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Wiener Morgenzeitung · 1924-01-23 · Heft 1774 (23.1.1924) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
6 (1924)
Issue
Heft 1774 (23.1.1924)
Date
1924-01-23
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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WWWWWWW « Wiener Msrnenzeituns. ZS. Jänner 1924 Ar. mi Alle Arten von Kommandite der Kroatischen Eskomptebank, Agram Kreditana Bankgeschäften Wiei\, I. LsSttSkSS«« 4 <t&fGSST W*fenS**chäfte Telephone: 60-4*62, 604*93. 63*4-85, M-W2. 684 78. 69*4-82 iows Telegrammadresse, Frapobank Sette 8 Wen, Mittwoch Sin LperettenWMm». Die Äi. Aufführung der Operette „Glück bei Krauen", Musik von Bruno Gran ich st adieu, errang den bei diesen Anlassen ortsüblichen Beifall. Er war verdient, insofern Gisela Werbezirk der muffigen, saccharindurchtränkten Atmosphäre Operettenböhmens ihr frisches, gesundrobustes, von drastischer Komik durchsomites Naturell entgegensetzte und einen Teil der Partner >wang, ibrr- Textworte Mter Lachanfällen zu verschlucken. dt. z» Strindierzr 78. Selmrtrta*. D<r groß: einsame nordische Dichter, Naturforscher und Historiker August Strindbcrg hätte gestern am 22. Jänner 'sin 75. Lebensjahr vollendet. Eingespannt in inbrünstige Arbeit hat er geschaffen und geschaffen — bis zur geistigen Umnachtung. In seiner S^lbstbiograyhie erzählt er, wie die Tage seines Lebens vergingen. Nach kurzem Morgenspaziergang setzte ~r sich an den Schreibtisch und wenn sein Dagespensum vollendet war. starb für ihn die Welt, Dann sehnte er sich nur noch nach dem Augerwlick des Schlafengehens. Jetzt erst überblickt man die gewaltige Summe und den großen Wert seines Schaffens. „Fräulein Julie", und fast sämtliche Äs Einakier, „Totentanz" (jenes. Stück, welches Josef Jarno zuerst auf die Bühne brachte), die Komödie Kameraden", welche Strindberg später verwarf, sein herrliches „Traumspiel" und „Nach Damaskus", .Mspensiersonate" und „Schwanenweiß" sind jene von den zahlreichen Bühnenwerken Strindbergs, welche ständig auf den Sprelplänen der Theater stehen. Voreilig und oberflächlich hat man ihn als den „Sänger der Haßliebe" gestempelt. Viel richtiger wäre er als der Dichter des Mttlerdens mit der menschlichen Kreatur zu bezeichnen. Den Kehrreim im Traumspiel: „Es ist schade um bic Menschen!" könnte man als Motto über sein grandioses Lebenswerk setzen. * Der diesjährige Ltrindberg-Preis. Anläßlich des gestrigen 75. Geburtstages Strindbergs ist, wie uns aus B e r l i n berichtet wird, der jährliche Strindberg- Vreis dem Werke „Dante und sein« Zeit" von Dr. Karl Federn verliehen worden. Mittelstands-Opernzhklus. Für den Mittelstands-Opern- 'ipkLus im Neuen Wiener Stadttheater werden die Abonnements zu 83.000. 43.600 und 63.000 K. für die drei ersten Vorstellungen (26. Jänner „Hoffmanns Erwhlunaen", 8. Februar „Zar und Zimmermarm". 23. Februar „Die Zauberflöte^) täglich an der Tageskassa des Neuen Wiener Stadttheater-, ausgeaeben. Die Vorstellungen, die unter der musikalischen Leitung des Kapellmeisters Friedrich Gr über zur Auffübruna gelangen, umfassen ein Ensemble prominenter Solisten mwie des Staatsopernchores und sind vorläufig nur der Auftakt;u einer unter Führung hervorragender Persönlichkeiten Menden Aktion für die kunstsinnigen Kneife des Mittelstandes. Anfang halb 3 Uhr nachmittags. Die Philharmoniker auf Reisen. Die PHMHavmonÄer, sie erst öürzffch Budapest einen Besuch abstattÄen, unternahmen eine Kon-örrreis» nach Mvhrtsch--Ost«m von wo aus sich eine Mäsergruppr wacki Teichen bearbi. In der nässten Zett 'st auch ein Basuch von Ocdenbllra in Aussicht genommen. Im einer Zeit, da Vas Sanieren? embl? unsrer Staat!s^per AuMüae in die game Weff unternimmt. w^lerr die Orch^wnnvtcfittder hiwer den ^Sängern nicht zurüchttihen. Das in Wien zuvück- Äeübt. ist für lve Wiener ncch immer mtt genug' „Heiter« Tage nn jüdischen Rußland." lieber dieses Thema spricht der bekannt? Berliner Schrifffteller Dr. Sammv Gronemann als Gast der jüdischen Künstlerveremigumg „Harnach" Donnerstag den 24. d. im Saale des Jngenieurand Architektenvereirres, .1. Bez.. Eschenbachgasst 0. Beginn 7 Uhr ab"nd». Rack Rostock Berlin, nur nicht Wie«. Handels „Rodelinde" oelang: am 26. Jänner in der Berliner Bolksover wr Trsrcmfführung. Ein« bemrrkrnvwerte Berliner Premier«. StrawinskvS musikalisches Spiel „Geschichte vom Soldaten", das im Ge-. rvcmd" eines mittelalterlichen Holrschnittes die heutige Zeit travestiert, wurde in der Berliner Volksbühne un'er der Lettuna Hermann SchcrckenS zur Erftauführung gebracht. Wie «s gemacht wird. Krasielt. der Nachfolger des ausgezeichneten . Leiters der Hannoveraner Oper Lert, der nach Mannheim berrrsen wurde. l)ar den Der^ran mit dem Opern* reaisieur' Niedecken-Grbbardt und dem Ballettmeister Terpis nicht erneuert. Beide stehen nämlich nicht nur in d"m Rufe, sono-rn b^bm es auch durch dtt Ta'- b-wiesen, daß ne moderne Künstler sind, die die Oper als einheitlich a-eschlofsen-es Kunstri>orf betrachten. bewert szenischer 'md dekorativer Teil derselben Fürsorae bedarf wie der musikalische. Davon hören musikali- 'ch? (tb'ue'en mir und abm Zopf nur ungern. Wieder eine Uraufführung — in Rostock. Friiz Cortoffzeis, des Karlsruher Generalmusikdirektors. neue Oper „DaS ^rrfebmte Lachen", gelang: noch in diesem Monat in Rostock -ur Uraufführung. Wiener Musik in London. Tie „Alpensyrnvhonie" von Richard Strauß wie der Gedichtzyklus „Vierrot Lunsire" von Arnold Schändern aelangteu in den Londoner Svmvhonie- "onzerttn ^ur Aufführung. Deutsch« Musik in Rußland. Nach einem lKeethoven-- und Dagnerzhklus uwcr Leitung Oskar Frieds gelangten auch ISteitc von Richard Strauß in Moskau zur Ausführung. Gustav Brecher war ihr audaezeichneter Interpret. Die International« der Wissenschaft lebt. Dir Orrsgruppe Basel der neuen schroeizerismen Musikaeselischaft veranstaltet rm 27. und 2b. Sevtemd^r 1024 in Basal etn?u musikmissenschaftlichen Kongreß, an dem. den Anmeldun-;:kii nach zu schließen, Gelehrte aus allen Ländern ttlnermen werden. Das Original von Schalom Aschs „Rotte Ganrw". sin gewisser Mordechai Przodik, ist im Alter von 50 Jahren in ei»em Warschauer Spital an der Tuberkulose gestorben. Er war Besiber eines übel beleumundeten Hauses und feine Jugendgeschichte und P-rsvnlichkctt diente Schalom Asch als Vorbild für feinen Roman „Motke". den er später in ein Drama umgearbeitet hat. —- „Motke Ganew" gehört zu den Reperwire- Wücken der Wiener Jüdischen Volksbühne. Ein ostjiidischer RevolntilMSdichter. Einer Meldung der I.. T. A. mfolge, hat die S o w j e t r e g i e r u n g dem jüdischen Ärbetterdichter Morris W i n t s ch e w s? y. der sich jetzt 'ff den Vereinig;en Staaten aufhält, jedoch den Wunsch aussprach, .wieder nach R^rßland zurückznkehren, eine leveus« tungliche Pension von 75 Tscherwonetz (gleich 75 Pfund) monatlich sowie, eine Summe von 250 Gol'ocubeln für Reisekosten aus^setzt. Dintschewsky, der in eimm Städtchen m Gouvernement Kowno geboren wurde, ist 68 Jahre alt. Er war der erste jüdische Dichter, der proletarische und revolutionär« tüdische Lieder verfaßt hat. Er war auch eine Zeitlang Herausaeber verschiedener jüdrsch.sozialistisckier Zeitungen, so der New- Dorker Tages^itung „Forward", den er mitbegründen half. An der jüdisch^sozioNstischen Bewegung überhaupt hat er sich hervorragend beteiligt. Rene Kunstwerke im Pariser Lmrvr«. Der Louvre in Paris hat neuerdings bemerkenswerte Geschenke erhalten. .Hervorzuheben sind Zeichnungen und Ewquis von John Constable und oin großes Gemälde des bisher in der Sammlung nicht vertretenen Flamen Joachim Patinier (1475—1624). das den heiligen Hieronymus vor dem Kreuz darstellt. In die Sammlung griechischer Skulpturen gelanate ein antiker Kops, ein Dopprl des schönen Diadumen von Polyklet. das dem Kopf im British Museum in London vollkommen gleich ist. Die ägyptische Abteilung wurde durch einen unblckannten Königskopf in rotem Sandstein bereichert. Dieser Kops ist von einer ganz außergewöhnlichen Schönbrtt und bildet ein prächtiges Exempel der ägyptischen Kunst aus der Zeit des mittleren Kaiservoiches. N« de« Aeatern. Burgtheater. Morgen. 7 Ub« abends. „D i e Katakomben". Montag den 28. d., 7 Ubr abend«, „D i e Jungfrau von Orleans". (Kein Kartenverkauf.) Akademietbeater. Morgen, *',8 Ahr abends, „Jolandaletztes Abenteue r". Bolksover. Heute. ",8 Uhr abends, „La Tr av i a t a" mit den Damen Hedwig de Debicka a. G. (Lioletta), Preßburger und Bäck und den Herren Neumann (Alffed), Brand tGermont, Lazer. Beer, Weber und Dörich- Dirigent: Herr Dr. Meirich. Morgen Puccinis „Tosco" mit Frau Rantzau in der Titel^artie, Herr Neumann als Cavoradossi und Herrn Kriener als Scarpia. Deutsches DolStheater. Morgen. '/ 8 Uhr abends, JblenS „Peer 6 y n t" in der neuen Inszenierung Alffed Bernaus. Im Raimund-Thearer spielt Max Vallenberg täglich den „L i l i s m". Freitag den 24. d. „D i e D a m p f- Maschine" mit Pallenberg und Edthofer. ModernesTbeater. Die drei Eröffnungsvremieren finden am 29. 30. und Si. d. um 7 Udr abends statt. Zur Aufführung gelangen: Am ersten Abend der KomSdienzhklus „Das Weib ist bitter" von Marco Brociner;am zweiten Abend bas ffcmzösische, mustkaliiche Lnstiviel A. m o u r m a o q a 6", frei nach Sacha G u i t r y von Robert Blum, Musik von Anbr« Messager; «m dritten Abend das Lustspiel „Der Vertrag von Nizza" von LouiS V erneu i l. Tiele Vorstellungen finden zu besonderen Preisen statt. Der Vorverkauf an der Kasse des Modernen Theaters hat bereits begonnen^ ^_ Gerichlsiaal. Anfrcht««» der «emrwdevmhlra »s« Fifchamend. Der B'-rfffsungsgerichtshvf befaßte sich gestern ntit einer Beschwerde der Sozialdemokraten gegen die Entscheidung der Wahlbehörde anläßlich der am 25. März v. I. -in Fifchamend sdattgesundenen Gemeiuderatswahlen. Die Sozialdemokraten, die fünf Mandate erhalten hatten, während auf die Volkspartei sieben entfielen, haben die Beschwerde wegen verschiedener vorgekonrmener Wahlmißbräuchc erhoben und unter anderem angegeben, daß ein E i n-- wohner in Fifchamend 33 Stimmzettel erhielt mit dem Versprechen, daß er für jeden Stimmzettel, der abgegeben werde, 10.000 Kronen bekommt. Tatsächlich hat dieser Einwohner auch 100.000 St erhalten. In der Beschwerde heißt cs Weiler, im Orte Fifchamend fei es allgemein bekannt gewesen, daß jeder ärmere Wähler bei zwei brr Bolkspartei anachörenden OrtSinsasien Mehl und Kartoffel holen konntt. Der Beschwerdeführer stellte in der gestrigen Verhandlung den Antrag, das ganze Wahlverfahren für nichtig zu erklären. Der Vertreter der Bolkspartei verwies darauf, daß gegerr die Exponenten der sozial demokratischen Partei wegen Wahlbeernflußung beim Wiener Strafiandrsgericht eine noch nicht erledigte Anklage erhoben wurde und beantragte dir Requisition dieses Strafak'es. Der Gerichtshof lehnte den Antrag al§ insolvent ab. Das Urteil wird Freitag publiziert werden. Darf eine stätztisch« Abgabe in Dollar vorFeschrieben werden? Dam-a-meri-Sanische.n Saa-tHcmachörigen Dr. Jewme Stouborough tmrrbe vom Wiener Maxist rat die M i e izin!;abgabe in Dollar vorgeschrieioen, weA er auch den MliÄ-zvn-s für seine Wohnung vereinbaruu^sgemäk in Dollar entrichtet. Gegen diese von der BeschwerÄeLommWon der AemeiEe Wien bestä'iyte En!jscke>Ldunig brachte Dr. S«tonborvuci!) die Beschwefive an bm Be^ow-al'^MKgerich;shof cm, vor welchem gestern die Bevhandil>mvg stattifanid. Der Beschwestde.fiührer -evklävte, eS m-uw sontderbar an, wenn die Gemeind« Wien, die ihren Gläubigern gegenüber denGrundsatz, ^Kron« ist Kröne". vertritt, sich durch Borschreibuntz der Abgabe in Dollarwährung vor de: Geldentwertung schützen wollte. Der Bertr^er der Gsmeintze Wen «r^ fett.' dem Mamstrar lag der mrgöw'iihnilich« Fall der BemessMg einer Mgabe mcht in Kwn-.m. sorbem m Dollar vor. Da aus einen sÄcken Fall idas Gesetz keine Rücksicht genommen hat, sei derse?de nach all-ge-meimn Gouinstfätz-vn auszulegen. Bemessun gsgru ndlage ist der Mietzins. Der B-ettrxcldU'Ntzsgeicichr-shaf wies die Beschwerde als unbegründeit ab, weil Äs DemessungsgnmÄlag«- die Miet.z'mLa'bqabc der Mietzins zu gsv'en hat und daher, wen.-.-, die MictzinLzalPunig in ourer MSländusch-en Wähnrng vereinbari wuvdr, auch d i e ,M iet zi n S ab gäbe in der ausländische,n Währung -u entrichten sei. Bollswitt. Gestempelte Krone -- 0.0081 V, stentlmeo. «nejahluns Wien — 0.0081 V* stentimer. I« Zürich notierte 22./1. 21./1. fcfe öfterr. gestempelte Krone . . 0.0081% 0.0081V« die österreichische Krone . . . . . . 0.0081V« 0.0081*/# die tschechische Krone .... . . . ie.80 16.80 die Mark ...... pro Milliarde — Holland . 21440 214.90 New-Vork. ♦ 580.50 579.60 London »,«.»»«.. 24.42 24.41 Paris »»,»..«,». . . . 26.80 35.35 Mailand »»»»,»»»» . . . 25.07 25.07 6.62V* 6.60 Bukarest .».»,»»»« . . . 290 2.90 Sofia . 4.12 4.15 Budapest . .. 0.0202 0.0201 Warschau.. . , . —.— —.— Metfchaftrnachrichte« ans PaMna. Die Haifer HandelSlage im Monat November 1928. Im Berichtsmonat1 war die Hanidelslage recht flau. Der Großhandel verharrte in seiner bisherigen Trägheit, und auch der Klemhandol wollte die sonst im November geivohnte Reg» heit nicht entfalten. Die mtt dem 90. November 1928 abschließenden letzten vier Monate haben gegenüber denselben Monaten des JcchreS 1922 im -Handel einen ziemlich auffallenden Rückgang gezeigt. Der Getreidemarkt. Im November 1923 wurden 898.830 Kilogramm <&• treibe exportiert gegenüber 1,168.860 Kilogramm im gleichen Monat des Vorjahres. Im September und Oktober betrug der Gsweideexport 1,085.579 Kilogramm gegen 5,888.753 Kilogramm im Vorjahre Dieser Rückgang resultierte aus der Tatsache, daß dieses Jahr praktisch keine G:rste exportiert wurde (bisher nur 20 Tonnen), während im vorigen Jahre 3200 Tonnen exportiert wurden, und der Export der tt-ansjordanischeu Gerste, der im vorigen Jahre via Haifa stattfand, nun. mehr via Beirut vorgenommen wird. — Jntevcssam ist hierbe: die Feststellung, daß der Gevsteimport in diesem Jahre seine Höchstziffer erreicht hat mit 8488 Tonnen m der. mit l. ffv vember 1923 endigenden zehn Monaten des Jahres 1923. Nach Italien und Syrien wird gegenwärtig -Hanran- und Roursi-Weizen exportiert; Linsen, die den wichtigsten Exportartikel während dieser ganzen Saison gebildet haben, werden noch tveitrr nach Frankreich, Syrien, Italien und Deutschland verschickt. Im Noveniber war der bedeutenÄste Export artilel Sesa-iu, der nach fünf Ländern ex'oortiert wurde. Es sind noch 600 Tonnen vorrätig. Ter Preis dafür ist von 285 aus 205 türkisch^' Pfimd vw .Kilogramm gefallen. Jaffa-Orangen. Aus den englischen Märkten ist der Preis für Ja-ffari. Orangen Wetter gefunken, was in irrster Reihe der guten Olualitat und der großen Menge der spanischen Orangen guzuschreiben ist. Ei« neues Fischerei-Unternehmen in Athlii. In Athltt hat eine Gruppe von 15 Fischern ihre Tätigkeit mit einem Kapital von 600 Pfd. St, begonnen, wovon bk Palc.strmnsischc Zionistische Exekutive 130 Pfd. St. und die I. C. A. 170 Pfd. St. übernommen haben. Unter den Fischern befinden sich auch einige sehr erfahrene Leute aus der Krim. Weinindnstrie in Mescha. Eine Anzahl von Kolonisten aus. Mescha har 4m Laufe des Jahres mit WÄnherstellung aus ihren eigenen Weingärten angefangen. In der Saison wurden bereits 4000 Liter hcrgs-- stellt, die die Produzenten an Ort und Stelle abzusetzen suchen wollen. Ei« neues kooperatives Lagerhaus in Haifa. Die Vereinigung der jüdischen Farmer von Untergalilas hat in Haifa ein neues kooperatives SpffcherhauS eröffnet, in welchem die Produkte der Kolonien verkauft und zugleich auch die täglichen. Bedürfnisse der Kolonisten omgekauft werden sollen. Sin industrielles und chemisches Laboratorium in Tel-Awiw. In Tol-Awiw wurde ein industrielles und chemisches Laboratorium eröffnet, das Analysen, Ueberwachungen und technische Berichte unternehmen wird, ferner industrielle Unte"- suchungen und Experimente. Srsterreichische Wisnalftait!. Abnahme des Banknotenumlauscs um 318 Milliarde«. - Rückgang deS ESkompteportefeuillcs um 92 Milliarden. Auf der Aktivseite des Ausweises der Osstvrreichischet-. Nationalbank für die zweite Jännerwoch.' zeigen sich der zwei Positionen beachtenswertere Veränderungen.' Einmal ist die fortschreitende Erleichterung am Geldmärkte nach der Anfpa-nnung zum Jaihvesultimo durch einen Rückgarrg d s Eskomptr- Portefeuilles mn runid 92 Milliarden zum Ausdruck gekommen, 3945588103752825

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