Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1924-01-27 · Heft 1778 (27.1.1924) · p. Seite 16

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1778 (27.1.1924)
Date
1924-01-27
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2979076-2980834-2980861--17599-3004600
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Geiis 18 SSMtt:, SonniaH manchezu reden haben, und es ist nicht ausgeschlossen, daß er dennoch di-'o sbli goto rische Anftver tarnst verlangen wird. Ms der Gedanke der AnftvertU'wg cmsiauchte, wurden vom Firranzministerimn einzelne Experten um ihre Meinung hierüber gefragt. Gmndlegende Emlvendungen wurden g'gen das Gesetz nicht erhoben. Von den meisten Fachleuten wurde mir erklärt, es frage sich, ob nicht eine solche Auftvertnng mit Rücksicht darauf zu früh sei, daß mcm doch noch nicht nach omcr einjährigen Stabilisierung der Krone von einer Dauerstabilisierung sprechen könne. EL sei auch nicht ausgeschlossen, daß die Krone einmal gerade so schwanken könne, wie man es gerade bei der solidosten Währung der Welt, d>.m Pfund, vor kunzem mitgemacht habe. Es tvürde dann, wenn die österreichisch« Krone wieder ins Wanken geraten würde, diesle jetzige Umwertung keine endgültig? sein können, und es müßte eine neue vorg nommen werden. M§ zweites Argument wurde besonders von den Banken angesi'hvt, daß sie, im Falle sie ihre Aktiven voll anaeben würden, dann einen großen Teil ihrer stillen Reserven Preisgaben müßten. Sie würden also, im Falle wieder irgend welche Erschütterungen eintreten würden, nicht mehr über ein so großes Reservoir für Hilfsmaßnahmen, wie es ihnen bisher zur Verfügung gestanden war, verfügen. Beide Argumente haben etwas für sich. Tatsächlich aber ist die Aufwartung als solche schon im Interesse der Wirtschaft nicht mehr auffchicHbar.' So lan^e diesoi-bs nicht ausgenommen wird, ist' es nichr: m' glich, aus den Bilanzen klug zu werden. Bis dahin ist jede Bilanz ein Buch mit sieben Siegeln, m wlchem sich vielleicht nur der betreffende Buckhalter auskennt. Dadurch wird ein gewisfts Moment der Unsicherheit in die Wirtschaft getragen. Das Kr ierrmn einer richtig geleiteten Wirtschaft ist. daß die zur' öffentlichen R-ochrnrngslegung verpflichteten Unternehmungen offen und ohne alle H i rri e r g edanken ihre Karten in den Bilanzen aufdecken und der OeffeMichh'ii eine halbweis, ungeschminkte Darstellung ihrer wirtschaftlichen Situation geben. So lange dns nicht der Fall ist. ist jedem Schwindel Tür und Tor geöffnet. Es ist gar keine Kontrolle möglich. Dieser letzte Umstand ist es auch, der die Wiener Börse, welche anfangs die Ankündigung über die Aufwertung mit einer Hausschoffnung begleitete, jetzt die ganze Frage ziemlich ffepiisch beurteilen läßt. Es wivd ganz richtig erklärt, daß sich im Falle der Umwertung bei jeder Unternehmung rasch zeigen würde, ob sie tatsächlich etwas wert ist oder nicht. Nun ist bei manchen Aktienaesellschasten des Guten zu dkl getan worden. Rar manches Papier, welches an der Börse in die Hunderttausend notiert, dürste bei genauer Beröfsentlichung ihres tatsächlicher. Vermögens empfindlich an Wwt embüßen. Es ist eine Reihvon Werten, denen dann wahrscheinlich ein Wert wird überhaupt aöstcspr^chen werden. Gar mancke Aktie wird sich als Non Valeur Herausstellen. Die guten Papiere werden natürlich stark profitieren. Die schlechten hingegen empfindlich herabsi-ken. Rein wirtschaftlich vstrachtet, wird dies insoferne für di: Börse ein Vorteil sein, weil ein Reinigunaspro^ß eintreten wiro. der die Spreu vom Weizen scheiden wird. Börsentechnisch betrachtet, dürfte hierdurch mancher Aktienbesitzer schwere Verluste evlerden. Der Fmanzmrnister getraut sich nicht recht, hier gründlich hineinzusteigen Er Hai nun das Wörtletn fakultativ fallen lassen. Wer em Jweresse an der.Aufwertung hat, wer nicht das Licht der Öffentlichkeit fürchtet, mag sie vornehmen Wer aber manches zu verdecken hat, möge davon hübsch lassen. Vielleicht ein salomonischer Ausww, der nur einen Nachn*u hat^daß damit mch*s anzufangen ist. Mit Zandern und Zagen wird keine Wirtschaft saniert. Dr. Michael Sussan. Am Kuudidutenrede de« ManrmiMerr a. D. 8r. SpitzmMer. Der gewesene Gouverneur der Oesterrrichi-sch-ungarischen Bum hielt in der Polnischen Gesellschaft einen Bortvag über die iftrrreichischr Wäprungsianierung, di? in ihrem Aufbau dtn Eindruck erweckte als ob der gewesene Leiter des österre'chisHen Noteuinstit-uts, der bei der Sanierung der Währung bvüÄ beiseite geschoben, wurde, sich nunmehr aufraffen wollte, um zu zeigen, daß eine andere Reform hier größeren Evfo'g haben könnte Man muß unbedingt den Eindruck gewinnen, als ob der Minister ' 2. X. Spitzmüller wieder in Dienst treten wollte. Tee Grundgedanke seftrer äußerst breiig er re lenen Ausfuhrur.grn ist, die jetzige Stabil isienmz 'der Krone ist ungenüz-nd weil sie nur der Produktion und den Avbsikteru nützt. Dadurch, b'Xfj die Notenbank die Krone aus da» uieldvige Niveau stabilisiert und zu d'.esein Zweck Valuten ausgekaust hat, habe sie nur .«.ln; Vec..n:hKun.g der österreichischen Noten bewirkt und dadrrchi'nsigtionistische Fragen hervorgerusen Man müße dir öfter.-.ichischL Krone steigeil lassen. Dadurch würde wohl die Bl.-Zubtivn leiden, aber es würde dadurch auch der großen La/ich:e 'der.Aapitalsörsitzer geholfen sein. Die T-evisenzentrale n'.i'.jse otzllk-ommer'. auigehaber'. loeodön und :nan dürfe nicht hie Staiger.lng der Krone hilba-nhaltru. Es.Dst, nur .zu lvuuderu, daß Minister c. D. Dr. Spitzmüller, stinerzcu noch theoretisch sich betätig: hm, jetzt solche.Ansichten, äußer., der taesächllche Evfo-lg, der S:abiliii>rüng bewiesen ha.:, daß der Weg. den Doktor Schwarzwald und der jetzige Leircc der Nasionalbank Prof. Reisch -singeschlafen, haben, der richtige ist. Jetzt, nachdem Polen, Agivn und-alle mKeren Staaren, welche von der Währungsi chlntion. hch'argeiuch: wurden, das Muster Oesterrvichs apvrenden wollen, und gerade die deutschen WÄHrungs'echniker, ■ ir. das Ue>lÄprvtzst.m jeher an: gründlichsten behandoft sichen, die 'LtabÜjsterl'ng der Papieomark, wie Kl in C-cftcrv rchch der Fall war, auf rinrrn niedrigen Niveau und die fixe Wiener Mornen-ettunA»_ Relation -um GoHb^ollde als den vernünftigsten Wag angesehen » lnrben, greift der österreichisch? Theoretiker zu Mitteln, die nicht einmal, streng theoretisch genommen, sich rechtfert'vgen lassen. Der ganze Vortrag ist zum größten Deik eine verkappte Polemik gegen den Schrpfer der csterreichschen Wäihrungschnierung Dr Schwarzwald. gegen welchen Minister a. D. Spitzmüller schon in seinem letzten Rcchensckafts-- bericht der Taster re ichisch-al nga rischem Bank schr heftig polemisiert hasse. Seine Kritik ist nicht einmal originell, lv-eil sie schon seinerzeit geübt lvuvde und damals ihre richtige Entgegnung erfahren hat. Im übrigen hat die Praxis den Anhängern der starren Stabilisierung in jeder Hinsicht recht gegeben. Wenn der Minister a. D. Spit-imüller von einer „natürlichen Hcb"N-g der.Krone" sprich*. so scheint er ganz vergessen zu haben, daß bei den heutigen Entartungen der internationalen Devn'enspekulmion. bei der heutigen Marktpsycholoaie der wichtiststen Devisenmärkte unmöglich eine natürliche En'wicklnng eintreten kann. Wenn man solche Ratsch'äge befolgl hätte, wäre wohl die Krone hoch geistiegen öder tief gesunken. Das Moment der Ungewißheit wäre aber der österreichischen Produktion und dem Handel geblieben. Eine Kritik nach den vollzogenen Tatsachen ist leicht. Wenn Exzellenz Spitzmüller glaubt, durch diesa Aus'ührunaen sein Anrecht auf den Fina>nzministerstuhl neuerdincrs bewiesen zu haben, so hat er einen Fehlschluß gezogen. Pole«« MhrunW. tmÄ ^inottarefornt. Eine innere Dollaranleihe. Warschau, 25. Jänner. (Tschecho-flow. Preßbur.') Der Minlsterrat hat beschlossen, dem Präsidenten der Republik einen Gesetzentwurf betrefferrd die Auflegmrg einer inneren öprozentigen Dollaranleihe in der Höhe von 5 Millionen Dollar zur Unterzeichnung vorzulegen. Die Obligationen der Dollaranleihe werden zwei Jahre laufen und können nur gegen fremde Valuten oder Devisen erworben werden. Das neue Mi'uzshstem. Warschau, 25. Jänner. (Tschecho-slow. Preßbur.) Auf Grund einer Verordnung ist die polnische Münzeinheit der polnische Gulden, der 0,931 Feingold enthält und in 100 Groschen eingeteilt wird. Es sollen Goldmünzen zu 100, 50, 20, 10 und 5 Gulden, Silbermünzen zu 5, 2, 1 und einem halben Gulden, Nickelmünzen zu 20 und 10 Groschen und Bronzemünzen zu 5, 8 und 1 Groschen geprägt werden Der Zeitpunkt der Ausgabe der Münzen wird noch festgesetzt werden. Die gestrige Versorgung wurde ohne jede Schwierigkeit beendet, da Geld in genügender Menge vorhanden war. Der Zinssatz hielt sich zwischen 0,75 bis 0,875 Prozent pro Woche. Die Stimmung in Finanzkreisen war gestern von Bureau zu Bureau sehr fest, da im Hinblick auf die glatte Erledigung der Prolongation Meinungskäufe zur Ausführung gelanaten. Bevorzugt und höher waren Bankenwerte, Elektrizitätsaktten, Alpine und einzelne Schrankenwerte. Die Umsätze waren aber nach wie vor eng begrenzt. Kapitaksdermehrungen. Die Wiener Messe plant die Erhöhung des Aktienkapitals von 300 auf 600 Midonen. Die Erhöhung soll in einer außerordentlichen Generalversammlung am 11. Februar beschlossen werden. — Die HanfftJüle- Textilit-A.-G. erhöht ihr Aktienkapital durch Aufstempelung um 300 Millionen. Aufftempelungsfrist bis 31. März 1924. Donau—Save—Adria-EisenLahn-Gesrllschaft (vormals Sudbahn-Gesellschaft). Mit Bezug auf in der letzten Zeit in der Oeffentlichkeit verbreiteten Nachrichten wird von^ der Ge.neraldirektion der Donau—Save—Adria-Eisenbahn-Gesellschaft (vormals Südbahn-Gesellschaft) mitgeteilt, daß die Einreichung zur Couponerneuerung — obwohl diese ungehindert möglich war — nicht nur von vielen Inhabern von sogenannten „Juli"- und „April"-Südbahnprioritäten unterlassen wurde, sondern auch von Inhabern von Iprozentigen Obligationen der Serie W. Gleichzeitig teilt die Generaldirektion mit, daß zur raschen ü'nd glatten Durchführung des im Abkommen ddo. Nom, 29. März 1923, vorgesehenen, in allernächster Zeit erfolgenden Obligationsumtausches alle Coupons bis einschließlich 1. Jänner 1923 bei der Liquidatur der Gesellschaft, Wien, 10. Bez., Ghegaplatz 3, zur Ausgabe gelangen und bereits jetzt jederzeit behoben werden können. Dies gilt insbesondere auch — entgegen in der Oeffentlichkeit verbreiteten Nachrichlen — für die Coupons der 3Prozentigen Obligationen nachstehender Serien: Coupon Nr. 127 vom 1. Jänner 1923 der Serie K; Coupon Nr. 97 vom 1. Juli 1922 und Nr. 98 vom 1. Jänner 1923 der Serie M; Coupon Nr. 127 vom 1. Juli 1922 und Nr. 128 vom 1. Jänner 1923 der Serie O; Coupon Nr. 103 vom 1. Oktober 1922 j)et,S?eiie T. Ausländische Bestellungen -ei der ungarischen Maschinenindystrie. Berichten aus Budapest zufolge dauert die Krise der ungarischen Eisen- und Maschinenirdustrie weiter an Es werden noch immer Betriebsreduktionen und Arbeiterentlassünyen vorgenommen. Manche Fabriken können jedoch noch immer nicht mir vollem Betriebe arbeiten, da neuerlich eine Reihe ausländischer Aufträge eingelaufen sind. So wurde aus China die Aufforderung zur Vorlage des Planes einer großen Kraftzentrale an eine Maschinenfabrik gerichtet und Jugoslawien verhandelt bezüglich der Erteilung eines größeren Auftrages auf Lieferung von Lokomotiven. Man hofft, daß diese Ordre die Läge der Maschinenindustrie bedeutend bessern wird und. daß der Export wird wieder ausgenommen werden können. s WerbetAbonnentensürdie 27. Jänner 1924 Nr. 1^9 Neuregelung der Exportvaluten-Ablieferung kn Ungarn Berichten aus Budapest zufolge hat die Dedisenzentrale im Zusammenhänge mit der Ausschaltung der zwischen dem Kurse der Inlands- und der Auslandskrone bestehenden Differenz auch die Ablieferung der Exportvaluten neugeregelr Bisher wurden die abgelieferten Valuten zum Kurse der Auslandskrone berechnet, die Zuweisungen erfolgten jedoch auf Grundlage des Jnlandskronenkurses. Da diese Differenz ausgeschgltei wurde, wird die Einlösung der abgeliefenen Valuten zum jeweiligen Mittelkurs erfolgen. Diese Verordnung beucht sich auch auf jene Exportvaluten. die infolge einer früher abgewickelten Transaktion bereits äbgeliefert werden sollten. Dio säumigen Exporteure werden jetzt außgefordert. die Ablieferung umgehend vorzunehmen, da sie keine Devisenzuteilungen mehr erbalten, wenn sie ihren Verpflichtungen bis zum 1. Februar nicht Nachkommen. Ihre Ausfuhransuchen werden nicht beglaubigt und die erlegten Kautionen werden beschlagnahmt werden. Rückgang des Schankgewerbes kn Galizien. Aus Lemberg schreibt man uns: Die im Vorjahre mit so viel Avlomb in Szene gesetzte Reduzierung der Schenkerkonzessionen dürfte infolge der unersckwinglickien Stenerbemeffnn-- gen auf natürliche Weise ihre Lösung finden. Der neuesten Veröffentlichung des statistischen Bureaus der Stadt Lemberg ist zu entnehmen, daß die Anwbl der Schenken im Bereiche der Stadt Lemberg infolge Zurücklegnng der Konzession seit 191p von 476 auf 369 zurückgegangen ist. Die Gebühr für den Ankauf de§ Patentes beträgt heute 367 Goldfranken jährlich. Neusiedler Aktiengesellschaft für Papierfabrikation. Auf Grund der in der ordentlichen Generalversammsirng vom 22. Mai 1923 gest^ien Beschlüsse werden nunmehr restliche Stück 26.000 neue Aktien a Nbm. K. 800.— mit Dividendenberechtigung ab 1. Jänner 1924 zum Preise van K. 1.900 000.— te.l quel pro Aktie den bisherigen Aktionären in der Weise zum Bezüge angeboten, daß auf ie 4 alte Aktien ie 1 neue Aktie entfällt. Das Bezngsrecht ist bei sonstigem Berlnste in der Zeit vom 28. Jänner bis einschließlich 5. Jebrnar 1924 bei der Allgemeinen österreichischen Boden-Credit-Anstalt. der Allgemeinen Berkebrsbank. Wien, d"r Zivnostenska banka v Praze und der Böhmischen Eseompte-Bank und Kredit-AnOot^. ^'-og, auszunben. iEntgeltlich.) Dorotheum. (Wiederaufnahme des Einlagenverkehres.) Das Dorotheum eröffnet auf Grund eines mit kais. Entschließung vom 10. April 1812 erteilten Privilegs sowie im Sinne des § 3. Tit. c), seines Statuts zunächst in der in seiner Hauptanstalt, Wien, 1. Bez.. Dorotheergaffe 17, befindlichen Bankabteilung mit 1. Februar 1924 den Svareinlagenverkehr gegen Ausgabe von mit Erlaß des Bundeskanzleramtes vom 29. Derember 1923, Zahl 66.725,?lbi. 1. Inneres, genehmigten. Einlagebüchern. Die Eröffnung des Einlagengeschäftes auch in den Zweiganstalten des Dorotheums steht bevor und wird entsprechend knndgemacht werden. Alle den Einlagenverkehr (insbesondere Einwhlnng, Rückzahlung, Kündigung, Verzinsung usw.) betreffenden Bestimmungen werden durch Anschlag in den Geschäftsräumen der Hauptanstalt (Bankabteilung) und späterhin in den sämtlichen Zweiganstalten des Dorotb-mns jeweils verlautbart. _ (Entgeltlich.) Sie Warenmörkte. Baumwollgarne. Die Tendenz -lieb bebauptet und gegen Vorwoche blieben Preise auf dem 'eiben Stande. E« notieren: Nr. 6/10 Benaalkovs pro März-April -.76 Dollar. Nr. 16 ll» Surat -.88 Dollar. Nr. 20 -.95 Dollar, Nr. l"/24 Halb Amerika I. — Dollar. Nr. 16/90 Nein Amerika 1.10 Dollar, Nr. 36/42 Mittel Amerika 1.25 Dollar, Nr. 42 1.27 Dollar vro Kilogramm ab Fabrik exklusive Packung. Ebenso verhielten sich Baumwollzwirue. Die Notiernnaen lauten: Nr. 10/12 Bengal -wei- und drei-» fach vro Man-April —.82 Dollar, Nr. ■ 16/2 ITa Surat - .96 Dollar. Nr. 20/2 1.06 Dollar Nr. 20/2 Amerika 1.20 Dollar, Nr. 80/2 1.30 Dollar. Nr. 40/2 prima 1.47 Dollar pro Kilogramm ab Fabrik exklusive Vackuna (trocken, mjttel, naßscharf 1 Kabel-Cents Aufschlag pro Kiloaramm). Rohe Bmtmwollgewebe erfuhren gleichfalls keine Veränderung. Es notieren; 80 Zentimeter 15/14 20/20 pro Februar-Marz —.84 Schweizer Franken. 15/15 20/20 —.67 Schweizer Franken, 87 Zentimeter 19 19 30/80 -.88 Schweizer Franken, 80 Zentimeter 19/17 36/42 —.61 Schweizer Franken. 87 Zentimeter 19/21 36/42 —.72 Schweizer Franken pro Meter ab Fabrik, exklusive Packung, die letzten drei Posten transit Wien. Messing, Kupfer» Zink. Infolge der Preissteigerung auf dem Londoner Markt« haben einzelne Gattungen Veränderungen erfahren, welche teils schwächer, teils höher lauten. Das Geschäft war etwa? belebt. Messing- und Tombak-Halbfabrikate« ES notieren: Messingbleche 29 900 K., ertra vrkma 81.000 K.» Messingtrahte - 0 900 K.. Tombakbleche licht 34.500 ft., mitte! 34.900 ft., rot 35.600 K.. TombakdrSbte licht 85.500 K.. mittel 35.900 K., rot 36 700 ft. das ist um 400 bis 700 K. schwächer. Messingstangen bis inklusive 3°1 Millimeter 25.800 K., unter 8*1 Millimeter 30.900 K. Kupferbleche 30.200 K., Kupferhammerwaren 38.100 ft. (- 700 ft.). Aluminiumbleche 51.4 0 ft. (— 1700 ft), Kupferröhren 33.400 ft. (- 800 ft.), Aluminiumröhren 64.000 K. (- 400 ft.). Kupfer. Original Wir« bars, Cakes und JnqotS 21.300 ft., Kathodenkupfer 21.300 ft., Schwerkuvfer rein über 8 Millimeter Starke 18.600 5k.. Altkupfer unter 3 Millimeter bis 1 Millimeter 17.500 ft., Altkupfer unter 1 Millimeter und reine Kupferspäne 16.500 ft. ftupferlegierungen. Messing-- kartu'chhülsen 18.000 K., Messinggewehrvatronenhülsen blank 17.000 ft., weiche Messingblechabfälle 17.000 K.. harte und gemischte Mesiingblechabfälle 15.000 K.. Gußmessing und Messingstangenabfälle 14.500 ft., Leichtmessing und MessingstangenlpLne II. 500 ft., neue TomLakblechabfälle 19.500 K. Zink. Hüttenzink 12.000 St. (+ 400 ft.), Feinzink 13.200 K. (+ 400 ft.), Zinkblechabfälle 6000 ft., Aluminium H. und I. Barren 37.300 ft. (— 500 ft.), Aluminiumblechabfälle 28.000 K. , Börse s«r landwirtschaftliche Produtte. (Eigeltöencht der „Wieller Morgenzeitung".) Di« Slimmn^g für Brotgeireide gswann in den letzte« Tagen an F.stigkeit, speziell für Weizen trat der Bedarf kräftiger fysami d» «Rmmirche«;. und bedattck-jichen ProvetüetHen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.