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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-27 · Heft 1778 (27.1.1924) · p. Seite 13

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1778 (27.1.1924)
Date
1924-01-27
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Nr. 1778 ctt, Sornüag Ein Roman ans der jüdischem Gesellschaft Budapests DleHeimatloien von Wilma v. Vukeiioh vor altem inflfn M?ltn flfontan btinorkonsw-rt und lefjclub au» ku-n Hififi«* Der trtdni lernen tretm: die HO rrasckendk Kraft, tut bei das sozial» Bild einer sjeit und eine» Kreise» nrre&nt und die iinbeftimmer'e Rülmhcit und erschütternde Ehrlichlrit, mit der f. tn Gegenstand gevr lcht W»d , *AVu< Prem Pratte* Preis gebettet K 44.000 In Halbleinwand K 83.000 Zn bezienen dircu iede Bnchhan Hüne oder direkt vom Verla'r Dectsch-Oeiitorraiclnscher Verlag, Wun, I. Flscherstio;?e C den, dcik nicht mehr als zwei Prominente gleichzeitig abwesend sind. WaS fiir die Solisten recht ist, ist fiir die Philharmoniker nur billig, und so halten sie sich durch Spritzfahrten nach Buda» Pest, Mährisch-Ostrau, Tcschen, Oedenburg usw. schadlos. So lange der tüchtige Direktionsrat Lion als Mitdirektor die Operngeschäfte führte, war die Auflösung in der Oper noch nicht so offenkundig; doch seitdem seine früheren Beziehungen zu, der Theateragentur Frankfurter und seine Verbindung mit der Bukum A.-G. erwiesen sind und dadurch seine Rückkehr in die Oper ausgeschlossen erscheint, ist die Deroute nicht mehr zu verheimlichen. So ziemlich alle Prominenten sind auf Urlaub, die Aufstellung eines Spielplanes ist fast unmöglich, Absagen, Umbesctzungen -und Gastspiele an der Tagesordnung, die Direkt toren nicht mehr ‘ Herren im eigenen Hause. Richard Strauß leiht wohl seinen berühmten Namen, wofür sich daS Theater mit musterhaften Richard Strauß-Aufführungen revanchiert, doch dieser Kredit reicht zur Deckung des künstlerischen Defizits nicht ans. Wenn es dem berühmten Komponisten, der sich anläßlich eines Richard Strauß-Festes in Amsterdam aufhält, um seine Direktorspflichten ernst ist, so müßte er in diesen Opernnöten ein außerordentliches Opfer bringen und bis auf weiteres auf einen Teil seines ungewöhnlich reich bemessenen vertraglichen Urlaubs verzichten, denn sein berühmter Name gibt ihm nicht nur größere Rechte, sondern legt ihm auch erhöhte Pflichten auf. Seinem guten Beispiele würde gewiß manches Opernmitglied folgen, und mit einem geordneten Ensemble wäre es möglich, den völlig zerrütteten Spielplan allmählich auszubauen. Heute besteht das Repertoire aus Puccini und Strauß, aus Verdi, einem gelegentlich notdürftig zusammengeleimten Wagner und einigen Berlegenheitsopern, die mit dem letzten Rest der zu Hause gebliebenen Solisten und eilig zusammengerafften Gästen eben noch aufgcführt werden können. Keine alteren Werke, keine modernen Novitäten mehr, keine Spur von moderner Ballettpflege, von bereits in ganz Deutschland bekannten Stil- und Jnszenierungsproblemen. Das Operntheater, das Erbe Gustav Mahlers, ist nur mehr eine Trümmerstätte, die auf die Hilfe von Mäzenen wartet. Doch die Rechnung mit den Mäzenen stimmt mcht: Sie werden nicht helfen, solange jede Arbeit brach liegt, und das zahlende Publikum wird weiter ausbleiben, solange die wenigen, zum Neberdruß abgeleierten Werke in zweit- und drittklassiger Besetzung vorgcsetzt werden, und das Defizit wird damit weiter anschwellen. Zuerst muß mit der Wiederherstellung der künstlerischen Disziplin begonnen werden und die geregelte Arbeit muß wieder zu Ehren kommen, dann wird auch das Bertrauen der Bevölkerung wicderkchren. Doch es ist höchste Zeit, daß der Wiederaufbau beginne. Erwin Felder. Tanzabend. Emilia Nirschh. Emilia Nirschy kommt vom Ballett der Budapester Staatsoper, zu dessen Koryphäen sie zählt. Sie könnte auch jedem ^anderen Tanzensemble eines ehemaligen Hostheaters angehören, ohne durch besondere Vorzüge oder Mängel aus dem üblichen Rahmen zu fallen. Die Künstlerin beherrscht die Ballettechnik in der ganzen Abfolge der Pas und Piourettcn, deren häufige Wiederholung um so schneller ermüdet, je weniger das persönliche Fluidum das rein Handwerksmäßige dieser Kunst durchtränkt. Kommt dann als für diese Tanzart typisch noch hinzu, daß das dekorative Element, mag es das Kostüm oder eine Blume in der Hand oder eine Bank als Ruhepunkt sein, nur Requisit bleibt, ja selbst die Anumt eine Privatexistenz führt, die neben dem gezwungenermaßen bescheidenen tänzerischen Willen hcrläuft, dann braucht man kein Prophet zu sein, um das Ballett als tote, nie mehr zum Leben zu erweckende Angelegenheit zu betrachten. Denn die Technik hat die Seele vergewaltigt und zurückgeblieben ist eine unzeitgemäße Rokokospielerei. dt. KimstaussteAimgen. Graph» b-i Würthlc. Der douiüsche Kuniftihandel such: in Wien Fuß zu fasten: Mechcheim Hai bei Würthlc eine Dependance eingerichtet,' nun folgt der Berliner Eafsierer ihm nach. Ich will reicht sagen, 'daß wir hierbei zu für) kommen. Neben den schwachen heimischen Ausstellungen, die saisonweise Geifälliges ittw KcmventionÄles scheu lassen, ilst im Falle einer ständigen graphischen Kollektion viel A-nrogenides zu evlvarren. Die „Ausmachung" hat Stil. Man findet sich bä!d zurecht. Man erkennt auch bald, was zur Eligne gehört, was noch außerhalb steht, Mch kann das Durchsetzen guter Namen beschleunig.-u helfe,,. Mar es ist nun einmal so: ndbeu Sammlern gibt es Snobs, nbb^s Amateuren Schmöke. Max Chagall! Dilettantisches Trommeln hätte ihn uns zu unrecht verleiden können. Im phantastischen Märchen ist er zuihaufe. Ci-cht B a r l a ch scheim weicher, -.trotz grotesker AmvanÄnngen. Zwischen Danmier und Knbin wandelt er halb lyrisch, Wb Pathe'isch aus Austral iven Weg.',,. Bon Lieb« rman n, Brillant-Schmissiges, „in,M»nzert" mit einer j B-evve hingetvvrsen, die ihn -um ewigen JünG'üdg AmM, Wiener Morttenzektung. und eine Variante seiner „Pferde am Strande". Der jung verstorbene L e h m br u ck, ein zur Größe verdammt Gewesener, rhythmisch Weraus interessa-nt. Ehrlich steht noch vor großen AuMben, neben• ihm zwei andere Wiener, Kokoschka unfo Mopp (Abbreviatur fiir Max Oppruihe inner), deren Ranne in der zeitgenössisäien Kunstgeschichte noch immer schivanken. Wien hat sie scheinbar vergessen, aber man weih nicht, aus welcher Seite die Schuld liegt. Hagtznbund. Der Oesterreichrsche Minist! erbuntz veranstaltet sein« 18. Jahvesausstellung, von der sich nicht viel Erfreuliches berichten läßt: viel gangbare, zum Teil au>ch in verwöhnten Kreisen boliab'ie Dourgeoisware, jener nicht gerade unsym» palthische Durchschnitt, wie' ihn die Mmsthar-idilnngen aller Großstädte beherberg.'n, ohne persönliche Marke, aber auch ohne versönliche Ambition. .Fleiß kann oben Genie nicht ersetzen. Namen zu verschweigen, ist manchmal sogar Pflicht höherer M.'nschenlipbe unv tieferer Einsicht. Ich neune diesmal L. Reinhardt, L. Perlberger, K. Sedlak ohne Derantwor-'ung. Den, in Ehren 60 Jahre alt gewordenen Konstantin Stoitzner kann mau nichts Böses nachsagcu. Sein aus 22 Werken bestehendes Auftreten zeigt die bekannten Berg- und Glotscherlandschaften. Seest-rmntungen und Lüneburger Heide-Stücke. Ein Saal ist mit den Entwürfen für die Ausschmückung einer Sporthalle ansgefüllt. Hier weht ein frischerer Ing. Ohne Anstraig und ohne jade materielle Unterstützung haben Mitglieder des Oesterreichischen Kiin'llerbundes eine Reihe' von Sportzweigen bildlich dargestcllt, in größeren Formaten — es sind Versuche, die Schönheit des Sportes^ malerisch zu fixieren, znm Teil schon geglückte. Namen, wie Hörbinger, May und Penther, wich inan sich merken müssen. Jetzt Men sich mir noch Mäzene melden!. o. r. Reichsdeutsche UrauWhmuseu. Zwei Tragödien Paul Menbergs. — Eugen Kurt Fischers „Begegnung im All". — Karl Neuraths „Der Narr von Nola". Ein neuer Dichter, Paul A l t e n b e r g, hatte im Deutschen Reiche mit zwei ernsten Stucken starken Erfolg. In Frankfurt a. M. wurde sein dramatisch bewegtes, dichterisch wertvolles Drama „Quartier" zum ersten Male aufgeführt. Schauplatz der Handlung ist ein schlesisches Städtchen au der polnischen Grenze anno 1812. Napoleons Armee ist verloren, und verloren ist der Held des Stückes, ein Herzog, mit seinen Kriegskameraden. Der Herzog, ein leidenschaftlicher, junger Mensch, wirbt vergeblich, um die Tochter eines Landarztes. Er verzichtet auf Erfüllung seiner Begierden. Der Todgeweihte will nur vox dem Sterben den Anblick ihrer Schönheit genießen, und der Landarzt, ein echter Mensch;-gewährt ihm diesen letzten Wunsch. Er reicht der Tochter einen Schlaftrunk und wird so ans Mitleid mit dem Herzog der Verräter an der verborgenen Schönheit seiner Tochter. Desselben Dichters Tragödie „Don-Juan d'Änstri-a" wurde -bei der Uraufführung in Meiningen mit großem Peifalle ausgenommen Auch an diesem Stück, das in manchem an die Klassiker erinnert, erweist sich eine - ungewöhnliche Gestaltungskraft des neuen Dramatikers. — Eugen Kurt Fischers „Bege gnun g im All" ist ein expressionistisches Mama. Eine Frau steht zwischen drei. Männern. Der schwächste und unselbständigste siegt über die beiden anderen. Mit rührender Zartheit ist begründet, warum die Frau sich just diesem opfert. Denn ein Opfer, nicht bewußte Wahl, ist' ihre Hingabe just'- an den Schwächsten. An Georg Kaiser geschult, weiß Fischer die Handlung geschickt und spannend zu. formen. Das Stück fand bei der Uraufführung in Chemnitz stürmische Zustimmung. — Mehr lyrisch als dramatisch ist Karl Neuraths Bühnenwerk „Der Narr von Nola". Im Mittelpunkt des dramatischen Gedichtes steht die Gestalt Giordauo Brunos. Es ist ein Weltanschaunngsdrama, in welchem Freigeist ünd kirchliche, starre Tradition in Konflikt geraten. Das Bühnenwerk ist wertvoll und wußte zu fesseln. Die Prenriere war ein künstlerisches Ereignis. Man hört viel von auswärtigen Uraufführungen, die gar nicht oder erst nach Jahren den Weg in die „Thcaterstadt Wien" finden. Julius Wolfsohn gibt am 28. d. (Moirraa) einen Klavier- «bvud im mittleren Kouz-erchanssaal mit überaus iiuevesiantem Programm. Der Künstler spielt Werk-? von Beethoven (die selten gespielte Pastoral-esonäte), sämtliche Liebeslieder von Brahms, ferner Kompositionen von Tschaikowsky, S%t Wolfs ohu (n-ene Paraphrasen) und als große Novität eine B DOROTHEUM Versteigerungs-Einteilung Mi 30.1. 10 Uhr vorm. 3 W«SC- Rotbuohensoheit olz pule Qualität, jeder Waggon fiir sich im Zolloberamt. Magazin III. 3. Bezirk, Hintere Zol'nmtsstraeje. MI 6 und Do 7 11 347. Kunstaukilon-Ocmäldt alter und netterer Meister, 'quarede Zeichnungen. Antiquitäten im ielninnsegg-Sani. Mt 6. II. Technisch» Auktion: Automobile und Bestandteile, Masch nen, Wagen, Werkzeuge. Armaturen,Messapparate.8.Bez , Feiduassc 6. Jeron oo -Schönes Mobiliar. Klaviere, Persrtepplche, OemMde, Kunsigcwci be tm Fr*nz»Josels- Sanl; Jotlon l>! und Fr im Hoch- Saal, jeden Mt und Sa im De haunai: Kunstgewevbe, Gemälde. 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J., >/,8 Uhr abends, findet im Vortragssaale der „Scholle“, II Ltlienbrunngasse la (Eingang nächst dem Dianabad), ein Jüdischer Abend j statt I MM wirkend: s Die Hamen Hilda Dul'tzkaja, Betty Fischer, Lea Qraf-Wein- »raub. Mirjam Schnabel-Hoeflich; die Herren Isaak Deutsch, Oberkantor 0. Margulies Am Klavier: 1« arl Oimpel (Künstlerische Leitung: Bernhard Scharrer Karten am Schalter der .Wiener Morß-enzel'iing* u. an der Abendkassa fünft e ilige Pbantasie für Klavier mit obligater, sogenannter ..Slummm Geige" (Fränilein (Eli» Stein) und einer Sing-- stim me (Gersvn Maraulies) vo-n R ndoilif F. Prockagka. Wemqe restliche Karten bei Gutmann, Känunerring 3. (Entgeltlich.) Jüdischer Liederabend. Umer künstk.rischer Leitung Bernbavd Scharrers findet Mittwoch den 30. d. im Dortragsiaal der Scholle. 2. Bez.. Mienibruungasie 1a, ein jüdischer Abend statt. Es wirken mit die Damen: Hilda Dutlihckaia, Betty Fischer, Lea Graif-Weintraub. Mirjam Schnabel-Hoeflich; di? Herren: Isaak Deutsch. Obevkantor G. Margulies. Am Kl-abior: Herr KaA Grmpcil. Beginn präzise 8 Ulir. Mn heiterer Opernabend im Kiinstlerhcms. Int Ratzim-u des von der Genossenschaft der bi-ldentzrn Künlstler für Montag den 4. Februar im .Künstlerchaus anberaumten Damenabends gelangt die romantische Oper „Das Wasserweib" von Franiz Mögcklc zur Aufführnna. Diese Op r wurde im Jahre 1878 znm ersten Rtail-e auigeführt. Eine Reprise fand im Jahve 1692 statt. Wie damals, werden auch bei der Nc.uauftührung am 4. Februar die.Hantmollen von Mitgliedern des KünW'rha-uises dargestellt werden. Noch eine russische Opernprerniere in Frankfurt. Riiriskii- Korsiakoffs ^per „Der goldene Habn" kommt im Mai in Frankfurt zur Erst-anfführuna. Webers „Euryanthe" in Stuttgart. Webers Sthmerzenskind „Eurvonthe" kam in Stuttgart in einer neuen Einrichtrmg durch Kapellmeister Erich Band zur Aufführung. Sie verzichtet auf mnstkalische, Zutaten und bringt nur Retuschen im Tex: an. Eine schweizerische Uraufführung in Dresden. Volkmar Andr-eaas Oper in vier Bildern „Die Abenteuer des Casanova" kommt im April in der Dresdener Staatsoper zur Nranfführung. In der Titelrolle. die sowohl von einem Tenor als auch einem hohen Bariton gestellt werden kann, werden Tino P a t t i e r a und Waldemar S t a e g e m a nn abwechsöln; die musikalische Leitung wird Busch innehaben. die szenische Intendant Reucker. Eine Psitzner-Premiers in Brünn. Hans Psirners zweicrkrige Märchenoper „Das Christel fl ein" wurde in der neuen Umarbeitung zum ersten Male im Deu'schen Theat>.'r in Brünn anfgeführt. Die sorgfältig einstudierte Bovstelltmg unter Leitnna des Opcrnchefs Karan fand wohl-verdienten Beifall. Max Steinitzer 6g Jahre alt. Der bekanme Leipzlg.'r Mn-sikschri'ftftrller Max Stein itzer, der besonders durch feine Richard Strauß-Biographie in weiten Kreisen bekanntgetvordcn ist, feierte dieser Tage seinen 60.'Geburtstag. Am de» Matern. B u r g i l) e a t c r. Morgen, 7 Ulir abends, „D a r Wintermär che n". Dienstag, 7 Uhr abends, D i e Katakombe n". A k a d e m i e t h e a t c r. Dienstag. '/.^8 Uhr abends, „Der B i b e r p e l z." B o l k 8 o p e r. Heute, Vs3 Uhr nachmittags, „R i g ol e t t o". V,8 Uhr abends, „Cavalleria r u st i c a n a", „Der Bajazzo". Morgen „Der fliegende Holla u d e t". In den K a m m e r i y i e l c » gehl Dienstag den 5. Februar das dreiaktige Lustspiel „Die Alarmglocke" (La Losietls d'Arlarme) von Maurice Henuequin und Romain CooluS mit Gisela Werbezirk in der Hauptrolie znm ersten Male in Szene. Im Raimund-Theater wird Max Pallenberg auch in dieser Woche den Spiclplan beherrschen, und zwar gelangt heute, Rlontag, Dienstag und Donnerstag „L i l i o m", Freitag „Die D a m p f m a s ch i n e", Samstag und Sonntag „Familie S ch i in e t" mit ihm zur Darstellung. Dienstag den ix Februar findet in Anwesenheit Georg Kaisers die Erstaufführung des BolkSstückeS „N e b e u e i n a n d e r" mit Max Palle uberg und Anton Edthofrr, in der Ittlzeniernng durch Dr. Rudolf Beer, statt. Die im Carl-Theater Freitag den 1. Februar zur Urauffiihrung gelangende dreiaktige Overette „Die silberne T ä n z e r i n" von Julius B i t t n c r ist in den Hauptrollen mit Kammersänger Aagard O e st w i a und Fräulein Lea Seidl besetzt. Im Wiener B ärger:?, e a i c v sindet Ästuwoch den 30. d. die U r a u f f ü h r u n g der Operette „A g r i" von Ernst S t e f f a n unter persönlicher Leitung des Komponisten mit Louis Treumaun, Ferdinand Bonn, Louise Kartousch, Älimi Kört in den Hauptronen statt. Das Johann Strauß-Theater feiert SamStag den 2. und Sonntag den 3. Februar, 3 Uhr nachmittags die 700. und 701. Aufführung der Operette „D i e F ö r st e r ch r i st l" mit Raoul A 8 l a n als Gast, Riarie Escher und Max Brod in den Hauptrollen. Allabendlich „Bajazzos A b e n t e u e r". Pietro Mazziui in Wien. Die Nachricht, twfc es gslun-gen vst. den sechsjährigen Wunderpianiften ALarchese Pieiro Mazzini für ein einziges am 10. Februar dieses Jahres stattfindeM's Konzert zu gewinnen, har iu Akrsik- und G^cilfchaflskre-istn allgemeines Attischen erregt. Das Konzert verspricht ein künstlerisches Ereignis ersten Ranges zu werden. Karten au d.r Konzerthauskasfe, Gmmarm und Gufti Schmidt. („Mufioa", Wien, 2. Bez.. Asperitbrückengasse 1, Tel. 4ll-1-9ü). (Enraeliliüi.' * — Pietw Mazziui spielt em einziges Mal in Wien am .10. Februar dieses Jahres im Großen Konzerthanssaal. In einer honte aus Paris eingelangtcn Depesche heißl^ cs: „Das kleiw? Wunder", Diarchese Pielro Mazizini, feierte gostern in der' Union Laline triumphale Erfolge. Louiie überall, Hunderte mußten stehen, vi.ilen verweigerte man den Eintritt" Mazzini begleitete die bekannte Sängerin Carla Benassi zu Liedern von Falcvuieri. Das Kanizerthnrea/u „Musica" hat auch die Sängerin Cavla Beuassi nach Wien emgelachi'., uns wird dwfelbe auch hier bei dem Ltzonzerr Mo^zini mitwirteu. (Entgeltlich.)

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