Februar unmöglich sei. Zur Stellungnahme gegen diese Haltung der Industriellen fand gestern abends in der VoUshalle eine Vollversammlung der Betriebsräte der Jndustriea»rgestellten des Kreises Wien und Umgebung statt, in welcher der Obmann des Bundes der Jusdnstrieangestellten Ingenieur Seidl den Bericht über den Ivel« mondän« Dam« bezieht ihre Seide vom! eldensnexialhaui Richard LeEtner Wien, IV. Margaretenstr. 10 Unerreicht billige Preise! ft"08 Verlauf der Verhandlungen erstattete. Es wurde nach längerer Debatte folgende Entschließung angenommen:' Der Bund der Jndnstrieangestellten Oesterreichs nimmt mit Entrüstung den Bericht über das Verhalten der Unternehmer entgegen und protestiert auf das nachdrücklichste gegen den neuerlichen Versuch der Unternehmer, die Lebenshaltung der Jndustrieangestcllten herabzudrücken. Er gibt den Unterhändlern uneingeschränkte Vollmacht, alle Vorkehrungen zu treffen, um diese Versuche der Unternehmer zu vereiteln. Die Kreiskonferenz ist sich dessen bewußt, daß infolge der Haltung der Unternehmer schwere Kämpfe unvermeidlichsind. Es ist daher, im Falle eS zu keiner Einigung bei den nächsten Verhandlungen kommt, schon in den ersten Wochen deS Februar ein erbitterter Kampf zu befürchten» dem sich leicht die Metallarbeiter und die der verwandten Industrien anschließen können, so daß die Befürchtung nicht von der Hand zu weisen ist, daß der Monat Februar die Krise in der Industrie zum offenen AuSbruch bringen wird. Sa» Wohnungsamt gegen die MleltommMon. lAnforderunqen wegen persönlicher Rücksichtnahme im 1. Bezirk aufgehoben.^ Seit der WiMamkeit des neuen WohmmgSanfordtrmrgS. gssetzes wird die Zahl der Wohnungen, die infolge rechtskräftig gewordener Anforderungen zugewiosen werden können, immer geringe. Die MietkomMissionen .halben sich eine Spruchpraxis zurechtgelogt, durch die ein großer Teil der Wohnungsanforderungen wegen persönlicher Rücksichtnahme aufgehoben wird. Besonders auffällig kommt dies bei den beiden Mietkmnmifsionen deS Bezirksgerichtes Innere Stadt zum Ausdruck. Da vieilfa-ch von den Wohnungssuchenden dem WohnungSamte die Schuld an der nicht rechtskräftig gewordenen Anforderung beigemeffen wird, sieht sich das Wohnun-gSamr Vevan-laßt, zahlenmäßig festzustellen, wie schwierig es ift. bei den M i«t k o m m i ss'ionen der Bezirksgerichte mit einer Anforderung durchzudringen. Es fanden Vom Jänner bis Nov.-mber 1923 bei den beiden Mietkom Missionen deS Bezirksgerichtes Innere Stadt 140 Verhandlungen über Anforderungen stxvtt. Davon wurden 111 Falle erledigt, von denen 76 Anforderungen bestätigt, 35 aufgehoben worden sind, so daß also 68 Prozent rechtskräftig wurden, während 32 Proyent nicht durchdrungen. Vom November an haben sich aber die Verhältnisse wesentlich verschlechtert. Don 20 behandelten Fallen sind durch die Mivtkonrmifsionen nur drei Anforderungen, also 16 Prozent bestätigt und acht Anforderungen, also 40 Prozent, aufgehoben worden, während neun Verhandlungen über Anforderungen überhaupt vertagt wurden. EL handelt sich daibei meist um Fall«, die eine starke Ent« llastung des Wohnungsmarktes herbeizuführen geeignet waren, was jedoch durch die Entscheidung der Miekkommifsionen vereitelt wurde. Dadurch ist es dem Wohnungsamt« unmöglich, eine größere Zahl von WohMngssuchrnden in angeforderte Wohnungen unterzubringen, waS jedoch keinesfalls dem Wohnungsamt« zur Last gelegt werden darf. Die Beschweren deS Wohnungsamtes sind als vollkommen gerechtfertigt anzufehen, denn eS werden Fälle bekannt, wo ledige Personen oder kinderlose Chepa-are Wohmäume b!S zu zehn Zimmern inncha-ben, während sich große Familien oft mit einem Raum begnügen müssen. Verhaftung eine» zeltnngendmtnlstrator«. Eine Erklärung deS Verlags der „Stunde". Am Montag hat das Sicherheitsbureau der Wiener P'.flizn den AdntinisirationSbeamien der „Stunde", Herrn Regner-Bleyleben, in Verwahrungshaft genommen. Diese Maßregel erfolgte auf eine Anzeige des Geschäftsführers dcr Wiener Ballhausgesellschaft Herrn Emannel K o h n, dem dar Champagnerlcsal „Tadarin" gehört. Herr Kohn hatte Regner-Bleyleben und „unbekannte Mitschuldige" der versuchten Erpressung beschuldigt und Herr Regner wurde, als er sich — nach Mitteilung der „Stunde" freiwillig —, im Sicherheitsbnreau eingesunden hatte, nach einem Verhör verhaftet und im Palrgeigesangenhaus interniert. Die Erpressung soll Herr Regner im Zusammenhang mit der Weigerung des Herrn Kohn begangen haben, der „Stunde" ein Inserat zu geben. Zu vi.eser sicherlich sehr auffälligen und ungewöhnlichen Maßnahme des Sicherheitsbureaus teilt der Verlag der „Stunde" in einer uns zugesandten Erklärung mit, „baß Herr Karl Regner-Bleyleben weder Chefadministrator, noch Direktor des Verlages der „Stunde". sondern ein administrativer Beamter des Blattes ist. Es ist durch die gesamte Administration vollkommen einwandfrei nachgewiesen, daß Herr Reguer-'Bleyleben überhaupt kein Interesse haben konnte, sich um ein Inserat bei dem „Tabariu" zu bewerben, bVt eine solche Werbetätigkeit nicht in jein Ressort fiel. Des weiteren itz durch die. gesamte Redaktion des Blattes festgestellt, daß der Artikel, der mit dem angeblich verweigerten Jnseratenauftrag in Zusammenhang stehen soll, ein Bericht über eine stattgesundene Gerichtsverhandlung war, und daß der Autor dieses Artikels weder direkt noch indirekt durch den verhafteten Administrationsbeamten über den Verlauf dieser Verhandlung informiert wurde. Somit entfällt der ursächliche Zusammenhang zwischen einer angeblichen Inseratenwerbung und emem Artikel', der in mehreren Zeitungen fast gl .chlautend erschienen ist. Die Jnseratenverwaltnng der „Stunde" hat deS weiteren ststgestellt. daß der Chef der Administration schon vor Monaten sämtlichen Angestellten des Verlages verboten hat. sich um Inserate heim Nachtlokal „Tabarin" zu bewerben." Eine amtliche Erklärung. Amtlich wir folgendes vevlautbart: Am 26. d. hat der RechtSainhalt Dr. Moritz Krön namens seines Klienten Emanue Kohn, Gesellschafters und GschäffSführerS der DergnügungSetaiMssementS „Tabarin", im Sicherheitsbureau eine Strafanzeige des Inhaltes erstattet, daß der angeblich« administrative Stellvertreter der „Stunde", Karl Regner, au seinem Klienten einen Erpresiungsversuch verübt habe. In der stunde" sei am 36. d. ein Artikel erschienen, in welchem anläßlich einer Gerichtsverhandlung im Scheidungsverfahren zwischen den Eheleuten Kohn unwahre, seinen Klienten schwer schädigende Angriffe enthalten waren. Run sei ungefähr zehn Tage vor dem Erscheinen dieses Artikels Regner im Betriebe „Taibarin" erschienen und halbe ehrm Angestellten unter Androhung sonstiger Veröffentlichung von bereits gesammelten Material nahegelegt, seinen Chef, Herrn Kohn, zur Einschaltung von Inseraten in der „Stunde" zu bewegen. Kobn habe «S ab gelehnt, zu inserieren. Auf Grund dieser Anzeige bat das Sicherhertsbursau der Polizeidirektion pflichtgemäß die Amtshandlung eingeleitet. Am 38. d. erschien mm der Angezeigte Regner selbst im Sicherhevtsbureau, um sich zu erkundigen, ob gcgen ihn eine Anzeige erstattet worden sei., Bei seiner Einvernahme stellte er einen strafbaren Tat>bestaud in Abrede und betonte insbesondere, daß er materiell in keiner Weise interessiert sei, eine Angabe, -welche auch der Herausgeber der ,-Stunde", Emmerich Bek e s s y, bestätigte. Bei einer, in der Wobnung des Angszeigten Vovgenommenen Hausdurchsuchung wurde jedoch eine Provisionsabrechnung gefunden, aus der hervorging, daß der Angezeigte an größeren Jm'ertionsbeträgen prozentuell beteiligt ist. Regner, der im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft wegen Kollusionsgefahr in Hast genommen wurde, gab dies schließlich zu. Die Amtshandlung wurde sodann mit aller Beschleunigung durchgeffchrt und dom wiederholt wegen Enthaftung des Angezeigiten, intervenierenden Herausgeber der „Stunde" eröffnet, daß vor Einvernahme aller in Betracht kommenden Zeugen Kollusionsoesabr bestehe und daß die Stellung auf freiem Fuß erst nach Beseitigung dieses gesetzlichen HaftgrundeS möglich fein werde. Im Laufe des gestrigen Vormittags wurden noch weitere sieben Zeugen vernommen und hierauf Regner im Einvernahmen mit der Staatsanwaltschaft enthaftet. Die Strafanzeige wegen Erpressung wurde der Staatsanwaltschaft übermittelt. Nie LrKe«cmittelmnrNe. Der Besuch der Märkte war gestern, wie gewöhnlich geoen Schluß de8 Monats, sehr schwäch, die Beschickung war auf allen Marktgebieten mehr alS aus-eichend. Trotzdem aehen die Preise nicht im mindesten zurück. Besonders reichlich waren die Zufuhren an Kartoffeln seitens der ländlichen Produzent-- doch konnte kein Preisrückgang durchgesetzt werden. remveraturznnahme und Tnnwetter. Amtlicher Wetterbericht: In Wien schneite es noch ge» stern mittags nutz nachmittags. Im Westen hat die Bewölkung abgenommen. Voraussage: Vorwiegend heiter, tagsüber Term peraiurzunahme, Tauwetter. * Invalide als Morphinisten und Kokainisten. Einem an das VolksgesundheiiSamt im Bundesministerium für soziale Verwaltung gelangten Berichte wurde entnommen, daß Kriegsinvalide, die sich infolge ihrer Krankheit dem Morphinismus ergeben haben, oft lm Besitze mehrerer Schachteln mit Morphiumampullen waren. Da der Verdacht nahe liege, daß >te[e Invaliden nicht auf dem Wege ärztlicher Anordnung, sondern durch Schleichhandel in den Bel'y dieser Narkotikun s gelangt sind, hat das Vo.kZuer»n'bei.Samt allen in Betracht kommenden Stellen die Zritiinmungl n über die Beschränkung der Abgabe von M o r v N t u n und Kokain mit Der Aufforderung in Erinnerung «oracht dem u n gesetzlich t n H a n de l mit d i e s e .r A :. > k c l n 4it energischer Seife entgegenzutret-n. * Unbefugte Pfandgeschäfte. Die Behörden waren bereits öfters gezwungen, gegen Kredit Unternehmungen einzuschreiten, weil sie. ohne eine Konzession zu besitzen, Darlehen gegen Faustpfand gewährten. In solchen Fallen mußte im Zuge der Strafam'Shandlung der Geschäftsbetrieb eingestellt und die Betriebsstätte amtlich geschlossen werden. Es wurden die Vorgefundenen Pfänder beschlagnahmt. Obzwar die Liquidation der bereits abgeschlossenen Pfandgeschäfte auch nach der Sperre so rasch als möglich durchgesuhrt wird, so erwachsen doch den Schuldnern nnd den Verpfändern bei der Rückerlangung des gegebenen Pfandes vielfach Schwierigkeiten. Auch besteht in solchen Fällen oft die Gefahr, daß die Pfänder weiter gegeben tverden. Die Bevölkerung wird daher gewarnt, bei Kreditinstituten, die keine Konzession zum Betriebe einer Pfandleihanstalt besitzen. Darlehen gegen Faustpfand aufzunehmcn. „ * Wozu die Monarchisten einen Abgeordneten haberu Die Partei der österreichischen Monarchisten beabsichügt, im Nationalrat durch ihren Präsidenten Abgeordneten Wense die Vermögensauseinandersetzung mit dem Hause HabSburg betreiben zu lassen. Sie hat ihrem Abgeordneten zu diesem Zwecke eine Petition lim Aufhebung des VermögenskonfrSkationsgesetzes Übergaben. ES wird auch eme Reihe von Propagandaversammlungen statifinden, di« erste findet heute abends rm Saale der Bäckergenosienschafl im 8. Bezirke statt. Tr. Wense wird über „Was «rwarret Oesterreich vom Parlamente" sprechen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.